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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Sat Mar 28 21:42:59 CET 2020    |    pibaer

Zitat:

@robbery47 schrieb am 28. März 2020 um 11:56:36 Uhr:

Auch die rot-grüne Bundesregierung unter Schröder war im nachhinein betrachtet alles andere als schlecht. Kein Irak-Krieg, Agenda2010. Bezüglich Tierhaltung, Bio, erneuerbare Energien, Receycling ist damals vieles in die richtige Richtung gelenkt worden.

Die CDU und Merkel haben von vielen harten aber notwendigen Beschlüssen von damals stark profitiert und sind jahrelang auf dieser Welle geritten.

Rot-Grün - da war vor allem das Grün schlecht. Die extrem hohen Kosten für die kaputte Energiewende zahlen wir noch heute! Deutschland hat es damit geschafft, weltweit als negatives Beispiel dazustehen.

Hinzu kommt, dass in der Zeit Vorsorge massiv privatisiert wurde. Riester-Rente, Privatisierung der Berufsunfähigkeitsversicherung - das waren riesige Geschenke an die Versicherungen auf Kosten der Versicherten.

Und nicht zuletzt wurde mit dem völlig verhunzten Bologna-Prozess und dem dümmlichen "wir brauchen eine höhere Akademiker-Quote" und Leuchtturm-Schwachsinn das Bildungssystem ziemlich ramponiert. Ich habe in der Zeit miterlebt, wie von einem System, in dem ursprünglich selbstständiges Denken gefördert wurde die Transformation zu verschulten Spezialisierungs-Deppenschmieden stattfand.

 

Der einzige Teil, der Deutschland wirtschaftlich vorangebracht hat (wenn auch auf Kosten vieler einfacher Angestellter), war die Agenda 2010. Die war aber ein Kind von Schröder und auch von der CDU/CSU mit unterstützt worden. Kein Kind grüner Politik.

Sat Mar 28 21:52:41 CET 2020    |    pibaer

Wenig überraschend fiel jetzt der abschließende Bericht zu dem Amoklauf in Hanau aus, der von den "demokratischen" Parteien ja massiv für Hetze gegen die AfD missbraucht wurde:

 

Attentäter von Hanau wollte offenbar vor allem Aufmerksamkeit

 

Der Attentäter von Hanau soll entgegen anders lautender erster Einschätzungen nicht in erster Linie von einer rechtsextremen Gesinnung getrieben worden sein. Er habe seine Opfer vielmehr ausgewählt, um möglichst viel Aufmerksamkeit für seine Verschwörungstheorie zu bekommen. Dies berichten WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf den Abschlussbericht des Bundeskriminalamtes (BKA), der derzeit in Arbeit sei. Rassismus sei nicht das Hauptmotiv von Tobias Rathjen gewesen, lautet demnach die These der BKA-Ermittler.

 

Das war eigentlich nach den Berichten über seine "Veröffentlichungen" ganz schnell klar, dass dort ein Geistesgestörter unterwegs war.

 

Ich sage mal voraus, dass dieser Abschlussbericht über solche einzelne Artikel hinaus wenig Widerhall finden wird.

Sat Mar 28 22:30:27 CET 2020    |    rpalmer

Leiharbeit ist mittlerweile auch bei Ingenieursberufen, Naturwissenschaftlern & Wirtschaftsberufen weit verbreitet. Dort nennt man sie lieber mit dem offiziellen Namen, also euphemistischer "Arbeitnehmerüberlassung".

 

Absolventen & einige mit wenig Berufserfahrung der genannten Berufszweige haben fast keine andere Wahl. Oder man geht zu Klitschen. Man muss auch zu Gute halten, als ANÜ bei nem etwas größerem Zulieferer oder gar nem OEM hat man es rein finanziell sogar besser als bei nem kleinem örtlichen Maschinenbaubetrieb. Aber ist eben ausgeborgt mit seinen wenigen Vor- und vielen Nachteilen. Mich haut nur um, dass selbst "solide Mittelständler" die Geschichte für sich entdeckt haben und den Anteil ausbauen. Und das war eigentlich der "Geheimtipp", weil die Masse zu den Riesen drängt. :(

 

Dazu gabs bereits hier ne Diskussion:

https://www.motor-talk.de/.../...tt-wucher-hoch-zehn-t5671807.html?...

 

Man kann nun raten welche Partei sowas tolles wie das wirkungslose (Da leicht zu umgehende) Equal Pay ermöglicht hat & die Höchstüberlassungsdauer aufweichte. Wie war das mit dem "Wer hat uns verraten? S....aten?" Aber schenke ich den Medien und diversen Leuten Glauben so ist das größte Problem in unsere Gesellschaft die AfD und der Klimawandel. Daher einfach noch mehr Geld umverteilen, damit beides "bekämpft" werden kann :) :) :)

Sun Mar 29 09:02:09 CEST 2020    |    Kurvenräuber48611

Zitat:

@pibaer schrieb am 28. März 2020 um 21:52:41 Uhr:

Wenig überraschend fiel jetzt der abschließende Bericht zu dem Amoklauf in Hanau aus, der von den "demokratischen" Parteien ja massiv für Hetze gegen die AfD missbraucht wurde:

 

Attentäter von Hanau wollte offenbar vor allem Aufmerksamkeit

 

Der Attentäter von Hanau soll entgegen anders lautender erster Einschätzungen nicht in erster Linie von einer rechtsextremen Gesinnung getrieben worden sein. Er habe seine Opfer vielmehr ausgewählt, um möglichst viel Aufmerksamkeit für seine Verschwörungstheorie zu bekommen. Dies berichten WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf den Abschlussbericht des Bundeskriminalamtes (BKA), der derzeit in Arbeit sei. Rassismus sei nicht das Hauptmotiv von Tobias Rathjen gewesen, lautet demnach die These der BKA-Ermittler.

 

Das war eigentlich nach den Berichten über seine "Veröffentlichungen" ganz schnell klar, dass dort ein Geistesgestörter unterwegs war.

 

Ich sage mal voraus, dass dieser Abschlussbericht über solche einzelne Artikel hinaus wenig Widerhall finden wird.

Die Medien wehren sich vehement gegen den Begriff gleichgeschalteter Systemmedien, beweisen aber immer wieder auf´s neue die zutreffende Benennung.

Sun Mar 29 09:08:22 CEST 2020    |    Kurvenräuber48611

Weil es gerade heute so schön passt - im 2018er Thread haben wir sogar die Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert. Es gab sogar eine digitale Meinungsumfrage seitens der EU.

 

Was ist daraus geworden ? NICHTS !

Man kann sich offensichtlich wieder einmal nicht einigen - was eigentlich auch die Regel ist.

Sun Mar 29 09:25:04 CEST 2020    |    olli27721

Zitat:

@rpalmer schrieb am 28. März 2020 um 22:30:27 Uhr:

Leiharbeit ist mittlerweile auch bei Ingenieursberufen, Naturwissenschaftlern & Wirtschaftsberufen weit verbreitet. Dort nennt man sie lieber mit dem offiziellen Namen, also euphemistischer "Arbeitnehmerüberlassung".

-

 

Wo sollen denn die ganzen jungen Studierten denn auch sonst hin ?

 

Junge Leute mit bodenständigen Berufen gibts ja kaum noch.

 

Also trennt man hier auch etwas die Spreu vom Weizen - wer sich in ANÜ beweist, der kommt da auch wieder raus.

 

Jedenfalls sehe ich das bei uns öfter.

Sun Mar 29 09:26:31 CEST 2020    |    olli27721

Zitat:

@Alfons007 schrieb am 29. März 2020 um 09:08:22 Uhr:

Weil es gerade heute so schön passt - im 2018er Thread haben wir sogar die Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert. Es gab sogar eine digitale Meinungsumfrage seitens der EU.

 

Was ist daraus geworden ? NICHTS !

Man kann sich offensichtlich wieder einmal nicht einigen - was eigentlich auch die Regel ist.

-

 

Warum auch einigen ?

 

Einfach festlegen und fertig.

 

Ich verstehe den ganzen Quatsch nicht - kostet nur Geld

Sun Mar 29 10:19:02 CEST 2020    |    Kurvenräuber48611

Zitat:

@olli27721 schrieb am 29. März 2020 um 09:26:31 Uhr:

Zitat:

@Alfons007 schrieb am 29. März 2020 um 09:08:22 Uhr:

Weil es gerade heute so schön passt - im 2018er Thread haben wir sogar die Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert. Es gab sogar eine digitale Meinungsumfrage seitens der EU.

 

Was ist daraus geworden ? NICHTS !

Man kann sich offensichtlich wieder einmal nicht einigen - was eigentlich auch die Regel ist.

-

 

Warum auch einigen ?

 

Einfach festlegen und fertig.

 

Ich verstehe den ganzen Quatsch nicht - kostet nur Geld

Genau das aber ist das Problem - die 27 müssen in der Mehrzahl der Probleme alle dafür sein, ALLE. Weicht nur einer ab und ist dagegen, gibt es keine Entscheidung oder Festlegung.

Das heißt nichts anderes - das EU-System kann nicht funktionieren, weil, völlig natürlich, jeder auch seine nationalen Interessen hat. Deshalb gibt es 2 Möglichkeiten:

1. Einen Suprastaat anstreben - zuerst durch einheitliche, zentralistische EU-Steuer- und Finanzpolitik

2. Abbau der EU-Bürokratie durch Rückübertragung der Entscheidungsbefugnisse in die Mitgliedsländer

Sun Mar 29 10:31:59 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@olli27721 schrieb am 29. März 2020 um 09:26:31 Uhr:

...

 

Ich verstehe den ganzen Quatsch nicht - kostet nur Geld

Wenn du mit Quatsch die EU als solche in ihrer derzeitigen Ausprägung meinst, dann bin ich bei dir.

 

Allerdings verstehe ich nur zu gut:

Die EU ist so, wie sie ist weil:

- so Versorgungspöstchen für politische Schlacke geschaffen werden

- so Gelder den Bürgern entzogen werden können, ohne dass diese das Problem bei ihrer Regierung suchen würden

- Bürokratiemonster das ideale Versteck für Ideologen sind

- Die Völker als eigentliche Souveräns ihrer verfassungsmäßigen Macht enthoben werden können

- es einzelnen multinationalen Konzernen so leichter fällt, Profite zu Lasten der Gemeinschaften zu generieren

 

Getarnt wird das Ganze dann mit "Zuckerlies" wie:

- auf dem ganzen Kontinent mit nur einer Währung zahlen (komisch, klappte auch mit der D Mark prima :) )

- keine Grenzkontrollen (weil die ja jeden ständig störten), (na, wie toll... dank Corvid sind die wieder da, und die Grenzen für die ach so freien Bürger noch undurchdringlicher als es die berliner Mauer je war)

- all die Subventionszahlungen (eher Schweigegelder, wenn man bedenkt, dass die Staaten viel mehr einzahlen, als dass verteilt wird, würden mehr Subventionen ankommen, wenn jeder Staat für sich und bei sich zahlen täte)

Sun Mar 29 10:34:23 CEST 2020    |    olli27721

Zitat:

@Alfons007 schrieb am 29. März 2020 um 10:19:02 Uhr:

 

2. Abbau der EU-Bürokratie durch Rückübertragung der Entscheidungsbefugnisse in die Mitgliedsländer

-

 

Bist Du verrückt - Du kannst die ganzen Pfeifen doch nicht zurück auf den Arbeitsmarkt werfen. :D

Sun Mar 29 10:36:22 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@olli27721 schrieb am 29. März 2020 um 10:34:23 Uhr:

...

Bist Du verrückt - Du kannst die ganzen Pfeifen doch nicht zurück auf den Arbeitsmarkt werfen. :D

Bloß nicht … mit denen kann doch keiner was anfangen. Nicht einmal Sondermüllentsorger, denn dann müssten sich die neu gewonnenen Mitarbeiter erst einmal selbst entsorgen :D

Sun Mar 29 10:41:30 CEST 2020    |    Kurvenräuber48611

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. März 2020 um 10:36:22 Uhr:

Zitat:

@olli27721 schrieb am 29. März 2020 um 10:34:23 Uhr:

...

Bist Du verrückt - Du kannst die ganzen Pfeifen doch nicht zurück auf den Arbeitsmarkt werfen. :D

Bloß nicht … mit denen kann doch keiner was anfangen. Nicht einmal Sondermüllentsorger, denn dann müssten sich die neu gewonnenen Mitarbeiter erst einmal selbst entsorgen :D

So habe ich das aber nicht gemeint. Ihr habt das falsch verstanden.

 

Wir hatten das Thema hier schon mal: Zum Arbeitsmarkt gehört auch, z.B. Spargel stechen. :D

 

Ansonsten sehe ich leider nur Hartzinger. :D

Sun Mar 29 11:07:04 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Spargel stechen … gute Idee, aber die haben doch alle Rücken und zu zarte Hände um damit in der Erde zu wühlen … das geht nu wirklich nicht, außerdem ist draußen kalt und nass, und nen Bürosessel passt auch nicht zwischen die Spargelreihen, also fällt das aus wegen is nicht

Sun Mar 29 11:20:02 CEST 2020    |    Steam24

:D:D:D jaja die ganzen Leistungsträger :o:o:o

Sun Mar 29 11:46:34 CEST 2020    |    Kurvenräuber48611

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. März 2020 um 11:07:04 Uhr:

Spargel stechen … gute Idee, aber die haben doch alle Rücken und zu zarte Hände um damit in der Erde zu wühlen … das geht nu wirklich nicht, außerdem ist draußen kalt und nass, und nen Bürosessel passt auch nicht zwischen die Spargelreihen, also fällt das aus wegen is nicht

Wir sind doch hier nicht bei wünsch Dir was :D

 

Bewegung tut gut, die frische Luft auch.

Sun Mar 29 12:45:13 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 28. März 2020 um 22:30:27 Uhr:

Leiharbeit ist mittlerweile auch bei Ingenieursberufen, Naturwissenschaftlern & Wirtschaftsberufen weit verbreitet. Dort nennt man sie lieber mit dem offiziellen Namen, also euphemistischer "Arbeitnehmerüberlassung".

 

Absolventen & einige mit wenig Berufserfahrung der genannten Berufszweige haben fast keine andere Wahl. Oder man geht zu Klitschen. Man muss auch zu Gute halten, als ANÜ bei nem etwas größerem Zulieferer oder gar nem OEM hat man es rein finanziell sogar besser als bei nem kleinem örtlichen Maschinenbaubetrieb. Aber ist eben ausgeborgt mit seinen wenigen Vor- und vielen Nachteilen. Mich haut nur um, dass selbst "solide Mittelständler" die Geschichte für sich entdeckt haben und den Anteil ausbauen. Und das war eigentlich der "Geheimtipp", weil die Masse zu den Riesen drängt. :(

Wobei meiner Wahrnehmung nach das Thema Zeitarbeit mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt wurde. Maßgeblich waren zwei Aspekte:

 

1. Der Arbeitsmarkt für Ingenieure ist bis vor kurzem ziemlich leergefegt gewesen. Selbst große, bekannte und beliebte Buden haben ziemlich lange gebraucht, ihre Stellen mit geeigneten Leuten zu besetzen.

2. Die gesetzlichen Regelungen sind auch immer schärfer geworden, sodass längerfristige Beschäftigung von Leiharbeitern kaum noch möglich ist.

 

Bei den großen Buden war Leiharbeit ohnehin oft ein Sprungbrett in eine feste Anstellung. Insbesondere in großen Automobilfirmen. Zwar gab es immer wieder irgendwelche Abwerbeverbote, aber die können höchstens zeitlich stark begrenzt gewesen sein.

 

Ich persönlich war nie Leiharbeiter, sondern wenn, dann auf der andern Seite beschäftigt. Meine persönlichen Erfahrungen mit Leiharbeitern war bisher auch nie wirklich gut. Eine Ausnahme waren meist die Leute von den Dienstleistern, die um große OEMs herum angesiedelt waren. Das ist aber in meinen Augen schon keine wirkliche Leiharbeit mehr, denn die sitzen dort fest in ihren eigenen Büros in den Gebäuden des Dienstleisters und machen quasi immer dieselbe Entwicklungsarbeit - die sind eher wie Zulieferer.

Sun Mar 29 12:50:49 CEST 2020    |    robbery47

@pibaer

ich sehe es auch so, dass eine höhere Akademiker-Quote einen kack wert sind. Pflege, Handwerk, Landwirtschaft werden die zukunftssicheren Jobs der Zukunft werden. Ich hoffe dann bald auch anständig bezahlt.

Ich habe selbst Bachelor/Master gemacht. Hatte nicht das Gefühl, dass wir zu unselbstständigen Zombies ausgebildet wurden. Im Gegenteil waren es vor allem die alten Diplomer, die irgendwie nicht aus den Potten kamen und von Beruf her Student waren. Im Bachelor/Master wird halt mehr Druck gemacht, da kann man nicht ewig studieren. Ein bisschen Druck hat mir nicht geschadet ehrlich gesagt.

 

Ich halte die Energiewende auch nicht für komplett optimal aber die Richtung stimmt. Je höher der Anteil an erneuerbaren Energien desto unabhängiger sind wird von unseren Energieversorgern und geopolitischen Krisen und Streitigkeiten. Das finde ich prinzipiell gut, auch wenn es teurer als Kohlestrom ist. Über kurz oder lang sollte m.M. jeder Eigenheim-Besitzer ein Photovoltaik-Anlage inklusive Speicher sein eigen nennen. Ja auch im Winter reicht es um den Tagesbedarf des Haushaltes abzudecken.

 

@Passat Natürlich war die Agenda2010 hart, aber notwendig. Anfang der Nuller-Jahre ging es Deutschland wirtschaftlich ja auch nicht sonderlich gut. Die Reformen haben funktioniert. Besser so als der französische Weg. Ein gelähmtes Land, was unfähig bzw. zu stolz ist sich zu reformieren.

Hartz4 finde ich in Ordnung so wie es ist. Wer jung und gesund ist und es in den letzten 10 Jahren nicht geschafft hat Arbeit zu finden, der sollte sich halt mal selbst hinterfragen. Wenn man ehrlich ist, haben wir da circa 2 Mio. Mitbürger, die einfach nicht vermittelbar sind, weil nicht belastbar oder qualifiziert genug um einfachste Arbeiten zu tätigen. Das ist einfach so.

 

Informier dich bitte mal zu dem Thema. Die Grünen, die einzigen die sich halbwegs für eine artgerechte Tierhaltung in den letzten Jahrzehnten eingesetzt haben. Ohne die Grünen, hätten wir heute vielleicht nicht einmal so etwas wie Biofleisch und Biosiegel. Also das ist wirklich die letzte Partei, an der das liegt. Die Lobby aus CDU, Landwirten und Supermarkt-Ketten war und ist halt immer noch viel zu groß um Massentierhaltung abzuschaffen. Wenn es nach mir geht, sollte Bio das neue Standard sein. Es braucht auch kein Mensch 3mal am Tag Fleisch zu essen. Morgens Salami-Brot, Mittags Gulasch und Abends Schinken. Das ist einfach nur pervers. Habe ich früher auch so gemacht. Jetzt reicht es mir wenn ich zweimal die Woche Fleisch esse. Schmeckt dann eh besser.

 

@BaldAuchPrius Zum Jugoslavien Krieg kann ich nicht viel sagen. Aber auf den Afghanistan-Krieg hatte Rot-Grün auch keinen Bock. Aber der Druck von seiten der "Allierten" war wohl zu groß. Deutschland wurde damals von amerikanischer Seite mit Sanktionen gedroht. Dann ist man eingeknickt. Mit der Union wären wir aber damals Volle Karacho in den Irakkrieg gestolpert. Gut das zumindes der Kelch an uns vorbeigegangen ist.

 

Die deutsche Automobilindustrie hatte halt ihren Peak. Die Weltwirtschaft hat geboomed und alle haben fleißig "Premiumautos" gekauft. Man sollte vielleicht nicht immer diese absoluten Peak-Jahre als Maßstab nehmen. Insgesamt sind die Zahlen immer noch solide. Ich sehe jetzt auch nicht die Verbindung zu Kretschmann.

 

Receycling könnte definitiv besser sein in Deutschland. Aber auch hier verweise ich gerne auf die CDU. Die sind seit 15 Jahren an der Macht. Nicht die Grünen ;)

Sun Mar 29 13:17:40 CEST 2020    |    rpalmer

Zitat:

@olli27721 schrieb am 29. März 2020 um 09:25:04 Uhr:

Zitat:

@rpalmer schrieb am 28. März 2020 um 22:30:27 Uhr:

Leiharbeit ist mittlerweile auch bei Ingenieursberufen, Naturwissenschaftlern & Wirtschaftsberufen weit verbreitet. Dort nennt man sie lieber mit dem offiziellen Namen, also euphemistischer "Arbeitnehmerüberlassung".

-

 

Wo sollen denn die ganzen jungen Studierten denn auch sonst hin ?

 

Junge Leute mit bodenständigen Berufen gibts ja kaum noch.

 

Also trennt man hier auch etwas die Spreu vom Weizen - wer sich in ANÜ beweist, der kommt da auch wieder raus.

 

Jedenfalls sehe ich das bei uns öfter.

Äh dorthin wo sie denn verliehen werden? Ob der nun beim "Kunden" als ausgeliehener sitzt oder als direkt eingestellter, wo ist der Unterschied? Außer dass man sein Gehalt drückt & ihn schneller los werden kann. Es werden sogar feste "ANÜ-Planstellen" geschaffen. Es ist also nicht beabsichtigt den/die ANÜ-Kraft zu übernehmen. Da sitzt halt 3 Jahre ein ANÜ'ler, dann ist er weg und 1 Monat später kam ein anderer an denselben Schreibtisch um die gleiche Arbeit zu verrichten. Hammer. Wofür haben sich die Kollegen die Mühe gemacht, den so gut einzuarbeiten? Und der Kerle war gut. Aber es wird nicht daran gerüttelt, die Stelle wird nicht in eine feste gewandelt.

 

Außerdem gab es damals wie heute "Low" und High Performer". Einfach etwas intensiver die Bewerbungsunterlagen lesen. Da sind Bewerber mit zwei Praktika in interessanten Bereichen, lernten einschlägige Tools kennen, haben gute Abschlussarbeiten verfasst, auch die Noten in relevanten Fächern passen bzw. man hatte auch solche als Prakties, Werkstudentler, Abschlussarbeiter "hier" und dann lässt man die gehen. Da konnte ich bis hoch zum Werkleiter "Ich kann da nicht wirklich helfen..." Blabla, kann er sehr wohl. Es interessierte ihn einfach nicht. Etwas später trifft man den Ex-Masteranden in einem anderem Werkteil an, als "Ausgeliehenen". Was soll die Scheiße? Eine "bessere Probezeit" als diese studentischen Anstellungen davor gibt es nicht. Die anderen brüllen nach Schulungen, bloß weil ein neues CANape Release herauskam, motivierte junge Leute sind da autodidaktisch und "wir" lassen die wegziehen. Ich fasse es einfach nicht.

 

ANÜ ist ein Mist, das Bewährungsgeschwafel ist auch nur das: Geschwafel. Wozu gibt es die Probezeit? Wozu hat man einen "Pool" an ehemaligen Studenten, wo man selber weiß "Der/die hatte es drauf oder eben nicht"? Und selbst wenn die Probezeit nicht reicht, dann eben anfangs ein Zeitvertrag. Aber einen Zwischenhändler, faktisch nen Zuhälter, der sich ohne was zu tun, an der Arbeit anderer bereichert, den braucht keiner!

 

Zitat:

Wobei meiner Wahrnehmung nach das Thema Zeitarbeit mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt wurde. Maßgeblich waren zwei Aspekte:

Beim OEM beobachte ich leider gegenteiliges.

 

Zitat:

2. Die gesetzlichen Regelungen sind auch immer schärfer geworden, sodass längerfristige Beschäftigung von Leiharbeitern kaum noch möglich ist.

Werden/Wurden mit Tarifverträgen umgangen, es sind sogar bis zu 48 Monate möglich.

 

Zitat:

Bei den großen Buden war Leiharbeit ohnehin oft ein Sprungbrett in eine feste Anstellung. Insbesondere in großen Automobilfirmen. Zwar gab es immer wieder irgendwelche Abwerbeverbote, aber die können höchstens zeitlich stark begrenzt gewesen sein.

Daher haben die oft genug "eigene" Dienstleister wie StarCoorporation, früher die MBTech (Mittlerweile Akka), Bertrandt, IAV etc.

 

Zitat:

Eine Ausnahme waren meist die Leute von den Dienstleistern, die um große OEMs herum angesiedelt waren. Das ist aber in meinen Augen schon keine wirkliche Leiharbeit mehr, denn die sitzen dort fest in ihren eigenen Büros in den Gebäuden des Dienstleisters und machen quasi immer dieselbe Entwicklungsarbeit - die sind eher wie Zulieferer.

Das ist bzw. stellt quasi "Werkvertragstätigkeit" dar. Es gibt auch die, wie du erwähnt hast, Leiharbeiter/Arbeitnehmerüberlassung. Die sind vollständig ins Team integriert, aber eben von einem anderen AG angestellt und bezahlt. Letzteres ist mittlerweile die Regel im Jahre 19/20 für Absolventen. Zumindest hier in BW. Und gerne reizt man das bis zur Höchstdauer aus, bevor man übernimmt - oder wenns die erwähnte ANÜ-Planstelle ist ohne Wandlungsabsicht, dann kommt eben ein neuer...

Sun Mar 29 13:18:58 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@robbery47 schrieb am 29. März 2020 um 12:50:49 Uhr:

@pibaer

ich sehe es auch so, dass eine höhere Akademiker-Quote einen kack wert sind. Pflege, Handwerk, Landwirtschaft werden die zukunftssicheren Jobs der Zukunft werden. Ich hoffe dann bald auch anständig bezahlt.

Ich habe selbst Bachelor/Master gemacht. Hatte nicht das Gefühl, dass wir zu unselbstständigen Zombies ausgebildet wurden. Im Gegenteil waren es vor allem die alten Diplomer, die irgendwie nicht aus den Potten kamen und von Beruf her Student waren. Im Bachelor/Master wird halt mehr Druck gemacht, da kann man nicht ewig studieren. Ein bisschen Druck hat mir nicht geschadet ehrlich gesagt.

Die Diplomer, die ich meinte, sind schon lange in den Firmen gewesen. Einen gewissen Satz an Ewig-Studenten gab es immer, aber die waren nie wirklich relevant. Einen Nutzen hatten diese Leute aber durchaus auch: Sie dienten als schlechtes Beispiel.

Das, was ich meinte, ist eher das Verschulte. Das hat man dann bei den Absolventen deutlich gemerkt. Das eigene Denken, Selbstständigkeit, das alles war mit Bachelor/Master deutlich schlechter geworden. Ich habe ja den Übergang aktiv erlebt. Das war wirklich spürbar.

Früher wurden zudem schon die ganzen Pfeifen ausgesiebt, die sich nicht selbst organisieren und motivieren konnten - ein riesiger Vorteil des alten, auf Eigenverantwortung ausgelegten Systems. Heute ist der Anteil solcher Versager wieder deutlich größer, weil die heute wieder deutlich mehr Antrieb von außen haben und damit ein guter Teil des Filtermechanismus' außer Betrieb ist. Absolute Pfeifen bleiben es aber trotzdem, spätestens beim Übergang in die Arbeitswelt kommt es dann auf die Selbstständigkeit an.

 

Das Schlimmste ist aber das eigenständige Denken und die Eigenverantwortlichkeit. Das Bachelor/Master-System schafft vor allem fleißige Arbeitsbienchen, die nicht nach links und rechts kucken und nicht aufmucken, jeden sinnlosen Prozessscheiß brav mitmachen, nie hinterfragen. Ist ja alles schön und gut für 80% der Leute, die so auch arbeiten sollten, aber die 20% Vorausdenker, die die Firmen mit ihren Lösungen konkurrenzfähig halten, die sind deutlich weniger geworden. Und das macht sich tatsächlich volkswirtschaftlich bemerkbar. Wir sind, wie vorausgesehen, technologisch deutlich abgerutscht, vor allem im letzten Jahrzehnt.

 

Ich habe immer gesagt und fühle mich auch bestätigt: Das Bachelor/Master-System ist hier in Deutschland von bildungsfernen Leuten übernommen worden, die weder das deutsche Ausbildungssystem verstanden haben noch volkswirtschaftlich vorausdenken konnten. Ein typisch rot-grünes Projekt.

 

Zitat:

@robbery47 schrieb am 29. März 2020 um 12:50:49 Uhr:

Ich halte die Energiewende auch nicht für komplett optimal aber die Richtung stimmt. Je höher der Anteil an erneuerbaren Energien desto unabhängiger sind wird von unseren Energieversorgern und geopolitischen Krisen und Streitigkeiten.

Das Gegenteil ist der Fall! Die Netze sind wesentlich anfälliger geworden, weil der Anteil der verschiedenen Stromquellen innerhalb kurzer Zeit stark schwankt. Die Erneuerbaren fallen vor allem dann ganz aus, wenn man meisten Strom verbraucht wird (Winter, Vormittag). Das heißt, man kann eigentlich so gut wie keine konventionelle Stromerzeugung einsparen, macht die allerdings durch extrem wechselhafte Auslastung auch sehr teuer und unwirtschaftlich. Gerade der "grüne" Strom gefährdet die Ausfallsicherheit.

Daher auch wieder ein typisch grünes Projekt. Um wirklich die Folgen abschätzen zu können, hätte man um eine Ecke weiterdenken müssen.

Sun Mar 29 13:25:15 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 29. März 2020 um 13:17:40 Uhr:

Beim OEM beobachte ich leider gegenteiliges.

Die haben ja auch ihre ortsfesten Dienstleister da. Wobei ich das nicht wirklich als echte Arbeitnehmerüberlassung sehe, sondern mehr als Entwicklungsdienstleister, der festes Personal mit eigenem Büro hat. Also praktisch ein Zulieferer.

 

Zitat:

@rpalmer schrieb am 29. März 2020 um 13:17:40 Uhr:

Werden/Wurden mit Tarifverträgen umgangen, es sind sogar bis zu 48 Monate möglich.

Seit letztem Jahr in meinem Wahrnehmungsbereich definitiv Geschichte. Der Anteil von Dienstleistern und Selbstständigen geht seitdem gegen Null.

 

Zitat:

@rpalmer schrieb am 29. März 2020 um 13:17:40 Uhr:

Daher haben die oft genug "eigene" Dienstleister wie StarCoorporation, früher die MBTech (Mittlerweile Akka), Bertrandt, IAV etc.

Eben. Aber das ist eher ein Mittel, um die ganzen Haustarifverträge, die die großen OEMs mittlerweile würgen, irgendwie zu umgehen. Echte Dienstleistung im Sinne von "ich leihe den Arbeiter irgendwo nach sonstwohin aus" ist das aber nicht. Es sind halt "Entwicklungs-Zulieferer".

Sun Mar 29 13:32:24 CEST 2020    |    Kurvenräuber48611

Ich wollte eigentlich Tichys Einblicke zu dem Artikel verlinken, der war dort leider nicht mehr offen.

 

Daher von der TAZ : Vertrauliches Strategiepapier des Innenministeriums, was zur Coronakrise richtig schockierend ist.

 

https://taz.de/Strategiepapier-des-Innenministeriums/!5675014/

Sun Mar 29 15:02:34 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@robbery47 schrieb am 29. März 2020 um 12:50:49 Uhr:

...

Ich halte die Energiewende auch nicht für komplett optimal aber die Richtung stimmt. Je höher der Anteil an erneuerbaren Energien desto unabhängiger sind wird von unseren Energieversorgern und geopolitischen Krisen und Streitigkeiten. …

Die Kritik richtet sich nicht gegen die grundsätzlichen Annahmen und Absichten. Sie richtet sich gegen die schon fahrlässig zu nennende Umsetzung. Es ist ja gut und schön, EE zu erzeugen, dabei darf man aber nicht "vergessen!" sie auch zu glätten, und variabel verfügbar zu machen. Wenn der Kohlemeiler parallel mitlaufen muss, damit er im Fall des zufälligen Abfalls von Sonne oder Wind sofort übernehmen kann, dann hätte man auch gleich nur auf Kohle setzen können.

 

Zitat:

... Natürlich war die Agenda2010 hart, aber notwendig. Anfang der Nuller-Jahre ging es Deutschland wirtschaftlich ja auch nicht sonderlich gut. Die Reformen haben funktioniert.

du solltest deine Infobasis mal gründlich verbreitern.

Ja, im vorherigen System gab es "Arbeitsfaule" und Trickser. Doch Überraschung: die gibt heute genau so.

Aber: Alle, die wirklich unverschuldet in die Notlage kamen, und alle, die viele Jahre in die Sicherungssysteme einzahlten, sind schlicht in den Allerwertesten gekniffen. Sie werde Dank der Agenda systematisch enteignet bis hin zur absoluten Armut, sie werden gegängelt, siehe z.B. Berichte von MS Kranken, die trotz der Diagnose andauernd ins Amt bestellt werden, um "auszuloten", ob sie nicht doch irgendwas arbeiten könnten … einfach widerlich!!!

Da werden "Zumutbarkeitsgrundsätze" aufgestellt, die schlich unter aller Kanone sind:

-100 km Arbeitsweg (einfach) ist zumutbar … dieser arme Mensch geht vorrangig für die Fahrtkosten schaffen

- da werden massig Gelder rausgehauen für "Kurse" wie Schreibmaschine schreiben für Tischler, und wer sich dann verlabert vorkommt, und ablehnt, kriegt halt keine stütze mehr.

Und nicht zu vergessen, die "innovativen" Statistikregelungen:

- ist ein Arbeitsloser krank geschrieben, dann ist er für die Dauer der Krankschreibung kein Arbeitsloser

- ist ein Arbeitsloser älter als 56 Jahre, ist er offiziell keiner (wird nicht gezählt)

- Hat man auch "nur" einen 450er Job, so ist man nicht arbeitslos (obwohl man von seiner Arbeit sicher nicht leben kann)

- die so genannten Aufstocker: Menschen, die von ihrem Hungerlohn nicht leben können, und vom Staat noch was zum "nicht Verhungern" bekommen, gelten als Beschäftigte

Naja, kein Wunder, dass die Arbeitslosenzahlen da sinken (zumindest die offiziellen), aber ein Erfolg ist das nicht, das faktisch sich rein gar nichts geändert hat.

Zitat:

Besser so als der französische Weg. Ein gelähmtes Land, was unfähig bzw. zu stolz ist sich zu reformieren.

Man könnte aber auch sagen, dass dank des Lohndumpings in DE die Wirtschafen der Nachbarn nachhaltig geschädigt wurden.

 

Zitat:

Hartz4 finde ich in Ordnung so wie es ist.

Dann warst du zum Glück noch nicht hilfsbedürftig.

 

Zitat:

Wer jung und gesund ist und es in den letzten 10 Jahren nicht geschafft hat Arbeit zu finden, der sollte sich halt mal selbst hinterfragen. Wenn man ehrlich ist, haben wir da circa 2 Mio. Mitbürger, die einfach nicht vermittelbar sind, weil nicht belastbar oder qualifiziert genug um einfachste Arbeiten zu tätigen. Das ist einfach so.

Kein Einspruch

 

Zitat:

Informier dich bitte mal zu dem Thema. Die Grünen, die einzigen die sich halbwegs für eine artgerechte Tierhaltung in den letzten Jahrzehnten eingesetzt haben. Ohne die Grünen, hätten wir heute vielleicht nicht einmal so etwas wie Biofleisch und Biosiegel.

Es ging nicht um die tollen Programme, Reden oder Versprechen, sondern um Ergebnisse.

Wenn du als Ergebnis dann diese Scheinsigel anführst, dann gute Nacht

 

Zitat:

... Es braucht auch kein Mensch 3mal am Tag Fleisch zu essen. Morgens Salami-Brot, Mittags Gulasch und Abends Schinken. Das ist einfach nur pervers. Habe ich früher auch so gemacht. Jetzt reicht es mir wenn ich zweimal die Woche Fleisch esse. Schmeckt dann eh besser.

Achso, weil du es so hältst, haben das gefälligst alle so zu halten...willkommen in der Diktatur

 

Zitat:

... Zum Jugoslavien Krieg kann ich nicht viel sagen. Aber auf den Afghanistan-Krieg hatte Rot-Grün auch keinen Bock.

angesichts 100% Ja- Stimmen eine gewagte These … nicht ein einziger roter oder grüner Abgeordneter hat mit Nein oder Enthaltung gestimmt, nicht ein einziger!

 

Zitat:

Dann ist man eingeknickt.

So viel zum Ergebnis.

Zitat:

Mit der Union wären wir aber damals Volle Karacho in den Irakkrieg gestolpert. Gut das zumindes der Kelch an uns vorbeigegangen ist.

Also die Tatsache, dass ein anderer noch schlechter gewesen wäre macht jetzt genau was besser?

Wenn mein Sohn mit 39 von 100 Punkten knapp durchs Abi rauscht, dann wird das in keinster Weise dadurch besser, dass sein Kumpel mit 31 von 100 Punkten abgeloost hat. Sie haben beide das Ziel nicht erreicht.

Als Kind musste ich das Gedicht "bewaffneter Friede" lernen, um den Widerspruch zwischen "friedliebender und Friede stiftender DDR" und "bis an die Zähne bewaffnete DDR, mit fortlaufend kriegerischer Antiwest Propaganda" zu übertünchen

 

Zitat:

Die deutsche Automobilindustrie hatte halt ihren Peak. Die Weltwirtschaft hat geboomed und alle haben fleißig "Premiumautos" gekauft. Man sollte vielleicht nicht immer diese absoluten Peak-Jahre als Maßstab nehmen. Insgesamt sind die Zahlen immer noch solide. Ich sehe jetzt auch nicht die Verbindung zu Kretschmann.

Natürlich siehst du die nicht. Das könnte daher kommen, dass du alles Gute, was sich ereignet, im Verdienst der Regierung sehen willst (auch wenn die nix dafür getan hat), und alles Negative äußeren Umständen zuschiebst, selbst wenn die Regierung das Falsche getan hat, oder etwas hätte tun müssen.

Erinnert sehr stark an die Lesart der "Freiheit", der "Mitteldeutschen" oder des "Neuen Deutschland" bis 1989.

 

Zitat:

Receycling könnte definitiv besser sein in Deutschland. Aber auch hier verweise ich gerne auf die CDU. Die sind seit 15 Jahren an der Macht. Nicht die Grünen ;)

Im Ausgangspost hast du das Recycling als Verdienst der Grünen bezeichnet, und jetzt sind sie nicht dafür verantwortlich? Schau mal einen Absatz weiter oben.

Sun Mar 29 15:08:38 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@Alfons007 schrieb am 29. März 2020 um 13:32:24 Uhr:

...

https://taz.de/Strategiepapier-des-Innenministeriums/!5675014/

Mir hat es besonders der letzte "Absatz" angetan:

 

Zitat:

Wir schreiben aus Überzeugung

In Zeiten von Rechtspopulismus, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine linke, kritische Stimme im Netz wichtiger denn je. Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft. Unterstützen Sie diese Haltung. Ihr Beitrag stärkt die Stimme der taz und sorgt dafür, dass es auch in Zukunft ein starkes linkes Korrektiv in den wichtigen Debatten unserer Zeit gibt.

 

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Linke Bettelei. Selbstbeweihräucherung, Faktenverdrehung … soso, eine linke Stimme sorgt also für Pluralismus. … vor allem gemessen daran, dass mir kein einziges Mainstreammedium einfiele, welches man als rechts oder eher rechts einstufen könnte.

Voll die Quadratur des Kreises: eine Linke Stimme im reinen Chor der linken Stimmen sorgt für Pluralismus … Der Schreiberling hat beim Neuen Deutschland gelernt … die beherrschten ähnliche Faktenakrobatik.

Sun Mar 29 15:31:00 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Endlich mal ne "bessere" Begründung für Preissteigerungen .. nicht immer nur Wetter und Klima

 

Übrigens, du kannst ja nix dafür, aber was ich gerade in Zeiten von Corona brauchen kann, sind Pressefotos einer in der Nase bohrenden Frau Klöckner

Sun Mar 29 16:24:51 CEST 2020    |    rpalmer

Zitat:

@pibaer schrieb am 29. März 2020 um 13:25:15 Uhr:

Die haben ja auch ihre ortsfesten Dienstleister da. Wobei ich das nicht wirklich als echte Arbeitnehmerüberlassung sehe, sondern mehr als Entwicklungsdienstleister, der festes Personal mit eigenem Büro hat. Also praktisch ein Zulieferer.

Die besseren wie z.B. die IAV, Bertrandt, Akka fahren zweigleisig: Sie haben das Inhousekonzept, mit eigenen Büros, Prüfhallen, Laboren, Werkstattflächen etc.. Hier werden akquirierte Projekte oder Aufträge umgesetzt mit den eigenen Mitarbeiter.

Genauso gut kann man die Mitarbeiter für Zeit zum Auftraggeber entsenden, wobei die da eben nur limitierten Zugang haben und als Fremdfirmenpersonal gelistet sind.

 

Die andere Schiene, welche ebenso die genannten bedienen, ist das Thema Arbeitnehmerüberlassung. Der "Kunde", ein OEM, ein Lieferant etc. frägt nach Personal für genau definierte Stellen. Man macht dann ein Entgelt dafür aus und der Arbeitnehmer des Entleihers wird auf bestimmte Zeit (12 - 48 Monate) zum "Kunden" entsendet. Dort ist er dann nahezu vollständig eingegliedert, mit Personalnummer beim Kunden, dessen Zugängen, macht die gleiche Arbeit, sitzt mit den "Kundenangestellten" im Büro, hat von ihm ne Mailadresse, Geschäftshandy usw.. Nur nicht mit dem Gehalt, Urlaubstagen usw. da er weiterhin Angestellter des Entleihers ist. Und die Gleichbehandlung ist leicht aufweichbar durch eigene Tarifveträge der Zeitarbeitsbranche.

 

Zitat:

@pibaer schrieb am 29. März 2020 um 13:25:15 Uhr:

Seit letztem Jahr in meinem Wahrnehmungsbereich definitiv Geschichte. Der Anteil von Dienstleistern und Selbstständigen geht seitdem gegen Null.

Echt interessant wie das differiert zwischen den einzelnen Regionen und Firmen. Leider sehe ich keinen Rückgang, im Gegenteil langjährige Angestellte gehen in den Ruhestand und die freie Planstelle wird erstmal mit einem ANÜ besetzt. :mad:

 

Zitat:

Eben. Aber das ist eher ein Mittel, um die ganzen Haustarifverträge, die die großen OEMs mittlerweile würgen, irgendwie zu umgehen. Echte Dienstleistung im Sinne von "ich leihe den Arbeiter irgendwo nach sonstwohin aus" ist das aber nicht. Es sind halt "Entwicklungs-Zulieferer".

Ich habe es oben vergessen, es gibt dann noch solche "Briefkastenfirmen" wie Ferchau, Alten, Aconext usw.. Die haben vielleicht einen niederen einstelligen Prozentsatz ihrer Leute in einem Werkvertrag (Weil kaum Büros/Fläche für diese) und der Rest ist iwo vermittelt. In deren "Niederlassungen" sitzen paar "Key Account'ler" welche Bewerber an den Kunden vermitteln und das wars. Hier hatte doch ein User berichtet mal bei so einer "Briefkastenfirma" beschäftigt gewesen zu sein?

 

Ich pflichte dir bezüglich der überbrodelnden Haustarife bei... denn die sind letztlich auch der Motor dafür. Irgendwie muss man das natürlich kompensieren. Und weil Zeitarbeit hier zu attraktiv ist. Denn die "tollen Schutzgesetze" weichen Tarifverträge auf.

--> https://www.zeitarbeit-und-recht.de/.../

 

Zitat:

Der überarbeitete Gesetzesentwurf des AÜG sieht nach wie vor eine Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten an denselben Entleiher vor. Das entspricht der Regelung in der Koalitionsvereinbarung und war auch so erwartet worden.

 

Hierzu gibt es Ausnahmen. Eine Ausnahmeregelung für tarifgebundene Unternehmen gilt nach wie vor unbegrenzt, so könnten also z.B. IG Metall und die Arbeitgeberverbände der Metallindustrie einen Tarifvertrag vereinbaren, der eine Höchstüberlassungsdauer auch von 36 oder von 48 Monaten vorsieht. Diese Höchstfrist würde dann für alle Einsatzbetriebe gelten, die Mitglied des Arbeitgeberverbandes sind. Das herauszufinden und zudem einen Überblick über die geltenden Regelungen zu behalten, dürfte nicht einfach werden. Auch Einsatzbetriebe, die dem Geltungsbereich dieses Tarifvertrages unterfallen, dürfen die verlängerte Überlassungsdauer in ihrem Betrieb vereinbaren – mit Zustimmung des Betriebsrates.

Zitat:

d) Ausnahme vom Equal Pay nur bei Zahlung von Branchenzuschlägen

Eine Umgehung der Equal Pay-Verpflichtung ist nur bei Anwendung von Branchenzuschlagstarifverträgen möglich.Diese waren nach dem ersten Entwurf schwer angeschlagen, obwohl sie sich mittlwerweile in der Praxis sehr bewährt hatten. Diese wurden nun wieder aufgewertet und müssen zur Vermeidung eines Equal Pay-Anspruchs nach mehr als neun Monaten zwingend angewandt werden. Zudem müssen Sie eine neue Entgeltstufe erhalten, mit der das Entgelt im Kundenbetrieb nach spätestens 15 Monaten Einsatzdauer erreicht wird; schließlich muss die erste Erhöhung bereits nach sechs Wochen eintreten, was bei den bisherigen Zuschlagstarifverträgen der Fall ist.

 

Es ist daher zu erwarten, dass vor allem die Dienstleistungsbranchen zukünftig neue Branchenzuschlagstarifverträge abschließen werden, um die Equal Pay-Verpflichtung herauszögern zu können.

Glanzstück Frau Nahles! Aber wer auf die SPD vertraut ist selber schuld. Oder auf die IGM. Witzgewerkschaft die nur ihre eigenen Pfründe sichert.

 

--> https://www.cmshs-bloggt.de/.../

--> https://www.buhl.de/verbraucherblick/equal-pay-ist-nur-ein-scherz/

 

Geht nicht Pseudo-Sozialen Ideologen auf den Leim kann ich nur sagen...

Zitat:

Während FDP und CDU/CSU die Leiharbeit in ihrer gegenwärtigen Form in Deutschland befürworten, lehnt die Linkspartei[71] die Leiharbeit ab. Die SPD und die Bündnis 90/Die Grünen[72] hingegen wollen an der Leiharbeit festhalten, doch sollen dort Missbräuche beendet werden und die Durchsetzung gleicher Arbeitsbedingungen und eine gleiche Bezahlung für Stammbelegschaft und Leiharbeiter soll erreicht werden.[73]

Zitat:

Dies erreichten sie mit der Neuregelung von Leiharbeit und Werkverträgen, die der Bundestag am Freitag, 21. Oktober 2016, mit den Stimmen von Union und SPD verabschiedet hat. Die Gesetzesänderung trat am 1. April 2017 in Kraft.[74]

AHAHAHAHAHA :D

Sun Mar 29 19:33:18 CEST 2020    |    invisible_ghost

Sun Mar 29 23:11:34 CEST 2020    |    myinfo

heise.de, 28.03.2020, von Georg Schnurer

 

 

Ein Reisebericht aus Taiwan in Corona-Zeiten

 

Auf einer privaten Reise nach Asien hat c't-CvD Georg Schnurer gestaunt, wie unaufgeregt und erfolgreich Taiwan Covid-19 bekämpft.

 

"(...)

 

Die Rückreise

 

(...)

 

Ob des vollen Flugzeugs trug ich – wieder als einer der wenigen Passagiere – eine Maske. Bei der Landung in Amsterdam war dann alles wie immer: Es gab abgesehen von der üblichen Passkontrolle keinerlei Untersuchung, fast so, als gäbe es Corona nicht. Dasselbe galt für die Einreise nach Deutschland: Weder ich noch irgend einer der anderen Passagiere musste eine Landekarte ausfüllen oder Kontaktdaten hinterlassen – hatte unser Gesundheitsminister nicht schon vor Wochen verkündet, dass das nun zum Seuchenschutz dazugehört? Aber Ankündigungen dieser Art nehme ich ohnehin nicht mehr ernst, seit mir chinesische Studenten mehrfach berichten, dass sie noch Ende Februar, Anfang März ohne jegliche Gesundheitskontrollen nach Deutschland einreisen konnten.

 

(...)

 

Doch wenn Taiwan so erfolgreich im Kampf gegen Corona war und ist, warum interessiert das dann die restliche Welt so wenig? Warum tauscht man sich in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht intensiv mit Taiwan aus und ermöglicht so anderen Ländern, von den Erfahrungen aus Taiwan zu profitieren? Aber halt: Taiwan hat ja bis heute weder Sitz noch Stimmrecht bei der WHO. Anscheinend sind hier wieder einmal wirtschaftliche Interessen und das Wohlwollen Chinas wichtiger als mögliche positive Resultate im Gesundheitsschutz.

 

(...)"

 

 

 

 

VG myinfo

Sun Mar 29 23:37:16 CEST 2020    |    Steam24

Zitat:

@invisible_ghost schrieb am 29. März 2020 um 19:33:18 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 29. März 2020 um 15:21:11 Uhr:

Fehlende Saisonarbeiter durch Corona: Lebensmittel werden teurer

Die Leserkommentare sind der Brüller.

 

:D:D:D

Beispiel:

 

"FFF-Jugend kann jetzt einspringen und helfen. Wollen doch immer helfen."

 

:D:D:D

Sun Mar 29 23:54:12 CEST 2020    |    myinfo

Spiegel.de, 29.03.2020, 21:19 Uhr, ein Kommentar von Stefan Schultz

 

Strategien gegen das Coronavirus

 

Tödliche Arroganz

 

Die besten Strategien zur Eindämmung des Coronavirus kommen derzeit aus Südkorea, Taiwan und Hongkong. In Europa könnte die Pandemie milder verlaufen - wenn wir uns leichter täten, von Asien zu lernen.

 

 

"(...)

 

Selbst beim kontroversen Thema Datenschutz ist das offenbar möglich. Im Umfeld des Robert-Koch-Instituts wird inzwischen an einer Tracking-App gearbeitet, die Bewegungsprofile von Nutzern aufzeichnen könnte und die per Bluetooth-Verbindung zu anderen Handys registrieren würde, mit wem man alles Kontakt hatte.

 

Wer infiziert ist, könnte seinem Umfeld das dann per Knopfdruck mitteilen. Die betroffenen Personen könnten sich selbst in Quarantäne stecken, bis sie getestet sind. Die deutsche Regierung erwägt, eine solche App auf freiwilliger Basis auszuprobieren. Experten prüfen, welche Daten sich dabei anonymisieren lassen.

 

Das Konzept für eine solche App stammt übrigens aus Singapur."

 

 

 

 

VG myinfo

Mon Mar 30 11:28:44 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. März 2020 um 15:08:38 Uhr:

Linke Bettelei. Selbstbeweihräucherung, Faktenverdrehung … soso, eine linke Stimme sorgt also für Pluralismus. … vor allem gemessen daran, dass mir kein einziges Mainstreammedium einfiele, welches man als rechts oder eher rechts einstufen könnte.

Voll die Quadratur des Kreises: eine Linke Stimme im reinen Chor der linken Stimmen sorgt für Pluralismus … Der Schreiberling hat beim Neuen Deutschland gelernt … die beherrschten ähnliche Faktenakrobatik.

Ja, die Bettelei ist immer wieder schön. Genauso wie die linken, journalistischen Gleichschritt für Pluralismus halten. :D

Mon Mar 30 11:29:32 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 29. März 2020 um 15:31:00 Uhr:

Endlich mal ne "bessere" Begründung für Preissteigerungen .. nicht immer nur Wetter und Klima

 

Übrigens, du kannst ja nix dafür, aber was ich gerade in Zeiten von Corona brauchen kann, sind Pressefotos einer in der Nase bohrenden Frau Klöckner

Wenn die Lebensmittel knapp werden... :D

Mon Mar 30 11:42:08 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 29. März 2020 um 16:24:51 Uhr:

Die andere Schiene, welche ebenso die genannten bedienen, ist das Thema Arbeitnehmerüberlassung. Der "Kunde", ein OEM, ein Lieferant etc. frägt nach Personal für genau definierte Stellen. Man macht dann ein Entgelt dafür aus und der Arbeitnehmer des Entleihers wird auf bestimmte Zeit (12 - 48 Monate) zum "Kunden" entsendet. Dort ist er dann nahezu vollständig eingegliedert, mit Personalnummer beim Kunden, dessen Zugängen, macht die gleiche Arbeit, sitzt mit den "Kundenangestellten" im Büro, hat von ihm ne Mailadresse, Geschäftshandy usw.. Nur nicht mit dem Gehalt, Urlaubstagen usw. da er weiterhin Angestellter des Entleihers ist. Und die Gleichbehandlung ist leicht aufweichbar durch eigene Tarifveträge der Zeitarbeitsbranche.

Genau das wiederum ist nach meiner Wahrnehmung mittlerweile sehr stark zurückgegangen. Jedenfalls außerhalb der OEMs. Die sind eh ein wenig "Spezialfall", weil die sehr gerne irgendwelche Tochterfirmen gründen, in die dann anstelle vom Stammhaus eingestellt wird. Insbesondere einer im süddeutschen Raum macht das sehr gerne.

 

Zitat:

@rpalmer schrieb am 29. März 2020 um 16:24:51 Uhr:

Echt interessant wie das differiert zwischen den einzelnen Regionen und Firmen. Leider sehe ich keinen Rückgang, im Gegenteil langjährige Angestellte gehen in den Ruhestand und die freie Planstelle wird erstmal mit einem ANÜ besetzt. :mad:

Hier umgedreht. Externer ist zu lange da und muss gehen - Stelle umgewidmet als interne Stelle. Vorher war da auch an manchen Stellen ein stetiger Wechsel - vor allem wegen Angst vor dem Thema "Scheinselbstständigkeit" - was natürlich den Inhalten nicht sonderlich zuträglich war. Da ist es nun sehr ruhig geworden.

 

Zitat:

@rpalmer schrieb am 29. März 2020 um 16:24:51 Uhr:

Ich pflichte dir bezüglich der überbrodelnden Haustarife bei... denn die sind letztlich auch der Motor dafür. Irgendwie muss man das natürlich kompensieren. Und weil Zeitarbeit hier zu attraktiv ist. Denn die "tollen Schutzgesetze" weichen Tarifverträge auf.

--> https://www.zeitarbeit-und-recht.de/.../

Vor 12 Jahren war ich mal beruflich in Schweden und hatte dort mit einigen Dienstleistern zu tun, die bei einem OEM arbeiteten. Mit denen hatte ich damals auch gesprochen, warum sie denn nicht beim OEM, sondern als Dienstleister arbeiteten. Antwort: Wir sind vom OEM zum Dienstleister gewechselt, weil der viel besser bezahlt. Das war eine sehr neue Erfahrung für mich. :)

 

 

Zitat:

@rpalmer schrieb am 29. März 2020 um 16:24:51 Uhr:

Zitat:

Der überarbeitete Gesetzesentwurf des AÜG sieht nach wie vor eine Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten an denselben Entleiher vor. Das entspricht der Regelung in der Koalitionsvereinbarung und war auch so erwartet worden.

 

Hierzu gibt es Ausnahmen. Eine Ausnahmeregelung für tarifgebundene Unternehmen gilt nach wie vor unbegrenzt, so könnten also z.B. IG Metall und die Arbeitgeberverbände der Metallindustrie einen Tarifvertrag vereinbaren, der eine Höchstüberlassungsdauer auch von 36 oder von 48 Monaten vorsieht. Diese Höchstfrist würde dann für alle Einsatzbetriebe gelten, die Mitglied des Arbeitgeberverbandes sind. Das herauszufinden und zudem einen Überblick über die geltenden Regelungen zu behalten, dürfte nicht einfach werden. Auch Einsatzbetriebe, die dem Geltungsbereich dieses Tarifvertrages unterfallen, dürfen die verlängerte Überlassungsdauer in ihrem Betrieb vereinbaren – mit Zustimmung des Betriebsrates.

Ich weiß nicht, ob das aktuell Teil des Metall-Tarifvertrages ist. Wäre ja eigentlich eine Schande für die Gewerkschaft, wenn sie einen solchen abschließen würde.

 

Zitat:

@rpalmer schrieb am 29. März 2020 um 16:24:51 Uhr:

Geht nicht Pseudo-Sozialen Ideologen auf den Leim kann ich nur sagen...

Das sowieso nicht. Die SPD ist in etwa so gesund für den normalen Arbeitnehmer wie die Grünen für die Umwelt.

Mon Mar 30 16:23:27 CEST 2020    |    myinfo

3sat, Wissen, nano

 

Corona-Pandemie: Wir durchlaufen verschiedene Phasen

 

In China hat alles angefangen, jetzt grassiert das Virus fast überall. Weltweit durchlaufen gerade alle Gesellschaften die gleichen fünf Phasen der Traumatisierung und Traumabearbeitung. Die Ausgangssperre ist eine davon.

 

 

 

Komplette Sendung: nano vom 27. März 2020

 

Psychische Belastungen durch Kontakteinschränkungen / Im Gespräch: Prof. Frank Jacobi / Corona: Fünf Phasen / Quotenhits auf YouTube / Wie schädlich sind grelle LEDs?

 

 

Daraus Quotenhits auf YouTube "(...) gekaufter Ruhm in Internet ... zum Massenphänomen geworden ... Bürohund Henry zum Influencer gemacht ... Fake ... Anfragen von Werbepartnern ... 30.000 Views und Likes gekauft ... Manipulation ... echte Viewer Fehlanzeige ... nicht mal 1 % der Viewer war echt"

 

Farbe beim Trocknen zuschauen

1.208 Aufrufe

•30.12.2019

 

Farbe beim Trocknen zuschauen

109.864 Aufrufe

•30.12.2019

 

 

 

Wie schädlich sind grelle LEDs? Problematisch und schädlich. :(

 

 

 

VG myinfo

Tue Mar 31 10:48:49 CEST 2020    |    pibaer

Und hier noch ein ganz besonderes Leckerli für Sascha, unseren VW-Fan:

 

Migrationsforscher fordern mehr Umsiedlung nach Europa

 

Vor Erreichen des letzten Abschnitts den Eimer bereitstellen.

 

Wie immer dürfen natürlich die Steuerzahler solche NGOs mitfinanzieren, die sich so eindeutig gegen die Gesellschaft und die Steuerzahler positionieren.

Tue Mar 31 10:57:20 CEST 2020    |    Kurvenräuber48611

Zitat:

@pibaer schrieb am 31. März 2020 um 10:48:49 Uhr:

Und hier noch ein ganz besonderes Leckerli für Sascha, unseren VW-Fan:

 

Migrationsforscher fordern mehr Umsiedlung nach Europa

 

Vor Erreichen des letzten Abschnitts den Eimer bereitstellen.

 

Wie immer dürfen natürlich die Steuerzahler solche NGOs mitfinanzieren, die sich so eindeutig gegen die Gesellschaft und die Steuerzahler positionieren.

Ich schließe mich an mit dem nächsten Leckerli - auch das für uns alle zutreffend.

 

Schleichende Einführung der Euro-Bonds - die Regierungen wagen es nicht, ihrer Bevölkerung reinen Wein einzugießen. Die EU-/EURO-Verträge werden stillschweigend weiter gebrochen.

 

https://www.handelsblatt.com/.../25693954.html

Tue Mar 31 12:08:03 CEST 2020    |    pibaer

Wir leben wieder in einem Zeitalter, in dem der Bürger für (früher hätte man gesagt: fanatische) Ideologien der Politiker teuer bezahlen muss.

 

Das Gute im Schlechten der Corona-Krise ist aber, dass das Geld ausgehen wird und man dann nicht mehr so verdeckt und heimlich Steuergelder verschleudern kann. Zum Beispiel an irgendwelche NGOs. Das kotzt mich am meisten an, dass solche Leute von meinem Geld durchgefüttert werden.

 

Eines der Hauptprobleme von Deutschland ist ja leider, dass der Staat reich, aber die Bürger arm sind. In vielen anderen europäischen Ländern ist das andersherum.

Tue Mar 31 12:15:40 CEST 2020    |    Kurvenräuber48611

Zitat:

@pibaer schrieb am 31. März 2020 um 12:08:03 Uhr:

Wir leben wieder in einem Zeitalter, in dem der Bürger für (früher hätte man gesagt: fanatische) Ideologien der Politiker teuer bezahlen muss.

 

Das Gute im Schlechten der Corona-Krise ist aber, dass das Geld ausgehen wird und man dann nicht mehr so verdeckt und heimlich Steuergelder verschleudern kann. Zum Beispiel an irgendwelche NGOs. Das kotzt mich am meisten an, dass solche Leute von meinem Geld durchgefüttert werden.

 

Eines der Hauptprobleme von Deutschland ist ja leider, dass der Staat reich, aber die Bürger arm sind. In vielen anderen europäischen Ländern ist das andersherum.

Sehr zutreffend.

Was mich am meisten immer wieder nachhaltig negativ beeindruckt: Die Masse hat das bis heute nicht begriffen und will es offensichtlich auch nicht.

Tue Mar 31 13:05:54 CEST 2020    |    pibaer

Nö, die meisten sind leider ziemlich blöde. Muss man so sagen. Gerade jetzt merkt man, wie wenig reflektiert die meisten Menschen Nachrichten konsumieren. Die ganzen Strickmuster wie zum Beispiel "Fokus auf versagendes Ausland lenkt vom eigenen Versagen ab", "Opposition wird ausfgefiltert, es sei denn, es sind negative Meldungen" funktionieren hervorragend.

Weglassen, unterschiedliche Maßstäbe, extrem wertende und einseitige Darstellung machen so gut wie alle.

 

Die Medienkompetenz ist vor allem im Westen absolut unterentwickelt. Das ist wie bei Kindern, die nie gelernt haben, wie sich eine heiße Herdplatte anfühlt und die nicht so recht merken, wann es langsam zu heiß wird, wenn sich die Temperatur langsam erhöht.

Tue Mar 31 16:47:23 CEST 2020    |    Kurvenräuber48611

Zitat:

@pibaer schrieb am 31. März 2020 um 13:05:54 Uhr:

Nö, die meisten sind leider ziemlich blöde. Muss man so sagen. Gerade jetzt merkt man, wie wenig reflektiert die meisten Menschen Nachrichten konsumieren. Die ganzen Strickmuster wie zum Beispiel "Fokus auf versagendes Ausland lenkt vom eigenen Versagen ab", "Opposition wird ausfgefiltert, es sei denn, es sind negative Meldungen" funktionieren hervorragend.

Weglassen, unterschiedliche Maßstäbe, extrem wertende und einseitige Darstellung machen so gut wie alle.

 

Die Medienkompetenz ist vor allem im Westen absolut unterentwickelt. Das ist wie bei Kindern, die nie gelernt haben, wie sich eine heiße Herdplatte anfühlt und die nicht so recht merken, wann es langsam zu heiß wird, wenn sich die Temperatur langsam erhöht.

Kein Wunder, wenn sich die Masse fast nur noch an den Nachrichten im Fernsehen, die eigentlich keine wahren sind, orientieren.

Man sieht es gegenwärtig besonders gut. Corona von früh bis abend und zwischendurch. Klar, es ist ein wichtiges Problem, aber da wird alles andere ausgeschalten. Da wird auch nicht hinterfragt, warum wir "plötzlich" so abhängig sind von Importen von Medikamenten, Schutzmasken usw. und warum in zahlreichen Berufen so wenig verdient wird und Personalmangel ohne Ende herrscht.

 

Und wenn man dann die meisten Journalisten und Moderatoren sieht und hört, dann fragt man sich zwangsläufig, ob die Abschaffung logischen Denkvermögens und Vernachlässigung der Erfassung komplexer Zusammenhänge das Hauptfach ihres Studiums war. Einige von ihnen scheinen noch nicht mal die Antworten ihrer Interviewenden zu erfassen. Schlimm.

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