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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Sat Jan 26 14:00:13 CET 2019    |    mozartschwarz

Eben. Wenn die Tendenz gen 1:1 geht kann man Ausnahmen nichtmehr zulassen. Ich kann nicht den einen zwingen und den anderen nicht..

 

Wie hoch der Arbeitnehmer belastet wird hast du mit den 30€ schön dargegestellt. Wobei von den ursprünglichen 100€ schon nur 60 auf der Bruttoabrechnung auftauchen. Wer die 100 erwirtschaftet sollte klar sein, auch wenn der Arbeitgeber überhaupt die Möglichkeit dazu gibt.

Sun Jan 27 10:47:55 CET 2019    |    PS-Schnecke52374

Du hast mich mißverstanden, ich bin von 100€ brutto ausgegangen.

Und weil esso kst, wie es ist, verwenden wir viel Zeit darauf, nicht stupide die Gehälter anzuheben, sondern Zuwendungen zu finden, die auch mööglichst 1 zu 1 beim Mitarbeiter ankommen, z.B. ein 40€ Tankgutschein jeden Monat geschenkt ist Steuer u d abgabenfrei, der Mitarbeiterbekommt riund 10€ mehr, als er von 100€ mehr brutto hätte.

 

Und das Grundproblem hast du immer noch nicht erkannt.

Ja, man könnte den Zusammenbruch der aktuellen Systeme noch ein paar Jahre aufschieben, würde man die Privaten in die gesetzlichen zwingen.Am Verhältnis würde das aber eben genau nichts ändern.Schlimmer noch, z.B. bei der Rente würde esdie Probleme in der Zukunft verschärfen. Das Verhältnis ändert sich kaum, aber die neu hinzu gezwungenenzahlen zunächst überdurchschnittliche Beiträge... wunderbar, könnte man meinen, aber: irgendwann sind sie dann selbst Rentner, und haben durch ihre höheren Beiträge auch höhere Ansprüche erworben, die Durchschnittsrente steigt, und gleichzeitig steigt die Zahl der Bezieher... wo führt das hin, ist keine höhere Mathematik

Sun Jan 27 11:33:56 CET 2019    |    mozartschwarz

Ist toll! Schmälert die Sozialabgaben und Steuern. Natürlich nutzt es auch nicht bei den Rentenansprüchen.

Das bringt so erstmal dir minimum 60€ mehr Gewinn vor Steuer, so dein Beispiel so stimmt. Da fehlen sogar noch die Arbeitgeberanteile...

 

Bei 100€ Brutto mehr, kommt beim Normalverdiener mehr als 30€ raus. Selbst in der höchsten Steuerklasse dürften es noch über 30 sein.

 

Das Problem erkenn ich schon. Ein paar Jahre sind schonmal was. Zwangsbefruchtung wird schwierig. Keine Sozialversicherung wie in USA fänd ich auch nicht wohlig..

Sun Jan 27 19:05:55 CET 2019    |    passat32

„So kann es nicht weiter gehen“: Gelbwesten-Demo in Wiesbaden

 

Es wurde auch Kritik laut an dem als „Untätigkeit“ empfundenen Verhalten der Polizei. Es müsse doch möglich sein, „die drei Hampelmänner da drüben wegzuhauen“. Bei einem Gespräch am Rande forderte einer der jungen Blockierer, dass sich die Gruppe #Wir sind viel mehr# unbedingt von „Nationalismus“ „distanzieren“ müsse, „zum Beispiel von solchen Fahnen“. Dabei zeigte er auf die deutsche Flagge. Kopfschüttelnd verfolgten Passanten die Szenen in der Bahnhofstraße. Das Verständnis war eindeutig bei dem, was in der Gruppe der Gelbwesten artikuliert wurde.

 

Polizei greift konsequenter ein

 

Nach einer Stunde hatte die Polizei noch keine Lösung, aber zumindest so viel Verstärkung angefordert, um das Demonstrationsrecht der Gruppe „#Wir sind viel mehr#“ nötigenfalls durchsetzen zu können. Zwischenzeitlich war es zu einigen Reibereien und zu Geschubse gekommen, weil einige Demonstranten die Blockade nicht länger hinnehmen wollten. Aus den Reihen der Linken wurden immer wieder Menschen ab- oder zurückgedrängt. Mit Worten wie „Hau ab!“

 

Wenige Gelbwesten gelangten auf die andere Seite. Darunter auch der rechte Aktivist Henryk Stöckl, der mit seinen Videoaufnahmen auch diese Demonstration begleitete. Die Linken lieferten ihm mit der Blockade und der zeitweise kapitulierenden Polizei eine willkommene Show. Wegen der Blockade in der Bahnhofstraße stauten sich hier die ESWE-Busse, es kam es massiven Verkehrsbehinderungen und zu Bus-Ausfällen. Als dann doch mehr Polizeikräfte in der Bahnhofstraße auftauchten, zogen sich die Blockierer zurück. Um dann am Eingang zum Dernschen Gelände abermals den Demonstrationszug kurz zum Anhalten zu bringen. Diesmal griff die Polizei konsequenter ein und ermöglichte den vorgesehenen Weg zur Abschlusskundgebung vor dem Landtag.

 

Unter starkem Beifall wurde in der Abschlussrede die „soziale Schieflage“ in der Gesellschaft angeprangert, während sich gleichzeitig die Politiker mit den Diäten „die Taschen füllen“ würden. Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet hätten, würden um die Früchte dieser Arbeit gebracht. Mit immer neuen finanziellen Forderungen. Die Bürger würden „gemolken“. Die Politiker seien weit von der Lebenswirklichkeit des Volkes entfernt, „völlig abgehoben“. So wie bisher könne es nicht mehr weiter gehen. Die Missstände müssten ein Ende haben – „Aufstehen“ und „Widerstand“ riefen die Teilnehmer. Und es wurde angekündigt, dass die Demonstration vom Samstag erst der Anfang gewesen sei.

 

Aus: Wiesbadener Kurrier

Mon Jan 28 11:14:39 CET 2019    |    mozartschwarz

Wenn man Paralelen zu den Gelbwesten in Frankreich sucht sind wir spät dran. Die Versuchen wenigstens gleich eine derartige Liberalisierung des Arbeitsmarkts zu verhindern. Wir müssten Hartz4 wieder abschaffen....

Tue Jan 29 12:29:40 CET 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 27. Januar 2019 um 11:33:56 Uhr:

Ist toll! Schmälert die Sozialabgaben und Steuern. Natürlich nutzt es auch nicht bei den Rentenansprüchen.

Das bringt so erstmal dir minimum 60€ mehr Gewinn vor Steuer, so dein Beispiel so stimmt. Da fehlen sogar noch die Arbeitgeberanteile...

 

Bei 100€ Brutto mehr, kommt beim Normalverdiener mehr als 30€ raus. Selbst in der höchsten Steuerklasse dürften es noch über 30 sein.

Erstens, nein, für mich wäre es egal, das, was du da als "Gewinn" für mich siehst, steigert bei mir sowohl die Gewerbesteuer, als auch die Einkommenssteuer. In sofern eine Luftnummer deinerseits, ein häufiger "Denkfehler", dass jeder Euro, der nicht ausgegeben wird, automatisch Gewinn bedeuten würde, nur dass du eben nicht bedenkst, dass es für den Staat unerheblich ist, ob ich diesen Euro versteuere, oder mein Mitarbeiter. [Edit: hast geschrieben "vor Steuer" … aber von "Gewinn vor Steuer" hab ich Nullkommanix, das ist irrelevant, relevant ist, was nach Steuer rauskommt]

 

Das Argument von der Rentenwirksamkeit... Wenn du die Rentenformel zementieren könntest, dann würde ich dir Recht geben, dann wäre da ein handfester Nachteil für den Angestellten. Tatsächlich sinkt der Wert des einzelnen Rentenpunktes immer weiter, und selbst zusätzliche Zuwendungen, so sie versichert würden, würden diesen Verlust nicht ausgleichen. Davon ab, auch an das Alter unserer Mitarbeiter denken wir durchaus... Jeder bekommt vom ersten Tag an das Angebot einer privaten Betriebsrente... rund 50€ von seinem Brutto umgewandelt, und wir legen noch einmal 50 drauf, und nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit hat er das Wahlrecht, 90€ umzuwandeln, und wir legen den erlaubten Maximalbetrag dazu, das macht bei 20 Jahren (weil ich gerade eine Mitt40erin abgerechnet haben) eine zusätzliche private Rente von garantierten 420€ plus Überschussbeteiligungen (die ich nie betrachte, weill die auch 0 sein kann)… und jetzt rechne mal, wie viel Gehaltserhöhung nötig wäre, um das in der gesetzlichen Rentenversicherung zu generieren (und das nur unter der Maßgabe, dass das Rentenniveau nicht noch weiter abgesenkt wird, und das wird es, verlass dich drauf. So wie die Demographie derzeit verläuft, bleibt nur Grundsicherungsniveau für jeden über)

 

Zitat:

Das Problem erkenn ich schon. Ein paar Jahre sind schonmal was. Zwangsbefruchtung wird schwierig. Keine Sozialversicherung wie in USA fänd ich auch nicht wohlig..

Keine Absicherung wäre in der Tat fatal, da hast du Recht.

Nur: Jetzt sind wir in der "glücklichen" Lage, zu erkennen, dass das derzeitige Modell nicht nur nicht funktioniert, sondern zwangsläufig gegen die Wand fährt, wir können nur bestimmen, gegen welche.

 

Ich wäre bei dir, wenn du eine Basisabsicherung für jedermann fordern würdest... allerdings dann auch zu realistischen Tarifen. z.B.:

 

Freie Krankenkassenwahl, ABER: jede Kasse muss pro Versichertem einen Betrag im Rahmen von 10 bis maximal 25€ in einen Sonderfonds abführen, der dann die absolute Basisversorgung (also Schmerzbehandlung, medizinisch unbedingt erforderliche Maßnahmen, einfachste Hilfsmittel und billigste Medikation) sicher stellt, für alles Weiterführende ist dann der vereinbarte Leistungskatalog der Kasse maßgeblich.

 

Ebenso bei der Rente: freies Wahlrecht des Versicherungsträgers, welcher pro Kopf von der Prämie 25 bis 40€ in einen Sonderfonds abführen, welcher dann eine Basisrente in Höhe H4 Niveau garantiert für alle, die restliche Rente ist dann vom gewählten Träger abhängig.

 

Wie ist es denn im derzeitigen Rentensystem? Nahezu unabhängig vom Einkommen: (angenommen, du gehst bis zum Regelalter arbeiten)

1) um nur vom Betrag her deine Beiträge zurückzubekommen musst du knapp 78 Jahre alt werden.

2) um deine Beiträge nur inflationsbereinigt (also mit vergleichbarer Kaufkraft wie zum Zeitpunkt der Beitragszahlung) zurück zu bekommen (den verfälscht zu niedrigen offiziellen Inflationsfaktor zu Grunde gelegt) musst du schon knapp über 90 Jahre alt werden

3) um deine Beiträge incl. dem durschnittlichen garantierten Gewinn der privaten Rente (also rund 3%p.a.) zu erhalten, ...wie sagte es Volker Pispers mal so schön....solltest du Hesters mit Nachname heißen

 

Wehe einem privaten Versicherer, der ein solches Vertragsmodell anböte...geteert und gefedert würde der werden, und zwar genau von den Menschen, die wegen der Gerechtigkeit, genau dieses System für alle fordern... und er würde zu Recht geteert und gefedert werden.

 

Ich weiß nicht, wie alt du bist, bzw. wann du das Rentenalter erreichen wirst... rein rechnerisch vom heutigen Stand der Rentenformel und heutigem Beitragsaufkommen bleibt für die, die nach 2025 in Rente gehen nicht viel mehr als Grundsicherung über (und zwar für alle... die, die wenig eingezahlt haben, denen wird aus Steuermitteln aufgestockt...die die viel eingezahlt haben, die ziehen Näse, so einfach ist das.)

 

Es bringt nichts, durch schon heute erkennbar falschen Zwang etwas um ein paar Jahre zu verlängern.... genau das haben Rot/Schwarz/Grün die letzten 30 Jahre gemacht, und je länger dass sie so weiter machen, um so härter wird der Aufprall für alle.

 

Eine Lösung, für die es bald zu spät ist wäre (und die würde ich voll mit tragen):

Gesetzliche für alle ab einer Altersgrenze von etwa 40/45 Jahren (so sie derzeit gesetzlich sind), für alle Jüngeren rein privat (wobei es der gesetzlichen ja frei steht, ihrerseits Tarife anzubieten). Das gesetzliche System auslaufen lassen, wobei die privaten einen immer kleineren Anteil der Beiträge an die Gesetzliche abgeben, um die, die noch im alten System sind, zu finanzieren.

 

Natürlich eine Pflicht zur Versicherung für jedermann, aber für jedermann das Wahlrecht, wo und wie versichert.

 

Umlagesysteme funktionieren immer nur so lange, wie mehr Menschen einzahlen, aus dass Menschen Leistungen beziehen... es muss ein wie auch immer geartetes System geschaffen werden, dass den Einzelnen "kapitalgedeckt" absichert, und das sicherstellt, dass die Rücklagen eben nicht durch die Politik zweckentfremdet werden, so, wie es der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung schon ergangen ist, und wo auf die derzeitigen Überschüsse geschielt wird, um diese anstatt für später zu sparen, wahlwirksam jetzt zu verschleudern

Tue Jan 29 13:11:32 CET 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Januar 2019 um 12:29:40 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 27. Januar 2019 um 11:33:56 Uhr:

Ist toll! Schmälert die Sozialabgaben und Steuern. Natürlich nutzt es auch nicht bei den Rentenansprüchen.

Das bringt so erstmal dir minimum 60€ mehr Gewinn vor Steuer, so dein Beispiel so stimmt. Da fehlen sogar noch die Arbeitgeberanteile...

 

Bei 100€ Brutto mehr, kommt beim Normalverdiener mehr als 30€ raus. Selbst in der höchsten Steuerklasse dürften es noch über 30 sein.

Erstens, nein, für mich wäre es egal, das, was du da als "Gewinn" für mich siehst, steigert bei mir sowohl die Gewerbesteuer, als auch die Einkommenssteuer. In sofern eine Luftnummer deinerseits, ein häufiger "Denkfehler", dass jeder Euro, der nicht ausgegeben wird, automatisch Gewinn bedeuten würde, nur dass du eben nicht bedenkst, dass es für den Staat unerheblich ist, ob ich diesen Euro versteuere, oder mein Mitarbeiter. [Edit: hast geschrieben "vor Steuer" … aber von "Gewinn vor Steuer" hab ich Nullkommanix, das ist irrelevant, relevant ist, was nach Steuer rauskommt]

Ich schrieb durchaus bewusst "vor Steuer" Und sicher macht es einen Unterschied ob du 40 oder 120€ vom Firmenkonto buchst, auch nach Steuer. Bleiben 80€ mehr übrig, macht rund 40€ mehr Gewinn nach Steuer für dich.

 

Zitat:

 

Das Argument von der Rentenwirksamkeit... Wenn du die Rentenformel zementieren könntest, dann würde ich dir Recht geben, dann wäre da ein handfester Nachteil für den Angestellten. Tatsächlich sinkt der Wert des einzelnen Rentenpunktes immer weiter, und selbst zusätzliche Zuwendungen, so sie versichert würden, würden diesen Verlust nicht ausgleichen. Davon ab, auch an das Alter unserer Mitarbeiter denken wir durchaus... Jeder bekommt vom ersten Tag an das Angebot einer privaten Betriebsrente... rund 50€ von seinem Brutto umgewandelt, und wir legen noch einmal 50 drauf, und nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit hat er das Wahlrecht, 90€ umzuwandeln, und wir legen den erlaubten Maximalbetrag dazu, das macht bei 20 Jahren (weil ich gerade eine Mitt40erin abgerechnet haben) eine zusätzliche private Rente von garantierten 420€ plus Überschussbeteiligungen (die ich nie betrachte, weill die auch 0 sein kann)… und jetzt rechne mal, wie viel Gehaltserhöhung nötig wäre, um das in der gesetzlichen Rentenversicherung zu generieren (und das nur unter der Maßgabe, dass das Rentenniveau nicht noch weiter abgesenkt wird, und das wird es, verlass dich drauf. So wie die Demographie derzeit verläuft, bleibt nur Grundsicherungsniveau für jeden über)

Ändert aber wieder wenig an den Einkommensteuerausfällen.

Weierhin führt die Art der "Beitragsvermeidung" auch nur zur Beschleunigung des Verfalls...

 

Zitat:

 

Zitat:

Das Problem erkenn ich schon. Ein paar Jahre sind schonmal was. Zwangsbefruchtung wird schwierig. Keine Sozialversicherung wie in USA fänd ich auch nicht wohlig..

Keine Absicherung wäre in der Tat fatal, da hast du Recht.

Nur: Jetzt sind wir in der "glücklichen" Lage, zu erkennen, dass das derzeitige Modell nicht nur nicht funktioniert, sondern zwangsläufig gegen die Wand fährt, wir können nur bestimmen, gegen welche.

 

Ich wäre bei dir, wenn du eine Basisabsicherung für jedermann fordern würdest... allerdings dann auch zu realistischen Tarifen. z.B.:

 

Freie Krankenkassenwahl, ABER: jede Kasse muss pro Versichertem einen Betrag im Rahmen von 10 bis maximal 25€ in einen Sonderfonds abführen, der dann die absolute Basisversorgung (also Schmerzbehandlung, medizinisch unbedingt erforderliche Maßnahmen, einfachste Hilfsmittel und billigste Medikation) sicher stellt, für alles Weiterführende ist dann der vereinbarte Leistungskatalog der Kasse maßgeblich.

 

Ebenso bei der Rente: freies Wahlrecht des Versicherungsträgers, welcher pro Kopf von der Prämie 25 bis 40€ in einen Sonderfonds abführen, welcher dann eine Basisrente in Höhe H4 Niveau garantiert für alle, die restliche Rente ist dann vom gewählten Träger abhängig.

 

Wie ist es denn im derzeitigen Rentensystem? Nahezu unabhängig vom Einkommen: (angenommen, du gehst bis zum Regelalter arbeiten)

1) um nur vom Betrag her deine Beiträge zurückzubekommen musst du knapp 78 Jahre alt werden.

2) um deine Beiträge nur inflationsbereinigt (also mit vergleichbarer Kaufkraft wie zum Zeitpunkt der Beitragszahlung) zurück zu bekommen (den verfälscht zu niedrigen offiziellen Inflationsfaktor zu Grunde gelegt) musst du schon knapp über 90 Jahre alt werden

3) um deine Beiträge incl. dem durschnittlichen garantierten Gewinn der privaten Rente (also rund 3%p.a.) zu erhalten, ...wie sagte es Volker Pispers mal so schön....solltest du Hesters mit Nachname heißen

 

Wehe einem privaten Versicherer, der ein solches Vertragsmodell anböte...geteert und gefedert würde der werden, und zwar genau von den Menschen, die wegen der Gerechtigkeit, genau dieses System für alle fordern... und er würde zu Recht geteert und gefedert werden.

 

Ich weiß nicht, wie alt du bist, bzw. wann du das Rentenalter erreichen wirst... rein rechnerisch vom heutigen Stand der Rentenformel und heutigem Beitragsaufkommen bleibt für die, die nach 2025 in Rente gehen nicht viel mehr als Grundsicherung über (und zwar für alle... die, die wenig eingezahlt haben, denen wird aus Steuermitteln aufgestockt...die die viel eingezahlt haben, die ziehen Näse, so einfach ist das.)

 

Es bringt nichts, durch schon heute erkennbar falschen Zwang etwas um ein paar Jahre zu verlängern.... genau das haben Rot/Schwarz/Grün die letzten 30 Jahre gemacht, und je länger dass sie so weiter machen, um so härter wird der Aufprall für alle.

 

Eine Lösung, für die es bald zu spät ist wäre (und die würde ich voll mit tragen):

Gesetzliche für alle ab einer Altersgrenze von etwa 40/45 Jahren (so sie derzeit gesetzlich sind), für alle Jüngeren rein privat (wobei es der gesetzlichen ja frei steht, ihrerseits Tarife anzubieten). Das gesetzliche System auslaufen lassen, wobei die privaten einen immer kleineren Anteil der Beiträge an die Gesetzliche abgeben, um die, die noch im alten System sind, zu finanzieren.

 

Natürlich eine Pflicht zur Versicherung für jedermann, aber für jedermann das Wahlrecht, wo und wie versichert.

 

Umlagesysteme funktionieren immer nur so lange, wie mehr Menschen einzahlen, aus dass Menschen Leistungen beziehen... es muss ein wie auch immer geartetes System geschaffen werden, dass den Einzelnen "kapitalgedeckt" absichert, und das sicherstellt, dass die Rücklagen eben nicht durch die Politik zweckentfremdet werden, so, wie es der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung schon ergangen ist, und wo auf die derzeitigen Überschüsse geschielt wird, um diese anstatt für später zu sparen, wahlwirksam jetzt zu verschleudern

Bei der KK bin ich im Grundprinzip bei deinem Vorschlag...

 

Spätestens bei der Rente sind wir halt dummerweise wieder beim Generationsvertrag. Schön für dich das du nicht mitspielen mußt. Ich zahl halt nicht meine Rente sondern die der aktuellen Rentner. Ist also wenig zielführend über inflationsbereinigte Einzahlungshöhen zu diskutieren und wann die wer wieder raus hat....

Wie also gerecht ändern, ohne einige Generationen an Rentnern verhungern zu lassen? Aktuell zahl ich die Rente der Eltern meines Chefs mit, er hat sich aber aus der Pflicht verabschieden können. Erklär mir wo das gerecht sein soll?

 

Dein Ansatz ist nett, birgt aber extrem viele Finanzmarktrisiken. Ich bin nicht so der Privatisierungsfan. Private Gesellschaften sind erstmal Gewinnorientiert. Ich seh also Gesundheitssystem und Energie sowie Wasserversorgung lieber in staatl Hand. Gemacht werden muß aber sicherlich was...

Tue Jan 29 13:38:39 CET 2019    |    Batterietester39

Ein bemerkenswerter Artikel zum NOx

 

Umweltexperten wollen die Luftbelastung mit NOx halbieren und arbeiten bereits mit Lobbygruppen daran, dies in der EU einzuführen und durchzusetzen

 

https://www.focus.de/.../...aedten-drohen-fahrverbote_id_10243159.html

 

Der Wahnsinn treibt Blüten: es wird festgestellt, dass eine Halbierung des bisherigen NOx-Wertes in der Luft zwingend dazu führt, die Ursachen nicht mehr nur im Fahrzeugverkehr zu bekämpfen, sondern auf andere Bereiche drastisch auszudehnen: den gesamten öffentlichen Nahverkehr, wie u.a. die Bahn, den Schiffs- und Flugverkehr usw. Welche Auswirkungen dies hätte, kann sich jeder selbst ausmalen.

 

Genannt wird auch im Artikel der NOx-Wert in der Luft in Kalifornien. Würde dieser bei uns gelten, würde sich die Anzahl der mit Fahrverboten betroffenen Städte sofort deutlich reduzieren.

Tue Jan 29 13:50:36 CET 2019    |    mozartschwarz

Was sollen die Grünen in der EU machen? Wenn die Messstationen in vielen Ländern sehr "innovativ" aufgestellt werden. Auf dem Krankenhausdach in Athen werden die 40 gerade so eingehalten.

Tue Jan 29 14:54:31 CET 2019    |    passat32

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 13:50:36 Uhr:

Was sollen die Grünen in der EU machen? Wenn die Messstationen in vielen Ländern sehr "innovativ" aufgestellt werden. Auf dem Krankenhausdach in Athen werden die 40 gerade so eingehalten.

auf diesem Krankenhausdach in Griechenland laufen etwa so viel Schwangere mit Kinderwagen vorbei wie am Ettlinger Tor in Stuttgart, auf das die Grünen so abfahren.

Tue Jan 29 15:03:08 CET 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@passat32 schrieb am 29. Januar 2019 um 14:54:31 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 13:50:36 Uhr:

Was sollen die Grünen in der EU machen? Wenn die Messstationen in vielen Ländern sehr "innovativ" aufgestellt werden. Auf dem Krankenhausdach in Athen werden die 40 gerade so eingehalten.

auf diesem Krankenhausdach in Griechenland laufen etwa so viel Schwangere mit Kinderwagen vorbei wie am Ettlinger Tor in Stuttgart, auf das die Grünen so abfahren.

Ist das jetzt dein ernst? Es dürfte nun wirklich nicht schwer nachvollziehbar sein wie meine Aussage zu verstehen ist.

Davon ab das DE in dem Zusammemhang wohl der Musterschüler ist...

 

Im übrigen würde ich in jedem Auto evtl schon eine Schwangere vermuten bzw die Möglichkeit der Anwesenheit..

Tue Jan 29 15:07:56 CET 2019    |    passat32

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 15:03:08 Uhr:

Zitat:

@passat32 schrieb am 29. Januar 2019 um 14:54:31 Uhr:

 

 

auf diesem Krankenhausdach in Griechenland laufen etwa so viel Schwangere mit Kinderwagen vorbei wie am Ettlinger Tor in Stuttgart, auf das die Grünen so abfahren.

Ist das jetzt dein ernst? Es dürfte nun wirklich nicht schwer nachvollziehbar sein wie meine Aussage zu verstehen ist.

klar ist das mein Ernst. Genau das ist doch der springende Punkt: in Deutschland hat man die Messstationen willkürlich aufgestellt, vermutlich nach kommunalpolitischem Goodwill. Gerade die Stuttgarter Messstation ist ein Paradebeispiel dafür, immerhin ist das Land GRÜN regiert, die Stadt sowieso. Und ja, die Messstation ist NICHT gemäß der Mindeststandards aufgestellt, daran zweifelt niemand. Es wird nur nicht erwähnt.

 

Es verhält sich wie bei jeder Statistik, ähnlich wie beim alten Verbrauchs-Messverfahren: die Regelungen sind Wischiwaschi und ich kann als Tester viel zu viel Einfluss darauf nehmen um mein Ergebnis nach meinen Wünschen zu verfälschen. Stuttgart ist das beste Beispiel.

Tue Jan 29 15:16:25 CET 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@passat32 schrieb am 29. Januar 2019 um 15:07:56 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 15:03:08 Uhr:

 

 

 

Ist das jetzt dein ernst? Es dürfte nun wirklich nicht schwer nachvollziehbar sein wie meine Aussage zu verstehen ist.

klar ist das mein Ernst. Genau das ist doch der springende Punkt: in Deutschland hat man die Messstationen willkürlich aufgestellt, vermutlich nach kommunalpolitischem Goodwill. Gerade die Stuttgarter Messstation ist ein Paradebeispiel dafür, immerhin ist das Land GRÜN regiert, die Stadt sowieso. Und ja, die Messstation ist NICHT gemäß der Mindeststandards aufgestellt, daran zweifelt niemand. Es wird nur nicht erwähnt.

 

Es verhält sich wie bei jeder Statistik, ähnlich wie beim alten Verbrauchs-Messverfahren: die Regelungen sind Wischiwaschi und ich kann als Tester viel zu viel Einfluss darauf nehmen um mein Ergebnis nach meinen Wünschen zu verfälschen. Stuttgart ist das beste Beispiel.

Willkürlich stehen die sonstwo in der EU .

Hast du überhaupt den Link gelesen ...

Tue Jan 29 15:17:28 CET 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 15:16:25 Uhr:

Zitat:

@passat32 schrieb am 29. Januar 2019 um 15:07:56 Uhr:

 

 

klar ist das mein Ernst. Genau das ist doch der springende Punkt: in Deutschland hat man die Messstationen willkürlich aufgestellt, vermutlich nach kommunalpolitischem Goodwill. Gerade die Stuttgarter Messstation ist ein Paradebeispiel dafür, immerhin ist das Land GRÜN regiert, die Stadt sowieso. Und ja, die Messstation ist NICHT gemäß der Mindeststandards aufgestellt, daran zweifelt niemand. Es wird nur nicht erwähnt.

 

Es verhält sich wie bei jeder Statistik, ähnlich wie beim alten Verbrauchs-Messverfahren: die Regelungen sind Wischiwaschi und ich kann als Tester viel zu viel Einfluss darauf nehmen um mein Ergebnis nach meinen Wünschen zu verfälschen. Stuttgart ist das beste Beispiel.

Willkürlich stehen die sonstwo in der EU . Die in Stuttgart stehen da wo sie hingehören...

Hast du überhaupt den Link gelesen ...

Tue Jan 29 15:20:40 CET 2019    |    passat32

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 15:17:28 Uhr:

 

Willkürlich stehen die sonstwo in der EU . Die in Stuttgart stehen da wo sie hingehören...

Hast du überhaupt den Link gelesen ...

weil der Focus das jetzt sagt ist das so? Ich hab da ganz andere Dinge gelesen gerade auch zu dieser Station, allein die Thematik 270-Grad-Winkel, Nähe zur Fahrbahn, usw

Tue Jan 29 15:38:40 CET 2019    |    mozartschwarz

Ne, weil es um EU Ebene ging...

 

Stell das Ding in Athen mal auf den Boden, mal schauen wie stark die schon die 40 reissen. 20 schaffen die auf dem Dach nichtmal...

 

Nicht gelesen, war mir gleich klar.

 

In Stuttgart wurden die Messstellen x-fach nachgeprüft Die passen. Selbst Messungen an günstigeren oder höheren Stellen bringen aber dort zuwenig um Fahrverbote zu vermeiden. Ich glaub aber auch nicht das wir Probleme durch irgendwelche "innovativeren" Messstellen lösen sollten. Nuhrsche Methodik ist zwar amüsant aber nicht unbedingt erstrebenswert.

Tue Jan 29 16:30:44 CET 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 13:11:32 Uhr:

...

Bei der KK bin ich im Grundprinzip bei deinem Vorschlag...

 

Spätestens bei der Rente sind wir halt dummerweise wieder beim Generationsvertrag. Schön für dich das du nicht mitspielen mußt. Ich zahl halt nicht meine Rente sondern die der aktuellen Rentner. Ist also wenig zielführend über inflationsbereinigte Einzahlungshöhen zu diskutieren und wann die wer wieder raus hat....

Den Gedanken des Generationenvertrages, und den Inhalt von Umlageverfahren kenne ich durchaus.

Lass es mich so ausdrücken... Für deine Bereitschaft, z.B. die heutigen Rentner mit deinen Beiträgen zu finanzieren, wird dir versprochen, dass dann deine Rente einst von den zukünftigen Beitragszahlern erbracht wird.

Und genau da hängt sich das System auf... es werden immer mehr Bezieher, und immer weniger Einzahler, selbst, wenn du alle und jeden zur Einzahlung verdonnerst. Und der Punkt, an dem die dann aktuelle Generation die notwendigen Beiträge nicht mehr aufbringen kann, der kommt mit mathematischer Präzision. Man kann ihn ein wenig hin und her schieben, man kann den Punktwert reduzieren, dann gewinnt man ein paar Jahre (nur nach 2035 liegt man schon bei 40% vom letzten Brutto.... wie weit runter kann der Rentner noch, bevor er sich zwischen Essen und heizen entscheiden muss?), oder man bezieht bisher nicht Einbezogene ein... und voila!... schlagartig mehr Beiträge bei gleichen Ausgaben... aber nur wenige Jahre, und dann?... dann explodieren die Ausgaben, weil ja die einst neu mit Einbezogenen mit ihren willkommenen hohen Beiträgen völlig unerwartet sich zu Leistungsberechtigten wandeln, noch dazu mit solchen, die überdurchschnittliche Ansprüche erworben haben, und dann? …. zu Guter Letzt bleibt nur noch die Einheitsrente... und wie kommunizierst du dann deine gelobte Gerechtigkeit gegenüber denen, die du vorher gezwungen hast überdurchschnittliche Beiträge zu zahlen? und selbst die wird das System nicht retten können, wenn das Verhältnis 1 zu 1 erreicht, was willst du dann vom Beitragszahler abverlangen? Wieviel Prozent vom Brutto soll er für die Rentner abgeben (oder andersrum gefragt, wie weit willst du die Renten absenken, damit dem Beitragszahler noch was von seinem Einkommen bleibt?), bedenke, er soll ja auch noch für die Krankenkassen, für die Sozialhilfe, Arbeitslosenhilfe abgeben, Stand heute schon rund 15%, und Steuern soll er ja auch noch zahlen, so mindestens 25% im Mittel... so, 25 plus 15 sind schon 40%; wieviel soll er noch für die Rentner abgeben? 10?...dann bleibt ihm noch die Hälfte von seinem Verdienst, aber dann müsste der Renner mit 20% vom Durchschnittseinkommen (Arbeitgeberanteil) auskommen....das wird wohl nix... soll er 15% abgeben, dann bleiben ihm ja noch 45%, aber reichen 30% dem Rentner?

 

Oder willst du die Gehälter dann um 80 bis 100% anheben? dann bliebe dem zukünftigen Beitragszahler ja bei rund 50% Abgabenlast immernoch so viel wie heute... blöd nur, dass die Preise und Löhne immer gleich ziehen (vergessen viele gern), denn wenn der Arbeitgeber 100% mehr für Gehälter ausgeben muss...dann muss er das ja refinanzieren, und wie macht er das?....richtig, er erhöht die Preise. Auf die Dauer betrachtet, was bringt das Spiel dann? Wenn ich statt 5€ 10€ verdiene, und das Brot statt 4,99 dann 9,98€ kostet, was ist dann gewonnen?

 

Du kannst es drehen und wenden, wie du willst. Alle unsere maßgeblichen Systeme basieren auf immerwährendem Wachstum. Das Finanzsystem mit seinem Zinseszins braucht materielles Wachstum, um für das immer mehr neue Gelde Sicherheiten zu haben, und die Sozialsysteme brauchen ständiges Bevölkerungswachstum, damit möglichst vielen Beitragszahlern möglichst wenig Bezieher gegenüberstehen.

Aber gesundes Wachstum hört irgendwann auf, Bäume wachsen nicht immer schneller in den Himmel... Alle unsere Systme müssen reformiert werden, und zwar in Richtung auf Nachhaltigkeit, im Kalkül darf Wachstum nicht als notwendiger Faktor vorkommen, allenfalls als willkommenes Zuckerli.

Alles Andere ist Flickschusterei, verzögert nur das Unvermeidliche und "optimiert" die Fallhöhe.

 

Zitat:

Wie also gerecht ändern, ohne einige Generationen an Rentnern verhungern zu lassen?

Hab ich dir oben beantwortet... eine sinnvolle Altersgrenze ziehen, für alle, die älter sind, das alte System fortführen, und die langsam schrumpfenden Defizite (wenn die Menschen sterben) aus Steuermitteln von allen finanzieren (auch von den Selbständigen, denn Steuern zahlen wir ja wohl nicht zu knapp)

 

Zitat:

Aktuell zahl ich die Rente der Eltern meines Chefs mit, er hat sich aber aus der Pflicht verabschieden können. Erklär mir wo das gerecht sein soll?

Ich kenne deinen Chef nicht, aber für wieviele Stellen haftet er? Wieviele Beiträge werden generiert, weil er eben Arbeitsplätze schafft? Oder anders gefragt: Wenn es ihn nicht gäbe, wer sollte dann in die Rente einzahlen? Du ja nicht, denn mit deinem Chef fällt auch dein Job weg.

Zitat:

 

Dein Ansatz ist nett, birgt aber extrem viele Finanzmarktrisiken. Ich bin nicht so der Privatisierungsfan. Private Gesellschaften sind erstmal Gewinnorientiert.

Ich habe nicht umsonst "kapitalgedeckt" in Anführungszeichen gesetzt, "Wertegedeckt" wäre vielleicht die bessere Bezeichnung. Unserem papiernen Fiatmoney traue ich nur so weit, wie ich einen einzelnen Schein werfen kann.

Und ja, private Gesellschaften sind Gewinnorientiert, und die Gewinnspanne steht im Vertrag, und bei der Staatlichen... die immensen Kosten der Verwaltung, weit höher als die Gewinne der privaten, was ist damit, man könnte es als individuelle Gewinne der dortigen Gehaltsempfänger betrachten.

 

Zitat:

Ich seh also Gesundheitssystem und Energie sowie Wasserversorgung lieber in staatl Hand. Gemacht werden muß aber sicherlich was...

Ich bin in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der Gesundheit, Energie, Wasser, Verkehr, und, und, und in staatlicher Hand lagen. Und? was kam bei raus?

 

ein sehr gutes Gesundheitssystem auf der Prophylaxeseite, aber hochgradig defizitär trotz geringer Gehälter von der Schwester bis zum Arzt. Eine Versorgung, im Schnitt 20 bis 30 Jahre dem aktuellen Stand hinterher hinkend

 

Ein auf Braunkohle und bischen Atom basierendes Energiesystem mit regelmäßigen Ausfällen, ohne Rücksicht auf Dörfer und Städte, dagegen ist Hami ein Witz. Kraftwerke, auf maximalen Verschleiß gefahren, Abgase jenseits von gut und böse … und trotzdem defizitär

 

Wasserversorgung, aber nicht für alle, es gab Anfang der 90er Jahre noch genug Dorfrandstraßen, die ihr Trinkwasser an der Handpumpe holen mussten (das waren keine Einzelfälle!), ein marodes Leitungsnetz, das mehrmals pro Jahr eine größere Havarie hatte...Hausversorgungsleitungen noch aus den 20er Jahren BLEIROHRE!!! und trotzdem defizitär

 

Verkehr, mit einer "Reichsbahn" als Hauptträger, einzenen Strecken als Vorzeigestrecke, der Rest marode bis kurz vor den Zusammenbruch....und trotzdem defizitär!

 

 

Nein, in staatlicher Hand werden die Notwendigkeiten des Betriebes leider deer Ideologie geopfert. Wenn der Bürger schon nicht mit Geld umgehen kann....der Staat (egal welcher) kann es erst recht nicht.

 

Ein privatisiertes System unter klaren staatlichen Regeln und unter unbestechlicher staatlicher Kontrolle ist der bessere Weg.

Ich bin kein Freund von WildWest Kapitalismus, die Privatwirtschaft braucht Regeln und Kontrolle und der Staat muss darauf achten, dass die Regeln nicht schwachsinnig werden, und die Wirtschaft abwürgen, aber genau das passiert gerade.

Tue Jan 29 16:43:08 CET 2019    |    passat32

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 15:38:40 Uhr:

Ne, weil es um EU Ebene ging...

 

Stell das Ding in Athen mal auf den Boden, mal schauen wie stark die schon die 40 reissen. 20 schaffen die auf dem Dach nichtmal...

 

Nicht gelesen, war mir gleich klar.

 

In Stuttgart wurden die Messstellen x-fach nachgeprüft Die passen. Selbst Messungen an günstigeren oder höheren Stellen bringen aber dort zuwenig um Fahrverbote zu vermeiden. Ich glaub aber auch nicht das wir Probleme durch irgendwelche "innovativeren" Messstellen lösen sollten. Nuhrsche Methodik ist zwar amüsant aber nicht unbedingt erstrebenswert.

das KANN man so sehen, man muss es aber nicht.

Tue Jan 29 16:44:02 CET 2019    |    mozartschwarz

@BalsAuchPrius

Wo habe ich geschrieben das ich bereit dazu bin? Ich werde gezwungen, andere nicht. Deren Erzeuger darf ich aber ggf mitfüttern.

 

 

Ansich ein typisches Phänomen beim gebürtigen "Ossi" Gern Turbokapitalist mit Staatsallergie oder das krasse Gegenteil.

 

In meinen Augen hat die fortschreitende Privatisierung alter staatlicher Hoheiten nicht immer Vorteile gebracht. Teils macht man sich zum Spielball der Industrie und des Aktienmarktes...

 

Vielleicht mach ich mir später noch ein paar Gedanken um deinen viel zu langen Text....

Tue Jan 29 17:02:04 CET 2019    |    passat32

Gibt es nur ein einziges Beispiel bei dem die Privatisierung positiv ausgegangen wäre?

Tue Jan 29 17:09:13 CET 2019    |    mozartschwarz

Gute Frage, mir fällt nichts ein... Bin aber voreingenommen. zugegeben..

Die reinen Zahlen von der Post mögen heute besser sein?! Ob allerdings die Arbeitsbedingungen unter DHL und Telekom besser sind?

Tue Jan 29 17:14:22 CET 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@passat32 schrieb am 29. Januar 2019 um 16:43:08 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 15:38:40 Uhr:

Ne, weil es um EU Ebene ging...

 

Stell das Ding in Athen mal auf den Boden, mal schauen wie stark die schon die 40 reissen. 20 schaffen die auf dem Dach nichtmal...

 

Nicht gelesen, war mir gleich klar.

 

In Stuttgart wurden die Messstellen x-fach nachgeprüft Die passen. Selbst Messungen an günstigeren oder höheren Stellen bringen aber dort zuwenig um Fahrverbote zu vermeiden. Ich glaub aber auch nicht das wir Probleme durch irgendwelche "innovativeren" Messstellen lösen sollten. Nuhrsche Methodik ist zwar amüsant aber nicht unbedingt erstrebenswert.

das KANN man so sehen, man muss es aber nicht.

Was?

Tue Jan 29 17:27:54 CET 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 16:44:02 Uhr:

Wo habe ich geschrieben das ich bereit dazu bin? Ich werde gezwungen andere nicht. Deren Erzeuger darf ich aber ggf Mitfüttern.

 

 

Ansich ein typisches Phänomen beim gebürtigen "Ossi" Gern Turbokapitalist mit Staatsallergie oder das krasse Gegenteil.

 

In meinen Augen hat die fortschreitende Privatisierung alter staatlicher Hoheiten nicht immer Vorteile gebracht. Teils macht man sich zum Spielball der Industrie und des Aktienmarktes...

 

Vielleicht mach ich mir später noch ein paar Gedanken um deinen viel zu langen Text....

Das nehme ich mal als Kompliment ;) .

 

Bitte befasse dich ausgiebig mit dem letzten Artikel. Nichts liegt mir ferner als Turbokapitalismus oder Anarchie (oder wie due es nennst "Staatsallergie").

 

Ich sehe es aber so, dass es in der Gesellschaft 2 Rollen gibt:

 

Den Staat, der das Leben auf dem Staatsgebiet regeln soll. Dazu muss er annehmbare vernünftige Regelungen schaffen, und auch deren Einhaltung überwachen, und ggf. Zuwiderhandlungen sanktionieren.

 

Auf der anderen Seite steht die Wirtschaft. Sie soll sich entsprechend der geltenden Regeln darum kümmern, dass die Versorgung funktioniert.

 

Sobald eine der beiden Seiten sich anmaßt, der anderen ins Handwerk zu pfuschen, kann nichts Gutes bei rumkommen.

Genau das kannst du gerade beobachten: Nimm die Dieselkriese: Der Staat hat es nicht nur versäumt, klare und real erreichbare Regeln aufzustellen, nein, er hat die Industrie die Regeln schreiben lassen, samt Schlupflöchern und Grauzonen, er hat auch bei der Überwachung vollständig versagt (KBA). Die Wirtschaft, stellvertretend hier VW, hat sich angemaßt, sich die Regeln selbst zu schreiben, und dann auch noch, diese zu brechen. Resultat ist hinlänglich bekannt.

Tue Jan 29 17:34:27 CET 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@passat32 schrieb am 29. Januar 2019 um 17:02:04 Uhr:

Gibt es nur ein einziges Beispiel bei dem die Privatisierung positiv ausgegangen wäre?

die Fragestellung ist vielleicht nicht ganz zielführend.

 

ein paar Beispiele:

 

Post: ohne Privatisierung wäre es weiterhin ein Beamtenapparat, träge, teuer, defizitär, verknöchert. Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn die Post die letzten 25 Jahre rein staatlich geblieben wäre.

 

Telekom: siehe Post. Wir hinken so schon massiv hinterher beim Netzausbau. Wenn ich allein an das Antragsprocedere für einen Telefonanschluss zu Postzeiten denke, und wie lange das alles dauerte, und wie Teuer das werden konnte...wir hätten eher noch immer ein rein analoges Kupfernetz.

 

Bahn: ja, die "AG" hat sich weiter zu Tode gespart, aber, die Bahnen vorher waren ein Fass ohne Boden, und verlotterten auch immer weiter. Nebenbei... Die DB AG ist nahezu 100% in Staatsbesitz, der Staat könnte als Mehrheitseigner ohne Sperrminoritäten alles durchsetzen, was er wollte, und?... tut er was?

 

VW: über 20% gehören dem Staat mit Sperrminorität, der Staat hätte jederzeit eingreifen können, und?... was tat er?

Tue Jan 29 17:37:22 CET 2019    |    mozartschwarz

Nicht liegt mir ferner als irgendwen beleidigen zu wollen... Ich bin Wossi, leb zwischen den Welten und beobachte halt das ein odeer andere Phänomen...

 

Ja eben..

Ähnliche Tendenzen gibts mit der Energieversorgung, den Autobahnen, den Krankenhäusern, der Post bzw Telekom.

In staatl. Hand hat man in DE zwar immer das Risiko der Überbürokartisierung aber eben nicht das Problem des Gewinnstrebens.. Gewisse Hoheiten sollt ein Staat nicht der freien Wirtschaft überlassen, auch wenn es vordergründig wirtschaftlicher erscheint. Dazu zähl ich dann auchnoch die komplette Sozialversicherung.

 

Das der Staat seine verbliebenen hoheitlichen Rechte nichtmal nutzt ist nochmal ein anderes Thema...

Tue Jan 29 18:11:31 CET 2019    |    mozartschwarz

Ich kopier das mal hier rein.

Find ich extremst interessant.

@GaryK würde hier sicher für Erleuchtung sorgen können...

 

 

Zitat:

@amphore schrieb am 29. Januar 2019 um 13:09:37 Uhr:

 

Schon was älter, aber immer noch aktuell.

 

 

20180717_Leschs Cosmos_Feinstaub & Co. - die Wahrheit über das Risiko.mp4

 

 

https://rodlzdf-a.akamaihd.net/.../180717_sendung_afo_2328k_p35v14.mp4

 

 

MfG, Helmut

Den sollte man sich unbedingt mal anschauen. Ansich komplett ein Pflichtprogramm.. Auch um zu begreifen wie die Grenzwerte überhaupt entstehen...

 

 

 

Da könnte einem bei Minute 16 bewusst werden wohin uns die Add-blue Technik bringt... Zur Erklärung sei gesagt, das Add-Blue im SCR Kat erstmal zu Amoniak zerfällt... Hab ich einen Gedankenfehler diesbezüglich? Könnte der SCR Kat zur Feinststaubquelle mutieren?

Tue Jan 29 18:29:46 CET 2019    |    passat32

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 17:09:13 Uhr:

Gute Frage, mir fällt nichts ein... Bin aber voreingenommen. zugegeben..

Die reinen Zahlen von der Post mögen heute besser sein?! Ob allerdings die Arbeitsbedingungen unter DHL und Telekom besser sind?

Wo ist die „Post“ denn heute besser? Zuverlässiger auf keinen Fall, ganz im Gegenteil! Wir haben hier vor Ort ja seit einigen Monaten massive Probleme mit der Briefzustellung. Dazu Überlegungen das Porto schon wieder anzuheben und gleichzeitig die Zustellung umzustellen, indem man den Montag auslässt oder gar nur noch alle zwei Tage überhaupt ausliefert. Dann Ausdünnung der Poststellen auf teils unfähige „Postagenturen“, Demontage von Briefkästen und der neueste Schrei: jetzt liefert der Postbote auch Pakete aus, d.h. die Verteilzeiten verschieben sich. Dafür kostet das Postfach jetzt 20,- Euro im Jahr Gebühr und die Verteilschlusszeiten wurden nach hinten verschoben. Muss ich weiter machen??

Tue Jan 29 18:35:20 CET 2019    |    mozartschwarz

Schau den Film, die Post ist unint....:D

 

https://rodlzdf-a.akamaihd.net/.../180717_sendung_afo_2328k_p35v14.mp4

Tue Jan 29 21:40:12 CET 2019    |    mozartschwarz

Hier noch was zu m schauen: https://www.zdf.de/.../frontal-21-vom-29-januar-2019-100.html

Tue Jan 29 21:44:30 CET 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@passat32 schrieb am 29. Januar 2019 um 18:29:46 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 17:09:13 Uhr:

Gute Frage, mir fällt nichts ein... Bin aber voreingenommen. zugegeben..

Die reinen Zahlen von der Post mögen heute besser sein?! Ob allerdings die Arbeitsbedingungen unter DHL und Telekom besser sind?

Wo ist die „Post“ denn heute besser? Zuverlässiger auf keinen Fall, ganz im Gegenteil! Wir haben hier vor Ort ja seit einigen Monaten massive Probleme mit der Briefzustellung. Dazu Überlegungen das Porto schon wieder anzuheben und gleichzeitig die Zustellung umzustellen, indem man den Montag auslässt oder gar nur noch alle zwei Tage überhaupt ausliefert. Dann Ausdünnung der Poststellen auf teils unfähige „Postagenturen“, Demontage von Briefkästen und der neueste Schrei: jetzt liefert der Postbote auch Pakete aus, d.h. die Verteilzeiten verschieben sich. Dafür kostet das Postfach jetzt 20,- Euro im Jahr Gebühr und die Verteilschlusszeiten wurden nach hinten verschoben. Muss ich weiter machen??

Jo... ansich seh ich auch wenig Vorteile durch das aufkommen von Paketdiensten und die Privatisierung der Post als Paket und Briefzusteller.

Ich glaube auch nicht wirklich das wir unter staatlicher Regie ein schlechteres mobiles Netz hätten oder langsameres Internet.

Tue Jan 29 22:00:04 CET 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. Januar 2019 um 16:30:44 Uhr:

 

 

Zitat:

Aktuell zahl ich die Rente der Eltern meines Chefs mit, er hat sich aber aus der Pflicht verabschieden können. Erklär mir wo das gerecht sein soll?

Ich kenne deinen Chef nicht, aber für wieviele Stellen haftet er? Wieviele Beiträge werden generiert, weil er eben Arbeitsplätze schafft? Oder anders gefragt: Wenn es ihn nicht gäbe, wer sollte dann in die Rente einzahlen? Du ja nicht, denn mit deinem Chef fällt auch dein Job weg.

Spielt ansich garkeine Rolle... Würde auch auch für sonstigen Selbständigen ohne jeden Angestellten gelten. Die Eltern meines Chefs dürften schon lange tod sein... Einfach nur ein greifbares Beispiel.

 

Du verstehst immernoch nicht das ich nicht für meine Rente einzahle, bzw blendest du das immerwieder kurz aus. Für private Vorsorge bleibt nicht genug. Haus hab ich zum Glück gekauft. Kann nur hoffen das es mir nicht noch vor der Rente wegen Langzeitarbeitslosigkeit abgenommen wird...

 

Mit deinem Vorschlag zur Abschaffung des Systems über Steuern könnte ich leben. Würde aber bedeuten das man bis zu 30 Mio Rentner rein aus Steuermitteln zahlen müsste. Bei der 45er Grenze würdest du auchnoch unmengen an Einzahlern um Ihre Einlagen bringen...

 

Ich stimm dir aber zu das wir, also die Pflichtversicherten, voll gegen die Wand fahren. Ihr, die "Freien", habt da evtl bessere Chancen, so alles gut läuft. Bei meinen Bekannten sieht es allerdings eher übel aus. Werden wohl mal Grundsicherung beantragen müssen...

Tue Jan 29 22:14:54 CET 2019    |    pibaer

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 21:44:30 Uhr:

Jo... ansich seh ich auch wenig Vorteile durch das aufkommen von Paketdiensten und die Privatisierung der Post als Paket und Briefzusteller.

Ich glaube auch nicht wirklich das wir unter staatlicher Regie ein schlechteres mobiles Netz hätten oder langsameres Internet.

Klar, das wäre sicher alles so perfekt modern und gut organisiert wie unsere Infrastruktur oder unsere Bundeswehr. Ein Traum! :D

Wed Jan 30 06:17:32 CET 2019    |    mozartschwarz

Die Frage ist ob es denn aktuell besser ist?

Wenn es darum geht Kosten zu tragen wird wieder nach dem Staat gerufen. Siehe AKW Rückbau, Maut-beschiss. Meinst du die Bundeswehr könnte privat überhaupt existieren? Kostenlose private Straßen wären in DE besser als private italienische Bezahlbrücken?'

Wed Jan 30 10:26:15 CET 2019    |    GaryK

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 18:11:31 Uhr:

Ich kopier das mal hier rein.

Find ich extremst interessant.

@GaryK würde hier sicher für Erleuchtung sorgen können...

Da könnte einem bei Minute 16 bewusst werden wohin uns die Add-blue Technik bringt... Zur Erklärung sei gesagt, das Add-Blue im SCR Kat erstmal zu Amoniak zerfällt... Hab ich einen Gedankenfehler diesbezüglich? Könnte der SCR Kat zur Feinststaubquelle mutieren?

Ich bin erst mal beruhigt. Weil bei einer Katalyse das NO2 und NH3 erst mal absorbiert, dissoziiert und dann abreagiert, das alles unter Energiegewinn. Genau diese Katalyse fehlt in der Gasphase.

Wed Jan 30 11:00:00 CET 2019    |    mozartschwarz

Wenn man aber lungengängigen Ultrafeinstaub produziert der durch den DPF geht... Dann dürfte in wenigen Monden auch der modernste Diesel wieder von Fahrverboten betroffen sein.

 

Also nicht das ich verstanden hätte was du schreibst Gary..

 

Was also kommt aus dem SCR Kat am Ende raus?

Wed Jan 30 12:04:26 CET 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 17:37:22 Uhr:

...In staatl. Hand hat man in DE zwar immer das Risiko der Überbürokartisierung aber eben nicht das Problem des Gewinnstrebens.. ...

Doch, gerade der Staat hat das Problem des Gewinnstrebens. Er kann es sich nicht leisten, in allen möglichen Bereichen rumzufingern, und dabei überall defizitär zu agieren.

 

Ja, anders als ein privater Betreiber geht der Staat nicht pleite, aber überleg mal weiter, wer die Defizite ausgleicht...du, als Steuerzahler. Unterm Strich auf deinem Konto ist es unerheblich, ob du einem Unternehmer Gewinn zahlst, oder dem Staat mehr Steuern und Abgaben.

Wed Jan 30 12:08:23 CET 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 21:44:30 Uhr:

...

 

Ich glaube auch nicht wirklich das wir unter staatlicher Regie ein schlechteres mobiles Netz hätten oder langsameres Internet.

Hmm… unter der Regie der Post wurde in den 90er!!! Jahren das absolut veraltete C Netz am Leben erhalten, und das D Netz stiefmütterlich behandelt (naja, die Gelder, die ins C Netz flossen, standen ja dem D Netz nicht zur Verfügung). Mit Umwandlung zur Telekom holte das D1 Netz sehr schnell zum D2 Netz auf, überholte es zeitweise sogar deutlich.

Wed Jan 30 12:23:55 CET 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 29. Januar 2019 um 22:00:04 Uhr:

...

 

Spielt ansich garkeine Rolle... Würde auch auch für sonstigen Selbständigen ohne jeden Angestellten gelten. Die Eltern meines Chefs dürften schon lange tod sein... Einfach nur ein greifbares Beispiel.

Dann hast aber objektiv in die Populismuskiste gegriffen... Du wusstest bei deiner Aussage schon, dass sie nicht stimmt ;)

 

Zitat:

Du verstehst immernoch nicht das ich nicht für meine Rente einzahle, bzw blendest du das immerwieder kurz aus.

Nicht im Geringsten, aber du blendest aus, dass der, der nicht in der gesetzlichen Rente ist, da auch nix raus bekommt, und andererseits in seine private Rente ebenso Beiträge einzahlt, um später Rente zu bekommen.

Zitat:

Mit deinem Vorschlag zur Abschaffung des Systems über Steuern könnte ich leben. Würde aber bedeuten das man bis zu 30 Mio Rentner rein aus Steuermitteln zahlen müsste. Bei der 45er Grenze würdest du auchnoch unmengen an Einzahlern um Ihre Einlagen bringen...

Je später dieser Schritt vollzogen wird, desto mehr Rentner müssen temporär über Steuern finanziert werden. Dieser Schritt wäre spätestens 2000 erforderlich gewesen, da wäre die Belastung noch überschaubar geblieben.

Was die Einzahler unter der Altersgrenze angeht... natürlich müssen sie einen Ausgleich erhalten für die Beiträge, die sie bereits gezahlt haben. Das einfachste wäre, zu errechnen, wie hoch der aktuell erworbene Anspruch wäre, und aus den Rücklagen dann einen Einmalbetrag an den zukünftigen privaten Versicherer mitgeben. wenn dem 45jährigen z.B. einmalig 10.000€ mitgegeben werden, dann erwirtschaften die beim Privatversicherer innerhalb der 20 Jahre mindestens den selben Rentenanspruch, den er in den rund 25 Jahren Beitragszahlung bisher erworben hat.

 

Des Weiteren obliegt es ja auch dem Staat, die private Rente entsprechend gesetzlich so zu regeln, dass sie sicher und fair bleibt.

 

Zitat:

Ich stimm dir aber zu das wir, also die Pflichtversicherten, voll gegen die Wand fahren. Ihr, die "Freien", habt da evtl bessere Chancen, so alles gut läuft. Bei meinen Bekannten sieht es allerdings eher übel aus. Werden wohl mal Grundsicherung beantragen müssen...

Auch die "Freien" haben ihr Risiko, der Gedanke an die reine Kapitaldeckung in Verbindung mit Inflation oder Nullzinspolitik macht mir auch Bauchweh.

Was deine Bekannten angeht, dann haben sie aber selbst was verbockt. Dann haben sie nichts bei Seite gelegt. Da kann ich deinen Unmut schon verstehen. Erst alles verprassen, und dann nach dem Staat rufen, so geht's auch nicht.

Und auch hier bin ich nicht für absolute Freiheit. Ich bin schon für eine generelle Pflicht zur Rentenversicherung, analog der Pflicht zur Krankenversicherung, aber bitte jeder soll wählen können, bei welchem Versicherungsträger er sich versichert.

Wed Jan 30 12:33:28 CET 2019    |    mozartschwarz

Meine Bekannten haben nichts verprasst. Die Metzgerei ging am Supermarkt kaputt. Online sind da auch viele unterwegs.

Der Edelsteinhandel ist unter dem Irankrieg eingebrochen und als Provider hats auch nicht immer geklappt...

 

Zum Rest komm ich gleich...

Wed Jan 30 12:33:52 CET 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 30. Januar 2019 um 06:17:32 Uhr:

Die Frage ist ob es denn aktuell besser ist?

Wenn es darum geht Kosten zu tragen wird wieder nach dem Staat gerufen. Siehe AKW Rückbau,

Wer genau hat die Genehmigungen für den bau und Betrieb erteilt, ohne auf ausreichende Kosten- und Risikoabdeckung zu bestehen?...richtig, der Staat, und jetzt zahlt er für sein Versäumnis (wenn es denn nicht gar Absicht war)

Zitat:

Maut-beschiss.

Wer hat den Mautkrempel ausgeschrieben, wer hat den Anbieter ausgewählt, und wer hat diesen bescheuerten Vertrag unterschrieben? … Auch hier ist die staatliche Unfähigkeit in Wirtschaftbelangen wohl ursächlich für den Ärger, ein Unternehmer hätte diese Verträge nicht einmal als Klopapier akzeptiert.

Zitat:

Meinst du die Bundeswehr könnte privat überhaupt existieren?

Sie wäre mit Sicherheit kleiner, aber (entsprechende Verträge vorausgesetzt) voll einsatzfähig.

Zitat:

Kostenlose private Straßen wären in DE besser als private italienische Bezahlbrücken?'

Was spräche denn dagegen, würde der Staat ausschreiben: Straße von A nach B, 2 Spuren pro Richtung, Asphalt mindestens in der Güte und Belastbarkeit, Haftung für 10 Jahre nach Fertigstellung, und dann bieten lassen. Parallel dazu Straßennetz Planquardat xy, soundsoviel km von dieser und jener Straßenart, Wartungsvertrag auf 25 Jahre; Vorgabe: Teilstücke maximal x Wochen im Jahr gesperrt, Jahrespauschale anbieten. Und bei jeder Ausschreibung eine saftige Konventionalstrafe mit rein. ?

Ich wette mit dir, unterm Strich wären die Straßen besser als heute, und es würde den Staat auch noch billiger kommen.

 

Einfach die Infrastrucktur "verschenken" und dann in Cowboymanier "bewirtschaften" lassen wäre wirklich dusselig

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