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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Wed Jan 30 12:49:39 CET 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2019 um 12:23:55 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 22:00:04 Uhr:

...

 

Spielt ansich garkeine Rolle... Würde auch auch für sonstigen Selbständigen ohne jeden Angestellten gelten. Die Eltern meines Chefs dürften schon lange tod sein... Einfach nur ein greifbares Beispiel.

Dann hast aber objektiv in die Populismuskiste gegriffen... Du wusstest bei deiner Aussage schon, dass sie nicht stimmt ;)

Jaein, was aber auch garkeine Rolle spielt. Vor 10-15 Jahren hätte die Aussage sogar noch genau gestimmt.

 

Zitat:

 

Zitat:

Du verstehst immernoch nicht das ich nicht für meine Rente einzahle, bzw blendest du das immerwieder kurz aus.

Nicht im Geringsten, aber du blendest aus, dass der, der nicht in der gesetzlichen Rente ist, da auch nix raus bekommt, und andererseits in seine private Rente ebenso Beiträge einzahlt, um später Rente zu bekommen.

Und da ist er wieder... Du vergisst aber das zumindest in vielen Fällen auch der "Freie" Eltern hat die gesetzliche Rente beziehen. Der "Freie" zahlt aber nicht für Sie, sondern die akut gesetzlich Einzahlenden

Zitat:

 

Zitat:

Mit deinem Vorschlag zur Abschaffung des Systems über Steuern könnte ich leben. Würde aber bedeuten das man bis zu 30 Mio Rentner rein aus Steuermitteln zahlen müsste. Bei der 45er Grenze würdest du auchnoch unmengen an Einzahlern um Ihre Einlagen bringen...

Je später dieser Schritt vollzogen wird, desto mehr Rentner müssen temporär über Steuern finanziert werden. Dieser Schritt wäre spätestens 2000 erforderlich gewesen, da wäre die Belastung noch überschaubar geblieben.

Was die Einzahler unter der Altersgrenze angeht... natürlich müssen sie einen Ausgleich erhalten für die Beiträge, die sie bereits gezahlt haben. Das einfachste wäre, zu errechnen, wie hoch der aktuell erworbene Anspruch wäre, und aus den Rücklagen dann einen Einmalbetrag an den zukünftigen privaten Versicherer mitgeben. wenn dem 45jährigen z.B. einmalig 10.000€ mitgegeben werden, dann erwirtschaften die beim Privatversicherer innerhalb der 20 Jahre mindestens den selben Rentenanspruch, den er in den rund 25 Jahren Beitragszahlung bisher erworben hat.

 

Des Weiteren obliegt es ja auch dem Staat, die private Rente entsprechend gesetzlich so zu regeln, dass sie sicher und fair bleibt.

10k€ für bis zu 30 Jahre einzahlen. Super Idee! Ich weiß das du es nicht so meinst... Stell dir aber mal die Summen vor die da gezahlt werden müssen. Dann müsste man auchnoch dafür sorgen das kein neuer Audi S8 für die Kohle gekauft wird

 

Zitat:

 

Zitat:

Ich stimm dir aber zu das wir, also die Pflichtversicherten, voll gegen die Wand fahren. Ihr, die "Freien", habt da evtl bessere Chancen, so alles gut läuft. Bei meinen Bekannten sieht es allerdings eher übel aus. Werden wohl mal Grundsicherung beantragen müssen...

Auch die "Freien" haben ihr Risiko, der Gedanke an die reine Kapitaldeckung in Verbindung mit Inflation oder Nullzinspolitik macht mir auch Bauchweh.

Was deine Bekannten angeht, dann haben sie aber selbst was verbockt. Dann haben sie nichts bei Seite gelegt. Da kann ich deinen Unmut schon verstehen. Erst alles verprassen, und dann nach dem Staat rufen, so geht's auch nicht.

Und auch hier bin ich nicht für absolute Freiheit. Ich bin schon für eine generelle Pflicht zur Rentenversicherung, analog der Pflicht zur Krankenversicherung, aber bitte jeder soll wählen können, bei welchem Versicherungsträger er sich versichert.

Passt zwar, ist aber nicht der aktuelle Stand der Dinge. Wobei ich verschiedene Versicherungsträger wieder als Geldverschwendung ansehe. Viele Glaspaläste mit vielen hochbezahlten Managern. Mir entzieht sich heute schon der Sinn der verschiedenen gesetzl. Krankenkassen die ansich eh die gleichen Leistungen bringen müssen..

Wed Jan 30 13:00:23 CET 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2019 um 12:33:52 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 30. Januar 2019 um 06:17:32 Uhr:

Die Frage ist ob es denn aktuell besser ist?

Wenn es darum geht Kosten zu tragen wird wieder nach dem Staat gerufen. Siehe AKW Rückbau,

Wer genau hat die Genehmigungen für den bau und Betrieb erteilt, ohne auf ausreichende Kosten- und Risikoabdeckung zu bestehen?...richtig, der Staat, und jetzt zahlt er für sein Versäumnis (wenn es denn nicht gar Absicht war)

Zitat:

Maut-beschiss.

Wer hat den Mautkrempel ausgeschrieben, wer hat den Anbieter ausgewählt, und wer hat diesen bescheuerten Vertrag unterschrieben? … Auch hier ist die staatliche Unfähigkeit in Wirtschaftbelangen wohl ursächlich für den Ärger, ein Unternehmer hätte diese Verträge nicht einmal als Klopapier akzeptiert.

Zitat:

Meinst du die Bundeswehr könnte privat überhaupt existieren?

Sie wäre mit Sicherheit kleiner, aber (entsprechende Verträge vorausgesetzt) voll einsatzfähig.

Zitat:

Kostenlose private Straßen wären in DE besser als private italienische Bezahlbrücken?'

Was spräche denn dagegen, würde der Staat ausschreiben: Straße von A nach B, 2 Spuren pro Richtung, Asphalt mindestens in der Güte und Belastbarkeit, Haftung für 10 Jahre nach Fertigstellung, und dann bieten lassen. Parallel dazu Straßennetz Planquardat xy, soundsoviel km von dieser und jener Straßenart, Wartungsvertrag auf 25 Jahre; Vorgabe: Teilstücke maximal x Wochen im Jahr gesperrt, Jahrespauschale anbieten. Und bei jeder Ausschreibung eine saftige Konventionalstrafe mit rein. ?

Ich wette mit dir, unterm Strich wären die Straßen besser als heute, und es würde den Staat auch noch billiger kommen.

 

Einfach die Infrastrucktur "verschenken" und dann in Cowboymanier "bewirtschaften" lassen wäre wirklich dusselig

Funktionierende staatl. Unternehmen bedürfen hochwahrscheinlich der Abschaffung des Beamtenstatus und der Unkündbarkeit... Würden diese nach einigermaßen wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt, würden die Gewinne dem Staat zugute kommen und man macht sich in der Grundversorgung nicht abhängig. Um mehr geht es garnicht... Dann ist man auch selbst für verottende Netze zuständig, auch wenn man die generierten Gewinne lieber anderweitig verbrät oder ausschüttet.

 

Weshalb muß man, auchnoch aus rein rechtlichen Gründen, die momentan staatl LKW Maut wieder privatisieren? Auchnoch wieder in die gleichen bescheisserischen Hände? Brauch man die Gelddruckmaschine nicht?

 

Weshalb kommt überhaupt die Infrastrukturabgabe? Aber warum treibt die auchnoch ein Österreicher ein? Hör doch auf....

Wed Jan 30 14:53:00 CET 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 30. Januar 2019 um 12:49:39 Uhr:

Und da ist er wieder... Du vergisst aber das zumindest in vielen Fällen auch der "Freie" Eltern hat die gesetzliche Rente beziehen. Der "Freie" zahlt aber nicht für Sie, sondern die akut gesetzlich Einzahlenden

Ja, genau da ist er wieder.... der Denkfehler!

Die hypothetischen Eltern deines Bosses haben am Generationenvertrag teilgenommen, also für ihre Versorgung bezahlt, dein Chef nimmt nicht teil, und bekommt dafür später auch nichts.

So, wie du das forderst, wärden die Eltern einen Vertrag zu Lasten Dritter eingegangen. Weil sie am Generationenvertrag teilnehmen, muss der Sohn das auch tun. genau das ist deine Logik.

 

Sie ist sehr verwandt mit der Logik, dass ich als in den 70ern Geborener Schuld an den Taten der Generation meiner Großeltern sein soll, merkst du was?

 

Ja, es gehört zum guten Ton, für seine Eltern zu sorgen...wer sagt dir, dass dein Chef das nicht tut?

 

Aber davon ab: Eltern entscheiden sich aktiv, Kinder zu zeugen und zu bekommen, was ihre Pflicht zur Fürsorge begründet.... das Kind hat nie jemand gefragt, ob es überhaupt geboren werden wollte, und dafür, dass andere das für es bestimmt haben, wird ihm dann noch die moralische Pflicht auferlegt, diejenigen zu unterstützen, die zur Erfüllung der eigenen Wünsche ihn zeugten. Ein wenig heuchlerisch, wenn man es genau betachtet, aber so genau will ich selbst nicht schauen, als "soziales Wesen" ergibt sich die Verpflichtung aus der Existenz an sich. Abe sie besteht nicht darin, in irgendwelche maroden Systeme einzubezahlen, man kann auch anders für seine Eltern sorgen.

 

Zitat:

10k€ für bis zu 30 Jahre einzahlen. Super Idee! Ich weiß das du es nicht so meinst... Stell dir aber mal die Summen vor die da gezahlt werden müssen. Dann müsste man auchnoch dafür sorgen das kein neuer Audi S8 für die Kohle gekauft wird

wolltest du das jetzt absichtlich mißverstehen? nicht jährlich, sondern EINMALIG beim Übergang, schlicht, sich vom dann ehemaligen Zahler von Verpflichtungen frei kaufen.

 

Zitat:

... Wobei ich verschiedene Versicherungsträger wieder als Geldverschwendung ansehe. Viele Glaspaläste mit vielen hochbezahlten Managern. Mir entzieht sich heute schon der Sinn der verschiedenen gesetzl. Krankenkassen die ansich eh die gleichen Leistungen bringen müssen..

ja, es gibt übe 150 unterschiedliche gesetzliche Kassen, jede mit ihren Glaspalästen und letztlich jede nur ein Verwalte für den Gesundheitsfonds. Jede unwahrscheinlich teuer, sowohl gemessen ann den Beiträgen incl. AG Anteil, als auch an den gebotenen versicherten Leistungen... Recht hast.

 

Und ja, es gibt zig private Versicherer, auch jeder mit seinem Glaspalast, aber untereinander in echtem Wettbewerb. Und unterm Strich im Mittel geringere Beiträge für höherwertige Leistungen, und trotzdem profitabel... auch da siehst du wieder, dass es eher schlecht ist, wenn der Staat selbst mitmischt, anstatt sich auf seine Rolle zu konzentrieren, die Regeln und den Rahmen festzulegen und zu überwachen.

Wed Jan 30 15:01:52 CET 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 30. Januar 2019 um 13:00:23 Uhr:

...

Funktionierende staatl. Unternehmen bedürfen hochwahrscheinlich der Abschaffung des Beamtenstatus und der Unkündbarkeit... Würden diese nach einigermaßen wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt,...

...Dann würden sie sich nicht mehr von einem privatwirtschaftlichen Unternehmen unterscheiden, und du hättest auch deine ungeliebte Gewinnerzielungsabsicht mit dabei, warum dann noch staatlich, wo wäre der Unterschied?

 

Zitat:

... und man macht sich in der Grundversorgung nicht abhängig. Um mehr geht es garnicht…

Das ist ein wirklich gutes Argument. Allerdings, da der Staat offensichtlich selbst nichts auf die Kette bekommt, kaufen die staatlichen Unternehmen dann ja doch die nötigen Leistungen in der freien Wirtschaft.... also dann doch abhängig.

Davon ab, auch hier geht es wieder nur um die handwerklich korrekte Ausgestaltung der Regeln. Nimm als Beispiel die Wasserversorgung.

Es wäre für den Staat ein Leichtes, eine Regelung zu schaffen, nach der kein Eigentum am Wasser erworben werden kann, es also ein Allgemeingut ist, und die Wasserversorger das Wasser an sich nicht verkaufen können, sondern nur die Dienstleistung, es zu fördern, zu reinigen und zu verteilen. Natürlich muss der Staat dann auch den exklusiven Zugriff verbieten, so wie es heute ist, wo man nicht einfach seinen eigenen Brunnen bauen darf.

Zitat:

Weshalb muß man, auchnoch aus rein rechtlichen Gründen, die momentan staatl LKW Maut wieder privatisieren? Auchnoch wieder in die gleichen bescheisserischen Hände? Brauch man die Gelddruckmaschine nicht?

Dann schau mal, wer da Kumpel von wem ist. Und schau mal, wer da so ein Rieseninteresse hatte, den ganzen Mist elektonisch zu veranstalten, anstatt mit einem simplen "Pickerl". Da siehst du erneut Staatsversagen.

Zitat:

Weshalb kommt überhaupt die Infrastrukturabgabe? Aber warum treibt die auchnoch ein Österreicher ein? Hör doch auf....

Weil man die schon Jahrzehnte lang wollte, aber bisher nie durchsetzen konnte... jetzt redet man sich halt mit der EU und der Ausländermaut raus.

Wed Jan 30 16:17:53 CET 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2019 um 14:53:00 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 30. Januar 2019 um 12:49:39 Uhr:

Und da ist er wieder... Du vergisst aber das zumindest in vielen Fällen auch der "Freie" Eltern hat die gesetzliche Rente beziehen. Der "Freie" zahlt aber nicht für Sie, sondern die akut gesetzlich Einzahlenden

Ja, genau da ist er wieder.... der Denkfehler!

Die hypothetischen Eltern deines Bosses haben am Generationenvertrag teilgenommen, also für ihre Versorgung bezahlt, dein Chef nimmt nicht teil, und bekommt dafür später auch nichts.

So, wie du das forderst, wärden die Eltern einen Vertrag zu Lasten Dritter eingegangen. Weil sie am Generationenvertrag teilnehmen, muss der Sohn das auch tun. genau das ist deine Logik.

Es gibt keine Kasse. Die aktuellen Renten werden aus den Beiträgen der Rentenbeitragszahler bezahlt. Auch die der rentenempfangenden Eltern von Beamten und Selbstständigen.

Die Logik mag dir nicht gefallen aber genau das beinhaltet derr Generationenvertrag.

 

Zitat:

 

Sie ist sehr verwandt mit der Logik, dass ich als in den 70ern Geborener Schuld an den Taten der Generation meiner Großeltern sein soll, merkst du was?

Ach du Gott. Das eine hat mit dem anderen mal garnichts zutun.... Nochmal Generationenvertrag..

 

Zitat:

 

Ja, es gehört zum guten Ton, für seine Eltern zu sorgen...wer sagt dir, dass dein Chef das nicht tut?

Auch das ist wurst. Zumindest solang die eventuelle gesetzl. Rente dann nicht entsprechend gekürzt wird. Generationenvertrag...

 

Zitat:

 

Aber davon ab: Eltern entscheiden sich aktiv, Kinder zu zeugen und zu bekommen, was ihre Pflicht zur Fürsorge begründet.... das Kind hat nie jemand gefragt, ob es überhaupt geboren werden wollte, und dafür, dass andere das für es bestimmt haben, wird ihm dann noch die moralische Pflicht auferlegt, diejenigen zu unterstützen, die zur Erfüllung der eigenen Wünsche ihn zeugten. Ein wenig heuchlerisch, wenn man es genau betachtet, aber so genau will ich selbst nicht schauen, als "soziales Wesen" ergibt sich die Verpflichtung aus der Existenz an sich. Abe sie besteht nicht darin, in irgendwelche maroden Systeme einzubezahlen, man kann auch anders für seine Eltern sorgen.

Was nützt die Erkenntniss den Zwangsversicherten? Der Generationenvertrag basiert nicht auf der Logik... Das ist die Logik des Privatversicherten, nachvollziehbar aber ungerecht.

 

Zitat:

 

Zitat:

10k€ für bis zu 30 Jahre einzahlen. Super Idee! Ich weiß das du es nicht so meinst... Stell dir aber mal die Summen vor die da gezahlt werden müssen. Dann müsste man auchnoch dafür sorgen das kein neuer Audi S8 für die Kohle gekauft wird

wolltest du das jetzt absichtlich mißverstehen? nicht jährlich, sondern EINMALIG beim Übergang, schlicht, sich vom dann ehemaligen Zahler von Verpflichtungen frei kaufen.

Genau so hab ich es Verstanden. Durchschnittliches Brutto sind rund 40k€ per Anno. Macht einen jährlichen Rentenbeitrag von rund 7600€. Das dann mal der Beitragsjahre. Sind also relativ schnell 150k€ ohne jede Verzinsung bzw. die Chance auf Rendite... Was sollen da 10k€???? Denjenigen garantiert in die Altersarmut schicken?

 

Zitat:

 

 

ja, es gibt übe 150 unterschiedliche gesetzliche Kassen, jede mit ihren Glaspalästen und letztlich jede nur ein Verwalte für den Gesundheitsfonds. Jede unwahrscheinlich teuer, sowohl gemessen ann den Beiträgen incl. AG Anteil, als auch an den gebotenen versicherten Leistungen... Recht hast.

 

Und ja, es gibt zig private Versicherer, auch jeder mit seinem Glaspalast, aber untereinander in echtem Wettbewerb. Und unterm Strich im Mittel geringere Beiträge für höherwertige Leistungen, und trotzdem profitabel... auch da siehst du wieder, dass es eher schlecht ist, wenn der Staat selbst mitmischt, anstatt sich auf seine Rolle zu konzentrieren, die Regeln und den Rahmen festzulegen und zu überwachen.

Das Problem an der Aussage ist schlicht das die Privaten nicht die Randgruppen zu versichern hat. Sei es Kinder, Ehepartner, Arbeitslose, Asylbewerber. Teils nichtmal die Alten, wie schon angeführt. Auch nicht die unteren Lohngruppen...

Wed Jan 30 16:29:36 CET 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2019 um 15:01:52 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 30. Januar 2019 um 13:00:23 Uhr:

...

Funktionierende staatl. Unternehmen bedürfen hochwahrscheinlich der Abschaffung des Beamtenstatus und der Unkündbarkeit... Würden diese nach einigermaßen wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt,...

...Dann würden sie sich nicht mehr von einem privatwirtschaftlichen Unternehmen unterscheiden, und du hättest auch deine ungeliebte Gewinnerzielungsabsicht mit dabei, warum dann noch staatlich, wo wäre der Unterschied?

Schrieb ich. Hast du gelöscht, was ich mal garnicht mag...

 

Zitat:

 

 

 

Zitat:

Weshalb muß man, auchnoch aus rein rechtlichen Gründen, die momentan staatl LKW Maut wieder privatisieren? Auchnoch wieder in die gleichen bescheisserischen Hände? Brauch man die Gelddruckmaschine nicht?

Dann schau mal, wer da Kumpel von wem ist. Und schau mal, wer da so ein Rieseninteresse hatte, den ganzen Mist elektonisch zu veranstalten, anstatt mit einem simplen "Pickerl". Da siehst du erneut Staatsversagen.

Zitat:

 

Das, mitlerweile funktionierende, LKW Mautsystem ist letztes Jahr an den Staat zurückgefallen. Ansich teuer erkauft. Skandal, Betrug blabla... Muß aber wieder privatisiert werden, weil es gesetzlich wohl so geregelt ist. Es ging also nichtmal ums Pickerl oder Nichtpickerl... Zurück bekommt es wahrscheinlich das gleiche Konsortium... Alter Falter...

Zitat:

Zitat:

Weshalb kommt überhaupt die Infrastrukturabgabe? Aber warum treibt die auchnoch ein Österreicher ein? Hör doch auf....

Weil man die schon Jahrzehnte lang wollte, aber bisher nie durchsetzen konnte... jetzt redet man sich halt mit der EU und der Ausländermaut raus.

Beantwortet nur 50% meiner Fragen... Aber gut, schon ok, weil nicht falsch.... Jedenfalls geht die Kohle jetzt zum Teil nach Österreich, ein Schelm wer böses denkt. Wer klagt noch gleich gegen die Abgabe?

Wed Jan 30 16:32:57 CET 2019    |    passat32

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2019 um 12:08:23 Uhr:

 

 

Hmm… unter der Regie der Post wurde in den 90er!!! Jahren das absolut veraltete C Netz am Leben erhalten, und das D Netz stiefmütterlich behandelt (naja, die Gelder, die ins C Netz flossen, standen ja dem D Netz nicht zur Verfügung). Mit Umwandlung zur Telekom holte das D1 Netz sehr schnell zum D2 Netz auf, überholte es zeitweise sogar deutlich.

wie kommst Du da drauf?

 

Das C-Netz war seinerzeit das modernste Netz weltweit, leider nur lokal betrieben (wobei es baugleiche Netze in Portugal und Afrika gab, mit umgekehrter Frequenzaufteilung). Aber veraltet?

 

Aber vielleicht verwechselst DU da auch was? Das D-Netz ging 1991 in den Aufbau, 1992 in den Regelbetrieb, da lief das B-Netz sogar noch 2 Jahre.

 

Überhaupt war man zu Zeiten der Post echt modern aufgestellt, auch das B2-Netz zuletzt war für seine Zeit herausragend, das C-Netz immerhin mit unübertroffener Netzversorgung war hypermodern. Es konnte halt keine SMS, das tut dem aber nix ab.

Wed Jan 30 16:50:09 CET 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@passat32 schrieb am 30. Januar 2019 um 16:32:57 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2019 um 12:08:23 Uhr:

 

 

Hmm… unter der Regie der Post wurde in den 90er!!! Jahren das absolut veraltete C Netz am Leben erhalten, und das D Netz stiefmütterlich behandelt (naja, die Gelder, die ins C Netz flossen, standen ja dem D Netz nicht zur Verfügung). Mit Umwandlung zur Telekom holte das D1 Netz sehr schnell zum D2 Netz auf, überholte es zeitweise sogar deutlich.

wie kommst Du da drauf?

 

Das C-Netz war seinerzeit das modernste Netz weltweit, leider nur lokal betrieben (wobei es baugleiche Netze in Portugal und Afrika gab, mit umgekehrter Frequenzaufteilung). Aber veraltet?

 

Aber vielleicht verwechselst DU da auch was? Das D-Netz ging 1991 in den Aufbau, 1992 in den Regelbetrieb, da lief das B-Netz sogar noch 2 Jahre.

 

Überhaupt war man zu Zeiten der Post echt modern aufgestellt, auch das B2-Netz zuletzt war für seine Zeit herausragend, das C-Netz immerhin mit unübertroffener Netzversorgung war hypermodern. Es konnte halt keine SMS, das tut dem aber nix ab.

Problem waren auch die bestehenden Verträge mit den Kunden. Die Post bzw. Telekom hatte diverse Probleme das Netz abzschalten, weil Vertragsnehmer eben auf Lieferung drängten, auch weil die Nutzung wohl teils vergleichsweise günstig war... Zumindest hab ich sowas in Erinnereung.

Wed Jan 30 17:00:08 CET 2019    |    passat32

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 30. Januar 2019 um 16:50:09 Uhr:

 

Problem waren auch die bestehenden Verträge mit den Kunden. Die Post bzw. Telekom hatte diverse Probleme das Netz abzschalten, weil Vertragsnehmer eben auf Lieferung drängten, auch weil die Nutzung wohl teils vergleichsweise günstig war... Zumindest hab ich sowas in Erinnereung.

da ich Nutzer der letzten Stunde war: es gab Verträge die günstiger waren als es diese (damals) im D-Netz gab, die meisten Nutzer waren aber eher in Verträgen bei denen die Grundgebühr eher keine Rolle spielte. Wobei die Minutenpreise schon attraktiver waren, so gegen 99 Pfennige im C-Netz zu 1,90 DM im D-Netz, egal ob D1 oder D2. E-Plus und später dann Viag waren natürlich günstiger.

 

Problem im C-Netz war die Netzinstandhaltung, zumindest war das die offizielle Erklärung. Sprich: Ersatzteilbeschaffung im Netz. Dazu digitale Technik mit teils digitaler und analoger Signalübertragung (digital der Steuerkanal wie bei ISDN, dazu der analoge Sprachkanal), das war schon komplizierter. Dazu musste der D-Netz-Ausbau ja auch vorangetrieben werden. Und der Börsengang stand im Nacken bzw. musste die Bilanz ja nun gepusht werden, also trennte man sich von allen Spartenangeboten, egal ob Modacom, Checker, Cityruf, Eurosignal, Scall, Skyper, Inmarsat, Kabelfernsehen, Fernschreiben, BTX und gliederte Dienste an neue Tochterunternehmen aus, wie eben MediaBroadcast, Immobilienverwaltungen, Technik usw. ... es ging nur ums Geld.

 

 

Ich war der letzte jemals im Eurosignal aufgeschaltete Kunde! Ich hab auch die letzte jemals neu zugeteilte C-Netz Messkarte bekommen. Schade das es das alles heute nicht mehr gibt. Die Netze waren stabil, Geld spielte damals keine Rolle.

 

 

Kleine Anekdote: mir ist es letztes Jahr mit einem Bastler gelungen einen Mini-Eurosignal-Sender zu bauen und zu betreiben, zumindest bei mir im Büro kann man problemlos mit Eurosignal erreicht werden. Aktuell bin ich an einem System dran um ein B-Netz Telefon zum Leben zu erwecken und ins D-Netz zu migrieren. Und bei mir im Büro steht ein echter Fernschreiber, der jederzeit Fernschreiben per Email empfängt und standesgemäß austickert.

Wed Jan 30 17:23:46 CET 2019    |    mozartschwarz

:)

Wed Jan 30 21:06:56 CET 2019    |    pibaer

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 30. Januar 2019 um 06:17:32 Uhr:

Die Frage ist ob es denn aktuell besser ist?

Ja, Brief- und Paketversand sind wesentlich flotter geworden. Ich weiß noch, dass ich früher Pakete auf dem Postamt abholen musste. Karten und Briefe dauerten so um die drei Tage. Pakete mindestens ebenso lange, wenn nicht länger. Heute ist das meiste über Nacht da.

 

Oder die vorsintflutliche Telefoninfrastruktur, bei der die Telefone der Post gehörten und es strengstens verboten war, nicht von der Post zugelassene Telefone und Modems zu verwenden. Du würdest heute noch für Ferngespräche irrsinnige Summen bezahlen.

 

Nicht alles ist sinnvoll zu privatisieren. Aber gerade Post und Telekommunikation sind gute Beispiele dafür, dass private Anbieter weitaus mehr, verschiedenere, bessere und günstigere Angebote machen können.

Wed Jan 30 21:11:51 CET 2019    |    mozartschwarz

Nungut, so man davon ausgeht das sich die Post nicht weiterentwickelt hätte, wird es tatsächlich schwierig. Ich persönlich glaube nicht das die heute noch alles von Hand sortieren würden... Was andere Telefone angeht, wurden die dazumal schon offener.

Ohne EU Vorgaben würden wir auch bei den Privaten irrsinnig Summen für Ferngespräche zahlen...

Wed Jan 30 22:09:36 CET 2019    |    myinfo

DW, 30.1.19, Bevölkerung

 

Erstmals mehr Umzüge von West nach Ost

 

Go East! Auf diesen Nenner kann man eine überraschende Trendwende bringen. Zum ersten Mal zogen seit der deutschen Einheit mehr Menschen aus Westdeutschland in die ostdeutschen Flächenländer als umgekehrt.

 

 

"Die fünf ostdeutschen Bundesländer ohne Berlin verzeichneten für 2017 einen "Wanderungsgewinn" von rund 4000 Menschen, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden mitteilte. Bezieht man Berlin in die Berechnung mit ein, ergibt sich ein Überschuss von 13.000 Personen.

 

Nach Angaben der Statistiker ist die Tendenz der Ost-West-Wanderung damit vorerst gestoppt. In den 26 Jahren davor hatten die ostdeutschen Flächenländer mehr als 1,2 Millionen Bürger durch Wegzüge an den Westen verloren.

 

Westen für Jüngere weiter attraktiv

 

Ursächlich für die Trendwende sei vor allem der kontinuierliche Rückgang der Abwanderung aus dem Osten, erklärte das BiB. Verließen 2001 rund 191.000 Menschen Ostdeutschland in Richtung Westen, so waren es 2017 weniger als 90.000. Allerdings hätten die ostdeutschen Flächenländer weiterhin Wanderungsverluste "bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren", erklärte die Geografin Nikola Sander, Forschungsdirektorin am BiB. Bei allen anderen Altersgruppen sei der Saldo für Ostdeutschland positiv.

 

Es gebe erhebliche regionale Unterschiede: Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern verzeichnen demnach "positive Wanderungssalden". Im Gegenzug verließen immer noch mehr Menschen Sachsen-Anhalt und Thüringen in Richtung Westen als von dort zuziehen.

 

Ostbeauftragter zufrieden

 

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, begrüßte die Entwicklung. "Das zeigt, dass der Osten anderen Regionen in Sachen Attraktivität nicht nachsteht", sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Die Lebensbedingungen sind insgesamt hervorragend, es gibt gute Arbeitsplätze, steigende Löhne und die beste Kinderbetreuung Deutschlands." Es sprächen also jede Menge Gründe für die neuen Länder. Hirte fügte hinzu, er setze darauf, "dass sich dieser Trend auch weiter fortsetzt." Zwar gebe es unverändert Herausforderungen. Doch insgesamt bestehe kein Grund, "immer nur in Moll-Tonarten über den Osten zu reden".

 

kle/qu (kna, epd)

 

 

 

 

 

VG myinfo

Wed Jan 30 22:18:21 CET 2019    |    mozartschwarz

Wundert mich wenig. Schöne Landschaften und mitlerweile vielerorts auch Arbeit für zumindest brauchbare Löhne.

Wed Jan 30 23:02:57 CET 2019    |    vollkommenegal

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 30. Januar 2019 um 12:33:52 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 30. Januar 2019 um 06:17:32 Uhr:

Die Frage ist ob es denn aktuell besser ist?

Wenn es darum geht Kosten zu tragen wird wieder nach dem Staat gerufen. Siehe AKW Rückbau,

Wer genau hat die Genehmigungen für den bau und Betrieb erteilt, ohne auf ausreichende Kosten- und Risikoabdeckung zu bestehen?...richtig, der Staat, und jetzt zahlt er für sein Versäumnis (wenn es denn nicht gar Absicht war)

Zitat:

Maut-beschiss.

Wer hat den Mautkrempel ausgeschrieben, wer hat den Anbieter ausgewählt, und wer hat diesen bescheuerten Vertrag unterschrieben? … Auch hier ist die staatliche Unfähigkeit in Wirtschaftbelangen wohl ursächlich für den Ärger, ein Unternehmer hätte diese Verträge nicht einmal als Klopapier akzeptiert.

Zitat:

Meinst du die Bundeswehr könnte privat überhaupt existieren?

Sie wäre mit Sicherheit kleiner, aber (entsprechende Verträge vorausgesetzt) voll einsatzfähig.

Zitat:

Kostenlose private Straßen wären in DE besser als private italienische Bezahlbrücken?'

Was spräche denn dagegen, würde der Staat ausschreiben: Straße von A nach B, 2 Spuren pro Richtung, Asphalt mindestens in der Güte und Belastbarkeit, Haftung für 10 Jahre nach Fertigstellung, und dann bieten lassen. Parallel dazu Straßennetz Planquardat xy, soundsoviel km von dieser und jener Straßenart, Wartungsvertrag auf 25 Jahre; Vorgabe: Teilstücke maximal x Wochen im Jahr gesperrt, Jahrespauschale anbieten. Und bei jeder Ausschreibung eine saftige Konventionalstrafe mit rein. ?

Ich wette mit dir, unterm Strich wären die Straßen besser als heute, und es würde den Staat auch noch billiger kommen.

 

Einfach die Infrastrucktur "verschenken" und dann in Cowboymanier "bewirtschaften" lassen wäre wirklich dusselig

Ich würde mit meiner Firma voll reingehen, mit dem geringsten Preis, sobald Kosten auf mich zukämen, würde ich einfach insolvent gehen.

Thu Jan 31 07:14:59 CET 2019    |    mozartschwarz

Jup, funktioniert so nur bei öffentlichen Ausschreibungen, wohl wahr... Willst du an die Industrie liefern hinterlegst due eine entsprechend hohe Bankbürgschhaft. Denen ist auch egal welche Gesellschaftsform der Hauptunternehmer gewählt hat.

Thu Jan 31 14:57:49 CET 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@vollkommenegal schrieb am 30. Januar 2019 um 23:02:57 Uhr:

...

 

Ich würde mit meiner Firma voll reingehen, mit dem geringsten Preis, sobald Kosten auf mich zukämen, würde ich einfach insolvent gehen.

Wenn dir dieses Schlupfloch bleibt, dann hat der Staat wieder einen groben handwerklichen Fehler gemacht. Absicherung in Form von Bürgschaft, oder persönljcher Haftjng kann mjt ausgeschrieben und jn die Verträge geschrieben werden

Fri Feb 01 08:31:48 CET 2019    |    passat32

Sat Feb 02 22:58:12 CET 2019    |    touranfaq

Umfrage: Union und SPD drohen bei Europawahl deutliche Verluste.

 

https://web.de/.../...pd-drohen-europawahl-deutliche-verluste-33545058

Sun Feb 03 06:19:21 CET 2019    |    touranfaq

Interessanter Artikel über die Entwicklung von Portugal:

 

https://kontrast.at/.../

Sun Feb 03 15:58:54 CET 2019    |    PS-Schnecke52374

auf Wunsch des Erstellers entfernt, Zimpalazumpala, MT-Moderator

Sun Feb 03 17:37:55 CET 2019    |    unpaved

nach Absprache von mir im gegenseitigen Einvernehmen gelöscht

Sun Feb 03 18:28:41 CET 2019    |    PS-Schnecke52374

In gegenseitigem Einvernehmen gelöscht

Mon Feb 04 09:08:51 CET 2019    |    Batterietester39

Zwei Nachrichten, die bedenklich sind

 

 

Finanzierungslücke von 25 Milliarden Euro bis 2023 wegen sinkender Steuereinnahmen

 

https://www.handelsblatt.com/.../23943568.html

 

 

Rapide Zunahme des Ausländeranteils in Gefängnissen

 

https://www.welt.de/.../...chen-Gefaengnissen-erreicht-Rekordwert.html

 

Edit:

Jahreszahl mußte ich korrigieren. Richtig ist 2023, nicht 2025. Sorry.

Mon Feb 04 09:12:58 CET 2019    |    passat32

Zitat:

@Alfons007 schrieb am 4. Februar 2019 um 09:08:51 Uhr:

Zwei Nachrichten, die bedenklich sind

 

 

Finanzierungslücke von 25 Milliarden Euro bis 2025 wegen sinkender Steuereinnahmen

 

https://www.handelsblatt.com/.../23943568.html

 

 

Rapide Zunahme des Ausländeranteils in Gefängnissen

 

https://www.welt.de/.../...chen-Gefaengnissen-erreicht-Rekordwert.html

ich dachte der Wirtschaft und der Gesellschaft geht es so gut! "Das Land in dem wir gerne leben"? ... Leuts, hier kommen bittere Zeiten auf uns zu ...

Mon Feb 04 09:50:45 CET 2019    |    Batterietester39

Zitat:

@passat32 schrieb am 4. Februar 2019 um 09:12:58 Uhr:

Zitat:

@Alfons007 schrieb am 4. Februar 2019 um 09:08:51 Uhr:

Zwei Nachrichten, die bedenklich sind

 

 

Finanzierungslücke von 25 Milliarden Euro bis 2025 wegen sinkender Steuereinnahmen

 

https://www.handelsblatt.com/.../23943568.html

 

 

Rapide Zunahme des Ausländeranteils in Gefängnissen

 

https://www.welt.de/.../...chen-Gefaengnissen-erreicht-Rekordwert.html

ich dachte der Wirtschaft und der Gesellschaft geht es so gut! "Das Land in dem wir gerne leben"? ... Leuts, hier kommen bittere Zeiten auf uns zu ...

Das sehe ich auch so.

Jetzt kann jeder selbst nachdenken, was das bedeutet.

 

Ich erinnere nur mal an 2 Tatbestände:

 

- Koalitionsvertrag: freiwillig mehr in die EU einzahlen

 

- Einführung der europäischen Arbeitslosenversicherung (?)

Mon Feb 04 12:36:31 CET 2019    |    Steam24

Zitat:

@Alfons007 schrieb am 4. Februar 2019 um 09:08:51 Uhr:

Zwei Nachrichten, die bedenklich sind

 

Finanzierungslücke von 25 Milliarden Euro bis 2023 wegen sinkender Steuereinnahmen

 

https://www.handelsblatt.com/.../23943568.html

 

(...)

 

Edit: Jahreszahl mußte ich korrigieren. Richtig ist 2023, nicht 2025. Sorry.

Dunkle Wolken über dem Bundeshaushalt. War die Parole "wir schaffen das" nicht substanzhaltig?

Tue Feb 05 12:31:47 CET 2019    |    Batterietester39

Die Stimmung in der gesamten Euro-Zone sinkt unter Null - lesenswert

 

https://www.welt.de/.../...in-der-Euro-Zone-sinkt-unter-Nullpunkt.html

 

Die Aussichten in Frankreich, Italien, selbst in Deutschland düster.

Jetzt wird sich rächen, dass man in den vergangenen Jahren nur so mit Geld rumgeschmissen und falsch transferiert hat, anstatt national zu investieren, in die Sanierung der Infrastruktur, Ausbau der Digitalnetze, usw. usw.

Die Bundeswehr - ein kaputtgesparter, tragikkomischer Verein, mit mangelnder Ausrüstung und technischem Ausfall der Technik in einem kaum noch vorstellbarem Ausmaß. Geld wird gebraucht: jetzt ist keins mehr da !

Wed Feb 06 11:08:09 CET 2019    |    Batterietester39

Ergänzung zum v.g. post

 

https://www.welt.de/.../...noch-groesseren-Milliardenloch-geht-um.html

 

Das Milliardenloch wird größer. Zahlreiche Regierungsvorhaben sind noch nicht berücksichtigt, v.a.:

zusätzliche Kosten, resultierend aus internationalen Verträgen, Zusatzbeitrag in den EU-Haushalt wegen Brexit, notwendige Erhöhung der Verteidigungsausgaben, Ausstieg aus Kohle - nur um die entscheidenden aufzuführen.

 

Die 25 Milliarden sind also längst nicht das Ende der Fahnenstange.

Wed Feb 06 11:53:25 CET 2019    |    mozartschwarz

Ich finde deine Grundaussagen schon äusserst merkwürdig. Das wir, die wir unser Geld zum Großteil durch Handelüberschüsse generieren, gewwisse Verbindlichkeiten im Ausland haben ist durchaus i.O. Vielleicht nicht soo stark innerhalb der heutigen EU ohne deutlich mehr Einfluss zu bekommen. Wer den Kram bezahlt sollte auch nachhaltiger die Richtung vorgeben und sich nicht vorführen lassen müssen

 

Ansonsten haben wir uns die letzten Jahre, Schäuble sei dank, für die schwarze Null totgespart. Bzw wird halt viel Geld bei den Reicheren gelassen. Der Spitzensteuersatz ist seit Kohl deutlich gesunken. Sozialversicherungssysteme werden lieber staatl stärker gestützt statt reformiert. Aus staatl finanzierter Infrastruktur generierter Gewinn fließt in die Privatwirtschaft ab.....

Klar wankt so ein System bei kleinster Störung.

Wed Feb 06 17:14:25 CET 2019    |    pibaer

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 6. Februar 2019 um 11:53:25 Uhr:

Ansonsten haben wir uns die letzten Jahre, Schäuble sei dank, für die schwarze Null totgespart. Bzw wird halt viel Geld bei den Reicheren gelassen. Der Spitzensteuersatz ist seit Kohl deutlich gesunken.

Zu Kohls Zeiten war der Spitzensteuersatz auch etwas, das der Normalverdiener längst nicht erreicht hat. Heute zahlen viel mehr Leute den Spitzensteuersatz und die Abgabenlast ist insgesamt deutlich gestiegen. Der Begriff "kalte Progression" sagt Dir was?

 

Und wer sollen die "Reicheren" sein, bei denen viel Geld gelassen wird? Der Handwerksmeister mit 70 Wochenstunden? Der Ingenieur, der nach sehr ärmlichen Ausbildungsjahren nun in seinen 50 Wochenstunden konkurrenzfähige Produkte entwickelt, die hunderten oder tausenden Leuten am Band, Marketing und Vertrieb eine Arbeit verschaffen? Oder der Arzt, der 70 Stunden in der Woche Praxis oder Dienst im Krankenhaus macht?

 

Die bezahlen alle schon den Spitzensteuersatz, maximale Sozialabgaben, den maximalen Satz bei der Kinderbetreuung und müssen sich dann so einen Sozialneid-Quatsch anhören.

Wed Feb 06 17:26:12 CET 2019    |    passat32

eben. Wenn ich meinen Hausarzt sehe, die Frau huscht in ihrer Praxis von Zimmer zu Zimmer, keine 2-3 Minuten pro Patient, den Rest übernehmen vorher und nachher die Helferinnen. Beim Zahnarzt das Gleiche. Ich frag mich wie die das alle aushalten? Nur um dann nen Tiguan oder einen kleinen Boxer zu fahren???

Wed Feb 06 17:34:24 CET 2019    |    touranfaq

Zitat:

@passat32 schrieb am 6. Februar 2019 um 17:26:12 Uhr:

 

 

eben. Wenn ich meinen Hausarzt sehe, die Frau huscht in ihrer Praxis von Zimmer zu Zimmer, keine 2-3 Minuten pro Patient, den Rest übernehmen vorher und nachher die Helferinnen. Beim Zahnarzt das Gleiche. Ich frag mich wie die das alle aushalten? Nur um dann nen Tiguan oder einen kleinen Boxer zu fahren???

Augen auf bei der Berufswahl ;) Er hätte ja auch Rechtsanwalt oder Notar werden können :p

 

Niedergelassene Ärzte haben es im Vergleich zu Ärzten im Krankenhaus noch richtig gut, frag Mal junge Ärzte auf Station wie deren Woche aussieht...

Wed Feb 06 17:36:03 CET 2019    |    Batterietester39

Die berühmte Fahrradkette: man hätte ....

als die Steuereinnahmen und Konjunktur blühten investieren und reformieren müssen.

"Man hätte", handeln müssen, nach dem Prinzip Germany First, ohne das aussprechen zu müssen. Und man "hätte" schwerwiegende politische Fehleinscheidungen vermeiden müssen.

Nun aber, so scheint es, schlägt das Pendel um. Historische Chancen sind wahrscheinlich geopfert worden. Ob sich diese Chancen erneut in den nächsten Jahren bieten, ist fraglich.

Wed Feb 06 17:36:41 CET 2019    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 6. Februar 2019 um 17:34:24 Uhr:

Zitat:

@passat32 schrieb am 6. Februar 2019 um 17:26:12 Uhr:

 

 

eben. Wenn ich meinen Hausarzt sehe, die Frau huscht in ihrer Praxis von Zimmer zu Zimmer, keine 2-3 Minuten pro Patient, den Rest übernehmen vorher und nachher die Helferinnen. Beim Zahnarzt das Gleiche. Ich frag mich wie die das alle aushalten? Nur um dann nen Tiguan oder einen kleinen Boxer zu fahren???

Augen auf bei der Berufswahl ;) Er hätte ja auch Rechtsanwalt oder Notar werden können :p

 

Niedergelassene Ärzte haben es im Vergleich zu Ärzten im Krankenhaus noch richtig gut, frag Mal junge Ärzte auf Station wie deren Woche aussieht...

ziemlich arschig die Einstellung, irgendwie.

Wed Feb 06 18:32:21 CET 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@pibaer schrieb am 6. Februar 2019 um 17:14:25 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 6. Februar 2019 um 11:53:25 Uhr:

Ansonsten haben wir uns die letzten Jahre, Schäuble sei dank, für die schwarze Null totgespart. Bzw wird halt viel Geld bei den Reicheren gelassen. Der Spitzensteuersatz ist seit Kohl deutlich gesunken.

Zu Kohls Zeiten war der Spitzensteuersatz auch etwas, das der Normalverdiener längst nicht erreicht hat. Heute zahlen viel mehr Leute den Spitzensteuersatz und die Abgabenlast ist insgesamt deutlich gestiegen. Der Begriff "kalte Progression" sagt Dir was?

 

Und wer sollen die "Reicheren" sein, bei denen viel Geld gelassen wird? Der Handwerksmeister mit 70 Wochenstunden? Der Ingenieur, der nach sehr ärmlichen Ausbildungsjahren nun in seinen 50 Wochenstunden konkurrenzfähige Produkte entwickelt, die hunderten oder tausenden Leuten am Band, Marketing und Vertrieb eine Arbeit verschaffen? Oder der Arzt, der 70 Stunden in der Woche Praxis oder Dienst im Krankenhaus macht?

 

Die bezahlen alle schon den Spitzensteuersatz, maximale Sozialabgaben, den maximalen Satz bei der Kinderbetreuung und müssen sich dann so einen Sozialneid-Quatsch anhören.

Glaubt du was du schreibst?

 

https://www.google.com/search?...

 

https://www.steuerklassen.com/steuern/spitzensteuersatz/

 

https://de.statista.com/.../

Wed Feb 06 19:18:25 CET 2019    |    touranfaq

Zitat:

@passat32 schrieb am 6. Februar 2019 um 17:36:41 Uhr:

 

ziemlich arschig die Einstellung, irgendwie.

Hab hier schon arschigere Einstellungen gelesen.

 

Ich kenne übrigens einen niedergelassen Arzt, der hat einen Ferrari, zwei Porsche und einen Mokka (als "Dienstwagen"). Dazu noch 5 Kinder aus drei Ehen. Schlecht geht es dem nicht...

Wed Feb 06 19:21:37 CET 2019    |    mozartschwarz

Zugegeben gehts Ärtzten in DE nicht immer rosig... Schlecht ist aber was anderes. Immerhin liegen selbst die Einstiegsgehälter für Assistenzärtzte im Bereich des Durchschnittseinkommens bzw. drüber...

 

https://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/.../...valiersdelikt_16253087#

 

Meine Hausärtztin :D Wer die Praxis kennt fragt sich wie da in 5 Jahren eine hohe 6-stellige Summe erschlichen werden kann. Man fragt sich wie da überhaupt soviel umgesetzt wurde...

Wed Feb 06 19:39:46 CET 2019    |    rpalmer

Nur bedarf es eben Zeit bis man Assistenzarzt wird. Wäre jener mit 16 von der Schule abgegangen, hätte ne Ausbildung gemacht und würde dann mit 19 übernommen, bspw. Industrieunternehmen und arbeitet dann... bis unser Assistenzarzt die Stelle bekommen würde... den "Vorsprung" den er dann hat....

 

Ansonsten, der im Überschwang lebende Arzt... Ich kannte mal einen, der kannte einen, der einen kannte, der einen kannte, der einen kannte, der einen kannte, der einen kannte, der kannte einen, der einen kannte, der einen kannte, der einen kannte, der einen kannte und der kannte den Cousin des einen, der als Tante Emma Laden Inhaber sogar Milliardär wurde....

Wed Feb 06 19:55:06 CET 2019    |    mozartschwarz

Streitet keiner ab. Nur macht sich auch keiner Gedanken um das Einkommen eine Sozialarbeiters oder Historikers ohne Lehramt..

Der ein oder andere mit einer Lehre, wäre froh in seinem überhaupt jemals das Durchschnittseinkommen zu erreichen und muß evtl härter arbeiten als viele Ärzte. Seien es Frisöre oder Landschaftgärtner...

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