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St. Abilus

Blog vonSt. Abilus

28.03.2020 12:26    |    St. Abilus    |    Kommentare (0)

Hallo Community,

 

mein heutiger Beitrag beschäftigt sich rund um die aktuelle Verkehrslage aufgrund der Coronakrise. Da ich schon seit 1994 Auto fahre, fühle ich mich etwas an "früher" erinnert. Da ich immer viel gefahren bin (und aktuell auch noch fahre) ein paar Gedanken von mir dazu...

 

Die Verkehrsdichte (Stadt/Land/ Autobahn) hat auf extrem nachgelassen, der Verkehrsfluss ist wesentlich besser, Kraftstoffpreise gefallen. Mobile Geschwindigkeitskontrollen auf ein Minimum reduziert. Alles ähnlich wie "früher".

 

Wie sind eure Eindrücke? Ergänzungen? Meinungen?

 

 

Viele Grüße und bleibt gesund!

St. Abilus

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22.10.2018 08:23    |    St. Abilus    |    Kommentare (0)

Moin,

 

das Sorgenkind *Klick* hat ein würdiges Ende gefunden.:rolleyes:

 

Soeben hat mich (auf dem Weg zur Arbeit) der nächste Liegenbleiber erwischt. Erst Ladekontrollleuchte untermalt mit dem sterbenden Geräusch der Lichtmaschine. Nach 10km ging dann der Motor mangels "Strom" aus...

 

Ich kontaktiere gleich ein paar Aufkäufer oder der geht direkt zum Schrotti.

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21.09.2018 18:21    |    St. Abilus    |    Kommentare (16)

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Hallo Motortalker!

 

Heute möchte ich über meine Erfahrungen berichten, mit einem günstigen Pendlerauto Geld zu sparen. Wie die Überschrift schon verrät, es blieb imho bei einem Versuch. Oder wie seht ihr das?

 

Am Anfang:

 

Da stand eine berufliche Veränderung, welche einen täglichen Arbeitsweg von knapp 60km einfach mit sich brachte. Den Delta als Benziner sah ich da nicht als geeignet an, insbesondere hohe Forderungen der Versicherung bei ca. 35000km im Jahr (trotz SF 17), da der Lancia eine sehr hohe Versicherungseinstufung hat.

 

Die Idee

 

Mit einem etwas ältereren, gut gepflegten Kleinwagendiesel "ohne" Wertverlust günstig (Verschleissteile, Verbrauch usw.) Kilometer abreissen.

 

Der Kauf

 

Ich kaufte einen 2006er Ford Fiesta 3-Türer 1.6 TDCI mit erst 79000km aus erster Hand und nachvollziehbarer Historie. Fast auf den Tag nach 11 Jahren wechselte der Wagen den Besitzer. Ausgestattet mit zeitgenössischem CD-Radio, Klimaanlage, beheizbarer Frontscheibe, elektrischen Fensterhebern. Service fällig und Zahnriemen (noch der Erste!) mehr als überfällig. Öl-/Filter-/Zahnriemenwechsel konnten kostengünstig durch die örtliche freie Werkstatt erledigt werden. Sonst zeigten sich keine Auffälligkeiten und der Wagen lief tadellos.

 

Die "ersten" Kilometer

 

Bei den täglichen Fahrten konnte der Fiesta durch seine kleinen Abmaße (ich bin seit fast 20 Jahren nur größere Autos gefahren) bei engen Orts-Stadtdurchfahrten seine Vorteile ausspielen. 20000km bis zum nächsten Service verrichtete er klaglos seinen Dienst. Verbrauch bei 4,8l Diesel/100km. Ich war begeistert!

 

Die Probleme beginnen

 

Ein mahlendes,sehr hässlisches Geräusch aus dem Vorderwagen veranlasst mich das Auto abzustellen. Zum Glück ist es Samstag und ich habe frei und die Werkstatt nicht weit. Diagnose Federbruch, also 2x neue Federn für die Vorderachse. Ein paar Wochen später Abgasgeruch im Innenraum. Der Klassiker bei diesem Motor erwischte auch meinen Fiesta, Injektor undicht. Wurde von einer Fordwerkstatt zu einem fairen Preis repariert. Kurze Zeit später Leistungsmangel, Schlauch vom Turbolader defekt...

 

Das Ende

Seit 110000km ist ein erhöhter Ölverbrauch messbar, Motor bläut, außen am Motor/Turbo ebenfalls Öl. Vor 2 Tagen ist der Endtopf (obwohl äußerlich noch gut aussehend) absolut unvorhersehbar binnen 100km vom Mittelrohr abgebrochen.

 

Ich fahre seit 24 Jahren Auto, aber in gut 30000km habe ich noch nie so eine Grütze erlebt. Geht wohl demnächst in den Export die Mühle...

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28.10.2017 22:26    |    St. Abilus    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: 1000km, Chaparral, Ferrari, Nürburgring, Porsche

Hallo Motorsportfreunde,

 

ja das gab es wirklich einmal und ist schon über 50 Jahre her. 1966 beim 1000km-Rennen auf dem Nürburgring. Das Rennen fand am 5. Juni 1966 als Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft statt. Siegerfahrzeug war ein Chaparral 2(D) mit Chevrolet-Zweiventil-Saug-V-Achtzylindern mit 5,4l Hubraum und 430PS, bei einem Trockengewicht von 780kg.

 

 

Chaparral war ein Rennwagenprojekt des texanischen Rennfahrers und Konstrukteurs Jim Hall, das von 1963 bis 1970 bestand. Der Name wurde von dem Vogel Wegekuckuck abgeleitet, der auch Road Runner genannt wird.

 

Bei der technischen Abnahme des Rennwagens gab es durch die Sportkommisare nur eine Beanstandung, der fehlende rechte Außenspiegel, welcher entsprechend "nachgerüstet" wurde.

 

Zur Halbzeit des Rennens führte der Chaparall. Teilweise lag der Vorsprung von Bonnier/Hill bei fast 5 Minuten. In der 37. Runde setzte starker Regen ein. Auf den Regen war das Boxenteam von Chaparral nicht vorbereit. Die Regenreifen mussten erst noch zusammengesucht werden als Phil Hill die Boxen ansteuerte. Der Boxenstopp dauerte viel zu lange und die Ferrari-Crew schöpfte Hoffnung. Erschwerend für Phil Hill kam hinzu, dass die Scheibenwischer nur einen kleinen Teil der Frontscheibe frei wischten, so dass die Kurven nicht richtig anvisieren werden konnten. Deshalb reduzierte Phil Hill gelegentlich das Tempo auf 50 bis 60 km/h, um die Dachtür zu öffnen und die Scheibe notdürftig mit dem Handschuh zu reinigen. Letztlich brachte Phil Hill den Chaparall 2D sicher ins Ziel und erzielte den ersten Ziel eines Rennwagens mit Automatik-Getriebe beim 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring.

 

Ferrari Dino 206S und Porsche mit 906E belegten die Plätze 2,3 und 4.

 

Bekannt wurden die Fahrzeuge weniger durch den Sieg von Phil Hill/Joakim Bonnier 1966 auf dem Nürburgring, als durch die zahlreichen Miniaturmodelle dieser Rennwagen, die Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre in jedem Spielwarengeschäft zu finden waren.

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22.10.2017 18:21    |    St. Abilus    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Condor, Schwäbisch Hall, Trippel, Weidner

Hallo Autofans,

 

meinen heutigen Blogeintrag möchte ich dem wohl weitgehend unbekannten Sportwagen Weidner Condor 70S widmen. Erstmals bin ich auf dieses Fahrzeug vor Jahren in dem Buch "Deutsche Autos 1945-1990 Band 4" (ISBN-613-02131-5) gestossen. Also einen Oldtimer gebaut Ende der 50er Jahre. Finde das ist ein interessantes Fahrzeug.

 

 

 

Der Wagen mit Kunststoffkarosserie auf Blechboden hat Selbstmördertüren und wird von einem 3-Zylinder Heinkel 2-Takt Heckmotor angetrieben. Eine gewisse Ähnlichkeit zu Porsche kann man dem Wagen nicht absprechen, oder?

 

Erdacht wurde das Fahrzeug von Hanns Trippel (ja der mit den Schwimmwagen) und gebaut im Weidner Fahrzeugwerk in Schwäbisch Hall. Die Firma Weidner stellte damals hauptsächlich landwirtschaftliche Geräte her. Seinerzeit versuchten sich viele kleine Hersteller am Markt um die Motorisierung nach dem Krieg voranzubringen. Es wurden in 2 Jahren nur ca. 200 Weidner Condor produziert, obwohl die Produktionskapazität für 400 Stück pro Monat eingerichtet wurde. Gescheitert ist eine größere Verbreitung wohl am zu hohen Preis sowie am nicht ausreichenden Verkaufs- und Kundendienstnetz. Dazu war er relativ unbekannt. Also damals wie heute ein echter Exot!

 

Technische Daten:

 

 

 

 

 

 

Umfassene Informationen findet man unter http://www.weidner-condor.com/ und weitere Fotos unter https://www.lanemotormuseum.org/collection/cars/item/weidner-condor-1959

 

 

Viel spaß beim Lesen und Kommentieren :)

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09.09.2017 19:11    |    St. Abilus    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Delta, III (844), Italien, Lancia, Lancia-Fans, Papagallo

Lancia Delta III (844) "Papagallo"

15 (88,2 %) Sympathischer Vogel der das Straßenbild bereichert
2 (11,8 %) Pleitegeier

Hallo Motortalker,

mein erster Blogartikel beschäftigt sich mit dem Lancia Delta III, welcher die Typbezeichnung 844 trägt. Er (nein eigentlich "Sie", sind doch alle Lancia weiblich) wurde manchmal auch als "Papagallo" betitelt, doch dazu später.;) Da ich seit knapp 2 Jahren in Besitz eines solchen Fahrzeuges bin, möchte ich über meine Eindrücke berichten. Daher ist mein Beitrag auch nicht als Kaufberatung zu sehen.:) Vorab ein grober Abriss über die Historie des dritten Delta...

 

 

Studie Grantourismo Stilnovo von 2003

 

Von dieser Studie flossen wesentliche Details in die Gestaltung des Delta 3 ein.

 

 

 

 

 

Markteinführung 2008

 

Das bekannte Design. 2014 wurde das Modell eingestellt.

 

 

 

Exterieur

 

Der dritte Delta spaltet damals wie heute die Meinungen. Während einige meinen das wäre ein "schönes Fahrzeug", so ist es für einige einfach nur "hässlich". Der Buchstabe D (oder ?) wurde mehrfach an der Karosserie und im Innenraum zitiert. So sind beispielsweise die Kanten der Scheinwerfer und Leuchten oder das dritte Seitenfenster entsprechend gestaltet. Auffällig ist der extrem große Überhang vor der Vorderachse. Diese Nase mit dem auffälligen Design brachten auch die eher abfällige Bezeichnung "Papagallo", da er teils überschminkt wie ein Papagei daherkommt.:D

 

 

 

 

Interieur

 

Im Innenraum wurde die Armaturentafel des Fiat Bravo etwas verfeinert/in Details verändert. Es gab sie gegen Aufpreis in belederter Ausführung. Ansonsten konnte edles Leder von Poltrona Frau oder Leder/Alcantaraaustattung geordert werden. Die Rücksitze können serienmäßig längs und in der Neigung verstellt werden. Das spiegelnde Kombiinstrument wurde in Tests oftmals kritisiert. Klima(automatik) im Sommer top, Heizung könnte im Winter besser sein.

 

 

 

 

 

Technik

 

Der 844er Delta nutzt die gleiche Bodengruppe wie die zweite Generation des Fiat Bravo. In meinem Delta arbeitet der 1.4 16V T-Jet Benzinmotor mit 110kW (150PS). Angeflanscht ist ein 6-Gang Handschaltgetriebe M32, welches von GM zugekauft wurde.

 

Das Fahrzeug ist als komfortabler Gleiter ausgelegt, im Innenraum recht leise. Daher sind auch alle Vergleiche mit vorangegangenen Deltagenerationen, insbesondere dem Integrale sinnlos - Die dritte Generation wollte und konnte die erste nie beerben! Trotzdem habe ich dem Auto mal eine Nordschleifenrunde verpasst, auch wenn das nicht das passende Revier ist.:cool:

 

 

 

 

 

Kauf

 

Warum Lancia? Mich hat die Marke irgendwie schon immer gereizt. Dazu wollte ich mal ein Auto fahren was nicht an jeder Ecke steht... Nach einiger Recherche bin ich am Delta III hängengeblieben, da wie beim zweiten Bravo die technische Basis als solide gelten kann. Achillesferse ist das von GM zugekaufte M32 Getriebe, welches erhöhte Ausfallraten hat. Meinen Delta (Baujahr 2009) habe ich Ende September 2015 mit frischem Zahnriemen und gepflegtem Scheckheft aus 2. Hand gekauft, damaliger Tachostand 100000km, aktuell 147500km. In dieser Zeit trat kein Defekt auf, es wurde nur die entsprechende Wartung durchgeführt. Top!

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