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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Thu Oct 17 12:41:04 CEST 2019    |    mozartschwarz

Da ist das Volk geteilt... Ähnlich dem Brexit.

Ich bin dagegen...

Thu Oct 17 13:05:15 CEST 2019    |    rpalmer

Mir egal. Aber die Frage: Was soll das nützen? Was wird noch alles reglementiert?

Von daher ist meine Position "Nein".

Thu Oct 17 13:12:04 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@rpalmer schrieb am 17. Oktober 2019 um 13:05:15 Uhr:

Mir egal. Aber die Frage: Was soll das nützen? Was wird noch alles reglementiert?

Von daher ist meine Position "Nein".

Ich war früher auch gegen ein Tempolimit. Bis ich in anderen Ländern Europas unterwegs war. Gut, Schweiz mit 120 ist zu krass, aber IT mit 130... super entspannend.

Thu Oct 17 13:18:20 CEST 2019    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 17. Oktober 2019 um 13:12:04 Uhr:

 

Ich war früher auch gegen ein Tempolimit. Bis ich in anderen Ländern Europas unterwegs war. Gut, Schweiz mit 120 ist zu krass, aber IT mit 130... super entspannend.

genau, als ob sich auch nur irgendjemand in Italien an 130 halten würde. Es sei denn er fährt nen Smart oder nen alten Fiorino die die 130 eh nicht schaffen.

Thu Oct 17 13:20:03 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@passat32 schrieb am 17. Oktober 2019 um 13:18:20 Uhr:

 

 

genau, als ob sich auch nur irgendjemand in Italien an 130 halten würde.

...also da wo ich unterwegs war, haben sich geschätzt 95% dran gehalten.

Thu Oct 17 13:26:09 CEST 2019    |    rpalmer

Ja super entspannend. Daher fährt es sich auf den limitierten Bereichen bei uns auch so super entspannend. Da wird eben dauerhaft in der Mitte oder links gefahren, das Blinken ist überflüssig, TL sind "Empfehlungen", wie auch dieser spießige Mist mit dem Abstand. Und natürlich fährt man mit 60 im 6. Gang auf die Einfädelspur rauf, sonst geht der Verbrauch auf 6,12546 Liter hoch. Ich weiß nicht was da so entspannend ist. Ich muss beobachten, wechsle immer nach rechts, muss abschätzen und schauen um nachfolgende nicht zu behindern... während andere entspannen und einfach mittig "durchrelaxen".

 

Weder die 140 in Polen, noch die 100/120/130 wo anders sind so groß entspannend. Entspannend ist es, wenn die Leute endlich mal partnerschaftlich im Verkehr wären! Und sich an die Regeln halten würden, denn die sorgen für den möglichst optimalen Fluss!

Aber was will ich... inzwischen werden schon Leute bezahlt die den Fahrgästen erläutern wie lang der Bahnsteig ist, ne Bahn hat mehrere Türen und nach "Zurückbleiben" soll man es auch.

 

Bei "uns" stehen sogar Schilder mit "Einfädeln lassen" oder "Blinker?" am Kreisverkehr.

Thu Oct 17 13:27:02 CEST 2019    |    rpalmer

Thu Oct 17 13:27:21 CEST 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@touranfaq schrieb am 17. Oktober 2019 um 13:12:04 Uhr:

Zitat:

@rpalmer schrieb am 17. Oktober 2019 um 13:05:15 Uhr:

Mir egal. Aber die Frage: Was soll das nützen? Was wird noch alles reglementiert?

Von daher ist meine Position "Nein".

Ich war früher auch gegen ein Tempolimit. Bis ich in anderen Ländern Europas unterwegs war. Gut, Schweiz mit 120 ist zu krass, aber IT mit 130... super entspannend.

Seh ich zwar genauso, möchte aber Rasen dürfen wenn ich willl und Platz ist...

Thu Oct 17 13:29:37 CEST 2019    |    passat32

Zitat:

@rpalmer schrieb am 17. Oktober 2019 um 13:26:09 Uhr:

Ja super entspannend. Daher fährt es sich auf den limitierten Bereichen bei uns auch so super entspannend. Da wird eben dauerhaft in der Mitte oder links gefahren, das Blinken ist überflüssig, TL sind "Empfehlungen", wie auch dieser spießige Mist mit dem Abstand. Und natürlich fährt man mit 60 im 6. Gang auf die Einfädelspur rauf, sonst geht der Verbrauch auf 6,12546 Liter hoch. Ich weiß nicht was da so entspannend ist. Ich muss beobachten, wechsle immer nach rechts, muss abschätzen und schauen um nachfolgende nicht zu behindern... während andere entspannen und einfach mittig "durchrelaxen".

 

Weder die 140 in Polen, noch die 100/120/130 wo anders sind so groß entspannend. Entspannend ist es, wenn die Leute endlich mal partnerschaftlich im Verkehr wären! Und sich an die Regeln halten würden, denn die sorgen für den möglichst optimalen Fluss!

Aber was will ich... inzwischen werden schon Leute bezahlt die den Fahrgästen erläutern wie lang der Bahnsteig ist, ne Bahn hat mehrere Türen und nach "Zurückbleiben" soll man es auch.

 

Bei "uns" stehen sogar Schilder mit "Einfädeln lassen" oder "Blinker?" am Kreisverkehr.

Besser kann man es nicht beschreiben!

 

 

Ist Dir mal aufgefallen, dass in allen Ländern mit strengem Tempolimit dafür absolut NULL Abstand zum Vordermann eingehalten wird?

Thu Oct 17 13:52:24 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 16. Oktober 2019 um 18:24:20 Uhr:

Es gibt eine deutsche Messstation, deren Messwerte bis 1750 zurück reichen, und eben diese Messreihezeigt um 1750 ähnlich hohe Temperaturen, wie Ende der 1990er.

Es gibt in Deutschland auch ein Haus, das auf dem Kopf steht:

 

https://i.ytimg.com/vi/ZSW_SZx-zbw/maxresdefault.jpg

 

Ok, im Ernst: Selbst wenn es diese Station gibt, was sagt eine Station über das globale Klima aus?

 

 

Zitat:

Ich halte es für keinen Zufall, dass man sich den Trend betreffend auf das Jahr 1850 eingeschossen hat als Ausgangsbasis. Und ein Schelm, der Böses dabei denkt, dass just zu diesem Zeipunkt scheinbar ein Temperaturminimum vorlag.

Man hat sich auf gar nix "eingeschossen". Welchen Zeitraum hättest Du denn gerne?

 

Die letzten 12.000 Jahre? https://upload.wikimedia.org/.../..._Temperature_Variations_German.png

Das CO2 dazu: https://de.wikipedia.org/.../Holoz%C3%A4n?...

Das Methan dazu: https://de.wikipedia.org/.../Holoz%C3%A4n?...

 

Die letzten 2.000 Jahre: https://upload.wikimedia.org/.../2000_Jahre_Temperaturen-Vergleich.png

 

Seit 1850: https://de.wikipedia.org/.../Klimawandel?...

 

Egal welche Grafik Du Dir anschaust, es fallen immer zwei Dinge auf:

 

a) die Temperaturabweichung nach oben war nie stärker als jetzt und

b) der Temperaturanstieg war nie abrupter als jetzt

 

Genau genommen ist Punkt b) für die aktuelle Diskussion der entscheidende. Denn während in der Vergangenheit, ohne anthropogenen Einfluss, die Temperaturänderungen sehr langsam vonstatten gingen (Zeiträume von mehreren tausend Jahren), haben wir den jüngsten Anstieg noch nicht einmal einem Jahrhundert.

 

Woran das liegt, erkärt dieser Artikel sehr schön, eben weil in der Vergangenheit die Gründe für Klimaschwankungen diverse natürliche Ursachen hatten (Bahnänderungen der Erde, Sonnenflecken, Vulkanausbrüche etc.), während die letzten hundert Jahre der antrhopogene Effekt alle natürlichen Faktoren übertrifft:

 

 

Die Erwärmung beschleunigt sich: Die über die Jahre 1956 bis 2005 berechnete Anstiegsrate ist mit (0,13 ± 0,03) °C pro Jahrzehnt fast doppelt so groß wie die über die Jahre 1906 bis 2005. Sie verläuft auch erheblich schneller als alle bekannten Erwärmungsphasen der Erdneuzeit, also seit 66 Millionen Jahren. So erwärmt sich die Erde beim Übergang von einer Eiszeit in eine Zwischeneiszeit binnen ca. 10.000 Jahren etwa um 4 bis 5 °C. Bei der menschengemachten globalen Erwärmung wird jedoch erwartet, dass die Temperatur vom Ende des 20. bis Ende des 21. Jahrhunderts um 4 bis 5 °C steigt; die Erwärmungsgeschwindigkeit wäre also etwa 100-mal größer als bei historischen natürlichen Klimaveränderungen

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung?wprov=sfla1

 

Und nochmal zum Thema Temperaturmessungen:

 

Meine Wenigkeit ist auf den Klimawandel nicht aufmerksam geworden, weil irgendjemand irgendwas gemessen und publiziert hat. Ich bin auf den Klimawandel aufmerksam geworden, weil man ihn mittlerweile selbst erleben kann:

 

Winter werden immer kürzer und wärmer, Tage mit geschlossener Schneedecke sind selbst bei uns im Odenwald mittlerweile Ausnahmeereignisse (während man vor 30-40 Jahren noch wochenlang Ski und Schlitten fahren konnte), die Sommer immer heißer und vor allem trockener (ich muss mittlerweile nur noch zweimal im Jahr rasen mähen, früher alle zwei Wochen), Gletscher schmelzen dahin, afrikanische Mückenarten werden bei uns heimisch, in Deutschland wachsen neuerdings Wassermelonen, Flüsse trocknen im Sommer fast vollständig aus... also ich weiß nicht, wie es Dir dabei geht, aber ich brauche da gar keine Temperaturkurven mehr um irgendwas zu "beweisen", ich brauch nur aufmerksam aus dem Fenster zu sehen um die Auswirkungen zu sehen.

 

Von daher frage ich mich ernsthaft, wie man das alles übersehen kann. Selbst ohne Messwerte zu kennen, ist der Klimawandel bzw. dessen Auswirkungen doch allgegenwärtig?

 

Ansonsten frage ich mich immer noch anhand deiner Ausführungen, worauf sich deine Skepsis bezieht:

 

Bezieht sie sich auf den Klimawandel allgemein? Oder darauf, dass CO2 die Ursache ist?

 

Und ich warte immer noch auf ein Beispiel wo etwas "negiert" werden musste...

Thu Oct 17 15:29:35 CEST 2019    |    Duftbaumdeuter272

Zitat:

@passat32 schrieb am 17. Oktober 2019 um 13:29:37 Uhr:

 

 

 

Ist Dir mal aufgefallen, dass in allen Ländern mit strengem Tempolimit dafür absolut NULL Abstand zum Vordermann eingehalten wird?

Bei uns gibt es dafür die ,,Armlänge''.

Thu Oct 17 15:39:41 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@racemondi schrieb am 17. Oktober 2019 um 15:29:35 Uhr:

Zitat:

@passat32 schrieb am 17. Oktober 2019 um 13:29:37 Uhr:

 

 

 

Ist Dir mal aufgefallen, dass in allen Ländern mit strengem Tempolimit dafür absolut NULL Abstand zum Vordermann eingehalten wird?

Bei uns gibt es dafür die ,,Armlänge''.

*Lol* und das auch nur deshalb, weil man sonst die Lichthupe nicht mehr im Rückspiegel sieht :D

Thu Oct 17 17:58:47 CEST 2019    |    rpalmer

Zum Glück fahr ich meistens S-Bahn. Es sei denn ich verschlafe oder muss lange bleiben. Die tägliche Fahrerei... ich kann das nimmer ab. Kurz gesagt: Es fahren zu viele Autos auf der Straße. Aber die Bahn ist im Großraum S auch verdammt ausgelastet. Wie will der Hermann die Passagierzahlen bis '30 verdoppeln? Hmm. Das will ich einfach sehen!

Thu Oct 17 18:35:16 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@rpalmer schrieb am 17. Oktober 2019 um 17:58:47 Uhr:

Zum Glück fahr ich meistens S-Bahn. Es sei denn ich verschlafe oder muss lange bleiben. Die tägliche Fahrerei... ich kann das nimmer ab. Kurz gesagt: Es fahren zu viele Autos auf der Straße.

Geht mir ähnlich. Früher habe ich Öffis gehasst, heute fahre ich, wie Du auch, nur noch mit dem Auto zur Arbeit wenn es sein muss. Erstens wegen dem Verkehr, zweitens ist die Zeit im Auto "vergeudet" weil man nix anderes machen kann. In der Bahn kann ich Mails lesen, Motor-Talk, Nachrichten, Shoppen im Internet... So vergeht die Zeit wie im Flug. Und umweltfreundlicher ist es nebenbei auch ;)

 

Allerdings müssen die Öffis auch hier ausgebaut werden. Kapazität zu gering, Takt zu lange...

Fri Oct 18 18:47:43 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 16. Oktober 2019 um 21:36:24 Uhr:

....

 

Das Geld das ein Arbeitgeber für seine Angestellten einzahlt erarbeiten seine Angestellten, denk mal drüber nach...

Ja, ich denke darüber nach. Wieviel Geld kann der Angestellte doch gleich erarbeiten, wenn es keinen Arbeitgeber gibt?

Während der Arbeitnehmer voll umfänglich abgesichert ist, trägt der Arbeitgeber die Haftung.

Es steht jedem Arbeitnehmer frei, auch selbständig zu arbeiten, aber viele wollen das nicht, sie möchten zwar gern anderen Vorschriften machen, aber nicht dafür dann auch den Kopf hinhalten. Deshalb profitiert der Arbeitgeber auch von der Arbeit seines Angestellten. Im schlimmsten Fall erhält der AN Insolvenzgeld und hat 3 Monate Zeit, sich verlustfrei eine neue Stelle zu suchen, während der AG dann nicht nur nichts erhält, sondern haftet (ich weiß, gilt nicht für Kapitalgesellschaften ... wo ei, wessen Kapital haftet da, und ist dann weg)

 

Zitat:

Aber kommen wir mal wieder zum Generationenvertrag. Kinder zahlen die Rente ihrer Eltern, nicht die eigene. Warum dürfen aber bestimmte Gruppen aus dem System aussteigen? Ohne überhaupt zu prüfen wie denn nun Ihre Erzeuger versorgt werden??

Die mir bekannten und nachhaltig funktionierenden Rentensysteme kennen diese Ausnahmen nicht.

Erstens, der Generationenvertrag, so wie du ihn beschreibst, ist ein sittenwidriger Vertrag zu Lasten Dritter.

Es ist die freie Entscheidung des Menschen, ob, und wieviele Kinder er in die Welt setzt. Daraus einen Anspruch an das Kind abzuleiten ist unrecht, schließlich wurde das Kind nicht gefragt, ob es gezeugt und geboren werden wollte.

Das ist das Selbe, als wenn Amazon dir einfach ein Paket schickt, das ein Anderer bestellt hat, und du sollst es zahlen.

 

Und Zweitens, das Rentensystem, so wie es besteht, hat einen eingebauten Fehler, egal, ob mit oder ohne Ausnahmen: es funktioniert nur so lange, wie die Bevölkerung wächst, solange, wie deutlich weniger Alte durch deutlich mehr Junge versorgt werden. Leider ändert sich die Alterspyramiede auch dann nicht, wenn du jeden ins Rentensystem zwingst. Du verschiebst den Crash nur um ein paar Jahre. Denn tatsächlicherwirbt man durch Beitragszahlung Ansprüche, und dank der Regelungen, wie sie bestehen, erwerben Selbständige sehr hohe Ansprüche, weil sie unverschämt hohe Beiträge zahlen sollen... sag mir, wer die Ansprüche dann später bezahlen soll. Es würde auf eine Einheitsrente hinauslaufen, was dann schlicht Betrug an allen ist, die überdurchschnittlich einzahlten.

 

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 16. Oktober 2019 um 21:36:24 Uhr:

Zitat:

Derzeit zahlen rund eine Million Selbstständige verpflichtend in die Rentenkasse ein. Dazu zählen Hebammen, Apotheker und Anwälte, die selbstständig tätig sind. Ein Großteil der Selbstständigen muss dagegen keine Vorsorge treffen. Minister Heil will bis zum Jahresende einen Gesetzentwurf vorlegen, um dies zu ändern. Zuvor plant er allerdings sein umstrittenes Konzept der Grundrente durchzusetzen.

 

Mit der Rentenversicherungspflicht sollen künftig alle Selbstständigen entweder in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, Mitglied in einer Berufsständigen Versorgungskasse werden oder eine private Altersvorsorge durch die Rürup-Rente treffen. Der Grund dafür: Aufgrund fehlender finanzieller Rücklagen drohen viele Selbstständige im Alter in die Armut zu rutschen. Laut dem Alterssicherungsbericht 2016 vom Bundesarbeitsministerium erhalten 3,7 Prozent der ehemals selbstständig tätigen Personen Grundsicherung – ein etwa doppelt so hoher Anteil wie bei Arbeitnehmern.

Die Pläne im Zitat lassen mir zuviel Wahlmöglichkeit, mal nebenbei...

 

https://www.finanzen.de/.../...-selbststaendige-2019-den-startloechern

Klasse Ideen, die erda vorstellt. Dann hat der Selbständige nur die Wahl, sich bei der Gesetzlichen abzocken, oder bei Rürup enteignen zu lassen. Rürup ist Riester für nicht Angestellte .... ein reines Kapitalvernichtungskonstrukt.

 

Schau einfach mal die Regularien der Rürup an, z.B. wie sie anlegen darf.... vorrangig bleiben Staatsanleihen ... merkst du was?

 

Ich bin voll und ganz bei dir, dass vom Selbständigen Vorsorge erwartet wird. Nur das wie sollte man ihm überlassen.

Fri Oct 18 18:57:54 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 17. Oktober 2019 um 13:52:24 Uhr:

....

 

Und ich warte immer noch auf ein Beispiel wo etwas "negiert" werden musste...

Nimm die Aussagen aus 2007, laut derer die Arktis 2020 eisfrei sein würde .... bin mal gespannt, es hat ja noch über 2 Monate bis dahin.

 

 

Davon ab, warum kommst du immer mit Andeutungen, die nahelegen, dass jemand (in dem Fall ich) bestreitet, dass es Klimawandel gibt. Nein, ich bestreite, dass der Mensch daran schuld ist.

Fri Oct 18 19:08:32 CEST 2019    |    passat32

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 18. Oktober 2019 um 18:57:54 Uhr:

Zitat:

@touranfaq schrieb am 17. Oktober 2019 um 13:52:24 Uhr:

....

 

Und ich warte immer noch auf ein Beispiel wo etwas "negiert" werden musste...

Nimm die Aussagen aus 2007, laut derer die Arktis 2020 eisfrei sein würde .... bin mal gespannt, es hat ja noch über 2 Monate bis dahin.

 

 

Davon ab, warum kommst du immer mit Andeutungen, die nahelegen, dass jemand (in dem Fall ich) bestreitet, dass es Klimawandel gibt. Nein, ich bestreite, dass der Mensch daran schuld ist.

Wo stand diese Aussage??? Das wäre ja echt ein tolles Kontra-Argument

Fri Oct 18 19:39:26 CEST 2019    |    vollkommenegal

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 18. Oktober 2019 um 18:57:54 Uhr:

Zitat:

@touranfaq schrieb am 17. Oktober 2019 um 13:52:24 Uhr:

....

 

Und ich warte immer noch auf ein Beispiel wo etwas "negiert" werden musste...

Nimm die Aussagen aus 2007, laut derer die Arktis 2020 eisfrei sein würde .... bin mal gespannt, es hat ja noch über 2 Monate bis dahin.

 

 

Davon ab, warum kommst du immer mit Andeutungen, die nahelegen, dass jemand (in dem Fall ich) bestreitet, dass es Klimawandel gibt. Nein, ich bestreite, dass der Mensch daran schuld ist.

Welche Veröffentlichung hat behauptet, dass die Arktis bis 2020 eisfrei ist?

Fri Oct 18 22:28:13 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 18. Oktober 2019 um 18:57:54 Uhr:

 

Nimm die Aussagen aus 2007, laut derer die Arktis 2020 eisfrei sein würde .... bin mal gespannt, es hat ja noch über 2 Monate bis dahin.

 

 

Davon ab, warum kommst du immer mit Andeutungen, die nahelegen, dass jemand (in dem Fall ich) bestreitet, dass es Klimawandel gibt. Nein, ich bestreite, dass der Mensch daran schuld ist.

"Negiert" bedeutet das Gegenteil. Das wäre z.B. eine Aussage wie "CO2 wirkt nicht erwärmend, sondern kühlend".

 

Die Sache mit 2020 stand in keinem IPCC- Bericht, es ging wahrscheinlich um das hier:

 

https://www.spiegel.de/.../...3-jahren-verschwunden-sein-a-480531.html

 

Ich habe gefragt ob Du die Erwärmung generell anzweifelst weil Du so auf den Messungen rumgeritten bist. Dass Du den Klimawandel an sich anerkennst, ist schon einmal beruhigend ;

 

Wenn er aber nicht auf dem CO2 beruht, auf was dann deiner Meinung nach? Die üblichen Verdächtigen (Sonnenaktivität, kosmische Strahlung etc.) ist alles schon widerlegt...

Sat Oct 19 01:43:12 CEST 2019    |    mozartschwarz

@baldauchprius :D

Merkwürdige Argumentation an allen Fronten gepaart mit hilflosen Behründungsversuchen. 0,0 Bock drauf... ich bewundere touranfaq das er das Karussell am drehen hält.

Sat Oct 19 09:47:16 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 19. Oktober 2019 um 01:43:12 Uhr:

@baldauchprius :D

Merkwürdige Argumentation an allen Fronten gepaart mit hilflosen Behründungsversuchen. 0,0 Bock drauf... ich bewundere touranfaq das er das Karussell am drehen hält.

Ich habe bei ihm noch Hoffnung. Seine Postings zeigen, dass er sich durchaus für das Thema und auch die Details interessiert. Allerdings kennt man viele seiner "Argumente" bereits von EIKE und der Leugnerindustrie. Offensichtlich informiert er sich einfach nur an der falschen Stelle.

Sat Oct 19 09:51:19 CEST 2019    |    vollkommenegal

https://en.wikipedia.org/.../Arctic_sea_ice_decline#Decline_of_sea_ice

 

Schaut die Videos an, richtig interessant! In Wikipedia steht auch die Definition von „eisfrei“.

Sat Oct 19 12:22:53 CEST 2019    |    mozartschwarz

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Oktober 2019 um 09:47:16 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 19. Oktober 2019 um 01:43:12 Uhr:

@baldauchprius :D

Merkwürdige Argumentation an allen Fronten gepaart mit hilflosen Behründungsversuchen. 0,0 Bock drauf... ich bewundere touranfaq das er das Karussell am drehen hält.

Ich habe bei ihm noch Hoffnung. Seine Postings zeigen, dass er sich durchaus für das Thema und auch die Details interessiert. Allerdings kennt man viele seiner "Argumente" bereits von EIKE und der Leugnerindustrie. Offensichtlich informiert er sich einfach nur an der falschen Stelle.

Ich bezieh mich aber nicht nur auf die Klimadebatte. Ich denke schon das er an seiner Meinung nichts ändern wird. Schon garnicht wenn er in die Gefahr käme Nachteile tragen zu müssen ohne darüber frei entscheiden zu dürfen. Dafür sind Angestellte oder Andere da...

Sat Oct 19 13:37:14 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@vollkommenegal schrieb am 18. Oktober 2019 um 19:39:26 Uhr:

...

Welche Veröffentlichung hat behauptet, dass die Arktis bis 2020 eisfrei ist?

2009 Behauptung: 2013 Arktis im Sommer eisfrei <-- John Kerry

 

BBC große Schlagzeile

 

Al Gore incl. Video

Zu seiner Ehrenrettung: er spricht von einer 75% Wahrscheinlichkeit für 2013 ... Kritik: nicht einmal die Tendez stimmte, das Polareis hatte zugenommen.

 

auch die NASA:

Zitat:

..."We see a tipping point occurring right before our eyes," Hansen told the AP before the luncheon. "The Arctic is the first tipping point and it's occurring exactly the way we said it would."

Hansen, echoing work by other scientists, said that in five to 10 years, the Arctic will be free of sea ice in the summer...

Auch hier wieder schön zu erkennen: die Rückbeziehung auf die Arbeit anderer (unbenannter) Wissenschaftler, um der eigenen Aussage Glaubwürdigkeit zu geben . Die Aussage wurde 2008 getätigt, also 10 Jahre waren letztes Jahr um....

Wenn ich wenigstens ncoh ein wenig Englisch kann, dann lautet die richtige Übersetzung wohl:

"Wir sehen, wie ein Tippin Point direkt vor unseren Augen." Sagte Hansen der AP vor dem Mittagessen. "Die Arktis ist der erste Tipping Point, und er passiert exakt so, wie wir es vorausgesagt haben." Hansen, Arbeiten anderer Wissenschaftler nennend/zitierend/wiederholend, sagte, dass in 5 bis 10 Jahren [2013-2018, Anm. d. Übers.] die Arktis im Sommer Eisfrei sein wird.

 

Genug Beispiele?

Sat Oct 19 13:50:07 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@vollkommenegal schrieb am 19. Oktober 2019 um 09:51:19 Uhr:

... In Wikipedia steht auch die Definition von „eisfrei“.

Du, mal so unter uns, einen Begriff wie "eisfrei" zu definieren, dafür braucht es keine Wikipedia.

er setzt sich zusammen ausn Eis= gefrohrenes Wasser und frei=völliges Fehlen von

Sat Oct 19 13:57:26 CEST 2019    |    illusion2001

Puh, dann reicht also schon eine einzelne Schneeflocke.

Sat Oct 19 14:09:15 CEST 2019    |    touranfaq

Wir haben aber immer noch keine Negation, ja noch nicht einmal einen Widerspruch, nur einige Wissenschaftler die mit unterschiedlichen Modellen zu unterschiedlichen Szenarien kommen.

 

Ob die Arktis jetzt 10 Jahre früher oder später "eisfrei" ist, tut am Ende auch nicht wirklich etwas zur Sache. Zur Sache tut es aber, dass immer mehr Eis schmilzt, der Meeresspiegel dadurch immer weiter steigt und ein gefährlicher Rückkopplungsmechanismus in Gang gekommen ist, von dem man nicht sicher weiß ob er überhaupt reversibel ist.

 

Hinzu kommt gerade für uns, dass das Wettergeschehen in der Arktis von hohem Einfluss für unser lokales Klima ist. Die Tendenz sieht man ja schon, immer trockenere Sommer, dafür nasse und milde Winter. Aber gut, stört wahrscheinlich keinen, wäre doch Klasse wenn wir in D keine Winterreifen mehr brauchen...

Sat Oct 19 14:13:14 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 19. Oktober 2019 um 12:22:53 Uhr:

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Oktober 2019 um 09:47:16 Uhr:

 

 

Ich habe bei ihm noch Hoffnung. Seine Postings zeigen, dass er sich durchaus für das Thema und auch die Details interessiert. Allerdings kennt man viele seiner "Argumente" bereits von EIKE und der Leugnerindustrie. Offensichtlich informiert er sich einfach nur an der falschen Stelle.

Ich bezieh mich aber nicht nur auf die Klimadebatte. Ich denke schon das er an seiner Meinung nichts ändern wird. Schon garnicht wenn er in die Gefahr käme Nachteile tragen zu müssen ohne darüber frei entscheiden zu dürfen. Dafür sind Angestellte oder Andere da...

Um euch beiden gleichzeitig zu antworten:

 

@touranfaq: Ja, ich frage aus Interesse. Und auch aus einer gewissen Enttäuschung heraus. In jüngeren Jahren, so um 2000 herum war ich sehr überzeugt vom CO² Thema.

Was mich stutzig machte irgendwann war eine simple Frage, die sich mir aufdrängte:

"Wenn den erwiesen ist, wie schlimm CO² ist, und alle relevanten Entscheider das auch so sehen, warum wird dann nichts getan?" Im Übrigen bin ich erst durch die Erwähnungen hier auf Eike gestoßen, und habe mir den ein oder anderen Vortrag von denen gegeben.

Meine Einschätzung dazu: Viele Behauptungen, keine Belege, keine nachprüfbaren Zahlen, meist sehr populistisch vorgetragen. Mehr als ein Anreiz, über das Vorgetragene selbst zu recharchieren kann das nicht auslösen.

 

@mozartschwarz: Schade, dass du mir Aussagen in den Mund legst, die ich nie getroffen habe.

Zum aktuellen Thema mit der Rente: Mein Standpunkt ist, dass der Angestellte durch das Rentensystem genauso verarscht wird, und das nicht minder ungerecht ist. Die Lösung liegt aber nicht darin, noch mehr Leute in das System zu zwingen.

Anstatt nur laut zu blöken, und lieber den Schreiber als dessen Aussagen anzugreifen, durchdenke einfach einmal das, was ich schrieb.

Was wäre denn die logische Konsequenz, würde man wirklich jeden ins Rentensystem zwingen:

1. Kurzfristig deutlich höhere Einnahmen. Da kann man ja sagen: "prima, genau das, was wir brauchen, um die Ansprüche der heutigen Rentner zu bedienen, diese haben ja schließlich im Vertrauen aufs System lange einbezahlt."

2. längerfristig: diese "neuen Beitragszahler" erwerben durch ihre Beitragszahlungen doch auch Rentenansprüche, das habe ich doch richtig verstanden, oder? Gerade Selbständige werden eingruppiert bei der Beitragsbemessungsgrenze, also so, als würden sie angestellt über 4000€ verdienen... was bedeutet das für ihre erworbenen Ansprüche? Wird deren Rentenanspruch höher, niedriger oder gleich dem heutigen Durchschnitt sein?

2a) was bedeuten die 3 Optionen:

erworbener Anspruch niedriger als der, oder gleich dem Durchschnitt --> Schlechterstellung, weil Angestellte mit gleich hohem Beitrag (also AG- und AN-Anteil in Summe) einen deutlich höheren Anspruch erwirbt

erworbener Anspruch höher als der Durchschnitt --> die heutige Situation tritt wieder ein, die zukünftigen Beiträge reichen nicht, um die zukünftigen Ansprüche zu bedienen.

2b) Schlechterstellung würde stande pedes vom Verfassungsgericht kassiert, also keine Option, also gleiche Rente bei gleichem Beitrag, also bleiben in der Zukunft nur: Beitragserhöhungen (das wird in 20 Jahren nicht anders angenommen als heute, also untauglich), oder Rentenniveauabsenkung. Wir sind heute schon soweit, dass jeder Rentner, wenn er nicht mindestens das 83. Lebensjahr vollendet, weniger aus der Rente bezieht, als er vorher in Form von Beiträgen eingezahlt hat... zum Mitmeißeln, er hätte mehr gehabt, hätte er die Beiträge ins Kopfkissen eingenäht. Und er müsste knapp 100 werden, um seine Beiträge samt Inflationsausgleich (wenn man den offiziellen Warenkorb nimmt) zurückzuerhalten.

 

Das ist angesichts einer durchschnittlichen Lebenserwartung der heutigen Rentner von unter 80 Jahren schlicht Enteignung mit Ansage. Und das feierst du?

 

Nochmal: Altersvorsorge ist wichtig. Sie ist so wichtig, dass sie durchaus verpflichtend sein sollte für alle. Aber auf keinen Fall darf ein Bürger, ob angestellt, oder nicht, vom Staat dazu gezwungen werden, ein Minusgeschäft einzugehen.

 

Die private Rente (außerhalb Rürup und Riester) ist bei weitem nicht das Gelbe vom Ei, aber zumindest eine Kapitalgarantie, denn die Differenz aus Beiträgen und schon gezahlter Rente wird an die Erben ausbezahlt.

Sat Oct 19 14:33:29 CEST 2019    |    mozartschwarz

Warum sollte ich zum wiederholten Male mit dir drüber diskutieren wollen? Das System ist nicht einfach umkehrbar, also muß es mit der Kraft aller reformiert werden. Ein System! Mir geht die SPD nicht weit genug! Rürub lassen wir gleich mal weg.

 

Auch hab dir keine Aussage untergeschoben, sondern nur deine Aussagen gedeutet. Die laufen allübergreifend immer auf deinen Vorteil raus, letztlich egal was aus anderen wird, halt schön verpackt und gut ausformuliert.

Sat Oct 19 15:00:46 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Oktober 2019 um 14:09:15 Uhr:

Wir haben aber immer noch keine Negation, ja noch nicht einmal einen Widerspruch, nur einige Wissenschaftler die mit unterschiedlichen Modellen zu unterschiedlichen Szenarien kommen.

Vielleicht irre ich ja, aber wenn auch gut beleumdete Organisationen wie die BBC eine recht klare Ansage machen, die dann nicht eingetreten ist, dann ist das keine Negation?

 

Zitat:

Ob die Arktis jetzt 10 Jahre früher oder später "eisfrei" ist, tut am Ende auch nicht wirklich etwas zur Sache.

bitte hilf mir hierbei

Mit Grafiken hab ich so meine Probleme, vor allem, wenn sie auf die Realität angewendet werden sollen.

von 1980 bis 2018 betrachtet: eindeutig ein Rückgang mit Schwankungen, aber mit eindeutiger Tendenz.

von 2007 aus betrachtet eine hauchzarte Umkehrung des Trends, und von 2013 aus betrachtet eine Verstärkung des Trends. Es ist bei Grafiken für mich immer problematisch, dass man oft, je nachdem, welche beiden Punkte man verbindet, entgegengesetzte Aussagen bekommen kann.

 

Dass mal ein Jahr dabei ist, das sich entgegen dem Trend verhält, das liegt in der Natur der Natur, nur je nachdem von wo aus man betrachtet, sind es immer mehrere, zusammenhängende Jahre, die sich dem prognostizierten Trend entgegengesetzt verhalten.

 

Gemessen daran, dass 2019 eines der heißeren Jahre ist, würde ich erwarten, dass sich das dann auch im Eis niederschlagen wird, aber das sehen wir erst 2020, wenn die Grafiken für 19 fertig sind.

 

Zitat:

Zur Sache tut es aber, dass immer mehr Eis schmilzt, der Meeresspiegel dadurch immer weiter steigt

Wie stark ist er denn gestiegen?

seit 1880 25 cm

 

weist du, was mich an dieser Grafik stört? Sie verläuft nahezu linear. Das CO² stieg kontinuierlich an, die Erwärmung auch... müsste bei kontinuierlicher Erwärmung der Anstieg nicht er einer Exponentialfunktion entsprechen... immer schneller Anstieg pro Zeiteinheit?

 

Zitat:

Hinzu kommt gerade für uns, dass das Wettergeschehen in der Arktis von hohem Einfluss für unser lokales Klima ist. Die Tendenz sieht man ja schon, immer trockenere Sommer, dafür nasse und milde Winter. Aber gut, stört wahrscheinlich keinen, wäre doch Klasse wenn wir in D keine Winterreifen mehr brauchen...

Und wieder vermischst du 2 Dinge, oder besser du differenzierst nicht:

 

Was ist natürlich, also "Eh Da", und was soll menschengemacht sein.

 

Letztlich, im letzten Satz nimmst du eine Bewertung vor. Macht es für den Stand der Dinge einen Unterschied, oder muss man mit dem leben, wie es ist?

 

Was mich so mißmutig und meinetwegen auch mißtrauisch macht:

 

Es werden viele untaugliche Maßnahmen getroffen, wie z.B. die CO² Steuer. Wer CO² ausstoßen muss, zahlt dafür, aber das reduziert den Ausstoß doch nicht. Bei so zentralen Fragen wünschte ich mir ein beherzteres Agieren. Nicht irgendwas verteuern, sondern fix vorgeben. Wenn die Reduktion von so zentraler Bedeutung ist, dann analog zur Fischfangquote: Jeder Bereich bekommt ein Kontingent vorgeschrieben, und danach ist Tuc, und wenn, nur um ein Beispiel zu nennen, der Verkehr eben sein Kontingent des Jahres im September aufgebraucht hat, dann werden eben die Tankstellen geschlossen.

Oder wenn die Kohlekraftwerke ihr Kontingent ausgeschöpft haben, dann werden sie eben bis 31.12. abgeschaltet.

Sat Oct 19 15:09:50 CEST 2019    |    mozartschwarz

Warum sollte ich dir glauben das du dir regide Maßnahmen gegen etwas wünscht dessen Existenz du leugnest?

 

Ohne auf den Restinhalt eingehen zu wollen..

Sat Oct 19 15:12:25 CEST 2019    |    rpalmer

Das ist das was ich meinte mit den wirkungslosen Handlungen. Klima ist weltweit. Es heißt bzw. es ist so, dass mit Verfeuern von fossilen Brennstoffen CO2 freigesetzt wird.

Was macht der Verbrauch von Erdöl, -gas und Kohle seit Jahrzehnten? In eine Richtung wachsen, wenn man den globalen Verbrauch betrachtet. In D sinkt der Ölverbrauch dagegen.

 

Aber was ist D. in der Welt? Und angesichts dieses Fakts... wie ernst haben die Darsteller in Paris, Kyoto, Toronto und und und es gemeint mit ihren Vorhaben? :confused:

Sat Oct 19 15:57:13 CEST 2019    |    mozartschwarz

Leider wird die Tatsache aber als Ausrede mißbraucht. Man begründet so lediglich warum man selbst nichts ändert.

Sat Oct 19 16:46:38 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Sieh es mal so, Du mit all deiner Körperkraft verkörperst DE. Den "Rest der Welt" verkörpert mit all seiner Leistung ein Golf 1 mit 45 PS. Und wenn du dreist mit all deiner Kraft an der Hängerkupplung nach hinten ziehst, wärend der Fahrer im 1. Gang anfährt …

 

Maßnahmen, insbesondere, wenn sie einschneidender Natur sind, müssen die Gewähr für den Betroffenen beinhalten, dass sie geeignet sind, das anvisierte Ziel zu erreichen.

 

Wenn in einem Schiff im Boden ein Loch ist, dann kann man von allen Passagieren fordern, unter Aufbietung all ihrer Reserven das eindringende Wasser mit Eimern wieder aus dem Schiff zu schöpfen. Wenn die Menschen sehen, dass sie es schaffen, dass das Schiff so nicht unter geht...prima. Wenn aber eindeutig klar ist, dass, egal wie sie sich auch anstrengen mögen, ein Vielfaches an Wasser ins Schiff läuft, als dass sie rausschöpfen können, dann wäre es wohl sinnvoller, wenn sie ihre Kräfte darauf verwendeten, die Rettungsboote klar zu machen, anstatt sich nutzlos im Sinne von ohne effektivem Nutzen in der Situation zu vergäuden.

 

All das sind eher Analogien auf einen Alleingang einzelner Länder.

 

Jetzt ist mir doch noch eine ganz schräge, aber anschauliche eingefallen:

 

Auf einer Galeere streiken die Ruderer. Von Deck ertönt der Ruf, dass sich eine Kriegsgaleere des Feindes nähert, und offensichtlich zum Rammstoß ansetzt. Es wird den Ruderern auf der rechten Seite in keinem Fall gelingen, zu verhindern, dass man gerammt wird, solange die Ruderer auf der linken Seite keinen Finger rühren, dann fahren sie halt im Kreis.

Nur wenn auch die auf der linken Seite mitziehen, haben sie eine Chance, zu entkommen, aber auch die wäre nicht sicher.

Sat Oct 19 16:56:11 CEST 2019    |    rpalmer

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 19. Oktober 2019 um 15:57:13 Uhr:

Leider wird die Tatsache aber als Ausrede mißbraucht. Man begründet so lediglich warum man selbst nichts ändert.

Naja, toll ausgekeilt, aber das war es. A) Kannst du nicht wissen was einzelne tun B) Bei uns in D ändert sich in manchen Bereichen was. Nur leider in Summe wenig. Die Ursachen sind vielfältig und nicht mit einem Post abgedeckt. Zumal der eh nichts ändert.

Sat Oct 19 19:33:27 CEST 2019    |    touranfaq

@BaldAuchPrius

 

Warum nichts getan wird? Das hat mehrere Gründe:

 

Erstens reicht im Gegensatz zu Ozonloch oder Waldsterben keine einfache Maßnahme. Beim Ozonloch zum Beispiel war das einfach: anderes Treibgas genommen, fertig. Keine teuren Umstellungen oder Verzichten.

 

Bei CO2 ist das viel schwerer, die Emissionsquellen sind vielfältig.

 

Beim Ozonloch gab es eine konkrete Gefahr: Hautkrebs. Bei CO2 sind die Folgen diffus, weniger greifbar für die meisten. Und wer heute über 50 ist, kriegt von den Folgen eh nix mehr groß mit.

 

Aber der größte Faktor: CO2-Einsparungen gefährden die Geschäftsmodelle mächtiger Konzerne. Autoindustrie, Energiewirtschaft... Die schiessen jedes Jahr Milliarden in die Leugnerindustrie. Hinzu kommt, dass ganze Staaten schlicht eine andere Agenda haben. USA zum Beispiel, China auch (obwohl die langsam aufwachen, aber eher wegen lokaler Luftverschmutzung).

 

Deshalb wird "nix getan", siehst Du ja schon bei uns wie die Industrie über ihre Handlanger in der CDU das Klimapaket torpediert haben...

Sat Oct 19 20:22:04 CEST 2019    |    rpalmer

Da habe ich noch paar Tage zuvor das Buch "Ende oder Wende" von Erhard Eppler entdeckt und auch hier kurz angerissen. Und heute lese ich, dass dieser Mann im hohen Alter von 92 Jahren verstorben ist. Möge er seinen Frieden haben, wo auch immer die letzte Reise hinführt.

 

Und was kann die SPD heute bieten? Sticht da irgendein richtiger Charakterkopf mit sinnigen Vorschlägen hervor? Na gut, sinnig mag jeder anders sehen. Für mich hat die SPD "fertig" und das seit langer Zeit.

Sat Oct 19 21:31:34 CEST 2019    |    passat32

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 19. Oktober 2019 um 14:33:29 Uhr:

Warum sollte ich zum wiederholten Male mit dir drüber diskutieren wollen? Das System ist nicht einfach umkehrbar, also muß es mit der Kraft aller reformiert werden. Ein System! Mir geht die SPD nicht weit genug! Rürub lassen wir gleich mal weg.

 

Auch hab dir keine Aussage untergeschoben, sondern nur deine Aussagen gedeutet. Die laufen allübergreifend immer auf deinen Vorteil raus, letztlich egal was aus anderen wird, halt schön verpackt und gut ausformuliert.

Wo bleibt eigentlich Eure lautstarke Kritik an der quasi-Enteignung durch die EU mit der Negativ-Zins-Politik, welche Sparen und privaten Renten-Aufbau praktisch unmöglich macht? Ich lese da garnichts von Euch ...

Sat Oct 19 21:35:06 CEST 2019    |    Duftbaumdeuter272

Ist doch nicht so wichtig

Sat Oct 19 21:39:18 CEST 2019    |    passat32

Zitat:

@racemondi schrieb am 19. Oktober 2019 um 21:35:06 Uhr:

Ist doch nicht so wichtig

Ja, damit trifft man nur Bio-Deutsche und Bio-Europäer, daher nicht so wichtig. Stimmt.

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