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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Sat Oct 10 15:32:10 CEST 2020    |    passat32

Herrlicher Spruch zum Wochenende:

2.500 Polizisten braucht es, um ein von der Antifa besetztes Haus zu räumen. Wo waren eigentlich die 3 Polizisten, die die Stürmung des Reichstags verhindert haben?

Sat Oct 10 19:37:58 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@passat32 schrieb am 9. Oktober 2020 um 13:38:18 Uhr:

Holger zum Beispiel.

Genau an die Antwort hatte ich auch gedacht. :D

Sat Oct 10 19:45:39 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@XuQishi schrieb am 9. Oktober 2020 um 14:48:17 Uhr:

Das geilst an dieser 7-Cent-Erhöhung ist, dass sie die Hälfte davon bei den Heizkosten den Vermietern aufs Auge drücken wollen.

Das kann ich als Noch-Mieter nicht nachvollziehen außer als Schutzmechanismus für bestimmte Bürger im Hinblick auf das, was sie wählen.

Für mich zeigt das, wie dumm entweder diese Politiker sind oder für wie dumm sie ihre potentiellen Wähler halten.

 

Zitat:

@XuQishi schrieb am 9. Oktober 2020 um 14:48:17 Uhr:

Bin ich froh, keine alte Bude gekauft zu haben, sondern neu zu bauen...

Da wirst Du doch am meisten durch mittlerweile irrsinnig teure Auflagen und Grunderwerbssteuern verarscht. Gerade beim Neubau geht heute ein ziemlich großer Teil der Kosten auf Steuern und irrsinnige Auflagen zurück, die sich niemals finanziell amortisieren. Wenn ich mir die Häuschen anschaue, die seit den 2010ern gebaut wurden (winzige Grundstücke, kaum noch Keller, wenig Wohnraum, innen alles billigst gefliest, keinerlei Luxus oder Raffinesse, eher einfache Materialien, dafür aber jede Menge aufwändige und teure Haustechnik), dann sieht man da deutlich, wie ärmlich das Bauen heute im Vergleich zu vor 30 oder 40 Jahren ist. Da muss man sich nur mal die älteren und neueren Baugebiete vergleichend anschauen. Ich sehe da keine Wohlstandssteigerung, ganz im Gegenteil.

Sat Oct 10 20:07:23 CEST 2020    |    touranfaq

Andersrum wird ein Schuh draus. Wenn du eine Bestandsimmobilie kaufst, zahlst du Steuern auf Haus und Grundstück. Beim Neubau nur aufs Grundstück.

 

An Auflagen hast du im Grunde nur die ENEV, und energiesparend bauen heißt in Zukunft kostensparend wohnen. Meine Hütte zum Beispiel heize ich im Winter mit umgerechnet 0,5 bis 1 Liter Öl pro Tag, inkl. Warmwasser. Im Sommer kostet mich Warmwasser 30 Cent pro Tag, und das ohne Solar. Das bekommst du im Bestand nicht hin...

Sat Oct 10 21:37:57 CEST 2020    |    pibaer

Beim Neubau zahle ich für jeden einzelnen Stein nochmal 19% Mehrwertsteuer, muss die Einkommenssteuer der Handwerker finanzieren und die Grundsteuer für das Grundstück. Der Bestand wird vom Privateigentümer steuerfrei verkauft. Beim Neubau zockt Dich der Staat massiv ab, in so einer Bude stecken locker 25% Steuern, wenn man alle Wertschöpfung der direkten Anbieter mal so überschlägt. Wenn man die ganze Kette durchgeht, landet man wahrscheinlich bei

Zahlen, die man lieber gar nicht wissen will.

 

"Nur die ENEV" - klingt so wie "hat mich nur 30% mehr gekostet". Energiesparend bauen, heißt heutzutage vor allem ärmlich bauen, weil sehr viel Geld in Dinge fließt, die sich nie amortisieren. Spätestens in den 90ern war die Wirtschaftlichkeitsgrenze längst erreicht bzw. schon in den 80ern, wenn man da nicht nur den absoluten Mindeststandard der damaligen ENEV verbaut hat. Von der Kohle, die mich hier die heutige ENEV allein zusätzlich gekostet hätte, könnte ich hier vermutlich die ganze Straße lebenslang beheizen.

 

Dieses Gequarke von dem "ich brauche sooo wenig zum Heizen" kenne ich auch zur Genüge. Kommt meistens von den Leuten, die den ganzen Haustechnik-Scheiß dann mindestens schon einmal durchrepariert und ersetzt haben, wenn sie ihre Bude dann doch irgendwann mal abbezahlt haben. Typische "penny wise and pound foolish"-Diskussionen.

 

Und am Ende kommt eben das dabei raus, was man beim Spaziergang durch die Wohngebiete leicht sehen kann: Die aktuellen Neubaugebiete wirken ähnlich ärmlich wie die aus den 50ern und 60ern der vergangenen Jahrhunderts - und das bei recht moderaten Grundstückspreisen (von der Gemeinde als günstiges Neubauland ausgewiesen). Genau genommen sogar noch ärmlicher, weil die Grundstücksgrößen noch kleiner sind.

Sun Oct 11 10:04:22 CEST 2020    |    rpalmer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 10. Oktober 2020 um 10:59:01 Uhr:

Also ich lese heute morgen zum Beispiel:

[...]

: In Berlin nix neues, an jedem 1. Mai geht es dort schlimmer zu.

Wie billig sind inzwischen deine Ablenkversuche? War wohl doch kein Kaffee gestern, nur Muckefuck.

Klicke ich Saschas Link an, so lese ich von Straßensperren, angezündeten Autos, Anschlägen auf S-Bahnstromleitungen, knapp 2.000 Polizisten, Steinwerfern, zerstörte Haltestellen, eingeschlagene Schaufenster und und und: Klar, wenn irgendwo SC Kleinklecksdorf sein Heimspiel verliert, verläuft es deutlich turbulenter oder wenn die Rote Armee wieder irgendwo durchrollt... von daher... Kinkerlitzchen. Überhaupt null und nichtig besorgniserregend. Da sind so paar Leute, welche auf ner Reichstagstreppe stehen natürlich n anderes Kaliber. Vermutlich hat einer von denen noch gegen die Mauer gepinkelt, das toppt das Ganze.

Sun Oct 11 11:04:25 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 10. Oktober 2020 um 21:37:57 Uhr:

Der Bestand wird vom Privateigentümer steuerfrei verkauft.

Diese Sichtweist ist, vorsichtig ausgedrückt, reichlich naiv. Erstens zahlst Du, wie bereits erwähnt, für eine Bestandsimmobilie die Grunderwerbssteuer auf Grundstück UND Immobilie. Zweitens heißt Bestand kaufen in aller Regel auch noch Maklergebühren. Und drittens werden für Bestandsimmobilien faktisch die gleichen Preise aufgerufen wie für Neubauten, allerdings hast Du im Bestand dann natürlich energetisch viel schlechtere Häuser. Gerade jetzt, im aktuellen Immobilienhype, wird jede Bruchbude zu Geld gemacht, und egal ob 20 Jahre Renovierungsstau oder nicht, die Dinger gehen weg.

 

Am Ende macht jeder seinen Schnitt, beim Neubau der Staat und die Handwerker, beim Bestand der glückliche Verkäufer.

 

Zitat:

Zahlen, die man lieber gar nicht wissen will.

Am Ende interessiert nur eine Zahl: Wieviel Wohnfläche bekomme ich in welchem Zustand zu welchem Preis? Ob ich die Kohle jetzt dem Staat oder Maklern und Verkäufern in den Rachen werfe, ist am Ende egal, weg ist das Geld sowieso.

 

Zitat:

"Nur die ENEV" - klingt so wie "hat mich nur 30% mehr gekostet". Energiesparend bauen, heißt heutzutage vor allem ärmlich bauen, weil sehr viel Geld in Dinge fließt, die sich nie amortisieren.

Das "ärmliche" bauen ist hauptsächlich den hohen Grundstückspreisen geschuldet, deshalb wird mittlerweile fast durchgängig z.B. ohne Keller gebaut. Die Kosten für Dämmmaßnahmen und energiesparende Heiztechnik sind schlicht Peanuts gegen die Preissteigerungen bei den Grundstücken.

 

Zitat:

Spätestens in den 90ern war die Wirtschaftlichkeitsgrenze längst erreicht bzw. schon in den 80ern, wenn man da nicht nur den absoluten Mindeststandard der damaligen ENEV verbaut hat. Von der Kohle, die mich hier die heutige ENEV allein zusätzlich gekostet hätte, könnte ich hier vermutlich die ganze Straße lebenslang beheizen.

Die Kosten für energetische Maßnahmen steigen nur dann erheblich, wenn man unbedingt besser als die aktuellen Standards sein will. Im Jahr 2008 beispielsweise hast Du für neue KfW60-Buden zwischen 1.500 und 1.800 Euro pro qm Wohnfläche bezahlt. Heute bezahlst Du den gleichen Preis pro qm, allerdings für KfW40. Und das trotz Inflation.

Sun Oct 11 13:35:46 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 11. Oktober 2020 um 11:04:25 Uhr:

Diese Sichtweist ist, vorsichtig ausgedrückt, reichlich naiv. Erstens zahlst Du, wie bereits erwähnt, für eine Bestandsimmobilie die Grunderwerbssteuer auf Grundstück UND Immobilie. Zweitens heißt Bestand kaufen in aller Regel auch noch Maklergebühren. Und drittens werden für Bestandsimmobilien faktisch die gleichen Preise aufgerufen wie für Neubauten, allerdings hast Du im Bestand dann natürlich energetisch viel schlechtere Häuser.

Ich komme selbst mit Maklergebühren niemals auf die Steuerlast des Neubaus.

Und zu den Preisen: Für den Preis eines eher ärmlichen Neubaus stellte sich dann im Bestand bis vor etwa drei Jahren die Frage, ob mit oder ohne Schwimmbad oder ob das Grundstück lieber 2000 qm oder mehr sein sollte. Dafür hat man dann reale Heizkosten von drei Euro pro Tag und nicht 1,50 Euro.

 

Mittlerweile stellt sich die Frage aber nicht mehr, das Angebot ist sehr, sehr dünn geworden, die zu verkaufenden Häuser erreichen die Portale mittlerweile nicht mehr, weil vermutlich auch ein paar mehr Leute mitbekommen haben, dass die tolle Energieeffizienz eine schöne Möglichkeit ist, sein Geld zu verbrennen.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 11. Oktober 2020 um 11:04:25 Uhr:

Das "ärmliche" bauen ist hauptsächlich den hohen Grundstückspreisen geschuldet, deshalb wird mittlerweile fast durchgängig z.B. ohne Keller gebaut. Die Kosten für Dämmmaßnahmen und energiesparende Heiztechnik sind schlicht Peanuts gegen die Preissteigerungen bei den Grundstücken.

Die Grundstücke wurden hier zu sehr günstigen Preisen von den Gemeinden verkauft, durchschnittlich um die 100 Euro/qm. Vor 5...7 Jahren lagen die sogar teilweise noch deutlich darunter. Trotzdem waren die Buden ärmlich, dafür hatte jede irgendeinen Solar-Blödsinn auf dem Dach, meistens Lüftungsanlagen (für ein kleines EFH, zum Totlachen), dreifach verglaste Fenster, Wärmepumpen und natürlich dicke Dämmung. Jede Menge teurer Sachen, die eben neben den ganzen Steuererhöhungen den Kaufpreis in die Höhe getrieben haben und damit das Haus kleiner und ärmlicher haben werden lassen.

 

Wenn ich mir hier im Wohngebiet den Bestand anschaue und mir überlege, was das heute in neu kosten würde - das könnten sich nur die allerwenigsten noch leisten.

Sun Oct 11 13:54:02 CEST 2020    |    XuQishi

Die Steuerlast ist mir relativ egal. Für den Preis von meinem Neubau kriege ich hier aus dem Bestand ein 40 Jahre altes Haus in ähnlichem Format, bei dem man dann noch alles innen neu machen muss, weil 80er und dementsprechend dunkel und hässlich gemacht, das war kein gutes Geschmacksjahrzehnt.

 

Der Trick ist aber, überhaupt was zu kriegen. Mein Grundstück war praktisch ein Glücksgriff, weil ich jemanden kannte. An die von den Gemeinden ausgewiesenen kommen Private hier gar nicht ran, weil die Gemeinden die Erschließung nicht gebacken kriegen und alles an Bauträger vergeben. In dem Gebiet, in dem ich baue, haben sie dann mal ein paar für Private rausgerückt, da waren aber schon über 300 Leute auf der Warteliste in einem Eifelkaff.

 

 

Zitat:

Wenn ich mir hier im Wohngebiet den Bestand anschaue und mir überlege, was das heute in neu kosten würde - das könnten sich nur die allerwenigsten noch leisten.

Rein von der Größe her ist das schon richtig, aber die Häuser dürfte man meistens schon gar nicht mehr so bauen. Ich hab aber auch nichts dagegen, dass meins kleiner ist als das meiner Eltern. Vor 40 Jahren hat man viel zu groß gebaut, da hat man am Ende nur Ärger mit.

Sun Oct 11 21:26:40 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@XuQishi schrieb am 11. Oktober 2020 um 13:54:02 Uhr:

Rein von der Größe her ist das schon richtig, aber die Häuser dürfte man meistens schon gar nicht mehr so bauen. Ich hab aber auch nichts dagegen, dass meins kleiner ist als das meiner Eltern. Vor 40 Jahren hat man viel zu groß gebaut, da hat man am Ende nur Ärger mit.

Ja, ist schon echt ärgerlich, viel Platz zu haben. Ist schon ein schweres Los... :D

Mon Oct 12 09:35:41 CEST 2020    |    XuQishi

Wer 250qm hat, muss auch 250qm putzen. Das ist alles nett, wenn man noch nicht alt ist, aber ich sehe bei meinen Eltern, wie das nervt, deshalb baue ich deutlich kleiner. Und ja, auch ohne Keller. Das ist mir zu teuer in dem felsigen Boden und außerdem habe ich gelernt, dass man alles, was man in den Keller oder auf den Speicher trägt, besser gleich in den Container schmeißt ;).

Mon Oct 12 11:24:02 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@XuQishi schrieb am 11. Oktober 2020 um 13:54:02 Uhr:

Die Steuerlast ist mir relativ egal. Für den Preis von meinem Neubau kriege ich hier aus dem Bestand ein 40 Jahre altes Haus in ähnlichem Format, bei dem man dann noch alles innen neu machen muss, weil 80er und dementsprechend dunkel und hässlich gemacht, das war kein gutes Geschmacksjahrzehnt.

Nicht nur das. Auch von der Haustechnik her kann es mit 80er-Häusern böse Überraschungen geben. Wenn es schlecht läuft mit elektrischer FBH oder Nachtspeicheröfen (war damals so ne spinnerte Phase wo Energieversorger das subventioniert haben), wenn es besser läuft mit WW-FBH, die dann aber mit hoher Wahrscheinlichkeit noch diffusionsoffene Rohre hat und total verschlämmt ist.

 

Und dann noch das Thema Asbest, damit musst Du bei 80er oder älter immer rechnen.

 

Mit einem Haus aus den 80ern oder älter kaufst Du im Prinzip nur einen Rohbau, weil in aller Regel erstmal alles raus und neu muss (Wasser, Elektro, Heizung, Bodenbeläge, Fliesen etc.), und das zum Preis eines Neubaus, der energetisch und technisch auf dem neusten Stand ist.

 

Zitat:

Und ja, auch ohne Keller. Das ist mir zu teuer in dem felsigen Boden

Verständlich, das wird richtig teuer. Bei mir kam nach ca. 2m auch reiner Sandstein, daher habe ich den Keller auch nur "halb" versenkt, was den netten Nebeneffekt hat, dass man im Keller Tageslicht hat. Im übrigen ist die Gründung auf Fels in Sachen Statik das beste, was Dir passieren kann. Hat alles seine Vor- und Nachteile ;)

 

Zitat:

Wer 250qm hat, muss auch 250qm putzen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es um so schwerer ist zu putzen, je kleiner die Wohnfläche ist. Auf mehr Wohnfläche verteilt sich der Dreck besser :D

 

Aber 250qm Wohnfläche sauber halten, am besten noch mit Kids, da kann ich nur sagen viel Spaß ;)

Mon Oct 12 11:45:14 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 11. Oktober 2020 um 13:35:46 Uhr:

Ich komme selbst mit Maklergebühren niemals auf die Steuerlast des Neubaus.

Aber auf die gleichen Kosten. Irgendeiner hält immer die Hand auf.

 

Und um es mal ganz konkret zu machen: 500.000 Euro Kaufpreis x 5,95% Provision sind knapp 30.000 Euro. Davon zahlst Du in einem Neubau Heizung, Lüftung UND Dämmung (oder sparst Dir die Lüftung und hast schon ne Küche).

 

Hinzu kommt: Maklerprovision ist nicht finanzierbar, die geht von deinem Eigenkapital ab und verschlechtert damit deine Finanzierungskonditionen...

 

Zitat:

Und zu den Preisen: Für den Preis eines eher ärmlichen Neubaus stellte sich dann im Bestand bis vor etwa drei Jahren die Frage, ob mit oder ohne Schwimmbad oder ob das Grundstück lieber 2000 qm oder mehr sein sollte. Dafür hat man dann reale Heizkosten von drei Euro pro Tag und nicht 1,50 Euro.

2000qm Grundstück? Willst Du Landwirtschaft betreiben? :D Meine Eltern haben hier auch früher alles für den Eigenbedarf angebaut, Kartoffeln, Bohnen, Erbsen, Erdbeeren usw. usf. Mit zunehmenden Alter ging das dann aber nicht mehr, also gab es dann 900qm Rasenfläche die alle zwei Wochen gemäht werden wollte.

 

Was ich damit sagen will: Große Grundstücke bedeuten viel Arbeit, vielleicht ist diese Erkenntnis auch mit ein Grund dass viele vermeintlich "ärmlich" bauen? ;)

 

Zitat:

Mittlerweile stellt sich die Frage aber nicht mehr, das Angebot ist sehr, sehr dünn geworden, die zu verkaufenden Häuser erreichen die Portale mittlerweile nicht mehr, weil vermutlich auch ein paar mehr Leute mitbekommen haben, dass die tolle Energieeffizienz eine schöne Möglichkeit ist, sein Geld zu verbrennen.

Es ist in der Tat so, dass die Nachfrage das Angebot weit übersteigt. Die Leute sind so heißgeredet von wegen Immobilienboom dass mittlerweile selbst Buden den Besitzer wechseln, die vor 10 Jahren faktisch unverkäuflich waren. Banken, Makler und der Fiskus freuen sich.

 

Zitat:

 

Die Grundstücke wurden hier zu sehr günstigen Preisen von den Gemeinden verkauft, durchschnittlich um die 100 Euro/qm. Vor 5...7 Jahren lagen die sogar teilweise noch deutlich darunter. Trotzdem waren die Buden ärmlich, dafür hatte jede irgendeinen Solar-Blödsinn auf dem Dach, meistens Lüftungsanlagen (für ein kleines EFH, zum Totlachen), dreifach verglaste Fenster, Wärmepumpen und natürlich dicke Dämmung. Jede Menge teurer Sachen, die eben neben den ganzen Steuererhöhungen den Kaufpreis in die Höhe getrieben haben und damit das Haus kleiner und ärmlicher haben werden lassen.

Die von Dir erwähnten "Sachen" waren vielleicht vor 20 Jahren noch "teuer". Mal als Beispiel: Eine LWP mit Außengerät und 500l WW-Speicher kostet aktuell um die 7.500 Euro. Eine Viessmann Vitodens 300 mit 500l WW-Speicher kostet 4.500 Euro plus Gastank für 3.000 Euro und uuups, schon sind wir beim gleichen Preis.

 

Nach aktueller ENEV darfst Du aber Gas allein nicht mehr verbauen, also muss noch Solar her, das bleibt Dir bei der LWP erspart.

 

Dreifach verglaste Fenster sind mittlerweile auch Standard, da gibt es keinen "Aufpreis" mehr. Selbst die Baumarktfenster 1mx1m für 100 Euro sind mittlerweile schon dreifachverglast.

 

Lüftungsanlage... gut, die braucht man im Altbau, wo es an allen Ecken durchzieht, natürlich wirklich nicht. Vorgeschrieben ist sie auch beim Neubau nicht. Wer sich für so etwas entscheidet, tut das m.E.n. vor allem wegen dem Komfort. Ich hab auch eine einbauen lassen und bin schwer begeistert davon. Immer und überall frische Luft und optimale Luftfeuchtigkeit, ohne ständiges hin und herrennen wegen Fenster lüften.

 

Und dann gibt es natürlich noch so Leute (kenne einen davon) die ohne Keller und ohne Lüftungsanlage bauen um "Geld zu sparen", sich dann aber als Single ne 25.000 Euro Küche in die Hütte stellen und 15.000 Euro für Badkeramik versenken :D Das ist meine Definition von "ärmlich" bauen, ich habe lieber ordentliche Haustechnik als ne Poser-Küche ;)

Mon Oct 12 18:06:00 CEST 2020    |    XuQishi

Lüftungsanlage war für mich auch ein Wunschartikel, ohne den es nicht ging. Alleine, nicht gefühlt fuffzehnmal am Tag die Fenster zum Stoßlüften aufreißen zu müssen, ist mir das schon wert.

Mon Oct 12 18:25:22 CEST 2020    |    mozartschwarz

Mir war wichtig das ich die Hütte bis zur Rente bezahlt bekomme. Selbst mit Hartz4, wenn es hart kommt...

Mon Oct 12 19:21:33 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@XuQishi schrieb am 12. Oktober 2020 um 18:06:00 Uhr:

Lüftungsanlage war für mich auch ein Wunschartikel, ohne den es nicht ging. Alleine, nicht gefühlt fuffzehnmal am Tag die Fenster zum Stoßlüften aufreißen zu müssen, ist mir das schon wert.

Eigentlich ist sowas schon seit mindestens 10 Jahren Standard. Nicht nur das Lüften entfällt, auch sämtliche Gerüche sind innerhalb von Minuten aus Küche (oder Toilette ;)) verschwunden. Keine beschlagenen Spiegel im Bad, Wäsche kann man im Winter ohne Probleme in der Wohnung trocknen... Und eben 24h am Tag frische Luft, ohne nervige Pollen im Frühjahr oder sonstigen Schmutz.

Mon Oct 12 19:30:08 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Oktober 2020 um 11:45:14 Uhr:

Aber auf die gleichen Kosten. Irgendeiner hält immer die Hand auf.

 

Und um es mal ganz konkret zu machen: 500.000 Euro Kaufpreis x 5,95% Provision sind knapp 30.000 Euro. Davon zahlst Du in einem Neubau Heizung, Lüftung UND Dämmung (oder sparst Dir die Lüftung und hast schon ne Küche).

500k, das ist dann eben die Frage, ob man 2000 qm + Schwimmbad oder ne kleine ENEV-Butze ohne Keller haben will. Viele haben die kleine ENEV-Butze auf Handtuchgrundstück auf bestem Ackerland/Torfland oder auf dem Felsen im Nirgendwo weitab von Infrastruktur gewählt. Eben weil sie gigantische 30 Cent pro Tag an Heizkosten sparen können. Kann man machen, muss man aber nicht. :)

 

5,95% Maklerprovision kenne ich übrigens gar nicht. Hier war immer bei 3,76% Schluss.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Oktober 2020 um 11:45:14 Uhr:

2000qm Grundstück? Willst Du Landwirtschaft betreiben? :D Meine Eltern haben hier auch früher alles für den Eigenbedarf angebaut, Kartoffeln, Bohnen, Erbsen, Erdbeeren usw. usf. Mit zunehmenden Alter ging das dann aber nicht mehr, also gab es dann 900qm Rasenfläche die alle zwei Wochen gemäht werden wollte.

 

Was ich damit sagen will: Große Grundstücke bedeuten viel Arbeit, vielleicht ist diese Erkenntnis auch mit ein Grund dass viele vermeintlich "ärmlich" bauen? ;)

Man kann sich sein Handtuchgrundstück auch schönreden. Klar, es hat Vorteile, wenn der Nachbar direkt eine Wurst von seinem Grill rüber auf Deinen Teller auf dem Terrassentisch legen kann. Aber viel mehr fällt mir da auch nicht ein...

Mal abgesehen davon ist der Aufwand, 900 qm Rasen zu mähen, winzig im Vergleich zu dem, was die bei jeder beliebigen Gartengröße an Aufwand je nach Bepflanzung haben kannst. So einen Rasen mähst Du innerhalb von 20 Minuten mit dem entsprechenden Mähgerät - sofern Du nicht so doof bist und Dir aller paar Meter irgendwas in den Rasen gepflanzt hast.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Oktober 2020 um 11:45:14 Uhr:

Es ist in der Tat so, dass die Nachfrage das Angebot weit übersteigt. Die Leute sind so heißgeredet von wegen Immobilienboom dass mittlerweile selbst Buden den Besitzer wechseln, die vor 10 Jahren faktisch unverkäuflich waren. Banken, Makler und der Fiskus freuen sich.

Unverkäuflich war nie etwas so wirklich. Nur zu teuer.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Oktober 2020 um 11:45:14 Uhr:

Die von Dir erwähnten "Sachen" waren vielleicht vor 20 Jahren noch "teuer". Mal als Beispiel: Eine LWP mit Außengerät und 500l WW-Speicher kostet aktuell um die 7.500 Euro. Eine Viessmann Vitodens 300 mit 500l WW-Speicher kostet 4.500 Euro plus Gastank für 3.000 Euro und uuups, schon sind wir beim gleichen Preis.

LWP? Bist Du von gestern? Kannst Du Dir das Ding überhaupt noch für die ENEV schönrechnen? Heute wird der Kram tief in die Erde gebohrt und ist schweineteuer.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Oktober 2020 um 11:45:14 Uhr:

Nach aktueller ENEV darfst Du aber Gas allein nicht mehr verbauen, also muss noch Solar her, das bleibt Dir bei der LWP erspart.

Und da keiner mit Verstand sich eine lärmende Elektroheizung in den Garten stellen will, ist man dann schnell bei Gas+Solar oder Erdwärmepumpen.

 

 

Wie schon gesagt: Schau Dir die Wohngebiete an. Wenn Du da nicht siehst, dass es gerade beim Hausbau einen deutlichen Wohlstandsverlust in den letzten Jahrzehnten gegeben hat, hast Du Tomaten auf den Augen.

Mon Oct 12 19:35:50 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@XuQishi schrieb am 12. Oktober 2020 um 18:06:00 Uhr:

Lüftungsanlage war für mich auch ein Wunschartikel, ohne den es nicht ging. Alleine, nicht gefühlt fuffzehnmal am Tag die Fenster zum Stoßlüften aufreißen zu müssen, ist mir das schon wert.

Ja, man macht die Bude so dicht, dass man dann wieder eine Lüftungsanlage braucht, weil einem sonst die Bude unter dem Hintern weggammelt. So einen Schwachsinn gibt es fast nur bei den EFH-Bauten - kaum irgendwo sonst wird so ein absurder Aufwand im Verhältnis zur Wohnraumgröße betrieben.

Mon Oct 12 20:33:37 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 12. Oktober 2020 um 19:30:08 Uhr:

500k, das ist dann eben die Frage, ob man 2000 qm + Schwimmbad oder ne kleine ENEV-Butze ohne Keller haben will.

Für 500k bekommst Du selbst bei uns keine 2000qm Grundstück mit Haus und Schwimmbad, und das obwohl die Bodenrichtwerte nur um die 70 Euro liegen.

 

Zitat:

5,95% Maklerprovision kenne ich übrigens gar nicht. Hier war immer bei 3,76% Schluss.

Die Maklerprovision ist pro Bundesland unterschiedlich, in Hessen eben 5,95%.

 

Zitat:

LWP? Bist Du von gestern? Kannst Du Dir das Ding überhaupt noch für die ENEV schönrechnen? Heute wird der Kram tief in die Erde gebohrt und ist schweineteuer.

LWP erfüllt die ENEV problemlos. EWP ist in der Tat schweineteuer, da muss man schon Idealist sein um sich sowas anzutun ;)

 

Zitat:

Und da keiner mit Verstand sich eine lärmende Elektroheizung in den Garten stellen will, ist man dann schnell bei Gas+Solar oder Erdwärmepumpen.

*Lach* Du bist anscheinend nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik. Das Außengerät einer LWP ist für ein EFH gerade so groß wie das Außengerät einer Klima, und "lärmen" tut da nix.

 

Zitat:

Wie schon gesagt: Schau Dir die Wohngebiete an. Wenn Du da nicht siehst, dass es gerade beim Hausbau einen deutlichen Wohlstandsverlust in den letzten Jahrzehnten gegeben hat, hast Du Tomaten auf den Augen.

Lass uns mal einen virtuellen Rundgang machen:

 

Das hier

 

https://www.google.de/.../...9037dd6ecb21!8m2!3d49.5735534!4d8.9743018

 

war das letzte Neubaugebiet bei uns, vor ca. 10 Jahren. Diese beiden Hütten hier rechts von der Ecke Prof. Braun/Freiherr-vom-Stein

 

https://www.google.de/.../...4aaaf09dcda8!8m2!3d49.5722589!4d8.9744869

 

sind vor einem Jahr gebaut worden. Diese beiden rechts oben

 

https://www.google.de/.../...83967e7d5ed9!8m2!3d49.5701872!4d8.9792906

 

vor ca. 2 Jahren.

 

Jetzt schauen wir mal 30 Jahre zurück:

 

https://www.google.de/.../...eea1a43b3838!8m2!3d49.5616858!4d8.9654578

 

Das war das Neubaugebiet in den späten 80ern. Ja, da ist in der Tat eins mit Schwimmbad dabei, aber die Häuser und Grundstücke sind von der Größe her vergleichbar mit denen in der Landrat-Ackermann-Straße.

 

Der frühere Bestand (70er) sieht zum Beispiel so aus:

 

https://www.google.de/.../...ec6f799341f3!8m2!3d49.5668675!4d8.9780994

 

Die beiden größten und teuersten EFH bei uns dürften wohl diese beiden sein

 

https://www.google.de/.../...4a5835fa9be341!8m2!3d49.573222!4d8.976287

 

aber selbst die haben keine 2.000qm Grundstück. Und für 500k bekommst Du die auch nicht ;)

 

Du siehst selbst, vor allem bei 70ern und davor gilt (bei uns zumindest): Je älter, desto kleiner die Häuser und auch die Grundstücke. Und zwischen den Häusern/Grundstücken in den 80ern und heute bzw. vor 10 Jahren sehe ich da keine eklatanten Unterschiede.

Mon Oct 12 21:14:30 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 12. Oktober 2020 um 19:35:50 Uhr:

Ja, man macht die Bude so dicht, dass man dann wieder eine Lüftungsanlage braucht, weil einem sonst die Bude unter dem Hintern weggammelt. So einen Schwachsinn gibt es fast nur bei den EFH-Bauten - kaum irgendwo sonst wird so ein absurder Aufwand im Verhältnis zur Wohnraumgröße betrieben.

Lüftungsanlage fürs Haus ist wie Klima im Auto: Vor 20 Jahren extra, heute Standard. Genausowenig wie ich heute ein Auto ohne Klima kaufen würde, würde ich kein Haus ohne Lüftungsanlage bauen. Schon allein wegen des Komforts und Raumklimas.

 

Sowas kostet ürigens selbst als De-Luxe-Ausführung (mit Wärmerückgewinnung, Feuchtesensoren und App-Steuerung) fertig installiert keine 10.000 Euro, ohne WRG die Hälfte. Also in etwa so viel wie der Innenanstrich vom Maler, und den kann man wunderbar in Eigenleistung erbringen wenn man als Bauherr wirklich klamm sein sollte...

Mon Oct 12 21:42:23 CEST 2020    |    pibaer

Nun ja, das bei Euch scheint ja schon immer eine arme Gegend gewesen zu sein. :D

 

Hier kann man die Wohlstandsentwicklung sehr gut sehen: Die kleinsten Häuser aus den 50ern, sehr einfache, gleichartige Häuser, auch eher kleine Grundstücke. Die aus den 60ern heben sich schon davon ab, viel größer, teilweise schon Extravaganz, spätestens in den 70ern wurde ziemlich großzügig gebaut, die Spitze dann in den 80ern. Danach noch bis in die 90er etwa den Stand gehalten, danach ging es steil bergab. Grundstücksgröße, Wohnfläche, Ausstattung innen und außen - da ging es sichtbar und kräftig bergab. Das sieht man sehr deutlich, wenn man durch die Wohngebiete läuft und sich das anschaut.

Da hast Du auf der einen Seite Häuser, an denen auch noch sichtbar Architekten mitgewirkt haben (was auch zu teilweise teuren, aber schicken Lösungen führt), die innen durchgehend mit Parkett und Marmor belegt sind und auf der anderen Seite ist dann die Gruselecke mit den aufgereihten "Stadtvillen" (oder auch weiße Würfel mit Flachdach) ohne Keller und auch ansonsten praktisch ohne alles. Häuser, wie sie Kleinkinder üblicherweise malen. Innen nur noch einfache Fliesen und Plaste-Parkett überall. Quasi der Golf Trendline in Mexiko-Ausstattung.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Oktober 2020 um 21:14:30 Uhr:

Lüftungsanlage fürs Haus ist wie Klima im Auto: Vor 20 Jahren extra, heute Standard. Genausowenig wie ich heute ein Auto ohne Klima kaufen würde, würde ich kein Haus ohne Lüftungsanlage bauen. Schon allein wegen des Komforts und Raumklimas.

Wenn ich eine Lüftungsanlage in ein Haus bauen würde, dann nur(!) mit Klimaanlage. Ansonsten ist das für mich wirklich sinnloser Stuss.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Oktober 2020 um 21:14:30 Uhr:

Sowas kostet ürigens selbst als De-Luxe-Ausführung (mit Wärmerückgewinnung, Feuchtesensoren und App-Steuerung) fertig installiert keine 10.000 Euro, ohne WRG die Hälfte. Also in etwa so viel wie der Innenanstrich vom Maler, und den kann man wunderbar in Eigenleistung erbringen wenn man als Bauherr wirklich klamm sein sollte...

Das Blöde daran ist, dass man den Innenanstrich nur einmal einsparen kann. Und bei 10k im leeren Neubau steckt nicht nur einfaches Anstreichen drin.

Mon Oct 12 22:22:47 CEST 2020    |    illusion2001

Die hohen aktuellen Preise resultieren weniger aus den Energievorschriften sondern mehr aus der extremen Nachfrage und dem niedrigen Zinsniveau.

 

Die hohe Nachfrage führt auch zu den kleineren Grundstücken, zum einen natürlich aufgrund der gestiegenen Preise, zum anderen weil mehr Wohnraum geschaffen werden soll, und weiter weil mit zwei Häusern statt einem auf der selben Fläche mehr Geld verdient werden kann.

 

Hier sind für 800 qm in annehmbarer Lage schon mindestens 200.000 € fällig. Unsere Wohnung steht auf einem Grundstück mit einem Bodenrichtwert von 400€, unser Haus auf 300€.

 

 

Handwerker muss man erstmal finden, die sind hoffnungslos ausgebucht und damit auch entsprechend teuer.

Mon Oct 12 22:33:57 CEST 2020    |    passat32

Hm, vielleicht bin ich da alleine, aber ich kann diese künstliche Luft aus solchen Belüftungsanlagen überhaupt nicht ausstehen. Ich hasse das schon im Hotel und meide solche Absteigen, bei denen man die Fenster nicht öffnen kann, dann geh ich lieber in die Jugendherberge (PS: sehr gerne übrigens, die tollsten Übernachtungs-Erlebnisse hab ich die letzten 10 Jahre als DJH-Mitglied dort gesammelt). Aber selbst im Auto lasse ich trotz Klima zu 95% einen ordentlichen Spalt am Fenster offen, wenn es nicht gerade schifft wie aus Eimern.

 

Ich kann die Begeisterung dieser Belüftungsanlagen absolut nicht nachvollziehen. Aber ich bin auch Frischluftfanatiker und krieg beim Vögeln schon Zustände und Erstickungspanik, wenn nicht irgendwo im Raum ein Fenster gekippt ist.

Mon Oct 12 22:35:07 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 12. Oktober 2020 um 22:22:47 Uhr:

Die hohen aktuellen Preise resultieren weniger aus den Energievorschriften sondern mehr aus der extremen Nachfrage und dem niedrigen Zinsniveau.

Ich rede hier nicht von den letzten fünf Jahren, sondern von der Entwicklung in den letzten 7 Jahrzehnten. In den späten 90ern, Anfang der 2000er ging es bergab, da war die Nachfrage nicht extrem und die Zinsen auch noch lange nicht so niedrig. Die starke Nachfrage ging erst so ab etwa 2013 los.

Mon Oct 12 22:37:45 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@passat32 schrieb am 12. Oktober 2020 um 22:33:57 Uhr:

Hm, vielleicht bin ich da alleine, aber ich kann diese künstliche Luft aus solchen Belüftungsanlagen überhaupt nicht ausstehen. Ich hasse das schon im Hotel und meide solche Absteigen, bei denen man die Fenster nicht öffnen kann, dann geh ich lieber in die Jugendherberge (PS: sehr gerne übrigens, die tollsten Übernachtungs-Erlebnisse hab ich die letzten 10 Jahre als DJH-Mitglied dort gesammelt). Aber selbst im Auto lasse ich trotz Klima zu 95% einen ordentlichen Spalt am Fenster offen, wenn es nicht gerade schifft wie aus Eimern.

Hotels, wo man nicht mal mehr die Fenster aufmachen kann, sind mir auch ein absolutes Gräuel. Hatte ich zum Glück nur einmal in den USA. Hier in Deutschland hatte ich so eine Absteige zum Glück noch nie erwischt.

Mon Oct 12 23:35:25 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 12. Oktober 2020 um 22:22:47 Uhr:

Die hohen aktuellen Preise resultieren weniger aus den Energievorschriften sondern mehr aus der extremen Nachfrage und dem niedrigen Zinsniveau.

 

Die hohe Nachfrage führt auch zu den kleineren Grundstücken, zum einen natürlich aufgrund der gestiegenen Preise, zum anderen weil mehr Wohnraum geschaffen werden soll, und weiter weil mit zwei Häusern statt einem auf der selben Fläche mehr Geld verdient werden kann.

Der Mann hat es verstanden ;)

 

In den meisten Gegenden haben sich die Bodenrichtwerte in den letzten 10 Jahren mindestens verdoppelt, teilweise verdreifacht.

 

Das Einkommen der Menschen und die darüber darstellbaren Kredite aber nicht. Deshalb sind die Grundstücke und die Hütten kleiner.

Mon Oct 12 23:39:15 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@passat32 schrieb am 12. Oktober 2020 um 22:33:57 Uhr:

Hm, vielleicht bin ich da alleine, aber ich kann diese künstliche Luft aus solchen Belüftungsanlagen überhaupt nicht ausstehen.

Psst, ich verrate dir ein Geheimnis: Die Luft aus der Lüftungsanlage ist die gleiche wie die durchs Fenster kommt. Da stehen keine Gasflaschen im Keller um die Luft künstlich zu erzeugen.

 

Und das beste ist: Fenster gibt es auch noch, zusätzlich. Zumindest bei mir ;)

Mon Oct 12 23:51:17 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 12. Oktober 2020 um 21:42:23 Uhr:

Nun ja, das bei Euch scheint ja schon immer eine arme Gegend gewesen zu sein. :D

Auf genau den Spruch habe ich gewartet :D Jetzt darfst Du die Hosen runterlassen und uns mal zeigen, wo man diese sagenumwobenen 2000qm mit Schwimmbad in unmittelbarer Nähe zu guter Infrastruktur für 500k bekommt.

 

Aber ich vermute mal da kommt außer dem üblichen Geschwurbel nix ;)

 

Zitat:

und auf der anderen Seite ist dann die Gruselecke mit den aufgereihten "Stadtvillen" (oder auch weiße Würfel mit Flachdach) ohne Keller und auch ansonsten praktisch ohne alles. Häuser, wie sie Kleinkinder üblicherweise malen. Innen nur noch einfache Fliesen und Plaste-Parkett überall. Quasi der Golf Trendline in Mexiko-Ausstattung.

Ich weiß was Du meinst, war gestern gerade in Stuttgart Leonberg in genau so einer Neubausiedlung. Alles Kästen mit Flachdach, Doppel, Reihen oder MFH. Was schönes, freistehendes gab es da nicht. Aber vor jedem zweiten Haus ein Porsche mit S-PP auf dem Nummernschild, wie ich lernen durfte übrigens Werkswagen.

 

Zitat:

 

Wenn ich eine Lüftungsanlage in ein Haus bauen würde, dann nur(!) mit Klimaanlage. Ansonsten ist das für mich wirklich sinnloser Stuss.

Kühlen kann die LWP schon, warum also doppelt?

 

Zitat:

Das Blöde daran ist, dass man den Innenanstrich nur einmal einsparen kann. Und bei 10k im leeren Neubau steckt nicht nur einfaches Anstreichen drin.

Man muss ihn ja nur einmal einsparen. Und ja, für 10k ist natürlich zweimal Anstrich und auch noch der gute Tiefengrund dabei :D

Tue Oct 13 06:37:26 CEST 2020    |    rpalmer

Stuttgart Leonberg? Das gibt es nicht.

Leonberg hat mit Stuttgart nix zu tun. Es liegt in der Nähe des Stadtkreises, aber das war es auch schon. Übrigens nicht die teuerste Ecke. Gerlingen und Ditzingen sind in der Hinsicht noch besser ...

 

 

Zitat:

@passat32 schrieb am 12. Oktober 2020 um 22:33:57 Uhr:

Aber selbst im Auto lasse ich trotz Klima zu 95% einen ordentlichen Spalt am Fenster offen, wenn es nicht gerade schifft wie aus Eimern.

Ich drücke immer zuerst auf "AC Off". Ich kann diese entfeuchtete Luft nicht ab. Dafür ist das Schiebedach so gut wie immer auf Kipp.

 

Zitat:

Also in etwa so viel wie der Innenanstrich vom Maler, und den kann man wunderbar in Eigenleistung erbringen wenn man als Bauherr wirklich klamm sein sollte...

Hat nichts mit "klamm" zu tun.

Eher weil ich gute Ergebnisse will und nicht irgendwas "schnell, schnell". Ja es ist anstrengend nach der Arbeit oder im Urlaub/Gleittag eben "für sich" zu arbeiten, aber dafür mit guten Ergebnissen. Man kann sehr viel selber machen, auch die Fernwärmeübergabestation (Dafür mal mehr justiert, als nur "Grundsetting"), die Küche montieren, die Bude verputzen... geht alles. Aber klar, es braucht auch das handwerkliche Geschick, neben der Lust dazu. Ich liebe es auch mich handwerklich zu betätigen und "Sonder-/Extrawünsche" sind da kein Problem bei der Eigenregie.

Tue Oct 13 07:04:16 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Oktober 2020 um 23:39:15 Uhr:

Zitat:

@passat32 schrieb am 12. Oktober 2020 um 22:33:57 Uhr:

Hm, vielleicht bin ich da alleine, aber ich kann diese künstliche Luft aus solchen Belüftungsanlagen überhaupt nicht ausstehen.

Psst, ich verrate dir ein Geheimnis: Die Luft aus der Lüftungsanlage ist die gleiche wie die durchs Fenster kommt. Da stehen keine Gasflaschen im Keller um die Luft künstlich zu erzeugen.

es ist eine ganz andere Luft, zumindest von der Güte und vom "Geruch" und "Geschmack" her. Mal abgesehen davon das sie durch zig Filter durch muss und durch irgendwelche Anlagen und Lüftungsschächte.

 

Ich sag ja: ich kann das schon im Auto nicht (mehr) leiden, und ich wechsle schon alle gut 10.000 Kilometer die Wechsel. Ich bin da extrem empfindlich was meine Atemluft angeht.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 12. Oktober 2020 um 23:39:15 Uhr:

 

Und das beste ist: Fenster gibt es auch noch, zusätzlich. Zumindest bei mir ;)

Bei mir müssen Fenster tagsüber immer gekippt sein, und nachts sobald es auch nur halbwegs zumutbar ist.

Tue Oct 13 09:27:07 CEST 2020    |    illusion2001

Zitat:

@pibaer schrieb am 12. Oktober 2020 um 22:35:07 Uhr:

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 12. Oktober 2020 um 22:22:47 Uhr:

Die hohen aktuellen Preise resultieren weniger aus den Energievorschriften sondern mehr aus der extremen Nachfrage und dem niedrigen Zinsniveau.

Ich rede hier nicht von den letzten fünf Jahren, sondern von der Entwicklung in den letzten 7 Jahrzehnten. In den späten 90ern, Anfang der 2000er ging es bergab, da war die Nachfrage nicht extrem und die Zinsen auch noch lange nicht so niedrig. Die starke Nachfrage ging erst so ab etwa 2013 los.

Ich glaube du beobachtest ein lokales Phänomen. Ohne aussagekräftige statistische Daten ist es so oder so müßig, das weiter zu diskutieren.

Tue Oct 13 09:35:16 CEST 2020    |    mozartschwarz

Ist es nicht herrlich??? Dank einer sch.. türkischen Hochzeit in Lohfelden liegt Kassel akut bei knapp 30. Nun ist auch noch die Migrantenbutze in Niederzweren unter Quarantäne, 300 Insassen werden da morgen getestet. Dann dürften die 50 geknackt sein und Kassel ist Risikogebiet... Liegt aber sicher an der Bevölkerungsdichte und der fehlenden Lüftung...

 

Für mich heißt das ja nur das sich 99,95% nicht angesteckt haben, Mutti und Schwesig schieben aber Panik.

Tue Oct 13 09:55:13 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 13. Oktober 2020 um 09:27:07 Uhr:

 

Ich glaube du beobachtest ein lokales Phänomen. Ohne aussagekräftige statistische Daten ist es so oder so müßig, das weiter zu diskutieren.

...und die Statistik spricht gegen ihn:

 

https://de.statista.com/.../

 

Geht zwar nur zurück bis in die 90er, aber man sieht eine ständige Zunahme der Pro-Kopf-Wohnfläche.

Tue Oct 13 10:31:48 CEST 2020    |    XuQishi

Zitat:

In den meisten Gegenden haben sich die Bodenrichtwerte in den letzten 10 Jahren mindestens verdoppelt, teilweise verdreifacht.

 

Das Einkommen der Menschen und die darüber darstellbaren Kredite aber nicht. Deshalb sind die Grundstücke und die Hütten kleiner.

Auf jeden Fall. Ich habe 2 Grundstücke angeboten bekommen, das eine in einem Durchfahrtskaff am Stadtrand, das andere in der Eifel. Für den Preis von dem in dem Durchfahrtskaff, nicht mal schön, aber 5x so teuer wie das in der Eifel, kann ich das Haus bauen. Da hätte ich für den Grund schon einen Kredit aufnehmen müssen. Da fährt man lieber 20 Kilometer zur Arbeit.

Tue Oct 13 10:41:28 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@XuQishi schrieb am 13. Oktober 2020 um 10:31:48 Uhr:

Zitat:

In den meisten Gegenden haben sich die Bodenrichtwerte in den letzten 10 Jahren mindestens verdoppelt, teilweise verdreifacht.

Auf jeden Fall.

Und um auch das mal mit Zahlen zu untermauern:

 

https://de.statista.com/.../

 

Verdreifacht seit 2000.

 

Aber pibaer wird uns bestimmt noch verraten wo er seine 2000qm mit Schwimmbad gekauft hat ;)

Tue Oct 13 11:30:39 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@passat32 schrieb am 13. Oktober 2020 um 07:04:16 Uhr:

es ist eine ganz andere Luft, zumindest von der Güte und vom "Geruch" und "Geschmack" her.

Ja is klar ;) Aber damals über Greta lustig machen als sie sinngemäß sagte, sie könne CO2 riechen ;)

 

Zitat:

Mal abgesehen davon das sie durch zig Filter durch muss und durch irgendwelche Anlagen und Lüftungsschächte.

Sie muss genau durch einen Filter, und der ist aus Papier. Ehrlich gesagt hatte ich mir auch Gedanken gemacht ob man irgendwas riecht von den Lüftungskanälen, aber das ist nicht der Fall. Es fühlt sich im Haus einfach so an, als sei den ganzen Tag das Fenster auf.

 

Im Sommer kann man auch auf reine Abluft umschalten bzw. die Anlage macht das auf Wunsch von alleine und über die Fenster lüften, auch da ist der Effekt enorm weil durch den Unterdruck auch an windstillen Tagen mehr frische Luft in die Hütte kommt.

 

Zitat:

Ich sag ja: ich kann das schon im Auto nicht (mehr) leiden, und ich wechsle schon alle gut 10.000 Kilometer die Wechsel. Ich bin da extrem empfindlich was meine Atemluft angeht.

Beim Auto ist das auch eine etwas andere Sache. Meistens steckst Du im Verkehr und saugst quasi die Abgase des Vordermanns an, da ist es in der Tat angenehmer, etwas die Scheibe seitlich aufzumachen. Und auch sonst wird die Luft irgendwo motornah angesaugt, das ist was anderes als Frischluft ums Haus herum.

Tue Oct 13 14:13:44 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 13. Oktober 2020 um 11:30:39 Uhr:

Zitat:

@passat32 schrieb am 13. Oktober 2020 um 07:04:16 Uhr:

es ist eine ganz andere Luft, zumindest von der Güte und vom "Geruch" und "Geschmack" her.

Ja is klar ;) Aber damals über Greta lustig machen als sie sinngemäß sagte, sie könne CO2 riechen ;)

Greta hatte noch ganz andere Fähigkeiten und Geschicke. Sie konnte auch Dummheit in Geld umwandeln und hunderttausende Vollidioten und Nichtsblicker mobilisieren.

 

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 13. Oktober 2020 um 11:30:39 Uhr:

Zitat:

Mal abgesehen davon das sie durch zig Filter durch muss und durch irgendwelche Anlagen und Lüftungsschächte.

Sie muss genau durch einen Filter, und der ist aus Papier. Ehrlich gesagt hatte ich mir auch Gedanken gemacht ob man irgendwas riecht von den Lüftungskanälen, aber das ist nicht der Fall. Es fühlt sich im Haus einfach so an, als sei den ganzen Tag das Fenster auf.

Das klappt ja noch nicht mal im Hotelzimmer. Herrgott wie sehr ich diese Luft dort hasse. Aber es gibt wohl irgendwelche Verrückten die drauf stehen. Pfui.

 

 

 

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 13. Oktober 2020 um 11:30:39 Uhr:

Zitat:

Ich sag ja: ich kann das schon im Auto nicht (mehr) leiden, und ich wechsle schon alle gut 10.000 Kilometer die Wechsel. Ich bin da extrem empfindlich was meine Atemluft angeht.

Beim Auto ist das auch eine etwas andere Sache. Meistens steckst Du im Verkehr und saugst quasi die Abgase des Vordermanns an, da ist es in der Tat angenehmer, etwas die Scheibe seitlich aufzumachen. Und auch sonst wird die Luft irgendwo motornah angesaugt, das ist was anderes als Frischluft ums Haus herum.

Die Abgase stören mich weit weniger, die sind mal kurzweilig. Mich stört der fehlende Wind und die absolute Frischluft.

 

Wie gesagt, ich will die Fenster im Frühling und Sommer ganztags und auch nachts geöffnet haben, ab Herbst gekippt.

Tue Oct 13 14:17:11 CEST 2020    |    rpalmer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 13. Oktober 2020 um 11:30:39 Uhr:

 

Beim Auto ist das auch eine etwas andere Sache. Meistens steckst Du im Verkehr und saugst quasi die Abgase des Vordermanns an, da ist es in der Tat angenehmer, etwas die Scheibe seitlich aufzumachen. Und auch sonst wird die Luft irgendwo motornah angesaugt, das ist was anderes als Frischluft ums Haus herum.

Holt euch, wenn nicht schon serienmäßig vorhanden, einen Aktivkohlefilter. Ich habe auch jahrelang die normalen Filter verbaut, aber irgendwann auf den Aktivkohlefilter umgestiegen. Gibt es selbst für meinen "Hobby-Fast Oldtimer"... vermutlich wegen der hohen Verbreitung seines kürzeren Bruders.

Jedenfalls kann damit sogar n defekter oder asbach-uralter Diesel vor mir kurven, ich riech nix davon.

 

Und zu der Grundstückssache und deren Preisen:

Naja vielleicht sollte man eben aus den "Zentren" herausgehen. Zentrum ist hier gemeint mit "Wo die großen, renommierten; die Bekannten sitzen". Bezogen auf das automobile Umfeld... mal weg von den OEM und Tier 1 Fertigungstätten & Entwicklungsstandorten, hin zu den Orten wo bspw. "hidden champions" sitzen, oft sind das Mittelständler oder Tier 2, 3 usw.. Oder eben so unbekannte Subfirmen der Großen...

 

Da haste nicht den "Run = Meganachfrage", weil von vielen unbekannt. Niedere Lebenshaltungskosten, eine nicht so überlastete Infrastruktur... sind schon paar nette Vorteile die da rausspringen. Und sind wir mal ehrlich... bei den meisten großen Firmen ist man doch nur ein kleines Rad im Getriebe... zumal im Automotive bei den Großen immer weniger "fachliches" abläuft.

Tue Oct 13 14:34:30 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@rpalmer schrieb am 13. Oktober 2020 um 14:17:11 Uhr:

Zitat:

@touranfaq schrieb am 13. Oktober 2020 um 11:30:39 Uhr:

 

Beim Auto ist das auch eine etwas andere Sache. Meistens steckst Du im Verkehr und saugst quasi die Abgase des Vordermanns an, da ist es in der Tat angenehmer, etwas die Scheibe seitlich aufzumachen. Und auch sonst wird die Luft irgendwo motornah angesaugt, das ist was anderes als Frischluft ums Haus herum.

Holt euch, wenn nicht schon serienmäßig vorhanden, einen Aktivkohlefilter. Ich habe auch jahrelang die normalen Filter verbaut, aber irgendwann auf den Aktivkohlefilter umgestiegen. Gibt es selbst für meinen "Hobby-Fast Oldtimer"... vermutlich wegen der hohen Verbreitung seines kürzeren Bruders.

Jedenfalls kann damit sogar n defekter oder asbach-uralter Diesel vor mir kurven, ich riech nix davon.

ja, den Aktivkohlefilter hab ich auch, der ist beim Passat sowieso serienmäßig dabei.

Tue Oct 13 14:51:48 CEST 2020    |    XuQishi

Zitat:

Naja vielleicht sollte man eben aus den "Zentren" herausgehen. Zentrum ist hier gemeint mit "Wo die großen, renommierten; die Bekannten sitzen"

Das muss man halt auch können. Überall, wo meine Frau einen ihrer Ausbildung entsprechenden Job haben kann, ist es sackteuer, und wir sind schon nicht nach Köln etc. gegangen, sondern zu einem Mittelständler.

Die einstige ernsthafte Alternative "außerhalb" wäre ein Pflasterhersteller im Westerwald gewesen (von irgendwelchen anthroposophischen Esoterikbuden, die Pseudomedizin herstellen, mal abgesehen, dafür darf man sich dann auch zu schade sein, finde ich), aber was macht man da, wenn der eingeht? Medizintechnik gibt's da im großen Umkreis nicht.

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