Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010
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pibaer
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Kommentare (38877)
ger
Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht. |

Wed Jan 14 14:42:51 CET 2015 |
Achsmanschette51801
Nee, irgendwie alles sehr ähnlich.
Ja, irgendwie ziemlich schwachsinnig, oder?
Wenn ich sehe, wie viele Leute aus ihrem haus ins Pflegeheim ziehen (müssen) schlicht weil sie die Treppen nicht mehr steigen können, was sie müßten, um zum Bad oder zum Schlafzimmer zu kommen... da kann ich nur den Kopf schütteln, daß immer noch Häuser gebaut werden, die nicht behindertengerecht sind. Es ist ja nicht nur das Alter. Laß die Leute doch mal einen Unfall haben und querchnittsgelähmt sein. Oder das Kind hat oder bekommt (z.B. wegen Krankheit oder Unfall) eine Gehbehinderung. Na, herzlichen Gratulierdirauch...
In meinem näheren Umfeld wird beim bauen allerdings schon an vielleicht kommende Behinderungen gedacht. Nicht nur weil ich ja manchmal den Rolli brauche und vielleicht später öfter, sondern auch, weil ich sowieso ein medizinisch angehauchtes Umfeld (von Pflegedienst über Arztpraxis bis Krankenhaus) um mich habe.
Den zusätzlichen Wohnraum brauchen wir nicht. Mein Bruder und seine Frau wollen einen Bungalow und wir einen weiteren.
Mein Bruder hat die Tage einen schönen Grundrißentwurf gezeichnet. Die Wände bzw. deren Dicke ist da nicht berücksichtigt, aber die Grundzüge würden passen. Das Ding hat 121 m² Fläche plus halt die Wände. Die werden an den Verhältnissen aber wenig rütteln
Eigentlich finde ich das so wie er gezeichet hat sonst genau richtig.
Gerade für Leute, die relativ wenig Eigenkapital haben und daher relativ viel aufnehmen müssen, kommen deutlich niedrigere Kreditzinen bei der Bank für den Neubau plus Förderkredite mit noch weniger Zins. Effektiv sind die Raten dann gleich.
Bei kreditfinanzierten Häusern kommt auch wieder der große Vorteil von Fertighäusern zum Tragen: Du sagst zu der Firma "Bauen!" und n Vierteljahr später kannste einziehen. Bei einem Massivhaus - besonders mehrgeschossig - dauert das deutlich länger.
Bei den Baugrundstücken stellt sich schnell heraus, wo man bauen kann und wo nicht. Guck Di z.B. mal "Am Urwald" in 26345 Bockhorn an: Da will irgendwie keiner bauen, obwohl dort schon alle Straßen fertig sind und (sogar schöne) Laternen stehen. Wenn Du es Dir anguckst, wirst Du auch auf google maps sehen, warum da keiner hinwill. Dagegen gibt es Baugebiete, die sehr viel jünger sind und wo allenfalls Reste vorhanden sind. Da gibt es die unterschiedlichsten Qualitäten und auch das spiegelt sich im Preis nieder. Etwa 40 k€ wird ein brauchbares kleines Grundstück wohl kosten.
Irgendwie schon. Und ich bestätige.
Besonders wenn ich daran denke, als wir in das jetzige Haus gezogen sind: ca. 300 € an Abschlag für Gas im Monat für Heizung zwei Wohneinheiten mit insgesamt weit über 200 m² und Warmwasser für damals 4 Personen, das macht 2750 € (11 Abschlagsraten) im Jahr, 27500 € in 10 Jahren, 55000 € in 20 Jahren, ... und davon spart man ja nur einen Teil wieder ein, wenn man eine bessere Heizung hat oder besser gedämmt ist.
Ich bin bei meinem Volvo auch erst letztes Jahr an dem Punkt gewesen, an dem ich fürs Tanken so viel ausgegeben habe wie für den Gebrauchtkauf (8,4 k€).
Eine gewisse Parallele läßt sich da nicht leugnen. Ich meine klar, wenn es sparsamer ist, ist es im Grunde besser, aber zigtausende ausgeben oder sich kasteien, um Nuancen zu sparen... Nö.
Wed Jan 14 14:45:25 CET 2015 |
passat32
wow, ich bin begeistert .... nicht ...
Wed Jan 14 14:52:21 CET 2015 |
touranfaq
Nun, bei der Riesenmenge an Bugs in iOS zittert man als Apple-Jünger natürlich jedem Update entgegen, das ist klar. Das ist wie der Junkie der an nix anderes denkt als an den nächsten Schuss.
Wed Jan 14 16:23:02 CET 2015 |
Achsmanschette51801
Apropos begeistert: Darauf hat mein Bruder mich gebracht und ich könnte stundenlang immer wieder dieses eine Stück... Ich habe mir jetzt die Noten besorgt und klimpere etwas mit einem der Kiddies am Keyboard auf der Arbeit rum. Und jetzt will ich auch wieder mit Klavierspielen weitermachen und suche schon eines...
Noch etwas zu Haus: Was für eine Heizung würdet Ihr empfehlen, wenn man baut? Welche Art? Welches Modell? Und warum?
Wed Jan 14 18:26:02 CET 2015 |
touranfaq
Kommt darauf an was beheizt werden soll: Fläche, wieviele Warmwasserentnahmestellen, Dämmwerte...
Tendenziell würde ich eine Gasbrennwerttherme mit hohem Modulationsbereich (ELCO Thision 9 bzw. 13) einsetzen, kombiniert mit einer Fußbodenheizung. Nach Wunsch noch ergänzt durch Solar.
Das A und O ist ein guter Heizi der eine ordentliche Heizlastberechnung macht und Dir keine völlig überdimensionierte Anlage aufschwatzt.
Wed Jan 14 20:13:48 CET 2015 |
pibaer
Ich würde auch zur Gasbrennwertheizung tendieren. Irgendwelche Wärmepumpen sind gerade recht trendy, wären mir aber zu risikoreich hinsichtlich der Kosten. Die ersten sauren Gesichter aufgrund der deutlich verfehlten Verbrauchswertversprechungen habe ich schon gesehen. Dafür ist der Investitionsaufwand zu hoch.
Welches Gasbrennwertmodell in welcher Leistungsstufe man nehmen sollte, hängt, wie Holger schon sagt, von der Heizlastberechnung ab. Die meisten haben heute einen recht breiten Leistungsbereich. Eine Leistungsabnahme unter dem Minimalbereich wird durch Taktung abgehandelt. Das ist auch kein Problem, solange das Ding nicht 100 Mal am Tag takten muss - dann hat man wirklich was falsch ausgelegt.
Zur Dimensionierung: Wählen würde ich maximale Heizlast + etwa 1/3. Wenn man einige Tage im Urlaub war, ist etwas Leistungsreserve beim Hochheizen nicht schlecht. Auch sollte man beachten, dass man ab und an Warmwasser braucht und wenn mehrere Leute mal in die Wanne wollen, auch nicht ewig warten will. Und für eine flotte Warmwasserbereitung braucht es auch etwas Leistung.
Und welcher Hersteller? Würde ich nach dem Heizungsfachbetrieb aussuchen, der mir am besten zusagt. Die meisten haben sich auf einen Hersteller spezialisiert, kennen sich damit aus und haben in der Regel Ersatzteile dafür sofort da (Gerade Letzteres kann sehr angenehm sein!) Ob das dann eine Buderus-, Vaillant- oder Viessmann-Kiste ist, ist eigentlich nicht wirklich wichtig. Alle haben passende Kisten für ein normales EFH im Angebot.
Wed Jan 14 21:35:01 CET 2015 |
Achsmanschette51801
Danke Euch, das hilft schon mal weiter.
Michael, Du hast das bestätigt, was ich über Wärmepumpen denke. Ich meine, das Funktionsprinzip von Wärmepumpen ist ja ähnlich dem eines Kühlschrankes, nur eben umgekehrt. Sie kühlt quasi die Ortschaft und leitet die Wärme ins Haus, mal salopp gesprochen. Und Kühlschränke brauchen ja auch gut Energie. Herkömmliche Gasthermen brauchen zwar auch eine Umwälzpumpe, aber da muß nichts mehr verdichtet werden.
Angedacht ist jeweils ein KfW70-Haus mit 100 bis 130 m² Wohnfläche, tendenziell bei mir etwas weniger als bei meinem Bruder. Wir haben keine Ahnung, was da die maximale Heizlast ist oder sein könnte. Und dann auch noch mit Warmwasser... Gerade ich, die ich gern mal ne Dreiviertelstunde mit 42°C heißem Wasser dusche, brauche da schon etwas Reserven
Und es wäre auch sehr schön, wenn am Waschbecken im Bad oder in der Küche warmes Wasser laufen könnte, ohne daß ich es in der Dusche großartig merke. Ach ja: Thermostat im Regler in der Dusche ist obligatorisch,, hab ich jetzt ja auch. Schon in DEL hatte ich sowas und das gehört zu den Dingen, die ich nicht mehr missen will.
Wed Jan 14 22:00:30 CET 2015 |
pibaer
Ja, ist so eine Art Kühlschrank, bei dem innen und außen vertauscht ist.
Wärmepumpen werden über Jahresarbeitszahlen hinsichtlich ihrer Effizienz eingeordnet, die das Verhältnis zwischen zugeführter Elektroenergie und abgegebener Wärme beschreiben. Allerdings sind die Dinger am effizientesten, wenn sehr wenig Leistung abgerufen wird. Passen also nur zu gut gedämmten Häusern.
Eine Heizlastberechnung habe ich noch nicht gemacht. Von der Heizleistung her wird wohl ein Gerät bis 10 kW ausreichen, aber das ist nur eine grobe Pi-Mal-Daumen-Aussage. Für Warmwasser haben die Kisten mit kleinen Maximalleistungen für die Heizung aber dann, wenn man mal in die Datenblätter schaut, eine deutlich höhere Maximalleistung.
Das relativiert auch sehr schnell die Sorgen um eine vermeintliche Überdimensionierung. Da steht dann zwar 2 - 10 kW Heizleistung, aber für Warmwasser kann das Ding dann doch 17 kW abgeben.
Für Warmwasser haben die Kisten dann heute oft sogenannte Ladespeicher. Die haben nur ein Volumen von um die 100 l, aber durch die Ladetechnik (letztendlich eine Form von Durchlauferhitzung) wirkt das dann wie ein fast doppelt so großer normaler Speicher.
Wenn Du wissen willst, wie viel Wasser die Dinger in welcher Zeit die erhitzen können, schau einfach in's Datenblatt beim Punkt "Warmwasser-Ausgangsleistung": Hier ein Beispiel
Darin lässt sich auch erkennen, dass die Kisten innen unabhängig von der Leistungsstufe sehr ähnlich (wahrscheinlich sogar exakt gleich) hinsichtlich Brenner und Wärmetauscher aufgebaut sind...
Thu Jan 15 07:21:12 CET 2015 |
trekmann
Obwohl ich da bei Android 5 schon echt vorsichtig währe. Dieses Release steht iOS in Sachen Bugs jetzt nicht in so viel nach. Auch dort gibt es teilweise gravierende Probleme. Der einzige Vorteil ist, man bekommt das Update von den Hersteller erst, wenn die gröbsten BUGs behoben sind. So gesehen kann man sich die schlechte Updatepolitik auch gut reden
.
Thu Jan 15 07:58:23 CET 2015 |
pibaer
Was ist an einer Testphase bei den Herstellern schlecht? Nur weil Apple die einspart?
Thu Jan 15 09:58:21 CET 2015 |
passat32
naja, bei Apple wird halt SOFORT reagiert und SOFORT ein Update nachgeschoben, bei Android wird erstmal gewartet, gewartet, dann kriegen ein paar wenige Geräte ein Update, andere gar nicht, die nächsten irgendwann mal vielleicht ...
Thu Jan 15 10:48:39 CET 2015 |
touranfaq
Genau dieses "mal schnell Warmwasser machen" ist das Argument der meisten Heizungsbauer für völlig überdimensionierte Brenner
Dabei lässt sich der Warmwasserkomfort auch sehr einfach mit einem größeren Speicher (200 statt 120 Liter) oder einer entsprechenden Steuereinstellung (schon bei kleinerem Temperaturdelta nachheizen) sehr einfach auch mit kleinerer Heizleistung gewährleisten.
Mal so zur Orientierung:
Wir haben ne ca. 5 Jahre alte Vitodens 300 mit 3.8-19kW. Warmwasserspeicher ist 120 Liter. Warmwasser-Solltemperatur ist 59°C.
Wenn wir jetzt beide verschwitzt aus dem Fitness-Studio kommen, wird nacheinander geduscht. Ich relativ lauwarm für 10 Minuten, meine Holde relativ warm und doppelt so lange. Danach ist das Wasser im Speicher auf ca. 35-40°C runtergekühlt. Bei einem Delta von 10K wird nachgeheizt, d.h. schon während meine Holde duscht. Dann dauert es ca. 10 Minuten bis das Wasser wieder bei 59°C ist.
Für unsere Hütte ist die Heizung aber völlig überdimensioniert, sie taktet am Tag ca. 8-10 Mal. Hört sich nicht viel an, aber wir heizen nur von 5-7 Uhr morgens und abends von 16-22 Uhr. D.h. pro Stunde ca. 1-2 Takte. Die neue Vitodens wäre besser, die kann bis 1.7kW runtermodulieren.
Richtig, und das war dann auch der Grund warum ich mich trotz der tollen Modulation gegen eine ELCO entschieden habe. Einen Heizi der ELCO als "Stammmarke" hat ist bei uns schwer zu finden, d.h. Du musst jedes Mal den Werkskundendienst kommen lassen, und die kümmern sich nur um die Therme, nicht um die komplette Anlage. Daher habe ich mich dann für einen Heizi mit Viessmann entschieden, der für die Gesamtanlage verantwortlich ist. Außerdem hat der gängige Ersatzteile auf Lager, was gerade bei einem Ausfall am Wochenende entscheidend sein kann.
Ach, und bei Kesseln gilt das gleiche wie bei Autos: Keinen nehmen der gerade "neu rausgekommen" ist, die haben genauso Kinderkrankheiten
Lieber auf eine bewährte Therme zurückgreifen die schon lange problemlos läuft anstatt auf die besseren technischen Daten des Nachfolgers zu schielen 
Thu Jan 15 12:57:59 CET 2015 |
passat32
und nochmal autsch:
Thu Jan 15 19:46:29 CET 2015 |
pibaer
Was ist bei Dir "völlig überdimensioniert"? Niemand stellt sich einen 30 kW-Kasten in eine kleine Doppelhaushälfte. Und alles unter 20 kW ist unproblematisch, da die Brenner und Wärmetauscher bei den Leistungsstufen ohnehin sehr wahrscheinlich gleich sind.
Es wird zwar in manchen Foren (Haustechnikforum) ein großer Tanz um die angebliche Überdimensionierung gemacht, aber eigentlich ist das ziemlicher Quark. Meistens werden dann Heizlastberechnungen als Richtwert für die Auslegung genommen. Allerdings liegt bei dieser Heizlastberechnung eine Außentemperatur von -10...-15°C zugrunde. Schnelles Hochheizen nach Urlaub, Nachtabsenkung oder parallele Warmwasserbereitung vergessen die Leute dann einfach. Und wenn es doch mal kälter wird oder ordentlich Wind geht, wird's kalt in der Bude.
Ein größerer Speicher ist teurer (weil dann auch nicht mehr integriert), braucht mehr Platz und Aufwand bei der Installation und hat mehr Verluste. Klingt nicht nach einem guten Plan. Und das schnelle Nachheizen machen die Kisten sowieso, aber da kommt es eben auf die Leistung an. Siehe Datenblätter.
Weil die Kiste eben genügend Leistung hat (und BTW: 10 Minuten zum Hochheizen von 35°C auf 59°C sind auch mit der 19 kW-Kiste nicht drin, da kannst Du locker die doppelte Zeit ansetzen, Wärmestromdichte und Temperaturgradient sind proportional). Und dann duscht Ihr noch nacheinander (am Ende noch mit Durchlaufbegrenzer in der Brause) - eigentlich keine besonders hohe Last. Stell Dir mal eine Gurke mit 10 kW Warmwasserleistung hin und dann lässt einer mal schön die Wanne voll, während der andere duscht. Dann werden die Gesichter lang.
Pro Stunde ein bis zwei Takte ist doch nicht viel. Wo ist da das Problem?
Würdest Du die Leistung deutlich reduzieren, hättest Du bei den paar Stunden dann schon ein Problem, die Bude ordentlich warm zu bekommen. Nach ein paar Tagen Urlaub mit Absenkung dauert es dann ewig, bis die Bude warm wird.
Bei guter Dämmung und Fußbodenheizung ist der Nutzen solcher stundenweisen Tag- und Nachtabsenkungen sowieso fraglich.
Wie gesagt, schau Dir mal das verlinkte Datenblatt genau an. Wenn man da reinschaut, kann man erahnen, worin die Unterschiede zwischen den verschiedenen Leistungsstufen liegen. Vor allem wohl bei der Auslegung der Pumpen und Gebläse. Brenner und Warmwassertauscher sind mit Sicherheit exakt dieselben. Das bedeutet, dass Du bei der Anschaffung ein paar Euro sparst und das war's, denn die Pumpen und Gebläse sind ohnehin leistungsgeregelt.
Thu Jan 15 20:19:26 CET 2015 |
touranfaq
Eben. Wann wird es denn überhaupt so kalt?
"Parallel" WW bereiten geht zumindest bei meiner Therme sowieso nicht. Während WW bereitet wird, ist der Heizkreislauf kalt. Und nach dem Urlaub hochheizen ist kein Problem, einfach Urlaubsprogramm entsprechend wählen und die Hütte ist schon warm wenn Du kommst
Integriert ist meiner auch nicht
Thu Jan 15 20:21:41 CET 2015 |
touranfaq
...was a) den Fehler nicht behebt und b) neue Bugs mit sich bringt weil nicht richtig getestet. Was habe ich dann als Kunde davon?
Nein, es wird getestet. Und das braucht nunmal Zeit, wird Dir jeder ordentliche Softwareentwickler bestätigen.
Thu Jan 15 20:59:26 CET 2015 |
pibaer
Habe ich schon etliche Male erlebt. Auch mehrere Tage lang. Wenn dann noch Wind dazukommt, geht die Temperaturgrenze noch weiter runter. Wenn dann noch drei oder vier Leute morgens oder abends duschen oder baden wollen, wird es lustig.
Sorry, aber eine Heizung steht im Keller und ist ein Teil der Infrastruktur, der einfach unter allen halbwegs normalen Bedingungen ohne Einschränkungen funktionieren muss. Ohne wenn und aber.
Von mir aus können sich so ein paar selbsternannte Haustechnik-"Experten" irgendeine grenzwertig ausgelegte Kiste in die Bude stellen und fest dran glauben, dass die Kiste nun deutlich effizienter läuft (obwohl am Ende gleicher Brenner und Wärmetauscher wie bei der größeren Kiste drin stecken und der Wirkungsgrad in Bezug auf die Vor- und Rücklauftemperatur und nicht auf die Leistungsabgabe angegeben wird). Jeder darf sich gern selber so oft und heftig in's Knie schießen wie er will.
Tipp: Dann lieber über die Größe der Heizflächen Gedanken machen als über die Maximallleistung der Heizung...
Richtig. Umso mehr Leistungsabgabe braucht man dann aber auch für das Heizen. Das musst Du ja in weniger Zeit erledigen.
Wenn die Kiste an der Leistungsgrenze herumgurkt, muss Du schon ein paar Tage vor der Rückkehr den Urlaub für die Heizung beenden, sonst ist die Bude kalt. Und das macht dann wieder einen Teil des Einspareffekts kaputt.
Wäre aber bei der Größe des Speichers bei der nächsten Heizung keine schlechte Idee. Bei den Kombi-Kisten sparst Du Platz und Installationsaufwand. Und wahrscheinlich ist es auch etwas günstiger. Es sei denn, Dein Speicher ist noch prima in Schuss.
Thu Jan 15 22:41:49 CET 2015 |
pibaer
Apple hat eine lächerlich geringe Zahl von eigenen Geräten, auf denen der Kram halbwegs fehlerfrei laufen muss. Und daran scheitern sie jedes Mal mit Pauken und Trompeten.
Google bedient mit seiner Software hunderte Geräte von fremden Herstellern. Hier gibt es grundsätzlich mehr Potential für Probleme, warum die Veröffentlichung durch Google nicht gleich der Veröffentlichung durch die Smartphone-Hersteller sein kann. Nur weil Apple die Testphase nahezu überspringt, müssen das Google und die Smartphone-Hersteller noch lange nicht tun.
Im kommerziellen Software-Bereich in anderen Branchen dauern Testphasen durchaus auch Monate...
Fri Jan 16 07:23:37 CET 2015 |
trekmann
Komisch ... auch in anderen Bereichen bekommt man ebenfalls immer wieder Bananensoftware. Liegt wohl daran, dass auch Apple Testphasen teilweise Monate lang sind.
Fri Jan 16 07:49:50 CET 2015 |
pibaer
Kann sein, dass die Monate lang dauern. Nur macht da kaum einer was, wie beim letzten großen Update, wo nur ein paar Manager testen durften.
Fri Jan 16 10:48:01 CET 2015 |
touranfaq
Hab seit gestern abend Lollipop auf meinem Galaxy S5 und bin positiv überrascht. Das ist das erste Major-Update wo das Gerät anschließend spürbar schneller geworden ist. Und mit spürbar schneller meine ich spürbar schneller. Echt krass.
Fri Jan 16 11:04:53 CET 2015 |
touranfaq
Platz ist bei mir kein Thema (steht im Dach unter einer Schräge in einer Nische). Und die Kombigeräte sind nicht billiger, sondern erheblich (500-600 Euro) teurer als Therme und Speicher getrennt. Außerdem dürften die Ladespeicher, sollten sie mal defekt sein, als Ersatzteil teurer kommen als ein separater Speicher.
Insgesamt bin ich mit meiner Anlage aber zufrieden, sie ist sehr sparsam und bisher zuverlässig. Ich brauche im Jahr rund 6.500kWh an Gas, davon gehen rund 2.500 für Warmwasser drauf (kann man am Sommerverbrauch hochrechnen), d.h. ich verbrate im Jahr 4000kWh um 105qm zu heizen. Das entspricht einem Niedrigenergiehaus nach KfW40, und das ohne Fassadendämmung und mit "alten" Doppelglasfenstern
Fri Jan 16 14:06:03 CET 2015 |
trekmann
@touranfaq
Hat sich auch die Akkulaufzeit verbessert, oder nur die Bedienung? Wie sieht es mit den Mikroruckler aus, die ich persönlich leider immer noch sehe. Sind die auch weg mit Android 5? Vielleicht kann man ja in 1-2 Jahren das mal als Ersatz für ein iPhone 6 ins Auge fassen. Bin ja generell offen für alles
.
Fri Jan 16 19:37:45 CET 2015 |
touranfaq
Zur Akkulaufzeit kann ich noch nix sagen, ich habe am ersten Tag natürlich viel ausprobiert und deshalb hat das Display viel Akku gefressen.
Zum Thema "Mikrorucklern": Mich nerven diese Animationen generell (auch bei iOS) weil sie einfach nur Zeit rauben. Deshalb habe ich bei meinem S5 von Anfang an den Animation Scale in den Developer Options auf 0.5fach gestellt (ich glaube Default ist 2). Mit dieser Einstellung siehst Du praktisch keinerlei Animationen mehr, folglich "ruckelt" auch nix. Allerdings hat das S5 mit 4.4.2 ab und zu mal gelaggt wenn man den Homescreen entsperren wollte, das macht es jetzt nicht mehr.
Generell gilt aber, was ich schon immer gesagt habe: Wenn man sich ein Android-Gerät kauft, dann ein Nexus. Ich habe schon HTCs gehabt, ich habe schon LGs gehabt und ich habe Samsung gehabt, und jeder "verschlimmbessert" Android nur mit den eigenen "Aufsätzen". "Vanilla Android" ist einfach das Beste
Fri Jan 16 21:23:14 CET 2015 |
pibaer
Ich habe Zweifel an Deiner Preisangabe. Wahrscheinlich vergleichst Du Ladespeicher mit normalen. Wenn Du Warmwasserkomfort haben willst, zieht ein 120 l-Warmwasserspeicher herkömmlicher Bauart keine Wurst vom Teller. Da sollte es dann schon ein Ladespeicher derselben Größe sein. Oder eben ein normaler doppelter Größe.
Kommt halt immer auf das Nutzungsprofil an, wie ich schon vor einigen Beiträgen sagte. Wenn Du den Januar oder Februar in Brasilien verbringst, fällt schon mal der kälteste Teil der Heizperiode teilweise weg. Wird mit Holz zugeheizt, ist die komplette Bude durchgehend auf 22 °C oder nur ein paar Stunden warm und den Rest des Tages unbeheizt, ziehst Du in der Übergangszeit im Zweifelsfall mal lieber die Strickjacke an als die Heizung anzuschalten, liegst Du die ganze Nacht mit geschlossenem Fenster im eigenen Dunst, wohnst Du in einer Gegend, wo es ohnehin durchschnittlich deutlich wärmer ist als anderswo - alles Dinge, mit denen Du da deutlich mehr Hebel hast als mit ein paar Polystyrol-Platten an der Fassade.
Fri Jan 16 21:31:43 CET 2015 |
touranfaq
Richtig, man hat sehr viele Hebel. Das fängt schon bei der WW-Bereitung an, wenn ich sehe bei wievielen Leuten das Warmwasser Tag und Nacht auf 60 Grad gehalten wird, und bei 3K Differenz wird schon angefangen nachzuheizen... einfach mal die Default-Einstellung der Therme gelassen, wird schon passen.
Bei uns lässt sich der WW-Bedarf sehr gut planen. Da wir beide berufstätig sind wäre es völlig sinnlos den ganzen Tag Warmwasser bereitzustellen, deshalb wird nur abends ab 5 Uhr komplett hochgeheizt, damit nach dem Sport gegen 18 Uhr schön geduscht werden kann. Nach dem Duschen wird dann nochmal hochgeheizt und dann bis zum nächsten Tag nicht mehr.
Fri Jan 16 22:29:37 CET 2015 |
pibaer
Mit Komfort hat das aber dann auch nicht mehr viel zu tun. Das erinnert mich dann schon ein wenig an meine Großeltern mit ihrem Badeofen. Wenn man baden wollte, musste man heizen, ansonsten kam nur kalte Brühe aus der Wand.
Fri Jan 16 23:42:25 CET 2015 |
invisible_ghost
Also ich dusche im Studio. Mir würde im Traum ned einfallen, nach dem Workout ungeduscht in meine Klamotten zu steigen...
Sat Jan 17 01:07:35 CET 2015 |
pibaer
So trifft eben jeder für sich selbst die Entscheidung zwischen Fußpilz oder verschwitzten Klamotten...
Oder er wählt die Lösung 3.
Sat Jan 17 01:26:53 CET 2015 |
invisible_ghost
So ist das halt, wenn man Autos, Heizungsanlagen oder Gyms nur vom Hörensagen kennt...
Sat Jan 17 01:30:45 CET 2015 |
pibaer
Dann bekommt man Fußpilz, sagst Du aus eigener Erfahrung?
Sat Jan 17 01:44:54 CET 2015 |
invisible_ghost
Ach Michael,
irgendwo bewundere ich dich, ohne Witz.
*thumps up*
Sat Jan 17 01:59:53 CET 2015 |
pibaer
Schön, nur befürchte ich, dass die Ursache für Deine "Bewunderung" eine Fehleinschätzung Deinerseits ist.
Sat Jan 17 02:37:13 CET 2015 |
invisible_ghost
Nix Fehleinschätzung, sondern mein voller Ernst.
Sat Jan 17 09:28:33 CET 2015 |
touranfaq
Wieso? Das Wasser ist genau dann warm, wenn wir es brauchen. Und "kalte Brühe" läuft den Rest vom Tag auch nicht aus dem Hahn, das Wasser verliert über Nacht vielleicht 4-5K d.h. morgens hat es immer noch weit über 50°C.
Und der "Komfort" steigert sich nicht dadurch indem ich das Teil den ganzen Tag bollern lasse nur damit tagsüber 10 Stunden lang 60 Grad warmes Wasser bereitgestellt wird und es niemand braucht.
Wer sprach von "Studio"? Ich sprach von "Sport". Den kann man beispielsweise auch draußen machen. Oder zu Hause.
Sat Jan 17 10:22:52 CET 2015 |
Achsmanschette51801
Was habe ich angerichtet mit meiner Frage nach der richtigen Heizung?
Aber danke, ich habe viel gelernt
Wir sind auch schon mal wieder weiter: Der zweite Bauunternehmer sagte uns diese Woche, daß inzwischen Solarzellen auf dem Dach bei Neubauten vorgeschrieben sind. Was ist jetzt da dran?
Den Floh mit den Wärmepumpen, die angeblich nur 20 € Strom im Monat brauchen und damit gegen unser aller Physikverständnis verstoßen, kam vom ersten Bauunternehmer.
Und mit einem dritten haben wir einen Termin nächste Woche.
Und ja, es geht schnell. Vielleicht ziehen wir dieses Jahr noch in ein neues Haus. Wir haben schon ein Grundstück im Auge, das uns gefällt und mein Bruder und seine Frau eine Ortschaft weiter eines, das ihnen zusagt.
Diesem zweiten Unternehmer haben wir auch Brüderchens Skizze hingelegt, die wäre perfekt für das Grundstück, das er im Auge hat, für "meines" bräuchte man nur geringe Modifikationen.
Wie sch die Dinge doch ändern...
1. hat wohl keiner von uns damit gerechnet, noch einmal umzuziehen,
2. erst recht nicht damit, daß überhaupt jemand von uns baut,
3. mein Bruder und seine Frau nicht einmal damit, daß sie überhaupt Hauseigentümer werden.
Aber ehrlich: Dieses Haus ist für Gehbehinderte wie meinen Bruder und mich auf Dauer echt nicht gut geeignet. Man müßte die Fußböden angleichen, sämtliche Schwellen raus (bin gestern über die ins Schlafzimmer gestolpert
) und noch einige Kleinigkeiten, da ist man schnell im höheren fünfstelligen Bereich, besonders wenn man fast nix selbst machen kann. Mein Mann hat zwei liinke Hände, meine Tochter auf so etwas neben der Schule keine Lust (völlig verständlich) mein Bruder und ich könen körperlich nichts mehr reißen und dann läuft auch noch meine kleine Nichte (knapp 13 Monate) hier rum. Und dann müßte das Umreisßen auch noch sein, während wir drin wohnen. Ähm, nö.
Sat Jan 17 10:39:31 CET 2015 |
touranfaq
Klick
Am besten noch Erdwärme wo alleine die Bohrung 6.000 Euro kostet?
Nee im Ernst, viel wichtiger als die eigentliche Heizquelle ist die Heizanlage an sich. Am besten Fußbodenheizung damit die notwendige Vorlauftemperatur gering bleibt.
Und um das mit dem Thema Wärmepumpen mal realistisch einschätzen zu können: Ein Kumpel von mir hat ein Fertighaus, KfW40-Standard, ohne Keller, 120qm Wohnfläche. Eingebaut ist eine Luftwärmepumpe mit Lüftungssystem zur Wärmerückgewinnung. Und er braucht je nach Witterung 300-400 Euro im Monat für Strom. Warmwasser allerdings schon inklusive.
Einen großen Vorteil hat das System aber: Er braucht sich keine Gedanken um Schimmel zu machen und kann seine Wäsche im Haus trocknen
Sat Jan 17 12:04:11 CET 2015 |
pibaer
Da Du ja nicht mal den Grund nennst, ist Dir die Fehleinschätzung wohl bewusst.
Sat Jan 17 12:51:41 CET 2015 |
pibaer
Das ist falsch. Siehe Holgers Link. Stichwort "Ersatzmaßnahmen".
Tipp: ENeV durchlesen und bei solchen Aussagen fragen, an welcher Stelle das genau steht.
Das muss der gewesen sein, der bei einem Bekannten war und dem so ein Ding eingeredet hat.
Nein, im Ernst: Mit teurer Haustechnik lässt sich Geld verdienen und die ENeV, auch wenn sie im Detail Ausweichmaßnahmen erlaubt, ist ein wunderbares Vehikel, um die Bauherren zum Planen unwirtschaftlicher und aufwändiger Haustechnik zu überreden.
Der wird Dir einreden wollen, dass heute Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung für alle Neubauten vorgeschrieben sind.
Mit der hysterischen Energiesparwelle beim Hausbau lässt sich prima Geld machen. Das Geschäft wollen sich viele natürlich nicht entgehen lassen. Da hilft nur, sich vorher zu informieren und solche Aussagen dann zu hinterfragen.
Nichts überstürzen. Bodengutachten und evtl. Baulasten schon bekannt? Informationen über den geplanten Baugrund sind hilfreich, wenn man bei Bauunternehmungen anfragt und schon mal wissen will, wohin die Reise (finanziell) wohl hingehen wird. Abhängig vom Baugrund gibt es deutliche Unterschiede bei den Preisen für Keller oder Bodenplatte. Nicht umsonst beziehen sich beispielsweise die Preise der Fertighausanbieter nur auf das Haus und nicht auf Keller oder Bodenplatte.
Habt Ihr Euch schon mal informiert, was der Umbau kosten würde und was man alles wie umsetzen könnte? Würde ich wirklich empfehlen, denn bis sich ein Neubau (bzw. in Eurem Fall sogar zwei) rechnet, kannst Du schon sehr viel umbauen...
Sat Jan 17 22:36:59 CET 2015 |
Achsmanschette51801
Mach Dir da mal keine Sorgen
Der Unternehmer, mit dem wir diese Woche gesprochen haben, will das fragliche Grundstück selbst in Augenschein nehmen, da kann er dann schon deutlich mehr zu sagen.
Sicherlich. Allerdings ist es auch eine Frage von wie viel Grundfläche und so. Derzeit habe ich in meinem Teil ca. 14 m² Schlafzimmer, 28 m² Küche/Eßzimmer, 32 m² Wohnzimmer und bei Flur und Treppenhaus weiß ich es jetzt nicht. Und das Bad ist viel zu klein.
In dem Teil, den mein Btuder bewohnt, sind es im Erdgeschoß ganze 35 m² insgesamt inklusive Küche und Bad, die zusätzlichen Quadratmeter haben wir allein durch Ausbau des ehemaligen Dachbodens gewonnen.
So traurig das sein mag, mein Haus ist von der Grundfläche zu klein. Eine Chance wäre vielleicht, die beiden Wohneinheiten anders zu verteilen, eine unten und eine oben und die obere dann trotzdem mit barrierefreiem Zugang. Du möchtest nicht wissen, was das kosten würde. Die andere Möglichkeit wäre noch, die untere Etage eben einzuebnen und die obere wieder zu vermieten. Bad ist oben eines und eine Küche ließe sich sicher hier gut einbauen.
Dann müßte aber auch wieder entweder ich oder mein Bruder bauen und eben mein Haus umbauen, während es bewohnt ist.
Ich denke, da können wir besser alle bauen und mein aktuelles Haus dann verkaufen. Einen Interessenten habe ich auch schon, der Sohn eines derzeitigen nachbarn würde wohl mit seiner Familie einziehen wollen.
Eigentlich ist nicht mehr die Frage, ob ich baue (bzw. kaufe, wenn etwas wirklich passendes zu kaufen ist) und bei meinem Bruder ist es nicht viel anders. Ich habe nur den "Vorteil", daß ich schon Hauseigentümerin bin
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