Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010
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pibaer
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Kommentare (38877)
ger
Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht. |

Thu Jan 24 13:39:06 CET 2019 |
Schattenparker51962
Liegt vielleicht daran das du das Thema sehr eindimensional betrachtest.
Erkäre mir Warum 10 Minuten bei Mercedes am Band mehr wert sind wie 10 bis 14 Stunden bei den Menschen die z.B. Unsere Kleidung nähen oder auch die für uns Rohstoffe aus der Erde kratzen.
Nur um es mal sehr schnell dar zu stellen.
Thu Jan 24 13:43:50 CET 2019 |
Schattenparker51962
Das es leider Menschen wie dich auf diesen Planeten gibt.
Mehr unbegründete verurteile und sterotypen hast du wohl nicht gefunden?
Nicht noch etwas mit Ethnie und Hautfarbe dabei?
Thu Jan 24 13:45:21 CET 2019 |
passat32
Zum Beispiel die vorangegangene Ausbildung, Weiterbildungen, Verantwortung, Wertschöpfung, körperliche Leistung, geistige Leistung, Bereitschaft zur Schichtarbeit, Gefahrenzulage ...
Wobei der Vergleich mit "Rohstoffe für uns aus der Erde kratzen" hinkt wenn man die "übrigen" Kosten vor Ort entgegensetzt, oder die Ausbildung, Schulbildung usw. ... das ist nicht vergleichbar
Thu Jan 24 13:45:56 CET 2019 |
passat32
zu faul für DICH was rauszusuchen ...
Thu Jan 24 13:51:37 CET 2019 |
mozartschwarz
Nun bezog sich mein Beitrag halt auf die EU und nicht auf Bundesländer. Halt der Beitrag drüber..
Thu Jan 24 13:54:45 CET 2019 |
passat32
verzeih ... wobei der Vergleich ja nicht mal soooo abwegig ist ...
Thu Jan 24 14:00:00 CET 2019 |
mozartschwarz
Klar seh ich das eindimensional... Als erstes int mich was hier passiert und welchen Einfluss das auf mein Leben hat. Klar ist es unschön das sonstwo schlecht verdient wird. Klar ziehen wir den Nutzen daraus. Deshalb will ich die Situation aber nicht drehen.... Wenn du das möchtest, kannst du hin ziehen. Ansonsten müssen die Länder schlichtweg selbst was tun. Geht, hat Japan schon lang geschafft z.B.
Thu Jan 24 14:20:41 CET 2019 |
PS-Schnecke52374
Lohndumping ist relativ, vor der Euroumstellung habe ich als Pflegehelfer 10 DM auf die Stunde bekommen (Superarbeitgeber boten auch mal 11), heute bekommt ein Pflegehelfer mindestens 10€ auf die Stunde (Mindestlohn für Helfer 9,62€)...manche Einrichtungen bieten schon bis zu 11€ (auch die ungelernten Helfer sind inzwischen Mangelware) das sind auch knapp 100% mehr in unter 20 Jahren.
Die Verütungen seitens der Krankenkassen sind nicht annähernd so hoch gestiegen.
Warum sollen die, die keine Berechtigung zum Leistungsbezug haben (privat Versicherte) einbezahlen, was soll diese Milchmädchenrechnung? Klar kann man sagen, dass dann die Einnahmen der gesetzlichen Kassen steigen, im Umkehrschluss steigen aber auch deren Ausgaben, das wird leider immer gern vergessen. Und nebenbei, der Beitrag zur Finanzierung des Gesundheitssystems, den die privat Versicherten durch ihre Rechnungen beitragen, ist unverzichtbar (erstens zahlen sie Leistungen, die bei Gesetzlichen entweder gar nicht bezahlt werden, oder als inklusive vorausgesetzt werden, und zweitens zahlen sie für die gleiche Leistung bis zum 3,8 fachen... da würden den Krankenhäusern aber gewaltige Löcher gerissen)
Und Ja, die Einführung der Pflegeversicherung war nur eine Verschleierung einer Beitragserhöhung, und ja, auch die privaten haben da mitgemacht.
Warum verbietet sich jede Gewinnorientierung in sozialen Berufen? Das impliziert auch, dass die Gehälter von Ärzten und Pflegekräften geradeso deren Aufwendungen zur Erbringung ihrer Arbeit ausreichen dürfen.
Gewinn an sich ist nicht verachtenswert, er ist der Motor unserer Gesellschaft, aber was du meinst ist Profitmaximierung, und die ist in jeder Branche schädlich, siehe VW Skandal.
Der Ersatz durch eine gesetzliche Zwangsversicherung hat 2 Folgen: die derzeit privat Versicherten "dürfen" noch mehr zahlen (solange sie arbeiten) und die Leistungen werden noch mehr gekürzt, und die Einnahmenseite der Leistungserbringer (Ärzte, Krankenhäuser etc.) erodiert noch mehr... und wo sollen dann angemessene Gehälter für das Personal herkommen?
Klasse... dann nehme ich nur mal mich als Beispiel... wäre ich gesetzlich versichert geblieben, als ich mich selbständig gemacht hatte, dann hätte ich dafür zum Dank jeden Monat über 600€ mehr bezahlen "dürfen", und um nur annähernd den selben Leistungsumfang (z.B. Krankentagegels ist als Selbständiger überlebenswichtig, und so "unwichtige" Dinge wie Zahnersatz und medizinisch notwendige Hilfsmittel anstatt Hilfsmittel aus dem Positivkatalog, auch wenn sie nicht passen) zu erhalten, hätte ich noch einmal rund 150€ bezahlt.... das ist dann wohl die Wertschätzung dafür, dass ich 15 Menschen einen gut bezahlten, gut gesetzlich versicherten Job geschaffen habe und sichere, durch den die Gesetzliche monatlich im 5stelligen Bereich kassiert... ja!....da lohnt sich doch Leistung.
Zu einfach gedacht. Das Grundproblem sind die geburtenschwachen Jahrgänge ab der 80er Jahre. Während Handwerk und Industrie dank freier Preisgestaltung die immer weniger werdenden potentiellen Azubis mit Geld locken konnten, konnten die medizinischen Berufe dies Dank Budgetierung und Kostendeckelung eben genau nicht. Aber es ist natürlich einfachr, einfach auf die bösen Arbeitgeber zu schimpfen.
Man kann eben nicht mehr bezahlen, als man refinanziert bekommt, und da sind wir wieder bei denen, die so gern den Mund weit aufreißen, aber den aufstand proben, wenn sie höhere Beiträge bezahlen sollen.
Thu Jan 24 14:50:12 CET 2019 |
mozartschwarz
Sicher sind die geburtenschwachen Jahrgänge mit schuld. Deshalb muß halt jeder zahlen und bekommt auch Leistungen. Private Krankenkasse weg, hat ich geschrieben, mein ich...
600€ mehr triffts auf den Punkt. Privat ist jung billig, weil Junge kaum krank sind. Wird im Alter unbezahlbar, weil Alte laufend was haben. Dumm nur das viele Selbständige im Alter zusehen das Sie zurückkommen in die Gesetzliche. Ich kenn 3 Selbstständige und die haben das alle hingetrickst....
Das soziale Netz muß die gescheiterten Existenzen letztlich auffangen.
Thu Jan 24 15:40:42 CET 2019 |
Schattenparker51962
Dann nehmen wir den Polnischen Arzt der für 600 Euro im Krankenhaus arbeitet.
Ansonsten sind deine Argumente mehr als absurd und keins davon widerlegt irgend etwas was ich gesagt habe.
Nicht umsonst habe ich zwei Arbeiter verglichen.
Thu Jan 24 15:51:44 CET 2019 |
passat32
dann ziehen wir mal eine Wohnraummiete in Polen zum Vergleich heran ...
Thu Jan 24 15:57:06 CET 2019 |
mozartschwarz
Oder uns interessiert Polen erstmal garnicht. Es geht ja nicht darum das es nicht verständlich ist das sonstwer hierher will. Die Frage ist, wie gut ist das für den deutschen Arbeitnehmer am Band.
Thu Jan 24 18:32:33 CET 2019 |
pibaer
Ich habe Quellen gelieferst, Du redest nur dummes Zeug. Jetzt bist Du dran, Deine Aussagen zu belegen.
Thu Jan 24 18:34:31 CET 2019 |
pibaer
Eigentlich ist es vollkommen vertane Zeit, auf den zu antworten. Von dem kommen nur Plattitüden, keine Argumente und schon gar keine Belege. Das ist wie nerviges Rauschen.
Thu Jan 24 22:10:56 CET 2019 |
PS-Schnecke52374
H2... ich bin Fan davon, aber: Wirkungsgrad Elekrolyse... max. 85%; Verlust durch Diffusion in Großtanks... mind. 1% im Monat; Wirkungsgad Brennstoffzelle zum Rückverstromen ...50%(derzeitiger großtechnischer Stand) bis 65%(im Labor, ich nehm aber diesen Wert)
Bis hierher hast du schon von ehemals 100 kWh, die du speichern wolltest nur noch 42,075 kWh effektiv nutzbar im Netz zurück. Um den Wasserstoff überhaupt nenneswert zu speichern, musst du etwa 15 bis 20% des zu speichernden Energieinhaltes für Kompression aufbringen... also noch einmal 12,75 bis 17 kWh. Somit verbleiben dir von einem Überschuss von 100 kWh Strom nach Zwischenspeichern über H2 25,075 bis 29,325 kWh über, die du aus dem Speicher wieder entnehmen kannst, du müsstest also einen Überschuss generieren, der den 3 bis 4 fachen Bedarf an zu speichernder Energie umfasst ... wow, und da siehst du kein Problem?
Power to Gas:
Da kommt zur H2 Gewinnung noch ein Prozessschritt dazu, der den Wirkungsgrad noch weiter senkt, dafür muss wenigger hoch komprimiert werden, aber PtG kommt auch nur auf 30 bis 44% Wirkungsgrad, sprich, der Überschuss zum Speichern muss immernoch das 2,5 bis 3 Fache des zu puffernden Bedarfes betragen.... kein Problem?
Power to Liquid:
Siehe PtG ... auch nicht besser im Wirkungsgrad
Das Grundprinzip ist gut, scheitert aber an den technischen Grenzen der praktischen Umsetzung, es gibt keine verlustfreie Speicherung.
Thu Jan 24 22:14:54 CET 2019 |
PS-Schnecke52374
Wie niederträchtig bist du denn, willst den Dacia auf Audi, also VW Niveau herunterholen... die armen Rumänen!!
Thu Jan 24 22:18:39 CET 2019 |
PS-Schnecke52374
Vielleicht, weil hier der Liter Milch rund einen Euro kostet, und dort umgerechnet wenige Cent? Oder weil du für den Preis eines Päckchens Reis hierzulande dort einen ganzen Sack Reis bekommst?
Vielleicht solltest du anstatt in Euro oder Dollar lieber in Minuten Arbeit pro Produkt des Grundbedarfs rechnen.
Thu Jan 24 22:41:16 CET 2019 |
PS-Schnecke52374
Ja, hast du, darauf bin ich ja auch eingegangen
So stimmt das auch nicht. Meine Mutter ist erst mit 51 in die private gewechselt, ihr Beitrag lag im stolzen Alter von 72 Jahren gerade einmal 40€ über meinem. Wäre sie früher gewechselt, läge er auch etwas niedriger.
Natürlich muss man seine Verträge anpassen an seine Gegebenheiten. Den "Rundum Sorglos Tarif" mit Chefarzt und Einzelzimmer kann man haben, muss man aber nicht, Zweibettzimmer und Stationsarzt (der meist eh näher am Patienten ist) sparen durchaus schon einmal 40 bis 60€ Beitrag im Monat.
Wenn ich in Rente gehe, dann brauche ich auch nicht mehr die Absicherung eines Krankentagegeldes (das soll ja nur meinen Verdienstausfall kompensieren), da kann man auch gut ohne effektiven Verlust den Beitrag senken. Ebenso schaut es bei vielen anderen Modulen aus... wenn ich ein entsprechendes Alter erreicht habe, und von bestimmten Therapien ohnehin nicht mehr partizipieren kann, dann kann ich die auch aus der Versicherung rausnehmen. ... Klar ist der Beitrag privat im Rentenalter prozentual höher als gesetzlich, aber vergleiche fair, was du dafür bekommst. Der Leistungskatalog der gesetzlichen ist inden letzten 20 Jahren schon beängstigend zusammen gestrichen worden. Und damit meine ich nicht PillePalle wie den Hustensaft für Kids, oder die 10€ für die Brille, nein, damit meine ich z.B. dass bestimmte, nachweislich bessere Medikamente für gesetzlich Versicherte einfach nicht übernommen werden, sonder nur ältere, weniger wirksame, oder mit höheren Nebenwirkungen, Hauptsache billig.
Wer wie deine Bekannten verfährt, der handelt in der Tat verwerflich. Und eigentlich ist dem ja auch ein Riegel vorgeschoben mit der Altersgrenze ab der nicht zurück gewechselt werden darf... ich weiß, es gibt Schlupflöcher.
Thu Jan 24 22:44:29 CET 2019 |
pibaer
Ich nicht. Der Wirkungsgrad der ganzen Kette ist , wie du richtig ausführst, totale Scheiße, richtig mies.
Das ist das, warum ich immer sage: Wenn die Umwelt solche Freunde (des Wasserstoffs) hat, braucht sie keine Feinde mehr.
Aber man kann irrsinnig viel Geld damit verdienen, wenn man an die Fördertöpfe kommt und die Menschen über die Politik zwingen kann, solche "Umwelttechnologien" zu kaufen.
Thu Jan 24 22:48:05 CET 2019 |
PS-Schnecke52374
Ich bin nicht Fan von H2 per sé, sondern vom Gesamtkonzept, es vereint die Glättung des zappelstroms der Erneuerbaren mit der hohen Speicherdichte und der schnellen Verladung (3 Minuten Tanken vs. mind. 2 Stunden Laden bei 50kW für die selbe Reichweite), aber ich sehe auch die Nachteile, und deshalb ist für mich H2 derzeit eine Nischenlösung für die Bereiche, in denen ein Akku nicht taugt. Das kann sich ändern, wenn die Prozesse soweit optimiert werden, dass die Verluste sich in vertretbarem Rahmen halten.
Thu Jan 24 23:13:02 CET 2019 |
touranfaq
...das ewige Wirkungsgrad-Gesülze. Aber vom Benziner ist man ein "Freund", mit seinen mageren paarundzwanzig bis paarunddreissig Prozent... Ab Zapfpistole, wohlgemerkt.
Man erkennt hier schnell, dass ist alles nur vorgeschoben. Da wird immer gemeckert man könnte anderen keine "ideologiefreien Diskussionen" führen, dabei haben einige hier eine ganz große, ideologische Blockade im Kopf...
Thu Jan 24 23:23:51 CET 2019 |
Duftbaumdeuter272
Ich musste heute wieder mal in die Innenstadt -----------
Thu Jan 24 23:33:17 CET 2019 |
PS-Schnecke52374
Nachtrag:
Für die Zukunft denken ja manche Szenarien über die Wasserstoffwirtschaft nach.
Abgesehen vom Wirkungsgrad, ist H2 schon ein universelles Medium.
Man kann ihn über Pipelines transportieren, und vor Ort in die benötigte energieform transformieren, entweder, man verbrennt ihn, wenn man Wärme braucht, oder man verstromt ihn, wenn man Strom braucht.
Wo aber soll der Witz an der Sache liegen?
Nun, heute haben wir ein Versorgungsnetz für Gas, eins für Strom, eins für Fernwärme (Ok, viele, kleine, lokale), wir müssen für Treibstoffe eine gesonderte Infrastruktur aufrecht erhalten. Wir benötigen für bestimmte Energieträger spezielle Lager, und ebenfalls dann die entsprechende Infrastruktur. Alle diese Aufgaben kann ein einzelnes Wasserstoffnetz übernehmen, es bräuchte keine Stromtrassen mit samt den Leitungsverlusten, es bräuchte keine Parallelstrukturen mit parallelen Kosten. Pferdefuß: wenn es nur noch ein Netz gibt, dann ist die Kacke aber am Dampfen, wenn es ausfällt... wenn heute der Strom ausfält, naja, der Gasherd läuft noch...
So oder so, ein perfektes System wird es nicht geben, jede Lösung wird ihre Vor- und ihre Nachteile haben, genauso wie ihre spezifischen Risiken. Die Alternative wäre zurück ins Mittelalter, Licht von der (Natur-)wachskerze, Wärme vom auf dem Waldboden gesammelten Holz und technische Energie nur aus Windmühlen und Wasserkraft .... ok, noch bissle Solar, aber eben nur Tagsüber.
Fri Jan 25 00:08:29 CET 2019 |
mozartschwarz
E Gas verballert etwa 80% bis zum Rad. Die Anlagen laufen auch nicht nur wenn Ökostrom übrig ist. Heißt das Kohlestrom mit gigantischen Verlusten vertankt wird. Super Sache.....
Fri Jan 25 00:14:11 CET 2019 |
mozartschwarz
Ändert das alles irgendwas an meiner Aussage bzw wiederlegt die Notwendigkeit der Änderung des Systems? Nur weils für dich so netter ist? Der normale Arbeitnehmer wird auch nicht gefragt ob er das will. Deshalb eben alle in alle Sozialversicherungen, einfach weil dem System Einzahler fehlen und auchnoch hestramdete Versorgen muß.
Fri Jan 25 00:28:53 CET 2019 |
PS-Schnecke52374
Durchaus ändert das was.
Deine Aussage ist, dass das "bessere" System zu Gunstn des "schlechteren" Systems sterben soll.
Warum machst du nicht das Gedankenexperiment, die gesetzliche zu "verbieten", und jeden privat zu versichern, natürlich unter Beibehaltung der AG/AN Parität?
Da hätten alle was von: die Arbeitgeber wegen der sinkenden Lohnnebenkosten, der Arbeitnehmer wegen dem steigenden Netto, und die Dienstleister der Gesundheitsbranche, die deutlich besser für ihre Leistungen bezahlt würden.
Gern darf das auch ausgestaltet werden z.B. mit der Pflicht für den Versicherer, einen dezidierten, von miraus auch gesetzlich vorgegebenen Rentner- und Sozialtarif mit begrenzten, festgelegten Basisleistungen der Grundabsicherung (also nix anderes, als das, was die gesetzliche immer mehr wird).
Oder warum lässt du es nicht den Markt entscheiden:
Jeder darf frei wählen, wie er sich versichert, privat oder gesetzlich, aber ein zurück in die Gesetzliche nur unterhalb einer Altersgrenze von max. 45 Jahren um sicherzustellen, dass die späteren Leistungsbezieher vorher auch eingezahlt haben?
Ich finde es erschreckend, wen gefordert wird, alle in ein System zu zwingen, das schon bewiesen hat, das es sowohl vom Leistungsumfang, als auch vom Lebensbeitrag her ungünstiger ist für den Versicherten. Und noch erschreckender finde ich, dass es Menschen gibt, die das gut finden.
Ich finde es im Übrigen überhaupt nicht schlimm, dass in der Privaten Kinder nicht kostenlos mitverischert sind, Kinderversicherungen sind sehr überschaubar. Beim Auto kommt ja auch keiner auf die Idee, dass wenn Papas Auto versichert ist, auch Sohnemanns Auto kostenlos mitversichert sein muss. Es kommt auch keiner auf die Idee, dass es ungerecht ist, dass eine einfache Haftpflicht billiger kommt, als eine Haftpflicht mit Vollkasko und Schutzbrief.
Edit:
zu deinen fehlenden Einzahlern sag ich dir noch einmal, die, die da fehlen auf der Einzahlerseite sind auch die, die auf der Ausgabenseite fehlen.
Und zu deinen Gestrandeten... selbst wenn sie schon immer GV waren, wenn sie in Hartz 4 rutschen, dann sind die Beiträge von ihnen auch nicht mehr nenneswert, aber die potentiellen Kosten immernoch die selben. Also, was würde sich ändern, außer, dass die, die selbst Verantwortung für sich und Andere übernehmen zum Dank dafür noch ordentlich draufzahlen sollen... dann kannst auch jedem Selbständigen einen Brief schicken, und ihn bitten/auffordern, doch endlich das Land zu verlassen, oder zumindest seine Selbständigkeit aufzugeben, mal sehen, wieviele Beitragszahler dann über bleiben, und wieviel Beitrag die dann noch zahlen. Das wird immer vergessen: Das BSP wird von den Unternehmern (nicht den AGs) erwirtschaftet, und alle Sozialleistungen können nur dank dieser Unternehmer überhaupt geleistet werden, und dafür sollen sie bluten bis die Schwarte kracht, und das findest du dann noch fair?
Hey, mir geht es so super, weil ich mich privat versichern kann, dass ich aber auch mit Haus und Hof für meine Firma hafte, anders als ein Angestellter, das übersiehst du völlig.
Fri Jan 25 16:28:28 CET 2019 |
pibaer
Die ideologische Blockade ist eher bei denen zu finden, die wie Du jede Kritik als ideologische Blockade bezeichnen. Worin der Fortschritt bestehen soll, Antriebe mit riesigem technischen Aufwand und noch schlechterem Wirkungsgrad zu bauen, ist mir unklar. Die Investitionen in Infrastruktur und die Kosten für die Antriebe sind gigantisch, mit eher negativem Effekt für die Umwelt. Klar kann man das als tollen Fortschritt ansehen (vor allem für die, die sich damit dumm und dusslig verdienen), aber dafür muss man schon sehr technikfern und extrem leicht begeisterungsfähig sein. Pragmatismus scheint mittlerweile ein Fremdwort zu sein, Hauptsache kompliziert, teuer und möglichst hoher Verbrauch seltener Rohstoffe.
Fri Jan 25 16:50:26 CET 2019 |
passat32
Letztlich ist es ähnlich wie bei Aluminium: wird überall hochgelobt und angepriesen, die immensen Energiekosten für Herstellung und Recycling werden schlicht ausgeblendet. Was ein verlogenes grünes Pack.
Fri Jan 25 17:00:38 CET 2019 |
touranfaq
Ich hoffe du denkst beim nächsten Kauf eines Apple-Device dran
Fri Jan 25 17:03:25 CET 2019 |
passat32
klar. Weil Plastik noch beschissener ist. Und da ich vorzüglich am Recycling teilnehme, Produkte kaufe die besonders lange halten und diese gerne weiterreiche ist meine Ökobilanz sicherlich nicht die schlechteste
Fri Jan 25 17:18:57 CET 2019 |
rpalmer
Im VAG vs. TMC komme ich mir ziemlich isoliert vor, wenn ich eine ähnliche Kritik äußere und bspw. auf Erdgas verweise.
Wasserstoff macht jetzt viel her, kann man viel Marketing damit betreiben.
Fri Jan 25 17:29:40 CET 2019 |
touranfaq
Man kann sich viel einreden wenn der Tag lang ist... Dieser "Alu-Wahn" bei Handy, Tablet & Co. ist eine total kranke Energie- und Ressourcenverschwendung. Gerade der Apple-Krempel ist an dem Tag, wo er in den Laden kommt, schon technisch auf dem Stand von vor 2-3 Jahren, das will man halt mit "schickem Alu" kaschieren. Du kaufst da nichts anderes als teuren Elektroschrott.... "Nachhaltig" geht anders.
Fri Jan 25 17:38:06 CET 2019 |
touranfaq
Klar, es ist natürlich viel pragmatischer und umweltfreundlicher, rund 2 Tonnen Ölsand für ein Barrel Öl abzubauen, und für die Gewinnung eines Liters Bitumen ganze 5 Liter Wasser zu verunreinigen (u.a. mit Schwermetallen und krebserregenden Kohlenwasserstoffen). Vom Energieeinsatz ganz zu schweigen.
Aber für Menschen wie Dich ist die Welt total einfach, es gibt keinen Klimawandel, und Benzin kommt an der Tankstelle fix und fertig aus dem Rüssel. Wieso sollte man da auch was dran ändern?
Da Du es ja gerne pragmatisch hast: Hier haben sich ein paar Menschen einfach mal die Mühe gemacht, alle erdenklichen Szenarien durchzurechnen (auch ein "Weiter so").
Fri Jan 25 17:38:54 CET 2019 |
rpalmer
War es das MacBook, wo das Gehäuse, nur damit das Ding keinen Spalt hat, tatsächlich aus einem Alublock gefräst wird? (Kein Stanzen, Tiefziehen u.ä., tatsächlich aus einem Vollmaterial gefräst. Ich habe das nicht glauben können, aber mir versicherte der Herr, dass die tatsächlich so einen Unsinn veranstalteten. Bis heute zweifle ich daran, aber möglich ist bekanntlich alles.)
Fri Jan 25 17:49:49 CET 2019 |
passat32
Ja, das ist heute bei allen Apple-Produkten so, also iOS-Devices und MacBooks, bei den iMacs weiß ich es nicht konkret. Die werden gefräst, durch Fotografie passende Gehäusegegenstücke gesucht und die Späne recycelt. Da diese nicht verunreinigt sind ist ja keine Reinigung erforderlich.
Nur mal als Hinweis: verunreinigtes Plastik lässt sich derzeit garnicht recyclen, von wenigen Prestige-Versuchen im Reagenzglas mal abgesehen. Das wird verbrannt oder landet dank Abfall-Verkauf in Fernost im Meer. Trotz „Grüner Punkt“.
Fri Jan 25 18:00:24 CET 2019 |
myinfo
Ausstieg aus der Kohle
Täuschen Industrieverbände Kohlekommission und Öffentlichkeit?
Beim deutschen Kohleausstieg geht es auch um viel Geld. Diesbezüglich wird gepokert, mit Horrormeldungen und vielen Zahlen. Großen Einfluss beim Kohleausstieg hat auch die deutsche Industrie. Sagt sie die Wahrheit?
"Am Anfang dieser Woche warnen der Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) in einer gemeinsamen Presserklärung vor den Kosten eines vorzeitigen Kohleausstiegs.
Ein politisch beschleunigter Rückgang der Kohleverstromung verursache bis 2030 "erhebliche zusätzliche Kosten von mindestens 14 bis zu 54 Milliarden Euro", behaupten die Verbände. Von einer möglichen Entlastungen für Stromkunden und Verbraucher durch einen vorzeitigen Kohleausstieg sprechen sie nicht.
(...)
Die Fakten
Die DW ist den Vorwürfen von Kemfert und Fell in Richtung Industrie nachgegangen und hat mit dem Autor der Analyse, Hanns König, ausführlich kommuniziert und auch mit seinen Fachkollegen, die ihn und die Untersuchungsmethodik bestens kennen.
Demnach wurde von BDI und DIHK beim Beratungsunternehmens Aurora Energy Research nur ein sogenanntes Risikoszenario in Auftrag gegeben, ein sogenanntes Chancenszenario wurde nicht beauftragt und war somit nicht gewünscht.
König rechnete folglich aus, wie der Strompreis in Deutschland unter sehr extremen und unwahrscheinlichen Annahmen bis 2030 steigen könnte.
Unterstellt wurde in diesem beauftragten Szenario, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland fast zum Erliegen kommt und von heute 40 Prozent auf nur noch 52 Prozent bis 2030 steigt. Darüber hinaus wird in dieser Annahme der Strom anstelle von Kohle mit Gas erzeugt. Zugleich steigt der Gaspreis in Europa extrem. Unter diesen Vorgaben rechnete König das sogenannte Risikoszenario aus und lieferte die Zahlen an die Auftrageber. BDI und DIHK nutzen diese Zahlen in ihren veröffentlichten Stellungnahmen.
(...)
Die DW bat BDI, DIHK und BDA um eine Stellungnahme. Wir wollten von den Wirtschaftsverbänden wissen, warum diese mit Zahlen von sehr unwahrscheinlichen Extremszenarien hantieren und welche Motivationen die Verbände damit verfolgen. Diese Frage blieb von allen drei Verbänden unbeantwortet."
VG myinfo
Fri Jan 25 18:14:04 CET 2019 |
touranfaq
Ich habe es immerhin bis 18 Minuten geschafft, aber bis dahin reicht auch schon, denn andere vor mir haben auch aufgepasst:
https://jottesgedanken.wordpress.com/.../
Fri Jan 25 18:29:27 CET 2019 |
rpalmer
Was soll dieses ominöse Plastik sein? Was ist damit gemeint? ABS, PP, PA, PLA oder nur Thermoplaste, nur Duroplaste usw.? Da gibts hinsichtlich Recycling und Aufbereitung doch Unterschiede...
Sat Jan 26 11:16:00 CET 2019 |
mozartschwarz
Letztlich ist es wurst wie man das Pferd nennt. Eine breite und gerechte Basispflichtversicherung für alle. Freiwillige Zusätze, wer will. Familienversicherung, weil eben sowieso Nachwuchs fehlt.
Der Markt hat schon versagt. Kein Experiment mehr.
Zur Edit
Du solltest lernen das Solidarsysteme von der Masse leben und nicht davon das Bemittelte oder Gesündere raus können. Erstrecht wenn man Sie nicht wirklich im Extremfall verhungern lässt. Dein reines BWL hilft da nicht. Zeigt auch die Schweiz, Schweden, Österreich.
Welche Gesellschaftsform du wählst und auch die Selstständigkeit als solche, sind dein Bier. Machst du sicher nicht nur aus sozialen Erwägungen. Auch wenn du dich in deiner Arbeitgeberrolle zu sonnen scheinst.
Sat Jan 26 12:14:17 CET 2019 |
PS-Schnecke52374
Findest du? Komisch, bereits Ende der 90er Jahre hat die Gesetzliche bei steigenden Beiträgen die versicherten leistungen zusammen gestrichen ...Brillen, Zuzahlung Zahnersatz, Praxisgebühr, Medikamentenzuzahlung, Budgetierungen, Deckelung der Pflegeleistungen auf ein Niveau, das nicht einmal eine Grundversorgung ermöglicht...
Da war der Anteil privat Versicherter noch geringer als heute.
Und wie ging es weiter?.... Zusatzbeiträge, Steuerzuschuss, Streichung weiterer versicherter Leistungen, immerhin Praxisgebühr weg, Zuzahlunspflicht von 1 bis 2% des Jahreseinkommens
Soweit nicht falsch, nur steckt jn unseren gesetzlichen Systemen ein zerstörerischer Denkfehler. Sie funktionieren nur so lange, wie die Bevölkerung ständig wächst. Bis in die 70er Jahre war da kein Problem, der Anteil der Beitragszahler war sehr hoch im Verhältnis zu dem Anteil der Leistungsbezieher. Heute haben wir schon ein Verhältnis von unter 3 zu 1 erreicht (daran würde sich auch dann nichts ändern, würden alle einzahlen, weil dann auch alle bezugsberechtigt sind), und tendiert Richtung 1 zu 1. Und da reicht dann Mathematik Klasse 4, um festzustellen, dass erstens die Beiträge steigen müssen, und gleichzeitig die Leistungen verringert werden müssen. Umlageverfahren halt, es kann nur ausgegeben werden, was reinkommt.
Und genau das führt u.a. zu so niedrigen Kostensätzen, die keine guten Gehälter erlauben.
Sicher, hab ich mir so selbst ausgesucht,darüber jammer ich auch nicht. Aber ich wehre mich gegen Darstellungen, die so aussehen, als ob der Selbständige die Rosinen bekommt, und gierig und geizig ist.
Allerorts wird gescholten, wenn die Wirtschaft abwandert, aber genau diese Haltung mit den daraus folgenden Belastungen führt dazu.
Andauernd wird mit hängenden Augen beklagt, dass die Leistungsträger schaarenweise das Land verlassen, Stichwort Fachkräftemangel, aberauf den Gedanken, dass die nur gehen, weil es sich einfach nicht lohnt, hier Leistung zu bringen. Wenn ich mir nur überlege, dass wenn ich meinen Mitarbeitern 100€ Gehalt mehr gebe, dann kommen auf deren Konto im günstigsten Fall 30 davon an, der Rest versickert in Steuern und Abgaben, und ich darf on Top zusätzlich noch 20 bis 30€ an die Sozialkassen abführen.... also eine Mehrleistung von rund 120€ bringt dem Mitarbeiter 30€, der Rest versickert in Systemen, die im Gegenzug immer weniger leisten, und das befürwortest du?
Zum Thema sonnen: Ja, ich bin stolz darauf, in Relation zu anderen sehr faire Jobs zu vergeben. Und ja, es lohnt sich für mich kaum, aber egal. Und ja, eben dadurch, dass ich diese Stellen geschaffen habe, werden viele €s für die Sozialkassen ggeneriert. Und ich finde durchaus, dass das zu respektieren ist, und das nicht mittels Ideen, die letztlich dazu führen würden, dass ich den Laden schließe, die Jobs wegfallen (und damit auch die Sozialabgaben).
Ich erwarte kein Dankesgebet jeden Morgen, sondern nur die einfache Anerkennung, dass ich eben genau durch das, was ich tue ebenfalls einen Beitrag zur Gesellschaft leiste. Und dabei möchte ich nicht einmal bewertet wissen, ob dieser in Zahlen nun deutlich höher ist, als würde ich bequem auch einfach angestellt schaffen würde.
Mir stinkt es einfach, dass bei allen möglichen Themen derzeit mehr ideollgisch als problemorientiert betrachtet werden.
Beispiele:
Energiewende ....nur HauRuck, es ist richtig, die Emissionsproblematik anzugehen, aber mit Augenmaß
Flucht...kommt alle, anstatt was an den Ursachen zu machen, was sogar billiger wäre
Über den Euro brauchen wir wohl nicht reden, oder, außer Schäden bringt er nix
...
Deine Antwort auf "Technik, Wirtschaft und andere OT-Themen"