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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Thu Jan 30 11:45:19 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@passat32 schrieb am 29. Januar 2020 um 19:00:27 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Januar 2020 um 18:23:17 Uhr:

 

Vielleicht hat der Bär eine guten Vorschlag, wie man sich sinnvoll, eindeutig, treffend und vor allem nicht nur für Insider verständlich ausdrücken kann, welcher Begriff wäre am angemessensten?

Wie wäre es mal erwachsen zu werden und zu akzeptieren, dass auch aus Deutschland verdammt gute Fahrzeuge kommen.

Wenn du das Wort "kommen" gegen das Wort "kamen" ersetzt, bin ich bei dir. Vielleicht liegt es aber auch an der Definition von "verdammt gut". "verdammt gut" ist für mich ein Produkt, dass zumindest in den meisten Belangen deutlich besser ist, als die Konkurrenzprodukte. Ja, das waren deutsche Autos lange Zeit. Sie hatten die Neuerungen, de man wo anders vergeblich suchte, sie rosteten nicht unterm Hintern weg, wie andere.

Und heute? Sie rosten mindestens genau so schnell wie die andern (einfach weil die Anderen aufgeschlossen haben), und Neuerungen kommen entweder gleich von den Anderen, oder sind zeitnahe bei allen zu erhalten. Unter diesem Aspekt sind auch deutsche Autos "nicht schlecht", aber eben nicht (mehr) besser als andere.

 

Zitat:

BTW: was soll beim Auto sich motorentechnisch noch groß entwickeln? Beim Verbrenner sind in meinen Augen die Möglichkeiten längst ausgereizt.

Wenn du das wirklich so siehst, dann ist die logische Folge deiner Sicht, dass der Verbrenner so langsam fertig hat. Ein Produkt, dass man nicht weiter verbessern kann, das aber auch noch nicht in Perfektion erstarrt ist, das verschwindet vom Markt. In DE wurden auch die besten Röhrenfernseher gebaut. Nur dass die eben nicht mehr viel weiter entwickelbar waren, und von TFT und LED abgelöst wurden. Sie sind immernoch die besten Röhren, aber eben weg vom Markt.

 

Zitat:

Nischenlösungen wie Vollhybride, Gas usw. werden immer Nische bleiben,

Und du definierst, was eine Nischenlösung ist, einfach, weil du nichts akzeptierst, was nicht das VW Emblem trägt?

 

Zitat:

und Vollelektro und Wasserstoff sind sehr sehr ferne Zukunfts-Ideen, die noch nicht ansatzweise wirklich massentauglich sind.

Naja, das sehe ich als Nutzer anders als du. Aber neben harten Fakten sprechen da halt auch emotionale Komponenten mit rein, und da hast du Recht, der Masse würde heute das "BrummBrumm" doch noch schmerzlich fehlen. ;)

Zitat:

Und, wenn mich mein Bauchgefühl nicht täuscht, wird das so auch immer bleiben.

Ich kenne da einen gewissen E. H. , der meinte auch Mitte der 80er Jahre "Die Mauer wird noch 100 Jahre stehen" … nun, diese 100 Jahre waren in weniger als 60 Monaten abgelaufen. ;)

Thu Jan 30 11:56:32 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 29. Januar 2020 um 20:42:18 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Januar 2020 um 18:23:17 Uhr:

Vielleicht hat der Bär eine guten Vorschlag, wie man sich sinnvoll, eindeutig, treffend und vor allem nicht nur für Insider verständlich ausdrücken kann, welcher Begriff wäre am angemessensten?

Am besten nicht pauschalen Unsinn daherreden. Und anerkennen, dass die allermeisten Redakteure, die über das Thema schreiben, auch nur Laien sind.

 

Ein wenig vergleichbar ist das mit irgendeinem Homöopathie-Forum, wo sich schwer überzeugte Laien über neueste medizinische Behandlungsmethoden der "Schul-"Medizin unterhalten.

Nimm es mir nicht übel, aber das, was du jetzt hier betreibst, kommt mir vor wie:

 

"Haltet euch alle raus, und überlasst das den Experten, die sich damit auskennen"

Was dabei rauskam, wenn man es den Experten überlässt, das sehen wir doch gerade, oder?

 

Wie kann es denn sein, das fragt dich Experten jetzt der Laie, dass die heimischen Marken (Autozusammenschrauber, wie auch immer, hast ja keinen Vorschlag gemacht) gemessen an der ausländischen Komkurrenz einfach kein Produkt am Start haben, das ebenbürtig ist (wenn man vom sterbenden Verbrenner absieht)?

Wo ist den das heimische, von Experten designte (geplante/entworfene.... wie auch immer) Elektroauto, dass der ausländischen Konkurrenz in den Punkten Leistung, Preis, Ausstattung, Reichweite ebenbürtig ist?

Wo sind die heimischen Hybriden, von Experten kreiert, die der ausländischen Konkurrenz ebenbürtig sind (nicht diese 48V Feigenblätter).

 

Um auf dein Gleichnis mit dem Homöopathieforum einzugehen:

 

Wenn dort die Laien berichten, dass ihre Leiden mit den Mittelchen gelinder wurden, mit den "modernen2 der Schulmedizin nicht, dass haben sie also kein Recht, das zu schreiben, weil sie keine Pharmakologen sind?

 

 

Genau dieser Standesdünkel: "Halt den Mund, du hast keine Ahnung, ich bin der Experte", genau der ist ursächlich für einige Probleme, die wir derzeit haben und ausbaden dürfen.

Thu Jan 30 12:37:47 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Steam24 schrieb am 29. Januar 2020 um 22:39:02 Uhr:

Coronavirus:

 

https://m.focus.de/.../...ausbreitung-des-coronavirus_id_11600668.html

 

Am aussagekräftigsten ist der Leserbrief.

 

Über whatsapp kursiert mindestens ein Video mit der Aussage, die Berichterstattung sei grob verharmlosend, um die Bevölkerung ruhigzustellen.

Die Fokusseite spinnt bei mir leider.

 

Zum Whats App:

 

Ja, das kenne ich auch. Nun, einige Aussagen sind sicher richtig, andere erinnern schon an Verschwörungstheorien. Es kursieren in sozialen Medien auch Aussagen, dass das ein von der Gates Stiftung gezüchtetes Virus sei, und dass es gezielt jetzt die Weltbevölkerung dezimieren soll....

So, wie die Nachrichten schon ein wenig verharmlosend berichten (erinnert an die Infopolitik bei Tschernobyl... Häppchenweise), sind diese Aussagen aber dann eher Panikmache.

 

Und wozu führt es. Ich glaube, da liegt der Zwiespalt der Verantwortlichen. Wenn sie mit maximaler Warnung rangehen, und das Ganze entpuppt sich dann als Neuauflage der Vogel- oder auch Schweinegrippe, die uns vor ein paar Jahren beinahe alle dahingerafft haben, dann werden sie für die wirtschaftlichen Schäden der unnötigen Warnung verantwortlich gemacht. Kommt es schlimm, und sie haben zu leise gerufen, dann sind sie hinterher die "Massenmörder".

 

Was sind den absehbare Folgen, wenn jetzt massiv gewarnt würde:

 

- Hamsterkäufe

- viele Leute erlegen sich selbst eine Quarantaine auf, verlassen das Haus nicht, um sich zu schützen, gehen nicht auf Arbeit

 

Was dass bedeutet, wenn es zum Massenphänomen wird, das bedroht schnell weit mehr Menschen, als die Krankheit selbst.

Hamsterkäufe gibt es bereits. Es ist Monatswechsel, klassischerweise die Zeit, in der wir Verbrauchsartikel für den nächsten Monat auffüllen und beschaffen. Mundschutz... im Umkreis von 50 km in keiner Apotheke und in keinem Sanitätshaus vorrätig, Nachbestellungen können dauern heißt es. Dabei geht es um die ganz "lumpigen" Papiertücher mit Gummiband, die vor Ansteckung in der Öffentlichkeit rein gar nicht schützen können, aber beunruhigte Mitbürger haben sich damit eingedeckt.

 

Ich will es nicht verharmlosen, und kann es auch kaum abschätzen, allerdings wäre es schon sinnvoll, wenn jeder das eigene Verhalten überprüft.

Nachdem sich heute früh dann herausgestellt hat, dass bereits Virusträger, die noch sypmtomfrei sind, ansteckend sein können, würde es Sinn machen, wenn einfach jeder sich Gedanken über Tröpfcheninfektionen machte.

Und dann für sich geeignete Ma0nahmen ableitet. z.B. (kein Anspruch auf Vollständigkeit, keine Garantie auf 100% Erfolg):

 

- unnötige Aufenthalte in Menschenmengen reduzieren (Muss man wirklich jetzt in Kino/Theater/Disko/Kneipe ...?) Einkaufen wird man wohl müssen, vielleicht nicht gerade zur Hauptzeit.

- eine normale, persönliche Grundhygiene: Heim kommen, und erst einmal gründlich Hände waschen, bevor man irgend etwas anderes macht. Wäsche ruhig bei mind. 60° waschen (und vielleicht auch täglich wechseln beim Heimkommen)

- wenn man sich in der Öffentlichkeit bewegt, sich einfach bewusst machen, dass man sich besser nicht selbst ins Gesicht langt (man weiß halt nicht, wo man alles angefasst hat)

- Man kann auch freundlich guten Tag sagen, ohne die Hand zu geben, oder sich zu umarmen (man schützt ja damit auch das Gegenüber)

- Die alte Tropenregel beim "Essen to go" beachten: cook it, peel it or forget it.

 

 

Das sind alles Maßnahmen, die jeder einfach durchführen kann, und die nicht einmal viel kosten, oder zusätzlichen großen Aufwand bedeuten, die aber das eigene Risiko drastisch senken.

 

Wer sich dann immer noch sehr unsicher fühlt, könnte sich noch mit Händedesinfektionsmitteln bewaffnen (aber sich deren korrekte Handhabung zeigen lassen, sonst bringen die nichts)

 

Am aller wichtigsten: sich nicht in Panik versetzen lassen. Ein Mensch im Panikmodus macht zwangsläufig Fehler! Lieber ein paar Sekunden runterfahren, nachdenken, und dann erst handeln.

 

ich wünsch uns allen, dass keiner hier sich anstecken wird.

Thu Jan 30 12:49:18 CET 2020    |    olli27721

Ich hab grad einen Virus-Infekt.

 

Muss ich mir Sorgen machen? :rolleyes:

 

Mein Notebook ist "Made in China". ;)

Thu Jan 30 12:51:22 CET 2020    |    Steam24

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2020 um 12:37:47 Uhr:

 

ich wünsch uns allen, dass keiner hier sich anstecken wird.

Danke, das wünsche ich auch allen Usern. :)

 

Und Danke auch für deine Ausführungen, die wie immer bestens auf den Punkt kommen. ;)

Thu Jan 30 12:51:47 CET 2020    |    olli27721

Zitat:

@robbery47 schrieb am 30. Januar 2020 um 10:12:48 Uhr:

Und nein ich bin kein Tesla-Fanboy. Mir gefällt das minimalistische Tesla-Cockpit mit dem Riesentablet überhaupt nicht. Aber viele stehen halt drauf.

-

 

Ich auch nicht.

Aber irgendwas machen die wohl richtig, sonst würden sie nicht so einen Absatz haben. :rolleyes:

Thu Jan 30 12:53:23 CET 2020    |    Steam24

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2020 um 11:56:32 Uhr:

Zitat:

@pibaer schrieb am 29. Januar 2020 um 20:42:18 Uhr:

 

Am besten nicht pauschalen Unsinn daherreden. Und anerkennen, dass die allermeisten Redakteure, die über das Thema schreiben, auch nur Laien sind.

 

Ein wenig vergleichbar ist das mit irgendeinem Homöopathie-Forum, wo sich schwer überzeugte Laien über neueste medizinische Behandlungsmethoden der "Schul-"Medizin unterhalten.

Nimm es mir nicht übel, aber das, was du jetzt hier betreibst, kommt mir vor wie:

 

"Haltet euch alle raus, und überlasst das den Experten, die sich damit auskennen"

Was dabei rauskam, wenn man es den Experten überlässt, das sehen wir doch gerade, oder?

(...)

Bei Nokia gab es bekanntlich auch "Experten", aber was hat das der Firma genützt?

Thu Jan 30 13:08:44 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Ups, das geht in die falsche Richtung, und ich bin Schuld.

 

Das geht jetzt zu arg in Richtung Expertenschelte. Das war wirklich nicht beabsichtigt.

 

Ohne Expertise wird es schon gleich gar nichts, das sollte immer im Vordergrund stehen. Wie ich schon schrieb: Die Fachexperten, also diejenigen, die sich wirklich mit der Technik auskennen, die könnten sicher ganz anders, wenn man sie ließe.

Thu Jan 30 13:23:06 CET 2020    |    Steam24

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2020 um 13:08:44 Uhr:

Ups, das geht in die falsche Richtung, und ich bin Schuld.

 

Das geht jetzt zu arg in Richtung Expertenschelte. Das war wirklich nicht beabsichtigt.

 

Ohne Expertise wird es schon gleich gar nichts, das sollte immer im Vordergrund stehen. Wie ich schon schrieb: Die Fachexperten, also diejenigen, die sich wirklich mit der Technik auskennen, die könnten sicher ganz anders, wenn man sie ließe.

Ich will hier nicht pauschal Experten herabsetzen, aber es macht eben auch keinen Sinn, diesen einen Heiligenschein zu verpassen. Experten können genauso irren wie andere Menschen und unterliegen häufig auch betriebsinternen Zwängen - man denke nur an den Dieselgate, der bekanntlich von Experten angezettelt wurde. Nokia ist ein anders gelagerter Fall; da hat man nicht betrogen, sondern nur am Markt vorbei agiert. Aber auch hier sind Experten verantwortlich.

 

Natürlich gibt es auch positive Beispiele für Expertentum. Ich bin schon von Ärzten sehr gut behandelt worden, auch das sind Experten. Im Mittelstand gibt es jede Menge tüchtige Techniker / Entwickler, die im Grunde unser Land am Laufen halten. Auch in Großkonzernen tut sich ohne Experten (Mint-Leute) nichts; aber die Vorgaben von oben müssen halt auch stimmen.

 

Und die Bedeutung der Experten wird noch zunehmen, denn die Spezialisierung geht immer weiter.

Thu Jan 30 13:50:44 CET 2020    |    passat32

Zitat:

@Steam24 schrieb am 30. Januar 2020 um 12:53:23 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2020 um 11:56:32 Uhr:

 

 

Nimm es mir nicht übel, aber das, was du jetzt hier betreibst, kommt mir vor wie:

 

"Haltet euch alle raus, und überlasst das den Experten, die sich damit auskennen"

Was dabei rauskam, wenn man es den Experten überlässt, das sehen wir doch gerade, oder?

(...)

Bei Nokia gab es bekanntlich auch "Experten", aber was hat das der Firma genützt?

Dem Nokia-Handy mit grottigem Symbian-OS (noch mehr grauenvoll wie Android) hat ein Hersteller aus dem Nichts ein völlig anderes System entgegen gesetzt, das ist der Unterschied. Ich hatte ja ständig irgendwelche Nokia-Handys, und dann kam das iPhone, da waren Welten dazwischen. Übrigens lagen (dazwischen) einige Samsung-"Smartphones", wenn man die so nennen will, die waren nicht minder scheisse. Erst das iPhone hat ein völlig neues Zeitalter beim "Mobile Device" eingeleutet, nicht umsonst hat Jobs schon bei der Vorstellung vor nunmehr auch schon wieder 13 Jahren so schön gesagt "Apple reinvented the Phone" ... und so kam es ja auch.

 

Das ist beim Auto aber die letzten 50 Jahre nicht mehr passiert, auch nicht durch irgendeinen Tesla. Autos haben sich stetig weiter entwickelt, wurden effizienter, leistungsfähiger, sicherer, raffinierter, intelligenter. Ob da nun ein E-Motor drin steckt oder ein Diesel drin nagelt spielt erstmal keine Rolle.

 

Zumal, wenn es wirklich hart auf hart kommt, kann jeder Hersteller binnen weniger Monate seine Modellpalette "elektrifizieren", auch VW, auch Toyota. Ich behaupte aber mal das es dafür noch lange keinen Bedarf gibt. Und über den entscheidet letztlich nur der Kunde. Und genau dieser Kunde kauft auch weiterhin klassische Benziner und Diesel. Immer noch.

Thu Jan 30 13:51:02 CET 2020    |    Kurvenräuber48611

Special für Sascha

Rückruf von T5 und T6-VW-Bussen wegen erhöhter NOx-Werte

https://www.kfz-betrieb.vogel.de/.../

 

Man kann da lakonisch nur eins noch feststellen: Die Konstanz bei VW besteht im Abarbeiten konstruktiver Mängel.

Thu Jan 30 13:53:20 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Steam24 schrieb am 30. Januar 2020 um 13:23:06 Uhr:

...

Und die Bedeutung der Experten wird noch zunehmen, denn die Spezialisierung geht immer weiter.

Genau da sehe ich eine natürliche Grenze bereits für überschritten an.

 

Überspitzt formuliert ist ein Experte jemand, der (nur) von einem Teilgebiet besonders viel versteht. Eine weitere Vertiefung der Spezialisierung macht dann aus Experten Menschen, die von einem immer kleineren Teilgebiet immer mehr wissen. Der Ultimative Experte wäre dann der Mensch, der von dem Teilgebiet "nichts" absolut alles weiß, was es je darüber zu wissen gibt. ;)

 

Was ich damit ausdrücken möchte: Wenn man die Expertise zu weit treibt, kommt man irgendwann an einen Punkt, an dem Experten benachbarter Teilgebiete sich um Zuständigkeiten und Besserwissereien streiten, die so gar nicht entstünden, wären die Teilgebiete der einzelnen Experten ein wenig universeller gefasst.

 

Die reine Spezialisierung um jeden Preis führte in der Medizin weg vom Patient als Mensch hin zur "Niere auf Zimmer 3", die zwar fachlich höchst kompetent behandelt wird, nur der Mensch, in dem sie steckt wird vernachlässigt. Es wird seit einiger Zeit sehr viel Aufwand getrieben, diese Überspezialisierung wieder auf ein förderliches Maß zurückzustutzen.

Thu Jan 30 14:41:43 CET 2020    |    rpalmer

Zitat:

@Steam24 schrieb am 29. Januar 2020 um 20:34:51 Uhr:

Findest Du das wirklich witzig, dass der Taycan hinsichtlich der Reichweite nicht gegen den Tesla S anstinken kann? Na, wenn Du meinst ... :cool:

Ich frage mich wieso du dich auf ein einziges Merkmal festnagelst -nämlich der Reichweite; um eine Aussage über diese beiden Autos zu treffen. Ich gehe doch auch nicht hin und sage "Haus A ist schlechter als B, weil ich hier mehr Heizkosten habe" und ignoriere den Rest der Merkmale.

 

Auch beim Verbrenner urteile ich ein Modell nicht ab, weil es mehr verbraucht & z.B. einen kleineren Tank hat als ein anderes. Das ist doch nicht das Autoquartett, wo mit einzelnen Angaben aufgetrumpft wird.

 

Überhaupt deine Sorge hinsichtlich der Reichweite, ob nun in dem Vergleich Tesla / Porsche oder bei anderen Fragestellungen bzw. Diskussionen um E-Autos.

Für wie viele Leute ist die so entscheidend? 300-350 km Reichweite im Alltag ist für das Groß der Autofahrer doch ausreichend! Es gibt genug Erhebungen zur Jahresfahrleistung, zur täglichen Fahrleistung und deren Verteilung und und und. Nehme ich mal mich... mir würde das auch dicke reichen. Morgens hin, 37 km, Nachmittags das gleiche, evtl. 5 - 15 km mehr, weil ich noch was einkaufe, zur Post bringe etc.. Aber das ist ja nicht jeden Tag so. D.h. ich kann locker ohne Angstschweiß zwei Tage fahren, dann schließe ich an. Oder eben jeden Abend an ner "normale 08/15 Dose, nix Power". Braucht halt länger. Aber zwischen 16 Uhr und 6 Uhr vergehen viele Stunden.

 

Dass es manche gibt, die warum auch immer, jeden Tag 700 km abspulen oder ständig variierende Tagesfahrleistungen haben bestreite ich nicht. Oder die jeden dritten Tag 3,5 Tonen anhängen und ziehen. Für die ist eben ein E-Auto nichts. Das ist doch auch heute und damals so. Du wirst doch keinem Taxiunternehmer einen Fiat Seicento andrehen oder Oma Erna für ihre paar Fahrten einen S420 CDI.

 

Ist wie bei den Diskussionen mit den Gasautos. Da beschweren sich manche auch bezüglich der Reichweite. Ja mei... wem das wichtig ist, der ist mit dem Auto halt nicht bedient. Bei solchen Vielfahrern, die tatsächlich in der Woche in der 1.500 km runterprügeln macht n Diesel durchaus noch immer Sinn. Aber wie viele sind das? :confused:

 

Zitat:

@Steam24 schrieb am 29. Januar 2020 um 22:11:50 Uhr:

Aber ich frage hier ernsthaft rpalmer, pibaer und Sascha: WO führen denn bitte die Deutschen?

 

BEV? HEV? PHEV? FCEV? Benziner? Diesel?

 

Und was ist die Begründung?

 

Da habt ihr euch bisher aber schön bedeckt gehalten.

Nun, ein paar halten noch immer an den Diesel fest, gerade für die oberen Modellreihen und Nutzfahrzeuge. Auch wenn du mir jetzt zig Presseartikel verlinken wirst, aber wir können gerne in 2-3 Jahren nochmal darüber reden.

Und ansonsten? Schau doch auf was jetzt die VAG-Bande jetzt groß setzen will. Das gleiche gilt für DAG, da werden noch paar Modelle kommen. BMW hat bereits mit den "i" etwas geliefert und auch da ist nicht Ende. Opel, als Teil von PSA, geht ebenso den Kurs, siehe z.B. der brandneue (hübsche, aber große) Corsa.

Ford? Da entfacht sich dann wieder die Diskussion "Ist Ford Europa nun deutsch/europäisch oder amerikanisch?". Will ich erst gar nicht wieder anwärmen die Diskussion, aber da findest Hybride (Na gut, ne Mondeo Limo anbieten... war ja schon immer der Verkaufsschlager bei uns!) und alsbald den betrommelten Mustang Mach-E.

 

Aber mit was machen alle genannten Konzerne noch immer den Hauptanteil ihres Gewinns?

 

Zitat:

@XuQishi schrieb am 30. Januar 2020 um 09:19:30 Uhr:

Das ist korrekt, du darfst vor allen Dingen nicht in den 10 Jahren vor lauter Blick in die Zukunft schon im Jetzt pleite gehen. Der Vergleich zwischen den etablierten Autobauern und Tesla ist an der Stelle immer etwas unfair, weil die einen jetzt die Erwartungen der Aktionäre erfüllen müssen, während die anderen sozusagen noch im Startup-Modus auf Risikokapital laufen. Mal schauen, wie sich das entwickelt.

Ja und die Kunst ist es, "den richtigen Riecher zu haben", damit man rechtzeitig passende Entwicklungen beauftragt. Leider wird das zur Zeit auch stark politisch beeinflusst. Aber mal angenommen irgendein heimischer hätte eben vor 10 Jahren ein Wasserstoffauto auf den Markt gebracht. Wie viele würden davon verkauft werden? Und ja, ich weiß, dass es auch genug Flops gab, wie bspw. Phaeton. Das ist ja auch das, wenn nicht nach Vernunft gehandelt wird, sondern irgendwelche "One Man Decisions" getroffen werden, denen mehr Ego und "Will ich haben!"-Fußstampfer Manier anhaften. Es muss natürlich auch nicht jede Modellreihe Gewinn abwerfen, manchmal geht es auch um Prestige. Der einen leistet es sich, der andere nicht. Ob das nun Wasserstofffahrzeug ist oder irgendein Hot Hatch oder oder oder.

Thu Jan 30 14:53:35 CET 2020    |    rpalmer

Zitat:

eine normale, persönliche Grundhygiene: Heim kommen, und erst einmal gründlich Hände waschen, bevor man irgend etwas anderes macht. Wäsche ruhig bei mind. 60° waschen (und vielleicht auch täglich wechseln beim Heimkommen)

Dazu kann ich auch raten wenn man sein Gerät länger halten will. Waschmittel nicht überdosieren (Wird leider oft gemacht) und vor allem nicht immer diese Niedertemperaturprogramme. Letztens habe ich eine Waschmaschine zerlegt und repariert, aufgrund eines Lagerschadens. Der Wellendichtring versagte und somit wurden die Wälzlager "gewaschen".

 

Am Simmerring, wie auch an der Trommel und im Inneren des Bottichs waren total verhärtete Waschmittel- und Kalkreste. Denen konnte man fast gar nicht beikommen außer mit einem Hochdruckreiniger. OK, nächstes Mal verbringe ich meinen Samstag etwas anders, aber da war wieder der "Das muss doch richtbar sein!"-Gedanke sehr laut... und das Gerät keine 5 Jahre alt.

 

Wie sowas aussieht kann man hier schön sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=APHHlLAlZSg

 

Nein ich bin das nicht.

Thu Jan 30 15:10:46 CET 2020    |    passat32

Zitat:

@rpalmer schrieb am 30. Januar 2020 um 14:53:35 Uhr:

 

Dazu kann ich auch raten wenn man sein Gerät länger halten will. Waschmittel nicht überdosieren (Wird leider oft gemacht) und vor allem nicht immer diese Niedertemperaturprogramme. Letztens habe ich eine Waschmaschine zerlegt und repariert, aufgrund eines Lagerschadens. Der Wellendichtring versagte und somit wurden die Wälzlager "gewaschen".

 

Am Simmerring, wie auch an der Trommel und im Inneren des Bottichs waren total verhärtete Waschmittel- und Kalkreste. Denen konnte man fast gar nicht beikommen außer mit einem Hochdruckreiniger. OK, nächstes Mal verbringe ich meinen Samstag etwas anders, aber da war wieder der "Das muss doch richtbar sein!"-Gedanke sehr laut... und das Gerät keine 5 Jahre alt.

 

Wie sowas aussieht kann man hier schön sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=APHHlLAlZSg

 

Nein ich bin das nicht.

Da ich regelmäßig meine Handtücher und Putztücher vom Büro bei 90 Grad wasche dürfte ich solche Risiken nicht haben, oder? :D

Thu Jan 30 15:30:59 CET 2020    |    olli27721

Hat mal einer drüber nachgedacht, das wir alle viel zu hygienisch leben und deswegen so anfällig sind ???

 

Gut - Flugreisen vereinfachen heute die Sache, aber zu steril leben ist m.E. genauso ungesund.

Thu Jan 30 16:49:03 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

@olli27721 : Danke, ja, ich bekomme auch Plaques wenn ich bestimmte Werbespots sehe, die die Generation Sag Rot An adressieren. Noch geiler sind nur die "antibakteriellen Müllbeutel", die es schon gibt

Thu Jan 30 17:04:02 CET 2020    |    Kurvenräuber48611

Vielleicht ist es dem einen oder anderen schon aufgefallen: Das Interesse der Bundesregierung, sich am Aufbau von E-Ladestationen zu beteiligen, erlahmt.

Bezeichnend auch, dass die ursprünglichen Pläne zur Reduzierung der Dienstwagenbesteuerung als auch höhere Fördersummen von und für E-Fahrzeugen immer noch nicht umgesetzt sind.

 

Hat man vielleicht erkannt, dass die Rohstoffe für Hochleistungsbatterien hier in D nicht mit dem Schneeschieber vor der Haustür geschaufelt werden können ? Oder der Zug für eine eigene, zukunfts- und wettbewerbsfähige Zellenfertigung in D abgefahren ist ?

 

Wie auch immer, seltsam ist es schon feststellen zu müssen, die Bundesregierung scheint umzuschwenken und den Schwerpunkt auf H2 zu setzen. Alle Anzeichen, auch seitens großer Automobilzulieferer, sprechen dafür.

 

https://www.handelsblatt.com/.../25490610.html

Thu Jan 30 17:54:38 CET 2020    |    Steam24

Zitat:

@rpalmer schrieb am 30. Januar 2020 um 14:41:43 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 29. Januar 2020 um 20:34:51 Uhr:

Findest Du das wirklich witzig, dass der Taycan hinsichtlich der Reichweite nicht gegen den Tesla S anstinken kann? Na, wenn Du meinst ... :cool:

(...) Ist wie bei den Diskussionen mit den Gasautos. Da beschweren sich manche auch bezüglich der Reichweite. Ja mei... wem das wichtig ist, der ist mit dem Auto halt nicht bedient. Bei solchen Vielfahrern, die tatsächlich in der Woche in der 1.500 km runterprügeln macht n Diesel durchaus noch immer Sinn. Aber wie viele sind das? :confused:

Es ist beim BEV eben nicht wie beim Gasauto, denn das hast Du wesentlich schneller wieder aufgetankt.

 

Zur Reichweite des Taycan hat die ams einen ausführlichen Artikel veröffentlicht; ich zitiere:

 

"Die US-Umweltbehörde EPA bescheinigt dem Porsche Taycan eine Reichweite von nur 323 Kilometern, dem gut 30.000 Euro teureren Turbo S sogar nur 309. auto motor und sport hat den Taycan Turbo S bereits getestet und ist deutlich weiter gekommen. Woher die Unterschiede kommen."

 

Es gibt auch eine Tabelle mit den Reichweiten nach den verschiedenen Testzyklen sowie eine Reihe von Erläuterungen, aber unterm Strich hat der Tesla nach EPA 85 % mehr Reichweite, nach NEFZ 27 % und nach WLTP 36 %.

 

Kann sich gerne jeder selbst einen Reim drauf machen.

 

Übrigens kostet der Taycan Turbo S schlappe 185.456 Euro und der Tesla SP 100 D 4X4 P, der schon deutlich länger auf dem Markt ist, 145.420 €.

 

Zu bedenken ist allerdings, dass der Taycan mehr auf Rennperformance als auf Reichweite ausgelegt ist. Da rudert die ams ganz schön mit den Ärmchen, um die schlechtere Reichweite des neueren Modells schönzureden, wir sind ja alle permanent auf der Nordschleife unterwegs. :p

Zitat:

@rpalmer schrieb am 30. Januar 2020 um 14:41:43 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 29. Januar 2020 um 22:11:50 Uhr:

Aber ich frage hier ernsthaft rpalmer, pibaer und Sascha: WO führen denn bitte die Deutschen?

 

BEV? HEV? PHEV? FCEV? Benziner? Diesel?

 

Und was ist die Begründung?

 

Da habt ihr euch bisher aber schön bedeckt gehalten.

Nun, ein paar halten noch immer an den Diesel fest, gerade für die oberen Modellreihen und Nutzfahrzeuge. Auch wenn du mir jetzt zig Presseartikel verlinken wirst, aber wir können gerne in 2-3 Jahren nochmal darüber reden.

Und ansonsten? Schau doch auf was jetzt die VAG-Bande jetzt groß setzen will. Das gleiche gilt für DAG, da werden noch paar Modelle kommen. BMW hat bereits mit den "i" etwas geliefert und auch da ist nicht Ende. Opel, als Teil von PSA, geht ebenso den Kurs, siehe z.B. der brandneue (hübsche, aber große) Corsa.

Ford? Da entfacht sich dann wieder die Diskussion "Ist Ford Europa nun deutsch/europäisch oder amerikanisch?". Will ich erst gar nicht wieder anwärmen die Diskussion, aber da findest Hybride (Na gut, ne Mondeo Limo anbieten... war ja schon immer der Verkaufsschlager bei uns!) und alsbald den betrommelten Mustang Mach-E.

 

Aber mit was machen alle genannten Konzerne noch immer den Hauptanteil ihres Gewinns?

Ach und wo sind jetzt noch mal die Deutschen führend? Finde da kein Beispiel; Du hältst dich immer noch bedeckt.

Thu Jan 30 17:59:10 CET 2020    |    Steam24

Zitat:

@olli27721 schrieb am 30. Januar 2020 um 15:30:59 Uhr:

Hat mal einer drüber nachgedacht, das wir alle viel zu hygienisch leben und deswegen so anfällig sind ???

 

Gut - Flugreisen vereinfachen heute die Sache, aber zu steril leben ist m.E. genauso ungesund.

Bettwäsche sollte man generell mit mindestens 60 Grad waschen wegen der Hausstaubmilben, die - sorry - ihren Kot hinterlassen. Auch wenn man das nicht sieht, ist er dennoch unhygienisch und wenn man unter 60 Grad wäscht, werden die Milben nicht abgetötet. Deren Hinterlassenschaften sind übrigens bei vielen Menschen allergieauslösend.

 

Edit: Es empfiehlt sich, neben den Bezügen wenigstens von Zeit zu Zeit auch mal die Kopfkissen und Bettdecken zu waschen, da sich die Milben auch da gerne herumtreiben. ;)

Thu Jan 30 18:20:57 CET 2020    |    Steam24

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2020 um 13:53:20 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 30. Januar 2020 um 13:23:06 Uhr:

...

Und die Bedeutung der Experten wird noch zunehmen, denn die Spezialisierung geht immer weiter.

Genau da sehe ich eine natürliche Grenze bereits für überschritten an.

 

Überspitzt formuliert ist ein Experte jemand, der (nur) von einem Teilgebiet besonders viel versteht. Eine weitere Vertiefung der Spezialisierung macht dann aus Experten Menschen, die von einem immer kleineren Teilgebiet immer mehr wissen. Der Ultimative Experte wäre dann der Mensch, der von dem Teilgebiet "nichts" absolut alles weiß, was es je darüber zu wissen gibt. ;)

 

Was ich damit ausdrücken möchte: Wenn man die Expertise zu weit treibt, kommt man irgendwann an einen Punkt, an dem Experten benachbarter Teilgebiete sich um Zuständigkeiten und Besserwissereien streiten, die so gar nicht entstünden, wären die Teilgebiete der einzelnen Experten ein wenig universeller gefasst.

 

Die reine Spezialisierung um jeden Preis führte in der Medizin weg vom Patient als Mensch hin zur "Niere auf Zimmer 3", die zwar fachlich höchst kompetent behandelt wird, nur der Mensch, in dem sie steckt wird vernachlässigt. Es wird seit einiger Zeit sehr viel Aufwand getrieben, diese Überspezialisierung wieder auf ein förderliches Maß zurückzustutzen.

Ja, die Sache mit den "Fachidioten" ... schwieriges Thema. Gebe dir generell recht, habe aber Zweifel, ob sich die Überspezialisierung so ohne weiteres zurückschrauben lässt.

Thu Jan 30 18:34:15 CET 2020    |    rpalmer

Zitat:

Es ist beim BEV eben nicht wie beim Gasauto, denn das hast Du wesentlich schneller wieder aufgetankt.

Oh, ja stimmt. Das ist natürlich enorm wichtig :). Dein Alltag sieht also so aus: Du stehst morgens auf, bereitest dich vor, steigst dann ins Auto und musst irgendwo 700 km abspulen und das innerhalb von 8 Stunden. Da ist natürlich Anstecken und Laden ein Hindernisgrund. Vor allem muss ja unbedingt der Akku komplett aufgeladen werden, nur teilladen ist nicht. Ich hoffe mit dem überzeichneten Beispiel merkst du weshalb dieses Argument für sehr viele Leute einfach nicht relevant ist.

 

Komm, jetzt sag mal an: Wieso störst du dich ständig an der Reichweite?

Und weiterhin willst du anhand dieses einen Merkmals den Vergleich Porsche vs. Tesla bewerten. Ich bin mir sicher, im Vergleich zum E-Porsche ist auch dein Caddy besser, denn der sollte mit seinem 60 Liter Tank und 'nem Verbrauch von so 7 Litern im Schnitt... ja das sind gute 850 km.

 

Zitat:

Ach und wo sind jetzt noch mal die Deutschen führend? Finde da kein Beispiel; Du hältst dich immer noch bedeckt.

Ich rekapituliere:

 

1) Lustig machen über den deutschen Automobilbau, denn der besteht nur aus paar OEMs.

2) Beitrag von mir, Quintessenz "Klar, die Automobile Welt ist ja so klein"

3) Die Frage deinerseits "Wo führen denn bitte die Deutschen?"

4) Meine Antwort, die wollen derzeit mit ihrem Produktportfolio in Richtung klassischer Verbrenner und Elektro führen.

 

Jetzt wird gefragt wo die nun führend sind.

OK, wie soll das bewertet werden? Da du ja danach frägst, solltest du auch sagen woran du das festmachen willst. Welche Kriterien sollen dafür herangezogen werden?

 

Aus Interesse: Wieso ist das so entscheidend? Hängt davon deine Kaufentscheidung ab? Oder können Unternehmen die nicht führen keine Arbeitsplätze schaffen, Produkte bauen und verkaufen, Aktionäre glücklich machen? :confused:

 

 

Zitat:

Da ich regelmäßig meine Handtücher und Putztücher vom Büro bei 90 Grad wasche dürfte ich solche Risiken nicht haben, oder?

Das ist schon mal gut. Wenn dann auch nicht überdosiert wird, ist das Problem auf jeden Fall geschmälert. Wers mag, der wäscht mal leer bei 90 °C mit einem Döschen Zitronensäure. Hängt natürlich von der Wasserhärte ab, wie oft. Schaut dann so aus... (Und dann wundert der Grauschleier nicht mehr) Sorry fürs verrauschte Bild. Anschließend nochmal ein leeres Programm um die Reste auszuspülen.


Thu Jan 30 19:36:05 CET 2020    |    olli27721

Zitat:

@Steam24 schrieb am 30. Januar 2020 um 17:59:10 Uhr:

 

-

 

Bettwäsche sollte man generell mit mindestens 60 Grad waschen wegen der Hausstaubmilben, die - sorry - ihren Kot hinterlassen. Auch wenn man das nicht sieht, ist er dennoch unhygienisch und wenn man unter 60 Grad wäscht, werden die Milben nicht abgetötet. Deren Hinterlassenschaften sind übrigens bei vielen Menschen allergieauslösend.

_

 

Das ist ja auch normal.

 

Und ich wasch zwischendurch auch mal die Maschine leer mit 90 Grad (ggf. mit Zusatz) weil ich so gut wie keine keine Kochwäsche habe.

Thu Jan 30 20:28:10 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@Steam24 schrieb am 29. Januar 2020 um 22:11:50 Uhr:

Aber ich frage hier ernsthaft rpalmer, pibaer und Sascha: WO führen denn bitte die Deutschen?

Rpalmer hat doch bereits ausführlich dazu geantwortet.

Thu Jan 30 20:35:53 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2020 um 11:56:32 Uhr:

Nimm es mir nicht übel, aber das, was du jetzt hier betreibst, kommt mir vor wie:

 

"Haltet euch alle raus, und überlasst das den Experten, die sich damit auskennen"

Nein, es ist ein klares "Redet doch einfach nur von Dingen, von denen Ihr was versteht."

 

Das ganze Elektro-Gequarke hier im Forum hat in der Regel einen Tiefgang von einer Kaffeeuntertasse. Und das umfasst leider die Technik und die Betriebswirtschaft. Und das nervt, denn es wird immer wieder derselbe Müll dahergeredet. Irgendwann platzt einem halt der Kragen.

Thu Jan 30 20:45:55 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2020 um 13:08:44 Uhr:

Ohne Expertise wird es schon gleich gar nichts, das sollte immer im Vordergrund stehen. Wie ich schon schrieb: Die Fachexperten, also diejenigen, die sich wirklich mit der Technik auskennen, die könnten sicher ganz anders, wenn man sie ließe.

Ich kennen keinen, nicht einen, exakt Null, der den Elektroantrieb für eine technisch und betriebswirtschaftlich sinnvolle Lösung hält. Das ist eine vor allem politisch mit Subventionen und Regularien gepamperte und von fachfremden Journalisten hochgeschriebene Pseudo-Lösung, die noch sehr viel Geld und Ressourcen kosten wird.

Thu Jan 30 20:52:27 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@olli27721 schrieb am 30. Januar 2020 um 15:30:59 Uhr:

Hat mal einer drüber nachgedacht, das wir alle viel zu hygienisch leben und deswegen so anfällig sind ???

Hygienisch leben? Wo? Seit wann das? Warst Du schon mal auf einer öffentlichen Toilette und hast Dir mal angesehen, wie es mit so primitiven Dingen wie dem Waschen der Hände aussieht? Wenn ich sehe, wie viele alleine dort auf dem Niveau eines Kleinkinds zu sein scheinen. Oder Fahrten in vollen öffentlichen Verkehrsmitteln. Keimverteilungsanlagen, wie sie besser nicht sein könnten.

 

Wer wäscht sich schon vor dem Essen nur mal ganz normal die Hände?

 

Also übertriebene Hygiene kann ich nicht im öffentlichen Leben erkennen.

Fri Jan 31 00:07:04 CET 2020    |    TinyDevil

Zitat:

@Steam24 schrieb am 30. Januar 2020 um 17:54:38 Uhr:

Ach und wo sind jetzt noch mal die Deutschen führend? Finde da kein Beispiel; Du hältst dich immer noch bedeckt.

Ihr habt da ne sehr interessant Diskussion ;)

 

Also für mich führen die Deutschen auch heute noch mit Abstand beim Thema Imagebildung und Marketing.

Wer sich in einem Jahr mit der größten Image-Krise und Unsummen an Strafen noch zur globalen Nr. 1 hochpushen kann, der hat diesbezüglich einiges auf dem Kasten.

Soviel steht für mich fest.

 

Bei der Technik ist das so ne Sache.

Ich würde den Deutschen nicht generell unterstellen, dass sie den Weg Toyotas bspw. nicht gehen könnten. Sie wollten es bisher einfach nicht.

Und das, weil auch so perfekt funktionierte (aus den Konzernaugen betrachtet).

 

Auch die Italiener z.b. können auch mehr als man denkt, sind aber stinkfaule Socken.

Aber kaum gibt´s Vorgaben und es könnte teuer werden, machen die Deutschen und die Italiener genau das, was man ihnen noch vor kurzem mit "können se nich" vorwarf.

 

Dass Toyota die Sache schon so früh anging, hängt imho auch damit zusammen, dass sie sich ein besonderes Image verschaffen wollten. Etwas, das sie mit Design, konventioneller Technik und Langzeitgarantien eben nicht geschafft haben.

 

Wer heute an Allrad denkt, denkt automatisch an Jeep, Audi, Subaru.

Und beim Thema umweltfreundliche Autos eben an Toyota und Honda.

So hat jeder seinen Platz in der Welt...

Fri Jan 31 12:27:31 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 30. Januar 2020 um 20:45:55 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2020 um 13:08:44 Uhr:

Ohne Expertise wird es schon gleich gar nichts, das sollte immer im Vordergrund stehen. Wie ich schon schrieb: Die Fachexperten, also diejenigen, die sich wirklich mit der Technik auskennen, die könnten sicher ganz anders, wenn man sie ließe.

Ich kennen keinen, nicht einen, exakt Null, der den Elektroantrieb für eine technisch und betriebswirtschaftlich sinnvolle Lösung hält. Das ist eine vor allem politisch mit Subventionen und Regularien gepamperte und von fachfremden Journalisten hochgeschriebene Pseudo-Lösung, die noch sehr viel Geld und Ressourcen kosten wird.

Lass mich raten, diese Fachleute, die du kennst, haben ihre Expertise irgendwo im Bereich Verbrennungsmotor und Nebenaggregate?

Würden sie den E Antrieb nicht niedermachen, würden sie ja zur Abschaffung ihrer eigenen Stellen beitragen.

 

Technisch sinnvoll:

 

Es soll also nicht technisch sinnvoll sein, einen hochkomplexen Antrieb, der aus mehreren 1000 Einzelteilen besteht, von denen kein einziges aussteigen darf, zu ersetzen gegen ein Antriebssystem, welches aus weniger als 100 Einzelteilen besteht? Warum?

 

Betriebswirtschaftlichkeit beruht leider immer auf den politischen Rahmenbedingungen. Viele Jahrzehnte bevorteilten sie den Verbrenner, und ins besondere den Diesel. Wie es weiter geht, wird man sehen.

Aus Sicht der Wirtschaftlichkeit kann man aber schon sagen, dass ein Fahrzeug, das incl. Ladeverlusten 20 kWh/100 km benötigt, durchaus Kostenvorteile hat gegenüber einem Fahrzeug, welches 5 Liter Benzin mit 45 kWh Verbrauch hat, wenn man einmal davon ausgeht, dass man irgendwann die Energie an sich bezahlt, und nicht das Vehikel selbiger.

Fri Jan 31 14:10:18 CET 2020    |    robbery47

Zitat:

@pibaer schrieb am 30. Januar 2020 um 20:45:55 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2020 um 13:08:44 Uhr:

Ohne Expertise wird es schon gleich gar nichts, das sollte immer im Vordergrund stehen. Wie ich schon schrieb: Die Fachexperten, also diejenigen, die sich wirklich mit der Technik auskennen, die könnten sicher ganz anders, wenn man sie ließe.

Ich kennen keinen, nicht einen, exakt Null, der den Elektroantrieb für eine technisch und betriebswirtschaftlich sinnvolle Lösung hält. Das ist eine vor allem politisch mit Subventionen und Regularien gepamperte und von fachfremden Journalisten hochgeschriebene Pseudo-Lösung, die noch sehr viel Geld und Ressourcen kosten wird.

Vielleicht auch mal mit Menschen außerhalb des Stammtisches unterhalten.

Fri Jan 31 23:40:34 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 31. Januar 2020 um 12:27:31 Uhr:

Lass mich raten, diese Fachleute, die du kennst, haben ihre Expertise irgendwo im Bereich Verbrennungsmotor und Nebenaggregate?

Falsch geraten. Sind alles Leute, die eigentlich an "Zukunftsthemen" arbeiten.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 31. Januar 2020 um 12:27:31 Uhr:

Es soll also nicht technisch sinnvoll sein, einen hochkomplexen Antrieb, der aus mehreren 1000 Einzelteilen besteht, von denen kein einziges aussteigen darf, zu ersetzen gegen ein Antriebssystem, welches aus weniger als 100 Einzelteilen besteht? Warum?

Auf dem Niveau hat die Diskussion keinen Sinn.

Sat Feb 01 09:50:45 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 31. Januar 2020 um 23:40:34 Uhr:

...

 

Auf dem Niveau hat die Diskussion keinen Sinn.

Na dann. Auf welchem Niveau möchtest du gern diskutieren, wenn nicht auf der Grundlage der gegenüberstehenden Aussagen?

 

Oft wurde in der Vergangenheit @touranfaq vorgeworfen, "von oben herab" zu schreiben. Ich weiß gerade nicht, wie ich deine Posts einsortieren soll. Auf der einen Seite stellst du dich so dar, als hättest du Zugang zu nicht allgemein zugänglichen Informationen, die dich dazu bestimmen, uns "Doofen" übers Maul zu fahren, auf der anderen Seite, sobald es dann auch nur einen Hauch konkreter wird, dann weichst du entweder aus, oder erklärst das Niveau als nicht angemessen.

[böse gemeinten Satz gelöscht]

 

Also, entweder, du weist mehr als andere, dann lass sie teilhaben, und hole sie dort ab, wo sie stehen, sonst stehen sie noch in 100 Jahren dort, oder schluck die eine oder andere heiße Luftblase ungetippt runter.

Sat Feb 01 14:19:06 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 1. Februar 2020 um 09:50:45 Uhr:

Ich weiß gerade nicht, wie ich deine Posts einsortieren soll.

Genervt vom immergleichen Sermon. Hat nichts mit "von oben herab" zu tun sondern einfach damit, meinen Unmut über diese ganzen flachen und wirklich unqualifizierten Diskussionen auszudrücken. Das hat auch nichts mit politischen Ansichten zu tun, sondern mit Wissen und Nichtwissen.

 

Ich bin auch nicht umsonst aus dem 2018er-Thread herausgegangen. Mir ging das immergleiche Elektroauto-Geschwafel unheimlich auf den Geist. Auch wenn Du es wie als "von oben herab" bezeichnen wirst, aber es ist nun mal für mich die Lieblingstechnik von Technikfernen.

Sat Feb 01 14:47:35 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Sei dir unbenommen, das so zu sehen. Schade, dass du dich auf die Feststellung an sich beschränkst, das Warum, bzw. den Weg, auf dem du zu dieser Erkenntnis gekommen bist aber lieber für dich behältst

Sat Feb 01 23:48:08 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 1. Februar 2020 um 14:47:35 Uhr:

Sei dir unbenommen, das so zu sehen. Schade, dass du dich auf die Feststellung an sich beschränkst, das Warum, bzw. den Weg, auf dem du zu dieser Erkenntnis gekommen bist aber lieber für dich behältst

Lass uns lieber über medizinische Themen reden. Zum Beispiel, warum alle Pflegeberufe viel zu gut bezahlt sind. Alles nur Geldschneider. Nur auf's Geld aus. Denen geht's viel zu gut. Und von Homöopathie haben sie auch keine Ahnung, wollen nur Geld mit ihrer Schulmedizin machen. Das Rezept für ewiges, gesundes Leben liegt doch längst in deren Schublade, nur wollen sie das nicht herausrücken, um weiter Medikamente und Pflege verkaufen zu können. :p

Sun Feb 02 10:04:42 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 1. Februar 2020 um 23:48:08 Uhr:

...

Lass uns lieber über medizinische Themen reden. Zum Beispiel, warum alle Pflegeberufe viel zu gut bezahlt sind. Alles nur Geldschneider. Nur auf's Geld aus. Denen geht's viel zu gut. ...

Wäre ich jetzt du, dann würde ich wohl antworten: "Du hast keine Ahnung, also halt den Mund" ;)

 

Aber nein, du hast völlig Recht, die Pflegeberufe sind so extrem überbezahlt und deshalb begehrt, dass ich mir mit Macheten den Weg vom Auto ins Büro freikämpfen muss. ...Halt mal, nicht durch den Bewerberdschungel, sondern durch das Unkraut, das da wächst, weil da nie jemand den Weg nutzt.

 

Klar, die tun alle rein gar nichts, außer Kaffee saufen, stimmt, und dafür werden sie auch noch bezahlt...Frechheit das.

 

Und es geht so arg zu gut, dass sie vor lauter Langeweile reihenweise umkippen und Burn Out simulieren.

 

Ganz nebenbei der kleine Hinweis, dass Pflege und Medizin 2 paar Schuhe sind, die Pflege hat mal rein gar nichts mit der Behandlung von Krankheiten am Hut, da musst du schon über die Ärzte schimpfen ;)

Sun Feb 02 19:01:39 CET 2020    |    Duftbaumdeuter272

Weil wir gerade bei Ärzten sind, mir ist aufgefallen dass man viele Ärzte gar nicht mehr versteht oder sie einen extrem starken Akzent haben.;)

Ei wie kommt das denn?;)

Sun Feb 02 19:53:30 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 2. Februar 2020 um 10:04:42 Uhr:

Wäre ich jetzt du, dann würde ich wohl antworten: "Du hast keine Ahnung, also halt den Mund" ;)

Würdest Du nach der zweitausendsten Wiederholung ganz sicher auch tun. ;)

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 2. Februar 2020 um 10:04:42 Uhr:

Ganz nebenbei der kleine Hinweis, dass Pflege und Medizin 2 paar Schuhe sind, die Pflege hat mal rein gar nichts mit der Behandlung von Krankheiten am Hut, da musst du schon über die Ärzte schimpfen ;)

Du hast keine Ahnung, Pflege ist Medizin! :D

Sun Feb 02 20:01:32 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@racemondi schrieb am 2. Februar 2020 um 19:01:39 Uhr:

Weil wir gerade bei Ärzten sind, mir ist aufgefallen dass man viele Ärzte gar nicht mehr versteht oder sie einen extrem starken Akzent haben.;)

Ei wie kommt das denn?;)

Weiß nicht. Den einzigen mit starkem Akzent habe ich vor etwa 7 Jahren oder so gesehen, der war noch so eine Art "Azubi" neben dem Chefarzt und hatte mit einem Griff gemerkt, wo das Problem lag.

 

Gegen Migration qualifizierter Leute habe ich nichts, im Gegenteil. Gerade im medizinischen Bereich leiden wir ja nicht gerade unter Arbeitsplatzmangel und besonders attraktiv ist Deutschland für qualifizierte Leute mit seiner leistungsfeindlichen Hochsteuerpolitik.

Sun Feb 02 20:06:25 CET 2020    |    Duftbaumdeuter272

Ich wollte damit nur sagen dass viele gute Ärzte ins Ausland abmarschieren.

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