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Spike's Autoecke

27.03.2015 14:23    |    spike_xxx    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: bmw, Fahrberichte, hybrid, i8

bmw i8 1
Bmw i8 1

Nachdem ich vor einigen Tagen die Möglichkeit hatte einen Tesla Model S P85+ probe zu fahren, hatte ich nun die Gelegenheit dies auch mit einem BMW i8 zu machen.

Zwei Fahrzeuge, die auf der einen Seite Gemeinsamkeiten haben, auf der anderen Seite aber unterschiedlicher kaum sein könnten.

Der Tesla Model S P85+ ist eine vollwertige Limousine. Mit allem erdenklichen Komfort, knapp über 415PS stark, geht es rein Elektrisch angetrieben dem Ziel entgegen. Anders der i8. Ein Sportwagen wie er im Buche steht. Flach, breit, Tief. Eine Mischung aus Elektro- und Verbrennungsantrieb sorgt mit 362PS für angemessenen Vorschub.

 

Zwei Autos. Zwei Konzepte. Zwei Zielgruppen.

 

Ich möchte hier jetzt keine Tesla vs. BMW Schlacht eröffnen. Ich möchte auch nicht alles eins zu eins Vergleichen. Es sei mir nur ab und zu mal ein Blick in Richtung Tesla gegönnt. Meinen Tesla Bericht könnt ihr unter diesem Link nachlesen.

Fangen wir mit dem BMW i8 an.

Wie oben geschrieben. Ein Sportwagen. Also gehe ich nicht mit der Erwartung ran, das dieses Auto praktisch und komfortabel sein muss. Ich habe nicht einmal in den Kofferraum geguckt und ich habe mich auch nicht mal probeweise auf die Rücksitze gesetzt. Dieses Auto will man einfach nur fahren. Oder nein. Nicht ausschließlich fahren. Man will es sich auch ansehen. Zu interessant ist diese Form. Zu futuristisch sind diverse Flächen, Kurven und Biegungen.

 

Steht man nun vor diesem Auto fällt einem erst richtig auf, wie niedrig 1,29m sind. Wie soll man da bitte einsteigen? Also wird der Türgriff betätigt und schon schwingen die, ich muss es einfach sagen, obergeilen Flügeltüren auf. Was schön aussieht, ist unpraktisch? Ja, in dem Fall stimmt das wirklich. Muss man sich zum Einstieg in den i8 nun auch noch unter den Türen durch zwängen. Scheiß drauf. Rückenschmerzen? Nie gehabt. Kniebeschwerden? Was ist ein Knie? Im dem Moment ist alles vergessen. Nach kurzem Sortieren der Gliedmaßen lässt man sich einfach in die bequemen Sitze fallen. Über das Aussteigen macht man sich erst einmal keine Gedanken. Man ist je gerade erst eingestiegen.

 

Sitzt man dann so drinnen im i8 stellt man fest, das die Sitze bequemer sind als sie aussehen. Optisch kommen die Sessel doch eher schmal, zierlich und hart rüber. Sie sind aber wirklich bequem und nicht hart. Leider fehlt eine verstellbare Oberschenkelauflage. Das ist für größere Menschen schon ein negativer Punkt. Aber auch hier kann man ja sagen, das der i8 nun kein Reisefahrzeug sein will. Also muss man das wohl verschmerzen.

Die Sitzposition findet man recht problemlos. Ungewohnt ist im ersten Moment diese tiefe Sitzposition. Was positiv auffällt ist, das die Rundumsicht gar nicht so schlecht ist. Man kommt durchaus auch ohne Kameras aus, auch wenn BMW dies anders sieht und alle möglichen Kameras in die Serienausstattung gepackt hat.

Wer sich mit BMW's auskennt, wird auch im i8 keine Probleme haben. Alles folgt der bekannten Logik. Also muss nicht viel geredet bzw. geschaut werden bevor man mit dem i8 loslegen kann. Gangwahlhebel auf D und schon kann man losfahren.

 

Apropos losfahren. Hier kann man sich jetzt überlegen in welchem der zahlreichen Modis man fahren möchte. Startet man den i8 dann befindet er sich immer im Comfort Modus. Hierbei fährt der i8 bis zu einer Geschwindigkeit von 65km/h rein elektrisch. Bei höheren Geschwindigkeiten schaltet sich der Verbrennungsmotor zu. Das tut dieser auch, wenn man unter 65km/h zügiger beschleunigen will, als es der Elektromotor zulassen würde. Als weiteren Modus gibt es ECO PRO. Hier wird alles sehr effizient und man kann die maximale Reichweite erreichen.

Sollte einem das alles zu behäbig sein, kann man in den Sport Modus schalten. Die Lenkung wird direkter, das Fahrwerk härter. Die Automatik schaltet erst bei hohen Drehzahlen. Jetzt ist man im Sportwagen angekommen!

Zusätzlich zu diesen drei Modis gibt es noch die Variante eDrive. Damit kann man den i8 rein elektrisch bewegen. Dann greift der Verbrennungsmotor nicht in's geschehen ein. In diesem Modus kann der i8 bis zu 120km/h schnell werden.

Ist man dann gestartet stellt man zum einen schnell fest, das man mit diesem futuristischen Auto ganz normal fahren kann. Man muss nicht weiter nachdenken was jetzt wann und wie passiert. Das Auto tut es einfach. Befindet man sich im Comfort oder ECO PRO Modus bekommt man, gerade in der Stadt, überhaupt nicht mit ob und wann der Verbrennungsmotor aktiv ist. Die Übergänge sind absolut fließend. Der Verbrenner hält sich akustisch vornehm zurück. Hoch lebe das 'lautlose' fahren.

Gibt man mal mehr Gas dann ist der Verbrennungsmotor schon zu hören. Aber alles in einem gemütlichen Rahmen.

Versetze ich den i8 jetzt in den Sport Modus dann wandelt sich dieses Auto von Öko-Aktivist in Vollgas-Junkie. Ab sofort arbeiten die beiden Motorvarianten permanent. Es unterstützt nicht mehr der Verbrennungsmotor den Elektromotor. Ab jetzt unterstützt der Elektromotor den Verbrennungsmotor. Ab jetzt kann man die volle Systemleistung von 362PS abrufen. Fragt nicht nach Sonnenschein.

 

Hier kann ich mir jetzt einen Quervergleich zum Tesla Model S P85+ nicht verkneifen. In der Beschleunigung von 0 - 100km/h liegen beide gleich auf. 4,4 Sekunden gibt BMW an. Und genau dieser Wert steht auch beim Tesla in den Datenblättern. Soweit gleichstand. Aber jetzt kommt genau der Punkt, den ich beim Tesla kritisiert habe. Dieser benötigt 20 Sekunden um von 0 auf 200km/h zu beschleunigen. Der BMW i8 erledigt diese Aufgabe in 14 Sekunden. Nur zum Vergleich. Ein M6 Cabrio vergeudet rund 12 Sekunden um von 0 auf 200km/h zu gelangen.

Ich will das alles mal so nicht weiter interpretieren. Ich wollte es nur mal erwähnen.

 

Also um es auf den Punkt zu bringen. Der i8 spurtet gnadenlos bis in den Begrenzer bei 250km/h. Untermalt wird alles von einer toll gelungenen Klangkulisse. Natürlich kommt diese nicht alleine vom 3 Zylinder Verbrennungsmotor. Hier wird entsprechend mit der Audioanlage im Innenraum nachgeholfen. Sei es drum. Es klingt rattenscharf. Und auch außen ist der i8 im Sportmodus nicht zimperlich. Wenngleich er natürlich nicht an die Klangkulisse eines V8 oder so ran kommt. Klar, 1.5 Liter Hubraum verteilt auf 3 Zylinder können hier keine Wunder vollbringen.

Somit muss man sagen, das sowohl die Fahrleistungen als auch das Emotionale in diesem Auto stimmen. Es macht einfach tierisch Spaß mit dem i8 zu fahren. Auf der Landstraße ist es ein Riesenspaß um Kurven und Ecken zu räubern. Der niedrige Schwerpunkt und die Gewichtsverteilung sind hier sicher ausschlaggebend.

Ja, was soll man noch schreiben. Es ist ein tolles Auto.

 

Negativ ist sicher der Preis. Klar, 130T€ Grundpreis sind kein Pappenstiel. Da bevorzugt so mancher einer Porsche. Jedoch ist dieser dann wiederum bei weitem nicht so exklusiv. Der i8 hat schon absoluten Seltenheitswert.

 

Alle Bilder, ca. 50, in 4k Auflösung gibt es hier : http://www.um41.info/bmw-i8-die-bilder/

 

Den Original Beitrag gibt es hier : http://um41.info/bmw-i8

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27.03.2015 15:23    |    Achsmanschette42

Zitat:

Es klingt rattenscharf.

Nein, eher kindisch, wie wenn man die Spielkonsole anwirft. ;)

 

Ich saß selbst schon drin und find´s schon arg gestelzt.

 

Wer sich selbst ein Bild machen will:

 

https://www.youtube.com/watch?v=rkQHqLTNsg4

 

:D :D :D :D


27.03.2015 22:50    |    bermuda.06

Ich weiß irgendwie nicht was ich vom i8 halten soll. Auf der einen Seite sieht er optisch grandios und sehr futuristisch aus und sein äußeres lässt es auf rassige Sportgene schließen.

 

Auf der anderen Seite will er Technologieträger und komfortabler Eco-Sparmeister sein, was dem optischen Eindruck sehr entgegen steht.

 

Beides passt allerdings nur schwerlich zusammen, sodass er weder das eine noch das andere gut kann. Und so ein Lautsprechergedöns finde ich absolut peinlich, entweder man hat Sound oder man hat ihn nicht (per Inpa Software kann man bestimmt auch einen V8 oder V12 Sound codieren ;D ). Am Ende kommt halt ein Auto raus, was nichts wirklich gut kann. Ich bin den Wagen zwar noch nicht gefahren aber der Vergleichstest von Chris Harris mit dem Ur-M1 war schon eine Enttäuschung für mich, denn so richtig sportlich ist er anscheinend nicht sondern eher sportlich angehaucht aber stets mit einem sicheren eher untersteuerndem Fahrverhalten.

 

Ich glaube, man muss ihn wirklich fahren um sich seine Meinung zu bilden. Meine Einschätzung ist aber, dass der Wagen nicht so gut gelungen ist, weil sich die Entwickler nicht wirklich entscheiden konnten, was sie für ein Auto bauen wollen.

 

Ich hätte mir da eher etwas wie den Porsche 918 oder McLaren P1 (jaja ich weiß ganz andere Liga) gewünscht. Also ein futuristischer reinrassiger Sportler, der den E-Antrieb für mehr Power nutzt. Die komfortorientierten werden wegen des Ein- und Ausstiegs eh zum 911 greifen, von daher würde man hier nicht großartig Kundschaft verlieren. Und die Soundlautsprecher sind in der Fahrzeugklasse einfach unangemessen.


27.03.2015 23:05    |    BirgerS

Der i8 ist so selten, weil er einfach kacke ist! Sorry...

Optisch finde ich ihn hervorragend!!! Und der technische Ansatz ist auch super! Aber die Umsetzung ist eben miserabel!

231 PS und der generierte Sound sprechen nicht grad für ein 126.000 Euro teuren Sportwagen. Zum Vergleich: Für "schlappe" 89.000 Euro bekommt man nen Tesla Model S mit 476 PS! OK, wegen den 600 Kilo Mehrgewicht beschleunigt der dann auch "nur" in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h - exakt wie der i8.

Geschmackssache, aber ich würde lieber nen Tesla als nen i8 nehmen! Außer der i8 hätte die technischen Daten vom Tesla ;)

Tesla sollte mal nen Nachfolger vom Roadster bauen... das wäre dann ein echter Konkurrent zum i8!

https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Roadster


27.03.2015 23:07    |    penlane

ich finde den Sound wunderbar!


27.03.2015 23:11    |    BirgerS

Der Sound ist nicht echt...

Wie die Jugendlichen mit ihren uralten 60 PS Kleinwagen... ne Brülltüte drunter, als ob die Karre 450 PS hätte - ein Fake! Und ein peinlicher dazu!

Aber OK, Geschmäcker sind verschieden! Wer Brülltüten an Mofas und Kleinwagen mag, der mag auch falschen Motorsound vom 3 Zylinder Hybriden :D


28.03.2015 07:50    |    xfrank

Ich muss auch sagen, V8 Sound aus dem Lautsprecher geht garnicht, das ist einfach nur peinlich und für ein 130000 € Auto unwürdig.


28.03.2015 10:06    |    Jlaebbischer

Seltenheitswert ist gut. Vom Tesla sind mir schon ein paar auf der Strasse begegnet. Auch von vielen anderen Stromern.

 

Aber der i8 oder der i3? Von beiden hab ich bisher nur ein einziges mal einen gesehen. Und das war auf einer "Grüne Energie"-Ausstellung in einem Lübecker Einkauffszentrum...


28.03.2015 10:59    |    Bert Benz

Interessant zu lesen, zumindest die flache Optik mit den Heckflügeln ist BMW Design schon sehr spektakulär gelungen, ebenso die Optik der Heckleuchten. Dagegen ist der i3 der hässlichste Kübel.

 

Wie ist das Fahrverhalten und Restkomfort bei diesem Supersportler auf recht schmalen Fahrradreifen auf großen Felgen? Wie ist der Verarbeitungsqualität der Karbonkarosse, gerade auf schlechten Straßen?

Kann man den fake Motorsound abschalten?

Das faszinierende an e-Autos ist für mich gerade die Stille, für Sound habe ich bei Bedarf die Musikanlage.


28.03.2015 13:01    |    muhmann

Wie lange fährt das Ding denn 250?

Der 3-Zylinder hat dafür doch sicher nicht genug Leistung. Wenn der Akku leer ist und nur noch die Leistung des Verbrenners zur Verfügung liegt ist doch bestimmt unter 180km/h Feierabend, oder?


28.03.2015 14:01    |    benprettig

Glaube ich nicht. 231 PS bewegen doch auch einen 3er auf 250km/h, es wird dann sicherlich nur Durchzug fehlen.

 

Läuft der E-Motor dann beim halten der Endgeschwindigkeit überhaupt noch mit oder ist Energie da, um die Batterie während dessen für den nächsten Spurt zu laden?


28.03.2015 16:04    |    Spurverbreiterung142

Hier in Regensburg kommt man des Öfteren mal in die Verlegenheit einen i8 oder i3 zu sehen. Wird wohl die Nähe zu BMW sein. Können auch immer die gleichen Fahrzeuge sein, wer weiß. Optisch ein Hingucker, aber bei Blick auf den Einstandspreis verzichte ich doch gerne auf so ein Zwittergefährt... ;)


28.03.2015 18:55    |    spike_xxx

Die meisten Kommentare hier zeugen einfach von Voreingenommenheit und Unwissenheit. Sorry.

Aber das ist natürlich auch wieder normal bei so einem Auto. Wo soll man gewisse Dinge auch her wissen.

Natürlich fährt ein i8 auch ohne Elektrounterstützung 250km/h. Die 230PS und 320Nm des 3 Zylinder Motors reichen dafür locker.

Sobald man die Geschwindigeit hält wird der Akku wieder geladen. Somit kommt man im Normalfall nie in die Situation das der Akku leer ist. Ich hab's nicht geschafft.

Bezüglich der Reifen. Was soll da so schlimm dran sein? Der i8 mit dem ich unterwegs war hatte Winterreifen verbaut. 20 Zoll mit 215/45er Bridgestone Bereifung rundrum. Fahrradreifen? Viel Spaß beim strampeln. ;) Und fahren tut sich das auch noch gut. Ich war anfangs auch etwas skeptisch was die Haftung in schneller gefahrenen Kurven angeht. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Der i8 ist selbst mit den Winterreifen sehr gut zu fahren und erreicht auch damit Kurvengeschwindigkeiten die mindestens 95% aller anderen Fahrzeuge nicht erreichen.

In dem Auto knisert und klappert nichts. Auch auf rumpeligen Kopfsteinpflaster. Man merkt von der Federung sehr genau den Unterschied von Comfort und Sport.

Und dann der Sound aus dem Lautsprecher. Ja, die Generation Playstation. Aber so langsam sollte sich dann irgendwann auch der letzte mal daran gewöhnen, das dies in Zukunft immer häufiger der Fall sein wird. Ob es einem nun gefällt oder nicht.

Entscheidend ist die Umsetzung. Wie klingt es, wie sind die Übergänge und all so sachen. Und das passt beim i8. Ich kann nur jedem empfehlen eine Probefahrt zu machen und völlig unvoreingenommen ran zu gehen. Und vor allem sollte man nicht immer den Youtube Videos trauen. Die Mikros können selten das gesamte Frequenzspektrum korrekt aufzeichnen. Real im Auto kann das durchaus noch einmal anders klingen.

Und ich weis wovon ich spreche. Ich liebe alles was laut ist. Mein M6 hat auch keinen originalen Auspuff mehr. ( https://youtu.be/qZ_yIhvk1pc ) Von 4.4L V8 zum 1.5L R3. Toll. Aber das was dort erklingt, wie es gemacht ist und in welcher Art passt einfach zum i8. Von daher kann ich das nur positiv sehen. Wenn das die automobile Zukunft ist dann nur zu. Da hab ich nichts dagegen.

Ich gebe ehrlich zu. Ich würde mir den i8 durchaus kaufen. Das Angebot liegt da und in spätestens 1,5 Jahren seht dieses Auto mit in der engeren Auswahl. Nur Schade das es ihn nicht 'oben ohne' gibt.


28.03.2015 19:01    |    sukkubus

als schneckenfalle geeignet, als ernstes sportgerät.... *lach*

 

der 'sound' (war beifahrer) erinnert mich stark an mein erstes need for speed vor fast 20 hahren (haben wahrscheinlich die soundfiles unbearbeitet übernommen), die beschleunigung darf man 2-3 mal geniessen, dann quälen sich knapp über 200ps mit anderthalb tonnen lebendgewicht herum, was in etwa einer guten familienkutsche entspricht.

und die batterie schreit nach dem ladegerät....

 

aus dem grund darf man dann auf der autobahn nach ein paar zwischenspurts sich brav zwischen die normalen autos reihen. man tut einfach so, als könne man schneller und habe es nicht nötig:D

 

richtig gruselig wird es auf landstrassen. da fährt dir ob der strassenlage jeder sportliche kleinwagen weg, so spektakulär die i8-karosse aussehen mag.

ich weiß nicht, was die bmw'ler da versaut haben:confused:

 

Zitat:

Ich war anfangs auch etwas skeptisch was die Haftung in schneller gefahrenen Kurven angeht. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Der i8 ist selbst mit den Winterreifen sehr gut zu fahren und erreicht auch damit Kurvengeschwindigkeiten die mindestens 95% aller anderen Fahrzeuge nicht erreichen.

glaub ich dir nicht. oder du hast noch keinen richtigen sportwagen bewegt.

 

nix für mich:cool:


28.03.2015 20:09    |    BirgerS

Zitat:

Aber so langsam sollte sich dann irgendwann auch der letzte mal daran gewöhnen, das dies in Zukunft immer häufiger der Fall sein wird. Ob es einem nun gefällt oder nicht.

Hilfe nein!

Und warum darf ein i8 mit nem 3-Zylinder-Motor einen "satten" V8-Sound haben, ein Smart aber nicht?

Also wenn, dann gleiches recht für alle! Oder wie wäre es mit nem Fiat Panda Diesel mit V12 Sound?

Das ist schrecklich peinlich und was für künstliche Poser - daran muß man sich sicher nicht gewöhnen!


28.03.2015 20:22    |    spike_xxx

Mir wäre neu, das der i8 einen V8 Sound nachahmt.


28.03.2015 20:28    |    BirgerS

Oder V6 oder was das auch darstellen soll... auf jeden Fall mehr als tatsächlich ist. Ne Mogelpackung eben!


29.03.2015 04:04    |    GTDI_Sport

Verbrauch? Null Info. Danke.


29.03.2015 12:09    |    Apfelmist

Wiedereinmal ein schöner Bericht von Spike! Der i8 ist finde ich ein tolles Sonntagsauto, dass ich mir schon gern gönnen würde. Das einzigste was mir nicht gefällt, ist das spacige Cockpit! Ich mag es mehr Edel und mit viel Leder und Holz ?? Ein bisschen weniger Star Trek eben halt...


30.03.2015 10:40    |    Ti-Driver

Der E-Motor entspricht dem des i3 hat aber hier 2 Gangstufen. Die erste Gangstufe dient für das rein elektrische Fahren. Die zweite Stufe unterstützt den Verbrenner bis zur Höchstgeschwindigkeit mit Boost-Einsatz. Leider lassen mit sinkender Akkuleistung auch die Beschleunigungswerte nach und die gewünschten Geschwindigkeitsbereiche werden langsamer erreicht.

Außerdem gleicht ein 15 kW E-Motor/Startgenerator direkt am Verbrenner verbaut die Zugkraftunerbrechungen der 6-Gang Automatic des Verbrenners aus ( zeitversetzter Drehmomentaufbau ).

Infos zum Verbrauch gibt es ja, nur weichen diese wie bei allen Hybriden stark von den Herstellervorgaben ab. Im normalen Betrieb bei Start mit voller Batterie werden für die ersten 100 Km ca. 5,0 Liter genannt. Bei leerem Akku und reinem Verbrennerbetrieb liegen etwa 8-9 Ltr/100 Km an. Hier wird aber auch der Akku nebenbei noch vom Verbrenner geladen. Bei sportlicher Fahrweise geht der Verbrauch auch teilweise deutlich über die 12,0 Ltr. Marke hinaus. Wer sportlich fährt, dafür ist der i 8 ja auch eigentlich gemacht und sich auf längeren Etappen viel in den oberen Geschwindigkeitsbereichen bewegt wird den 30 Ltr.-Tank verwünschen. Im Gegensatz zum i3 ist der Verbrenner hier ein vollwertiger Fahrmotor und kein Reichweitenverlängerer obgleich er ja sinngemäß auch die sparsame E-Reichweite verlängert.


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