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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Sun Jul 11 14:40:23 CEST 2021    |    passat32

Ist doch aber erfreulich das VW und Co nicht dem billigen, umweltfeindlichen Aktionismus irgendwelcher selbsternannter „Aktivisten“ erlegen ist und mit halbwegs Sachverstand reagiert hat. Sicherlich gab es hier und da Potential noch was besser zu machen, aber unterm Strich waren Nachbesserungen sicherlich deutlich besser für die Umwelt als gute, schicke und kaum gebrauchte Fahrzeuge zu verschrotten.

Sun Jul 11 14:50:41 CEST 2021    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 11. Juli 2021 um 14:29:57 Uhr:

Wie dem auch sei, es ging mir ja nur darum zu zeigen, wer bei dem Deal die Hosen anhatte.

Daran ist zu sehen, was die Rechtslage hergab und was sinnvoll und pragmatisch ist.

 

Wie ich bereits schreib: Es ist immer sinnvoll, Problemlösung und Bestrafung zu trennen.

Sun Jul 11 15:53:49 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 11. Juli 2021 um 14:50:41 Uhr:

 

Wie ich bereits schreib: Es ist immer sinnvoll, Problemlösung und Bestrafung zu trennen.

Und wie ich schon schrieb: Es gab keine Problemlösung, zumindest nicht aus Sicht des Verbrauchers. Der hatte nämlich nach dem Update ein Fahrzeug mit höherem Verbrauch, höherem Verschleiß, und mit einem geringeren Wiederverkaufswert.

 

"Gelöst" war das Problem nur aus Sicht des Konzerns, die sind nämlich mit der billigsten Lösung davon gekommen.

Sun Jul 11 16:05:15 CEST 2021    |    rpalmer

Zitat:

@pibaer schrieb am 11. Juli 2021 um 11:56:17 Uhr:

Zitat:

@rpalmer schrieb am 11. Juli 2021 um 11:42:49 Uhr:

Es braucht da Eingriffe durch den Staat, welche diese natürlich ablehnt. Aber ohne diese Eingriffe, hätten wir wohl noch heute 16 h Schichten... damit es ein paar elitären Wichsern gut geht und der Rest sich verheizen darf. Und der erwähnte Abgasskandal zeigt das gleiche auf. Warum nicht so gehandhabt wie in den Staaten? Da war der großkotzige VW-Konzern ziemlich kleinlaut.

Wie ich schon Holger schrieb: Es ist in meinen Augen die deutlich intelligentere Herangehensweise, die Lösung des Problems (manipulierte Karren) und die Bestrafung voneinander zu trennen. [...]

Was hat das mit meiner Aussage, der Industrie all zuviel freien Lauf zu lassen, schadet zu tun?

Verstehe nicht, was du mir sagen willst.

 

Zitat:

Weder die VW-Aktionäre noch der kleine Sachbearbeiter oder Bandbearbeiter sind irgendwie verantwortlich für diesen Scheiß. Man bestraft ja auch nicht Dich mit, weil in Deiner Straße einer wohnt, der andere betrogen hat.

Was ist das für ein Vergleich mit der Straße? Der hinkt nicht, der konnte niemals gehen.

Im Übrigen sprach niemand davon VW komplett zu zerstören. Und wenn die Strafe dazu führt, dass sich die Bilanzen verschlechtern - tja, dann können sich die Leute bei ihrem spitzenmäßigen Vorstand bedanken. Wer die Suppe eingebrockt?

 

Mit diesem Argument kann man ja jede Strafe "wegbegründen". Man kann den Angeklagten nicht mit einer Geldstrafe belegen, denn seine Ehefrau und Tochter, welche auch auf dessen Verdienst angweisen sind, die können ja nichts dafür... und wird dennoch gemacht. In einem sinnigen Maß: Man ermittelt was tatsächlich gebraucht wird und "Überschuss" ist.

 

Zitat:

Und wenn man mal sieht, was mit Winterkorn und seinen Buddies passiert ist

Nicht viel? Angesichts dessen was die in Gang gebracht haben...

 

Zitat:

wird der nach seiner Haftstrafe

So wie Zumwinkel?

 

Zitat:

Und BTW: Du hast mit Sicherheit seitdem diverse Compliance-Kurse

Das ganze leere Geseife gab es schon vor dem VW-Skandal und man sieht wie effektiv das war und wie brav Meldung gemacht wurde.

Sun Jul 11 16:10:58 CEST 2021    |    Steam24

Zitat:

@touranfaq schrieb am 11. Juli 2021 um 14:29:57 Uhr:

Zitat:

@pibaer schrieb am 11. Juli 2021 um 14:02:44 Uhr:

 

Keineswegs, denn das wäre umwelttechnisch die viel größere Sauerei und dann auch noch schweineteuer dazu. Die Karren wurden mittels Software auf den Stand gebracht, den sie gesetzlich erfüllen mussten und die darauffolgenden Probleme der Kunden wären in meinen Augen Gewährleistungsprobleme gewesen, wenn es richtig gelaufen wäre. Allerdings muss man auch zugeben, dass VW beim Tausch der AGRs einigermaßen kulant war. Ich hätte 100% Kostenübernahme erwartet, aber ganz alleine gelassen wurden die Kunden auch nicht.

Ich will nicht sagen, dass das ideal gelaufen ist, aber der komplette Rückkauf wäre am Ende einfach nur eine schweineteure, riesige Umweltsauerei gewesen.

Wie dem auch sei, es ging mir ja nur darum zu zeigen, wer bei dem Deal die Hosen anhatte. Und das ist nur ein Beispiel von vielen, wenn ich sehe wie großzügig die Milliarden in der Corona-Krise verteilt wurden, aber um die Schulen mit zeitgemäßer IT Ind Luftfilter auszustatten oder Pflegekräfte ordentlich zu bezahlen ist kein Geld da...

Es wäre ja durchaus möglich gewesen, VW dazu zu verdonnern, den Kunden eine Hardwarenachrüstung zu spendieren. Hat die Autolobby jedoch zu verhindern gewusst mit kräftiger Unterstützung seitens des Verkehrsministers. :rolleyes:

Sun Jul 11 16:22:11 CEST 2021    |    rpalmer

Zitat:

@pibaer schrieb am 11. Juli 2021 um 14:02:44 Uhr:

Zitat:

@touranfaq schrieb am 11. Juli 2021 um 13:16:34 Uhr:

Das Problem der manipulierten Karren wurde ja nicht gelöst. Das SW-Update brachte den Kunden nur Ärger. Die USA ist da den richtigen Weg gegangen (Verpflichtung zum Rückkauf). Das wäre in D mit entsprechendem politischem Druck auch möglich gewesen.

Keineswegs, denn das wäre umwelttechnisch die viel größere Sauerei und dann auch noch schweineteuer dazu. Die Karren wurden mittels Software auf den Stand gebracht, den sie gesetzlich erfüllen mussten und die darauffolgenden Probleme der Kunden wären in meinen Augen Gewährleistungsprobleme gewesen, wenn es richtig gelaufen wäre. Allerdings muss man auch zugeben, dass VW beim Tausch der AGRs einigermaßen kulant war. Ich hätte 100% Kostenübernahme erwartet, aber ganz alleine gelassen wurden die Kunden auch nicht.

Ich will nicht sagen, dass das ideal gelaufen ist, aber der komplette Rückkauf wäre am Ende einfach nur eine schweineteure, riesige Umweltsauerei gewesen.

Mit Umweltschutz zu argumentieren bei einer Automobilfirma ist irgendwie grotesk.

Da schickt sich der Laden an, der größte Automobilhersteller zu werden, schiebt 10 Millionen Fahrzeuge heraus jedes Jahr... und dann ist es aber der Umwelt nicht zuzumuten, wenn Fahrzeuge, welche die gesetzlichen Vorgaben nicht erfüllen und mal eben zig faches an Schadstoffen rausballern im Vergleich zu uralten €3-Benzinern, vom Hersteller zurückgekauft werden müssen.

 

Die Kisten haben keine Zulassung, dürfen somit nicht in Betrieb genommen werden.

Dann wird eine Bastellösung reingeklatscht, mit Nachteilen für die Käufer und fertig.

Rüst du "kleiner Wicht" aber ne Gasanlage nach und trage die nicht sofort ein. Da ist Polen offen und der Staat legt dir ganz schnell die Kiste still. Und es interessiert den nicht die Bohne welche Folgen es für dich hat.

 

In den USA wurden die Kisten nicht nur rückgekauft, sondern sie durften auch nicht irgendwo exportiert werden. Solange nicht, bis diese wirkungsvoll auf den eigentlichen Stand gebracht wurden. Und das war dort beliebe mehr als nur ein Softwareupdate. Dort wird eben der Verbraucherschutz großgeschrieben, was man hier eben nicht kennt. Hier wurden die Käufer im Regen stehen gelassen.

 

Weiters sind die Folgen für alle anderen, nicht betroffenen Dieselbesitzer, verheerend. Restwerte der Kisten abgesackt, kaum Nachfrage danach, neuer Auftrieb für Fahrverbote und "Anti-Verbrenner"-Diskussionen - da sagen wir artig "Danke Autoindustrie".

Sun Jul 11 16:23:43 CEST 2021    |    rpalmer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 11. Juli 2021 um 15:53:49 Uhr:

Und wie ich schon schrieb: Es gab keine Problemlösung, zumindest nicht aus Sicht des Verbrauchers. Der hatte nämlich nach dem Update ein Fahrzeug mit höherem Verbrauch, höherem Verschleiß, und mit einem geringeren Wiederverkaufswert.

 

"Gelöst" war das Problem nur aus Sicht des Konzerns, die sind nämlich mit der billigsten Lösung davon gekommen.

So ist es. Aber denk doch an die Aktionäre und die VW-Angestellten, kann nicht sein, dass die Minderheit Einschnitte hinnehmen muss... lieber die Käufer + alle anderen Dieselbesitzer, deren Fahrzeuge erhöhten Wertverlust als Bonus & "Kollektivstrafe" erhielten.

Sun Jul 11 16:25:03 CEST 2021    |    passat32

Ehrlich gesagt bin ich dankbar das keine AdBlue-Lösung nachgerüstet wurde! Das hätte mich beim EOS auch betroffen

Sun Jul 11 16:33:14 CEST 2021    |    rpalmer

Warum kauft man sowas?

Früher gabs ja noch halbwegs Argumente für Diesel... aber heute?

Und speziell in einem Cabrio das Getuckere eines Diesels?

Da gabs auch den 3,2 und 3,6 VR6 - oder den älteren 2,0 FSI, wenns nicht die "dicke Maschine" sein muss.

Sun Jul 11 16:38:50 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@Steam24 schrieb am 11. Juli 2021 um 16:10:58 Uhr:

 

Es wäre ja durchaus möglich gewesen, VW dazu zu verdonnern, den Kunden eine Hardwarenachrüstung zu spendieren. Hat die Autolobby jedoch zu verhindern gewusst mit kräftiger Unterstützung seitens des Verkehrsministers. :rolleyes:

Kann nicht sein, denn laut @pibaer hat die Wirtschaft keinerlei Einfluss auf die Politik ;)

Sun Jul 11 16:43:33 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@rpalmer schrieb am 11. Juli 2021 um 16:22:11 Uhr:

 

 

Mit Umweltschutz zu argumentieren bei einer Automobilfirma ist irgendwie grotesk.

Da schickt sich der Laden an, der größte Automobilhersteller zu werden, schiebt 10 Millionen Fahrzeuge heraus jedes Jahr... und dann ist es aber der Umwelt nicht zuzumuten, wenn Fahrzeuge, welche die gesetzlichen Vorgaben nicht erfüllen und mal eben zig faches an Schadstoffen rausballern im Vergleich zu uralten €3-Benzinern, vom Hersteller zurückgekauft werden müssen.

 

Die Kisten haben keine Zulassung, dürfen somit nicht in Betrieb genommen werden.

Dann wird eine Bastellösung reingeklatscht, mit Nachteilen für die Käufer und fertig.

Rüst du "kleiner Wicht" aber ne Gasanlage nach und trage die nicht sofort ein. Da ist Polen offen und der Staat legt dir ganz schnell die Kiste still. Und es interessiert den nicht die Bohne welche Folgen es für dich hat.

 

In den USA wurden die Kisten nicht nur rückgekauft, sondern sie durften auch nicht irgendwo exportiert werden. Solange nicht, bis diese wirkungsvoll auf den eigentlichen Stand gebracht wurden. Und das war dort beliebe mehr als nur ein Softwareupdate. Dort wird eben der Verbraucherschutz großgeschrieben, was man hier eben nicht kennt. Hier wurden die Käufer im Regen stehen gelassen.

 

Weiters sind die Folgen für alle anderen, nicht betroffenen Dieselbesitzer, verheerend. Restwerte der Kisten abgesackt, kaum Nachfrage danach, neuer Auftrieb für Fahrverbote und "Anti-Verbrenner"-Diskussionen - da sagen wir artig "Danke Autoindustrie".

Kann ich nur umfassend zustimmen. Auch die Diskussion um Fahrverbote wäre nie so in Gang gekommen ohne Abgasskandal. Die Kollateralschäden sind mannigfaltig, nicht nur für die direkt betroffenen.

Sun Jul 11 17:00:20 CEST 2021    |    passat32

Zitat:

@rpalmer schrieb am 11. Juli 2021 um 16:33:14 Uhr:

Warum kauft man sowas?

Früher gabs ja noch halbwegs Argumente für Diesel... aber heute?

Und speziell in einem Cabrio das Getuckere eines Diesels?

Da gabs auch den 3,2 und 3,6 VR6 - oder den älteren 2,0 FSI, wenns nicht die "dicke Maschine" sein muss.

Weil es deutlich weniger verbraucht (ich denke da sehr an die Umwelt), uns weil es gut ziehen kann (auch der EOS hat eine AHK).

Sun Jul 11 17:04:13 CEST 2021    |    rpalmer

Wen interessiert beim Hobbyauto der Verbrauch? Im Alltagshobel kann ich es nachvollziehen, aber bei einem reinen Hobbyauto?

Und an die Umwelt denken, gleichzeitig sich aber so eine Dreckschleuder kaufen? Der Witz ist gut.

 

Was hat der Motor mit der Anhängelast zu tun? :confused:

Sun Jul 11 20:01:22 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@rpalmer schrieb am 11. Juli 2021 um 17:04:13 Uhr:

Wen interessiert beim Hobbyauto der Verbrauch? Im Alltagshobel kann ich es nachvollziehen, aber bei einem reinen Hobbyauto?

Und an die Umwelt denken, gleichzeitig sich aber so eine Dreckschleuder kaufen? Der Witz ist gut.

Du kennst Sascha jetzt schon so lange und erkennst seinen Ironiemodus nicht? "Sascha denkt an die Umwelt" ist genau so einzuordnen wie wenn ich sage "Ich kaufe mir morgen einen Golf." :D

 

Außerdem braucht er die AHK für seinen Bootsanhänger, nehme ich an. So ne Yacht wiegt schon...

Sun Jul 11 20:03:20 CEST 2021    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 11. Juli 2021 um 20:01:22 Uhr:

Zitat:

@rpalmer schrieb am 11. Juli 2021 um 17:04:13 Uhr:

Wen interessiert beim Hobbyauto der Verbrauch? Im Alltagshobel kann ich es nachvollziehen, aber bei einem reinen Hobbyauto?

Und an die Umwelt denken, gleichzeitig sich aber so eine Dreckschleuder kaufen? Der Witz ist gut.

Du kennst Sascha jetzt schon so lange und erkennst seinen Ironiemodus nicht? "Sascha denkt an die Umwelt" ist genau so einzuordnen wie wenn ich sage "Ich kaufe mir morgen einen Golf." :D

 

Außerdem braucht er die AHK für seinen Bootsanhänger, nehme ich an. So ne Yacht wiegt schon...

Sagt unser Heuchler des Jahrzehnts …

Sun Jul 11 20:19:12 CEST 2021    |    rpalmer

h mit

Zitat:

@passat32 schrieb am 11. Juli 2021 um 17:00:20 Uhr:

Zitat:

@rpalmer schrieb am 11. Juli 2021 um 16:33:14 Uhr:

Warum kauft man sowas?

Früher gabs ja noch halbwegs Argumente für Diesel... aber heute?

Und speziell in einem Cabrio das Getuckere eines Diesels?

Da gabs auch den 3,2 und 3,6 VR6 - oder den älteren 2,0 FSI, wenns nicht die "dicke Maschine" sein muss.

Weil es deutlich weniger verbraucht (ich denke da sehr an die Umwelt), uns weil es gut ziehen kann (auch der EOS hat eine AHK).

Gerade geschaut, die 3,2er liegen bei so 10 Litern im Schnitt, wer öfters Strecke fährt auch unter 9 Litern.

Für die gebotene Leistung geht das echt in Ordnung.

 

Der 2,0 Benziner liegt bei 8,6 Litern im Schnitt... auch hier: Für zwei Zylinder mehr die üblichen 1-2 Liter mehr.

Sun Jul 11 20:29:40 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@passat32 schrieb am 11. Juli 2021 um 20:03:20 Uhr:

 

Sagt unser Heuchler des Jahrzehnts …

Naja, meinen Carbon-Footprint wirst Du schon allein wegen dem ganzen Apple-Elektroschrott im Alugehäuse toppen... Dann dein großer Fuhrpark mit hohen Laufleistungen... :p

Sun Jul 11 20:36:59 CEST 2021    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 11. Juli 2021 um 20:29:40 Uhr:

Zitat:

@passat32 schrieb am 11. Juli 2021 um 20:03:20 Uhr:

 

Sagt unser Heuchler des Jahrzehnts …

Naja, meinen Carbon-Footprint wirst Du schon allein wegen dem ganzen Apple-Elektroschrott im Alugehäuse toppen... Dann dein großer Fuhrpark mit hohen Laufleistungen... :p

Das hast du alles mit nur einer einzigen deiner unzähligen Brasilien-Reisen aufgeholt. Dabei hättest du auch hier in den Puff gehen können :D ;p

Sun Jul 11 21:06:05 CEST 2021    |    pibaer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 11. Juli 2021 um 16:05:15 Uhr:

Mit diesem Argument kann man ja jede Strafe "wegbegründen".

Nein, man kann die Strafe gezielt einsetzen, ohne unschuldige Leute zu treffen. Der Vergleich mit der Straße passt perfekt. Der Bandarbeiter kann genauso wenig für "sein" Management wie Du für kriminelle Mitbewohner auf Deiner Straße.

Sun Jul 11 21:11:21 CEST 2021    |    pibaer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 11. Juli 2021 um 16:22:11 Uhr:

Mit Umweltschutz zu argumentieren bei einer Automobilfirma ist irgendwie grotesk.

Nö, ist es nicht. Die Hütten sind mit den Software-Änderungen auf den vorgeschriebenen Stand gebracht worden. Die zurückzukaufen hätte praktisch "Verschrottung" bedeutet und solche Lösungen finde ich abartig. Nur, weil Automobile nicht besonders umweltfreundlich sind, muss man nicht gleich mit völlig abartigen Lösungen herumhantieren.

Und dass die Käufer hier diverse Nachteile schlucken mussten, ist eine andere Geschichte, die aber nicht generell die Lösung der Software-Anpassung in Frage stellt, sondern den recht schwachen europäischen und deutschen Verbraucherschutzgesetzen geschuldet ist.

Sun Jul 11 22:44:56 CEST 2021    |    mozartschwarz

Naja, ob das der vorgeschriebene Stand war? Es war die billigste Lösung für VW ohne das die Politik gänzlich das Gesicht verliert.

Sun Jul 11 22:52:33 CEST 2021    |    rpalmer

Zitat:

@pibaer schrieb am 11. Juli 2021 um 21:06:05 Uhr:

Nein, man kann die Strafe gezielt einsetzen, ohne unschuldige Leute zu treffen. Der Vergleich mit der Straße passt perfekt. Der Bandarbeiter kann genauso wenig für "sein" Management wie Du für kriminelle Mitbewohner auf Deiner Straße.

Warum auch immer du stets den Bandarbeiter bemühst, niemand hat davon gesprochen VW in den Ruin zu treiben oder, wie einst die IG Farben, zu zerschlagen. Damit wäre nichts gewonnen. Mal davon abgesehen, dass die IGM Schrauberbären da ziemlich spät an der Reihe wären... zunächst würde man den Leiharbeitern das Werkstor zeigen.

 

Wie gesagt, die zahlreichen Dieselbesitzer (Allgemein, nicht allein VW), wurden auch "bestraft": Mit weiteren Fahrverboten, mit gesunkener Nachfrage und damit Wert des Fahrzeuges - die VW Geschichte hat dem einen kräftigen Anschubser gegeben.

Sun Jul 11 23:14:17 CEST 2021    |    rpalmer

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 11. Juli 2021 um 22:44:56 Uhr:

Naja, ob das der vorgeschriebene Stand war? Es war die billigste Lösung für VW ohne das die Politik gänzlich das Gesicht verliert.

Die Autos haben keine Betriebserlaubnis gehabt. Bei einzelnen Privatpersonen wird dann schnurstracks und ohne Diskussion das Fahrzeug stillgelegt, bis die BE wieder erlangt wurde.

In diesem Fall durften abertausende Fahrzeuge weiterhin herumfahren, trotz fehlender BE.

Stießen deutlich mehr Schadstoffe aus, als erlaubt und dafür wurde zu wenig KFZ Steuer bezahlt.

 

Danach kam das halbgare Softwareupdate. Nun hielten die Kisten einigermaßen die Grenzwerte ein.

Aber entsprachen nicht mehr den Stand mit dem der Kaufvertrag geschlossen wurde, z.B. Verbrauch, aber auch der Verschleiss der Komponenten die bspw. 160tkm Haltbarkeit aufweisen müssen. Eigentlich eine mangelhaft Sache, weshalb der Verkäufer zur Mangelbehebung verpflichtet ist.

 

Und da wäre Rückkauf die ordentlichste Sache, da man nicht zeitnah die Mängel beheben kann und eben keine BE mit der Schummelei. Rückkauf heißt nicht verschrotten, sondern bietet auch die Möglichkeit die Fahrzeuge vollwertig umzurüsten und dann erneut in den Markt zu bringen. Aber die Diskussion ist so durch, gab da auch genug die nochmals in dem Laden gekauft haben. Das ist dann Masochismus, man will offenbar so behandelt werden.

Mon Jul 12 06:35:38 CEST 2021    |    mozartschwarz

Schon klar. Ein vorgehen wie in den USA halt.

Mon Jul 12 08:38:33 CEST 2021    |    touranfaq

Die "Welt" mal wieder *muhahhaha*

 

Da wollten sie wohl das Geld für die Nachtschicht sparen und haben dem Pförtner gesagt "Drück auf diesen Knopf wenn das Spiel vorbei ist :D


Mon Jul 12 08:59:37 CEST 2021    |    passat32

Zitat:

@rpalmer schrieb am 11. Juli 2021 um 20:19:12 Uhr:

h mit

Zitat:

@rpalmer schrieb am 11. Juli 2021 um 20:19:12 Uhr:

Zitat:

@passat32 schrieb am 11. Juli 2021 um 17:00:20 Uhr:

 

 

Weil es deutlich weniger verbraucht (ich denke da sehr an die Umwelt), uns weil es gut ziehen kann (auch der EOS hat eine AHK).

Gerade geschaut, die 3,2er liegen bei so 10 Litern im Schnitt, wer öfters Strecke fährt auch unter 9 Litern.

Für die gebotene Leistung geht das echt in Ordnung.

 

Der 2,0 Benziner liegt bei 8,6 Litern im Schnitt... auch hier: Für zwei Zylinder mehr die üblichen 1-2 Liter mehr.

Das hat mehrere Hintergedanken meinerseits:

die V6 3,2 Liter gibt es nur im VFL, den fand ich optisch aber mit diesem Plakettengrill nicht ansprechend. (der Plakettengrill hat mit nur beim Golf 5 gefallen). Der FL-EOS sieht in meinen Augen deutlich moderner und stimmiger aus. Da aber gibt es dann nur noch 4-Zylinder Benziner.

 

Mir sind aber 8 oder gar 10 Liter Verbrauch einfach zu viel. Ich kenn mich dann, da fang ich dann an zu denken wenn ich eine Fahrt mache, bei 6 Litern Diesel hingegen, und es ist ja eher weniger, da denk ich da nicht drüber nach. War auch schon beim Erdbeerkörbchen so ein Thema, letztlich hab ich dann keine Lust zu fahren wenn der 9 Liter Super durchzieht.

 

Der unumstrittene Vorteil des Diesel ist ja der deutlich niedrigere Verbrauch, auch wenn er mal rennen muss oder belastet wird. Wenn ich heute höre was Leute mit ihren Benzin-SUV durch den Tank schicken, ich versteh das einfach nicht.

Mon Jul 12 09:10:28 CEST 2021    |    Steam24

Abgasskandal: war es doch nicht der Hausmeister?

 

https://www.motor-talk.de/.../...ge-ueber-den-diesel-t6526332.html?...

 

Ein Gerichtsurteil liegt jedenfalls nicht auf VW-Linie.

Mon Jul 12 11:25:36 CEST 2021    |    passat32

Zitat:

@Steam24 schrieb am 12. Juli 2021 um 09:10:28 Uhr:

Abgasskandal: war es doch nicht der Hausmeister?

 

https://www.motor-talk.de/.../...ge-ueber-den-diesel-t6526332.html?...

 

Ein Gerichtsurteil liegt jedenfalls nicht auf VW-Linie.

Ich bin mal gespannt wie es mit Zermedes weiter geht. Die haben sich ja "freigekauft" was die Verurteilung angeht.

Mon Jul 12 11:40:03 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@passat32 schrieb am 12. Juli 2021 um 11:25:36 Uhr:

 

 

Ich bin mal gespannt wie es mit Zermedes weiter geht. Die haben sich ja "freigekauft" was die Verurteilung angeht.

Das war wegen den AdBlue-Tanks. Völlig anderes Thema.

Mon Jul 12 13:33:38 CEST 2021    |    touranfaq

Hier hat sich mal jemand den Lebenslauf von Laschet ein bisschen genauer angesehen:

 

https://threadreaderapp.com/thread/1403719097121189889.html

 

Wie sich herausstellt: Ne Menge heiße Luft (so wurde zum Beispiel aus einer Tätigkeit beim Radio ein "Journalist" obwohl er nie eine Ausbildung als solcher hatte) und vor allem gute Beziehungen. Bemerkenswert selbstkritisch ist er am Schluss:

 

»Es kann sein, dass ich am Ende übrig bleibe.«

 

Genau so ist es eingetreten...

Mon Jul 12 14:44:33 CEST 2021    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Juli 2021 um 13:33:38 Uhr:

Hier hat sich mal jemand den Lebenslauf von Laschet ein bisschen genauer angesehen:

 

https://threadreaderapp.com/thread/1403719097121189889.html

 

Wie sich herausstellt: Ne Menge heiße Luft (so wurde zum Beispiel aus einer Tätigkeit beim Radio ein "Journalist" obwohl er nie eine Ausbildung als solcher hatte) und vor allem gute Beziehungen. Bemerkenswert selbstkritisch ist er am Schluss:

 

»Es kann sein, dass ich am Ende übrig bleibe.«

 

Genau so ist es eingetreten...

Nichts als heiße Luft, so wie wir Dich kennen:

Zitat:

Jeder kann sich Journalist nennen – ohne spezielle Voraussetzungen oder einen bestimmten Ausbildungsweg, da die Berufsbezeichnung vom Gesetzgeber nicht geschützt wurde. Auch Pressefotografen und Bildredakteure werden den Journalisten zugeordnet. Die Bezeichnung „Redakteur“ ist ebenfalls nicht geschützt, aber tarifvertraglich festgelegt.

leg Dich wieder hin und schlaf weiter fleissig im HomeOffice.

Mon Jul 12 15:14:03 CEST 2021    |    touranfaq

@passat32

 

Dann bleibt es heiße Luft wenn sich jeder so nennen darf :p


Mon Jul 12 16:47:28 CEST 2021    |    touranfaq

@pibaer

 

Ein herrliches Beispiel dafür dass mir eben nicht der Aluhut drückt, sondern eher Du zu blauäugig bist:

 

https://threadreaderapp.com/thread/1413193090584748036.html

 

Hintergrund:

 

https://www.abgeordnetenwatch.de/.../...dp-sagt-dankeschoen-mit-update

 

Gerade bei den Themen Bahr, Rürup und Riester wurden die "Beziehungen" zwischen Wirtschaft und Politik offensichtlich.

 

Siehe auch:

 

https://www.spiegel.de/.../...meyer-zwei-millionen-euro-a-1002486.html

Mon Jul 12 18:24:07 CEST 2021    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Juli 2021 um 15:14:03 Uhr:

@passat32

 

Dann bleibt es heiße Luft wenn sich jeder so nennen darf :p

Nun, man kann sich auch Abteilungsleiter nennen, wenn man einer ist. Eine spezielle Ausbildung gibt es dafür auch nicht. Trotzdem ist es nicht einfach heiße Luft.

 

Die "journalistische Tätigkeit" von Baerbock ist ja auch eher dünn, aber nicht das, was an ihrem Lebenslauf als besonders fehlerhaft und aufgebauscht hervorragt. Nur was bei der auffällt: Praktisch jede Ecke ihrer Vergangenheit der letzten 10...12 Jahre, in die man hineinsieht, ist irgendwie "schimmelig". Und ganz besonders ragt bei der heraus, dass sie alles mitnimmt, was sich irgendwie mitnehmen lässt. Die ist praktisch die Verkörperung des Mottos "Ich leiste zwar nichts, aber das steht mir einfach zu."

Mon Jul 12 18:25:41 CEST 2021    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Juli 2021 um 16:47:28 Uhr:

@pibaer

 

Ein herrliches Beispiel dafür dass mir eben nicht der Aluhut drückt, sondern eher Du zu blauäugig bist:

Du hast behauptet, die Politik wäre von der Wirtschaft gesteuert. Tipp: Ein Aluhut könnte bei Problemen mit Kausalzusammenhängen helfen. ;)

Mon Jul 12 18:41:31 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 12. Juli 2021 um 18:25:41 Uhr:

 

Du hast behauptet, die Politik wäre von der Wirtschaft gesteuert.

...und dafür sind Rürup, Bahr und Riester die besten Beispiele. Gesetze und Regelungen maßgeschneidert auf die Bedürfnisse von AWD, DVAG und Co. Und dafür gibt es bis heute Leckerli in Form von Spenden.

Mon Jul 12 18:52:13 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 12. Juli 2021 um 18:24:07 Uhr:

Nur was bei der auffällt: Praktisch jede Ecke ihrer Vergangenheit der letzten 10...12 Jahre, in die man hineinsieht, ist irgendwie "schimmelig". Und ganz besonders ragt bei der heraus, dass sie alles mitnimmt, was sich irgendwie mitnehmen lässt. Die ist praktisch die Verkörperung des Mottos "Ich leiste zwar nichts, aber das steht mir einfach zu."

Trifft 1:1 auch auf Laschet zu. Keine seiner Positionen hat er sich aus eigener Kraft erarbeitet. Mal half der Schwiegervater, mal Freunde und Parteigenossen... Wäre er eine Frau würde man sagen "hat sich hochgeschlafen" :D

Mon Jul 12 19:09:45 CEST 2021    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Juli 2021 um 18:52:13 Uhr:

Zitat:

@pibaer schrieb am 12. Juli 2021 um 18:24:07 Uhr:

Nur was bei der auffällt: Praktisch jede Ecke ihrer Vergangenheit der letzten 10...12 Jahre, in die man hineinsieht, ist irgendwie "schimmelig". Und ganz besonders ragt bei der heraus, dass sie alles mitnimmt, was sich irgendwie mitnehmen lässt. Die ist praktisch die Verkörperung des Mottos "Ich leiste zwar nichts, aber das steht mir einfach zu."

Trifft 1:1 auch auf Laschet zu. Keine seiner Positionen hat er sich aus eigener Kraft erarbeitet. Mal half der Schwiegervater, mal Freunde und Parteigenossen... Wäre er eine Frau würde man sagen "hat sich hochgeschlafen" :D

Ich glaube nicht das sich eine Baerbock oder Merkel oder gar Roth hochgebumst haben könnte …

Mon Jul 12 20:10:17 CEST 2021    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Juli 2021 um 18:41:31 Uhr:

...und dafür sind Rürup, Bahr und Riester die besten Beispiele. Gesetze und Regelungen maßgeschneidert auf die Bedürfnisse von AWD, DVAG und Co. Und dafür gibt es bis heute Leckerli in Form von Spenden.

Ähh, ja, schon klar. Alles gesteuert. Hauptsache, der Aluhut sitzt noch bequem. :cool:

Mon Jul 12 20:17:44 CEST 2021    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Juli 2021 um 18:52:13 Uhr:

Trifft 1:1 auch auf Laschet zu. Keine seiner Positionen hat er sich aus eigener Kraft erarbeitet. Mal half der Schwiegervater, mal Freunde und Parteigenossen... Wäre er eine Frau würde man sagen "hat sich hochgeschlafen" :D

Mach Dich nicht lächerlich. Dass man auch über Beziehungen und Verbindungen nach oben kommt, ist Normalität und noch nicht mal etwas Anrüchiges. Du pathologisierst hier normale Politiker-Karrieren, um von der wirklich katastrophalen Baerbock abzulenken. Bei der stinkt es wirklich in jeder Ecke furchtbar und das ist schon etwas, was ich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen habe. Um ehrlich zu sein, die ist schon außergewöhnlich. Ihre saudumme Frauenquote kostet die Grünen mindestens 10%.

Und da hilft auch die grüne "Netzfeuerwehr" nicht mehr. :p

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