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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Tue Jan 28 16:09:32 CET 2020    |    passat32

Zitat:

@olli27721 schrieb am 28. Januar 2020 um 14:55:46 Uhr:

Zitat:

@passat32 schrieb am 28. Januar 2020 um 14:51:47 Uhr:

 

naja, wer will schon freiwillig einen Ford?

-

 

Ich.

 

Wir haben davon reichlich in der Firma - Transit/Tourneo - ohne Probleme.

 

Würde ich immer dem Caddy vorziehen.

allein schon das Ford-Navi ist eine Katastrophe aus dem WW2.

Tue Jan 28 16:18:44 CET 2020    |    Duftbaumdeuter272

Zitat:

@passat32 schrieb am 28. Januar 2020 um 16:09:32 Uhr:

Zitat:

@olli27721 schrieb am 28. Januar 2020 um 14:55:46 Uhr:

 

 

-

 

Ich.

 

Wir haben davon reichlich in der Firma - Transit/Tourneo - ohne Probleme.

 

Würde ich immer dem Caddy vorziehen.

allein schon das Ford-Navi ist eine Katastrophe aus dem WW2.

Ford D ist deutscher als dein heißgeliebter Problem-Hoflieferant.

Das Navi mit Syc 3 und App-link ist besser als vergleichbares aus deinem Favoriten.:p

Tue Jan 28 16:50:56 CET 2020    |    olli27721

Ist ihm egal, ob er die Karre über die Standspur schiebt. Hauptsache Navi ist schick. :D

Tue Jan 28 17:02:59 CET 2020    |    Duftbaumdeuter272

Kann ja mal paar Bilder nachschieben aus einem G7 mit dem Geldkartennavi in der Mittelkonsole.

Da brauchst du eine Lupe.:D

Tue Jan 28 17:23:37 CET 2020    |    passat32

Zitat:

@olli27721 schrieb am 28. Januar 2020 um 16:50:56 Uhr:

Ist ihm egal, ob er die Karre über die Standspur schiebt. Hauptsache Navi ist schick. :D

Mir is lieber wenn das Navi funktioniert. Im November auf dem Weg nach Genova im Ford Transit Custom, nagelneu, da waren wir dankbar das alle ein iPhone hatten um ein brauchbares Navi zu haben. Das im Fahrzeug war in der Praxis zu nix zu gebrauchen. (Hatte ich auch schonmal im 2018 thematisiert). Selbst der Fahrer, eingefleischter Ford-Fahrer seit Jahrzehnten, findet das Navi bei Ford kacke.

 

Naja, übrigens die letzte Kiste, die mit der ich wegen Panne liegen geblieben bin, das war 2013 ein ... Ford ... tada. Ansonsten Volvo, Opel, Peugeot. Aber NIE mit einem VW.

Tue Jan 28 21:29:37 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@passat32 schrieb am 28. Januar 2020 um 17:23:37 Uhr:

Mir is lieber wenn das Navi funktioniert. Im November auf dem Weg nach Genova im Ford Transit Custom, nagelneu, da waren wir dankbar das alle ein iPhone hatten um ein brauchbares Navi zu haben. Das im Fahrzeug war in der Praxis zu nix zu gebrauchen. (Hatte ich auch schonmal im 2018 thematisiert). Selbst der Fahrer, eingefleischter Ford-Fahrer seit Jahrzehnten, findet das Navi bei Ford kacke.

Die aktuellen Ford-Navis kenne ich nicht, aber die von VW fand ich auch immer sehr bescheiden, vor allem für den Preis.

Tue Jan 28 21:34:44 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 28. Januar 2020 um 13:41:07 Uhr:

Ich kritisiere eher die PR Abteilung, die dann solch lustige Sprüche klopft, wohl wissend, dass die Controlingabteilung de Ingenieuren dermaßen die Luft abdreht, dass die gar nicht anders können, als das entwickeln, was als Ergebnis zu "bestaunen" ist.

Die PR-Abteilungen der tollen Wasserstoff-Vorreiter sind in Deinen Augen besser, aber Geld wird auch in diesen Firmen mit herkömmlichen Dingen verdient, die funktionieren und bezahlbar sind.

 

Immer wenn jemand herumfabuliert, wie weit doch die Deutschen hinterher sind, nur weil mal wieder irgendwo massiv PR ausgekotzt wird, weiß ich genau, dass derjenige mit Automobiltechnik beruflich praktisch nichts zu tun hat. Kollege rpalmer hat es durch die Blume etwas diplomatischer formuliert. ;)

Tue Jan 28 21:40:44 CET 2020    |    Steam24

Zitat:

@passat32 schrieb am 28. Januar 2020 um 14:51:47 Uhr:

 

naja, wer will schon freiwillig einen Ford? Da wäre auch 1mm mehr Breite schon ein willkommenes Gegen-Argument ...

 

aber ich wiederhole gerne meine letzte Bemerkung zu Steam und Volkswagen ... die bleiben sich auf ewig treu, das ist wie ein altes Ehepaar, fast schon eine Hass-Liebe

Die Aussage postest Du auch schon seit Jahren, der bleibst Du auf ewig treu. :D:p

 

Bin immer noch fasziniert ob der großen Aufmerksamkeit, die meine aktuell in keinster Weise zur Debatte stehende Kaufentscheidung erfährt. Kinners, so wichtig bin ich nun auch wieder nicht. :cool:

Tue Jan 28 21:52:50 CET 2020    |    Steam24

Zitat:

@pibaer schrieb am 28. Januar 2020 um 21:34:44 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 28. Januar 2020 um 13:41:07 Uhr:

Ich kritisiere eher die PR Abteilung, die dann solch lustige Sprüche klopft, wohl wissend, dass die Controlingabteilung de Ingenieuren dermaßen die Luft abdreht, dass die gar nicht anders können, als das entwickeln, was als Ergebnis zu "bestaunen" ist.

Die PR-Abteilungen der tollen Wasserstoff-Vorreiter sind in Deinen Augen besser, aber Geld wird auch in diesen Firmen mit herkömmlichen Dingen verdient, die funktionieren und bezahlbar sind.

 

Immer wenn jemand herumfabuliert, wie weit doch die Deutschen hinterher sind, nur weil mal wieder irgendwo massiv PR ausgekotzt wird, weiß ich genau, dass derjenige mit Automobiltechnik beruflich praktisch nichts zu tun hat. Kollege rpalmer hat es durch die Blume etwas diplomatischer formuliert. ;)

Alfons007 hat doch gerade nen Link gepostet, aus dem die Rückständigkeit in Sachen BEV deutlich hervorgeht. Und wenn man zu den PHEVs geht, sehe ich viele Lügen. Verbrauchslüge, Reichweitenlüge bezüglich der rein elektrisch fahrbaren Strecke (praktisch grundsätzlich minus ca. ein Drittel gegenüber dem Prospekt- bzw. WLTP-Wert), fehlende Transparenz hinsichtlich des Verbrauchs bei leegefahrenem Akku - es gibt keine aussagekräftigen Tests, aus denen der Verbauch auf Langstrecken wie Hamburg - München hervorgeht. Denn diese würden die Fabel-Papierwerte schnell enttarnen, also kehrt man das unter den Teppich.

 

Wer das für bare Münze nimmt, zeigt nur, dass er "mit Automobiltechnik beruflich praktisch nichts zu tuin hat". Oder sein Arbeitsplatz hängt daran, dass die PHEV-Lügen aufgehen, so wie das früher beim Diesel mit den Noxlügen ja auch der Fall war. Intern wussten ja sehr viele Entwickler vom Abgasbetrug, aber man hat natürlich geschwiegen, ihr wisst ja, die Boni. :p

Tue Jan 28 22:07:39 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@Steam24 schrieb am 28. Januar 2020 um 21:52:50 Uhr:

Alfons007 hat doch gerade nen Link gepostet, aus dem die Rückständigkeit in Sachen BEV deutlich hervorgeht. Und wenn man zu den PHEVs geht, sehe ich viele Lügen. Verbrauchslüge, Reichweitenlüge bezüglich der rein elektrisch fahrbaren Strecke (praktisch grundsätzlich minus ca. ein Drittel gegenüber dem Prospekt- bzw. WLTP-Wert), fehlende Transparenz hinsichtlich des Verbrauchs bei leegefahrenem Akku - es gibt keine aussagekräftigen Tests, aus denen der Verbauch auf Langstrecken wie Hamburg - München hervorgeht. Denn diese würden die Fabel-Papierwerte schnell enttarnen, also kehrt man das unter den Teppich.

 

Wer das für bare Münze nimmt, zeigt nur, dass er "mit Automobiltechnik beruflich praktisch nichts zu tuin hat". Oder sein Arbeitsplatz hängt daran, dass die PHEV-Lügen aufgehen, so wie das früher beim Diesel ja auch der Fall war. Intern wussten ja sehr viele Entwickler vom Abgasbetrug, aber man hat natürlich geschwiegen, ihr wisst ja, die Boni. :p

Immer alles in einem Topf zusammenrühren und schon wird man Experte. :p

 

Ich habe es schon zigmal gesagt: Beim Thema Auto und Antriebe halten sich ganz viele Leute für Experten, gern auch Journalisten, die in Mathe und Physik nichts drauf haben, den Markt nicht kennen und von Betriebswirtschaft ebenso keine Ahnung haben. Das Meiste ist daher nur dummes Laiengeschwafel mit Berater-Attitüde. ;)

 

Wie rpalmer schon schrieb, die meiste Musik spielt ohnehin bei den Zulieferern. Die beliefern praktisch alle Hersteller weltweit und ganz zufällig sitzen die meisten Zulieferer für die großen Zukunftsthemen in Deutschland. Und wer wo wie viele und welche Antriebsarten anbietet, hängt zur Zeit leider weniger von der Eignung, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit ab, sondern von politischen und ideologischen Rahmenbedingungen. Dieses Geschwafel von "blabla hängt hinterher" ist - und da wiederhole ich mich - ein Ausweis für fehlende Ahnung von dem Geschäft. Ich weiß aber genauso, dass die meisten dieser selbsternannten "Experten" in der Hinsicht ein unzerstörbares Selbstbild haben.

Tue Jan 28 22:16:33 CET 2020    |    Steam24

Zitat:

@pibaer schrieb am 28. Januar 2020 um 22:07:39 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 28. Januar 2020 um 21:52:50 Uhr:

Alfons007 hat doch gerade nen Link gepostet, aus dem die Rückständigkeit in Sachen BEV deutlich hervorgeht. Und wenn man zu den PHEVs geht, sehe ich viele Lügen. Verbrauchslüge, Reichweitenlüge bezüglich der rein elektrisch fahrbaren Strecke (praktisch grundsätzlich minus ca. ein Drittel gegenüber dem Prospekt- bzw. WLTP-Wert), fehlende Transparenz hinsichtlich des Verbrauchs bei leegefahrenem Akku - es gibt keine aussagekräftigen Tests, aus denen der Verbauch auf Langstrecken wie Hamburg - München hervorgeht. Denn diese würden die Fabel-Papierwerte schnell enttarnen, also kehrt man das unter den Teppich.

 

Wer das für bare Münze nimmt, zeigt nur, dass er "mit Automobiltechnik beruflich praktisch nichts zu tuin hat". Oder sein Arbeitsplatz hängt daran, dass die PHEV-Lügen aufgehen, so wie das früher beim Diesel ja auch der Fall war. Intern wussten ja sehr viele Entwickler vom Abgasbetrug, aber man hat natürlich geschwiegen, ihr wisst ja, die Boni. :p

Immer alles in einem Topf zusammenrühren und schon wird man Experte. :p

 

Ich habe es schon zigmal gesagt: Beim Thema Auto und Antriebe halten sich ganz viele Leute für Experten, gern auch Journalisten, die in Mathe und Physik nichts drauf haben, den Markt nicht kennen und von Betriebswirtschaft ebenso keine Ahnung haben. Das Meiste ist daher nur dummes Laiengeschwafel mit Berater-Attitüde. ;)

 

Wie rpalmer schon schrieb, die meiste Musik spielt ohnehin bei den Zulieferern. Die beliefern praktisch alle Hersteller weltweit und ganz zufällig sitzen die meisten Zulieferer für die großen Zukunftsthemen in Deutschland. Und wer wo wie viele und welche Antriebsarten anbietet, hängt zur Zeit leider weniger von der Eignung, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit ab, sondern von politischen und ideologischen Rahmenbedingungen. Dieses Geschwafel von "blabla hängt hinterher" ist - und da wiederhole ich mich - ein Ausweis für fehlende Ahnung von dem Geschäft. Ich weiß aber genauso, dass die meisten dieser selbsternannten "Experten" das ganz anders sieht.

Na dann schau dir mal den Porsche Taycan an. Der hält einfach nicht Schritt mit Tesla obwohl sündhaft teuer und ganz frisch auf dem Markt, was ihm eigentlich einen Vorsprung verschaffen müsste.

 

Aber den Vorsprung hat Tesla.

 

Aber deine Ausführungen über die Stichhaltigkeit von PR bewahrheiten sich im Falle Porsche. Angekündigt haben sie 500 km (Matthias Müller), herausgekommen sind 323 km. :D

Wed Jan 29 08:23:47 CET 2020    |    rpalmer

Zitat:

@Steam24 schrieb am 28. Januar 2020 um 11:35:21 Uhr:

Zitat:

@rpalmer schrieb am 28. Januar 2020 um 10:56:54 Uhr:

 

 

Warst du mal in einem Ingenieurbüro beschäftigt? Oder einem Entwicklungsdienstleister?

Oder einem der OEMs in der Entwicklung? Bzw. bei den Tier 1, 2 etc.?

Was hat dich dann dort so enttäuscht? Dass die eigentliche Musik eher bei den Lieferanten und den Entwicklungspartner gespielt wird? Die Enttäuschung berichten viele. Gibt paar da ist das (noch ?) etwas anders. Aber auch da regiert inzwischen ein bekannter Konzern...

BAP hat es doch perfekt formuliert:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 28. Januar 2020 um 11:35:21 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 28. Januar 2020 um 10:34:22 Uhr:

 

 

Angesichts solcher Sprüche wird mir schlecht.

 

Während Asiaten bereits fertige H2 Technik verkaufen, und über den Prototypenstatus anderer H2 Projekte deutlich hinaus sind, bejubeln sich die tollen Deutschen dafür,bereits jetzt ?!? zu entwickeln … vielleicht mal jenseits der Grenzen gucken, also ich würde da eher von leider erst jetzt....so ein klein bisschen....vielleicht sprechen.

Ich will jetzt gar nicht die Ingenieure selbst kritisieren; das Problem sehe ich vor allem ganz oben in den Vorstandsetagen. Nimm doch den Dieselgate: Groß gequatscht von deutscher Ingenieurskunst, aber Betrug von oben angeordnet und wer nicht mitgemacht hat, wurde guillotiniert. Und jetzt? Der CEO ist laut Presse ein toller Hecht und Kostenkiller, aber bei der Brennstoffzelle bremst er.

 

Und wenn der Schwenk in die Politik erlaubt ist: Der Bundesmautminister gehört auch zu den Bremsern bei der Brennstoffzelle, profiliert sich aber immer gerne als Chefdynamiker und Macher. Die Bahn verkommt immer mehr, hat zahlreiche Infrastrukturprobleme, aber klar doch wird immer von Priorität der Bahn geschwätzt. Wir sind ja umweltfreundlich. In Sachen Maut hat er ne knappe Milliarde in den Sand gesetzt, warum ist er eigentlich noch im Amt? Noch kein Pöstchen bei der EU gefunden? Offenbar ist man froh, die Uschi entsorgt zu haben, aber ist das wirklich "entsorgt"?

Erklärt?

Ich habe noch immer den Eindruck, das beim Thema "die Autoindustrie" nur an die "Autozusammenschrauber" (OK, das ist jetzt sarkastisch) gedacht wird. Die Autoindustrie, das sind VW, Ford, Opel, BMW, Mercedes etc. in D. Und das wars. Eben die OEMs.

 

Dass hinter denen noch eine Menge kommt, das wird oft ausgeblendet. Obwohl an erster Stelle so bekannte Größen wie Continental, Schaeffler, Thyssen und Bosch bspw. stehen. Und weitaus mehr neben/hinter denen.

 

Wenn ich z.B. Elring sage, was sagt dir oder anderen das?

Entweder gar nichts oder dem einen oder anderen Schrauber als roter Pappkarton mit irgendeiner Dichtung drin. Die machen aber weitaus mehr als nur Dichtungen. Seit guten 20 Jahren stellen die auch Teile für EV her, seien es Teile für die E-Maschine (Salopp gesagt "die Bleche" für Rotor/Stator-ZB), Inverter, das Planetegetriebe, ja du kannst sogar Brennstoffzellen dort kaufen.

 

Dräxlmaier. Kennste die? Sitzen in einem Kaff in Bayern und machen weitaus mehr als "nur n stupiden Kabelbaum, welcher den Zigarettenanzünder mit dem Sicherungskasten verbindet für son unhippen, shittigen Daimler-Banziner"

 

Vielleicht kaufen gerade "die doitschen Hersteller" (Für die meisten ist das auch nur VW, der Rest ist nicht existent) da gerade nicht diese Teile ein, aber dafür andere, jetzt oder später. Auch der bspw. so gelobte Tesla... basiert auf vielen Produkten die "doitsche Indscheniöre" entwickelten und von "doitschen" Firmen gefertigt und zugeliefert werden.

 

Sagen dir Unternehmen wie FEV oder IAV etwas? Was glaubst du machen die? Nur den "Zeichentisch" für VW und andere "doitsche" spielen?

 

Ein Auto entwickeln und paar Prototypen auf die Straße stellen ist das eine, das andere ist jeden Tag hunderte mit gleichbleibender hoher Qualität zusammenzubauen und auszuliefern. Geh doch mal durch die Hallen der OEMs. Egal ob in unseren Breiten, den USA oder irgendwo in Asien. Ich bin mir sicher, man wird auf "doitsche" wieder treffen. Kleiner: Eisenmann, etwas größer Dürr und Kuka. Wo will man auch sonst groß seine, was weiß ich, Lackierstraße kaufen? Oder die Presse, mit hoher Wahrscheinlichkeit wird in großen Lettern Schuler aufgepinselt sein. Man kauft halt liebend gerne bei Experten ein, auch wenn nach Ansicht mancher die "Deutschen" ja so rückständig und blöde sind.

 

Und warum wird immer von Rückstand gesprochen? Gehen die bekannten OEMs aus unserem Land etwa pleite? Was ist eigentlich die Hauptabsicht eines jeden Unternehmens? Ich meine Gewinne erwirtschaften. Wie macht man sie? Indem man Produkte anbietet, welche andere kaufen. Und das tun sie auch. Egal was auf den Markt gebracht wird, darüber werden genug Stärken/Schwächen Analysen getroffen, der Markt und die Konkurrenz beobachtet, die Absatzchancen jetzt und in Zukunft versucht zu ermitteln und und und.

Wenn die zur Zeit etwas nicht haben, heißt das nicht, dass es morgen auch so ist. Oder hattest du vor 30 Jahren damit gerechnet, dass du bei Mercedes, Audi und BMW Kompaktwägen kaufen wirst?

 

Aber wenn man bei "deutscher Automobilbau" immer mit VWs kriminellen Top-Management gleichsetzt...

Und klar, die deutsche Automobilwirtschaft lebt nur von Plug Ins und Dieseln. Wie Recht du hast ;)

Wed Jan 29 08:42:43 CET 2020    |    Steam24

Zitat:

@rpalmer schrieb am 29. Januar 2020 um 08:23:47 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 28. Januar 2020 um 11:35:21 Uhr:

 

BAP hat es doch perfekt formuliert:

(...) Dass hinter denen noch eine Menge kommt, das wird oft ausgeblendet. Obwohl an erster Stelle so bekannte Größen wie Continental, Schaeffler, Thyssen und Bosch bspw. stehen. Und weitaus mehr neben/hinter denen. (...)

 

Aber wenn man bei "deutscher Automobilbau" immer mit VWs kriminellen Top-Management gleichsetzt...

Und klar, die deutsche Automobilwirtschaft lebt nur von Plug Ins und Dieseln. Wie Recht du hast ;)

Am Ende wird bei den großen Herstellern an der Spitze entschieden, in welche Richtung die Entwicklung geht, welche Wege verfolgt werden und welche nicht. Dass Diess zahlreiche Pflöcke gegen die Brennstoffzelle eingeschlagen hat, ist doch hinreichend bekannt. Ob das langfristig klug ist, bleibt abzuwarten; ich sehe den VW-Kurs kritisch.

 

Um bei den eigentlichen Autobauern zu bleiben: Es ist doch mittlerweile klar, dass auch Mercedes beim Dieselgate schwer rumgesaut hat. Nur BMW scheint einigermaßen unbeschadet zu bleiben; kein Wunder dass sie intelligent genug waren, eine Koop mit Toyota einzugehen. Passt doch.

 

Und wenn Du den Fokus auf die Zulieferer richtest: Was nützt dieses Aufzählen kleinerer Betriebe, wenn die richtungsweisenden Entscheidungen in WOB, Stuttgart, München und Ingolstadt fallen?

 

Zitat:

@rpalmer schrieb am 29. Januar 2020 um 08:23:47 Uhr:

Und warum wird immer von Rückstand gesprochen? Gehen die bekannten OEMs aus unserem Land etwa pleite?

Wir reden nicht über die jetzigen Gewinne, sondern die der Zukunft. Im neuen Toyotathread kann man nachlesen, dass auf VW demnächst CO2-Strafzahlungen von 4,5 Milliarden zukommen; findest Du das so unwichtig? Aktuelle Gewinne dokumentieren nicht die Zukunftsfähigkeit. Vielleicht stellst Du dich ja noch der Frage, weshalb Tesla technisch bei den BEVs weiter ist als die Superpremiummarke Porsche (die Bezeichnung ist VAG-intern üblich!) oder möchtest Du lieber weiterhin ablenken?

Wed Jan 29 09:12:44 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 28. Januar 2020 um 21:34:44 Uhr:

...

 

Die PR-Abteilungen der tollen Wasserstoff-Vorreiter sind in Deinen Augen besser, aber Geld wird auch in diesen Firmen mit herkömmlichen Dingen verdient, die funktionieren und bezahlbar sind.

Ob die besser sind, das weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass die PR Abteilungen aller Hersteller quer durch die Republik sich seit mindestens 30 Jahren mit H2 schmücken, ohne, dass auch nur ansatzweise was zum Kunden kam. Und ich weiß, dass die PR Abteilungen von Toyota und Hyu/Kia real erhältliche Produkte bewerben, die man tatsächlich sehen, anfassen und sogar erwerben kann.

Wenn nach 30 Jahren der Vorreiterschaft noch nicht einmal ein Alibimodell erhältlich ist, dann liegt da irgendwo ne ganze Hasenkolonie im Pfeffer.

Was der Querverweis auf das Verdienen mit konventioneller Ware hier jetzt soll, erschließt sich mir nicht.

 

Fakt ist, beide Seiten können mit klassischen Verbrennern (noch) Geld verdienen. Fakt ist aber auch, dass es auf immer mehr Märkten Deathlines für den Verbrenner gibt. Nun die einen präsentieren die Antwort auf diese gar nicht mal so weit entfernte Zukunft in Form bereits existierender Produkte, und die anderen erbetteln andauernd Fördergelder, liefern nichts Greifbares dafür ab, verzögern, verhindern, reden schlecht, und sind dann darauf angewiesen, hinterherzuhecheln.

Ganz toll haben sie das beim Thema Hybrid durchexerziert:

Abgesehen vom Lohnerporsche war Audi der erste, der ein funktionierendes Hybridauto fertig entwickelt hatte... und, was hat man draus gemacht, wo sind die Audi Duo? Ach richtig, der Titan Deutscher Ingenieurskunst war ja viel besser, wegweisend und ohnehin über solche "Spielzeuge" erhaben (naja, bis spätestens 2015) Während andere, die ja ohnehin "nur billig und schlecht abgekupfert" können, den Hybrid einfach brachten. Und was machten die doch so weit voraus seinenden Deutschen? Außer Plugins, die den asiatischen Hybriden (egal, ob Toyota, Honda, oder den Koreanern) nicht im Entferntesten das Wasser reichen können, kam ein, EIN!!!! Alibimodell mit dem Jetta Hybrid.... ein!!!! Modell, bei 4 "großen" Namen im Lande. Und der wurde, analog zum Audi A2 3L schon mit der Markpositionierung beerdigt.

Mein unwissender Eindruck von dem Ganzen: Die stecken so wenig wie möglich in die Zukunft, und neue Technologien oder auch nur Ansätze würgen sie gezielt ab. Denen ist es vollkommen buggi, ob es in 10 oder 20 Jahren noch Fahrzeuge gibt, die nen Stern, oder Propeller, oder 4 Ringe, oder die berühmten 2 Buchstaben auf dem Kühlergrill haben. So agieren Heuschrecken, keine Unternehmer. Und nein, das liegt mit Sicherheit nicht an den Technikern oder Ingenieuren hier, die könnten mit Sicherheit, es liegt an der Firmenphilosophie... vielleicht sind sie einfach zu groß geworden. Oft führt ungezügeltes Wachstum eben in den Untergang.

 

Zitat:

Immer wenn jemand herumfabuliert, wie weit doch die Deutschen hinterher sind, nur weil mal wieder irgendwo massiv PR ausgekotzt wird, weiß ich genau, dass derjenige mit Automobiltechnik beruflich praktisch nichts zu tun hat. Kollege rpalmer hat es durch die Blume etwas diplomatischer formuliert. ;)

Dann erhelle uns doch bitte einmal. Abgesehen vom Infotainmentblinkiblinki, wo siehst du in den Fahrzeugen hiesiger Produktion der letzten Jahre Fortschrittlichkeit. Welche versteckten inneren Werte haben diese Fahrzeuge denn denen anderer Hersteller voraus, die es rechtfertigen, von Augenhöhe, oder Vorreiterschaft zu reden?

 

Bis Anfang der 90er kamen Neuerungen, Verbesserungen und Genialitäten aus good old Gemany. Egal ob Airbag, Sicherheitslenksäule, die Neigetechnik der Benzlenkung, Abs uva. Und was sind die Glanzleistungen von heute?

Verbrauchsangaben, die nicht erreichbar sind (Plugins)

Überzüchtete Diesel (samt Nebenaggregaten), die ständig teure Reparaturen haben

Fahrzeuge, die nichts wirklich besser können, als Mitbewerber, außer deutlich teurer zu sein.

 

Nenn mir nur ein bis zwei technische Meilensteine der letzten 10 Jahre, die ein deutscher Hersteller gesetzt hat. (Und bitte nicht Meilensteine anderer, an denen dann ein deutscher mal das Beinchen gehoben hat)

Wed Jan 29 09:55:46 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 28. Januar 2020 um 22:07:39 Uhr:

...

Wie rpalmer schon schrieb, die meiste Musik spielt ohnehin bei den Zulieferern. Die beliefern praktisch alle Hersteller weltweit und ganz zufällig sitzen die meisten Zulieferer für die großen Zukunftsthemen in Deutschland. Und wer wo wie viele und welche Antriebsarten anbietet, hängt zur Zeit leider weniger von der Eignung, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit ab, sondern von politischen und ideologischen Rahmenbedingungen. Dieses Geschwafel von "blabla hängt hinterher" ist - und da wiederhole ich mich - ein Ausweis für fehlende Ahnung von dem Geschäft. ...

Ich verstehe nicht ganz, worin du dich jetzt in deinen Aussagen unterscheidest.

 

Die einzelnen Zulieferer tun sich ja nun wirklich nicht durch PR bis zum Abwinken hervor.

 

Kritisiert werden doch wohl die Hersteller, vielleicht sollte man genauer sagen die Marken.

Wie du ja selbst ausführst, kommen die Innovationsleistungen eher vom Zulieferer, als vom Markenzusammensetzer. Es wird wohl keiner einem Zulieferer vorwerfen, dass er als Auftragsfertiger nur das entwickelt, wofür er nen Auftrag hat.

Und wenn die Zulieferer schon so viel im Regal zu liegen haben, wie du schreibst, dann ist es der blanke Hohn der Markenhersteller, was von "jetzt entwickeln wir" zu faseln, eigentlich müssten sie ehrlicherweise sagen "Wir haben keinen Bock, die fertige neue Technik einzubauen" Oder hab ich dich da mißverstanden?

Wed Jan 29 10:21:53 CET 2020    |    Steam24

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Januar 2020 um 09:55:46 Uhr:

(...) Wie du ja selbst ausführst, kommen die Innovationsleistungen eher vom Zulieferer, als vom Markenzusammensetzer. Es wird wohl keiner einem Zulieferer vorwerfen, dass er als Auftragsfertiger nur das entwickelt, wofür er nen Auftrag hat. (...)

Danke, da liegt der Hund begraben. ;)

Wed Jan 29 17:21:32 CET 2020    |    rpalmer

Irre ich mich oder war das deine Aussage?

 

Zitat:

@Steam24 schrieb am 28. Januar 2020 um 10:55:48 Uhr:

Das übliche Gewixxe von wegen doitscher Indschenörskunst ... :p

Wäre ich jetzt ein Pedant und im "2018er Modus" unterwegs so könnte ich fragen, inwiefern du Material hast um die Qualität/Leistung der Ingenieure von "A" wie Agraringenieur bis "W" wie Wirtschaftsingenieur aus Deutschland mit den anderen beurteilen zu können.

 

Aber durchaus weiß ich, dass dies wieder auf die deutsche Automobilindustrie gemünzt war. Und hier wird ein verdammt großer und umfassender Wirtschaftszweig per se ins lächerliche gezogen. Ich weiß nicht wie oft ich das schon schrieb: Die Automobilindustrie, das ist mehr als nur die Hersteller. Die Hersteller, das ist nicht allein VW, da sind mehrere. Und was hinter bzw. mit/für die Hersteller/OEM arbeitet, das ist nochmal ne ganz andere Nummer: Zig Lieferanten, Entwicklungspartner/-dienstleister und Institute verbergen sich dahinter und gehören auch zu dieser "Menge" der "deutschen Automobilindustrie" bzw. zur

Zitat:

doitscher [Anm.: Automobil]Indschenörskunst

.

 

Und auf Grund welcher Fakten wird nun festgemacht ob "die Deutschen" nun zurückliegen/rückständig sind? Nochmals zur Betonung: Wir reden von der gesamten Branche, OEMs, Tier"s", Dienstleister etc..

Dann wird etwas von Rückständigkeit in der Presse gefaselt, während aus der rückständigen deutschen Industrie die Teile für den "frotschrittlichen" Tesla entwickelt und gefertigt werden oder für die "Pseudo-Großserie" an Brennstoffzellenfahrzeugen. Für die so fortschrittlichen Produkte greift man dann u.a. wieder auf rückschrittliche deutsche Automobilindustrie zurück.

 

Und nach so vielen Jahren der Beteiligung in einem Autoforum und einem Thread wo sowas u.a. thematisiert wurde, sollte man doch wissen, was "Automobilindustrie" bedeutet und umfasst.

 

Zitat:

Am Ende wird bei den großen Herstellern an der Spitze entschieden, in welche Richtung die Entwicklung geht, welche Wege verfolgt werden und welche nicht. Dass Diess zahlreiche Pflöcke gegen die Brennstoffzelle eingeschlagen hat, ist doch hinreichend bekannt. Ob das langfristig klug ist, bleibt abzuwarten; ich sehe den VW-Kurs kritisch.

Und glaubst du, die treffen ihre Entscheidung einfach so aus heiterem Himmel oder nach einem gemütlichen Gelage auf dem Canstatter Wasen? Wer von uns hier, weiß aufgrund welcher Fakten, Studien, Analysen etc. die Entscheidungen getroffen wurden? Dabei ausgeblendet politische Rahmenbedingungen, die zur Zeit und auch davor, ebenfalls eine Rolle spielten/spielen.

 

Langfristig wird sich zeigen, welche OEMs/Lieferanten auf das "richtige Pferd" gesetzt haben. Das vermag ich jetzt nicht zu beurteilen. Ich werde für sowas auch nicht bezahlt, das ist nicht meine Aufgabe. Ich werde auch dazu nichts sagen, denn mir fehlt einfach das Wissen/Hintergrund.

 

Zitat:

Um bei den eigentlichen Autobauern zu bleiben: Es ist doch mittlerweile klar, dass auch Mercedes beim Dieselgate schwer rumgesaut hat. Nur BMW scheint einigermaßen unbeschadet zu bleiben; kein Wunder dass sie intelligent genug waren, eine Koop mit Toyota einzugehen. Passt doch.

Ist das irgendwie dein übliches Schema? Deutsche Automobilindustrie = VW und andere iwie in Sachen Diesel verwickelte, Rückständigkeit = Alles die Diesel offerierten und es noch tun.

 

Was meinst du wohl warum die Diesel bauen und anbieten? Weil es Leute gibt, die diese Autos kaufen. Auch wenn diese Leute so gerne was von Hybriden, Brennstoffzellen, Elektroautos und sonstwas reden, manche kauften sich 2015 dennoch einen Caddy it Dieselaggregat, andere lobten die Toyota Hybride so sehr und kauften einen Diesel-Van des gelobten Herstellers.

Würden kaum Leute das nachfragen, so werden diese Fahrzeuge auch nicht angeboten. Ganz einfach. Wie viele Diesel-Pkw werden bspw. in Japan oder den USa angeboten? Das Portfolio ist deutlich kleiner als bei bspw. in Europa.

 

Zitat:

Und wenn Du den Fokus auf die Zulieferer richtest: Was nützt dieses Aufzählen kleinerer Betriebe, wenn die richtungsweisenden Entscheidungen in WOB, Stuttgart, München und Ingolstadt fallen?

Das sind beispielhaft genannte Firmen, deren Relevanz sehr gerne unterschätzt wird. Merke: Nur weil etwas nicht bei der Masse bekannt ist, heißt das nicht, dass es unwichtig ist. Und auch die OEMs können nicht einfach nach Gutdünken irgendwas beschließen. Denn wer konkurrenzfähig sein will, der passt sich der Mehrheit an und nimmt das, was in großen Zahlen gefertigt wird. Ein gaaaaanz prominentes Beispiel ist bspw. die Pumpe-Düse. Während das Groß "günstig" die Common Rail Technik bezog und durch die Stückzahl/Verbreitung auch von verbesserter Qualität, bekannten Fehlern und deren Abstellung profitierte hat VAG eben seinen Sonderweg beschlossen. Irgendwann war es dann zu teuer diese Technik an die neuen Erfordernisse anzupassen, weswegen die Kehrtwende kam.

 

Wenn die Mehrheit der Lieferanten und OEMs bspw. auf Brennstoffzelle umschwenkt, dadurch die Infrastruktur ausgebaut, die Komponenten günstiger werden und und und ... wird eben die Minderheit die auf "wasweißich" setzt den Kürzeren ziehen.

 

Zitat:

Wir reden nicht über die jetzigen Gewinne, sondern die der Zukunft.

Wir leben nicht in der Zukunft, wir leben im Jetzt. Die Zukunft bezahlt dir keinen Lohn. Du musst das anbieten was der Markt jetzt abnimmt und nicht was er in vielleicht 10 Jahren abnimmt. Dann verkaufst du nämlich im Jetzt nur paar Stück, während der Rest die Gewinne einsackt. Was in der Zukunft gefragt sein wird, das wird sich zeigen. Auch daran arbeiten die Hersteller und werden entsprechend reagieren.

 

VW verpennte jahrzehntelang fortschrittliche Autos, wäre fast im Saft in seiner "Hecktrieb-Boxer-Leiterrahmen-Kisten" erstickt und schafte dann in den 70ern eine Kehrtwende und lies auch relativ schnell die Konkurrenz hinter sich. Obwohl Kadett und Escort deutlich länger modern waren als der Golf, obwohl der Ascona und Taunus eher modern waren als der Fließheck-Audi 80 , äh Passat. Und damals meinten manche auch "VW wirds bald nicht mehr geben, die gehen pleite.".

 

Zitat:

Aktuelle Gewinne dokumentieren nicht die Zukunftsfähigkeit.

Aber das Geschreibsel irgendwelcher Redakteure? Wusste gar nicht, dass die Zugriff auf die Internas haben und wissen woran gearbeitet wird oder was geplant ist.

 

Zitat:

Vielleicht stellst Du dich ja noch der Frage, weshalb Tesla technisch bei den BEVs weiter ist als die Superpremiummarke Porsche (die Bezeichnung ist VAG-intern üblich!) oder möchtest Du lieber weiterhin ablenken?

Vielleicht würdest du endlich mal einsehen, dass deine Platte so langsam abgehört ist. Und dich mal damit beschäftigen was "die Automobilindustrie" ist.

 

Und woran willst du jetzt festmachen "dass Tesla weiter ist"?

Ein Honda NSX ist auch in vielen Aspekten besser als ein Porsche 911 - und?

Wed Jan 29 17:51:57 CET 2020    |    robbery47

Zitat:

@pibaer schrieb am 28. Januar 2020 um 22:07:39 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 28. Januar 2020 um 21:52:50 Uhr:

 

Immer alles in einem Topf zusammenrühren und schon wird man Experte. :p

 

Ich habe es schon zigmal gesagt: Beim Thema Auto und Antriebe halten sich ganz viele Leute für Experten, gern auch Journalisten, die in Mathe und Physik nichts drauf haben, den Markt nicht kennen und von Betriebswirtschaft ebenso keine Ahnung haben. Das Meiste ist daher nur dummes Laiengeschwafel mit Berater-Attitüde. ;)

 

Wie rpalmer schon schrieb, die meiste Musik spielt ohnehin bei den Zulieferern. Die beliefern praktisch alle Hersteller weltweit und ganz zufällig sitzen die meisten Zulieferer für die großen Zukunftsthemen in Deutschland. Und wer wo wie viele und welche Antriebsarten anbietet, hängt zur Zeit leider weniger von der Eignung, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit ab, sondern von politischen und ideologischen Rahmenbedingungen...

Guter Punkt! Stichwort Dienstwagen und Diesel-Subventionierung in Deutschland.

 

Das nach dem VW Golf am häufigsten verkaufte Modell in Deutschland, der VW Passat, landet abgeschlagen auf Platz 39 - wenn man den Firmenwagenanteil herausrechnet. Ouch :D

Wed Jan 29 18:23:17 CET 2020    |    PS-Schnecke52374

Ich glaube, @pibaer stört sich am verwendeten Begriff. Vielleicht sollten wir einfach genauer ausdrücken, was gemeint ist.

 

Klar ist es schwer, argumentativ von Autobauer xy zu schreiben, wenn der sich hochoffiziell mit dem Slogan der "deutschen Ingenieurskunst" schmückt.

 

Klar ist es dann verlockend oder vielleicht auch menschlich, als unbeteiligter Kunde beide gleichzusetzen, genau das ist ja das Ziel einer PR Maßnahme: im Kopf des Konsumenten das Produkt mit etwas positiv Besetztem verknüpfen.

 

Nur, wie das Ganze dann rethorisch unter einen Hut bringen? der durchschnittliche Leser hört und liest Ingenieurskunst und setzt diese mit ABM V gleich, und registriert dann gar nicht, wenn man von Autobauer spricht, dass ja der im Kern positive Ingenieuststan überhaupt nicht gemeint ist.

 

Vielleicht hat der Bär eine guten Vorschlag, wie man sich sinnvoll, eindeutig, treffend und vor allem nicht nur für Insider verständlich ausdrücken kann, welcher Begriff wäre am angemessensten?

Wed Jan 29 18:57:46 CET 2020    |    passat32

Zitat:

@robbery47 schrieb am 29. Januar 2020 um 17:51:57 Uhr:

 

Guter Punkt! Stichwort Dienstwagen und Diesel-Subventionierung in Deutschland.

gut, und warum werden dann Benziner und Hybride subventioniert, durch deutlich niedrigere KFZ-Steuern als Dieselfahrzeuge? Und warum kommt bei Autos mit E-Kennzeichen gar keine KFZ-Steuer sowie Sonderrechte im Straßenverkehr zum Tragen? Sind doch auch Subventionen.

 

Was ne beknackte Diskussion. Da bin ich echt froh das wegen Deiner (finalen) Provokationen der 2018er nun doch tot ist ...

 

BTW: mitbekommen das der Dieselmotor in Japan gerade erst entdeckt wird und dort richtig beachtliche Zuwächse generiert? Und in den USA? Wenn Du im 2018er nicht nur gestänkert hättest wären Dir meine Links dazu nicht entgangen ...

 

 

Zitat:

@robbery47 schrieb am 29. Januar 2020 um 17:51:57 Uhr:

 

Das nach dem VW Golf am häufigsten verkaufte Modell in Deutschland, der VW Passat, landet abgeschlagen auf Platz 39 - wenn man den Firmenwagenanteil herausrechnet. Ouch :D

Warum wohl? Weil der Privat-Kunde inzwischen diese beschissenen Pseudo-SUV-Schleudern kauft um im Großstadtdschungel von München durch die Schlaglöcher zu fahren. Daher führen die ganzen Listen wohl Fahrzeuge wie Hundai Tukson, VW T-Rock, T-Cross und Tiguan und wie das ganze Zeug heißt auch bei Privatkunden alle Listen an (gut, alle überholt vom VW Golf, is ja verständlich).

 

 

 

Ach, so betrachtet, hast Du recht MadMax, 2018 tot. Vielleicht lege ich mir nach so vielen Jahren doch mal ne Ignore-Liste an, oder lösche MT einfach aus den Favoriten raus ...

Wed Jan 29 19:00:27 CET 2020    |    passat32

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Januar 2020 um 18:23:17 Uhr:

 

Vielleicht hat der Bär eine guten Vorschlag, wie man sich sinnvoll, eindeutig, treffend und vor allem nicht nur für Insider verständlich ausdrücken kann, welcher Begriff wäre am angemessensten?

Wie wäre es mal erwachsen zu werden und zu akzeptieren, dass auch aus Deutschland verdammt gute Fahrzeuge kommen.

 

 

BTW: was soll beim Auto sich motorentechnisch noch groß entwickeln? Beim Verbrenner sind in meinen Augen die Möglichkeiten längst ausgereizt. Nischenlösungen wie Vollhybride, Gas usw. werden immer Nische bleiben, und Vollelektro und Wasserstoff sind sehr sehr ferne Zukunfts-Ideen, die noch nicht ansatzweise wirklich massentauglich sind.

 

Und, wenn mich mein Bauchgefühl nicht täuscht, wird das so auch immer bleiben.

Wed Jan 29 19:31:09 CET 2020    |    Kurvenräuber48611

Zitat:

@passat32 schrieb am 29. Januar 2020 um 19:00:27 Uhr:

 

 

BTW: was soll beim Auto sich motorentechnisch noch groß entwickeln? Beim Verbrenner sind in meinen Augen die Möglichkeiten längst ausgereizt. Nischenlösungen wie Vollhybride, Gas usw. werden immer Nische bleiben, und Vollelektro und Wasserstoff sind sehr sehr ferne Zukunfts-Ideen, die noch nicht ansatzweise wirklich massentauglich sind.

 

Und, wenn mich mein Bauchgefühl nicht täuscht, wird das so auch immer bleiben.

Ich würde es wirklich begrüßen, wenn Du recht behalten würdest.

 

Hast Du leider aber nicht.

 

Dem Verbrenner wurde der Kampf angesagt - von Leuten, über die ich mich hier nicht weiter auslassen will.

Der Verbrenner soll verschwinden, egal was es kostet, egal welche Konsequenzen.

 

Das schlimmste dabei: die EU und das EU-Parlament ziehen dabei voll mit. Ich erinnere da an die unrealistischen CO2-Flottenvorgaben, die nichts anderes als eben diese Vernichtung der Verbrenner bedeuten.

Die Hersteller werden gar nicht umhin kommen, diese Strafzahlungen auf ihre Verbrenner aufzuschlagen. Das könnte in einzelnen Fällen dazu führen, das BEV´s und PHEV´s preiswerter werden als Verbrenner.

Letztendlich kann es für die EU gar nicht besser laufen, um auf diesem Wege richtig Geld zu kassieren.

 

Im Toyota-News hat @myinfo dazu was aktuelles in Bezug der zu erwartenden Strafzahlungen eingestellt. Wenn das im Jahre 2021 tatsächlich umgesetzt wird, dann können wir von einem schrittweisen Abwracken der heimischen Industrie bis 2025 ausgehen.

Wed Jan 29 19:47:43 CET 2020    |    robbery47

Zitat:

@passat32 schrieb am 29. Januar 2020 um 18:57:46 Uhr:

Zitat:

@robbery47 schrieb am 29. Januar 2020 um 17:51:57 Uhr:

 

Guter Punkt! Stichwort Dienstwagen und Diesel-Subventionierung in Deutschland.

gut, und warum werden dann Benziner und Hybride subventioniert, durch deutlich niedrigere KFZ-Steuern als Dieselfahrzeuge? Und warum kommt bei Autos mit E-Kennzeichen gar keine KFZ-Steuer sowie Sonderrechte im Straßenverkehr zum Tragen? Sind doch auch Subventionen.

 

Was ne beknackte Diskussion. Da bin ich echt froh das wegen Deiner (finalen) Provokationen der 2018er nun doch tot ist ...

 

BTW: mitbekommen das der Dieselmotor in Japan gerade erst entdeckt wird und dort richtig beachtliche Zuwächse generiert? Und in den USA? Wenn Du im 2018er nicht nur gestänkert hättest wären Dir meine Links dazu nicht entgangen ...

Zitat:

@passat32 schrieb am 29. Januar 2020 um 18:57:46 Uhr:

Zitat:

@robbery47 schrieb am 29. Januar 2020 um 17:51:57 Uhr:

 

Das nach dem VW Golf am häufigsten verkaufte Modell in Deutschland, der VW Passat, landet abgeschlagen auf Platz 39 - wenn man den Firmenwagenanteil herausrechnet. Ouch :D

Warum wohl? Weil der Privat-Kunde inzwischen diese beschissenen Pseudo-SUV-Schleudern kauft um im Großstadtdschungel von München durch die Schlaglöcher zu fahren. Daher führen die ganzen Listen wohl Fahrzeuge wie Hundai Tukson, VW T-Rock, T-Cross und Tiguan und wie das ganze Zeug heißt auch bei Privatkunden alle Listen an (gut, alle überholt vom VW Golf, is ja verständlich).

 

 

 

Ach, so betrachtet, hast Du recht MadMax, 2018 tot. Vielleicht lege ich mir nach so vielen Jahren doch mal ne Ignore-Liste an, oder lösche MT einfach aus den Favoriten raus ...

Ja, natürlich wegen mir und niemand anderen sonst wurde der Thread gesperrt. :D Du der quasi täglich Toyota-Fahrer in den unterschiedlichsten Varianten ("Loser, wurden früher auf dem Schulhof verprügelt, haben keine Freude am Leben" oder den Toyota-Konzern "Dschihadisten"-Auto, "treibt seine Mitarbeiter in den Suizid" ec. beleidigt hast, hast rein gar nichts damit zu tun. Zumal ich mich einpaar Tage vor den endgültigen Sperre bereits aus dem Thread verabschiedet hatte. Trotzdem ging der Marken-Krieg grad so weiter. Und du standest dabei immer in der vordersten Reihe... Aber netter Versuch mir hier ans Bein pinkeln zu wollen. :)

 

zum Thema: Von mir aus, kann man gerne alle Subventionen, Steuerreduzierungen und sonstige Anreize bei Thema Auto abschaffen. Ich bleibe trotzdem dabei, das die "Premiumhersteller" mit ihren übermotorisierten Diesel Dienstwagen ab 40.000 Listenpreis aufsteigend am meisten bluten würden, wenn die Vorzüge wegfallen würden.

Es gab Zeiten in Deutschland, da wurde quasi jedem ein Diesel beworben. Selbst bei Leuten, die weniger als 10.000 KM pro Jahr zurücklegen. Einfach weil der Sprit soviel günstiger ist. Die paar Euronen, die man durch die höhere KFZ-Steuer draufzahlt hat man nach einpaar mal tanken wieder drin.

Wed Jan 29 20:30:27 CET 2020    |    passat32

Zitat:

@robbery47 schrieb am 29. Januar 2020 um 19:47:43 Uhr:

Zitat:

@passat32 schrieb am 29. Januar 2020 um 18:57:46 Uhr:

 

Ach, so betrachtet, hast Du recht MadMax, 2018 tot. Vielleicht lege ich mir nach so vielen Jahren doch mal ne Ignore-Liste an, oder lösche MT einfach aus den Favoriten raus ...

Ja, natürlich wegen mir und niemand anderen sonst wurde der Thread gesperrt. :D Du der quasi täglich Toyota-Fahrer in den unterschiedlichsten Varianten ("Loser, wurden früher auf dem Schulhof verprügelt, haben keine Freude am Leben" oder den Toyota-Konzern "Dschihadisten"-Auto, "treibt seine Mitarbeiter in den Suizid" ec. beleidigt hast, hast rein gar nichts damit zu tun. Zumal ich mich einpaar Tage vor den endgültigen Sperre bereits aus dem Thread verabschiedet hatte. Trotzdem ging der Marken-Krieg grad so weiter. Und du standest dabei immer in der vordersten Reihe... Aber netter Versuch mir hier ans Bein pinkeln zu wollen. :)

Ich bleibe lieber freundlich und schweige. Keine Sorge, ich hab Screenshots wenn es drauf ankommt. ;)

Wed Jan 29 20:30:28 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@Steam24 schrieb am 28. Januar 2020 um 22:16:33 Uhr:

Aber den Vorsprung hat Tesla.

Guter Witz.

Wed Jan 29 20:34:20 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Januar 2020 um 09:12:44 Uhr:

Was der Querverweis auf das Verdienen mit konventioneller Ware hier jetzt soll, erschließt sich mir nicht.

Das beschreibt eigentlich schon ziemlich genau das Problem.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Januar 2020 um 09:12:44 Uhr:

Bis Anfang der 90er kamen Neuerungen, Verbesserungen und Genialitäten aus good old Gemany. Egal ob Airbag, Sicherheitslenksäule, die Neigetechnik der Benzlenkung, Abs uva. Und was sind die Glanzleistungen von heute?

Verbrauchsangaben, die nicht erreichbar sind (Plugins)

Überzüchtete Diesel (samt Nebenaggregaten), die ständig teure Reparaturen haben

Fahrzeuge, die nichts wirklich besser können, als Mitbewerber, außer deutlich teurer zu sein.

 

Nenn mir nur ein bis zwei technische Meilensteine der letzten 10 Jahre, die ein deutscher Hersteller gesetzt hat. (Und bitte nicht Meilensteine anderer, an denen dann ein deutscher mal das Beinchen gehoben hat)

Lies den Beitrag von rpalmer, das steigert vielleicht ein wenig das Verständnis und weckt bestenfalls ein wenig die Einsicht, dass Du über Dinge redest, von denen Du mindestens so wenig Ahnung hast, wie ich von Deinem Job.

Wed Jan 29 20:34:51 CET 2020    |    Steam24

Zitat:

@pibaer schrieb am 29. Januar 2020 um 20:30:28 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 28. Januar 2020 um 22:16:33 Uhr:

Aber den Vorsprung hat Tesla.

Guter Witz.

Findest Du das wirklich witzig, dass der Taycan hinsichtlich der Reichweite nicht gegen den Tesla S anstinken kann? Na, wenn Du meinst ... :cool:

Wed Jan 29 20:42:18 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Januar 2020 um 18:23:17 Uhr:

Vielleicht hat der Bär eine guten Vorschlag, wie man sich sinnvoll, eindeutig, treffend und vor allem nicht nur für Insider verständlich ausdrücken kann, welcher Begriff wäre am angemessensten?

Am besten nicht pauschalen Unsinn daherreden. Und anerkennen, dass die allermeisten Redakteure, die über das Thema schreiben, auch nur Laien sind.

 

Ein wenig vergleichbar ist das mit irgendeinem Homöopathie-Forum, wo sich schwer überzeugte Laien über neueste medizinische Behandlungsmethoden der "Schul-"Medizin unterhalten.

Wed Jan 29 20:46:16 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@Steam24 schrieb am 29. Januar 2020 um 20:34:51 Uhr:

Findest Du das wirklich witzig, dass der Taycan hinsichtlich der Reichweite nicht gegen den Tesla S anstinken kann? Na, wenn Du meinst ... :cool:

Der Tesla ist für mich überhaupt keine Option, auch wenn die Karre im Einzelfall mal eine etwas höhere Reichweite hat. Tesla ist für mich immer noch ein Inbegriff für Unprofessionalität. Da halte ich von den meisten (hier oft unbekannten) chinesischen Herstellern mehr.

Wed Jan 29 20:55:11 CET 2020    |    passat32

dem schließe ich mich an

Wed Jan 29 21:14:00 CET 2020    |    Steam24

Zitat:

@pibaer schrieb am 29. Januar 2020 um 20:46:16 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 29. Januar 2020 um 20:34:51 Uhr:

Findest Du das wirklich witzig, dass der Taycan hinsichtlich der Reichweite nicht gegen den Tesla S anstinken kann? Na, wenn Du meinst ... :cool:

Der Tesla ist für mich überhaupt keine Option, auch wenn die Karre im Einzelfall mal eine etwas höhere Reichweite hat. Tesla ist für mich immer noch ein Inbegriff für Unprofessionalität. Da halte ich von den meisten (hier oft unbekannten) chinesischen Herstellern mehr.

Ganz frisch:

 

Tesla mit 1.000 km Reichweite?

 

https://www.mobiflip.de/.../

 

Porsche schafft nicht mal die Hälfte, Audi mit dem Etron um die 400 km.

 

Uups ... :o

 

"Etwas höhere Reichweite?" :confused:

Wed Jan 29 21:30:57 CET 2020    |    myinfo

Als Backgroundinfo zu eurer Diskussion eine aktuelle Studie des Center of Automotive Management (CAM), Studienleiter Stefan Bratzel.

 

 

Automobilwoche, 21.01.2020,

 

Studie zur Marktkapitalisierung:

Tesla, Google & Co. bringen Etablierte unter Druck

 

Die etablierten Autohersteller sind angesichts der Transformation in die Zukunftsfelder verunsichert. Das spiegelt sich in ihrer derzeit relativ niedrigen Marktkapitalisierung, zeigt eine aktuelle Studie.

 

Von Bettina John

 

https://www.automobilwoche.de/.../...co-bringen-etablierte-unter-druck

 

 

Auszug:

 

"Die Marktkapitalisierung spiegelt die Erwartungen am Aktienmarkt vor allem in die künftige Ertragskraft eines Unternehmens bzw. die vom Kapitalmarkt wahrgenommene Zukunftsorientierung. Entsprechend steht der Börsenwert auch für den als relevant erachteten Entwicklungsstand bzw. die Innovationsstärke der Unternehmen bei neuen Technologien und Geschäftsfeldern wie Elektromobilität, Digitalisierung/Connectivity, Autonomes Fahren und Mobilitätsdienstleistungen.

 

Bezüglich der Zukunftskompetenzen in den Bereichen Batterie, Software, Big Data, künstliche Intelligenz und Mobility Services ist die Innovationsstärke der Autohersteller sehr unterschiedlich. So verfügt Tesla nach der CAM–Bewertung über hohe Innovationsstärken bei E-Autos und im Connectivity-Bereich, mit der die hohe Marktkapitalisierung zum Teil erklärt werden kann. Dagegen ist die Innovationsstärke von Daimler und BMW bei der reinen Elektromobilität niedriger einzustufen."

 

 

 

 

VG myinfo

Wed Jan 29 22:11:50 CET 2020    |    Steam24

Zitat:

@myinfo schrieb am 29. Januar 2020 um 21:30:57 Uhr:

(...)

https://www.automobilwoche.de/.../...co-bringen-etablierte-unter-druck

 

Auszug:

 

"(...) So verfügt Tesla nach der CAM–Bewertung über hohe Innovationsstärken bei E-Autos und im Connectivity-Bereich, mit der die hohe Marktkapitalisierung zum Teil erklärt werden kann. Dagegen ist die Innovationsstärke von Daimler und BMW bei der reinen Elektromobilität niedriger einzustufen."

 

VG myinfo

Die Diskussion über die Frage, wer technisch einen Vorsprung hat, ist bekanntlich älter als dieser Blog bzw. so alt wie DER THREAD (RIP).

 

Aber ich frage hier ernsthaft rpalmer, pibaer und Sascha: WO führen denn bitte die Deutschen?

 

BEV? HEV? PHEV? FCEV? Benziner? Diesel?

 

Und was ist die Begründung?

 

Da habt ihr euch bisher aber schön bedeckt gehalten.

Wed Jan 29 22:31:48 CET 2020    |    Steam24

Wed Jan 29 22:39:02 CET 2020    |    Steam24

Coronavirus:

 

https://m.focus.de/.../...ausbreitung-des-coronavirus_id_11600668.html

 

Am aussagekräftigsten ist der Leserbrief.

 

Über whatsapp kursiert mindestens ein Video mit der Aussage, die Berichterstattung sei grob verharmlosend, um die Bevölkerung ruhigzustellen.

Wed Jan 29 22:49:20 CET 2020    |    myinfo

Berlin -> SPD Führungswechsel

 

Hauptstadt-SPD

Schaut nicht auf dieses Stadt

Ein Kommentar von Markus Deggerich

Mit dem Wechsel von Michael Müller zu Franziska Giffey gestehen die Berliner Genossen ihr Scheitern in der Hauptstadt.

29.01.2020, 22:20 Uhr

 

https://www.spiegel.de/.../...t-a-3e8ee8d8-c3f9-4d3a-a6fa-385d2b2a4661

 

 

 

 

VG myinfo

Thu Jan 30 09:19:30 CET 2020    |    XuQishi

Zitat:

Wir leben nicht in der Zukunft, wir leben im Jetzt. Die Zukunft bezahlt dir keinen Lohn. Du musst das anbieten was der Markt jetzt abnimmt und nicht was er in vielleicht 10 Jahren abnimmt. Dann verkaufst du nämlich im Jetzt nur paar Stück, während der Rest die Gewinne einsackt.

Das ist korrekt, du darfst vor allen Dingen nicht in den 10 Jahren vor lauter Blick in die Zukunft schon im Jetzt pleite gehen. Der Vergleich zwischen den etablierten Autobauern und Tesla ist an der Stelle immer etwas unfair, weil die einen jetzt die Erwartungen der Aktionäre erfüllen müssen, während die anderen sozusagen noch im Startup-Modus auf Risikokapital laufen. Mal schauen, wie sich das entwickelt.

Thu Jan 30 09:28:09 CET 2020    |    robbery47

Zitat:

@pibaer schrieb am 29. Januar 2020 um 20:46:16 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 29. Januar 2020 um 20:34:51 Uhr:

Findest Du das wirklich witzig, dass der Taycan hinsichtlich der Reichweite nicht gegen den Tesla S anstinken kann? Na, wenn Du meinst ... :cool:

Der Tesla ist für mich überhaupt keine Option, auch wenn die Karre im Einzelfall mal eine etwas höhere Reichweite hat. Tesla ist für mich immer noch ein Inbegriff für Unprofessionalität. Da halte ich von den meisten (hier oft unbekannten) chinesischen Herstellern mehr.

Zitat:

Bei im Herbst 2018 gebauten Exemplare von Audis E-SUV enthält das Infotainmentsystem Spuren von Verbrenner-Software: Das Zentralinstrument weist auf einen bald fälligen Ölwechsel hin. Was dahinter steckt.

Soviel zum Thema 'Unprofessionalität' :D

 

Welche chinesische Hersteller? Fakt ist, dass sich das Model 3 in den USA schon besser verkauft als A4, C-Klasse, Dreier und Lexus IS. Ich weiß nicht, wie man Tesla immer noch unterschätzen kann. Da wird der ein oder andere Hersteller, der früher über Tesla gelacht hat, bald seinen Nokia/Blackberry/Motorola Moment erleben.

Thu Jan 30 09:48:27 CET 2020    |    XuQishi

Zitat:

Fakt ist, dass sich das Model 3 in den USA schon besser verkauft als A4, C-Klasse, Dreier und Lexus IS.

Tesla macht damit gerne Werbung, aber "small luxury sedan" ist als Marktsegment in den USA generell ziemlich unbedeutend. Die Limousine an sich hat da auf mittlere Sicht keine Zukunft.

Thu Jan 30 10:12:48 CET 2020    |    robbery47

Zitat:

@XuQishi schrieb am 30. Januar 2020 um 09:48:27 Uhr:

Zitat:

Fakt ist, dass sich das Model 3 in den USA schon besser verkauft als A4, C-Klasse, Dreier und Lexus IS.

Tesla macht damit gerne Werbung, aber "small luxury sedan" ist als Marktsegment in den USA generell ziemlich unbedeutend. Die Limousine an sich hat da auf mittlere Sicht keine Zukunft.

Dafür aber weltweit ein beliebtes Marktsegment. Und warte mal ab, wenn das neue Modell S rauskommt und die prognostizierten Reichweiten der Wahrheit entsprechen, dann wird auch die S-Klasse in den USA fallen. Und als nächstes holen die sich die Luxus- SUV Sparte.

 

Und nein ich bin kein Tesla-Fanboy. Mir gefällt das minimalistische Tesla-Cockpit mit dem Riesentablet überhaupt nicht. Aber viele stehen halt drauf.

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