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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Fri Oct 30 10:48:29 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 29. Oktober 2020 um 11:13:08 Uhr:

 

Die Intensivmediziner befürworten übrigens den Lockdown:

 

Auf Deutschlands Intensivstationen ballt sich angesichts der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen Wut, Frust und Traurigkeit. "Es ist jetzt schon nachweislich schlimmer als im Frühjahr", sagt Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). "In 14 Tagen haben wir die schweren Krankheitsfälle und unsere großen Zentren kommen unter Maximalbelastung." Kliniken müssten sich deshalb bereits jetzt fragen, bei welchen Patienten sie vereinbarte Operationen guten Gewissens verschieben könnten. Die Devise könne nur lauten: "Fahrt runter!".

...

OK, und was sagt das DIVI Register gestern?

https://www.divi.de/.../...Intensivregister_Tagesreport_2020_10_29.pdf

 

Interessant die Visualisierung links unten: Covid19 Fälle pro Intensivbett:

Die am "schlimmsten" betroffenen Bereiche liegen bei 0,45

 

Oder anders ausgedrückt: würden alle, wirklich alle "Fälle" ein Intensivbett brauchen, wären höchstens die Hälfte der Betten durch sie belegt, in vielen Kreisen eher keins (weiß) bis jedes 10., bzw. 5.

 

Wie war das, 80% der "Fälle" symptomlos, oder leichter Verlauf, also ganz sicher kein ITS Bedarf?

 

Paaaaaaannnniiiiiiikkkkkk!!!

Fri Oct 30 10:58:17 CET 2020    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Oktober 2020 um 10:33:30 Uhr:

 

Schlimm, dass sich die Menschheit so schlecht erinnern kann

Erklärt aber immer noch nicht, dass der Rest der Welt nicht nur genau so, sondern viel drastischer handelt. Würde ja bedeuten dass alle Länder weltweit gerade eine Diktatur einführen und es fast keiner merkt.

 

Und nur mal so als Datenpunkt: In Australien endet gerade ein 4-monatiger Lockdown, der weltweit bisher längste und strengste. Dagegen ist das, was bei uns bisher lief und gerade läuft, in der Rubrik "Kindergeburtstag" einzuordnen.

 

Im Kern stimme ich Dir aber 100%ig zu, man kann oder will nicht aus der Vergangenheit lernen. Sieht man nicht zuletzt am Erstarken von Gruppen die Ideologien anhängen, die unser Land schon einmal fast völlig zerstört haben.

 

P.S.: Ich muss ja immer innerlich lachen wenn ich so einen Reichsfahnenschwenker auf einer Demo sehe und "Freiheit" skandieren höre. Ein paradoxeres Bild kann man sich nur schwer vorstellen. Ein vergleichbares Bild wäre ein Schwein, das mit einem Tönnes-Schriftzug umherläuft und "Freiheit" quäkt.

Fri Oct 30 11:12:09 CET 2020    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Oktober 2020 um 10:48:29 Uhr:

 

Paaaaaaannnniiiiiiikkkkkk!!!

Für eine statische Betrachtung wäre Panik nicht angebracht. Gebe ich Dir recht. Es gibt aber, wie Du sicher auch weißt, zwei kleine Gemeinheiten:

 

Die Zahlen "jetzt" bilden das Geschehen vor mindestens 7 Tagen ab. Die Aussage "wir haben heute 18.000 neue Fälle" heißt genau genommen "wir hatten vor einer Woche 18.000 neue Fälle".

 

Zweite Gemeinheit: Exponentielle Zunahme. Verdopplung aktuell ungefähr alle 10 Tage.

 

Jetzt kannst Du Dir ja unter Kenntnis der freien Kapazitäten und dem Anteil mit schweren Verlauf einfach ausrechnen, wie lange es dauert bis bei ungebremster Verbreitung die Kapazität erschöpft ist.

 

Und noch eine dritte Gemeinheit: Dein Report zeigt nur die Anzahl der freien Betten. Engpass ist derzeit aber das Personal. Das ist, wie Du sicher weiß, generell "auf Kante genäht" und erkrankt leider auch.

Fri Oct 30 11:12:55 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 30. Oktober 2020 um 09:49:36 Uhr:

...

Wer schreit ständig nach Quellen, und liefert keine? ....Holger

 

Wer gibt sich immer so zivilisiert und überlegen, um dann reines HateSpeech abzusondern? ... Holger

Fri Oct 30 11:15:17 CET 2020    |    illusion2001

@BaldAuchPrius @touranfaq ihr interpretiert die Zahlen falsch. 0,45 bedeutet, dass aktuell 45% der verfügbaren Intensivbetten durch Covid 19 Patienten belegt sind.

 

Es bedeutet nicht "positive Tests pro verfügbarem Intensivbett"

Fri Oct 30 11:17:05 CET 2020    |    rpalmer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 30. Oktober 2020 um 10:58:17 Uhr:

P.S.: Ich muss ja immer innerlich lachen wenn ich so einen Reichsfahnenschwenker auf einer Demo sehe und "Freiheit" skandieren höre. Ein paradoxeres Bild kann man sich nur schwer vorstellen. Ein vergleichbares Bild wäre ein Schwein, das mit einem Tönnes-Schriftzug umherläuft und "Freiheit" quäkt.

Und was hast du am Kaiserreich auszusetzen? War die Bevölkerung dort gefangen?

Auch "Weimar" benutze sie als Grundbasis für Ihre Dienst-, Handels- und Kriegsflaggen... war man dort gefangen?

 

Oder schwenkt da jemand die rote mit der Swastika umher?

Fri Oct 30 11:19:01 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 30. Oktober 2020 um 10:40:53 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 28. Oktober 2020 um 19:17:22 Uhr:

Na, Hurra! Der Sündenbock ist auch schon da!

Wie toll du doch das teile und herrsche Spielchen mitspielst.

Ok, ich bin ja bekanntermaßen stets lernfähig und habe mir folgendes notiert damit mir so ein Lapsus nicht wieder passiert, korrigier mich wenn meine Notizen falsch sind:

 

Eine Gruppe als "Sündenbock" zu nennen ist dann gerechtfertigt, wenn man sich auf offizielle Quellen (z.B. Kriminalstatistik) bezieht und wenn der Sündenbock "Flüchtlinge" sind. Tut man das, ist man ein "kritischer Beobachter".

 

Ist die offizielle Quelle aber der RKI Lagebericht, und der "Sündenbock" sind Privatfeiern und Reiserückkehrer, dann ist es natürlich NICHT erlaubt, dies auch so zu benennen, und man ist eine systemmedienhörige Medienschlampe.

 

Hab ich mir das so korrekt notiert?

Nein, hast du nicht, und das weist du auch.

 

während die Kriminalstatistik exakt die Daten auch in Bezug auf Migranten erhebt, Kann ich beim besten Willen keine RKI Statistik finden, die aufschlüsselt: x% Übertragung im Supermarkt, z% Übertragung in Restaurants, und y% Übertragung auf privaten Feiern.

Im Lagebericht des RKI steht einzig eine unbelegte Behauptung, in der Kriminalstatistik stehen die belegten Fälle.

 

Also, neuer Versuch.

Fri Oct 30 11:22:02 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 30. Oktober 2020 um 10:58:17 Uhr:

...

 

Und nur mal so als Datenpunkt: In Australien endet gerade ein 4-monatiger Lockdown, der weltweit bisher längste und strengste. Dagegen ist das, was bei uns bisher lief und gerade läuft, in der Rubrik "Kindergeburtstag" einzuordnen.

Cool, und, haben sie keine 2. Welle, oder deutlich bessere Zahlen? Hat der Lockdown irgendwas gebracht?

Fri Oct 30 11:33:05 CET 2020    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Oktober 2020 um 11:19:01 Uhr:

 

Im Lagebericht des RKI steht einzig eine unbelegte Behauptung, in der Kriminalstatistik stehen die belegten Fälle.

Uuups, da müssen wir schnell mal wieder Nachhilfe in Sachen Deutsch geben, und das beim "Deutschfetischist" :D

 

Also: In der Kriminalstatistik werden Tatverdächtige gezählt. Ein "Verdächtiger" wird der Justiz überstellt (Stichwort Gewaltenteilung, gut dass wir sowas haben), und die stellt dann fest, ob aus dem "Verdächtigen" auch ein "Täter" wird oder nicht. Denn wir haben da noch so etwas, das sich "Unschuldsvermutung" nennt. Ein Verdächtiger ist daher erstmal solange unschuldig, bis ihm die Tat nachgewiesen wird.

 

Man könnte daher die "Kriminalstatistik" auch "Unschuldsstatistik" nennen ;)

 

Und dann wäre da noch das Problem von Verzerrungen: Straftaten, die "Ausländer" begehen, werden öfter angezeigt (gibt es Studien dazu). Und natürlich sind "Ausländer" aufgrund von abweichenden Merkmalen für Zeugen einfacher zu beschreiben und polizeilich auch einfacher zu ermitteln. Salopp gesagt: Wenn der Täter in einer Schafsherde zu suchen ist, ist er einfacher zu finden wenn jemand sagt "es war ein schwarzes Schaf".

Fri Oct 30 11:33:38 CET 2020    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Oktober 2020 um 11:22:02 Uhr:

Zitat:

@touranfaq schrieb am 30. Oktober 2020 um 10:58:17 Uhr:

...

 

Und nur mal so als Datenpunkt: In Australien endet gerade ein 4-monatiger Lockdown, der weltweit bisher längste und strengste. Dagegen ist das, was bei uns bisher lief und gerade läuft, in der Rubrik "Kindergeburtstag" einzuordnen.

Cool, und, haben sie keine 2. Welle, oder deutlich bessere Zahlen? Hat der Lockdown irgendwas gebracht?

Lies doch die Quelle. Oder soll ich Dich anrufen und Dir vorlesen? :rolleyes:

Fri Oct 30 11:36:23 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 30. Oktober 2020 um 11:12:09 Uhr:

 

Für eine statische Betrachtung wäre Panik nicht angebracht. Gebe ich Dir recht. Es gibt aber, wie Du sicher auch weißt, zwei kleine Gemeinheiten:

 

Die Zahlen "jetzt" bilden das Geschehen vor mindestens 7 Tagen ab. Die Aussage "wir haben heute 18.000 neue Fälle" heißt genau genommen "wir hatten vor einer Woche 18.000 neue Fälle".

Nein, es heißt genau genommen: HEUTE 18.000 positive Tests gemacht/gemeldet, nicht vor einer Woche.

 

Zitat:

Zweite Gemeinheit: Exponentielle Zunahme. Verdopplung aktuell ungefähr alle 10 Tage.

 

Jetzt kannst Du Dir ja unter Kenntnis der freien Kapazitäten und dem Anteil mit schweren Verlauf einfach ausrechnen, wie lange es dauert bis bei ungebremster Verbreitung die Kapazität erschöpft ist.

Klar kann ich, vor allem, wenn ich weiß, dass die schweren Fälle etwa 14 Tage auf ITS bleiben, sprich, kurz nach der Verdoppelung verlässt die Hälfte der aktuellen Zahl die ITS Betten.

Angesichts dessen, dass im Schnitt maximal (Stand jetzt) 20% von jedem 4. Bett belegt würden, und knapp 1700 von 21.000 Betten belegt sind (das sind die Regelbetten, nicht die zusätzlichen Kapazitäten), bräuchte es mehr als 3 Verdoppelungen, um die Grenze bei der nächsten Verdoppelung zu erreichen (also 40 Tage), in der selben Zeit aber auch schon die Patienten von heute und der ersten Verdoppelung die Betten wieder frei geben. Und das war jetzt worst Case

 

Zitat:

Und noch eine dritte Gemeinheit: Dein Report zeigt nur die Anzahl der freien Betten. Engpass ist derzeit aber das Personal. Das ist, wie Du sicher weiß, generell "auf Kante genäht" und erkrankt leider auch.

Nein, schau genau hin, er zeigt sowohl die Gesamtzahl, als auch die freien Betten.

Und wenn du dich mit dem Divi genauer befasst, zeigt es nicht die Summe der physisch da stehenden Betten, sondern die Summe der tatsächlich verfügbaren Plätze (Also Bett incl. benötigtem Personal)

 

Die Jammerei über den Personalnotstand kann ich ob ihrer Verlogenheit nicht mehr hören, der besteht auch auf den ITS seit zig Jahren. Aber jetzt kann man ihn mal für die Panikmache gebrauchen. Noch letztes Jahr waren die Medizin- und Pflegeberufe nur "asoziales, geldgieriges, faules Pack, das ungerechtfertigt ständig nach mehr schreit" Und die Situation war keinen Tupfen besser als heute.

Wo warst du da mit deinen mahnenden Worten und deinen Bedenken? Nix, Nado ...

 

wie gesagt, beim nächsten gedankenlosen "Beifallklatscher", der mir über den Weg läuft, klatscht es auch, aber mit Sicherheit keinen Beifall

Fri Oct 30 11:39:34 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 30. Oktober 2020 um 11:15:17 Uhr:

@BaldAuchPrius @touranfaq ihr interpretiert die Zahlen falsch. 0,45 bedeutet, dass aktuell 45% der verfügbaren Intensivbetten durch Covid 19 Patienten belegt sind.

 

Es bedeutet nicht "positive Tests pro verfügbarem Intensivbett"

OK, danke, dann ist es ja noch interessanter:

 

21.785 ITS Betten und davon 1696 mit Covid belegt. Also: 7,8%, oder jedes 8. Bett. Dann hab ich mit jedem 4. ja maßlos übertrieben.

Fri Oct 30 11:53:54 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 30. Oktober 2020 um 11:33:38 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Oktober 2020 um 11:22:02 Uhr:

 

 

Cool, und, haben sie keine 2. Welle, oder deutlich bessere Zahlen? Hat der Lockdown irgendwas gebracht?

Lies doch die Quelle. Oder soll ich Dich anrufen und Dir vorlesen? :rolleyes:

Nein, lass man, wenn es dir zu viel ist, die zur Antwort notwendige Denkarbeit aufzuwenden, nehm ich dir das ab:

Australien ist als Beispiel schlicht untauglich, was der Artikel an mehreren Stellen ausdrücklich erwähnt.

Fri Oct 30 11:59:11 CET 2020    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Oktober 2020 um 11:36:23 Uhr:

 

wie gesagt, beim nächsten gedankenlosen "Beifallklatscher", der mir über den Weg läuft, klatscht es auch, aber mit Sicherheit keinen Beifall

...Lobo hatte recht: Blitzschnelle Selbstradikalisierung. Ich nehme zu deinen Gunsten mal an es war nur symbolisch gemeint?

 

Zu Mr. Hallo-ihr-Lieben und den "fehlenden Quellen" noch ein Wörtchen:

 

Die Quelle ist er selbst (kann man bei YouTube sehr schnell finden), er sagt auch wer es war, und mit ein bisschen Hirnschmalz findet man mit dieser Information dann auch das Ergebnis des Datenreichtums (und damit das Delta zwischen seinen Behauptungen und der Realität).

 

Links werde ich an dieser Stelle keine platzieren, da ich durch ein Setzen der Links die Einhaltung der NUBs nicht garantieren kann. Und da ich ein generell sehr vorsichtiger Mensch bin, lasse ich es daher lieber ;)

 

Falls es dich tatsächlich interessiert, liefere ich dir gerne die Links per PN.

Fri Oct 30 12:23:35 CET 2020    |    illusion2001

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Oktober 2020 um 11:39:34 Uhr:

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 30. Oktober 2020 um 11:15:17 Uhr:

@BaldAuchPrius @touranfaq ihr interpretiert die Zahlen falsch. 0,45 bedeutet, dass aktuell 45% der verfügbaren Intensivbetten durch Covid 19 Patienten belegt sind.

 

Es bedeutet nicht "positive Tests pro verfügbarem Intensivbett"

OK, danke, dann ist es ja noch interessanter:

 

21.785 ITS Betten und davon 1696 mit Covid belegt. Also: 7,8%, oder jedes 8. Bett. Dann hab ich mit jedem 4. ja maßlos übertrieben.

Interessanter Schwenk. Im Originalbetrag auf den ich mich bezog, wolltest du eine gänzlich andere Aussagen mit den Zahlen unterstreichen.

 

Es ist doch ein massiver Unterschied, ob wie von dir behauptet eine Intensivbehandlung aller Covid-19 Positiver nur die Hälfte der Betten belegt oder ob aktuell in manchen Kreisen schon 50% der Betten mit Covid-19 Patienten belegt sind, obwohl nur ein kleiner Anteil der positiven auf die Intensivstation muss.

 

Man darf auch nicht vergessen, dass ein Großteil der Betten für andere Krankheiten und Verletzungen nötig ist. Wenn wir das exponentielle Wachstum nicht stoppen, sind wir da ganz schnell an der Grenze. In Sachsen bswp. würde eine Verdeifachung der Zahlen schon bedeuten, dass alle noch freien Betten belegt sind, Deutschlandweit eine Vervierfachung (aktuell 1.844 in intensivmedizinischer Behandlung, freie Betten 7.535). Aktuell haben wir eine Verdopplungszeit von etwa 25 Tagen, bleibt der Anteil der intensivbedürftigen Patienten etwa gleich, geht das ganz schnell und wir sind auf die Notreserven angewiesen. Dabei darf man nicht vergessen, dass es aktuell schon äußerst schwer ist, genügend Personal für die Betten zu finden. Mit einem Bett alleine ist es nicht getan. Dieses Problem verstärkt sich noch, wenn das Personal ebenso erkrankt.

Fri Oct 30 12:26:13 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 30. Oktober 2020 um 11:59:11 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Oktober 2020 um 11:36:23 Uhr:

 

wie gesagt, beim nächsten gedankenlosen "Beifallklatscher", der mir über den Weg läuft, klatscht es auch, aber mit Sicherheit keinen Beifall

...Lobo hatte recht: Blitzschnelle Selbstradikalisierung. Ich nehme zu deinen Gunsten mal an es war nur symbolisch gemeint?

Nein, nicht Radikalisierung, sondern so langsam Überlebenstrieb. Und nein, das war nicht symbolisch gemeint.

Allein, was ich dieses Frühjahr/Frühsommer erleben "durfte", macht solch Verhalten zumindest verständlich.

 

Alle, von der Kanzlerin abwärts wurden nicht müde, ein Loblied auf die Gesundheitsberufe zu singen, und wie der Pfarrer zu predigen, dass man sie endlich wertschätzen soll.

 

Ja, die reale Wertschöpfung durfte ich live "erleben", als dann eine der großen Krankenkassen auf uns zu kam, um Kostensatzverhandlungen zu führen. Ihr "wertschätzendes Angebot" war eher die unverholende Frechheit, den Kostensatz um 10% senken zu wollen.

Auf solch Wertschätzung angesichts des Konsenses, dass gerade die Pflege ohnehin unterfinanziert ist, kann ich dankend verzichten. Ebenso auf irgendwelche "Dankeplakate", wenn die Aufhängenden sich nicht dazu aufraffen können, dann solch Mißständen entgegenzutreten.

 

 

Zitat:

 

Links werde ich an dieser Stelle keine platzieren, da ich durch ein Setzen der Links die Einhaltung der NUBs nicht garantieren kann. Und da ich ein generell sehr vorsichtiger Mensch bin, lasse ich es daher lieber ;)

 

Falls es dich tatsächlich interessiert, liefere ich dir gerne die Links per PN.

Das wäre äußerst lieb von dir.

Fri Oct 30 12:48:08 CET 2020    |    touranfaq

@BaldAuchPrius

 

Was die systemrelevanten Berufe und ihre nicht vorhandene Wertschätzung angeht, kann ich dir nur 100% beipflichten. Und es betrifft nicht nur medizinische und Pflegeberufe, auch Polizei, Lehrer etc. Da steht die Bezahlung in keinem Verhältnis zur Relevanz für unsere Gesellschaft, und auf der anderen Seite bekommen Bandenbetrüger in der Wirtschaft (Du weißt auf wen ich anspiele nehme ich an) die Mios nur so in der Arsch geblasen. Da geht auch mir der Hut hoch. Eine Debatte darüber führen? Fehlanzeige.

 

Kann deine Wut verstehen. Und das ist völlig aufrichtig gemeint, keine Ironie, keine Satire.

Fri Oct 30 14:02:47 CET 2020    |    mozartschwarz

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 30. Oktober 2020 um 12:23:35 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Oktober 2020 um 11:39:34 Uhr:

 

 

OK, danke, dann ist es ja noch interessanter:

 

21.785 ITS Betten und davon 1696 mit Covid belegt. Also: 7,8%, oder jedes 8. Bett. Dann hab ich mit jedem 4. ja maßlos übertrieben.

Interessanter Schwenk. Im Originalbetrag auf den ich mich bezog, wolltest du eine gänzlich andere Aussagen mit den Zahlen unterstreichen.

 

Es ist doch ein massiver Unterschied, ob wie von dir behauptet eine Intensivbehandlung aller Covid-19 Positiver nur die Hälfte der Betten belegt oder ob aktuell in manchen Kreisen schon 50% der Betten mit Covid-19 Patienten belegt sind, obwohl nur ein kleiner Anteil der positiven auf die Intensivstation muss.

 

Man darf auch nicht vergessen, dass ein Großteil der Betten für andere Krankheiten und Verletzungen nötig ist. Wenn wir das exponentielle Wachstum nicht stoppen, sind wir da ganz schnell an der Grenze. In Sachsen bswp. würde eine Verdeifachung der Zahlen schon bedeuten, dass alle noch freien Betten belegt sind, Deutschlandweit eine Vervierfachung (aktuell 1.844 in intensivmedizinischer Behandlung, freie Betten 7.535). Aktuell haben wir eine Verdopplungszeit von etwa 25 Tagen, bleibt der Anteil der intensivbedürftigen Patienten etwa gleich, geht das ganz schnell und wir sind auf die Notreserven angewiesen. Dabei darf man nicht vergessen, dass es aktuell schon äußerst schwer ist, genügend Personal für die Betten zu finden. Mit einem Bett alleine ist es nicht getan. Dieses Problem verstärkt sich noch, wenn das Personal ebenso erkrankt.

Ist mir auch aufgefallen.... Trotzdem sind eben deutschlandweit "nur" rund 8% der Intensivbetten mit Covid19 ausgelastet. Mag hi und da Verlegungen notwendig machen.

Ich geb dir aber recht das der Trend zur Auslastung der Betten zu stoppen ist. Ich sehe aber nicht die Möglichkeit, dass über den Lockdown und das bremsen des expotentiellen Anstiegs der Fallzahlen, zu erreichen. Zumindest sagen mir das Berchtesgaden und die Länder mit ähnlichen oder schärferen Lockdowns. Ich seh die Maßnahmen nur als hoffnungsvolles, unlogisches und teures rumgeeier mit unkalkulierbarem Schadenpotential.

 

Aktuell scheint sich die Welle sogar "natürlich" in DE abzuflachen R-Wert 0,97. Auch kein Grund von Entspannung zu reden, ok...

 

Aber um nochmal auf den Punkt zu kommen. Am sichersten und schnellsten und mit dem geringsten Aufwand und Schaden, bekomme ich die Intensivstationen entlastet, wenn ich die absolute Mehrzahl der dort befindlichen Patientengruppe schütze. Also die Alten und Vorerkrankten. Direkt!!!

Also meine Frage an die beiden Fachleute, dich und @BaldAuchPrius , wäre... Ist es machbar die etwa 850000 Personen der Gruppe maximal schnell und kostenlos mit entsprechend geeigneter Schutzausrüstung zu versorgen und nachhaltig darüber aufzuklären warum und wie Sie sich schützen sollten und warum? Ohne Zwang, versteht sich von selbst. Aber mit der klaren Ansage der eventuell tödlichen Konsequenz, wiederrum ohne dasMittel der Angst. Mündige Bürger dürfen schlicht selbst entscheiden wie Sie mit ihrer Zeit umgehen wollen.

Vorschweben würden mir da in erster Linie erstmal 10 P3 Masken oder bei besonderen Fällen entsprechend belüftete Vollmasken.

Schnelltests für alle Besucher von Altenheimen und Krankenhäusern inkl. der entsprechenden Aurüstung. P3 ohne Ventil, Handschuhe und Einwegschürzen z.B. Die völlige Isolation kann auch nicht der Weg sein.

 

Der Rest der Gesellschaft, bis auf etwa 4000, wird den Virus ohne große Probleme wegstecken. Für die besagten 4000 wären aber genügend Intensivbetten da.

Ab dann gilt es zu hoffen das ein Impfstoff zügig kommt, die Wellen überschaubar bleiben... Die eventuellen Erkrankungen von Personen in Schlüsselpositionen sind letztlich ähnlich zu behandeln wie die der Gruppe der Hochrisikopatienten oder eben durch genügend Ersatz.

Fri Oct 30 14:14:49 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 30. Oktober 2020 um 12:23:35 Uhr:

 

 

Interessanter Schwenk. Im Originalbetrag auf den ich mich bezog, wolltest du eine gänzlich andere Aussagen mit den Zahlen unterstreichen.

 

Es ist doch ein massiver Unterschied, ob wie von dir behauptet eine Intensivbehandlung aller Covid-19 Positiver nur die Hälfte der Betten belegt oder ob aktuell in manchen Kreisen schon 50% der Betten mit Covid-19 Patienten belegt sind, obwohl nur ein kleiner Anteil der positiven auf die Intensivstation muss.

 

Man darf auch nicht vergessen, dass ein Großteil der Betten für andere Krankheiten und Verletzungen nötig ist. Wenn wir das exponentielle Wachstum nicht stoppen, sind wir da ganz schnell an der Grenze. In Sachsen bswp. würde eine Verdeifachung der Zahlen schon bedeuten, dass alle noch freien Betten belegt sind, Deutschlandweit eine Vervierfachung (aktuell 1.844 in intensivmedizinischer Behandlung, freie Betten 7.535). Aktuell haben wir eine Verdopplungszeit von etwa 25 Tagen, bleibt der Anteil der intensivbedürftigen Patienten etwa gleich, geht das ganz schnell und wir sind auf die Notreserven angewiesen. Dabei darf man nicht vergessen, dass es aktuell schon äußerst schwer ist, genügend Personal für die Betten zu finden. Mit einem Bett alleine ist es nicht getan. Dieses Problem verstärkt sich noch, wenn das Personal ebenso erkrankt.

Komisch, ich weiß nicht, woher du jetzt die Zahlen nimmst. bisher wurde immer von einer Verdoppelung aller 10 Tage ausgegangen, nicht aller 25. Es bleibt aber bei einem Behandlungsbedarf von rund 14 Tagen, sprich noch vor der Verdopplung laut deinen 25 Tagen, sind die Allermeisten schon wieder runter von ITS.

 

Was das Erkranken des Personals angeht, auf Arbeit wir es sich nicht anstecken, es sei denn, die Schutzausrüstung wird in Panik wieder von der Allgemeinheit aufgekauft wird.

Fri Oct 30 14:15:21 CET 2020    |    XuQishi

Zitat:

Da steht die Bezahlung in keinem Verhältnis zur Relevanz für unsere Gesellschaft

Naja. Eine nach TvÖD bezahlte Krankenschwester verdient durchaus nicht schlecht (bis zu 3800 Brutto ist für einen Ausbildungsberuf schon ziemlich am oberen Ende). Das Problem der Pflege lässt sich nicht mit höheren Gehältern beheben: dadurch, dass man zu lange am Personal gespart und wegrationalisiert hat, sind die Arbeitsbedingungen Scheiße und deshalb will das keiner machen. Das addiert sich dann auf, lässt sich aber nicht damit lösen, dass man denen 5000 Euro zahlt. Das kann man höchstens über einen besseren Personalschlüssel lösen. Mit einem Haufen Geld kriegt man vor allen Dingen Leute, denen der Job ziemlich egal ist, aber der Gehaltszettel nicht, davon braucht vor allem der ÖD nicht noch mehr.

 

Auch Polizisten verdienen nicht schlecht, aber das hängt natürlich vom Bundesland ab. Bei uns gibt es keinen Mittleren Dienst mehr in der Polizei. Das sorgt für vernünftige Gehälter und für ein Mindestmaß an Bildung.

 

Mehr Lehrer kriegt man auch nicht mit mehr Geld. Gerade den Verbeamteten fehlt es daran nicht. Was denen fehlt, sind Sanktionsmöglichkeiten und Rückhalt aus der Politik bei Missständen (und mal ehrlich, der Schulbetrieb ist durch den mangelnden Rückhalt ein einziger Missstand. Wenn ich mitkriege, wie ätzend die Eltern heute sind, hätte ich auch keine Lust, den Job zu machen, 4500 Brutto oder nicht) und vielleicht ein paar Karrierestufen, weil es langweilig ist, genau zu wissen, dass man niemals aufsteigen kann, wenn man nicht gerade Konrektor oder Rektor wird.

Fri Oct 30 14:38:27 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 30. Oktober 2020 um 14:02:47 Uhr:

...

Also meine Frage an die beiden Fachleute, dich und @BaldAuchPrius , wäre... Ist es machbar die etwa 850000 Personen der Gruppe maximal schnell und kostenlos mit entsprechend geeigneter Schutzausrüstung zu versorgen und nachhaltig darüber aufzuklären warum und wie Sie sich schützen sollten und warum? Ohne Zwang, versteht sich von selbst. Aber mit der klaren Ansage der eventuell tödlichen Konsequenz, wiederrum ohne dasMittel der Angst. ...

Wenn du mich fragst, dann würde ich empfehlen:

 

- gezielte Beratung und Aufklärung der Risikogruppen z.B. durch einen Formbrief vom Hausarzt (Inhalt: Infektionsmöglichkeiten, Schutzmöglichkeiten) mit dem klaren Hinweis, dass man sich nur selbst schützen kann, und nicht darauf bauen kann, dass einen die anderen schützen werden.

- Stellung von geeigneten Masken für Institutionen wie Heimen in ausreichender Anzahl, damit eben auch Besuche weiter möglich bleiben, und auch das Personal wirklich ausreichend Material hat. (Die Stellung des Mehrbedarfes ist eindeutig Aufgabe des Staates, gern unter Einzug der "regulär" auftretenden Kosten für dieses Material von der Einrichtung) Und vor allem: Sicherstellung der Versorgung nicht wie im Frühjahr, wo die gestellten Masken erst Ende Mai in Tranchen verteilt wurden (angeblich wurden für meinen Betrieb 700 Masken gestellt, tatsächlich ausgeliefert: 100)

- Ermöglichung von Abstand, wo es heute nicht möglich ist: im ÖPNV, dann müssen eben doppelt so viele Busse für den Schulweg eingesetzt werden, anstatt die vorhandenen vollzustopfen, dann muss halt der S- und U-Bahntakt verkürzt werden

- Entzerrung von Abläufen: Aufklärung der Bevölkerung, dass es Personengruppen gibt, wie z.B. Pflegekräfte, oder Polizisten, die erst nach 20 Uhr einkaufen können, nach Feierabend, und dass es sinnvoll wäre, wenn andere Gruppen, wie Rentner, ihre Einkäufe eher auf den frühen Nachmittag legen könnten. ABER: Aufklärung, nicht Zwang, es obliegt jedem Rentner selbst, ob er spät abends mit erhöhtem Ansteckungspotential shoppen will.

- Für die Dauer der Krise: Übernahme der Kosten für Einkäufe und Besorgungen einmal pro Woche durch einen Pflegedienst außerhalb des Budgets der Sachleistungen des Pflegegrades durch die Pflegekassen. Sodass diese Menschen sich auch entscheiden können, ohne zusätzliche Kosten für Lieferdienste, ihren Alltagsbedarf "liefern" zu lassen.

-Durchaus auch das Aufschieben nicht dringender medizinischer Eingriffe wie z.B. plastische Chirurgie (keinesfalls aber wichtiger Dinge wie Krebsvorsorge oder -behandlung)

-durchaus auch eine "Telefonsprechstunde" für "Alltagswehwehchen" (was aber die Erlaubnis einschließt, dass erforderliche Rezepte dann digital oder per Fax an die Apotheken gehen können)

-Ebenso Aufklärung, nicht Panikmache, für alle: Zu überdenken, ob in ihrer persönlichen Situation die eine oder andere Aktivität sein muss.

 

Das wären Maßnahmen, die mir auf die Schnelle einfallen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit

Fri Oct 30 14:45:39 CET 2020    |    touranfaq

...ich orientiere mich ja immer gerne an meinen eigenen Erfahrungen. Die Polizisten, die ich persönlich kenne, haben alle einen Zweitjob. Der eine verkauft Versicherungen, der andere vertreibt Haka. Ein Dritter privat als Security nebenbei. OK, die Stichprobe ist zugegeben klein, es sind aber komischerweise die einzigen, die einen Zweitjob haben.

 

Diejenigen, die in Krankenhäusern oder Pflege arbeiten, haben durchweg Rückenprobleme oder psychische Probleme. Nachtschwester allein mit zwei Stationen, das kann ich mir selbst als Patient ausmalen wie toll das ist.

 

Gut, Bürohengste mit Rückenproblemen kenne ich auch.

 

Auf der anderen Seite haben wir die erwähnten "Top-Manager", die in guten Zeiten zwar ne Menge Menschen in Lohn und Brot halten, aber wenn es eng wird machen sie entweder die Biege oder "sparen" am Personal. Wunder vollbringen die auch keine, tragen aber Millionen mit nach Hause. Konsequenzen bei inkorrektem Verhalten? Fehlanzeige, die Strafe zahlt sogar noch der Arbeitgeber (Pötsch).

 

Ist das gerecht? Kann jeder selbst entscheiden...

Fri Oct 30 15:00:54 CET 2020    |    XuQishi

Zitat:

Die Polizisten, die ich persönlich kenne, haben alle einen Zweitjob.

Also wenn ich als Kommissar einen Zweitjob brauche, ist irgendwo was anderes verkehrt gelaufen oder der Partner muss halt auch arbeiten gehen. Das Einstiegsgehalt liegt bei 2600 plus Zulagen etc. und wenn man es hinbekommt, im Laufe seiner Karriere niemals befördert zu werden, sind es aktuell 3600 am Ende. Und da das ein Beamtenbrutto ist, ist das besser als ein Angestelltenbrutto.

Klar, Bayern, Berlin und Sachsen stechen da unangenehm raus, weil die noch den mittleren Dienst haben. Der gehört abgeschafft, in Berlin rennen Polizisten rum, die nicht mal richtig lesen können. So jemanden kann man dann aber auch nicht mit Geld bewerfen.

 

Zitat:

Diejenigen, die in Krankenhäusern oder Pflege arbeiten, haben durchweg Rückenprobleme oder psychische Probleme. Nachtschwester allein mit zwei Stationen, das kann ich mir selbst als Patient ausmalen wie toll das ist.

Sag ich ja. Das Problem dabei ist aber nicht zu wenig Geld, sondern zu wenig Kollegen. Klar war das einfach, eine Krankenschwester wegzurationalisieren, 4000 Tacken im Monat gespart, ohne einen Handschlag zu tun. Traum für den Krankenhaus-BWLer. Nur rächt sich eben diese Belastung dadurch, dass das dann keiner mehr machen will, da hilft Geld nicht. Da der Staat gerne überall die Finger drin hat, hätte sich an der Stelle ein verpflichtender, angemessener Betreuungsschlüssel angeboten, als sich rausstellte, dass bei Sparmaßnahmen nie der Wasserkopf gekürzt wird, sondern das richtige Personal.

Fri Oct 30 15:44:13 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@XuQishi schrieb am 30. Oktober 2020 um 14:15:21 Uhr:

Zitat:

Da steht die Bezahlung in keinem Verhältnis zur Relevanz für unsere Gesellschaft

Naja. Eine nach TvÖD bezahlte Krankenschwester verdient durchaus nicht schlecht (bis zu 3800 Brutto ist für einen Ausbildungsberuf schon ziemlich am oberen Ende). Das Problem der Pflege lässt sich nicht mit höheren Gehältern beheben:

Aha, also die Verantwortung für Gesundheit und Leben von Menschen ist also maximal gleichwertig mit der Bedienung einer Drehbank? Genau hier fängt die fehlende Wertschätzung an.

 

Lesen sich toll, diese TvÖD Tabellen, kann man neidisch werden. Wenn man dann aber genau schaut, dann muss die Krankenschwester um diese 3.800 Brutto zu bekommen:

- Vollzeit arbeiten (was insbesondere in der Pflege oft bedeutet: bis auf 2 Wochenenden und einen bis 2 freie Tage im Monat eben jeden Tag)

- über 24 Jahre dem Betrieb angehören (also eine Krankenschwester unter 45 Jahren KANN diese 3.800 überhaupt nicht erreichen)

- eine "Mindest"entfernung zur Arbeitsstätte haben

- Sonn- und Feiertagszuschläge im Bruttomodell akzeptieren (also versteuern und Abgaben zahlen)

- Im (i.d.R. 3-)Schichtmodell arbeiten

- div. Zusatzqualifikationen gemacht haben und auch eine entsprechende Position innehaben

...

Netto bleiben ihr dann deutlich weniger als 2400 bis 2500.

 

Das tatsächliche durchschnittliche Netto in Nord Baden Württemberg für Pflegefachkräfte liegt incl. Überstunden und Zuschlägen bei 1.900 - 2.100€

 

Zitat:

dadurch, dass man zu lange am Personal gespart und wegrationalisiert hat, sind die Arbeitsbedingungen Scheiße und deshalb will das keiner machen. Das addiert sich dann auf, lässt sich aber nicht damit lösen, dass man denen 5000 Euro zahlt. Das kann man höchstens über einen besseren Personalschlüssel lösen. Mit einem Haufen Geld kriegt man vor allen Dingen Leute, denen der Job ziemlich egal ist, aber der Gehaltszettel nicht, davon braucht vor allem der ÖD nicht noch mehr.

Henne - Ei Problem. Es geht weniger um das Gehalt an sich, sondern um die Vergütung der Leistung.

Ich mach dir ein Beispiel auf:

Für eine meiner Patientinnen bekomme ich pro Stunde 31€ für 22 Stunden am Tag plus 2.000€ aus der Pflegeversicherung. Klingt nach viel Geld, gell? Sind etwa 21.000€ im Monat.

Davon müssen aber 5 Vollzeitstellen bezahlt werden (was dann schon nur noch 4000€ pro Nase macht), und zwar incl. Lohnnebenkosten, die anteilige Betriebshaftpflicht und Berufsgenossenschaft pro Mitarbeiterin, das verwendete Material von derzeit rund 800€ (Handschuhe, Mundschutz, Desinfektion...), Fahrkosten, betriebliche Altersversorgung, und natürlich anteilig die Verwaltungskosten. Und jetzt "darf" mir der Verdionkel mal erklären, wie davon 3.800 Brutto bezahlbar sein sollen.

 

In Krankenhäusern und Pflegeheimen kommt dann eben die Bezahlbarkeit über die Arbeitsbelastung pro Mitarbeiter. Dann muss die Schwester eben nicht 10 Menschen pro Schicht versorgen, sondern 15 bis 18, damit sie ihr Gehalt erwirtschaftet.

 

Zitat:

Auch Polizisten verdienen nicht schlecht, aber das hängt natürlich vom Bundesland ab. Bei uns gibt es keinen Mittleren Dienst mehr in der Polizei. Das sorgt für vernünftige Gehälter und für ein Mindestmaß an Bildung.

Verglichen womit? Welche Gefahren und Risiken muss der Polizist eingehen, und wie angemessen ist sein Salär dann noch wirklich?

 

Zitat:

Mehr Lehrer kriegt man auch nicht mit mehr Geld. Gerade den Verbeamteten fehlt es daran nicht. Was denen fehlt, sind Sanktionsmöglichkeiten und Rückhalt aus der Politik bei Missständen (und mal ehrlich, der Schulbetrieb ist durch den mangelnden Rückhalt ein einziger Missstand. Wenn ich mitkriege, wie ätzend die Eltern heute sind, hätte ich auch keine Lust, den Job zu machen, 4500 Brutto oder nicht) und vielleicht ein paar Karrierestufen, weil es langweilig ist, genau zu wissen, dass man niemals aufsteigen kann, wenn man nicht gerade Konrektor oder Rektor wird.

Ja auch hier liegt der Hase nicht beim einzelnen Gehalt im Pfeffer, sondern in der Limitierung der Stellen durch die zur Verfügung stehenden Mittel. Und viele Missstände an Schulen resultieren auch aus den eigentlich viel zu großen Klassen, aber würde man sie teilen, müsste man bereit sein, doppelt so viele Lehrer zu bezahlen.

Fri Oct 30 15:56:54 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@XuQishi schrieb am 30. Oktober 2020 um 15:00:54 Uhr:

...

 

Sag ich ja. Das Problem dabei ist aber nicht zu wenig Geld, sondern zu wenig Kollegen. Klar war das einfach, eine Krankenschwester wegzurationalisieren, 4000 Tacken im Monat gespart, ohne einen Handschlag zu tun. Traum für den Krankenhaus-BWLer. Nur rächt sich eben diese Belastung dadurch, dass das dann keiner mehr machen will, da hilft Geld nicht. Da der Staat gerne überall die Finger drin hat, hätte sich an der Stelle ein verpflichtender, angemessener Betreuungsschlüssel angeboten, als sich rausstellte, dass bei Sparmaßnahmen nie der Wasserkopf gekürzt wird, sondern das richtige Personal.

Sorry, aber das lief anders, auch in den Krankenhäusern.

 

Bis zur letzten Gesundheitsreform bekam ein Krankenhaus pro Tag und belegtem Bett eine Pauschale von zuletzt etwa 180 bis 200€. Gleichzeitig bekam es jede einzelne notwendige Behandlung entsprechend verhandeltem Leistungskatalog vergütet. die Entscheidung über die Entlassung eines Patienten wurde einzog von der medizinischen Notwendigkeit bestimmt.

Heute bekommt das Krankenhaus eine Fallpauschale, die vom Übertreten der Türschwelle bis zum Verlassen des Krankenhauses alle Leistungen, die das Krankenhaus erbringt, abgelten soll. (Wirst du wegen einem Herzinfarkt aufgenommen, gibt es die Fallpauschale für den Herzinfarkt, stellt sich im Verlauf der Behandlung heraus, dass deine Nieren auch nen Schuss weg haben, und du wirst parallel behandelt, gibt es dafür kein Geld) Die Fallpauschale errechnet sich unter anderem daran, wieviele Tage der Durchschnittspatient mit dieser Diagnose im Krankenhaus bleibt. Ist er z.B. älter, und hat eine langsamere Heilung, Pech fürs Krankenhaus, Ob er 1 Woche oder 20 Tage bleibt, es gibt das selbe Geld, weil im Durchschnitt eben nur 10 Tage gelegen wird.

 

Sprich: ein Krankenhaus, das exakt die selben Leistungen erbringt, wie vor der Reform, hat mit drastisch gesunkenen Einkünften zu kämpfen. Da blieb oft nur: Pleite gehen lassen, oder Personal abbauen, denn die Personalkosten machen in der Medizin deutlich über 75% aller Kosten aus.

 

Und jedes Jahr der Druck, die Pauschalen noch weiter abzusenken, aber gleichzeitig die Anforderungen noch weiter zu erhöhen.

Fri Oct 30 16:42:43 CET 2020    |    XuQishi

Ich glaube nicht, dass wir uns da widersprechen.

 

Dass die Kassen zu wenig zahlen, um einen vernünftigen Personalschlüssel aufrecht zu halten, heißt ja nicht unbedingt, dass der Job individuell unterbezahlt ist, bzw. eine höhere Bezahlung da irgendwas retten würde.

 

Wenn ich für meinen Job das Doppelte kriege und dafür doppelt so viel arbeiten muss, ist der auch Scheiße, Geld hin oder her, weil die Arbeitsbelastung das Problem ist. Dann klappe ich eben nach ein paar Jahren zusammen, wenn ich das durchziehe und habe effektiv nichts davon.

 

Bei den Lehrern ist das ähnlich. Ich würde das nicht machen, wenn ich im Freundeskreis mitbekomme, dass da irgendwelche Spacken nachts um 11 anrufen, um sich über die 2 ihrer Tochter zu beschweren. Das kann einem keiner bezahlen.

Fri Oct 30 17:13:25 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@XuQishi schrieb am 30. Oktober 2020 um 16:42:43 Uhr:

Ich glaube nicht, dass wir uns da widersprechen.

 

Dass die Kassen zu wenig zahlen, um einen vernünftigen Personalschlüssel aufrecht zu halten, heißt ja nicht unbedingt, dass der Job individuell unterbezahlt ist, bzw. eine höhere Bezahlung da irgendwas retten würde....

Es wird aber immer suggeriert, dass genau das die einzige Forderung wäre.

Wenn es um Personalabbau geht, dann sind es immer die bösen, gierigen Arbeitgeber, obwohl sie sich nur den Zwängen beugen müssen, die ihnen seitens der Kassen an dieser Stelle vorgegeben werden.

Fri Oct 30 17:46:59 CET 2020    |    touranfaq

@BaldAuchPrius hat recht, allein das Gehalt zu betrachten greift zu kurz. Es ist was anderes wenn du z.B. Elektriker bist, da reißt Du deine 8 Stunden runter, bist Abends zu Hause und hast dein Wochenende. Hat eine Krankenschwester nicht. Nachtarbeit, Wochenende, psychische und körperliche Belastung, und die Verantwortung für Menschenleben...

Fri Oct 30 19:36:50 CET 2020    |    illusion2001

Zum Trend der Anzahl der Covid-Intensivpatienten enthält der RKI Lagebericht eine Information:

 

"Die Zahl der intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Fälle hat sich in den vergangenen 2 Wochen von 730 Patienten am 17.10.2020 auf 1.839 Patienten am 30.10.2020 mehr als verdoppelt."

Fri Oct 30 19:49:38 CET 2020    |    touranfaq

Zum Nachdenken:

 

https://www.zvw.de/.../...ierung-corona-demos-und-eine_arid-274985?...

 

Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo jedem klar sein muss, dass man sich mit "das ist friedlicher Protest von besorgten Bürgern" nicht mehr rausreden kann.

 

Die in den vermeintlich geheimen Telegram-Kanälen skandierten Gewaltphantasien sind Realität geworden, und es kann niemand mehr behaupten, davon nicht gewusst zu haben

Fri Oct 30 21:21:37 CET 2020    |    touranfaq

Ok jetzt wird es offensichtlich sehr ernst. Morgen ist Halloween, und da kommen nicht nur kleine Monster vorbei, nein... In Österreich wird die Einweltregierung mit der Verteilung von "Vieren" beginnen. Nachts per Flugzeug.

 

Nein, das hab ich mir nicht nach ner Flasche Wodka ausgedacht, das ist voll ernst, siehe Anhang!

 

Deshalb morgen mal lieber Aluhut auf und volle Deckung! Ich werde auch keine Kinder reinlassen, die spionieren bestimmt für den Lautbach!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und, wie mache ich mich so als Aluhut? ;)


Fri Oct 30 21:50:11 CET 2020    |    mozartschwarz

Findest du das witzig oder was willst du damit sagen? @touranfaq

 

 

 

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 30. Oktober 2020 um 19:36:50 Uhr:

Zum Trend der Anzahl der Covid-Intensivpatienten enthält der RKI Lagebericht eine Information:

 

"Die Zahl der intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Fälle hat sich in den vergangenen 2 Wochen von 730 Patienten am 17.10.2020 auf 1.839 Patienten am 30.10.2020 mehr als verdoppelt."

Was logisch ist. Wenn sich doppelt soviele in der Zeit infizieren und die Risikogruppen nicht besonders geschützt werden, dann verdoppelt sich auch die Zahl der belegten Intensivbetten. Wobei die Verdoppelung sogar nachhinkt, die Infektionen haben nur 10 statt 14 Tage gebraucht.

Fri Oct 30 21:53:42 CET 2020    |    touranfaq

@mozartschwarz

 

Das haben sie heute im Staatsfernsehen erklärt: bei schwerem Verlauf vergehen im Schnitt 4 Tage zwischen Infektion und Hospitalisierung. Weitere 10 Tage dann, wenn es sich weiter verschärft und Du auf Intensiv musst. Deshalb hinkt das 14 Tage hinterher.

Sat Oct 31 08:10:08 CET 2020    |    touranfaq

Es gibt ja mittlerweile eine empirisch nachgewiesene Erkenntnis:

 

Was der Andi anfasst, geht in die Hose. Kann man auch ne Serie darüber drehen.

 

In der nächsten Folge: Autonomes Fahren

 

https://www.heise.de/.../...ohne-Fahrern-im-Alltag-werden-4944032.html

 

Bei Heise mag ich ja immer diesen gut versteckten Sarkasmus, so auch hier. Man achte auf die Bildunterschrift :D

Sat Oct 31 09:06:44 CET 2020    |    passat32

Sat Oct 31 09:42:09 CET 2020    |    touranfaq

Könnte, ja. Aber selbst wenn man 50% falsch positive annimmt, bleibt das Wachstum exponentiell.

 

Hinzu kommt die Dunkelziffer (nicht getestet, symptomlos), die die falsch positiven wahrscheinlich um Zehnerpotenzen überschreitet...

Sat Oct 31 10:52:48 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 30. Oktober 2020 um 19:49:38 Uhr:

Zum Nachdenken:

 

https://www.zvw.de/.../...ierung-corona-demos-und-eine_arid-274985?...

 

Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo jedem klar sein muss, dass man sich mit "das ist friedlicher Protest von besorgten Bürgern" nicht mehr rausreden kann.

 

Die in den vermeintlich geheimen Telegram-Kanälen skandierten Gewaltphantasien sind Realität geworden, und es kann niemand mehr behaupten, davon nicht gewusst zu haben

Wie billig.

 

ich hülle mich morgen in ein Jutegewand, papp ein paar Polenböller an einander, lass die dann an der Bürotür der Firma hochgehen, die gerade irgendwo Bäume abholzt, und hinterlass ein Bekennerschreiben, dass ich Grüner Aktivist bin, und in Vertretung der Bäume deren Verteidigung übernehme.

 

Das ist dann bestimmt auch ein 1A Beweis dafür, dass sich die Grünen radikalisieren.

 

Jeder beliebige Hanswurst kann ein Bekennerschreiben ebenfalls beliebigen Inhalts irgendwo hinterlassen.

Sat Oct 31 10:56:18 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 31. Oktober 2020 um 09:42:09 Uhr:

Könnte, ja. Aber selbst wenn man 50% falsch positive annimmt, bleibt das Wachstum exponentiell.

 

Hinzu kommt die Dunkelziffer (nicht getestet, symptomlos), die die falsch positiven wahrscheinlich um Zehnerpotenzen überschreitet...

Du, in dem angesprochenen Fall waren es 96,6% falsch positive Ergebnisse, rechne mal mit der Zahl hoch ;)

Sat Oct 31 11:19:27 CET 2020    |    mozartschwarz

Zitat:

@touranfaq schrieb am 30. Oktober 2020 um 21:53:42 Uhr:

@mozartschwarz

 

Das haben sie heute im Staatsfernsehen erklärt: bei schwerem Verlauf vergehen im Schnitt 4 Tage zwischen Infektion und Hospitalisierung. Weitere 10 Tage dann, wenn es sich weiter verschärft und Du auf Intensiv musst. Deshalb hinkt das 14 Tage hinterher.

Dein Verständnissproblem wieder... Ich hab bestemfalls geschrieben das die Infektionen 10 Tage zu verdoppelung brauchten, die Belegung der Intensivbetten 14 Tage. Rein logische Geschichte, finde ich. Eher noch positiv.

 

Der von dir aufgezeigte Verlauf ist halt normal, egal wieviele sich infizieren.

Sat Oct 31 11:24:54 CET 2020    |    touranfaq

@BaldAuchPrius

 

Nun, es steht außer Frage dass sich Grüne/Linke bereits "radikalisiert" haben.

 

Etwas besetzen (Danni, Liebig34) ist noch die "mildeste" Form, bei einer G20 oder G7 Demo klirren die Scheiben und brennen die Mülleimer.

 

Die "Corona-Skeptiker" hingegen konnten bisher zumindest darauf verweisen, dass ihr Protest friedlich war. Aber die Radikalisierung ist unübersehbar, sowohl bei den "Vordenkern" als auch bei ihren Mitläufern. Allein die beiden letzten Berlin-Demos unterschieden sich erheblich.

 

Und apropos unterscheiden: Ich habe gestern ein Video von Bodo Schiffmann gesehen, dass er im März gedreht hat. Es war aus einer Reihe die er "Corona ohne Panik" nannte. Und ich konnte meinen Augen und Ohren kaum trauen, denn er hat damals erklärt, warum er Masken für sinnvoll und notwendig erachtet. Das war laaaaange vor einer Maskenpflicht. Auch sein Auftreten war völlig ruhig und sachlich. Screenshots siehe Anhang.

 

Wenn man dagegen sieht wie er heute auftritt und was er erzählt, reibt man sich nur verwundert die Augen und fragt sich, was mit diesem Mann wohl passiert ist.

 

P.S.: Ein Schelm würde jetzt fragen, wieso er diese früheren Videos aus seinem Kanal entfernt hat. Aber das Internet vergisst nichts ;)


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