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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Wed Oct 14 20:59:05 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@passat32 schrieb am 14. Oktober 2020 um 19:10:18 Uhr:

Würdest du einen Becher Glyphosat trinken oder damit duschen?

Würdest Du einen Becher mit Spülmittel trinken?

Wed Oct 14 21:10:42 CEST 2020    |    mozartschwarz

Zitat:

@pibaer schrieb am 14. Oktober 2020 um 20:57:14 Uhr:

Zitat:

@XuQishi schrieb am 14. Oktober 2020 um 16:06:31 Uhr:

Naja, zu Glyphosat gibt's nicht eine ernst zu nehmende Studie, die belegt, dass das Krebs erzeugt.

Das Beispiel Glyphosat zeigt, wie wenig faktenbasiert die Presse informiert. Das hat mich auch immer wahnsinnig geärgert, weil diese gezielte Verdummung der Leute nur dazu führt, dass andere, schlechter bekannte und am Ende gefährlicherer Mittel zum Einsatz kommen. Die ganze Gesundheits- und Umweltthematik ist durch und durch von Inkompetenz, Verlogenheit und Hysterie durchzogen.

Das gefährliche ist schlicht das die Umwelt über Gebühr darunter leidet. Die Gefahr für die Gesellschaft ist eher indirekt.

Die Frage ist letztlich ob nicht gänzlich in der Landwirtschaft umgedacht werden muss...

 

Aber nochmal. Wäre es so klar wie ihr tut, hätte bayer nicht bedrohliche Probleme wegen dem Zeug.

Wed Oct 14 21:21:24 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 14. Oktober 2020 um 19:57:02 Uhr:

Wo man danach suchen muss? Irgendwo in der Pampa, fernab jeglicher Infrastruktur und/oder Ballungszentren.

Schon falsch.

 

Realitäts-Check: Fußläufig (also bis zu maximal 15 Minuten) zu erreichen sind:

 

- drei Supermärkte

- eine Tankstelle

- zwei Zahnärzte, drei Allgemeinärzte, ein Augenarzt, ein Frauenarzt

- zwei Apotheken

- Kindergarten

- Grundschule

- Stadtverwaltung

- Krankenhaus

 

Mit dem Fahrrad geht es dann in 7 Minuten oder so ins Gymnasium. Mit dem Fahrrad erreicht man auch diverse Bauern, wo man sich bei Bedarf Kartoffeln, Eier oder Erdbeeren kaufen kann. :)

Ach ja, bevor die Frage kommt: DSL 100 MBit, Glasfaser bis zum Haus kommt je nach Zustimmungsrate der Anwohner auch noch in der nächsten Zeit. LTE kein Problem.

Weil Du die Infrastruktur ansprichst: Gerade das ist auch ein riesiger Vorteil "älterer" Wohngebiete gegenüber den Acker-Neubauten.

 

Ich habe noch nie in einer großen Stadt gewohnt oder jemanden besucht, von wo aus man so einfach alles Mögliche erreichbar ist wie hier. Und selbst wenn mal die Distanz größer ist: Die ist gerade auf dem Land zwei oder drei mal so schnell durchfahren wie in einer Stadt.

 

 

Deine klischeebeladenen Plattitüden zeigen mir, dass Du auch einer aus der angesprochenen Akademikergruppe bist und gar nicht weißt, was Du suchen musst. vermutlich weißt Du nicht mal, dass Du hättest suchen können. :D

Wed Oct 14 21:23:07 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 14. Oktober 2020 um 21:10:42 Uhr:

Aber nochmal. Wäre es so klar wie ihr tut, hätte bayer nicht bedrohliche Probleme wegen dem Zeug.

Bayer hatte vor allem ein Prozessrisiko, weil Fakten bei dem Thema kaum noch zählen. Der Nachteil eines vernünftigen Verbraucherrechts ist eben auch, dass sich Idioten an Firmen manchmal bereichern können.

Wed Oct 14 21:27:33 CEST 2020    |    mozartschwarz

Wären die Studien so hohl wie ihr tut, hätte ein Konzern wie bayer, mit seinen Rechtsabteilungen und eigenen Wissenschaftlern und Experten, kein Problem damit die Studien zu wiederlegen.

 

Es bleiben aber sowieso noch genügend andere Probleme die "Unkraut"vernichter mitsich bringen.

Wed Oct 14 21:43:56 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 14. Oktober 2020 um 21:27:33 Uhr:

Wären die Studien so hohl wie ihr tut, hätte ein Konzern wie bayer, mit seinen Rechtsabteilungen und eigenen Wissenschaftlern und Experten, kein Problem damit die Studien zu wiederlegen.

So einfach ist das leider bei dieser völlig verdrehten und vergifteten Stimmung zu dem Thema nicht. Großer Konzern und dann noch Chemie? Das Schlimmste, was sich Otto Normalungebildeter mit Umwelt-Zehntelwissen vorstellen kann. Die Deppenpresse hat es in Jahrzehnten geschafft, dass Chemie ein extrem negativ besetzter Begriff ist, gleichzeitig ist das Wissen über selbige meist nicht mal mehr rudimentär vorhanden. Das Gleiche läuft seit Jahren mit der Automobilindustrie.

 

Das Prozessrisiko gibt es immer und selbst wenn die Gewinnchancen vielleicht 80% sind, verbleiben 20%, die extrem negative wirtschaftliche Folgen gehabt hätten.

Wed Oct 14 21:55:45 CEST 2020    |    mozartschwarz

Pauschal alles was einem nicht passt mit Otto Normalungebildeter oder Deppenpresse zu verunglimpfen kommt mir auch irgendwie hilflos vor...

Die hätten zu 80% verloren, sonst hätten die es riskiert. Einfach um das Zeug weiterhin mit Milliardengewinnen vermarkten zu können.

Es mag ja sein das es nur weit üblere Spritzmittel zur Unkrautvernichtung gibt. Dann wird halt garnichtmehr gespritzt, auch gut.

Das was heute als ländlich bezeichnet wird ist eh nurnoch eine Monokulturwüste, gerade im Osten, brauch man nicht wirklich.

Wed Oct 14 22:20:21 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 14. Oktober 2020 um 21:55:45 Uhr:

Pauschal alles was einem nicht passt mit Otto Normalungebildeter oder Deppenpresse zu verunglimpfen kommt mir auch irgendwie hilflos vor...

Deswegen ist es auch nicht pauschal, sondern auf den Themenbereich Chemie und Glyphosat bezogen.

 

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 14. Oktober 2020 um 21:55:45 Uhr:

Die hätten zu 80% verloren, sonst hätten die es riskiert. Einfach um das Zeug weiterhin mit Milliardengewinnen vermarkten zu können.

Das ist die Aufgabe von Firmen und Konzernen. Wenn es Risiken gibt, muss man die abwägen. Auch wenn sie vielleicht "nur" 20% sind (80% sind eher unwahrscheinlich).

 

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 14. Oktober 2020 um 21:55:45 Uhr:

Es mag ja sein das es nur weit üblere Spritzmittel zur Unkrautvernichtung gibt. Dann wird halt garnichtmehr gespritzt, auch gut.

Die spritzen ja eh nur, damit die Tanks leer werden, ist ja soo billig das Zeug, dass der Konzern Milliardengewinne damit macht.

 

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 14. Oktober 2020 um 21:55:45 Uhr:

Das was heute als ländlich bezeichnet wird ist eh nurnoch eine Monokulturwüste, gerade im Osten, brauch man nicht wirklich.

Das ist genau das, was ich meinte: Einfach ein paar Plattitüden rausgehauen, aber eigentlich vom Thema keine Ahnung. Das ist praktisch die Grundlage der weltweiten Umweltbewegung.

Wed Oct 14 22:24:45 CEST 2020    |    rpalmer

Beim Durchschauen alter Gazetten gefunden. Nanuchen... nun steh ich davor, vor dem politischen Achsenschema "Links/Rechts" und kriege die Schlagworte nicht einsortiert. Es ist wie das Runde, das ins eckige muss...


Wed Oct 14 22:32:10 CEST 2020    |    pibaer

Die Linken haben sich schon immer gern selber zerfleischt. Hinter der menschenfreundlichen Fassade ist ganz viel Hass und Verachtung. Das konnte man in allen kommunistischen Diktaturen sehen, die Revolution hat überall ihre Kinder gefressen.

Wed Oct 14 22:45:54 CEST 2020    |    mozartschwarz

Zitat:

@pibaer schrieb am 14. Oktober 2020 um 22:20:21 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 14. Oktober 2020 um 21:55:45 Uhr:

Pauschal alles was einem nicht passt mit Otto Normalungebildeter oder Deppenpresse zu verunglimpfen kommt mir auch irgendwie hilflos vor...

Deswegen ist es auch nicht pauschal, sondern auf den Themenbereich Chemie und Glyphosat bezogen.

Natürlich pauschlisierst du, kannst du deine Aussage lesen?

 

Zitat: "So einfach ist das leider bei dieser völlig verdrehten und vergifteten Stimmung zu dem Thema nicht. Großer Konzern und dann noch Chemie? Das Schlimmste, was sich Otto Normalungebildeter mit Umwelt-Zehntelwissen vorstellen kann. Die Deppenpresse hat es in Jahrzehnten geschafft, dass Chemie ein extrem negativ besetzter Begriff ist, gleichzeitig ist das Wissen über selbige meist nicht mal mehr rudimentär vorhanden. Das Gleiche läuft seit Jahren mit der Automobilindustrie."

 

Zitat:

@pibaer schrieb am 14. Oktober 2020 um 22:20:21 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 14. Oktober 2020 um 21:55:45 Uhr:

Die hätten zu 80% verloren, sonst hätten die es riskiert. Einfach um das Zeug weiterhin mit Milliardengewinnen vermarkten zu können.

Das ist die Aufgabe von Firmen und Konzernen. Wenn es Risiken gibt, muss man die abwägen. Auch wenn sie vielleicht "nur" 20% sind (80% sind eher unwahrscheinlich).

Zitat:

@pibaer schrieb am 14. Oktober 2020 um 22:20:21 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 14. Oktober 2020 um 21:55:45 Uhr:

Es mag ja sein das es nur weit üblere Spritzmittel zur Unkrautvernichtung gibt. Dann wird halt garnichtmehr gespritzt, auch gut.

Die spritzen ja eh nur, damit die Tanks leer werden, ist ja soo billig das Zeug, dass der Konzern Milliardengewinne damit macht.

Aja, ok... Hat Tiefgang... Kann beim besten Willen nicht erkennen was du mir sagen willst!

 

Zitat:

@pibaer schrieb am 14. Oktober 2020 um 22:20:21 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 14. Oktober 2020 um 21:55:45 Uhr:

Das was heute als ländlich bezeichnet wird ist eh nurnoch eine Monokulturwüste, gerade im Osten, brauch man nicht wirklich.

Das ist genau das, was ich meinte: Einfach ein paar Plattitüden rausgehauen, aber eigentlich vom Thema keine Ahnung. Das ist praktisch die Grundlage der weltweiten Umweltbewegung.

Auch hier sehe ich weder eine Aussage noch sonst irgendetwas greifbares.

Ich bin nicht Teil der Umweltbewegung, nur nebenbei.

Gerade im Osten existieren letztlich immernoch die Äcker der DDR. Die sind vergleichsweise riesig. Das führt zu gigantischen Monokulturen die letztlich nicht nachhaltig bewirtschaftbar sind. Ob wir das wirklich brauchen, auchnoch hochsubventioniert, sei mal dahingestellt.

Wed Oct 14 22:52:42 CEST 2020    |    mozartschwarz

Zitat:

@rpalmer schrieb am 14. Oktober 2020 um 22:24:45 Uhr:

Beim Durchschauen alter Gazetten gefunden. Nanuchen... nun steh ich davor, vor dem politischen Achsenschema "Links/Rechts" und kriege die Schlagworte nicht einsortiert. Es ist wie das Runde, das ins eckige muss...

Lafontaine (auch ehemals SPD) war der letzte mit Rückrad in der SPD. Ich war voller Hochachtung als er unter Schröder zurücktrat...

Er ist wohl auch ein linksversiffter Rechtsradikaler... :D

Sarrazin wäre für mich auch ein Kandidat für die neue SPD...

Thu Oct 15 09:20:11 CEST 2020    |    XuQishi

Zitat:

Wäre es so klar wie ihr tut, hätte bayer nicht bedrohliche Probleme wegen dem Zeug.

Das Problem ist, wie pibaer richtig bemerkt hat, dass das Jury-Prozesse sind, bei denen es mehr auf die Story als auf die Fakten ankommt. Und da sieht großer Konzern gegen kleinen Bürger in den USA selten gut aus.

 

Es stimmt schon, die Alternativen sind eher schlechter. Wenn ich dann sehe, dass Biowinzer beispielsweise mit Kupfersulfat spritzen dürfen und das natürlich auch machen, wird mir ganz anders. Das Zeug ist im Boden sehr schlecht abbaubar und killt alles, was da an Kleinstlebewesen unterwegs ist, deshalb hat das im konventionellen Anbau gar keine Zulassung mehr. Außerdem ist es tatsächlich giftig, da sauf ich lieber den Becher Roundup.

Thu Oct 15 09:35:19 CEST 2020    |    mozartschwarz

Und mir wäre es am liebsten wenn Unkrautvernichter ganz verschwinden. Es gibt ja durchaus andere Möglichkeiten, kostet halt, weil aufwendiger.

Thu Oct 15 09:47:35 CEST 2020    |    XuQishi

Man muss den Leuten dann halt beibringen, dass ihr Essen teurer wird und mehr Ausschuss produziert wird. Klar will ich auch lieber Biomöhrchen haben, aber ob man mit rund ein Drittel geringeren Erträgen am Ende 10-11 Milliarden Menschen ernähren kann (man geht davon aus, dass es ab da wieder sinkt, sofern die wirtschaftliche Entwicklung sich hält, weil nichts bessere Verhütung ist als Wohlstand, die relevante Schwelle liegt je nach Berechnung zwischen 3000 und 5000 Dollar BIP pro Kopf), steht da im Raum. Das ist in der mittelfristigen Zukunft eher ein Luxusproblem für Europäer relativ weit oben in der Bedürfnispyramide.

Thu Oct 15 10:20:20 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 14. Oktober 2020 um 20:53:47 Uhr:

Spar Dir mal das arrogante Geschwalle, das macht es nicht besser.

Das hat nichts mit arrogant zu tun, deine bisherigen Einlassungen zu dem Thema zeigen ganz einfach, dass Du beim Thema Neubau völlig unbeleckt bist bzw. dich vor 20 bis 30 Jahren zuletzt mit dem Thema beschäftigt hast.

 

Zitat:

Und dass die Buden zu 70% keinen Keller mehr haben dürfen, steht da sicher auch drin.

Nun, ein Keller ist nunmal ein bedeutender Kostenfaktor beim Neubau, und so wirklich viele Gründe sprechen zwingend nicht dafür, dass man unbedingt einen haben muss.. Aufpreis zur Bodenplatte je nach Größe mindestens 30k, und dann ist noch nix ausgehoben. Je nach Bodenklasse kann der Aushub plus Entsorgung (die ist ebenfalls schweineteuer) nochmal mit 20k bis 40k zu Buche schlagen. Rechnen wir mal im Best Case mit 50k für den Keller, für das Geld kannst Du Dir "oben" mindestens 30qm zusätzliche Wohnfläche realisieren lassen.

 

Zitat:

Oder dass sie innen billig mit Fliesen ausgelegt sind

...wieder so ein Satz der zeigt, dass Du Null Ahnung hast. Fliesen sind nach Natursteinen die teuersten Bodenbeläge, die man im Haus haben kann. Allein die Fliesen kosten Minimum 40€ pro qm aufwärts, für das Geld kannst Du zwei Lagen Parkett kaufen. Auch die Verlegung ist bei Fliesen am teuersten.

 

Zitat:

Die Grundstücke sind so klein, weil die Leute das so wollen.

Nein, weil sich damit mehr erzielen lässt. Wenn Du z.B. tatsächlich ein 2000qm-Grundstück hast und willst es versilbern, dann verkaufst Du es nicht am Stück. Du teilst es z.B. in 4 x 500qm und verkaufst vier Grundstücke, weil Du dann pro qm mehr verlangen kannst (kleine Grundstücke sind gefragter als große).

 

Das gleiche Spiel wenn Kommunen Bauland ausweisen. Angenommen, eine Kommune hat 16.000qm Bauland auszuweisen, dann werden die einen Teufel tun und 8 x 2000qm verkaufen. Sie werden 40 x 400qm verkaufen, weil das a) mehr Verkaufserlös und b) auf Dauer mehr Einnahmen bei den Grundbesitzabgaben bringt.

 

Zitat:

Realitäts-Check: Fußläufig (also bis zu maximal 15 Minuten) zu erreichen sind:

 

- drei Supermärkte

- eine Tankstelle

- zwei Zahnärzte, drei Allgemeinärzte, ein Augenarzt, ein Frauenarzt

- zwei Apotheken

- Kindergarten

- Grundschule

- Stadtverwaltung

- Krankenhaus

Naja, das ist jetzt nicht gerade üppig, so sieht es in jedem halbwegs passablen Kaff aus, selbst bei uns, und da ist auch die weiterführende Schule vor Ort. Lediglich fürs Krankenhaus muss man 10 Minuten fahren.

 

Die viel spannenderen Fragen sind: Wie weit ist der Weg zur Arbeit, der nächste Autobahnanschluss, das nächste Ballungszentrum?

 

Sehr schönes Beispiel in der näheren Umgebung ist Buchen im Odenwald. Dort hast Du alles, was Du oben aufgezählt hast, bzw. noch mehr. Und Bodenrichtwerte noch unter 100 Euro. Aber dort wohnst Du sprichwörtlich am Arsch der Welt. Würzburg eine Stunde, Heilbronn eine Stunde, westlich und östlich keinerlei Ballungszentren. Und das ist eben der Grund, warum Du dort trotz perfekter Infrastruktur vor Ort selbst heute noch unter 100 Euro/qm bezahlst.

 

Gegenbeispiel: Heppenheim. Von der Größe und Infrastruktur vor Ort vergleichbar mit Buchen. Aber: Zwei Autobahnen vor der Haustür, Darmstadt/Heidelberg/Mannheim in 15 Minuten erreichbar. Ergebnis: Bodenrichtwert mindestens doppelt so hoch wie in Buchen.

 

Deshalb bleibt es dabei: Die Lage entscheidet, denn "Lage" bezieht sich nicht nur auf die Infrastruktur vor Ort, sondern eben auch und vor allem auf die Lage relativ zu Ballungszentren. Und das liegt auch in der Natur der Sache, für die meisten Menschen dürfte bei der Wahl des Wohnorts die Entfernung bzw. Fahrzeit zur Arbeitsstelle ausschlaggebend sein.

 

Zitat:

vermutlich weißt Du nicht mal, dass Du hättest suchen können.

Ich musste gar nicht erst suchen :D

Thu Oct 15 12:11:26 CEST 2020    |    mozartschwarz

Zitat:

@XuQishi schrieb am 15. Oktober 2020 um 09:47:35 Uhr:

Man muss den Leuten dann halt beibringen, dass ihr Essen teurer wird und mehr Ausschuss produziert wird. Klar will ich auch lieber Biomöhrchen haben, aber ob man mit rund ein Drittel geringeren Erträgen am Ende 10-11 Milliarden Menschen ernähren kann (man geht davon aus, dass es ab da wieder sinkt, sofern die wirtschaftliche Entwicklung sich hält, weil nichts bessere Verhütung ist als Wohlstand, die relevante Schwelle liegt je nach Berechnung zwischen 3000 und 5000 Dollar BIP pro Kopf), steht da im Raum. Das ist in der mittelfristigen Zukunft eher ein Luxusproblem für Europäer relativ weit oben in der Bedürfnispyramide.

Nun ist die Quelle der Diskussion Deutschland. Also ob wir denn immer so nachhaltig vor Krankheit geschützt werden..

Von daher interessiert mich bei dem Thema jetzt erstmal nur der Deutsche Acker und das Deutsche Lebensmittelregal. Beides kann auf Glyphosat verzichten. Ein paar Cent mehr für das Kilo Möhren sind drin.

 

Übrigens ist Kassel jetzt bei 97. Danke vor allem an die Gäste und das Brautpaar der türkischen Hochzeit in Lohfelden aber auch an das Erstaufnahmelager in Niederzwehren!

Thu Oct 15 13:12:01 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@XuQishi schrieb am 14. Oktober 2020 um 17:59:28 Uhr:

Und wie gesagt, Tiere haben den Stoffwechselweg nicht.

Und das Sagt Monsanto selbst:

Zitat:

file:///C:/Users/homebase/Downloads/Roundup%C2%AEPowerFlex.pdf

:

...

Hinweise für den sicheren Umgang
Anwenderschutz
Festgesetzte Anwendungsbestimmungen
(SF275-EEWE) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach
der Anwendung in Weinbau bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
(SF275-14GE) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen
innerhalb von 14 Tagen nach der Anwendung in Gemüse lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
(SF275-28OS) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen
innerhalb von 28 Tagen nach der Anwendung in Obstbaumkulturen und in Strauchbeerenobst lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk
getragen werden.
(SF275-35ZB) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen
innerhalb von 35 Tagen nach der Anwendung in Zier- und Baumschulpflanzen lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
...

Ziemlich heftige Schutzvorgaben für ein doch ungefährliches Produkt.

Thu Oct 15 13:41:39 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 15. Oktober 2020 um 13:12:01 Uhr:

 

Ziemlich heftige Schutzvorgaben für ein doch ungefährliches Produkt.

Zum Duschen wird es wohl langen. Freiwillige vor!

Thu Oct 15 13:47:58 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 15. Oktober 2020 um 12:11:26 Uhr:

 

Übrigens ist Kassel jetzt bei 97. Danke vor allem an die Gäste und das Brautpaar der türkischen Hochzeit in Lohfelden aber auch an das Erstaufnahmelager in Niederzwehren!

ach komm, nein, unsere Kulturbereicherer werden keinesfalls und niemals der Grund für den Anstieg der Zahlen sein. Und überhaupt, da hat nichts mit nichts zu tun. Sei mal ein bissl tolerant und so.

 

 

PS: ist euch mal aufgefallen, daß die Zahlen überall dort explosionsartig steigen, wo sich viele Moslems aufhalten? Immer in den multikulturellen Hochburgen und Mustervorbildsgegenden. Kannste Dir nicht ausmalen.

Thu Oct 15 13:50:32 CEST 2020    |    illusion2001

Ach, du meinst das traditionelle muslimische Oktoberfest in einem Bauernhof in Niederbayern?

 

https://www.google.com/.../...nach-illegaler-oktoberfest-party,SDOo0xi

Thu Oct 15 14:19:21 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 15. Oktober 2020 um 13:50:32 Uhr:

Ach, du meinst das traditionelle muslimische Oktoberfest in einem Bauernhof in Niederbayern?

 

https://www.google.com/.../...nach-illegaler-oktoberfest-party,SDOo0xi

Muhahaha, Treffer versenkt :D

 

Aber Corona wird jetzt sowieso bald vorbei sein. Wendler und Nena kümmern sich jetzt darum.

 

Wer braucht schon Virologen wenn man Sänger hat? :D

Thu Oct 15 14:21:02 CEST 2020    |    XuQishi

Zitat:

Ziemlich heftige Schutzvorgaben für ein doch ungefährliches Produkt.

Naja, die haben halt keine Lust, von jedem Hansel verklagt zu werden, da fällt die Liste eben was länger aus, dazu kommen die staatlichen Vorschriften; Zulassung ist 50% Kampf mit Behördenleuten ohne eigene Expertise.

Thu Oct 15 14:27:17 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 15. Oktober 2020 um 13:50:32 Uhr:

Ach, du meinst das traditionelle muslimische Oktoberfest in einem Bauernhof in Niederbayern?

 

https://www.google.com/.../...nach-illegaler-oktoberfest-party,SDOo0xi

Bedauerlicher Einzelfall

Thu Oct 15 15:50:41 CEST 2020    |    touranfaq

Zum Thema Glyphosat:

 

Ich habe mal zufällig bei Raiffeisen ein Sicherheitsdatenblatt für ein Herbizid rausgesucht. Butisan Kombi.

 

Kanzerogenität: Das Produkt wurde nicht geprüft. Die Aussage ist von den Eigenschaften der Einzelkomponenten abgeleitet.

 

Angaben zu:

 

2-Chlor-N-(2,6-dimethylphenyl)-N-(1H-pyrazol-1-ylmethyl)acetamid

Beurteilung Kanzerogenität: Anhaltspunkte auf mögliche krebserzeugende Wirkung in Prüfungen am Tier.

 

Angaben zu:

 

Naphthalin

Beurteilung Kanzerogenität: In Langzeitstudien an Ratte und Maus wirkte der Stoff bei Inhalation krebserzeugend.

 

EU-Einstufung

 

Der Stoff wurde von der MAK-Kommission in die Kanz-Gruppe 3 (Stoffe mit begründetem Verdacht auf krebserzeugendes Potenzial) eingestuft.

 

IARC (International Agency for Research on Cancer) hat den Stoff in Gruppe 2B (The agent is possibly carcinogenic to humans) eingestuft.

 

https://www.raiffeisen.com/.../bd09296aef244995eab3f56066c2066a?...

 

Scheint bei dem Zeug was da auf die Felder gespritzt wird normal zu sein...

Thu Oct 15 16:00:00 CEST 2020    |    XuQishi

Dass das einzelne Produkt nicht geprüft wird, ist normal. Der Aufwand lohnt sich nicht, wenn die Einzelkomponenten schon geprüft wurden, dann kommt ins Datenblatt alles, was dazu nötig ist.

Thu Oct 15 16:15:32 CEST 2020    |    mozartschwarz

Und dadurch bleiben Wechselwirkungen unerforscht, brauch ich schonmieder nicht...

Thu Oct 15 16:17:55 CEST 2020    |    mozartschwarz

Mal davon ab das ja die Bestandteile im Beispiel schon krebserregend sind.

Thu Oct 15 16:37:14 CEST 2020    |    mozartschwarz

Mal schauen ob wir bald Schweden, Brasilien und die USA beneiden.

 

Europa – das wahre Corona-Desaster

 

https://www.welt.de/.../...leich-Europa-das-wahre-Corona-Desaster.html

 

 

--

Empfohlen von WELT News für Android

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.cellular.n24hybrid

Thu Oct 15 16:49:53 CEST 2020    |    Steam24

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 15. Oktober 2020 um 16:37:14 Uhr:

Mal schauen ob wir bald Schweden, Brasilien und die USA beneiden.

 

Europa – das wahre Corona-Desaster

 

https://www.welt.de/.../...leich-Europa-das-wahre-Corona-Desaster.html

Das ist die Frage: Herdenimmunität in Brasilien durch weniger Sicherheitsmaßnahmen und bei weniger wirtschaftlichem Schaden?

 

Heißes Eisen!

Thu Oct 15 16:52:12 CEST 2020    |    mozartschwarz

Unbestritten. Ist aber garnicht so unwahrscheinlich.

Thu Oct 15 19:15:15 CEST 2020    |    Steam24

Was will man auch von Politikern erwarten, die Drogenhandel im Görlitzer Park als "Bereicherung" betrachten?

Thu Oct 15 19:43:50 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Oktober 2020 um 10:20:20 Uhr:

Nun, ein Keller ist nunmal ein bedeutender Kostenfaktor beim Neubau, und so wirklich viele Gründe sprechen zwingend nicht dafür, dass man unbedingt einen haben muss.. Aufpreis zur Bodenplatte je nach Größe mindestens 30k, und dann ist noch nix ausgehoben. Je nach Bodenklasse kann der Aushub plus Entsorgung (die ist ebenfalls schweineteuer) nochmal mit 20k bis 40k zu Buche schlagen. Rechnen wir mal im Best Case mit 50k für den Keller, für das Geld kannst Du Dir "oben" mindestens 30qm zusätzliche Wohnfläche realisieren lassen.

Eben - zu teuer, man spart halt, wo man kann. Komischerweise konnte und wollte man sich den vor 30 Jahren noch leisten, obwohl der seitdem kein bisschen an Nutzwert verloren hat. Heute stellt man sich einen einfachen Garagen-Kasten neben die Bude und müllt den dann mit Sachen voll, die eigentlich sonst im Keller wären.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Oktober 2020 um 10:20:20 Uhr:

...wieder so ein Satz der zeigt, dass Du Null Ahnung hast. Fliesen sind nach Natursteinen die teuersten Bodenbeläge, die man im Haus haben kann. Allein die Fliesen kosten Minimum 40€ pro qm aufwärts, für das Geld kannst Du zwei Lagen Parkett kaufen. Auch die Verlegung ist bei Fliesen am teuersten.

Ich rede nicht von irgendwelchem einfachen Klick-Parkett, Ahnungsloser! Ich rede von massivem Parkett oder Dielenböden. Da bekommst Du keinen qm für 15 Euro wie bei Fliesen und die Verlegung ist inklusive Untergrundvorbereitung und abschließendem Schleifen/Versiegeln auch nicht gerade billiger als Fliesen zu verlegen. Da sind wir noch nicht mal bei hochwertigem Naturstein, Marmor etc. (was bei Fußbodenheizung die eigentliche, hochwertige Alternative wäre).

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Oktober 2020 um 10:20:20 Uhr:

Nein, weil sich damit mehr erzielen lässt.

Klar, die Gemeinden haben extra niedrigere Quadratmeterpreise als der Markt angesetzt, um durch kleinere Grundstücke mehr Gewinn zu machen. Was für ein Humbug.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Oktober 2020 um 10:20:20 Uhr:

Naja, das ist jetzt nicht gerade üppig, so sieht es in jedem halbwegs passablen Kaff aus, selbst bei uns, und da ist auch die weiterführende Schule vor Ort. Lediglich fürs Krankenhaus muss man 10 Minuten fahren.

Schwätzer. Erst behaupten, in der Pampa gäbe es nix und dann so einen Mist daherschreiben.

Das hatte ich bis jetzt in keiner Großstadt, dass derartig viel auf kurzen Fußwegen erreichbar war. Und ich habe schon in zweien gewohnt und habe Verwandte in weiteren Städten. Das hast Du mit viel Glück zwei oder drei der Dinge um die Ecke, für alles andere gondelst Du ewig mit dem Auto durch die Stadt oder mit Bus/Bahn.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Oktober 2020 um 10:20:20 Uhr:

Die viel spannenderen Fragen sind: Wie weit ist der Weg zur Arbeit, der nächste Autobahnanschluss, das nächste Ballungszentrum?

Haustür-Haustür ca. 15 Minuten, Autobahn knapp 10 Minuten, nächstes Ballungszentrum interessiert mich nicht. Vielleicht halbe Stunde Autobahnfahrt. Was soll ich da? Bin froh, wenn das weit genug weg ist.

Thu Oct 15 19:52:35 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@Steam24 schrieb am 15. Oktober 2020 um 16:49:53 Uhr:

Das ist die Frage: Herdenimmunität in Brasilien durch weniger Sicherheitsmaßnahmen und bei weniger wirtschaftlichem Schaden?

Kennt irgendwer auch nur eine einzige Viruserkrankung, bei der es ohne irgendwelche Maßnahmen (Impfungen) mal eine Herdenimmunität gab? Und das vielleicht noch in einer akzeptablen Zeit (1 Jahr etwa)?

 

Mir fällt keine ein. Ich halte das Gerede von Herdenimmunität für absoluten Kokolores.

Thu Oct 15 20:25:49 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 15. Oktober 2020 um 19:43:50 Uhr:

Eben - zu teuer, man spart halt, wo man kann. Komischerweise konnte und wollte man sich den vor 30 Jahren noch leisten, obwohl der seitdem kein bisschen an Nutzwert verloren hat.

Vor 30 Jahren leistete man sich vor allem deshalb einen Keller, weil man irgendwo seine Heizöltanks unterbringen musste. Das fällt heute flach, für moderne Haustechnik reichen 4qm Stellfläche locker aus.

 

Und vor 30 Jahren zahlte man auch noch andere Preise für die Entsorgung des Aushubs, das ist heute einer der dicksten Batzen beim Bau mit Keller.

 

Zitat:

Heute stellt man sich einen einfachen Garagen-Kasten neben die Bude und müllt den dann mit Sachen voll, die eigentlich sonst im Keller wären.

Du sagst es - ein Keller ist der teuerste Abstellraum, den man sich vorstellen kann.

 

Zitat:

Ich rede nicht von irgendwelchem einfachen Klick-Parkett, Ahnungsloser! Ich rede von massivem Parkett oder Dielenböden.

Da bist Du in der Preisklasse von preiswertem Feinsteinzeug, hast aber trotzdem geringere Kosten bei der Verlegung.

 

Zitat:

Klar, die Gemeinden haben extra niedrigere Quadratmeterpreise als der Markt angesetzt, um durch kleinere Grundstücke mehr Gewinn zu machen. Was für ein Humbug.

Wer hat Dir denn den Floh ins Ohr gesetzt, dass Gemeinden ihre Grundstücke zu "extra niedrigen" Preisen verkaufen? Die verkaufen die Grundstücke um die klamme Haushaltskasse aufzubessern, zu marktüblichen Preisen.

 

Zitat:

Schwätzer. Erst behaupten, in der Pampa gäbe es nix und dann so einen Mist daherschreiben.

Das hatte ich bis jetzt in keiner Großstadt, dass derartig viel auf kurzen Fußwegen erreichbar war. Und ich habe schon in zweien gewohnt und habe Verwandte in weiteren Städten. Das hast Du mit viel Glück zwei oder drei der Dinge um die Ecke, für alles andere gondelst Du ewig mit dem Auto durch die Stadt oder mit Bus/Bahn.

"In der Stadt" wohnen wäre für mich ebenfalls keine Option. Aber was Du da beschrieben hast, gilt faktisch für jede größere Stadt bei uns um die Ecke, ist also nicht wirklich was besonderes.

 

Zitat:

Haustür-Haustür ca. 15 Minuten, Autobahn knapp 10 Minuten, nächstes Ballungszentrum interessiert mich nicht.

Dich nicht, aber Du hast sowieso komische Ansprüche ;) Nähe zum Ballungszentrum heißt i.d.R. Zugang zu vielen verschiedenen, potentiellen Arbeitgebern, größeren Einkaufszentren, aber auch größeren/besseren Kliniken zum Beispiel.

Thu Oct 15 20:34:15 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 15. Oktober 2020 um 19:52:35 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 15. Oktober 2020 um 16:49:53 Uhr:

Das ist die Frage: Herdenimmunität in Brasilien durch weniger Sicherheitsmaßnahmen und bei weniger wirtschaftlichem Schaden?

Kennt irgendwer auch nur eine einzige Viruserkrankung, bei der es ohne irgendwelche Maßnahmen (Impfungen) mal eine Herdenimmunität gab? Und das vielleicht noch in einer akzeptablen Zeit (1 Jahr etwa)?

 

Mir fällt keine ein. Ich halte das Gerede von Herdenimmunität für absoluten Kokolores.

Da stimme ich Dir ausnahmsweise mal uneingeschränkt zu ;)

 

Und was Brasilien angeht: Deren Zahlen würde ich mit allerhöchster Vorsicht genießen. Das Gesundsheitssystem dort kann man eigentlich nicht als solches bezeichnen. Eine gesetzliche KV gibt es dort nicht, wer nicht privat versichert ist, hat nur Zugang zu wenigen staatlichen Kliniken oder Erste-Hilfe-Zentren, mit Wartezeiten jenseits von gut und böse. Als "Ausgleich" gibt es dort so gut wie alles ohne Rezept (Ausnahme Antibiotika, aber die verschreibt notfalls der Tierarzt für ne kleine "Spende"), und vor allem Schmerzmittel in Dosierungen und Mengen, wo man sich als Deutscher nur die Augen reibt.

 

Die Vorstellung, dass dort auch nur halbwegs genügend Testkapazitäten (und ich rede hier vor allem von Personal und Labor) für Nicht-Private zur Verfügung stehen, ist vollkommen illusorisch.

Thu Oct 15 21:08:29 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Oktober 2020 um 20:25:49 Uhr:

Vor 30 Jahren leistete man sich vor allem deshalb einen Keller, weil man irgendwo seine Heizöltanks unterbringen musste. Das fällt heute flach, für moderne Haustechnik reichen 4qm Stellfläche locker aus.

Ja, vor allem bei den ganzen Häusern mit Gasheizung. :rolleyes:

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Oktober 2020 um 20:25:49 Uhr:

Du sagst es - ein Keller ist der teuerste Abstellraum, den man sich vorstellen kann.

Vor allem ist es einer, der keinen Wohnraum reduziert und die Garage nicht unbenutzbar macht.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Oktober 2020 um 20:25:49 Uhr:

Da bist Du in der Preisklasse von preiswertem Feinsteinzeug, hast aber trotzdem geringere Kosten bei der Verlegung.

Die Verlegung ist nicht billiger bei ordentlichem Parkett, das geklebt, geschliffen und versiegelt wird.

Ich rede hier von einfach gefliesten Buden, die Du überall siehst. Dass Du theoretisch auch sehr teure Fliesen reinlegen kannst, wenn Du willst, ist mir schon klar. Dann könnte man aber auch schon Naturstein reinlegen.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Oktober 2020 um 20:25:49 Uhr:

Wer hat Dir denn den Floh ins Ohr gesetzt, dass Gemeinden ihre Grundstücke zu "extra niedrigen" Preisen verkaufen? Die verkaufen die Grundstücke um die klamme Haushaltskasse aufzubessern, zu marktüblichen Preisen.

Mr. Superschlau war offenbar bei allen Sitzungen der Gemeinde- und Stadträte dabei. Ich verrate aber mal Mr. Superschlau etwas: Bis vor ein paar Jahren hat man hier das Ziel gehabt, Leute anzusiedeln, insbesondere Familien. Günstige Grundstückspreise, die sich dann über die Steuereinnahmen zigfach amortisieren.

Nicht jede Gegend in Deutschland ist einfach über "BMW München" in der Suchmaske des Jobportals zu finden, bietet aber trotzdem viele Arbeitsplätze, gute Löhne und günstige Grundstückspreise. Gegenden mit richtig gutem Preis-/Leistungsverhältnis. Womit wir wieder bei der Aussage von rpalmer wären...

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Oktober 2020 um 20:25:49 Uhr:

"In der Stadt" wohnen wäre für mich ebenfalls keine Option. Aber was Du da beschrieben hast, gilt faktisch für jede größere Stadt bei uns um die Ecke, ist also nicht wirklich was besonderes.

In praktisch jeder Stadt fußläufig in maximal 15 Minuten alles Mögliche erreichen? Erzähl keine Märchen! Das mag innenstadtnah noch funktionieren, aber im mittleren und äußeren Bereich ist das die Ausnahme.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Oktober 2020 um 20:25:49 Uhr:

Dich nicht, aber Du hast sowieso komische Ansprüche ;) Nähe zum Ballungszentrum heißt i.d.R. Zugang zu vielen verschiedenen, potentiellen Arbeitgebern, größeren Einkaufszentren, aber auch größeren/besseren Kliniken zum Beispiel.

Um Dich zu beruhigen, ein Ballungszentrum ist etwa 35 Minuten entfernt, ein anderes etwa 45. Da bin ich etwa einmal im Jahr. Zwei große Krankenhäuser sind in der Stadt um die Ecke auch da. Was Du dort nicht in ordentlicher Qualität bekommst, läuft auf irgendeine Spezialklinik raus, für die Du am Ende immer viele Kilometer fahren musst.

Thu Oct 15 21:18:50 CEST 2020    |    mozartschwarz

Jede Virusinfektion die durch klassische Impfung nachhaltig vermeidbar wird, kann schon aus der reinen Logik eine Herdenimunität erreichen. Muß nur ansteckend genug und nicht tödlich sein.

 

Eine gewisse Grundimunität haben wir gegen etliche Krankheiten.

Indigene Völker haben genau deshalb Probleme mit Krankheiten oder sterben dran, die uns wenig bis nichts ausmachen.

Thu Oct 15 22:17:38 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@pibaer schrieb am 15. Oktober 2020 um 19:52:35 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 15. Oktober 2020 um 16:49:53 Uhr:

Das ist die Frage: Herdenimmunität in Brasilien durch weniger Sicherheitsmaßnahmen und bei weniger wirtschaftlichem Schaden?

Kennt irgendwer auch nur eine einzige Viruserkrankung, bei der es ohne irgendwelche Maßnahmen (Impfungen) mal eine Herdenimmunität gab? Und das vielleicht noch in einer akzeptablen Zeit (1 Jahr etwa)?

Die Islamisierung zum Beispiel :D

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