Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010
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pibaer
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Kommentare (38877)
ger
Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht. |

Sat Oct 09 10:45:38 CEST 2021 |
illusion2001
Ich empfehle dir, diesen Artikel genau zu studieren
https://www.covid-datascience.com/.../...f-hospitalized-are-vaccinated
Zum dort erklärten statistischen Paradoxon kommt hinzu, dass die Alten zuerst geimpft wurden und die Wirkung wie man nun ja weiß, mit der Zeit nachlässt. Aus Israel gibt es nun übrigens Daten zur Wirksamkeit der Booster Impfung, sehen sehr gut aus https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.10.07.21264626v1
Sat Oct 09 11:57:25 CEST 2021 |
mozartschwarz
https://focus.de/24317679
Hatte ja letztens schon moniert das nicht wirklich im ÖR berichtet wurde... Dabei war Stuttgart nur die Spitze des Eisbergs. Ein Schelm wer böses denkt. Bestimmt ein verschwörungstheoretischer Nazi..
Liegt nienicht an der politischen Vorliebe der ÖR.
In absehbarer Zeit wird keinerlei E-Auto in meiner Garage geladen werden, die ist im Haus.
Sat Oct 09 12:19:23 CEST 2021 |
PS-Schnecke52374
Naja, es ist vielleicht auch ein kleiner Unterschied, ob da ein PKW mit 1,7 bis maximal 11 kW geladen wird, oder ein Bus mit 50 bis 150 kW über mehrere Stunden geladen wird? Allein was die Verlustleistung in Form von Abwärme ausmacht.
Wenn du nur 10% Verlustleistung annimmst, dann entspricht der PKW in deiner Garage 170 Watt bis 1,1kW Heizleistung (die weggekühlt werden muss), also nicht einmal einem elektrischen Zusatzheizer öder Heizlüfter (die haben um die 2 kW), der Bus aber 5 bis 15 kW ... damit kann man schon die ganze Großgarage hochheizen.
Sat Oct 09 12:20:17 CEST 2021 |
Steam24
Die CO2-Emissionen der Brände rechnet man einfach den pöhsen fossilen Rohstoffen zu.

So kommt es eben, wenn mit Gewalt bestimmte Techniken schöngerechnet werden. Hat schon beim Diesel nicht funktioniert.
Sat Oct 09 12:27:19 CEST 2021 |
PS-Schnecke52374
Mathematische Taschenspielertricks. Letztlich braucht man nur die Inzidenzien dort vmit denen von vorigem Jahr vergleichen ... kein Unterschied, also auch keine Wirkung. Bei, wie dort im Artikel angegeben, knapp 80% Gespritzten, und der angeblich so hohen Wirksamkeit über 80% sollten doch die absoluten Fallzahlen deutlich niedriger sein, als im letzten Jahr, wo kaum jemand gespritzt war, also mal mindestens die Hälfte.
klick bitte
Vergleiche bitte einmal den Peak vom Januar mit dem aktuellen. Im Januar waren dort weit weniger gespritzt als heute (50% Impfquote wurden erst im März erreicht), Wenn denn diese Spritzerei irgendeine positive Wirkung hat, dann dürfte der Peak aktuell doch wohl kaum noch höher als der im Januar sein.
Über die "Wirksamkeit" der Boosterimpfung konnte man sich auch bei Steam informieren, ich erinnere: mehrere Krankenhauseinweisungen, 2 Reanimationen.
Sat Oct 09 12:30:13 CEST 2021 |
PS-Schnecke52374
Ich habe noch nie einen Hehl daraus gemacht, was ich von der CO2 Diskussion halte. Dennoch bin ich bei dir, wenn du anprangerst, dass die BEV als "Null CO2" beworben werden, wohl wissend, dass sie das erst dann sein können, wenn kein fossiler Strom mehr in der Leitung ist.
Allerdings, jeder Energieverbrauch verursacht Umweltbelastungen. Und daraus könnte man schon den Rückschluss ziehen, dass jede Verringerung des Energieverbrauchs sich positiv für uns alle auswirkt.
Sat Oct 09 12:42:07 CEST 2021 |
rpalmer
Und genau das ist der einfachste und efffektivste Ansatz. Das ist auch das was mich an dieser ganzen verlogenen Diskutiererei und Politik stört. Bevor man erstmal mit Heidenaufwand und -invest was neues in den Markt drückt, schaut man zu, wie man mit dem jetzigen "runterkommt".
Warum braucht man für Zweiräder, die mehr als 50cm³ haben bereits nen anderen Führerschein? Früher war man da nicht so eng gefasst. Das würde schon den Umsteig auf "weniger blech zum Transport" erleichtern.
Warum werden in Städten gezielt die Ampeln auf maximalen Frust geschalten? Die Leute steigen nicht um, die fahren weiter und puffen eben mehr raus.
Warum konnte flächendeckend mobile Arbeit erst mit "Corinna" etabliert werden? Davor wurde geduckst ohne Ende.
Warum ist bis jetzt der ÖPNV so teuer und stellenweise auch nicht ausgebaut? Ich weiß, letzteres ist ein Henne-Ei Problem, aber der Kunde kann schlecht anfangen. Wenn ich sehe was "wir" uns mit der Staatskasse so alles leisten, dann könnte man auch JEDER und JEDEM ein "365 €-Ticket" anbieten.
...
Weshalb pendeln viele Leute so weit? Hat auch eine Korrelation mit dem Wohnungsmarkt, den Preisen und dem heutigen "volatilen" Arbeitsmarkt...
Man könnte ewig so weiter machen.
Und nein, das heißt nicht, dass ich alternative Antriebsformen grundsätzlich ablehne. Doch wir haben hier einen Bestand, welcher nicht von heute auf morgen ersetzt ist. Und man kann mit bisschen Nachdenken aus dem Gegebenen immer irgendwie eine Verbesserung erzielen.
Sat Oct 09 13:18:54 CEST 2021 |
mozartschwarz
Nutzt halt nix wenn der Akku hochgeht. Ist mir für den bewohnten Innenbereich akut zu unausgereift. Mögen andere Testen... Ich teste die Impfung, du E-Autos
Sat Oct 09 13:23:53 CEST 2021 |
Steam24
Wenn man sich mal vor Augen führt, was bei den Bränden an CO2 freigesetzt wurde ... der berichtete ist ja nicht der erste. Dann die enormen Werte, die vernichtet wurden. Gebäude, die neu gebaut werden müssen. Der CO2-Aufwand bei der Herstellung der Busse, die jetzt schrottreif sind. Der Aufwand bei der Errichtung neuer Gebäude. Die Ladeinfrastruktur, die für den Betrieb der Elektrobusse aufgebaut werden musste. Müsste alles dem Elektroantrieb zugerechnet werden. Alles Milchmädchenrechnungen a la Annalena Baerbock*in.
Jetzt muss man auch noch alte Dieselbusse irgendwo herzaubern, damit die Fahrpläne aufrecht erhalten werden können. Au weia, was ein Aufwand. Von der Stromerzeugung ganz zu schweigen. Nee ist schon klar. Null CO2-Emissionen.
Sat Oct 09 13:35:35 CEST 2021 |
PS-Schnecke52374
Nun, der Verbrennungsmotor ist inzwischen nahe am physikalisch Möglichen angekommen, Stichwort Carnot-Prozess. Viel mehr Wirkungsgrad, und damit verbunden, viel weniger Energiekonsum ist nicht mehr zu erreichen.
Es geht doch auch nicht darum, dass es jetzt "Peng" macht, und danach alle Autos BEV sind. Natürlich ist es immer gut, zunächst einmal den Bedarf an Mobilität zu senken, bevor man sich an deren Energiehunger macht, aber als Industrienation sind wir eben auf ein gewisse Maß an Mobilität angewiesen.
Es geht doch eher darum, dass die neue Technik (hier eben das BEV) jetzt eingeführt wird, anstatt noch 5 oder 10 Jahre zuzuwarten, nix zu tun, weiter Verbrenner neu anzuschaffen, die dann 15 bis 20+ Jahre auf der Straße sind. Wohl wissend, dass aktuelle BEV noch nicht jede Anwendung so zufriedenstellend bedienen können, wie en Verbrenner, aber für diese Fälle kann man ja auch noch lange Verbrenner neu kaufen. Aber warum sollte der "einfache" Fabrikarbeiter unbedingt nen Verbrenner fahren, oder die Hausfrau, oder die Rentner... Sie könnten schon umsteigen, ohne dass sie schmerzliche Kompromisse eingehen müssten. Dass der Außendienstler mit 50.000 km+ im Jahr da noch empfindliche Probleme hätte, negiert doch keiner. (außer deine berechtigte Frage, warum es angesichts von Internet, Videokonferenz, Telefon usw. überhaupt nötig ist, dass tausende Außendienstler täglich quer durchs Land gurken müssen)
Sat Oct 09 13:36:19 CEST 2021 |
PS-Schnecke52374
Da sag ich doch mal "Deal"
Sat Oct 09 13:42:42 CEST 2021 |
PS-Schnecke52374
Peanuts im Vergleich zu dem Ausstoß, den ein Dieselbus im Einsatz pro Jahr raushaut
Ich habe niemals von Nullemission geschrieben, entspann dich wieder.
Allerdings: die besten Verbrennerkonzepte kommen auf einen Wirkungsgrad Well to Weel von unter 30%
Einen Wesentlichen Anteil daran hat nun einmal der Wirkungsgrad von Hubkolbenmaschinen, der im Alltagseinsatz nicht über 35 bis 40% zu kriegen ist.
Einem BEV muss nur 1/3 der Energie bereitgestellt werden, wie einem effizienten Verbrenner. Das macht das BEV noch nicht zum Umweltengel, aber eben eine deutliche Reduktion des Konsums.
Dass es die derzeit rein theoretische Möglichkeit des reinen Betriebs mit EE gibt, ist nett zu wissen, aber sollte nicht Hauptbestandteil der Diskussion sein.
Sat Oct 09 13:52:14 CEST 2021 |
rpalmer
Ich habe davon gesprochen, dass zunächst der Ansatz ist das vorhandene zu optimieren. Die Flotte ist nunmal da, die Menge an Menschen auch, deren Gründe mobil zu ebenfalls.
Im Übrigen ist der ganze Batterieterz keine Lösung des Problems, sofern es überhaupt eines ist. Das was da an Vorteil rausspringt... bezogen auf das was dafür investiert werden muss... minimaler Vorsprung.
Ja sowas habe ich damals auch gehört. Warum denn keinen Polonez oder einen "Maluch" (Fiat 126p)... das reicht doch. Da musste auch keine Kompromisse eingehen gegenüber nem damaligen Ascona oder Fiesta. Komischerweise fuhren auch da die "oberen" was anderes, wie der Pöbel fahren sollte/musste.
Sat Oct 09 13:57:47 CEST 2021 |
rpalmer
Mal davon abgesehen, dass die Auswertung der YT-Kommentare wohl wenig repräsentativ ist..
Dieses Jahr (BT-Wahl) stimmten 14 % der tatsächlich wählenden für die Grünen. Bei einer Wahlbeteiligung von ~ 77 % haste also keine 11 % "tatsächliche Zustimmung". Wen die da also was von "klaren Auftrag", "eindeutig" und sonstwas faseln, dann ist das nicht anderes als Realitätsferne. Auch die 14 % sind nichts "eindeutiges". Das zeigt doch nur, dass die Mehrheit deren Programmpunkte & Inhalte nicht will.
Das ganze Wahlgehample ist, sit venia verbo... "für den Arsch".
Sat Oct 09 14:09:56 CEST 2021 |
Steam24
D'accord. Passt auch zu dem, was ich im Ausgangsbeitrag geschrieben habe.
Und es ist doch sehr interessant, wie DW sich hinstellt und mithilfe eines TAZ-Redakteurs so tut, als sei die Akzeptanz der Grünen ja so toll. Dass die User dann 925 mal Daumen hoch und 1839 Daumen runter vergeben - trotz der medialen Gehirnwäsche - spricht Bände, repräsentativ hin oder her. Die Gesamtproportionen haben schon eine Validität.
Sat Oct 09 14:21:10 CEST 2021 |
mozartschwarz
Hat nix mit "Deal" zutun. Ist akut so gegeben...
Ich hab kein wirkliches Problem mit E-Autos, allerdings wird akut unausgereiftes Zeug überteuert und auchnoch staatssubventioniert verkauft, damit auchnoch viel Geld nach Asien gedrückt. Oben drauf auchnoch eine eher einseitige Berichterstattung der ÖR, nicht das der dumme Bürger die Regierumgsentscheidungen in zweifel zieht.
Übrigens musste in Erfurt die Umweltzone abgeschafft werden, wurde auch nicht erwähnt...
https://www.green-zones.eu/.../umweltzonen-chaos-in-deutschland
Ein großes Thema scheint es. Zu Zeiten der Einführung stetig breitgetreten und letzt?
Bzgl meiner Innengarage mit Gefälle gen Straße... Natürlich macht man sich Gedanken was man da so reinstellt. Zumindest wenn man nicht völlig unbedarft ist.
Bei meinem letzten LPG hab ich erstmal den Kellerschacht dichtgemacht, nicht das das Gas in den Keller läuft und dann ggf das ganze Haus sprengt. Erdgasauto käme glaube garnicht rein, meine Gasleitung hat 0,2 bar, da passiert schon öfter mal was in DE. 200 bar Tanks brauch ich da nicht im Hausinneren. Schon garnicht mit Methan, also einem Gas das sich in der Luft hält und eben nicht wegläuft.
Ähnlich sieht es mit der Wallbox aus.. Ich lass weder Trockner noch Heizlüfter laufen, wenn ich nicht da bin oder schlafe. Also werde ich wohl auch kein Auto drinne laden, draussen gehr aber nicht. Gibt ja faktisch keine Ladeinfrastruktur, die paar Säulen sind lächerlich, die nächst Einzelne ist gut 2km weg.
Sat Oct 09 14:22:45 CEST 2021 |
rpalmer
Die TAZ... ja ich lese da auch immer wieder Artikel. Einfach aus dem Grund, um sich aus verschiedenen Perspektiven zu informieren.
Ist und bleibt aber "Ströbeles Wachturm", da verwundern mich solche Wunschträume nicht.
(Der Mann der groß mit dem Fahrrad zu Demos kommt, welches er aber Blocks weiter zuvor aus seinem Touran ausgeladen hat. Und dessen Ehegattin, welche "gut mit Immobilien" ist. Der steht irgendwie komplett gegen seine Werte.)
Sat Oct 09 14:24:32 CEST 2021 |
rpalmer
Sehr vernünftig, das Haushaltsgerät löst mit am häufigsten Wohnungsbrände aus.
Sat Oct 09 14:46:08 CEST 2021 |
Steam24
Ströbele auf dem Fahrrad kann man in diesem Video bewundern:
"Christian Ströbele erklärt die Vorzüge deutscher Pommes".
Die Beweisführung ist allerdings lückenhaft.

Weils lustig ist, hier noch ein Zitat eines Users:
"Ströbele hat gegen McDonald's keine gesundheitlichen Einwände. Er behauptet dagegen, McDonald's "pass[e] nicht" in die "Wohn- und Lebenskultur hier im Kiez". Er schließt also McD aus, weil es andersartig und fremd sei. Die Pommesbude kommt jedoch direkt aus dem Kiez und ist daher kein Problem ... Das ist ein xenophober, diskriminierender Gedankengang."
Sat Oct 09 17:46:08 CEST 2021 |
touranfaq
Der Kandidat bekommt 100 Punkte für die korrekte Erkennung des Kernproblems. Die CO2-Emissionen fossiler Brennstoffe ist nur ein Teil des Problems. Der gewichtigere Nachteil ist ihre Ineffizienz.
Ein modernes E-Auto "verbrennt" umgerechnet 1.5 Liter Diesel auf 100km, und das trotz des schweren Akkus. Selbst wenn dieser Strom 100% Kohlestrom wäre ist es umweltfreundlicher als 6-7 Liter Diesel zu verbrennen.
Sat Oct 09 18:44:55 CEST 2021 |
PS-Schnecke52374
Schreib ich schon lange. Liegt aber vielleicht nur daran, dass ich auch dem Klimahype fern bleibe, und somit neutral bleibe, anstatt alles nur blind unter dem Prädikat Klima sehe.
Sat Oct 09 19:36:55 CEST 2021 |
touranfaq
Ich sehe das auch primär unter dem Prädikat "Kosten". Ich kann bequem zu Hause für die Hälfte oder noch weniger "tanken".
Sat Oct 09 22:43:19 CEST 2021 |
pibaer
Holger, das ist doch Bullshit. Kohlestrom bis zum Rad bedeutet etwa 15...20% Wirkungsgrad, wenn es wirklich gut läuft. Und da ist die Förderung und der Transport der Kohle über die halbe Erde noch gar nicht inbegriffen, weil das Argument ja gern bei Diesel oder Benzin kommt...
BEV sind technisch eine totale Deppenlösung, das waren sie schon vor über einhundert Jahren, als sie schon mal mit Pauken und Trompeten gegen den Verbrenner verloren haben. Energie speichert man auch heute noch effizient flüssig oder auch gasförmig, aber nicht in Batterien. Nur die Herstellung dieser flüssigen oder gasförmigen Kraftstoffe sollte heute eigentlich moderner erfolgen als das Zeug einfach aus dem Boden zu holen.
Und auch, wenn ich mich wiederhole: BEV sind eine politische Technik, eine Lösung, die technisch und naturwissenschaftlich ungebildete Aktivisten und Lobbyisten forcieren, unter anderem auch, weil sie den maximalen Aufwand bei der Umstellung erfordern - eine hervorragende Quelle für Subventionen und Investitionen - da kann man richtig viel Geld verdienen. Dein Steuergeld.
Sun Oct 10 08:27:29 CEST 2021 |
touranfaq
Falsches wird nicht richtiger indem man es ständig wiederholt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Well-to-Wheel?wprov=sfla1
Wie gesagt: Selbst beim theoretischen Extremfall 100% Kohlestrom ist das E-Auto well-to-wheel betrachtet effizienter.
Ja ich muss mir unter anderem angewöhnen, das Auto bequem zu Hause zum "Festpreis" zu tanken anstatt den ganzen Tag vor den Tankstellen auf den niedrigsten Preis zu lauern
Sun Oct 10 09:35:05 CEST 2021 |
PS-Schnecke52374
Kohlestrom ist wirklich die dümmste Idee, ein Auto zu betreiben, keine Frage.
Allerdings:
Kohlestrom: Kraftwerk: um die 39,5 bis 43,7% Netzübertragungs- und Ladeverluste 20%, Wirkungsgrad Antrieb 90% (da ist die Entladung des Akkus berücksichtigt und eine schlechte technische Umsetzung, aber diese effizienz hat ein BEV fast über den gesamten Anwendungsbereich).
Macht 0,395 (0,437)*0,8*0,9= 28 (31)% Braunkohle (Steinkohle) ("bissle" mehr als 15 bis 20%)
Und Diesel (weil die den höheren Wirkungsgrad haben)
Denken wir uns nun den Liter Diesel mit 10 kWh (rechnet sich leichter, sind eigentlich 9,irgendwas) dann ist das schon mal ein Verlust von 16%.
Und nun denken wir uns der Einfachheit halber dass auch der Diesel ausschließlich am Wirkungsgradoptimum betrieben würde (40%), obwohl das unrealistisch ist.
dann kommen wir zu:
0,84*0,4= 33,6%. Schaut doch gut aus für den Diesel, gell?
ABER:
Tatsächlich:
Also
0,84*0,25= 21% (Jetzt ist sogar schon Braunkohlestrom "besser")
Und während beim Strom auch der Transport mit in Anrechnung gebracht wurde, wurde dies beim Sprit noch weggelassen, schlicht weil das nun wirklich kleinlich wäre.
Welche Form der Effizienz meinst du jetzt?
Effizienz in Bezug auf Gewicht und Volumen ... ja, da sind flüssige oder gasförmige Energiespeicher klar im Vorteil.
Effizienz in Bezug auf das Verhältnis von reingesteckter zu nutzbarer Energie?
In Kombination mit deiner Anspielung auf die "modernere" Art, Treibstoffe herzustellen, also Sachen wie PtG, oder PtL?
Da steckst du dann zwischen 3 (H2) bis knapp 6 (synthetische Kraftstoffe) mal so viel Energie rein, wie du direkt in einen Akku laden müsstest, um das selbe Ergebnis (eine bestimmte Fahrstrecke) zu erhalten.
Also, effizient ist aber deutlich was anderes.
Und auch, wenn du es nicht hören möchtest:
Stromleitungen liegen schon flächendeckend. Dem Stromversorger ist es eigentlich egal, ob am Kabelende ein 50 kW Lader, oder ein Einfamilienhaus hängt, oder ob da ein kleinerer Gewerbebetrieb, oder ein 300 kW Lader dran hängt.
Strom hat es sogar bereits in jedem Haus. Ja... ich weiß ... Wallboxen sind schweineteuer (für ein par Relays und etwas Elektronik im Plastikkasten) und haben einen nicht unerheblichen Installationsaufwand ... aber den allermeisten potentiellen Nutzern würde die häufig vorhandene Haushaltssteckdose vollkommen ausreichen. (Ja, die sollte zumindest vorher geprüft, und ggf. erneuert oder gegen CEE blau ausgetauscht werden). Auch wer ausschließlich aufs öffentliche Laden angewiesen wäre, hat dank der inzwischen größeren Akkukapazitäten diese Notwendigkeit auch nur 1 bis 2 Mal die Woche.
Eins ist sicher: BEV als das Non plus Ultra für alle und jeden ist hahnebüchener Unfug. Es gibt noch genügend Anwendungen, wo das nicht wirklich gut funktioniert. Und für diese Fälle werden wir auch weiterhin (teilweise noch sehr lange) den Verbrenner brauchen. Aber grob geschätzt gut die Hälfte aller PKW, die derzeit zugelassen sind, könnte man problemlos umstellen. Könnte ... nicht muss.
Sun Oct 10 11:12:41 CEST 2021 |
pibaer
Liest Du eigentlich Deine Quellen? Selbst mit dem Taschenspielertrick "Strommix" ist die E-Karre da angeblich nur 20% effizienter. Mit reinem Kohlestrom (was viel realistischer ist) sieht es wesentlich schlechter aus. Da hat schon das Kraftwerk bestenfalls eine Effizienz, die der eines Verbrennungsmotors gleicht. Danach gibt es noch jede Menge Übertragungsverluste, Transformationsverluste und weder Batterie noch Ladelektronik haben 100% Wirkungsgrad. Wenn Du da realistisch am Ende noch bei 20% Wirkungsgrad bei Kohlestrom landest, dann hast Du Glück.
Schön ausgewichen.
Sun Oct 10 11:24:07 CEST 2021 |
Steam24
Zu niedrige Impfquote angegeben:
FDP und Grüne kritisieren politische Einflussnahme auf RKI
https://www.n-tv.de/.../...ter-Kritik-an-RKI-Chef-article22856020.html
Sun Oct 10 11:25:09 CEST 2021 |
mozartschwarz
Ein E-Auto wird solange mit 100% Kohlestrom geladen wie Dieser in der Grundlast benötigt wird. Vielleicht könnte man die private, rein für das Auto gebaute Solaranlage gutschreiben.
Solange wir Strom aus Kohledreckschleudern brauchen, wird Strom nicht sauber.
Sun Oct 10 11:27:31 CEST 2021 |
Steam24
Reichweitenbluff bei Elektroautos:
https://www.t-online.de/.../...bluff-so-schnell-ist-der-akku-leer.html
Sun Oct 10 11:47:40 CEST 2021 |
pibaer
Ja, wenn man ausschließlich deutsche Kohlekraftwerke ansetzt und die Übertragungsverluste und Ladeverluste kleinrechnet, dann bekommt man mit ach und Krach eine 3 am Anfang hin. Das ist aber nicht realistisch. Je nach Ladezustand und nach Stromstärke schwankt schon die Effizienz zwischen Steckdose und Batterieladung zwischen 70 und 90%. Dazu eben die Übertragungs- und Transformationsverluste, die man auch locker mit 10% ansetzen kann, bis der Strom aus der Streckdose tröpfelt.
Dann hast Du etwas realistischere 37% * 0,7 * 0,9 = 23,31% und auch das ist noch ohne nennenswert angestiegenen Innenwiderstand in der Batterie durch Alterung oder niedrige Temperaturen. Damit kommst Du dann locker auch unter 20%.
Beim Strom hast Du vor allem die Kohleförderung und den Transport selbiger weggelassen. Netter Trick.
Effizienz im Hinblick auf Gewicht und Volumen. Das ist das, worauf es bei einem Energieträger ankommt, der regenerativ erzeugt werden soll!
Die Effizienz bei der Herstellung spielt bei flüssigen Kraftstoffen, die regenerativ erzeugt wurden, so gut wie keine Rolle. Denn gerade da hat man kein großes Transport-, Speicherungs- und Lagerungsproblem und kann die genau dort herstellen, wo der primäre Energieträger (Sonne) sowieso im absoluten Überfluss da ist. Das verteuert nur die Anfangsinvestition für die Anlage, weil die größer sein muss.
Mal abgesehen davon, dass in diese Anlagen weitaus weniger politische Förderung gesteckt wird und auch hier deutliche Effizienzsprünge zu erwarten sind.
Das ist halt einer der typischen Denkfehler der BEV-Befürworter, dass die regenerative Erzeugung von Energieträgern immer besonders effizient sein muss. Das muss sie eben im großen Maßstab nicht sein, wenn sich der Energieträger gut speichern und transportieren lässt. Man muss eben nicht sparsam an Stellen sein, wo man im System absoluten Überfluss hat, sondern erkauft sich damit in anderen Bereichen große Vorteile.
Ja, genau, wenn zur bisherigen Anschlussleistung einfach nochmal 50 kW pro Auto dazukommen, macht das natürlich gar nichts aus. Hat man bei der Auslegung der Netze vor 50 Jahren da längst schon berücksichtigt, dass abends dann jeder seine Subventionskarre an den 50 kW-Lader hängt.
Und mal abgesehen von Infrastrukturproblemen: Die Subventionsmaschinerie geht bei der Stromerzeugung los und geht bei der kompletten Umstellung der Fahrzeugtechnik weiter und hört nicht bei der massiv auszubauenden Ladeinfrastruktur auf. Da sind weltweit vermutlich über hundert Milliarden dummer Steuerkohle abzugreifen. Da interessiert niemanden mehr, ob das technisch eine Volldeppenlösung ist oder nicht.
Die Hälfte halte ich für zu hoch gegriffen. Letztendlich passiert hier überall folgendes: Der Zweitwagen wird auf Subventionskarre umgestellt. Also die Kiste, die für kurze Wege schon eh vorgesehen war. Einige schaffen sich nun auch einen Zweitwagen an. Als einziges Familienauto? Kenne ich persönlich keinen.
Und umwelttechnisch Sinn ergibt das, wenn überhaupt, nur dann, wenn zur Ladezeit regenerativ gewonnener Strom im Netz "übrig" ist. Ist der von anderen Verbrauchern (Industrie, Haushalte) schon "verbraucht", führt jeder neu angesteckte Verbraucher zu nichts anderem als einer erhöhten Stromerzeugung aus Kohle- oder Gaskraftwerken. Das heißt: Im Sommer, tagsüber oder bei kräftigem Wind, tagsüber.
Sun Oct 10 13:31:43 CEST 2021 |
Steam24
England: "Geimpfte 40 plus weisen höhere Infektionsrate als Ungeimpfte auf"
Sun Oct 10 13:38:50 CEST 2021 |
PS-Schnecke52374
Welche Kraftwerke soll ich denn sonst ansetzen, Strom nimmt immer den kürzest möglichen Weg?
Übertragung und Ladeverluste mit 20% sind zu gering angesetzt?
Und auch bei den Ladeverlusten:
wobei die "schlechteren" zu allermeist keine "Normalbürgerkarren" sind
Interessante Zusatzinfos:
Es kommt bei den Angaben auch immer darauf an, wie es geladen wird
In sofern sind die ADAC Werte nicht grundsätzlich glaubwürdig, im Artikel wird es anhand des Smart gezeigt.
Jedenfalls 6% Netzverluste plus 9,9 bis 25% Ladeverlust sind nicht zwingend über 20%, sondern können auch unter 15% liegen (ich hab übrigens 20% angenommen). Ist halt wie auch beim guten, alten Verbrenner, je nach Treibstoff, Getriebe, Geschwindigkeit usw. ist ein und der selbe Motor auch unterschiedlich effizient.
Ich habe auch die Ölförderung, und dessen Transport weggelassen. Bleib fair.
Kohletransport naja, so wie ich es noch kenne, lag der Tagebau direkt neben dem Kraftwerk, also nur wenige km per Bahn, oder gleich mit Förderband.
Möchtest du das noch einmal überdenken? Um Akkus zu laden, oder Wärmepumpen zu betreiben, so wird immer rumgejammert, könnten wir nie im Leben genügend regenerative Energie gewinnen. Aber die drei bis fünfach höhere menge, nur zum Erzeugen der E Fuels sind also kein Problem? Eine sehr interessante Logik.
Ich denke, zumindest für die nächsten Jahrzehnte hat die Menschheit, so sie es den ernst nimmt mit dem "Weg von den Fossilen", eher einen kontinuierlichen Mangel an Energie, und so lange verbieten sich alle Technologien, welche mehrfach so viel Energie benötigen, wie zur Verfügung stehende Alternativen.
Wo bitte ist denn der von dir beschriebene absolute Überfluss an regenerativer Energie? Warum wird der denn nicht genutzt, wenn er doch einfach so eh schon da ist?
Verdreh mir nicht das Wort im Munde.
Ich schrieb, dass es dem Netzbetreiber egal ist, ob er ein neues Haus anschließt, oder einen 50 kW Lader. Heimlader haben keine 50 kW. Abgesehen von Exoten und der ZOE können die BEV an Wechselstrom ohnehin nicht mit mehr als 11 kW laden. Das war dir aber sicher bekannt. Und diese 11 kW können fast alle Hausanschlüsse bereits heute ab (sonst gäbe es keine Anzeigepflicht, sondern eine Genehmigungspflicht für 11 kW Boxen)
Als ob der Verbrenner nicht auch ausgibigst subventioniert wurde, allein die Fördermittel für die Forschung zum "Clean Diesel". Und das war keine "Volldeppenlösung", sondern schlicht Beschiss. Dann das Geld lieber für Deppenlösungen ausgeben... die funktionieren wenigstens.
Du kennst mich nicht?
Der noch vorhandene Prius ist zwar im Haushalt, aber ausgerechnet für die längeren Urlaubsfahrten nehmen wir den I3. Allerdings sind die Tage des Prius gezählt, wir warten auf die Auslieferung eines Ionic 5.
Und allgemein zu den 50%: Sehr viele Fahrzeuge sehen, wenn überhaupt nur 1 bis 2 mal im Jahr Langstrecke (da wären häufigere Ladestops zwar lästig, aber verschmerzbar), und werden eigentlich im Radius der Reichweite der BEV bewegt.
Wind soll, so hab ich mir sagen lassen, auch nachts wehen können.
Konkreter: 2 bis 3 km Luftlinie von unserem Zuhause hat es 6 Windmühlen der neuesten Generation, nicht unbedingt hübsch, aber mindestens 2 von denen laufen immer. Strom nimmt immer den kürzesten Weg ... Da das nächste Kohlekraftwerk Luftlinie 28 km weg ist, kommt wohl aus meiner Steckdose, an der der I3 hängt, tatsächlich an den allermeisten Tagen reiner Windstrom raus.
Du wolltest es so spitzfindig.
Allerdings, es wäre durchaus sinnvoll, würde man die Stromtarife an das Stromangebot anpassen (im Tagesverlauf), sowohl Wallboxen, als auch die BEV können sich danach richten, und eben dann zu Zeiten laden, wo EE Überschuss im Netz ist. Die Kohlemeiler müssen dann ja dennoch weiterlaufen, weil zu träge. Somit verhindern ladende BEV tatsächlich, dass Windkraft aus dem Wind gedreht wird, oder dass Solaranlagen vom Netzbetreiber gedrosselt werden müssen.
Es ist noch nicht alles eitel Sonnenschein, da bin ich ganz bei dir, aber so rabenschwarz, wie du es darstellst, ist es eben bei Weitem auch nicht.
Ich frage mich ein wenig, woher die bei dir fühlbare Vehemenz dagegen zu sein herrührt.
Sun Oct 10 13:53:42 CEST 2021 |
PS-Schnecke52374
Ach komm, wir wurden doch diese Woche schon belehrt, dass das nur Fake News sind. Und hups, tauchen dies Fake News auch in diesem Artikel auf. Noch so ein Mathematiklegastheniker .... ganz bestimmt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Sun Oct 10 14:28:42 CEST 2021 |
Steam24
Ganz interessante Absätze stehen da drin:
"(...) „Nun ist es offiziell: Ich verbreite Falschinformationen über die COVID-Impfstoffe. [Das Faktencheck-Portal] ‚Full Fact’, ein von Google, Facebook und George Soros finanziertes Unternehmen, von dem [die britische Medienaufsicht] Ofcom sagt, dass sie sich darauf verlässt, was in Bezug auf COVID-19 zu zensieren ist – hat meinen jüngsten Artikel über die PHE-Daten, die eine negative Impfstoffwirksamkeit im August zeigen, ‚faktenüberprüft’ und als ‚falsch’ gebrandmarkt.“ Angesichts von Jones‘ provokanter Überschrift war das wohl auch kein Wunder, denn er hatte wie folgt formuliert: „Wirksamkeit der Impfstoffe sinkt bei 40plus weiter auf bis zu minus 53 %, so ein neuer PHE-Bericht – und das ist eine Tatsache.“ Laut Jones. ‚Full Fact’ sah das anders und stellt fest: „inkorrekt“. (...)
„Auch in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen ist die Wirksamkeit der Impfstoffe gesunken. Sie beträgt jetzt nur noch 8 % (…).“ Dass die Impfstoffe neben diesen eher schlechten Werten in puncto Infektion und Übertragbarkeit gute Werte beim Schutz gegen schwere Krankheitsverläufe oder den Tod aufweisen, stellt Jones keineswegs in Frage. Auch hier hat er die Impfeffektivität berechnet, was er in Deutschland übrigens gar nicht machen könnte, weil das RKI sich nicht derart tief in die Karten blicken lässt und seine Daten lediglich in drei Altersgruppen angibt: 12-17, 18-59 und 60plus. (...)"
Der letzte Satz erinnert an die Anfangszeit von Corinna, als hierzulande auf die Obduktion Corinnatoter verzichtet wurde. Man möchte lieber dumm bleiben; das nennt man dann "sich auf die Wissenschaft verlassen".
Eine Freundin von mir kennt sehr gut den Chef eines medizinischen Labors, das Coronatests auswertet. Der hat ihr berichtet, dass mittlerweile 80 % der positiven Tests Gespritzte betreffen. Das kann ich allerdings nicht verlinken.
Sun Oct 10 14:42:20 CEST 2021 |
Steam24
Gerade entdeckt:
"Bei Influenza wird bei Toten mit Vorerkrankungen die infiziert sind, als Todesursache immer die Vorerkrankung eingetragen und nicht Influenza, es wird nicht obduziert."
Jaja, Messen mit zweierlei Maß ... und der anfängliche Verzicht auf Obduktionen lief ja nach dem Motto, "was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß". Vor dem Hintergrund, dass Corinna ja angeblich eine völlig neue Krankheit sei, mit der man noch so gar keine Erfahrungen hat, passt es allerdings nicht in die Logik. Nur bei der Notwendigkeit der Zwangsimpfungen gibt es dann plötzlich keine Zweifel; ebenso wurden die seit Jahrzehnten bestehenden Zweifel an der Vertretbarkeit von mRNA-Impfungen quasi im Husarenstreich über den Haufen geworfen. "Alternativlos"!
Passt zur Tradition.
Dazu gibt es auch weitere Quellen, beispielsweise Wiki:
"(...) Menschenversuche in der Zeit des Nationalsozialismus
Nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler mussten jüdische Wissenschaftler das Institut verlassen, auswandern oder sich verstecken. Zwei Drittel der vorher dort beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiter waren danach nicht mehr am Institut, die meisten Projekte wurden eingestellt.
In der Zeit des Nationalsozialismus war das spätere Robert-Koch-Institut vollständig von der nationalsozialistischen Ideologie durchdrungen und erheblich in die Gewaltpolitik der Nationalsozialisten involviert. Der Direktor und fast alle Abteilungsleiter wurden NSDAP-Mitglieder. Das Preußische Institut wurde 1935 zunächst dem Reichsgesundheitsamt angegliedert, war ab 1942 selbständige Reichsanstalt und erhielt dabei den Namen Robert-Koch-Institut. In Zusammenarbeit mit dem Reichsarzt SS führten viele Wissenschaftler des Instituts Menschenversuche in nationalsozialistischen Konzentrationslagern und in psychiatrischen Einrichtungen durch. Andere Mitarbeiter hatten wichtige Positionen im (wehrwissenschaftlich orientierten) Wissenschaftssystem und anderen medizinischen Einrichtungen der NS-Zeit inne. Neben Menschenversuchen im KZ Sachsenhausen wurden ab 1942 an Häftlingen des KZ Buchenwald Fleckfieberimpfstoffe getestet. Claus Schilling, Direktor der tropenmedizinischen Abteilung am RKI, infizierte im KZ Dachau zirka 1200 Insassen mit Malaria, um Malariaimpfstoffe zu testen. Durch diese Versuche starben 300 bis 400 Menschen. (...)"
Finde es schon bemerkenswerrt, zu welchem Zeitpunkt das RKI seinen Namen erhielt.
Sun Oct 10 16:28:36 CEST 2021 |
pibaer
Nur kurz noch, weil mir die Elektroauto-Diskussion immer sofort auf den Zeiger geht und ich äußerst ungern Zeit dafür verschwende:
Ich hatte sie doch erklärt. Was war denn an der Logik so schwer zu verstehen? Habe ich irgendwo regenerative Quellen im absoluten Überfluss, ist die Effizienz bei der Erzeugung des Energieträgers vollkommen zweitrangig, wenn ich dafür andere Vorteile mitnehmen kann, insbesondere hinsichtlich der Speicherung, dem Transport und der Effizienz bezüglich Energiegehalt pro Volumen und Gewicht. Dann bin ich eben nicht mehr auf halbgare, beschissene und teure Krüppellösungen am Ort des Verbrauchs angewiesen.
Ganz einfach: Ich hasse technische Krüppellösungen, die von zumeist ungebildeten und oft sogar dummen Politikern und ganz vielen Lobbyisten mit viel Steuergeldern in den Markt gedrückt werden und keine Probleme lösen, sondern sie im Gegenteil für extrem viel Aufwand sogar noch vergrößern. Ich bin keiner, der sich in einer Subventionsblase gemütlich einrichten und sich das alles schönreden kann.
Sun Oct 10 17:36:46 CEST 2021 |
PS-Schnecke52374
Was du aber weiterhin nicht erklärt hast, wo denn diese nahezu unerschöpflichen Quellen sein sollen.
Wenn du mir die aufzeigen kannst, dann will ich in der Richtung nichts mehr sagen.
Allerdings ... es gab ja schon Berechnungen, was wohl der Liter Sprit so kosten würde, wenn man ihn beispielsweise in Marokko aus Sonnenenergie erzeugen würde ...reine Herstellungskosten so um die 2€ Was der gute Saft dann hier an der Tanke kostet, kannst dir bestimmt selbst ausrechnen
Ist es das, was du dir wünschst?
Vielleicht habe ich ja eine falsche Vorstellung davon, was du unter einer Krüppellösung verstehst, vielleicht magst mich dahingehend erhellen.
Dann sind wir ja schon zu zweit. Mein Gewissen beruhigt sich daran, dass ich nicht an der großen Förderarie teilnahm, und "nur" mit 2000 statt 6000€ für den Kauf gefördert wurde, aber beruhige dich, es wäre auch dann der I3 geworden, wenn es dafür 0€ Staatsknete gegeben hätte.
Ebenso mach ich die Rammelei um die geförderten Wallboxen nicht mit. Ich weiß, dass mir die 2,4 kW daheim vollkommen ausreichen, und den Luxus von 11 kW, so ich ihn denn wollte, würde ich aus eigener Tasche zahlen.
Schön reden muss ich mir nichts. Ich fahre die selben Strecken, wie vorher mit dem RX, nur dass ich für den Fahrstrom im Monat nur das 1,5 bis 2 Fache dessen ausgeben muss, was ich vorher in der Woche vertankt habe. Allein das ist für mich ein gutes Argument (die inzwischen deutlich gestiegenen Spritpreise sind da noch nicht einmal berücksichtigt). Von der Wartungsseite her 250 bis 300€ aller 2 Jahre vs. 250 bis knapp 1000€ aller 15.000 km ist auch ein nicht unerheblicher Unterschied.
Was man allerdings durchaus als Nachteil betrachten könnte: Bei meinen Strecken muss ich unterwegs zwischenladen, das sind eben bis zu 20 Minuten am Tag, die ich aufbringen muss... allerdings keine vertane Zeit, da ich fast immer am Supermarkt lade, und meine Frau die Zeit fürs Einkaufen spart. (OK, nicht jeder muss mehrmals wöchentlich einkaufen, aber so haben wir den Luxus, immer ganz frisches Gemüse zu haben
)
Und ja, so schnell wie der RX kann er auch nicht fahren ... stört >mich< nicht, Anderen liegt das vielleicht schwer im Magen.
Und was die Urlaubsfahrten angeht: Mehr Pausen als mit dem RX machen wir auch nicht, und die Größe fehlt >uns< auch nicht, eigentlich war der RX für nur 2 Erwachsene mindestens 2 Nummern zu groß. Aber die Einsicht kam auch erst, nachdem wir gesehen haben, dass der I3 auch reicht, ohne eine Verzichtsnummer zu sein. Für eine 4 köpfige Familie schaut das dann anders aus, klar, aber da wäre jedes Auto in der Größe des I3 zu klein, egal, was für ein Motor drinnen ist.
Sun Oct 10 19:47:46 CEST 2021 |
touranfaq
Das ist jetzt aber ein ziemlich billiger Trick gewesen. Dem E-Auto unterstellst Du, mit 100% Kohle geladen zu werden (was so nicht korrekt ist), aber deinen ineffizienten Umwandlungen von Strom in synthetische Energieträger unterstellst Du, dass sie rein regenerativ laufen.
In der bereits verlinkten Electricity Map siehst du, dass wir auch nachts Strom exportieren bzw. verschenken weil Kohle eben nicht beliebig nach unten skaliert und auch nachts Windstrom und Wasserkraft erzeugt werden. Also lade ich diesen Überschuß doch lieber ins Auto als ihn zu verschenken...
Sun Oct 10 20:24:38 CEST 2021 |
touranfaq
Komisch nur dass mittlerweile alles, was einen Motor hat, mit Akku funktioniert. Bohrhammer, Schlagschrauber, Rasenmäher... Sind das in deinen Augen alles "Krüppellösungen"?
Und jetzt mal ganz abgesehen vom Umweltgedanken:
Wenn man ein E-Auto gefahren ist und setzt sich wieder zurück in den Verbrenner, fühlt sich das an wie ein Schritt zurück in die Steinzeit. Leistungsentfaltung und Fahrkomfort eines Elektroauto sind im Vergleich zum Verbrenner wie von einer anderen Welt. Das Gefühl, geräuschlos und völlig gleichmäßig und kraftvoll zu beschleunigen gibt kein Verbrenner in dieser Form her.
Hinzu kommt die lokale Emissoonsfreiheit in der Stadt, bis auf Bremsstaub und Abrieb keinerlei gesundheitsgefährdenden Emissionen.
Sun Oct 10 21:23:28 CEST 2021 |
rpalmer
Ja stimmt, ich fahre auch immer mit meinem Bohrhammer durchs Land. Hat ja auch den gleichen Energiebedarf. Und es ist sicherlich reines "Wir könnens halt", dass solche Geräte für entsprechende Nutzungszwecke auch mit Benzinbetrieb angeboten werden.
Ist aber eine äußerst lustige Diskussion. Da kommt man mit dem Kauf von irgendeiner neuen Karre (Ob nun Stecker oder Rüssel, egal) um die Ecke und macht sich dann, weil mit Stecker anscheinend "legitimer" mit Rechnungen die Welt wie sie einem gefällt, um damit irgendeinen Vorteil für "die Umwelt" nachzuweisen.
Das Stichwort "graue Energie" ist mal völlig egal. Für den Bau der Kiste, für den Bau der "kleinen Akkus", für den Bau und Inbetriebnahme des ganzen Ladezubehörs, für den Bau der ganzen tollen neuen "Fabriken", wo gefühlt jeder Hersteller lieber ne neue Halle hinklatscht, statt die alte umzubauen und wenn dann das Ding sein Lebensende erreicht hat, dann in die super Pilotanlage, wo mit dem Energiebedarf eines 5 Watt Lämpchens eine Effizienz von "Ferner liefen" beim Recycling erreicht wird.
Coole Nummer, "Umweltschutz" durch Neuanschaffung.
OK, ja mag nun beim Betrieb mit weniger Energie auskommen. Wie viel Energie benötigt das aktuelle Fahrzeug? Die Differenz einfach gegen die eingeflossene graue Energie gegenrechnen, ab wann kommt man ins Plus und tut der Umwelt den propagierten Nutzen?
Ironischerweise schrieb einst:
Da war ihm der ganzen Fußabdruck noch wichtig, siehe auch:
Aber ein User schrieb, nicht lange her, auch:
Doch nur alles Geschwätz, um im alten Laberfred via "Sprücheklopfen" Eindruck zu schinden?
Oder zum staatlichen Geldgeschenk:
Wie sich doch die Ansichten ändern...
Ja, eine Woche toll und dann total langweilig. Wie so alles, eine Gewöhnung. Und dennoch, wenn ich das "Umweltwunder" jobbedingt mal wieder bewegt habe, auch forscher als es im Alltagsbetrieb möglich ist, ich komme mir in meinem fast drei Jahrzehnte altem Fahrzeug nicht "komisch" vor. Das ist so, als würde ich von einem Fahrrad verlangen, dass es mich jederzeit ohne Anstrengungen voranbringt, obwohl ich das erst mit dem Moped erlebe. Da will ja auch keiner mehr zurück im Alltag. Doch wir sollen schon, während die die klassichen "Fahrradländer" nun auch mit dem Wohlstand auf das verzichten.
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