Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010
|
pibaer
|
Kommentare (38877)
ger
Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht. |

Mon Jan 05 10:32:52 CET 2015 |
touranfaq
Uuups: Samsung-Nutzer erstmals zufriedener als Apple-Kunden
Tue Jan 06 12:33:14 CET 2015 |
touranfaq
Uuups: Android-Marktanteil wächst weiter rasant während iOS stagniert
Fri Jan 09 07:18:10 CET 2015 |
trekmann
Komisch ... da sagt die Realität aber was anderes:
http://www.computerbase.de/.../
Überall verliert Android an Boden und iOS holt auf. Grade die Steigerung in der EU finde ich extrem gut. Das hätte ich so auch nicht erwartet.
Fri Jan 09 08:06:40 CET 2015 |
touranfaq
Na klar, wenn man die Betrachtung einfach auf die Märkte einschränkt, auf denen iOS historisch stark ist
Aber auch wenn sich das um ein paar Prozentpunkte hin und herverschiebt, die Dominanz von Android bleibt klar erkennbar.
Fri Jan 09 11:11:41 CET 2015 |
passat32
man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Apple schafft mit 3 Modellen 25%, während bei Android über 250 Modelle nicht mal das 3-fache schaffen ...
Fri Jan 09 11:33:19 CET 2015 |
Achsmanschette51801
Weder iOS noch Android taugt etwas, so meine Schwägerin.
Fri Jan 09 12:13:48 CET 2015 |
touranfaq
...was bedeutet dass 25% aller Kunden sich mit einer "Friss-oder-stirb"-Einheitslösung zufrieden geben während die übrigen sich das Smartphone aussuchen das ihren individuellen Ansprüchen am besten entspricht
Fri Jan 09 17:41:10 CET 2015 |
pibaer
Die Leute bekommen die vollkommen überteuerte Einheitslösung und denken dabei sogar, sie hätten was ganz Besonderes. Praktisch die Monetarisierung des Stockholm-Syndroms. Die Opfer freuen sich über den Erfolg derer, die sie ausnehmen.
Noch was Lustiges: Apple lässt sich biegsame Mobilgeräte patentieren
Offenbar hat es Hirn in Cupertino geregnet und man kam zu erstaunlichen Schlüssen:
Herkömmliche Smartphones und Tablet bestünden meist aus starren Bauteilen, die von einem ebenfalls verwindungssteifen Gehäuse geschützt werden. Diese Bauweise führe dazu, dass Stürze oder Stöße oft Beschädigungen der harten Oberflächen nach sich ziehen. Flexible Komponenten in einem flexiblen Gehäuse sind nach Ansicht von Apple deutlich besser vor derartigen Problemen geschützt.
Zu viel Hirn war es aber dann doch nicht:
Wie eine solche Bauweise genau realisiert werden soll, lässt das Patent jedoch offen.
So ganz nebenbei ist es natürlich der absolute Ober-Hit, so ein Müllpatent durchzuwinken. Diesem Patent fehlt gerade der Kerninhalt eines Patents - die technische Umsetzung einer "Idee".
Fri Jan 09 17:45:59 CET 2015 |
pibaer
Und auf den Zeitraum kurz nach der Vorstellung neuer Modelle...
Fri Jan 09 18:21:38 CET 2015 |
touranfaq
Mal was ganz anderes:
Ich hab mir just for fun so einen kleinen OBD2-Adapter mit Bluetooth gekauft. Den steckt man am Auto in die OBD2-Schnittstelle, installiert ne kleine App auf dem Smartphone, und anschließend kann man u.a. in Echtzeit sehr viele Betriebsdaten des Fahrzeugs (z.B. Kühlmitteltemperatur, die "echte" Geschwindigkeit ohne gesetzliche Voreilung, Luftansaugmenge, AGR-Rate, Raildruck, Drosselklappenstellung, Bordspannung usw.) abfragen und sich auf verschiedene Art und Weise anzeigen und sogar protokollieren lassen. Der Spaß hat insgesamt 10 Euro gekostet, 7 Euro für den Adapter bei Ebay, 3 Euro die App fürs Smartphone.
Jetzt ist die Aussage "kann man..." leider nicht ganz richtig. Denn der Adapter benötigt eine standardkonforme Bluetooth-Implementierung, wie man sie auf jedem anständigen Smartphone mit Android, Windows Phone oder auch Symbian vorfindet... aber eben nicht auf dem iPhone.
D.h. unsere Apple-Jünger brauchen für die gleiche Funktion die wesentlich teurere Wifi-Variante eines solchen Adapter. Da bestätigt sich mal wieder der Satz: Wer billig kauft... kauft zweimal.
Fri Jan 09 21:00:34 CET 2015 |
pibaer
Nein, das Schlimme ist ja, dass sie nicht mal billig gekauft haben.
Viel mehr Geld würde ich in so ein OBD2-Teil auch nicht investieren, denn das wird ohnehin schnell langweilig.
Sun Jan 11 11:25:25 CET 2015 |
touranfaq
Klar, es ist eine Spielerei, ein Gadget. Aber schon allein um "mal eben" den Fehlerspeicher auslesen zu können eine lohnende Investition.
Übrigens sehr interessant ist das Regelverhalten der AGR zu kennen, so kann man gezielt Fahrweisen vermeiden die zu hohen AGR-Raten führen
Sun Jan 11 12:48:17 CET 2015 |
pibaer
Reste des VW-Fahrers sind in Dir noch immer drin.

Bei zu starker Beachtung kann es zu hohen Verformungsraten an der Karosserie und den Insassen kommen.
Sun Jan 11 12:52:00 CET 2015 |
touranfaq
Ja "VW-Fahrer", das ist eine ähnlich schlimme Krankheit wie Yoga: Wenn Du das einmal hast kriegst Du das nie wieder wirklich weg
Ich schaue mir das natürlich nicht auf dem Display an, die geile Siri liest mir das vor!
Mon Jan 12 07:53:04 CET 2015 |
trekmann
Das kenne ich ...
Ich erwische mich immer dabei das VW-Klappern zu suchen in meinem KIA. Aber ich finde es einfach nicht. Es klappert halt einfach nichts in dem Wagen
.
Mon Jan 12 08:03:06 CET 2015 |
pibaer
Wendehals.
Mon Jan 12 08:05:35 CET 2015 |
touranfaq
...kenn ich. Die selbstklebenden Schaumstoffpads liegen bei mir auch nur noch im Keller rum seit kein VW mehr vorm Haus steht
Mon Jan 12 08:10:42 CET 2015 |
pibaer
Wobei dieser Klappervergleich von neueren Modellen mit älteren unfair ist. Die Kisten werden immer verwindungssteifer. Und gerade die Verwindung war ein Grund für Klappern, gerade bei zunehmendem Alter. Die Autos wurden daher in den letzten Jahrzehnten mit zunehmendem Einsatz neuer Stähle immer ruhiger.
Mon Jan 12 08:11:59 CET 2015 |
touranfaq
Hmm, das hat mein Touran irgendwie nicht mitbekommen.
Mon Jan 12 08:14:09 CET 2015 |
pibaer
Das Ding ist auch jetzt schon ein Jahrzehnt alt...
Mon Jan 12 08:24:03 CET 2015 |
touranfaq
Der CV den ich fahre kam nur ein Jahr später auf den Markt und klappert auch nach 7 Jahren nicht
Mon Jan 12 08:49:09 CET 2015 |
trekmann
Also mein KIA klappert nach guten 6 Monaten auch noch nicht
Wobei ich mit dem Auto wirklich zufrieden bin. Nachdem ich mich direkt beim Boss vom Autohaus Dürkop über die Filiale in BS beschwert habe sind auch alle sehr freundlich zu mir ...
Mon Jan 12 09:14:31 CET 2015 |
touranfaq
...sowas von Dir zu lesen ist für mich immer noch völlig surreal, wenn ich dran denke wie Du früher mit dem Messer zwischen den Zähnen VW im allgemeinen und die TSI-Motoren im speziellen verteidigt hast
Aber es ist schön zu sehen dass Du jetzt endlich ein ordentliches Auto hast. Das ist schonmal ein Anfang, bei Handy und Tablet wirst Du auch noch irgenwann vernünftig
Was war das Problem?
Mon Jan 12 10:12:54 CET 2015 |
trekmann
Meine Faulheit Winterreifen selber drauf zu packen. Das Personal war so unfreundlich, dass ich mich direkt beschwert habe.
Die TSI-Motoren halte ich immer noch für mit die besten und die VW-Diesel auch. Aber deswegen muss ich diese Teile ja nicht kaufen
. Obwohl der Diesel von KIA auch schon echt ein super Teil ist. Leise, sparsam, kleiner Hubraum entsprechend geringe Steuer, guter Durchzug u.s.w.! Ich bin oft in Werk den G7 Variant gefahren, dass ist echt nichts für mich.
Handy und Tablett glaub ich nicht. Ich habe schon oft Android getestet auch über mehrere Monate. Es ist einfach nichts für mich.
Mon Jan 12 10:46:40 CET 2015 |
touranfaq
Teil 2 ab Minute 12:
http://www.voxnow.de/.../reportage-vw-steuerketten.php?...
Mon Jan 12 11:25:03 CET 2015 |
trekmann
Danke kenne ich alles. Ich könnte dir noch viel viel mehr erzählen, was da alles noch im argen ist. Aber das lasse ich mal lieber
. Technisch sind die Teile jedenfalls nicht schlecht.
Mon Jan 12 12:08:22 CET 2015 |
touranfaq
Naja... stinknormale Turbobenziner. Wüßte nicht was daran besonders sein sollte
Mon Jan 12 15:11:19 CET 2015 |
Achsmanschette51801
Sie sind noch nicht einmal stark genug, die Luft selbst anzusaugen, sondern müssen beatmet werden
Mon Jan 12 20:12:07 CET 2015 |
pibaer
Wieso das denn? Gehen Dir die Nachbarn so auf die Nerven?
Mon Jan 12 21:05:03 CET 2015 |
Achsmanschette51801
Die Nachbarn stören ziemlich genau überhaupt nicht. Aber das Haus gefällt uns nicht mehr. Ich möchte komplett ebenerdig wohnen, keine Schwellen mehr und vor allem keine Treppen innen und ein großes Bad. Bevor wir dieses Haus hier komplett umreißen, können wir besser ein neues Haus bauen.
Mon Jan 12 21:08:31 CET 2015 |
pibaer
Kostet nur ein paar Euro....
Ich habe mich nur gewundert, dass das Haus plötzlich nicht mehr gefällt. So was ist ja eher eine langfristige Entscheidung.
Mon Jan 12 21:39:46 CET 2015 |
Achsmanschette51801
Na ja, plötzlich ist es auch nicht. Ja, wir haben letztes Jahr viel rumgerissen und den Dachboden ausgebaut. Aber irgendwie war das nie das Wahre.
Außerdem wird in den nächsten jahren einiges passieren. Meine Tochter wird ausziehen und mein Bruder und seine Frau wollen auch kaufen oder bauen. Erst einmal bleiben wir noch alle hier wohnen, angepeilt ist 2016 oder 2017. Wir müssen ja auch erst einmal etwas Geld ansparen. Und dann dauert es auch, bis so ein haus gebaut wird. Wir wollen alle kein Fertighaus (O-Ton meine Schwägerin: "Preßpappe") und Bungalows sind massiv nicht teurer. Es dauert nur deutlich länger, sie hinzustellen. Und man ist sehr flexibel bei der Gestaltung.
Noch schwieriger ist es bei gekauften Häusern. Die Raumaufteilung ist oft ziemlich sagen wir suboptimal. Bei Fertighäusern auch. Ich will z.B. ums Verrecken keine offene Küche. Zwischen Wohnzimmer und Küche hat mindestens eine Tür zu sein. Basta. Zwischen Küche und Eßzimmer braucht das wiederum nicht. Dann will ich ein großes Wohnzimmer, mindestens 30 m², ein großes Bad und noch 3 weitere Zimmer, ich will eine Garage für 4 Autos mit Tür nach drinnen und und und. Dafür will ich aber nicht mehr so eiin großes Grunstück, das ist nur Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
Mon Jan 12 22:04:31 CET 2015 |
pibaer
So lange ist das doch auch nicht her, dass Ihr da eingezogen seid?
Fertighaus würde ich auch nicht nehmen. Meist teurer als normal, dafür gibt es dann beim Verkauf saftige Abschläge. Das Konzept des Fertighauses habe ich in Deutschland nie verstanden. Die Kostenvorteile einer standardisierten Bauweise sind gar nicht vorhanden und man versucht im Gegenteil noch, genauso flexibel wie normale Bauweise zu sein. Ist irgendwie widersinnig.
Einen Bungalow würde ich aber auch nicht bauen. Verschwendet zu viel Platz. Warum nicht im Haus das Erdgeschoss so planen, dass man auf einer Etage wohnen kann? Also Bad, Wozi, Küche und Schlazi im Erdgeschoss?
Beim Gebrauchtkauf musst Du eben Kompromisse eingehen. Dafür kannst Du, wenn der Markt nicht total im Eimer ist, ordentlich Geld sparen und die Grundstücke sind meist auch besser als die Äcker, die da heute noch als Bauland umgewidmet werden. Zum Gebrauchtkauf passen aber keine extrem konkreten Vorstellungen.
Tue Jan 13 02:16:24 CET 2015 |
Achsmanschette51801
Nun ja, 2009.
Und es war seinerzeit verlockend: Großes Grundstück und großes Haus mit Ausbaureserve und mehreren Nebengebäuden, alles in gutem Zustand und das Ganze zu einem Kurs, für den man an manchen Orten vielleicht eine Einzimmer-Eigentumswohnung bekommt
Zunächst haben wir damals den Kasten hier gemietet, aber dann kam nach einem halben Jahr dieses Angebot vom damaligen Vermieter.
Ja, paßt irgendwie hinten und vorne nicht. Die Flexibilität hat man nicht wirklich, also standardisiert ist es wohl. Aber teuer. Und dann sind die meisten Firmen weiter weg und verlangen dann eine zweistellige Entfernungspauschale pro km oder die Preise sind ab Bodenplatte oder oder oder.
Das haben wir eigentlich schon. Sogar in beiden Wohnungen in diesem Haus. Aber: Mehr auch eben nicht. Und die Räume oben müssen ja auch gepflegt werden. Und so viel Platz brauchen wir eigentlich nicht. Einer der Räume bei mir oben ist jetzt Rumpelkammer.
Bei meinem Bruder ist es etwas umgekehrt. Seine Frau und er wollen mehr Platz und auch ebenerdig. Und er ist jetzt wo seine Frau wieder arbeiten geht oft mit meiner Nichte allein. Und er ist nochmals deutlich schlechter zu Fuß als ich. Daß er sie nach oben trägt ist utopisch. Das würde ich mir auch nicht mehr zutrauen.
Kurz und knackig: Dieses haus ist zwar toll, aber eben nur für Leute, die gut zu Fuß sind. Den Boden kann man notfalls noch einebnen, aber es gibt ja auch noch die obere Etage mit 3 Zimmern in unserem Teil und 2 in dem meines Buders - plus unser Bad oben mit Dusche.
Nun ja, man muß auch sehen, wo ich jetzt herkomme: ich habe ein Haus, das für meine Vorstellungen nicht perfekt genug ist.
Was auch noch denkbar wäre: Die Wohneinheiten hier nach Etagen zu trennen. Dann alles unten für uns und oben vermieten. Das geht aber mit Brüderchen nicht.
Wenn ich ein fertiges Haus finde, wo meine Ansprüche halbwegs reinpassen, dann wird das gemacht. Aber es ist extrem schwer. Die meisten Häuser sind echt schwachsinnig gebaut. Bad oben und dafür unten nur ein Gäste-WC oder nur ein Zimmer unten oder...
Wenn wir nix finden, wird nächstes Jahr das Bauen angepeilt, so daß wir Ende 2016 oder 2017 ins nächste Haus ziehen können. Wir suchen ja schon. Wenn man eine Anzeige sieht, wo das Haus tauglich erscheint, dann paßt es auch nicht. Und die meisten Makler machen auch nicht gerade Werbung für ihren Berufsstand. Man fragt nach barrierefrei und rollstuhlgerecht und Bad unten und dann sagen die sie hätten was Passendes und dann ist unten nur ein Gäste-WC oder man muß von jedem Raum in jeden anderen über Treppen oder oder oder. Das war auch schon auf dem weg zu diesem Haus so.
Der Makler, über den wir dieses Haus haben, war das Gegenteil von den Nulpen, die man sonst so kennenlernt. Er hat gleich gesagt, daß dieses Haus ein paar Stufen hat und ob wir uns das trotzdem angucken wollten. Damals haben wir noch zu dritt in einer 43m²-Wohnung in Delmenhorst gewohnt und wollten da raus. Diesen Makler haben wir auch schon kontaktiert, er hat leider nichts Passendes.
Ein weiteres Problem bei mir sind die extrem günstigen Kreditzinsen derzeit. Das treibt mehr potenzielle Käufer auf den Markt und treibt die Preise nach oben. Für jemanden, der wie wir relativ wenig oder vielleicht gar keinen Kredit braucht, ist das dann problematisch.
Bauen wird etwa 160 k€ plus Grundstück plus Nebenkosten kosten und allein der Bau ein halbes Jahr dauern. Ich gehe da schon nicht blauäugig ran. Die Förderungen wegen Schaffung von Wohnraum (günstiger Kredit), energieeffizient (sehr günstiger Kredit) und barrierefrei (zinsfreies Darlehen) nehmen wir dann schon mit, keine Sorge
Effektiv ist damit ein Neubau vielleicht nicht oder kaum teurer als ein Gebrauchthaus. Bei einem ndeubau müßten wir aber Schulden machen, wenn wir nicht noch einige Jahre eisern sparen.
Tue Jan 13 08:56:44 CET 2015 |
touranfaq
Zu einem ähnlichen Schluß sind wir auch gekommen. Fertighäuser haben in meinen Augen nur einen Vorteil: Sie sind zwar nicht billiger als Häuser in Massivbauweise, haben aber bei gleichem Preis die wesentlich bessere Dämmung, was im Wandaufbau begründet liegt. Die Wände bestehen ja quasi nur aus Dämmmaterial
Bei einem Fertighaus hast Du quasi "serienmäßig" immer KFW60-Standard mit dabei, manche sogar KWF40. Dafür musst Du bei herkömmlicher Bauweise nochmal ordentlich dämmen um das zu erreichen.
Und ja, ich kenne deine Einstellung zum Thema Dämmung und teile diese bei Altbauten. Aber wenn man schon neu baut sollte man den Pimärenergiebedarf so gering wie möglich halten, schließlich wohnt man 30-50 Jahre in dieser Hütte
Tue Jan 13 20:12:18 CET 2015 |
Achsmanschette51801
Wenn alles glatt geht
Wenn alles glatt gegangen wäre, würde ich auch noch weiter in dem Haus wohnen bleiben 
Tue Jan 13 20:58:45 CET 2015 |
pibaer
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man nicht mit einem Konzept an den Markt geht, bei dem die Flexibilität sehr gering ist (quasi echtes Fertighaus) und dafür der Preis wirklich günstig. Ich glaube schon, dass das funktionieren würde, denn so originell und toll sind die individuellen Grundrisse der meisten Buden auch nicht.
Ich kenne nicht eins der vielen Neubauprojekte in meiner Umgebung, wo bei der Planung an das Alter gedacht wurde. Lieber verwirklichen sich die Bauherren bei der Planung von Haustechnik-Spielerei (die in 30 Jahren dann zum Kostenfaktor wird) und mit der Verlegung von Netzwerkkabel bis in die Garage hinein.
Für 160k einen Neubau erstellen zu wollen, der auch noch hier und da ein paar Sonderlösungen wegen körperlicher Einschränkungen enthält, besonders energieeffizient ist und noch zusätzlichen Wohnraum (Einliegerwohnung?) bietet, ist schon sehr, sehr, sehr sportlich.
Leg nochmal 100k drauf, dann wird das mit Garage/Carport und ein wenig Außenanlagen (man braucht auch mal einen Weg oder eine Einfahrt) schon realistischer.
Kommt halt auf die Gegend an. Hat man schon ein Grundstück in einer Hochpreisgegend, kann ein Neubau durchaus günstiger sein. Bei Euch da oben, wo Platz genug da ist, würde mich aber überraschen, wenn gebrauchte Häuser inklusive Renovierung gleich teuer oder teurer wären.
Gegen den Neubau spricht bei mir vor allem, dass die guten Flächen oft schon langst bebaut sind. In den älteren Gegenden ist dann nicht nur der Baugrund unproblematischer (nicht das hinterletzte, sumpfige Ackerland von Bauer Kaborke), sondern auch die Infrastruktur (Supermarkt, Ärzte, Schulen, Kindergärten) längst ausgebaut.
Tue Jan 13 21:10:48 CET 2015 |
pibaer
Wobei die Stärke der Dämmung auch nicht so der Kostentreiber ist. Ob die Platten nun 15 oder 20 cm dick sind, macht nicht den gigantischen Unterschied.
Wie gesagt, allein die Wanddämmung macht nicht den großen (Preis-)Unterschied. Und beim Rest sind die Buden dann wieder ähnlich billig oder teuer zu dämmen.
Auch ein Neubau muss wirtschaftlich geplant sein. Bei heutigem Neubaustandard spielen das Nutzerverhalten und die Hausgröße ohnehin eine viel größere Rolle beim Energieverbrauch als der Unterschied zwischen KFW70 oder 40. Das ist eher für eine gute Figur beim Dämm-Quartett wichtig. Das böse Erwachen kommt dann aber trotzdem, wenn beispielsweise die ganze teure Haustechnik nach 30 Jahren getauscht werden muss oder wenn die tolle Folie,die die Fertighauswände luftdicht machen soll, dann doch nicht mehr luftdicht ist und die Bude unbemerkt vor sich hingammelt.
Die ganze Dämm-Diskussion erinnert sowieso an die Verbrauchsdiskussionen beim Auto, wo dann für 0,2 l Einsparung neue Autos angeschafft oder teure Aufpreise bezahlt werden. Dabei gilt beim Haus wie beim Auto: Der Energieverbrauch ist nur ein Kostenfaktor und bei weitem nicht der größte.
Wed Jan 14 12:53:09 CET 2015 |
passat32
Holgi, was sagst Du eigentlich zu Lolliflop?
https://curved.de/.../...t-wie-niemand-hat-android-5-0-lollipop-197036
Wed Jan 14 13:27:38 CET 2015 |
touranfaq
Was soll ich dazu sagen? Die Nexus-Geräte haben es längst, und die anderen Buden sind wie üblich erstmal damit beschäftigt ihre herstellerspezifischen Anpassungen vorzunehmen.
Allerdings ist Samsung dieses Mal wesentlich schneller, sie haben nur 31 Tage nach Freigabe des offiziellen Quellcodes Lollipop am Start gehabt.
Deine Antwort auf "Technik, Wirtschaft und andere OT-Themen"