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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Wed Dec 19 19:04:21 CET 2018    |    Duftbaumdeuter272

Tja während sich viele Osteuropäer in ihrem Herkunftsland durch Kaufkraftoptimierung mit Hilfe deutscher Sozialkassen kleine Schlösser bauen, werden dem Deutschen die Rücklagen abgeschmolzen.

Wed Dec 19 19:37:18 CET 2018    |    Batterietester39

Zitat:

@pibaer schrieb am 19. Dezember 2018 um 16:54:39 Uhr:

Bei der SPD frage ich mich, ob die überhaupt noch denkendes Personal haben:

Die Frage ist längst beantwortet.

Wed Dec 19 19:44:19 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@rpalmer schrieb am 19. Dezember 2018 um 18:34:16 Uhr:

Die bitterböse ausländische Presse mal wieder...

 

https://www.nytimes.com/.../merkel-germany-christian-democrats.html

Danke für den Link, ein sehr guter Artikel der die Lage auf den Punkt bringt und genau die Aspekte aufgreift, die ich bereits thematisiert habe:

 

-Flüchtlingsthema /Fremdenfeindlichkeit ist das "Ventil", mit dem die Angst vor dem sozialen Abstieg Ausdruck verliehen wird:

 

The daily experience of many is characterized by constant running up a downward escalator. Even when people work hard and stick to the rules, they often make little progress.

 

These fears of social decline also accelerate xenophobia. There can be no doubt that a majority of Germans welcomed the new immigrants, just over two million in number, who arrived in 2015. But significant sections of the lower middle and the working class disapproved. When ascent no longer seems possible and collective social protest is almost nonexistent or ineffective, people tend to grow resentful. This has led to accumulated dissatisfaction with the old major parties, the Christian Democrats and Social Democrats.

 

-AFD fällt durch rassistische Äußerungen auf und toleriert Faschisten in ihren Reihen:

 

The right-populist Alternative for Germany, whose leading figures flirt with racist language and tolerate fascists among their ranks, has entered every state parliament. Formed in 2013, it is now one of the loudest voices in national politics, effectively the opposition.

 

-Und wo das ganz offensichtlich hinführt erkennt der Kommentator genau wie ich (rhetorisch nett verpackt, aber sehr deutlich):

 

Rising inequality has contributed to fragmentation in German society, fueling right-wing populism and fundamentally reordering the country’s politics. What comes next is anyone’s guess.

Wed Dec 19 19:49:24 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 19. Dezember 2018 um 16:36:16 Uhr:

Fakt ist, die Beschlussfähigkeit war so oder so nicht gegeben und sollte geprüft werden.

Wenn es der AFD tatsächlich nur um die Sache gegangen wäre, sprich anzweifeln der BEschlussfähigkeit um eine potentill undemokratische Abstimmung zu verhindern, wäre ja nichts zu beanstanden gewesen. Aber (und dieses Detail ignorierst Du absichtlich) die AFD-Fraktion ist selbst nicht zur Abstimmung zurück gekehrt, und wollte damit die mangelnde Beschlussfähigkeit quasi sicherstellen.

 

 

Zitat:

Und das lässt Du Dir, medial vollkommen einseitig aufbereitet, als große Niederlage der AfD verkaufen und fabulierst daraus noch eine Demokratieferne der AfD herbei.

Keine Sorge, als kritischer Bürger habe ich mir natürlich die Videos zur Sitzung angesehen um zu prüfen, ob es "einseitig" dargestellt wurde.

Wed Dec 19 19:59:18 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 19. Dezember 2018 um 16:54:39 Uhr:

Ich weiß nicht, ob ihr noch nie jemand erklärt hat, wie das Vermietgeschäft (wie fast jedes andere Geschäft) funktioniert:

 

Kosten + Rendite = Preis

Ich finde den Vorschlag richtig.

 

Die verausgabte Grundsteuer darf der Vermieter von den Mieteinnahmen als Werbungskosten abziehen, UND von den Mietern noch einmal als Umlage eintreiben. Dadurch erlangt er auf Kosten der Vermieter einen Steuervorteil, d.h. seine tatsächlichen Kosten sinken sogar.

 

Außerdem ist die Grundsteuer (im Gegensatz zu den übrigen Grundbesitzabgaben wie Abfall und Abwasser) eine Steuer auf das Eigentum des Grundstücks. Der Vermieter ist aber nicht Eigentümer, sondern nur Nutzer. Wieso soll er also diese Steuer auf sich umlegen lassen?

 

Zitat:

Vor echten Fachkräften habe ich keine Angst. Du etwa?

Nein, ich habe nur Angst vor Faschisten.

Wed Dec 19 20:07:51 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Dezember 2018 um 18:56:34 Uhr:

Ich sag dir, was von der EU überbleibt, wenn DE ausstiege... nix, gar nix, die EU existiert nur von der Finanzierung durch DE.

Na dann spiel doch mal einen DEXIT gedanklich durch. Meinst Du, Resteuropa würde dann weiter noch so willig einkaufen bei uns? Und der Rest der Welt, wenn wir plötzlich eine "harte D-Mark" hätten statt eines "weichen" Euro?

 

Der Times-Artikel hat es ja auch thematisiert:

 

In amassing trade surpluses, Germany has enjoyed several advantages: an advanced manufacturing sector; the ability to get primary products and services from other members of the European Union; and being in the eurozone, which effectively gives the country a devalued currency, making its exports more attractive.

 

Wir sind fast zur Hälfte vom Export abhänging, "Deutsche! Kauft deutsche Bananen!" wird nicht funktionieren.

 

Ich frage mich generell immer, warum man so unkreativ bei Lösungen ist. Neben "Austritt" gibt es ja auch noch die durchaus attraktivere Option, positiven Einfluss zu nehmen. Mutti rennt doch wegen jedem Scheißdreck nach Brüssel wenn der VDA sie hinschickt, und sie kriegt das gebacken. Wir bräuchten jetzt nur jemand, der in "unserem" Auftrag dahin geht um "unsere" Interessen durchzusetzen.

Wed Dec 19 20:10:33 CET 2018    |    rpalmer

Nun den Artikel sollte man komplett lesen. Und nicht nur paar Sätze rausgreifen um damit auf "Nebenkriegsplätze" ausweichen. Auch der Artikel gibt sich stellenweise im üblichen "Die AfD ists Problem"-Tenor. Aber warum das Ding sich nun Alternative nannte und in dem mittlerweile fast Unisono-Mischmasch heraussticht, das bleibt leider oft auf der Strecke.

 

Der Artikel spricht ebenso deutlich den Verfall sozialer Schichten an, eine Aussage für die Sascha vor paar Seiten noch kritisiert wurde, er sagt auch wie uneins das Land mittlerweile ist und wie abgefahren der Zug mittlerweile auch schon ist. Die CDU bleibt als entkernte Partei über.

Wed Dec 19 20:14:05 CET 2018    |    Duftbaumdeuter272

Vielleicht sollte das sogenannte Resteuropa mal anfangen seine Hausaufgaben zu machen und sich nicht immer auf den reichen Onkel ,,Deutschland'' verlassen.

Das erreichte in D ist schließlich nicht durch Hände in den Schoß legen entstanden.

Wed Dec 19 20:47:39 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 19:59:18 Uhr:

Ich finde den Vorschlag richtig.

Das habe ich schon erwartet.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 19:59:18 Uhr:

Die verausgabte Grundsteuer darf der Vermieter von den Mieteinnahmen als Werbungskosten abziehen, UND von den Mietern noch einmal als Umlage eintreiben. Dadurch erlangt er auf Kosten der Vermieter einen Steuervorteil, d.h. seine tatsächlichen Kosten sinken sogar.

Wo steht, dass der Vermieter die Kosten als Umlage weiterreichen UND sie trotzdem als Werbungskosten absetzen darf?

 

Wäre mir neu und widerspricht dem hier (und dem allgemeinen Steuerrecht, denn da kann man nur echt anfallende Kosten teilweise absetzen):

 

Soweit der Vermieter eine an sich umlagefähige Nebenkostenposition mangels entsprechender Vereinbarung nicht auf den Mieter umlegen kann oder wegen der Ausschlussfrist des § 556 III S. 2 BGB die Umlage nicht mehr realisieren kann, kann er diese Nebenkostenposition dennoch als Werbungskosten geltend machen.

 

Quelle

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 19:59:18 Uhr:

Außerdem ist die Grundsteuer (im Gegensatz zu den übrigen Grundbesitzabgaben wie Abfall und Abwasser) eine Steuer auf das Eigentum des Grundstücks. Der Vermieter ist aber nicht Eigentümer, sondern nur Nutzer. Wieso soll er also diese Steuer auf sich umlegen lassen?

Völlig uninteressant. Es sind Kosten, die beim Bereitstellen der Mietwohnung anfallen, völlig unabhängig davon, wie die Politik die nennt oder an was die die koppelt. Die können auch an die Person des Vermieters oder seine Oma gekoppelt sein. Interessant ist nur, ob sie mit dem Vermietgeschäft in direktem Zusammenhanf stehen und damit sind es Kosten, die durch die Vermietung anfallen und bei der Preisbildung zu berücksichtigen sind. Alles andere ist dummer Sozialismus nach dem bekannten Muster, wo man den Markt außer Kraft gesetzt hat und am Ende ein Großteil des Wohnungsmarkt aus Bruchbuden bestand und der neuere Rest hochverschuldet war. Die Wohnungsnot war da übrigens weitaus größer als heute.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 19:59:18 Uhr:

Nein, ich habe nur Angst vor Faschisten.

Brav auswendig gelernt.

Typisches Resultat von dem geschichtlichen Abarbeiten an Symbolen anstelle von Mustern.

Wed Dec 19 20:53:28 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 20:07:51 Uhr:

Na dann spiel doch mal einen DEXIT gedanklich durch. Meinst Du, Resteuropa würde dann weiter noch so willig einkaufen bei uns? Und der Rest der Welt, wenn wir plötzlich eine "harte D-Mark" hätten statt eines "weichen" Euro?

Ja, die Schweiz nagt ja schon seit Jahren am Hungertuch. :D

 

Die, die eine weiche Währung brauchen, sind die wirtschaftlichen Versager mit wenig Wohlstand. Eine harte Währung ist kein Problem für eine Wirtschaft, sondern Zeichen von wirtschaftlicher Stärke und Innovation. Sonst wird sie nämlich automatisch weich.

 

Wer glaubt, eine weiche Währung wäre gut für die Wirtschaft, verteilt auch vor seinem Laden Geld an potentielle Kunden, um sich dann über tolle Verkaufszahlen zu freuen.

 

Wer immer wieder diesen Unsinn behauptet wie Du, der soll doch einfach mal im Kopf eine Statistik machen, wie in der Welt bisher Währungsstärke und Wohlstand miteinander korrelierten. Vielleicht stellt er dann fest, dass die Länder mit dem höchsten Wohlstand die härteste Währung hatten.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 20:07:51 Uhr:

Ich frage mich generell immer, warum man so unkreativ bei Lösungen ist. Neben "Austritt" gibt es ja auch noch die durchaus attraktivere Option, positiven Einfluss zu nehmen. Mutti rennt doch wegen jedem Scheißdreck nach Brüssel wenn der VDA sie hinschickt, und sie kriegt das gebacken. Wir bräuchten jetzt nur jemand, der in "unserem" Auftrag dahin geht um "unsere" Interessen durchzusetzen.

Seit wann vertritt Merkel unsere Interessen? Wäre etwas ganz Neues.

Viel Bullshit, der aus Brüssel kommt, ist vermutlich sogar maßgeblich durch Deutschland getrieben worden.

Wed Dec 19 21:49:22 CET 2018    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 20:07:51 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Dezember 2018 um 18:56:34 Uhr:

Ich sag dir, was von der EU überbleibt, wenn DE ausstiege... nix, gar nix, die EU existiert nur von der Finanzierung durch DE.

Na dann spiel doch mal einen DEXIT gedanklich durch. Meinst Du, Resteuropa würde dann weiter noch so willig einkaufen bei uns? Und der Rest der Welt, wenn wir plötzlich eine "harte D-Mark" hätten statt eines "weichen" Euro?

 

Der Times-Artikel hat es ja auch thematisiert:

 

In amassing trade surpluses, Germany has enjoyed several advantages: an advanced manufacturing sector; the ability to get primary products and services from other members of the European Union; and being in the eurozone, which effectively gives the country a devalued currency, making its exports more attractive.

 

Wir sind fast zur Hälfte vom Export abhänging, "Deutsche! Kauft deutsche Bananen!" wird nicht funktionieren.

 

Ich frage mich generell immer, warum man so unkreativ bei Lösungen ist. Neben "Austritt" gibt es ja auch noch die durchaus attraktivere Option, positiven Einfluss zu nehmen. Mutti rennt doch wegen jedem Scheißdreck nach Brüssel wenn der VDA sie hinschickt, und sie kriegt das gebacken. Wir bräuchten jetzt nur jemand, der in "unserem" Auftrag dahin geht um "unsere" Interessen durchzusetzen.

Also das Prinzip Handel scheint dir auch nicht ganz geläufig zu sein.

 

Ja, dank EU haben wir in Euro ausgedrückt hohe Exporte. Selbst in Stückzahlen ausgedrückt wären unsere Exporte ohne den Euro geringer.

 

So weit, so richtig.

 

Jetzt die Fragen dazu:

1) wenn wir als Volkswirtschaft unseren Kunden das Geld leihen müssen, damit sie überhaupt unsere Produktekaufen können, wo läge dann der Unterschied, wenn wir uns selbst die Kredite geben, und selbst konsumieren?

2) wenn wir als Volkswirtschaft Kredite vergeben, von denen wir wissen, dass sie nicht rückzahlbar sind, verkaufen wir dann wirklich, oder verschenken wir nicht eher?

3) welchen Vorteil hat DE als Land von solch Handelsbeziehungen... Waren gehen raus (Vorteil beim KUnden) , parallel gehen Gelder raus(Nachteil für uns, denn dieses Geld steht hier nicht mehr zur Verfügung), eben geliehendäes Geld diehnt als Bezahlung.... nun, unsere Handelspartner haben mjt uns ein Handelsdefizit, das bedeutet, dass sie nichts anhubieten haben, das wkr brauchen oder wollen. Wir bekommen also für unsere guten Produkte und Dienstleistungen bunt bedruckte Zettel (nicht mal das, wir bekommen ein paar Bits in irgendwelchen Bankencomputern), die uns keinen Nutzen einbringen.

 

Zu1) der Unterschied ist, dass dann das Geld hier wirksam wäre, hier Infrastrukturen und Investitionen generieren würde, und damit den Wohlstand hier mehren würde. So, wie es läuft, mehrt es den Wohlstand beim Kunden, der Produkte und Dienstleistungen nutzen kann, die er sjch eigentlich nicht leisten kann.

 

Zu 2) wir verschenken. Wo liegt der Sinn, wenn (nur um einen Namen zu nennen) VW einen Golf in Griechenland verkauft, und die VW Bank (selbes Konzernkonto) den Kredit dafür gibt? Gewinn entsteht erst, wenn der Kredit bedient wird. Wenn nicht, dann ist der Wert in Vriechenland (das Auto) und der Verlust i DE (bei VW) oder deren Rückversicherer....wo der wohl sitzt.

 

Zu 3) Handel bedeutet Austausch von Waren und Dienstleistungen zum gegenseitigen Vorteil. Somit betreibt DE derzeit keinen (Außen)handel, weil es im Gegenzug nichts (nicht genug) angebotene Waren hnd Dienstleistungen gibt, die wir als Land einkaufen wollen, oder die wir bräuchten.

 

Darum, wenn ich mal so zum Spaß den DEXIT durchrechne...

- die Stückzahlen der Exporte sinken etwas (denn die Produkte sind so begehrt, dass wir gar nicht genug liefern können, Stichwort Fachräftemangel)

- die neue Mark wird härter als der Euro, bremst zwar auch den Export, aber stärkt den Import (wie geil, wenn Rohstoffe endlich mal billiger würden), und sie würde die Binnennachfrage stärken. Die Gewerkschaften (ich mav sie zwar nicht, aber das ist ein anderes Thema) erstreiten jedes Jahr traumhafte Abschlüsse... und was haben die Werktätigen davon? Die Kaufkraft der Euroleinchens schwindet schneller, als der Betrag im Netto steigt.

- DE spart sich die Milliarden, die nach Brüssel gehen, es spart sich die Bevormundung durch Brüssel, und kann endlich wieder für sich passende Regelungen treffen (z.B. Glyphosat). Allein die Mittel nach Brüssel der letzten 18 Jahre hätten locker ausgereicht, um sowohl Straßen und Brücken,als auch die Schienenwege in Schuss zu halten/zu sanieren. Sie hätten auch gut ausgereicht,unsere Bi,dungseinrichtungen auf Weltspitzeniveau zu bringen

 

 

Ich stehe zu meiner Meinung, als EG hat Europa gut zusammen vearbeitet, man war wirklich des Nachbarn Freund, man hat sich auch mal gerieben, aber auch wieder vertragen, aber als EU bringt alle gegen einander auf, sie ist das beste Mittel, Europa insgesamt nieder zu halten

Wed Dec 19 22:01:58 CET 2018    |    PS-Schnecke52374

@touranfaq

 

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Wed Dec 19 22:12:29 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 19. Dezember 2018 um 20:47:39 Uhr:

Es sind Kosten, die beim Bereitstellen der Mietwohnung anfallen

Nope, und genau das ist der Punkt, dem wohl auch dem SPD-Mann aufgefallen ist:

 

Die Grundsteuer fällt IMMER an, egal wie das Grundstück gerade von wem genutzt wird. Selbst für Grundstücke mit leerstehenden Häusern wird die Grundsteuer fällig. Die Kosten haben also gerade NICHT mit der Bereitstellung als Mietwohnung zu tun, sie sind davon unabhängig.

 

Hingegen sind die anderen Grundbesitzabgaben (Wasser, Abwasser, Müll etc.) tatsächlich von der Bereitstellung abhängig (Grundgebühren mal ausgenommen), dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, weil diese Kosten tatsächlich mit der Vermietung in Zusammenhang stehen, können sie auch umgelegt werden.

 

 

 

Zitat:

@pibaer schrieb am 19. Dezember 2018 um 20:47:39 Uhr:

Typisches Resultat von dem geschichtlichen Abarbeiten an Symbolen anstelle von Mustern.

Nein, genau umgekehrt. Ich erkenne die geschichtlichen Muster wieder, genau wie der NYT-Kommentator. Leider hat der vergessen zu erwähnen, dass Trumps Machtübernahme auf dem gleichen Muster beruhte.

 

Zitat:

Seit wann vertritt Merkel unsere Interessen? Wäre etwas ganz Neues.

Leseschwäche? Ich hatte geschrieben, dass wir jemanden in Brüssel brauchen, der unsere Interessen vertritt. Merkel vertritt die Interessen des VDA.

 

Zitat:

Viel Bullshit, der aus Brüssel kommt, ist vermutlich sogar maßgeblich durch Deutschland getrieben worden.

Schön dass das mal einer gemerkt hat...

Wed Dec 19 22:38:22 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Dezember 2018 um 21:49:22 Uhr:

 

Jetzt die Fragen dazu:

1) wenn wir als Volkswirtschaft unseren Kunden das Geld leihen müssen, damit sie überhaupt unsere Produktekaufen können, wo läge dann der Unterschied, wenn wir uns selbst die Kredite geben, und selbst konsumieren?

Genau das tun wir doch. Woher kommt denn zum Beispiel der aktuelle Bauboom und die Immobilienblase? Doch daher, dass sich jetzt Hinz und Kunz ne halbe Million zu 1.x% leihen kann und kauft oder baut. Wir brauchen da gar nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen, wir machen es doch genau so.

 

Zitat:

2) wenn wir als Volkswirtschaft Kredite vergeben, von denen wir wissen, dass sie nicht rückzahlbar sind, verkaufen wir dann wirklich, oder verschenken wir nicht eher?

Wissen wir es? Oder vermuten wir es? Ich kann genau so anzweifeln dass die Kredite, die aktuell an Privatpersonen vergeben werden, in 10, 20 Jahren noch bedient werden können, wenn die Zins- und Immobilienblase geplatzt ist. Wir haben hämisch über die USA gelacht mit ihrer Immobilienblase, aber uns blüht das gleiche. Wenn ich sehe, was für Bruchbuden aktuell für welche Preise weggehen, da hätte Dir vor 10 Jahren jeder Käufer den Vogel gezeigt.

 

Und meinst Du, Deutschland kann seine rund 2 Billionen Schulden jemals zurück zahlen? Wenn man deine Maßstäbe anlegt, würde Deutschland auch niemand mehr Kredite geben.

 

Zitat:

Zu 3) Handel bedeutet Austausch von Waren und Dienstleistungen zum gegenseitigen Vorteil. Somit betreibt DE derzeit keinen (Außen)handel, weil es im Gegenzug nichts (nicht genug) angebotene Waren hnd Dienstleistungen gibt, die wir als Land einkaufen wollen, oder die wir bräuchten.

Was gelinde gesagt, sorry, völliger Bullshit ist. Denn die Fakten sprechen eine andere Sprache:

 

Exporte 2015: 1.194 Mrd Euro

Importe 2015: 949 Mrd Euro

 

Das Verhältnis ist fast ausgeglichen, zu behaupten es gäbe nichts, was wir im Gegenzug einkaufen können oder wollen, entbehrt jeder Grundlage.

 

Zitat:

Wir bekommen also für unsere guten Produkte und Dienstleistungen bunt bedruckte Zettel (nicht mal das, wir bekommen ein paar Bits in irgendwelchen Bankencomputern), die uns keinen Nutzen einbringen.

Also mein Gehalt sind am Ende auch nur "Bits in Bankcomputern", dafür kann ich aber ne Menge reale Dinge davon kaufen...

 

Zitat:

- die Stückzahlen der Exporte sinken etwas (denn die Produkte sind so begehrt, dass wir gar nicht genug liefern können, Stichwort Fachräftemangel)

...oder durch die harte Währung so teuer dass sie keiner haben will im Ausland.

 

Zitat:

- die neue Mark wird härter als der Euro, bremst zwar auch den Export, aber stärkt den Import (wie geil, wenn Rohstoffe endlich mal billiger würden), und sie würde die Binnennachfrage stärken.

Oben hast Du noch gesagt, es gäbe keinen nennenswerten Import, schön dass Du mir jetzt doch zustimmst.

 

Zitat:

Die Gewerkschaften (ich mav sie zwar nicht, aber das ist ein anderes Thema) erstreiten jedes Jahr traumhafte Abschlüsse...

*Lach* der war gut! "Traumhafte Abschlüsse". Super.

 

Zitat:

- DE spart sich die Milliarden, die nach Brüssel gehen, es spart sich die Bevormundung durch Brüssel, und kann endlich wieder für sich passende Regelungen treffen (z.B. Glyphosat). Allein die Mittel nach Brüssel der letzten 18 Jahre hätten locker ausgereicht, um sowohl Straßen und Brücken,als auch die Schienenwege in Schuss zu halten/zu sanieren. Sie hätten auch gut ausgereicht,unsere Bi,dungseinrichtungen auf Weltspitzeniveau zu bringen

...auf den ersten Blick in der Sache richtig, aber einseitig betrachtet. Erstens wird vergessen, dass D nicht nur in die EU einzahlt, sondern auch Mittel erhält. Siehe zum Beispiel:

 

http://www.europarl.europa.eu/.../default_de.html#germany

 

Da relativieren sich die Milliarden dann gleich wieder, wenn die Hälfte davon wieder zurück kommt.

 

Zweitens unterschlägst Du Steuern/Zölle, von denen man ausgehen kann dass sie wieder eingeführt werden, falls D austritt. Dann so "Kleinigkeiten" wie Frankfurt, heute der EU-Standort für alle wichtigen Banken dieser Welt... Die ganzen Hochhäuser stehen dann leer, gewerbliche Mieten gehen in den Keller, private auch, Flughafen verliert Passagiere, und schon hat man eine Stadt wie Frankfurt vom einen auf den anderen Tag ruiniert.

 

Es sieht alles immer so einfach aus wenn man mal "schnell" drüber nachdenkt. Aber im Detail passiert viel, an was man gar nicht denkt. Stell Dir allein mal vor, am FLughafen Frankfurt würde das Passagierniveau dauerhaft um 15% sinken (Wegfall der GEschäftsreisen auf Messen, Geschäftstermine bei Banken und Firmen entfallen etc.). Wie viele Arbeitsplätze werden dann alleine dort vernichtet? Dauerhaft?

 

Zitat:

Schicker neuer Avatar

Danke. Nur aus Neugier, erkennst Du es?

Thu Dec 20 01:47:06 CET 2018    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 22:38:22 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 19. Dezember 2018 um 21:49:22 Uhr:

 

Jetzt die Fragen dazu:

1) wenn wir als Volkswirtschaft unseren Kunden das Geld leihen müssen, damit sie überhaupt unsere Produktekaufen können, wo läge dann der Unterschied, wenn wir uns selbst die Kredite geben, und selbst konsumieren?

Genau das tun wir doch. Woher kommt denn zum Beispiel der aktuelle Bauboom und die Immobilienblase? Doch daher, dass sich jetzt Hinz und Kunz ne halbe Million zu 1.x% leihen kann und kauft oder baut. Wir brauchen da gar nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen, wir machen es doch genau so.

Achso, und unsere eigene Dusseligkeit rechtfertigt dann die Blauäugigkeit nach außen? Dem inlöndischen Kredit steht wenigstens ein Wert gegenüber (auch wenn immobilien hoffnungslos überteuert sind)

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 22:38:22 Uhr:

Zitat:

2) wenn wir als Volkswirtschaft Kredite vergeben, von denen wir wissen, dass sie nicht rückzahlbar sind, verkaufen wir dann wirklich, oder verschenken wir nicht eher?

Wissen wir es? Oder vermuten wir es? Ich kann genau so anzweifeln dass die Kredite, die aktuell an Privatpersonen vergeben werden, in 10, 20 Jahren noch bedient werden können, wenn die Zins- und Immobilienblase geplatzt ist. Wir haben hämisch über die USA gelacht mit ihrer Immobilienblase, aber uns blüht das gleiche. Wenn ich sehe, was für Bruchbuden aktuell für welche Preise weggehen, da hätte Dir vor 10 Jahren jeder Käufer den Vogel gezeigt.

 

Und meinst Du, Deutschland kann seine rund 2 Billionen Schulden jemals zurück zahlen? Wenn man deine Maßstäbe anlegt, würde Deutschland auch niemand mehr Kredite geben.

Ja, wir wissen es. Das ist einfache Mathematik. Griechenland hat es bewiesen, die PIGS Staaten führen es gerade erneut vor, in Frankreich ist es zu beobachten (die Maßnahme, die Steuern unter Umweltdeckmantel zu erhöhen wurde nur leider vom Volk nicht mehr geschluckt)

Nein, meine ich nicht, und ehrbare Kreditgeber geben auch schon lange nix mehr, nur noch die Zocker, die darauf wetten, dass es immernoch einen größeren Gierschlund als sie selber gibt, der nach ihnen noch höhere Kredite gibt. Und letztlich geben amtuelle Geber weiter, weil wenn sie das nicht tun, dann können sie ibre bisherigen Kredite abschreiben.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 22:38:22 Uhr:

Zitat:

Zu 3) Handel bedeutet Austausch von Waren und Dienstleistungen zum gegenseitigen Vorteil. Somit betreibt DE derzeit keinen (Außen)handel, weil es im Gegenzug nichts (nicht genug) angebotene Waren hnd Dienstleistungen gibt, die wir als Land einkaufen wollen, oder die wir bräuchten.

Was gelinde gesagt, sorry, völliger Bullshit ist. Denn die Fakten sprechen eine andere Sprache:

 

Exporte 2015: 1.194 Mrd Euro

Importe 2015: 949 Mrd Euro

 

Das Verhältnis ist fast ausgeglichen, zu behaupten es gäbe nichts, was wir im Gegenzug einkaufen können oder wollen, entbehrt jeder Grundlage.

Also20% weniger Im- als Export als nahezu ausgeglichen zu bezeichnen finde ich sehr kreativ.

Allein, wenn die Zahlen einfrieren, dann beträgt das Defizit nach 5 Jabren 100% der Jahresexportsumme. Sprich, jnnerhalb von 5 Jahren hat DE 1 ganzes Jahr für umsonst (oder bunte Zettel) exportiert. Das ist Bullshit, oder Grundlagenlos....jeder Betrieb, der so wirtschaften würde, würde keine 5 Jahre überleben. Ebenso kein Haushalt.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 22:38:22 Uhr:

Zitat:

Wir bekommen also für unsere guten Produkte und Dienstleistungen bunt bedruckte Zettel (nicht mal das, wir bekommen ein paar Bits in irgendwelchen Bankencomputern), die uns keinen Nutzen einbringen.

Also mein Gehalt sind am Ende auch nur "Bits in Bankcomputern", dafür kann ich aber ne Menge reale Dinge davon kaufen...

Nette Taktik, Binnen- und Außenmarkt zu vermischen. Nimm an, du wärst mit deinem Konto das Ausland, du kaufst Produkte, und auf deinem Konto sammeln sich die Minusbits, weil du mehr Bits verkonsumierst, als du erwirtschaftest.... wie lange wird das wohl gut gehen?

 

Irgendwie scheint vielen Menschen die Mernfunktion von Geld abhanden gekommen zu sein. Geld ist kein Selbstzweck, und nur deshalb etwas wert, weil man sich geeinigt hat, dass es Zahlungsmittel ist. Somit symbolisiert Geld immer einen realen Gegenwert.... wo ist der bei einer Handelsdifferenz? In der Feudalzeit zeigten sich Handelsungleichgewichte in vollen kder leeren Schatzkammern, aber die Deckung durch echte Werte wie Edelmetalle wurde durch die kollegtive Haftung der Bürger ausgetauscht.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 22:38:22 Uhr:

Zitat:

- die Stückzahlen der Exporte sinken etwas (denn die Produkte sind so begehrt, dass wir gar nicht genug liefern können, Stichwort Fachräftemangel)

...oder durch die harte Währung so teuer dass sie keiner haben will im Ausland.

Jo, so funktioniert Markt. Der Euro verhindert marktwirtschaftliche Prinzipien innerhalb der EU. Solange die wirtschaftlich starken die Schwachen alimentieren scheint das zu funktionieren, aber das scheint nur so.

Stell dir vor, du und dein Kollege mach3n den selben Job, und ihr habtdas selbe Gehalt. Jetzt machst du Überstunden, und schaffst so ehr Werte. Aber die Hälfte deiner Überstunden wird deinem Kollegen ausgezahlt... wie lange machst du das mit?

Noch extremer, dein Kollege schwänzt jede Woche einen Tag. Die Minderstunden werd3n fiftyfifty zwischen euch aufgeteilt .... tolle Idee? Venau das passiert zwischen den EU Staaten. Aber schlimmer noch... die starken haben die Schnauze voll, und stellen Forderungen an die schwachen, was dabei rauskommt, kann man an Griechenland bewundern, man, was die Griechen freundschaftlich auf die Deutschen zu sprechen sind seit dem.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 22:38:22 Uhr:

Zitat:

- die neue Mark wird härter als der Euro, bremst zwar auch den Export, aber stärkt den Import (wie geil, wenn Rohstoffe endlich mal billiger würden), und sie würde die Binnennachfrage stärken.

Oben hast Du noch gesagt, es gäbe keinen nennenswerten Import, schön dass Du mir jetzt doch zustimmst.

Ich habe es dir oben auseinandergesetzt, wie gigantisch der Bilanzunterschied ist, er ist so groß, dass ganz deutschland jedes 5. Jahr alle Explrte einstellen und Urlaub machen könnte, ohne für seine Importe Schulden zu machen.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 22:38:22 Uhr:

Zitat:

Die Gewerkschaften (ich mav sie zwar nicht, aber das ist ein anderes Thema) erstreiten jedes Jahr traumhafte Abschlüsse...

*Lach* der war gut! "Traumhafte Abschlüsse". Super.

Du, 2,5 bis über 4% bei 12 bis max. 24 Monaten Laufzeit macht eine Verdoppelung in unter17 Jahren. Und gemessen an den Einnahmen der Betriebe (ich rede nicht von den börsennotierten Großkonzernen) sind die Abschlüsse üppig.

Nimm nur die Bahn.... die macht jedes Jahr Minus, aber gerade erst wieder ein neuer Abschluss, und wieder mehrGeld fürs Gehalt. Früher sprach ma vo Teilhabe.... die geht a er in beide Richtungen, also müssten die ahngehälter eigentlich gekürzt werden.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 22:38:22 Uhr:

Zitat:

- DE spart sich die Milliarden, die nach Brüssel gehen, es spart sich die Bevormundung durch Brüssel, und kann endlich wieder für sich passende Regelungen treffen (z.B. Glyphosat). Allein die Mittel nach Brüssel der letzten 18 Jahre hätten locker ausgereicht, um sowohl Straßen und Brücken,als auch die Schienenwege in Schuss zu halten/zu sanieren. Sie hätten auch gut ausgereicht,unsere Bi,dungseinrichtungen auf Weltspitzeniveau zu bringen

...auf den ersten Blick in der Sache richtig, aber einseitig betrachtet. Erstens wird vergessen, dass D nicht nur in die EU einzahlt, sondern auch Mittel erhält. Siehe zum Beispiel:

 

http://www.europarl.europa.eu/.../default_de.html#germany

 

Da relativieren sich die Milliarden dann gleich wieder, wenn die Hälfte davon wieder zurück kommt.

 

Zweitens unterschlägst Du Steuern/Zölle, von denen man ausgehen kann dass sie wieder eingeführt werden, falls D austritt. Dann so "Kleinigkeiten" wie Frankfurt, heute der EU-Standort für alle wichtigen Banken dieser Welt... Die ganzen Hochhäuser stehen dann leer, gewerbliche Mieten gehen in den Keller, private auch, Flughafen verliert Passagiere, und schon hat man eine Stadt wie Frankfurt vom einen auf den anderen Tag ruiniert.

 

Es sieht alles immer so einfach aus wenn man mal "schnell" drüber nachdenkt. Aber im Detail passiert viel, an was man gar nicht denkt. Stell Dir allein mal vor, am FLughafen Frankfurt würde das Passagierniveau dauerhaft um 15% sinken (Wegfall der GEschäftsreisen auf Messen, Geschäftstermine bei Banken und Firmen entfallen etc.). Wie viele Arbeitsplätze werden dann alleine dort vernichtet? Dauerhaft?

Ja, dann platzt die Blasehalt paar Monate schneller. Frankfurt war schon vor der EU Bankenstadt, und schon immer teuer... die explodierenden Preise jetzt und die Gier derer, die das Spiel mitspielen, in der Hoffnung, dass Preise und Mieten immer weiter steigen, haben diese Blase geschaffen.

 

Jetzt kommst du auch noch mit dem Arbeitsplätzeargument .... hallo? Es gibt keine ranche, wo kein Mangel an Arbeitskräften herrscht ... ein mir bekannter Personaler eines ebenso nicht unbekannten Autobauers sinngemäß zu mir vor ein paar Wochen " wenn morgen100 oder 200 Mann vorm Tor stehen, ich stell die alle ein, und wenn ich sie ersf anlernen muss" also Arbeitslosigkeit tritt sch schnell nicht ein.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 22:38:22 Uhr:

Zitat:

Schicker neuer Avatar

Danke. Nur aus Neugier, erkennst Du es?

Nein, zu klein... bin Brillenschläger....äh träger

Thu Dec 20 08:07:23 CET 2018    |    Achsmanschette51801

Zitat:

@pibaer schrieb am 17. Dezember 2018 um 20:12:01 Uhr:

Zitat:

@touranfaq schrieb am 17. Dezember 2018 um 17:45:35 Uhr:

Eine Schichtbulette wie unsereins muss auch ne Menge geben, hat aber bei weitem nicht solche steuerlichen Freiheiten. Und man ist trotzdem zufrieden.

Dafür hast Du eine ganze Menge mehr an Sicherheiten. Wenn Du mal 14 Tage krank bist, passiert Dir gar nichts, bei Selbstständigen geht es da richtig ans Geld, mit etwas Pech kann es existenzgefährdend werden.

Wer ein deutlich höheres Risiko eingeht, darf auch mehr Freiheiten haben.

Klar, wer ein höheres Risiko eingeht, darf auch davon mehr profitieren, wenn es gut geht. Aber: Wenn man viel mehr einnimmt, ist man auch leistungsfähiger für die Gesellschaft.

Auch Selbstständige sind übrigens wieder ein klares Argument für ein bedingungsloses Grundeinkommen: Man muß wenn man sich selbständig macht nicht so über Startkapital verfügen und kann mehr riskieren, da man im Falle des Scheiterns nicht in der ALG-II-Maschinerie mit ungerechtfertigten Sanktionen und übermäßigem Druck landet und einen Großteil des Vermögen (so man noch welches hat weil man rechtzeitig abgesprungen ist) zuerst verbrauchen muß, sondern leichter den nächsten Versuch starten kann. Ähnliches gilt, wenn man aus gesundheitlichen Gründen ausfällt, sei es vorübergehend oder auch chronisch.

 

Zitat:

@pibaer schrieb am 17. Dezember 2018 um 20:12:01 Uhr:

Zitat:

@touranfaq schrieb am 17. Dezember 2018 um 17:45:35 Uhr:

Mir kommt es (ganz allgemein betrachtet) immer so vor, als dass diejenigen, die wohlhabend sind, am meisten jammern. Weil sie nicht noch wohlhabender sind.

Meinst Du jetzt meehster? :D

Offensichtlich meint er mich, denn wenn jemand sagt "Wir haben auch genug. Ich bin damit in einer glücklichen Situation.", dann ist das ein klares Anzeiichen dafür, daß man darüber jammert, nicht noch wohlhabender zu sein :rolleyes:

 

Nein, er meint Leute, denen ihr sechs-, sieben- oder noch mehr -stelliges Jahreseinkommen immer noch zu wenig sind und die das am liebsten bei denen holen, die ein Jahreseinkommen im unteren fünfstlligen oder noch geringer haben.

 

Zitat:

@pibaer schrieb am 17. Dezember 2018 um 20:12:01 Uhr:

Zitat:

@touranfaq schrieb am 17. Dezember 2018 um 17:45:35 Uhr:

Klar, wenn ich meine Lohnsteuerjahresabrechnung bekomme, ärgere ich mich auch über die 25k€ Lohnsteuer und denke darüber nach, was ich alles machen könnte wenn ich z.B. nur die Hälfte zahlen müsste. Auf der anderen Seite bleibt aber trotzdem genug übrig, um ein halbwegs sorgenfreies Leben zu führen. Und ich bin ganz ehrlich zu mir selbst: Je mehr ich verdiene, desto mehr "unnötigen Kram" kaufe ich. Gerade was Werkzeug angeht. Wobei man sich da immer einreden kann, dass man es mal braucht :D

Man kann das Geld auch benutzen, um ein paar Jahre eher in Rente zu gehen. Lebenszeit ist kostbar.

Das stimmt schon.

 

Zitat:

@pibaer schrieb am 17. Dezember 2018 um 20:12:01 Uhr:

Zitat:

@touranfaq schrieb am 17. Dezember 2018 um 17:45:35 Uhr:

Nun, das passiert ja schon. Wer was in der Birne und ne gute Idee hat, gründet ein Startup in den USA, nicht hier. Viele Ärzte gehen ins Ausland. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Das ist aber kein rein politisches, sondern gesellschaftliches Problem.

Das ist auch ein politisches Problem. Wenn man sich ansieht, wie der wissenschaftliche Nachwuchs in Hochschulen mit kurzen Teilzeitverträgen und niedrigen Löhnen, teilweise nur halbe Stellen, abgespeist wird, dann wird schnell klar, welchen Stellenwert eben dieser Nachwuchs bei den Polit-Schwätzern hat: NULL

Nicht nur in Hochschulen, auch abseits derer ist es oftmals schwer, eine unbefristete Vollzeitstelle zu bekommen.

Thu Dec 20 18:13:11 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 22:12:29 Uhr:

Nope, und genau das ist der Punkt, dem wohl auch dem SPD-Mann aufgefallen ist:

 

Die Grundsteuer fällt IMMER an, egal wie das Grundstück gerade von wem genutzt wird. Selbst für Grundstücke mit leerstehenden Häusern wird die Grundsteuer fällig. Die Kosten haben also gerade NICHT mit der Bereitstellung als Mietwohnung zu tun, sie sind davon unabhängig.

Es ist eben nicht egal, wie das Grundstück und das Gebäude genutzt wird. Bei einem Mietshaus ist die Grundsteuer Teil der (Fix-)Kosten. Es sei denn, das Grundstück zahlt seine Grundsteuer selber aus seinen Ersparnissen. Oder es kennt jemanden, den es davon überzeugen kann. Oder das Geld regnet vom Himmel. :p

Deine Logik ist echt eine SPD-Mitgliedschaft wert. :D

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 22:12:29 Uhr:

Hingegen sind die anderen Grundbesitzabgaben (Wasser, Abwasser, Müll etc.) tatsächlich von der Bereitstellung abhängig (Grundgebühren mal ausgenommen), dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, weil diese Kosten tatsächlich mit der Vermietung in Zusammenhang stehen, können sie auch umgelegt werden.

Das ganze Haus steht mit der Vermietung im Zusammenhang, es ist nämlich ein Mietshaus! Und da sind eben alle Kosten, die dafür anfallen, entsprechend über die Miete hereinzuholen. Wie stellst Du Dir eigentlich ein Vermietgeschäft vor?

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 19. Dezember 2018 um 22:12:29 Uhr:

Nein, genau umgekehrt. Ich erkenne die geschichtlichen Muster wieder, genau wie der NYT-Kommentator. Leider hat der vergessen zu erwähnen, dass Trumps Machtübernahme auf dem gleichen Muster beruhte.

Nö, Dein "nur" hat Dich verraten.

Thu Dec 20 18:20:16 CET 2018    |    Broesel13

Vielen Dank Madam Mim, für die Bereicherung seit Herbst 2015... Weihnachtsmärkte sind nur noch Betonfestungen und jetzt...

 

https://www.t-online.de/.../...kontrollen-an-deutschen-flughaefen.html

 

Bundespolizei verschärft Kontrollen an deutschen Flughäfen

 

20.12.2018, 17:33 Uhr | dpa

Thu Dec 20 18:22:14 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@meehster schrieb am 20. Dezember 2018 um 08:07:23 Uhr:

Klar, wer ein höheres Risiko eingeht, darf auch davon mehr profitieren, wenn es gut geht. Aber: Wenn man viel mehr einnimmt, ist man auch leistungsfähiger für die Gesellschaft.

Und sofort ist wieder die (virtuelle) Pfote in den fremden Taschen drin.

"Leistungsfähig" ist doch die andere Umschreibung für: Der hat mehr, warum ist mir egal. Ich will das auch.

 

Zitat:

@meehster schrieb am 20. Dezember 2018 um 08:07:23 Uhr:

Auch Selbstständige sind übrigens wieder ein klares Argument für ein bedingungsloses Grundeinkommen: Man muß wenn man sich selbständig macht nicht so über Startkapital verfügen und kann mehr riskieren, da man im Falle des Scheiterns nicht in der ALG-II-Maschinerie mit ungerechtfertigten Sanktionen und übermäßigem Druck landet und einen Großteil des Vermögen (so man noch welches hat weil man rechtzeitig abgesprungen ist) zuerst verbrauchen muß, sondern leichter den nächsten Versuch starten kann. Ähnliches gilt, wenn man aus gesundheitlichen Gründen ausfällt, sei es vorübergehend oder auch chronisch.

Ja, das bedingungslose Grundeinkommen oder besser: die gesteuerte Turboinflation um etwa diesen Geldbetrag...

 

Zitat:

@meehster schrieb am 20. Dezember 2018 um 08:07:23 Uhr:

Nein, er meint Leute, denen ihr sechs-, sieben- oder noch mehr -stelliges Jahreseinkommen immer noch zu wenig sind und die das am liebsten bei denen holen, die ein Jahreseinkommen im unteren fünfstlligen oder noch geringer haben.

Nein, ich meine Dich, die Du einerseits hier immer anderen vorwirfst, asozial zu sein und dabei selber jede Gelegenheit nutzt, um Deinen eigenen Vorteil durchzusetzen. Du repräsentierst damit das, was ich typischerweise mit "links" assoziiere.

Thu Dec 20 18:23:28 CET 2018    |    pibaer

Thu Dec 20 18:45:55 CET 2018    |    passat32

Zitat:

@Broesel13 schrieb am 20. Dezember 2018 um 18:20:16 Uhr:

Vielen Dank Madam Mim, für die Bereicherung seit Herbst 2015... Weihnachtsmärkte sind nur noch Betonfestungen und jetzt...

 

https://www.t-online.de/.../...kontrollen-an-deutschen-flughaefen.html

 

Bundespolizei verschärft Kontrollen an deutschen Flughäfen

 

20.12.2018, 17:33 Uhr | dpa

wie war das nochmal, vor 3 Tagen bei Elmar Hörig im Morninbriefn:

 

"Schatz, zieh die kugelsichere Schutzweste an - wir gehn aufn Weihnachtsmarkt"

 

Deutschland 2018

Thu Dec 20 18:47:50 CET 2018    |    passat32

Zitat:

@pibaer schrieb am 20. Dezember 2018 um 18:23:28 Uhr:

@passat32:

 

Gute Nachrichten für Sascha

wir hatten jetzt in den vergangenen 12 Monaten 2 Morde durch "Bereicherer" in Neustadt direkt, ich erinnere nur an Mia (Kandel). Es langt. Der Intensivtäter in Hassloch durfte aber bleiben bzw. durfte seine Wiederbringung nicht durch die Gemeinde unterbunden werden, trotz aller Versuche.

Thu Dec 20 19:03:05 CET 2018    |    Broesel13

Zitat:

@Broesel13 schrieb am 20. Dezember 2018 um 18:20:16 Uhr:

Vielen Dank Madam Mim, für die Bereicherung seit Herbst 2015... Weihnachtsmärkte sind nur noch Betonfestungen und jetzt...

 

https://www.t-online.de/.../...kontrollen-an-deutschen-flughaefen.html

 

Bundespolizei verschärft Kontrollen an deutschen Flughäfen

 

20.12.2018, 17:33 Uhr | dpa

Ich muss noch mal eben etwas ergänzen. Die Tage an der Kasse eines Bioladen. Ich auf dem Weg zur Kasse, dort steht ein fein gekleideter Herr und bezahlt. Der Kunde und der Kassierer unterhalten sich über Weihnachtsmärkte. Da sagt der Kunde, dass ihm auf einem Weihnachtsmarkt, von einem Betreiber eines Weihnachtsstand gesagt wurde, dass man lieber nicht mehr Weihnachtsmarkt sagen sollte! Das könnte bei entsprechenden Besuchern des W...………...t für Anspannungen Sorgen. Ich dachte erst, ich höre nicht richtig, weil ich mit solch einem Gesprächsthema, an dem Ort, bei dem Herrn nicht gerechnet hätte. Abgedüst ist er mit einem Tesla. Momentaufnahme, vielleicht...

Thu Dec 20 19:07:17 CET 2018    |    rpalmer

Deine Momentanaufnahme ist nicht nur ein lokal begrenztes Problem oder so "momentan" wie man vorerst meint. Diverse Städte, Läden, Firmen etc. haben Feste, Feiern, Märkte, Aktionen .... von "Weihnacht-" auf Blödsinn wie "Winter-", "Schnee-" vgl. umgetauft. Einfach weil sich manch Bewohner daran stören und auch weil bei den Autochthonen in diesen Aspekten Vakanz ausbreitet... Selbiges gibt es für mit Ostern verknüpfte Begriffe.

Thu Dec 20 19:24:50 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@Broesel13 schrieb am 20. Dezember 2018 um 18:20:16 Uhr:

Vielen Dank Madam Mim, für die Bereicherung seit Herbst 2015... Weihnachtsmärkte sind nur noch Betonfestungen und jetzt...

 

https://www.t-online.de/.../...kontrollen-an-deutschen-flughaefen.html

 

Bundespolizei verschärft Kontrollen an deutschen Flughäfen

 

20.12.2018, 17:33 Uhr | dpa

Hab es gerade gemerkt, musste ne Dose Leberwurst an der Sicherheitskontrolle entsorgen. Begründung: Pastös, mehr als 100ml und damit gefährlich.

 

Death by Leberwurst :D

Fri Dec 21 05:15:21 CET 2018    |    Steam24

Zitat:

@pibaer schrieb am 20. Dezember 2018 um 18:23:28 Uhr:

@passat32:

 

Gute Nachrichten für Sascha

Klasse, es hat nur an die 20 Jahre gedauert, bis die Abschiebung rechtskräftig wurde.

Fri Dec 21 10:14:00 CET 2018    |    Batterietester39

Der Crash des Euro - nur noch eine Frage der Zeit

 

https://www.welt.de/.../...r-einer-grossen-Unwucht-im-Euro-System.html

Fri Dec 21 10:52:48 CET 2018    |    Steam24

Zitat:

@Alfons007 schrieb am 21. Dezember 2018 um 10:14:00 Uhr:

Der Crash des Euro - nur noch eine Frage der Zeit

 

https://www.welt.de/.../...r-einer-grossen-Unwucht-im-Euro-System.html

„Mechanismen des Risikoschutzes, wie sie beim Kaufprogramm für Staatspapiere existieren, schotten zwar andere Notenbanken wirksam ab, wenn das in die Krise geratende Land keine Target-Schulden hat. Doch sofern solche Schulden vorliegen, sind die anderen Notenbanken des Euro-Systems, allen voran die Bundesbank, einem erheblichen Ausfallrisiko ausgesetzt“, sagte Fuest. Dieses Risiko würde voll auf den Bundeshaushalt durchschlagen, der nicht durch Beschlüsse des Bundestags, sondern nur durch die Entscheidungen des Rates der Europäischen Zentralbank zustande gekommen sei."

 

Das lesen die Völkerverständigungsromantiker nicht gerne. Europäische Einigung ist schön, ist gut, wir wollen ja alle keinen Krieg, aber es häufen sich immer extremere Risiken weitab von Dimensionen an, die man sich noch irgendwie vorstellen kann. Und weil im Euroraum alles miteinander verwurstet wird, löst niemand mehr seine eigenen Probleme, sondern es kommt alles in einen Topf, der irgendwann platzt.

 

Wahnsinn!

 

Der Brexit dürfte für England nicht angenehm werden, aber in mir wächst die Erkenntnis, dass er für die das kleinere Übel ist. Die waren ja sowieso schlau genug, nicht dem Euro beizutreten.

Fri Dec 21 10:58:47 CET 2018    |    Batterietester39

Zitat:

@Steam24 schrieb am 21. Dezember 2018 um 10:52:48 Uhr:

Zitat:

@Alfons007 schrieb am 21. Dezember 2018 um 10:14:00 Uhr:

Der Crash des Euro - nur noch eine Frage der Zeit

 

https://www.welt.de/.../...r-einer-grossen-Unwucht-im-Euro-System.html

„Mechanismen des Risikoschutzes, wie sie beim Kaufprogramm für Staatspapiere existieren, schotten zwar andere Notenbanken wirksam ab, wenn das in die Krise geratende Land keine Target-Schulden hat. Doch sofern solche Schulden vorliegen, sind die anderen Notenbanken des Euro-Systems, allen voran die Bundesbank, einem erheblichen Ausfallrisiko ausgesetzt“, sagte Fuest. Dieses Risiko würde voll auf den Bundeshaushalt durchschlagen, der nicht durch Beschlüsse des Bundestags, sondern nur durch die Entscheidungen des Rates der Europäischen Zentralbank zustande gekommen sei."

 

Das lesen die Völkerverständigungsromantiker nicht gerne. Europäische Einigung ist schön, ist gut, wir wollen ja alle keinen Krieg, aber es häufen sich immer extremere Risiken weitab von Dimensionen an, die man sich noch irgendwie vorstellen kann. Und weil im Euroraum alles miteinander verwurstet wird, löst niemand mehr seine eigenen Probleme, sondern es kommt alles in einen Topf, der irgendwann platzt.

 

Wahnsinn!

 

Der Brexit dürfte für England nicht angenehm, aber in mir wächst die Erkenntnis, dass er für die das kleinere Übel ist. Die waren ja sowieso schlau genug, nicht dem Euro beizutreten.

Genauso ist es. Es ist also nicht mehr die Frage ob, sondern wann.

Hat die Masse nur leider immer noch nicht begriffen und will es auch nicht.

Fri Dec 21 12:15:29 CET 2018    |    Steam24

Zitat:

@Alfons007 schrieb am 21. Dezember 2018 um 10:58:47 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 21. Dezember 2018 um 10:52:48 Uhr:

 

 

„Mechanismen des Risikoschutzes, wie sie beim Kaufprogramm für Staatspapiere existieren, schotten zwar andere Notenbanken wirksam ab, wenn das in die Krise geratende Land keine Target-Schulden hat. Doch sofern solche Schulden vorliegen, sind die anderen Notenbanken des Euro-Systems, allen voran die Bundesbank, einem erheblichen Ausfallrisiko ausgesetzt“, sagte Fuest. Dieses Risiko würde voll auf den Bundeshaushalt durchschlagen, der nicht durch Beschlüsse des Bundestags, sondern nur durch die Entscheidungen des Rates der Europäischen Zentralbank zustande gekommen sei."

 

Das lesen die Völkerverständigungsromantiker nicht gerne. Europäische Einigung ist schön, ist gut, wir wollen ja alle keinen Krieg, aber es häufen sich immer extremere Risiken weitab von Dimensionen an, die man sich noch irgendwie vorstellen kann. Und weil im Euroraum alles miteinander verwurstet wird, löst niemand mehr seine eigenen Probleme, sondern es kommt alles in einen Topf, der irgendwann platzt.

 

Wahnsinn!

 

Der Brexit dürfte für England nicht angenehm, aber in mir wächst die Erkenntnis, dass er für die das kleinere Übel ist. Die waren ja sowieso schlau genug, nicht dem Euro beizutreten.

Genauso ist es. Es ist also nicht mehr die Frage ob, sondern wann.

Hat die Masse nur leider immer noch nicht begriffen und will es auch nicht.

Ich habe den Schlüsselsatz mal markiert, damit die Romantiker und Idealisten über ihr Demokratieverständnis nachdenken.

Fri Dec 21 12:26:07 CET 2018    |    Batterietester39

Zitat:

@Steam24 schrieb am 21. Dezember 2018 um 12:15:29 Uhr:

Zitat:

@Alfons007 schrieb am 21. Dezember 2018 um 10:58:47 Uhr:

 

 

Genauso ist es. Es ist also nicht mehr die Frage ob, sondern wann.

Hat die Masse nur leider immer noch nicht begriffen und will es auch nicht.

Ich habe den Schlüsselsatz mal markiert, damit die Romantiker und Idealisten über ihr Demokratieverständnis nachdenken.

Versprochen wurde mal bei der Einführung des Euro : der wird so hart und stabil wie die D-Mark :p:p:p

 

Inzwischen wurden EU-Verträge sukzessive ausgehebelt - wir haben eine Haftungsunion. Jeder Steuerzahler haftet, statistisch gesehen jeder Bürger, vom Säugling bis zum greisen Rentner.

Fri Dec 21 12:42:11 CET 2018    |    Batterietester39

Bemerkenswert: selbst die UNO stellt schwere Verfehlungen in Deutschland in sozialer Hinsicht fest und kritisiert Deutschland im Umgang mit Pflegebedürftigen und Armen - lesenswert

 

https://www.welt.de/.../...-sieht-schwere-Defizite-in-Deutschland.html

 

Ein Thema, was gern ignoriert und von der Politik und Medien vehement abgestritten wird. Uns allen geht es gut ? Von wegen.

Fri Dec 21 12:44:35 CET 2018    |    Steam24

Zitat:

@Alfons007 schrieb am 21. Dezember 2018 um 12:26:07 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 21. Dezember 2018 um 12:15:29 Uhr:

 

Ich habe den Schlüsselsatz mal markiert, damit die Romantiker und Idealisten über ihr Demokratieverständnis nachdenken.

Versprochen wurde mal bei der Einführung des Euro : der wird so hart und stabil wie die D-Mark :p:p:p

 

Inzwischen wurden EU-Verträge sukzessive ausgehebelt - wir haben eine Haftungsunion. Jeder Steuerzahler haftet, statistisch gesehen jeder Bürger, vom Säugling bis zum greisen Rentner.

So funktioniert Demokratie!

 

Die EZB-Bank regiert durch und halst den Mitgliedsstaaten riesige unüberschaubere Lasten auf, ohne dass diese noch einen Einfluss haben.

 

Es ist noch nicht lange her, dass ich den Austritt Englands für ein Eigentor gehalten habe. Mittlerweile sehe ich den als Chance für dieses Land, noch halbwegs mit einem blauen Auge davonzukommen. Aber unsere Politiker und Medien geißeln das durch die Bank, anstatt darüber nachzudenken, wie verkrustet die EU-Strukturen bereits sind.

 

Die europäische Einigung habe ich immer begrüßt und befürwortet, aber es kommt wie so oft auf die Dosis an. Und wenn ein Euro durchgepeitscht wird, ohne dass die Beitrittsländer die Kriterien erfüllen und die daraus resultierenden Schieflagen immer mehr verschlimmbesser werden, wird der Einigungsgedanke ad absurdum geführt.

Fri Dec 21 14:49:17 CET 2018    |    touranfaq

...also Leute, ihr müsst euch langsam Mal entscheiden:

 

Entweder die "Welt" ist ein manipulatives Systemmedium (das war der Vorwurf als sie über den AFD-Zirkus im Bundestag berichtet hat), oder die "Welt" deckt Missstände und Probleme (Armut, Euro) auf, das tut sie offensichtlich nur dann wenn es eurer Europhobie in den Kram passt :rolleyes:

 

Das wird langsam echt lächerlich und völlig durchschaubar: wenn es ins "rechte" Bild passt, sind alle Medien (selbst Bild und Focus) zitierbar, aber wehe das braune Pack wird aufs Korn genommen, dann sind es manipulative Systemmedien.

 

Sorry, kann ich nicht ernst nehmen so ein Verhalten.

Fri Dec 21 14:56:06 CET 2018    |    rpalmer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 21. Dezember 2018 um 14:49:17 Uhr:

wehe das braune Pack wird aufs Korn genommen

Hä, wo waren hier Artikel über irgendwelche NS-Geschichten verlinkt? Ist Guido Knopp wieder in Saison?

Der häufige Usus der Worts gruppiert dich schon eine Schublade.

Fri Dec 21 14:56:48 CET 2018    |    passat32

Die Welt ist aber eben nicht nur ein Redakteur, sondern viele. Und die haben manchmal auch ganz unterschiedliche Beweggründe und Stile. In eine einzige Richtung, sowas findest DU zum Beispiel bei der TAZ.

Fri Dec 21 15:02:29 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@passat32 schrieb am 21. Dezember 2018 um 14:56:48 Uhr:

Die Welt ist aber eben nicht nur ein Redakteur, sondern viele. Und die haben manchmal auch ganz unterschiedliche Beweggründe und Stile. In eine einzige Richtung, sowas findest DU zum Beispiel bei der TAZ.

..oder in der Bild oder dem Focus, aber bloß nicht in die andere Richtung gucken, gell?

 

Übrigens, bei der AFD-Lachnummer war die "Welt" ja nur ein Beispiel, hier war sich die Presse Mal ausnahmsweise durchweg einig was die Bewertung von Aktion und Hintergründen anging. Aber klar, ich verstehe schon: die wollen uns alle manipulieren, gell?

Fri Dec 21 15:29:54 CET 2018    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 21. Dezember 2018 um 15:02:29 Uhr:

Zitat:

@passat32 schrieb am 21. Dezember 2018 um 14:56:48 Uhr:

Die Welt ist aber eben nicht nur ein Redakteur, sondern viele. Und die haben manchmal auch ganz unterschiedliche Beweggründe und Stile. In eine einzige Richtung, sowas findest DU zum Beispiel bei der TAZ.

..oder in der Bild oder dem Focus, aber bloß nicht in die andere Richtung gucken, gell?

 

Übrigens, bei der AFD-Lachnummer war die "Welt" ja nur ein Beispiel, hier war sich die Presse Mal ausnahmsweise durchweg einig was die Bewertung von Aktion und Hintergründen anging. Aber klar, ich verstehe schon: die wollen uns alle manipulieren, gell?

ne, die Trällern was sich grad gut verkaufen lässt. Siehe Bild: erst die großen Refugee-Retter und Heilsbringer, und dann jedes Mal ne Top-Schlagzeile mit Aufreisser, wenn einer von denen messert oder uns seine Kultur bildhaft darstellt.

Fri Dec 21 17:06:06 CET 2018    |    touranfaq

Nuhr Jahresrückblick 2018

 

https://youtu.be/R62xt8jG9nM

 

Wie immer sehenswert.

Fri Dec 21 17:44:22 CET 2018    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 21. Dezember 2018 um 17:06:06 Uhr:

Nuhr Jahresrückblick 2018

 

https://youtu.be/R62xt8jG9nM

 

Wie immer sehenswert.

das stimmt. Steckt viel Wahrheit drin!

 

 

Auch empfehlenswert, leider vom der Maasschen-FB-Sittenpolizei in aller Regelmäßigkeit entsprechend gesperrt, das "Morninbriefn" von Elmar Hörig. Sarkastisch in Worte gefasste Realsatire. Wenn es nicht so erbärmlich traurig wäre, dass er jeden Tag nur Tatsachen serviert.

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