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Mon Jan 08 00:41:29 CET 2018    |    XG30_2000    |    Kommentare (42)    |   Stichworte: Ford, Mk4 (BA7), Mondeo

Hallo Leute!

 

Ich wollte meinen Mondeo mal Revue passieren lassen. Immerhin habe ich ihn 6 Jahre und 4 Monate besessen. 80.000 km habe ich draufgefahren. Damit hat der Mondeo meinen absoluten Rekord geschafft. Nie war ein Auto länger bei mir und nie habe ich mehr Kilometer mit demselben Auto gefahren.

 

Alles fing 2010 an. Ihr kennt ja noch meine Desaster-Geschichte mit dem V50: Klick. Danach kauften wir unseren Mondeo Mk3 und waren mit ihm im Grunde sehr zufrieden. Hier ist er:

 

 

Der Grund für den neuen Mondeo war eigentlich folgender: Es gab keinen :) Doch, einen gab es schon! Er hatte kein ISOFIX. Das ist für eine Familie mit einem Baby sehr wichtig. Ein Auto mit ISOFIX wäre schon netter gewesen.

 

Uns wurde der MK3 insgesamt auch zu langweilig. Zufällig hatte unser EU-Neuwagenhändler des Vertauens wieder einen Schwung frischer Mondeos auf den Hof gekippt bekommen. Bei der Autowahl standen wir beim Händler und hatten die Wahl zwischen einem blauen, einem silbernen und einem schwarzen. Da der EcoBoost-Motor drin war, waren wir sicher, dass er uns mehr Freude machen würde als der fade 1,8er im Mk3. Dazu war es ein ganz frisches Facelift-Modell. Der Tank hatte die Produktionsprägung "28.03.2011". Am 10.05.2011 ließen wir den Wagen zu.

 

So wurde er gekauft.

 

Als ich mit dem Bloggen hier anfing, war der Mondeo erst 1,5 Jahre alt. Da war also noch nicht viel dran. Gar nichts, um genau zu sein. :)

 

 

Mein erster Artikel zum Mondeo drehte sich um die Frage, ob ich den zweiten Service selbst durchführen solle:

https://www.motor-talk.de/.../...chen-oder-selber-machen-t4424211.html

Die meisten Leser haben für die autorisierte Wartung gestimmt. Ich habe sie trotzdem selbst gemacht. :)

 

Heute kann man darüber kontemplieren, ob es sich gelohnt hat. Im Grunde ja! Der Mercedes-Händler hat mir 200 euro abgezogen, dass der Wagen fast nur handschriftliche Einträge (nämnlich meine) im Serviceheft hat. Immerhin habe ich alle Rechnungen für die Ersatzteile mitgeben können. Das ist doch insgesamt mal ein gutes Ergebnis. Eine kleine Wartung hat mich ca. 60 bis 80 Euro gekostet.

 

Das von Ford empfohlene und im Werk eingefüllte Motoröl habe ich nach den ersten 1000 km abgelassen und seitdem das Mobil1 NewLife 0W40 gefahren. Das war eine gute Entscheidung! Ölverbrauch hatte der Motor nie und auch sonst gar keine Probleme.

 

 

Dann habe ich über die erste selbst durchgeführte Wartung berichtet:

https://www.motor-talk.de/.../...eo-turnier-1-6-ecoboost-t4505551.html

 

 

Zwischendurch wurde eine Waschmaschine transportiert:

https://www.motor-talk.de/.../...-im-ford-mondeo-turnier-t4518435.html

 

 

MonaLisa hat mich auf die Idee gebracht, eine Aufbereitung zu machen:

https://www.motor-talk.de/.../...en-durch-monalisas-blog-t4583440.html

 

 

"Wartung 2013" war unspektakulär:

https://www.motor-talk.de/.../...n-serienfehler-entdeckt-t4617855.html

 

 

Dann habe ich mal eine Ausfahrt ins Bergische gemacht:

https://www.motor-talk.de/.../...unserem-mondeo-ecoboost-t4415907.html

 

 

Der einzige "Defekt":

https://www.motor-talk.de/.../...abs-ausgefallen-loesung-t4711477.html

Da es aber nur ein Kontaktproblem eines Relais' war, war das echt kein Drama.

 

 

Der kleine Check:

https://www.motor-talk.de/.../...tercheck-kleiner-schock-t4726697.html

Dieser Artikel ist immer noch einer der meistgelesenen in meinem Blog. Eine regelrechte Welle an (teils wütenden) Antworten prallte auf mich ein :). Besonders das Verwenden der Kupferpaste wurde moniert. Und: Seitdem nutze ich keine Kupferpaste mehr. Das habt ihr nun davon ;) :p

 

 

Dan gab es Ärger im Parkhaus:

https://www.motor-talk.de/.../...-und-aerger-im-parkhaus-t4749264.html

 

 

Ist der EcoBoost wirklich Eco und Boost?:

https://www.motor-talk.de/.../...lich-eco-wirklich-boost-t4882556.html

 

 

Papa ist wie die Autodoktoren:

https://www.motor-talk.de/.../...st-wie-die-autodoktoren-t4903408.html

 

 

TÜV nach drei Jahren lief glatt:

https://www.motor-talk.de/.../...l-braune-plakette-bitte-t4928871.html

 

 

Wartung - mal wieder!:

https://www.motor-talk.de/.../...-man-hier-selbst-machen-t4929139.html

 

 

Warum eigentlich Mondeo?:

https://www.motor-talk.de/.../...doch-auch-schoen-teil-1-t4797073.html

Ich merke gerade, dass ich die Reihe gar nicht fortgeführt habe. :) Ups!

 

 

Nach 4 Jahren und 30.000 Kilometern:

https://www.motor-talk.de/.../...0-000-km-im-ford-mondeo-t5265433.html

 

 

Bam! Der Heck-Klatscher:

https://www.motor-talk.de/.../...deo-ist-leicht-verletzt-t5279426.html

 

 

Ist das der potentielle Nachfolger?

https://www.motor-talk.de/.../mondeo-fuenfter-akt-t5306916.html

 

 

"Wartung 2015":

https://www.motor-talk.de/.../...ierte-wartung-am-mondeo-t5315862.html

 

 

Nun kommt das China-Radio:

https://www.motor-talk.de/.../feature-upgrade-am-mondeo-t5422837.html

 

 

40.000-km-Marke fällt:

https://www.motor-talk.de/.../...t-los-40-000-mal-nichts-t5447327.html

 

 

Neue Batterie:

https://www.motor-talk.de/.../...atteriespannung-niedrig-t5555274.html

 

 

Wollen wir den Mondi doch behalten?:

https://www.motor-talk.de/.../was-soll-ich-bloss-tun-t5666728.html

 

 

Dieser Service ist schief gelaufen:

https://www.motor-talk.de/.../...ce-in-die-hose-gegangen-t5695874.html

 

 

Der Mondeo soll schöner werden:

https://www.motor-talk.de/.../...eo-soll-schoener-werden-t5712276.html

 

 

Antriebswelle - Auto ist aber unschuldig!:

https://www.motor-talk.de/.../...vom-golf-und-vom-mondeo-t5775866.html

 

 

Neue Winterräder:

https://www.motor-talk.de/.../...sohlen-und-lichtausfall-t5808542.html

 

 

Letzter Bericht:

https://www.motor-talk.de/.../...-zwinschendurch-bericht-t5992161.html

 

 

Juchu! Geld gespart:

https://www.motor-talk.de/.../...-40-000-euro-ausgegeben-t6072408.html

 

 

Neues Auto = doch Geld ausgegeben:

https://www.motor-talk.de/.../...s-die-guenstige-loesung-t6131255.html

 

 

Insgesamt muss ich ein extrem positives Fazit ziehen. Der Mondeo hat seine Sache sehr gut gemacht. Er ist sehr sympathisch und bleibt mir in guter Erinnerung im Gedächtnis.

 

Das einzige, was ich dem Auto in der Zeit ankreiden kann, ist eine Kleinigkeit: Das Ralais mit Kontaktproblemen.

 

Meine Kinder fragen ab und an auch noch nach dem Mondeo. Mein Sohn (3 Jahre alt) wollte neulich den Wagen wiederhaben und konnte es gar nicht begreifen, dass jemand anderes nun damit fährt.

 

Weil der Mondeo so gut lief, war ich auch skeptisch mit dem Nachfolger. Bisher gibt es aber auch da keinen Grund zur Klage. Der Mercedes läuft wirklich einwandfrei. Bin sehr zufrieden!

 

Eigentlich könnte ich noch eine Kostenaufstellung machen :).

 

 

 

Viele Grüße

X und G

 

 

Eine Ergänzung hätte ich noch:

 

Ich habe bei ca. 50.000 das Getriebeöl rausgeschmissen und ein Dexron III eingefüllt (Automatikgetriebeöl). Bei sehr niedrigen Außentemperaturen war das Einlegen der zweiten Ganges etwas widerspenstig. Die "Umölung" hat in der Hinsicht volle Verbesserung gebracht! Insgesamt fühlte sich das Getriebe etwas smoother an.

Hat Dir der Artikel gefallen? 11 von 11 fanden den Artikel lesenswert.

Mon Jan 08 01:12:11 CET 2018    |    Taunus1964

Da ich seit Geburt vom Ford-Virus infiziert bin durch meinen Grossvater, ich selber Besitzer seines letzten Fahrzeuges, (Ford Taunus 17 m Super, Jg. 1964) und selber noch Besitzer einer der wenigen Ford Mondeo, 2.5 i Ghia, Mk 1, Jg. 1995, 5-Gang, fand ich Deine Geschichte zum Abschied sehr rührend. Schön hast Du das geschrieben.


Bild

Mon Jan 08 08:30:04 CET 2018    |    7D-Fan

Sehr schönes Auto, vor allem das Schwarz steht ihm gut - aber auch der Kombi in Weiss in dem "sportlichen Exterieur" schaut sehr gut aus. Das Innenraumdesign - vor allem die Mittelkonsole - war nie so wirklich meins, aber die Geschmäcker sind Gott sei Dank verschieden :D

 

Ich hab mir beim Autokauf 2016 damals auch einen Mondeo angeschaut. War eine Fließheck-Limo aus 2008 mit dem 2.0 TDCI mit 140PS, auch in schwarz. Hatte ca. 90.000km runter und sollte 10.000€ kosten. Er hatte sogar dieses halb-Digitale Tacho-Display, was ich damals extrem cool fand. Klar, die heutigen Autos sind deutlich weiter, aber für 2008 war das doch innovativ. Der Wagen gefiel mir auch nach der Probefahrt sehr gut, nur war er etwas über meinem Budget, der Händler war etwas dubios und ich hatte mir unbedingt einen Volvo eingebildet (was sich nachher leider eher als Fehler rausstellte).

 

Wir hatten von 1999 bis 2004 auch einen Mondeo Kombi, allerdings einen ganz alten Mk1. Ich kann mich nur dunkel an ihn erinnern - es war ein 1.8 TDCI mit 90PS. Meine Eltern schwärmen auch heute noch von dem enormen Platzangebot, allerdings kammen bei ca. 160.000km diverse Probleme. Der Turbo machte manchmal schlapp, das Fahrwerk hatte irgendwas und die hintere Beleuchtung fiel zeitweise ohne Grund einfach aus. 2004 gaben wir ihn letztendlich ab und holten uns einen 2001er VW Passat. :)


Mon Jan 08 09:41:00 CET 2018    |    XG30_2000

@Taunus1964

Danke! Ich bin sehr offen, was Marken angeht (siehe auch meine Auto-Liste). :) Ford war bei mir bisher einfach echt gut oder ich hatte nie Pech. :)


Mon Jan 08 09:47:42 CET 2018    |    XG30_2000

@7D-Fan

Mir gefällt das Design auch bis heute sehr gut. Den Innenraum fand ich bei der Titanium-Ausstattung auch besser. So viel Kohle hatte ich aber nicht zur Verfügung, weswegen es "nur" ein "Trend" wurde.

 

Noch schicker finde ich den neuen Mondeo. Der neue Mondeo war anfangs auch klarer Nachfolger-Favorit - bis ich einen gefahren habe. Ich komme mit den Sitzen nicht klar im aktuellen MK5. Leider!


Mon Jan 08 09:48:53 CET 2018    |    Octy

Ich bin bei der Fehler-Recherche für meinen "Focus" öfters in Mondeo Foren gelandet. Zumindest der MK2 mit Dieselmotoren hatte definitiv Potential zum Desaster Auto, noch weit schlimmer als manch V50 Diesel.

Aber 80.000km sind ja noch gar nix, fahr mal >120.000 km mit einem Kübel, da trennt sich die Spreu vom Weizen :D


Mon Jan 08 09:50:56 CET 2018    |    XG30_2000

@Octy

Ich fahre eigentlich kein Auto über 100.000 km. Zu lange das gleiche Auto zu haben, ist auch langweilig. :)

 

Beim Mercedes dürfte die Haltedauer auch kürzer ausfallen. Ich habe schon in den ersten 4 Monaten 10.000 km draufgefahren. :)


Mon Jan 08 13:19:23 CET 2018    |    Fratzmobil

Hallo octy

Ich fahre meine Autos bis zum nimmerleinstag, so ist das aber Ford war bei mir als Transit immer ein zuverlässiges Auto. Bis auf Durchrostungen der Ladefläche . Hatte aber Selbst Schuld da die Beladung zu Einen Riss geführt hatte, der scharfkantig nicht gleich behandelt wurde. Ich habe jetzt nach ca. 720 Tausend Kilometern die Maschine, die noch läuft aus einem CX Break Diesel ausgebaut und will die Lagerschalen und Kupplung wechseln. Ich könnte dem treuen Lastesel, der in meinem ehemaligen Betrieb gute Dienste geleistet hat nicht entsorgen.


Tue Jan 09 11:21:03 CET 2018    |    Practicus

Persönliche Er-fahrungen aus 3x Ford Mondeo Turnier Diesel 2.0 TDCI, von 2000-2011, den letzten (Mod. Titanium in Octan-Blau / Petrol aus NL) nach 6 Jahren mit 225.000 km verkauft.

Motor (115 / 130 PS) & Schaltgetriebe - einwandfrei; völlig ausreichend im Drehmoment; angenehmer Diesel-Geräuschpegel; beste Verbrauchswerte ab km 32.000 (Durchschnitt 5,7 ltr/100 km)

Raumverhältnisse, Bedienung, Zuladung & Anhängelast - top!

 

Was letztlich fehlte für eine Fortsetzung mit Mondeo war schwache Traktion auf losem Untergrund - da wäre ein Heckantrieb besser gewesen.

Und wegen Allrad-Antriebes gefragt, mußte der Händler seinerzeit mit Bedauern auf die "Konzern-Tochter" Volvo verweisen, was dann schon wieder eine andere Kategorie war.

 

Die Nachfolger sehen von aussen vielleicht besser aus, aber die persönlich interessierenden Nutzdaten haben sich leider rückläufig entwickelt ...


Tue Jan 09 12:49:16 CET 2018    |    XG30_2000

Danke, Practicus. Mit dem KM3 habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Hatte einige von den Dingern. :)


Tue Jan 09 12:52:31 CET 2018    |    XG30_2000

Eine Ergänzung hätte ich noch:

Ich habe bei ca. 50.000 das Getriebeöl rausgeschmissen und ein Dexron III eingefüllt (Automatikgetriebeöl). Bei sehr kalten Außentemperaturen war das Einlegen der zweiten Ganges etwas widerspenstig. Die "Umölung" hat in der Hinsicht volle Verbesserung gebracht! Insgesamt fühlte sich das Getriebe etwas smoother an. :)


Tue Jan 09 13:00:15 CET 2018    |    XG30_2000

Noch etwas: An den Bremsen habe ich nie etwas erneuert (bis auf Bremsflüssigkeit). Die Bremsen hatten zum Schluss sogar noch ausreichend Material für weitere 20.000 km. Die Bremsscheiben hatten auch keine Unwucht oder Schlag - alles smooth! Sind also auf jeden Fall nicht unterdimensioniert. :)


Tue Jan 09 14:13:01 CET 2018    |    andyrx

Beim Mondeo finde ich das Platzangebot faszinierend...kaum einer in der Klasse der da mehr zu bieten hat.

 

bei dem Mondeo 3 den ich für Transportaufgaben nach Ungarn für unser Haus dort gekauft hatte habe ich ein Doppelbett samt Matratzen im Heck untergebracht....irre;)

 

...und das Fahrwerk bauen hat Ford auch drauf,egal ob beladen oder leer...immer gutmütig und komfortabel ist es eines der besten Fahrwerke seiner Klasse:cool:


Tue Jan 09 15:10:43 CET 2018    |    ZarAstra

Glückwunsch zu problemlosen 80Tkm, aber diese Distanzmarke ist ja nicht wirklich ein Maßstab für Haltbarkeit (auch wenn das Auto irgendwann langweilig erscheint). Junges Auto, wenige Kilometer über die Zeit sind nicht wirklich Herausforderungen und Anhaltspunkte für die Qualität eines Fahrzeugs. Ich fahre meine Autos solange es geht (also >200Tkm). Hier trennt sich dann die Spreu vom Weizen.

Gute Fahrt beim nächsten Mondeo(?).


Tue Jan 09 15:30:42 CET 2018    |    XG30_2000

@ZarAstra

Ja, ein Dauertest ist das nicht. Mehr kann ich aber nicht anbieten. :)

 

Der neue ich KEIN Ford mehr! Im aktuellen Mondeo kann ich ums Verrecken nicht sitzen. Ich weiß nicht, was sie da gemacht haben, aber die Sitze sind einfach scheixxe.


Wed Jan 10 13:35:52 CET 2018    |    Gmbhler

Ich bin eigentlich kein Ford Fan, aber deine Geschichte mit dem Auto gefällt mir sehr gut.

Hoffentlich geht der neue Besitzer gut um mit ihm..


Wed Jan 10 14:07:00 CET 2018    |    XG30_2000

@Gmbhler

Danke :)


Wed Jan 10 14:10:10 CET 2018    |    XG30_2000

Hier noch die schnelle Kostenaufstellung:

 

Wertverlust 11500

Benzin (hochgerechnet) 7280

Reifen 1200

Wartungen 720

Batterie 100

Antriebswelle 250

AHK 160

Radio 130

Versicherung 2070

Steuern 720

 

Summe: 24130

 

Das sind 0,301625 Euro pro gefahrenen Kilometer


Wed Jan 10 14:22:28 CET 2018    |    andyrx

ganz schön teuer so ein Auto wenn man sich die gesamte Aufstellung ansieht....den größten Posten,den Wertverlust,versuche ich dann doch sehr klein zu halten...:cool:

 

den Renault Laguna (17.500km) für 7900.- gekauft oder den Citroen C4 1,6 VTI Coupe als Tageszulassung mit 12km auf der Uhr für 9870.- in 2012 gekauft....da hab ich das schon mal minimiert;-)


Wed Jan 10 14:31:57 CET 2018    |    XG30_2000

Jau! Das macht den größten Posten aus. Dienstwagen müsste man gegenrechnen. Billig wird das auch nicht. :)


Wed Jan 10 15:56:21 CET 2018    |    XG30_2000

Komme beim Dienstwagen spontan auf 36.000 Euro für die gleiche Zeit. Ich habe ja leider einen Anfahrtsweg von 52 km zur Arbeitsstelle. Datt ist teuer. ;)


Wed Jan 10 16:06:14 CET 2018    |    andyrx

Dienstwagen lohnt eigentlich erst richtig mit Tankkarte...;)


Wed Jan 10 16:18:17 CET 2018    |    XG30_2000

Tankkarte wäre dabei, billig wird es trotzdem nicht, befürchte ich.

 

+ Jede Beschädigung am Dienstwagen muss unverzüglich repariert werden. Jeder selbtverschuldeter Schaden hat allerdings 1000 Euro Selbstbeteiligung. Mein Kollege hat für den Spaß im Jahre 2017 schon mal 2000 Euro abgedrückt. :) Da kommt Freude auf. :)


Wed Jan 10 16:27:40 CET 2018    |    Practicus

Tip meines damaligen Chefs wegen Anfahrtsweg von 50km:

Statt Dienstwagenregelung (Fiskus-Konditionen auf "Listenpreis") - die Vereinbarung einer sogenannten 'Car Policy'; d.h. monatl. zu versteuernde Pauschale (zB 800,- ) zzgl. steuerfreier KM-Pauschale auf Ausseneinsätzen für den/die Mitarbeiter/in im Aussendienst. Damit ließ sich persönlich eine ganz andere Rechnung abbilden.

Neuwagen ( Mondeo) rechnete sich bei 4-5 Jahren Haltedauer und 40' km / Jahr.

 

Vorteil für den Arbeitgeber:

* Entfall Kasko-Risiko der Versicherung bei Schäden

* kein Aufwand mehr für Fahrzeugmanagement (Tankkarte / Inspektionen usw.)


Wed Jan 10 16:49:46 CET 2018    |    XG30_2000

+ ich müsste ein Produkt aus dem VW-Konzern fahren. Ich weiß ja nicht! ;)


Wed Jan 10 16:59:54 CET 2018    |    Practicus

Bei einem fremdfinanzierten Dienstwagen aus dem Konzern läßt sich im Spektrum von "Simply Clever" bis "Vorsprung durch Technik" bestimmt etwas finden, was Sport und Familie vereinen kann :-)


Wed Jan 10 17:07:43 CET 2018    |    XG30_2000

Ähm ... nein!? Ich mag meinen Mercedes. :)

 

Wir haben ja auch schon einen VW im Haus. Das ist mehr als ausreichend, lehrt uns die Erfahrung. :)


Wed Jan 10 18:03:47 CET 2018    |    Practicus

:-) :-) ... stimmt! Mit Blick in's Profil zeigt sich's.

Falls das kein *-Dienstwagen ist - vielleicht geht etwas über eine andere Art der Regelung?

 

Toi,toi,toi


Wed Jan 10 19:58:04 CET 2018    |    XG30_2000

Danke, aber ich möchte nicht. Dienstwagen ist einfach nicht das Richtige für mich.


Thu Jan 11 20:57:28 CET 2018    |    HerrLehmann

Zitat:

Simply Clever

... Eher simply, als clever...

Ich weiß wovon ich rede... ;)

 

 

Ja wenn der Dienstwagen ein VAG Produkt sein muss, ist dies das Killerargument. :D

Bei den meisten Car Policity Vorgaben sind ja Exoten außen vor...

 

Ich vermisse auch meinen alten privaten Panzer.


Sat Jan 13 16:37:20 CET 2018    |    British_Engineering

Schön zu hören, dass der Mondeo die ganze Zeit bei dir so zuverlässig gelaufen ist. Ein Freund von mir fährt den Mondeo Mk IV mit dem Fünfzylinder Motor und sehr sportlicher Ausstattung. Er ist auch ein reichlich ambitionierte Autofahrer. Aber auch bei seiner forcierten Fahrweise gibt es fast keine Probleme mit dem Auto, das er jetzt schon seit neuneinhalb Jahren fährt. Er ist noch immer voll des Lobes über den Mondeo. Eigentlich wollte er ihn bei einem Kilometerstand von 150.000 verkaufen, doch diese sind seit einiger Zeit überschritten und es ist keine Rede mehr vom Verkauf.

 

Du bist ja ganz schön mutig, die Kundendienste quasi von Anfang an selbst zu machen. Aber klar, du weißt ja auch, was du tust. Ist ja nicht so, als wenn ich anfangen würde, alle Wartungsarbeiten an meinem Punto selbst zu machen. Das möchte ich weder dem Auto zumuten noch der Werkstatt, die dann alles wieder gradeziehen müsste.

 

Obwohl ich eigentlich keine schwarzen Autos mag, muss ich zugeben, dass der Mondeo Turnier in schwarz gut ausschaut. Der Freund von mir hat dieselbe Farbe - allerdings mit einer ganzen Reihe von rot abgesetzten Details im Innenraum.


Sun Jan 14 22:06:05 CET 2018    |    artkos

Wenn ich mir das bei Dir anschaue, muß ich doch mal pauschal mit meinem gegenrechnen.

 

Meinen TDCi 2.2 Ghia Kombi mit elektrisch verstellbaren Ledersitzen in schwarz, außen Lack schwarz metallic (wobei mir egal, nicht wichtig), habe ich kurz vor 218.000 km Bj. 5/2006, Ende 2012 einschl. neuer HU für 2650 € mit neuer Bereifung und neuer Batterie von einem Händler gekauft. Von da an, wie immer bei mir, alles selbst gemacht. Preis war im Verhältnis zu Fahrzeugen mit ca 50-60.000 weniger km extrem günstig von mir wegen der hohen Laufleistung runterverhandelt worden. Die Fahrzeuge mit 160-170.000 hatten meist im Preis noch eine 8 und mehr vorne stehen. Ich finde, einen guten Schnapp gemacht zu haben und sehe mich, selbst nach Jahren, bestätigt in meiner Entscheidung, die von manchen aus meinem Umfeld heftig kritisiert worden ist. Die meisten davon haben in dieser Zeit schon für 2 Neuwagen den Wertverlust weg zu stecken. Ich investiere lieber in meine Kinder und Enkel. :)

 

An normalen Verschleißteilen nur Öl, Filter und ein Satz Sommerreifen, einen Satz Winterreifen, die beiden Thermostaten, jetzt AGR, gegen einen sehr günstig geschossenen, ausgetauscht. Davor 1x AGR, Ansaugbrücke und jetzt aktuell noch einmal gereinigt, neue Dichtungen Ansaugbrücke für kleines Geld aus dem Netz von iiiba ba. Vor zwei Jahren den Mittelschalldämpfer u. Endschalldämpfer für unter 100 € erneuert. Dazu noch die Bremsbeläge vorne. Jetzt mache ich noch die Radlager und Koppelstangen vorne, die ich bereits vor einem Jahr für rund 110 € zusammen kaufte und wegen Zeitmangel doch hinauszögerte. Anschließend muß noch wegen Wechsel Radlager sicherheitshalber die Spur vermessen werden. Das wars.

 

Als erstes hatte ich noch eine wenig gebrauchte, abnehmbare Westfalia AHK für 190 € einschl E-Satz nachgerüstet und eine Lasterhöhung auf 2 to mit der Ummeldung auf mich eintragen lassen.

 

Nun hat er 316.000 auf der Uhr. Ist technisch nach der bald ausgeführten Reparatur immer noch voll auf der Höhe und selbst die Optik ist noch als gut zu bezeichnen. Von Verschleißteilen abgesehen, keine echten Probleme gehabt. Ja, er ist bald schon 12 Jahre alt und hat jetzt schon 316.000 km gelaufen, stimmt, na und? Mich stört´s nicht im Geringsten. Das einzige was mich stört, sind die Dumpfbacken, die auf den Supermarkt Parkplätzen nach kleinen Türeindrücken und Stoßstangenstreifen klammheimlich aus dem Staub machen. Nicht so gravierend, aber mittlerweile rund um. Wenn ich den Wagen nagelneu gehabt hätte, glaub, ich hätte jedesmal einen Tobsuchtsanfall bekommen, so relativiert sich der Frust, dennoch ein Verhalten, daß nicht akzeptabel bleibt und dazu noch strafbar ist. Ich stehe für eigenes Fehlverhalten auch ein und verabschiede mich nicht auf französich.

 

Keine Ahnung, was ich für ihn heute noch bekommen würde. Ist mir aber auch egal, da ich ihn fahre, bis ich den nicht mehr wirtschaftlich in Stand setzen kann oder die Dummwelt-Politiker mit blauer Plakette um die Ecke kommen. Habe den bewußt gewählt, weil er keinen DPF hat und trotzdem Euro 4 mit grüner Plakette und dazu noch ordentlich Bums. Die bei andern immer auftretenden Probleme mit dem Partikelfilter habe ich damit ausgeklammert. Was nicht da ist, kann auch nicht kaputt gehen oder für Ärger sorgen.

 

So betrachtet, bin ich bei der Km-Leistung beim Kauf ein hohes Risiko eingegangen. Wußte aber, daß er als Langstreckenfahrzeug vom Erstbesitzer lückenlos mit Belegen gewartet war und verließ mich bei der Besichtigung und Probefahrt, einschl. Sichtung aller Rechnungen und des Service-Heftes, auf meinen Sachverstand für Autos. Habe dennoch das Schlimmste für mich einkalkuliert und es wäre immer noch günstig geblieben, wäre etwas mehr an denkbaren Schäden aufgetreten.

 

Habe jetzt nicht akribisch alle Ausgaben gelistet. Da aber die Ersatzteile im Netz nach bestem Preis-Leistungsverhältnis beschafft wurden, war es bis hierhin durchaus überschaubar und mit einem Diesel-Durchschnittsverbrauch von 6,6 l/100 km habe ich zwar keinen Rekord gebrochen, bin aber sehr günstig von A nach B bei flotter Fahrweise gekommen. Damit habe ich im Extremfall, wenn er heute auf der Stelle die Grätsche machen würde, mit dem gezahlten Preis mehr als einen akzeptablen Wertverlust, ohne daß ich mich an irgendeiner Stelle ernsthaft hätte ärgern müssen. Die Vorteile des Autos hast ja selbst beschrieben. In diesem Preissegment sehe ich kein anders Fahrzeug, daß genauso bequem und geräumig ist. Günstiger hätte ich wohl auch kein anderes, genauso zuverlässiges und vielseitig nutzbares Fahrzeug die ganze Zeit nutzen können.


Mon Jan 15 10:57:17 CET 2018    |    XG30_2000

@British_Engineering

Danke! :)

 

So ein Service ist ja wirklich kein Hexenwerk! Das ist simpelste Technik an so einem Auto.


Mon Jan 15 22:01:11 CET 2018    |    Trackback

Kommentiert auf: andyrx:

 

Zuverlässigkeit--> Tops und Flops

 

[...]

 

Zum Thema Zuverlässigkeit habe ich auch immer wieder mal geschrieben:

 

Resümee zum Ford-Mondeo:

https://www.motor-talk.de/.../...was-wehmuetige-abschied-t6234366.html

 

Kleines Zuverlässigkeits-Desaster:

https://www.motor-talk.de/.../...ster-fahrzeug-volvo-v50-t6215768.html [...]

 

Artikel lesen ...


Tue Jan 16 00:59:13 CET 2018    |    XG30_2000

@artkos

Klar, es geht immer günstiger. Ich habe 20 Jahre lang Autos für nicht mehr als 4000 euro gefahren. Ich habe darauf einfach keine Lust mehr.


Tue Jan 16 10:48:59 CET 2018    |    artkos

Jeder macht seine eigenen Efahrungen und zieht für sich die Konsequenzen, ist ja auch gut so. In früheren Jahren hatte ich nach Ende der Studienzeit, zwangsläufig der Erwartungshaltung Anderer für Erfolg geschuldet, immer nur Neuwagen und damit auch keine wirklich besseren Erfahrungen gemacht, außer daß es deutlich teurer war, von wegen Garantieerhalt mit Fachwerkstattwartung. Ist zum Glück mittlerweile durch Gerichtsentscheidungen gelockert und es gehen auch freie Werkstätten. Eigenwartung fällt da meines Wissens nach nicht mit rein und Kulanz wird es wahrscheinlich auch nur bei Wartung und Reparaturen allein durch Markenwerkstätten geben. Ist mir mittlerweile wurscht, da ich nicht mehr gezwungen bin, aus beruflichen Gründen immer ein neueres Modell fahren zu müssen. Für mich war das schon immer reine Geldverschwendung. Mit meinem Modell, daß ich jetzt länger praktiziere, bin ich deulich günstiger und ohne jeglichen Verzicht gut Auto gefahren. Klar, nicht immer den aktuellsten Schnick-Schnack, beste Sounderlebnisse oder überflüssige Gimmicks dabei. Aber ganz im Ernst, braucht man das wirklich immer?

 

Jedoch bin ich genug Realist, eine Grenze zu ziehen, wenn der Aufwand höher werden sollte, als der Nutzen. Ein schrottreifes Fahrzeug zum Leben zu erwecken ist sicher möglich, für mich aber nur bei einer echten Oldtimerrarität nachvollziehbar. Dafür muß man aber ein Händchen haben. Mir fehlt das passende Gen dafür. ;)


Tue Jan 16 11:07:14 CET 2018    |    XG30_2000

Ich finde das auch völlig legitim und auch löblich, wenn man mit einem günstigen Auto lange und gut auskommt.

 

Schraube ja auch gerne, wenn's passt.

 

Mittlerweile muss ein Auto für mich aber möglichst viele Sicherheitsfeatures haben. Das hat ein älteres Auto einfach nicht. Mein Mercedes ist wohl schon recht sicher. Der Neue für meine Frau wird auch sicherer als der aktuelle Golf. (Automatische Notbremsung usw.) Habe mich damals dann doch geärgert, dass der Golf keinen "Front Assist" hatte.


Tue Jan 16 12:33:56 CET 2018    |    Fratzmobil

Ja ich bin noch so altmodisch, dass ich Sicherheitsabstand halte und ich bemühe mich diesen auch einzuhalten! Aber dann kommt irgendeiner der mir da reinrauscht, da er sich beim Überholen verschätzt hat. Sicherheitsfeatures was ist das? Electronic, die durch Kontaktschwierigkeiten fehlerhaft wird und mir Falschmeldungen anzeigt. Neulich ein BMW der neuen Bauart meinte sich in meine Lücke zu Quetschen und auch ich musste eine Vollbremsung machen. Es fehlte dann ein Haar aber wir sind nicht touschiert Er selbst war auf einen neuen Golf gerauscht. Mein Auto ist 46 Jahre alt. Ich war wirklich stinkig speziell die Erklärung über all die Leistungen des BMW.s Wenn meine DS nicht eine so gute Bremse hätte und den Standard eines Neuen Autos hätte, so die Polizisten wäre ich dem voll draufgeknallt.


Tue Jan 16 12:42:06 CET 2018    |    XG30_2000

Ich halte auch Abstand. Trotzdem gibt es immer wieder unvorhersehbare Situationen. Vielleicht hilft es auch mal. Ich bin jedenfalls der Elektronik gegenüber nicht abgeneigt.


Tue Jan 16 15:35:16 CET 2018    |    artkos

Nun, mit Elektronik steh ich von Berufs wegen nicht auf Kriegsfuß, habe aber meine Zweifel, daß alles Dauerstreßresistent gebaut wird, Geiz ist Geil sag ich nur. Und ob wirklich gute Programmierer dran waren, an jedes Szenario gedacht haben, darüber wage ich noch nicht einmal ernsthaft nachzudenken, denn ab und an fahre ich die ganz modernen Kisten und hab meine Mühe, auf die Schnelle alle Funktionen zu verinnerlichen.

 

Klar, eine Sache der Gewöhnung. Abstand halten, ja klar, das gelingt nur, dank seltsamer Zeitgenossen, immer weniger, dennoch probiere ich es immer wieder und es spielt keine Rolle, ob Auto alt oder neu.

 

Oft genug erlebe ich auf der Autobahn die wilden Jungen (manchmal auch die älteren, die mit eingebauter Vorfahrt), die links, rechts überholen, fast im Kofferraum hängen, Lichthupe für ihren Freifahrtschein halten. Dann, man mag es fast nicht glauben, habe ich in der nächsten Stadt so einen Hüpfer neben mir an der Ampel stehen. Was soll man da noch zu sagen?


Deine Antwort auf "Resümee zu meinem Ford Mondeo - der etwas wehmütige Abschied"

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