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Wed Jan 31 00:31:40 CET 2018    |    XG30_2000    |    Kommentare (46)

Audi 100 C3; Quelle: Wikipedia (CC)Audi 100 C3; Quelle: Wikipedia (CC)

Hallo liebe Lesergemeinde!

 

Inspiriert durch den aktuellen Artikel von @andyrx, habe ich mich erinnert wie das mit den ersten "Fahrversuchen" war. :)

 

Das erste Mal saß ich hinterm Steuer als ich ca. 8 Jahre alt war. Wir hatten unseren Skoda S100 und mein Vater hat mich auf den Schoß genommen. Ich habe gelenkt und er hat die Pedale bedient. Gemütlich und sehr langsam habe ich ca. 300 Meter - hinter dem dünnen Steuer des Skoda S100 sitzend - zurückgelegt. Mann, oh Mann, war das aufregend.

 

Das erste mal selbst gefahren bin ich in unserem Audi 100 (C3 Baujahr 1983, 1,8er mit 75 PS, Automatik) . Ich war 14 und mein Vater hat mich nachts auf einem großen privaten Platz fahren lassen. Ich habe das Auto ganz langsam bewegt. Es waren nur etwa 15 Minuten hinterm Volant, kam mir aber wie eine Ewigkeit vor. :) Ich hatte vor der Fahrt etwas Schiss. Schließlich war es ein riesiges Auto. Aber die Servo und die Automatik haben das Ganze zu einer leichten Übung werden lassen. Ich war völlig perplex, wie leicht sich so ein Koloss manövrieren lässt!

 

Richtig Fahren gelernt habe ich auf unserem Omega A (Bj. 87, 2.0-Maschine 115 PS, Schalter). Ich war 16 und wir kannten einen Bauern, der um seinem Hof zahlreiche asphaltierte Strassen hatte. Er erlaubte uns dort nachts herumzufahren. Kuppeln, anfahren, bremsen ... habe ich alles da einigermaßen gelernt. Bis zu meiner ersten Fahrstunde kamen sicherlich an die 20 Stunden "Übungsfahrten" zusammen. :)

 

Das Ganze Gefahre führte dazu, dass meine erste Fahrstunde etwas anders verlief als sie das üblicherweise tut. :D

Und was war so: Mein Fahrlehrer setzte sich auf den Beifahrersitz, ich saß hinterm Steuer. Er erklärte mir dann Handbremse, Fußbremse, Gas .... bla bla. Es hat eeewig gedauert und ich dachte nur "Mann, ich kenn' das alles! Können wir endlich fahren!?". Ich wollte es mir aber auch nicht anmerken lassen und habe brav und ruhig zugehört. Irgendwie dachte ich auch, dass er mir vielleicht etwas Neues erzählen würde. Aber nein, mir war das schon alles bekannt. :)

Dann sagte er ganz profan: "Dann fahr' mal los!". Ich startete den Motor des fast nagelneuen 1995er Golf TDI mit 90 PS, setze den Blinker, sah mich um, und fuhr aus der Parklücke. Kaum hatten wir 4 Meter zurückgelegt, brüllt der Fahrlehrer in einer WAHNSINNSLAUTSTÄRKE "NEEEEEEEE!! Da haben wir einen Schwarfahrer erwischt!!!!! Einen Schwarzfahrer!!!". Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie mir da die Pumpe ging! Ich wäre fast kollabiert! So eine ScheiXXe! Das war zu viel des Guten. Letztendlich fand er es aber gut, dass ich die Basics schon konnte. :D

 

Den Golf habe ich übrigens gehasst! Ich bin im VW-Ländle aufgewachsen. VW war allgegenwärtig und es hat mich einfach angewidert. Mein Vater fuhr damals einen 88er Fiat Tipo DGT, den ich super fand. Ein erfrischend anderes Auto bei all' den VWs um einen herum. Absichtlich habe ich immer wieder nicht richtig ausgekuppelt, damit es kracht beim Einlegen eines Ganges. Mein Fahrlehrer - ein VW-"Evangelist" - ist jedes Mal an die Decke gegangen. :D Das hat mir dann noch mehr Spaß gemacht. :)

 

 

Wie war es bei Euch? Wer von Euch saß schon mal vor der offiziellen Fahrschulfahrt aktiv hinterm Steuer? Wie habt ihr es erlebt?

 

 

 

Viele Grüße

XG

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Wed Jan 31 00:53:00 CET 2018    |    nick_rs

Auf dem Schoß sitzend fahren durfte ich schon seit ich denken kann. Neben dem Haus der Vernwandschaft auf dem Land gab es ein großes Firmengelände, außerdem unzählige Waldwege. Ich durfte dort sehr oft lenken und saß wohl bei fast jedem aus dem Dorf mal auf dem Schoß und bin dessen Auto gefahren, bestimmt auch weil ich immer wenn wir dort waren darum bettelte :D. Das Highlight war das Polizeiauto des Dorfpolizisten, dass ich lenken durfte. Ein Vectra A. Davon gibt es auch ein tolles Foto im Bilderalbum. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was ich im Kindergarten zu erzählen hatte :D

Das erste mal alleine ans Steuer durfte ich glaube ich mit 13 auf einem Aldi Parkplatz mit unserem Mondeo. Theoretisch kannte ich mich schon bestens mit Autos aus. „Kuppeln? Kein Thema für mich!“ :cool: denkste! Mein Vater hat mich einfach mal machen lassen und ich dachte mir beim einkuppeln, so ungefähr Halbgas braucht man dazu schon. WRRRRUUUMMM.

Ich war beeindruckt wie feinfühlig Gas und Bremse waren. Mehr als ein paar Runden waren aber nicht drin.

Mit ungefähr 15 war ich dann dafür zuständig, das Auto von der Straße in die Garage und wieder raus zu fahren. Wenn Mutti noch trödelte fuhr ich schonmal den Wagen vor :D

Ab dem 16. Lebensjahr verbrachte ich dann jedes Wochenende auf dem Verkehrsübungsplatz; weil spaßig ;D


Wed Jan 31 02:24:28 CET 2018    |    andyrx

Sind doch schöne Erinnerungen ;)


Wed Jan 31 08:52:25 CET 2018    |    pico24229

Das erste mal lenken durfte ich im Urlaub, wahrscheinlich war ich da ungefähr 8-10 Jahre alt, unseren 325eta.

Später dann das erste Mal richtig fahren einen Opel Corsa Mietwagen (Corsa C?) auf einem Waldweg, das hat mir aber nicht viel gebracht und war sehr kurz. Mein vater hat mir das auch leider nicht so richtig gezeigt, genauso wenig kurz vor Beginn des Führerscheins.

Dafür konnte meine frau schon 1A fahren, allerdings auch Automatik, als sie in die Fahrschule gekommen ist :)

Super günstig wurde es dadurch aber auch nicht , weil das Fahrschulsystem in D mmn großenteils Abzocke ist.


Wed Jan 31 09:43:14 CET 2018    |    Goify

Mit 6 Jahren saß ich das erste mal auf dem Schoß von meinem Vater und durfte den Trabbi über Feldwege lenken. Dann fuhr ich das erste mal wieder in der Fahrschule und das ging eigentlich ganz gut. Nur mit dem Spurhalten hatte ich anfangs Probleme, weil ich in der A-Klasse (nur erste Fahrstunde), nicht so richtig wusste, wo ich gerade hin fahre (daher fahre ich jetzt C-Klasse mit Stern auf der Haube).


Wed Jan 31 10:01:14 CET 2018    |    PIPD black

Ich dürfte als kleines Kind öfter mal bei Vaddern oder Verwandten auf dem Schoß das Auto aus oder in die Garage fahren. Später dann auch auf der "Idiotenwiese" wie sie regional genannt wurde. Das war kein offizieller Verkehrsübungsplatz, wurde aber geduldet. Nach der Wende war das dann Geschichte.

 

Ich glaube, mit dem Trabbi bin ich das erste mal selbst gefahren, nachdem ich den Lappen hatte. Zuvor mit unserem 1,6-er Ford Escort Diesel. Der fuhr ja allein los.;)

 

Der Trabbi war das "Fahrschulauto" in unserer Familie. Erst mußten wir uns darauf beweisen, bevor wir andere Autos fahren durften. Der hat vielleicht gelitten.:eek:

 

Aber auch schon vorher hatte ich ihm eine verpaßt: 1988 bekam wir noch einen neuen Trabbi. Oft wurde der Trabbi einfach nur aus der Garage gerollt. An jenem Tag saß ich am Steuer und wollte das Auto für Muddern so positionieren, dass sie direkt losfahren könnte. Also schlug ich das Lenkrad beim Rausrollen ein......leider einen Tick zu früh. So verewigte sich die Garageneinfahrt am Lampenring und andersrum. Vaddern war zwar nicht begeistert aber verständnisvoll. Hat den Schaden dann auch fix behoben und innerhalb kürzester Zeit war nix mehr zu sehen.:)


Wed Jan 31 10:02:53 CET 2018    |    Dynamix

Beim Auto war es wirklich erst mit der ersten Fahrstunde, dafür habe ich beim Rollerführerschein schon mal auf dem Hof geübt um ein Gefühl für die Balance und all das zu bekommen.

 

Wobei ich das Auto beim ersten Mal auch nicht abgewürgt habe.


Wed Jan 31 10:04:32 CET 2018    |    Goify

Beim ersten Mal habe ich es auch nicht abgewürgt, dafür aber diverse mal bei anderen Fahrstunden. Zwar nicht oft, doch aber so oft, dass es mir peinlich war.


Wed Jan 31 10:38:24 CET 2018    |    nick_rs

Das selbe bei mir. Anfangs habe ich nie abgewürgt, aber je näher die Prüfung kam desto öfter. Zum Glück in der Prüfung nicht.


Wed Jan 31 10:44:11 CET 2018    |    XG30_2000

Ging mir auch so. Bei den ersten Fahrstunden lief es gut. Dann ich eine Zeit lang immer wieder "abgewürcht". Zum Schluss ging es.

 

Heutzutage geht's auch. ;)


Wed Jan 31 10:48:24 CET 2018    |    PIPD black

Ich hab immer nur die blöde Honda für den 80-er Schein abgewürgt. Weil die vorher keiner gefahren ist, war sie immer kalt und noch mit Choke zu hantieren. Leider aber nicht so einfach zu dosieren wie an meinem S51 oder später dem Trabbi. Und dann stand man da und trat und trat und trat.....irgendwann übernahm dann der Fahrlehrer. War ja sein Moped.;):p


Wed Jan 31 13:04:16 CET 2018    |    Schlawiner98

Lenken durfte ich auf den Feldwegen hinter unserem Grundstück schon als ganz Kleiner, ab meinem dritten Geburtstag etwa. Das waren dann auch die unterschiedlichsten Autos: Opas Audi 80 B4; Mitsubishi Lancer, Mazda 323f und Honda CR-V meiner Eltern, ein E36 316i eines Bekannten und und und...

 

Richtig gefahren bin ich dann das erste mal mit dem Yaris meiner Mutter (anbei ein Foto des Rennwagens :D), als ich etwa 13 Jahre alt war. Zuerst gab es etwa eine viertel Stunde lang Trockenübungen mit ausgeschaltetem Motor: Kupplung, Gas und Bremse blind finden, genauso die Gänge 1-3 sowie Rückwärts :D Ach, was habe ich mich bei den ersten Fahrversuchen bescheiden angestellt. Auf dem hässlichen Balken im digitalen Kombiinstrument immer die "perfekte" Drehzahl zum Anfahren im Auge gehabt, Kupplung kommen lassen, Auto rollt los und sofort Gas weg -> Auto aus... Mein Vater hatte echt seine Mühe zu Beginn, später klappte es aber schon ganz gut :D


Bilder

Wed Jan 31 15:39:07 CET 2018    |    Fordlover1975

Peugeot 504 bei Papa aufn Schoß so 1979 rum, selbst bewusst geübt und gefahren Anfang der 90er, Mazda 626 GD Fliessheck Scalter 90 PS, ein Geschoss im Vergleich mit dem Fahrschulauto mit 75 Dieselpferdchen.


Wed Jan 31 15:53:45 CET 2018    |    British_Engineering

Mein erster Fahrversuch war 1991 auf dem Gelände eines Kieswerkes mit einem Volvo 360GLT. Das Fahrzeug gehörte dem Vater meines besten Freundes. Mein "Fahrlehrer" war dementsprechend mein bis heute bester und wichtigster Freund, der etwas älter ist als ich und damals schon seinen Lappen hatte.

 

Das Anfahren mit dem Volvo fiel mir relativ schwer. Ich habe den Wagen unzählige Male abgewürgt. Das Schalten ging erstaunlich gut. Mit dem zielgenauen Lenken hatte ich auch keine Probleme. Der 360er Volvo war ein Exemplar ohne Servolenkung und ich war wenige Monate später in der Fahrschule total erstaunt, wie leicht sich doch manche Autos lenken lassen.

 

Mein Vater hat mich als fünfjährigen Knirps mal in unserem damaligen VW Käfer auf den Schoß genommen und lenken lassen, aber ansonsten wollte er von Schwarzfahren auf irgend einer abgelegenen Straße oder einem Privatgelände nichts wissen. Der Vater meines Freundes wunderte sich, dass sein eigentlich schneeweißer Volvo am Abend des "Fahrtrainings" auf dem Kieswerksgelände (wir kannten dort jemanden und durften dort in einem bestimmten Bereich fahren) so staubig war. Daraufhin haben wir dann erzählt, dass ich meine ersten Fahrversuche gemacht hatte. Er hat es mit Humor genommen.

 

Einige Jahre später bekam mein Freund den 360er GLT ganz offiziell von seinen Eltern vererbt. Ich bin das Auto dann noch mehrmals als stolzer Führerscheinbesitzer gefahren.


Wed Jan 31 15:56:05 CET 2018    |    XG30_2000

Cool, @British!

 

Es gibt nur einen einzigen 360er bei mobile:

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=253712473


Wed Jan 31 18:25:31 CET 2018    |    HerrLehmann

Zitat:

fast nagelneuen 1995er Golf TDI mit 90 PS

Ja tosche... ;)

 

Hatte erst den alten 75PS td und dann den TDI. Im Frühjahr 1995...

Vorher hatte ich Fahrversuche mit einem ganz nackten (Radio ohne Kassettenschacht!!!) Polo C mit einem Verwandten unternommen. Außerdem habe ich natürlich unseren Fiat Tempra auf abgelegenen, aber öffentlichen Strassen bewegt zur Übung.

 

PS Der verlinkte 360er Volvo ist der Hammer... :cool:


Wed Jan 31 20:31:20 CET 2018    |    XG30_2000

Dann dürften wir ähnlich alt sein, Herr Lehmann. :)

 

Ein Kumpel von mir hatte einen 340er damals.


Thu Feb 01 08:14:34 CET 2018    |    Trottel2011

Zu erst durfte ich schalten. Vatern sagte immer 'jetzt den 3.' oder 'den 4. bitte' und da ging es mit K app 8 Jahren mit beiden Händen an den Schaltknauf des Lettland Sherpa ran.

 

Erst als ich mein Führerschein machen sollte, habe ich im Vorgaroten das Anfahren, Kuppeln, usw. geübt. Eigentlich nix wildes.... Bis mein Bruder mir ein Floh ins Ohr setzte mein Auto (kein Lappen aber schon ein Auto :D) mal über die Feldwege zu scheuchen. Habe ich gemacht - 1x. Hatte meinen Spass, das reichte aber auch.

 

In der Fahrschule dann den Golf V 1.9TDI mit 5 Gang Getriebe gehabt. Das Auto war so bescheiden. Aber ich sollte, wegen meiner eleganten Fahrweise und meunerwartet ruhigen Art zu schalten auch andere Fahrschüler kutschierrn. Getriebe Reißer saßen bei mir öfters in meiner Fahrstunde. Statt am Getriebe zu reißen habe ich den Knauf langsam und ohne Druck bewegt. Da war mein Fahrlehrer immer begeistert von. Dass ich genug Kupplungsübung hatte, wusste er aber vorher, habe das gleichvgesagt ;) Daher war die erste Fahrstunde nicht nur lenken, blinken, und stillsitzen, wie es die anderen Schüler hatten. Ich solle komplett alles machen... Was auch klappte :D

 

Naja, das ist mittlerweile 11 Jahre her... Wie die Zeit verfliegt. Das schönste dran: nach der Prüfung fuhr ich sowieso Automatik für die ersten Monate um normale Fahrerfahrung zu sammeln. Dann kam mein ei ziger Schalter bisher gefolgt von 4 Automaten :D Zwischendurch will ich schalten aber dann komme ich in den typischen Bremen Umzu Stau rein und bin froh wieder Automatik zu haben :D


Thu Feb 01 08:54:55 CET 2018    |    Goify

Zitat:

Daher war die erste Fahrstunde nicht nur lenken, blinken, und stillsitzen, wie es die anderen Schüler hatten. Ich solle komplett alles machen... Was auch klappte :D

Das gab es so bei mir nicht. Es wurde sofort losgefahren und direkt gleich mal durch den Berufsverkehr quer durch die Stadt. Es gab auch keinen Parkplatz um erst mal zu üben, sondern direkt das erste Einsteigen ins Auto war auch die erste Fahrt von ca. 25 km Länge.


Thu Feb 01 09:11:39 CET 2018    |    Trottel2011

Vielleicht lag es am 'alternativen' Fahrlehrer der sowieso sehr 'belohnend' war. Hast du toll gemacht. Feines Abbiegen. Hast du toll gemacht. Und dein Einparken. SUPER! ;)


Thu Feb 01 09:46:06 CET 2018    |    Diesel73

Ich war ca. 4 Jahre alt, Pappa mich aufn Schoß genommen und ich hielt stolz das dünne Bakelitlenkrad von unserem Opel Kadett Kombi.

 

Pappa hatte nen Jagdschein, so dass wir endlos durch den hiesigen Wald kurven durften. War Mitte der 70er, da hats eh keinen gestört.

 

Meine ersten Erfahrungen also gleich im Gelände. :)

 

Ein paar Jahre später das Gleiche, nur mit einem Feuerwehrauto. Also LKW.

Die hiesige Freiwillige feierte immer Anfang Mai hier auf nem Hof ihr Feuerwehrfest. Und wenn die Kollegen alle schön dicke waren, rein in die LKW, die ganzen Blagen mit und ne Runde durch den Forst gedreht.

 

Die Jungs vorn, die Mädels hinten.

 

Ja, Kuchen! Aber nicht mit mir. 1. Ich mit vorne, 2. Ich will ans Steuer!

Feuerwehrmann mich aufn Schoß genommen und halt lenken lassen. Ging prima. Ich fands einfache als mit dem PKW, weil ich keine Motorhaube vor mir hatte, sondern punktgenau sehen konnte, wo ich hinfuhr.

 

Tolle Zeiten :D.


Thu Feb 01 11:56:00 CET 2018    |    Golf_Bilbao_WOB

Wie dumm ist die Story bitte?

Weil er so viele VW gesehen hat, und dabei anscheinend als Jugendlicher genau deswegen seinen Verstand verloren hat, hat er die Kupplung nicht richtig getreten um das Getriebe zu schädigen.

 

Und den Bullshit schreibt man dann ganz ans Ende, damit es sich auch jeder merken kann.

Warum schreibt man sowas auf? Es soll doch um etwas postives gehen.


Thu Feb 01 12:07:50 CET 2018    |    Retrotyp

Das erste Mal Lenken durfte ich auch mit 3 oder 4, 'nen Passat 35i und einen Golf 2... Ich frage mich, woher meine Verbundenheit zu VW kommt... ;)

 

Selber fahren durfte ich den Civic EJ9 meiner Mutter dann mit 14 immer Sonntags auf dem Parkplatz vom Extra-Markt. Mit 15 ging es damit dann ab zum Verkehrsübungsplatz.

 

In der Fahrschule hatte ich einen Polo TDI 9N2, mit dem konnte ich anfangs überhaupt nicht umgehen. Vom drehmomentschwachen 1.4 Liter Civic in einen 1.9er TDI mit 240 Nm umzusteigen, war schon ein Wort. Da habe ich anfangs immer zu viel Gas gegeben, zumal man so einen TDI schon im Standgas anrollen lassen kann.

 

Das beste waren dann aber meine AB-Fahrten. Gleich bei meiner ersten AB-Fahrt bin ich hinter einem LKW auf die dreispurige AB aufgefahren und hab mich vergewissert, dass niemand auf der Mittelspur kommt, um dann zum überholen anzusetzen. Im Rückspiegel war weit, weit weg ein Auto ganz links zu sehen, sonst war alles frei. Ich blinke also, Außenspiegel und Schulterblick und ziehe dann rüber. Als ich schon neben dem LKW fahre, blicke ich sicherheitshalber nochmal in den Rückspiegel und sehe das Porsche 911 Cabrio mit geschätzen 200 Sachen auf die Mittelspur wechseln. Instinktiv habe ich das Gas durchgetreten, der Porschefahrer hat uns definitiv übersehen! Eine halbe Sekunde später brettert er hupend links an uns vorbei, da hat mein knapp 70-Jahre alter Fahrlehrer die Fassung verloren und ihn nach allen Regeln der deutschen Grammatik verflucht. Der Schock hatte bei uns beiden gesessen, den Rest der Fahrt verbrachte ich auf der Rechten Spur.

 

Als wäre das nicht genug, habe ich mich bereits auf meiner zweiten oder dritten AB-Fahrt wesentlich selbstbewusster gefühlt. Mein Fahrlehrer hatte das Magnetschild auf dem Dach gegen einen Magnetstreifen am Heck ersetzt, damit ich "auch mal schneller als 130 fahren darf." Gesagt, getan: auf die unbegrenzte AB gefahren und nach 1-2 Km habe ich mich hinter einen damals nagelneuen 5er BMW gehängt. Ich habe es nicht darauf angelegt, besonders schnell zu fahren. Den Sicherheitsabstand einhaltend habe ich aber nicht gemerkt, dass der BMW immer schneller wurde, bis er mir schließlich davonfuhr. Ein Blick auf den Tacho verriet mir dann auch, warum: 180 km/h! Vmax!! Ich ging sofort vom Gas, mein Fahrlehrer sagte nichts. Dann wanderte mein Blick zur Temp.-Anzeige: fast 120 Grad.

 

Viel zu langer Rede kurzer Sinn: Ja, ich habe während einer Fahrschulstunde mal eine Pause am Rasthof machen müssen, weil mir wegen meines Bleifußes fast die Karre übergekocht wäre! :D


Thu Feb 01 12:12:38 CET 2018    |    Goify

Retrotyp, na da war aber das Thermostat beim Fahrschul-Polo defekt.


Thu Feb 01 12:19:22 CET 2018    |    Retrotyp

Kann gut sein, der stand dann auch eine Weile in der Werkstatt. :D Ich durfte dann zwei Mal einen 1.4er Benziner Cross-Polo mit Wandler-Automatik fahren. Das war dann auch der Grund, warum ich überzeugter Schalter-Fan bin.


Thu Feb 01 12:22:10 CET 2018    |    XG30_2000

@Golf_Bilbao_WOB

Was soll ich nur zu diesem Kommentar schreiben?

 

"Ich war jung und brauchte kein Geld" ? :)

 

Würde ich heute nicht mehr so machen. Bin ja jetzt selbst Golf-Besitzer. :D War halt noch die No-Future-Generation. :)


Thu Feb 01 12:44:00 CET 2018    |    beamerfan

Das erste mal am Steuer war mit 9 auf Papa´s Schoß im Mitsubishi Galant mit 75PS auf Straßen wo eh kaum jemand Fuhr. Dann immer wieder auf Befehl vom Beifahrersitz aus Schalten (jetzt den 3. Gang rein; jetzt den 4. Gang rein). Mit 11 durfte ich auf den gleichen Strecken das erste mal unseren Honda Accord mit 115PS selber fahren... :-) Dann immer mal wider mit den Autos die wir so hatten (Daihatsu Cuore 44PS; Honda Civic 109PS; Opel Corsa 45PS; Rover 200 75PS VW Passat 90PS).

Mit 15 hat mir mein Dad das Moppedfahren beigebracht auf einer Simson SR50. Wer damit zurechtkommt kann alles Fahren, sagte er zu mir. Das stimmt auch! Kurz darauf fing ich mit dem Moppedführerschein Klasse 4 an... Fuhr dann zwei mal mit der Simme zur Fahrschule (Theoriestunden)... :-) Zum Schulabschluß bekam ich einen brandneuen Peugeot/Sachs Speedfight LC - mit dem ich auch die Fahrstunden absolvierte - von meinen Eltern geschenkt. Führerschein musste ich selber bezahlen, vom ersparten Taschengeld und Gehalt als Zeitungsjunge (Wochenzeitung austragen). Der Führerschein kostete damals (1998) ~ 600,-DM!

Danke für alles Mama und Papa!

 

Die erste Fahrstunde war cool... Da ich den Moppedschein schon hatte durfte ich gleich in den Berufsverkehr... Der Fahrlehrer fragte mich natürlich ob ich schon mal Auto gefahren bin. Antwort war natürlich NEIN! Gedacht hab ich mir dann noch "nur gestern Abend".

Fahrlehrer fing dann an mit Kupplung Bremse Gas usw... Dann durfte ich losfahren. Nach ungefähr 15 Min im Berufsverkehr meinte er " Die Schwarzfahrer sind mir immer die liebsten. Na wenigstens muss dann mein Fahrschulauto nicht so leiden und ich kann mich entspannt zurücklehnen." Gemeckert hat er immer weil ich den Schaltknauf immer nur mit drei Fingern durch die Schaltgassen flutschen hab lassen, und weil ich immer einhändig (mit Ellbogen am Fenster) die 20 Mindestfahrstunden runtergerissen hab... "Dass du mir bei der Prüfung nicht so fährst..." :-)

Der Führerschein hat mich 2000,- DM gekostet. Den durfte ich selbst bezahlen...

 

War eine schöne Zeit damals...

 

Zum 18. Geburtstag bekam ich von meinen Eltern dann mein Traumauto geschenkt. Papa´s 8 Jahre laten Passat 35i mit 90PS! War somit mein zweites erstes Auto... Hatte mir mit 17,5 Jahren einen 17 Jahre alten Audi 100 (wie oben im Bild) ohne Tüv von meinem Arbeitskollegen gekauft. Kaufpreis war 1,-DM! War ein 4 Gang mit 1,8l Vergaser und 75PS...


Thu Feb 01 12:59:23 CET 2018    |    ANBOJA

Na ja, ich bin Jahrgang 70 und habe bestimmt 30 - 40 tkm vor meinem Führerscheinbesitz mit dem Auto zurückgelegt.

Landmaschinen habe ich schon als Kind bewegt, Auto gefahren bin ich etwa ab 14, 15 Jahren, aber immer mit Einverständnis und im Beisein meines Vaters ;-) Sogar längere Strecken (300 - 400km) über die Autobahn zu Verwandschaftsbesuchen o.ä. durfte ich dann mit 16, 17 Jahren fahren und er saß daneben. Durchaus auch mit beladenen Anhängern usw..

Gefahren bin ich mit 2CV, Käfer, VW-Bus, Peugeot 305, VW-Passat, Opel Rekord, ....)

 

Ab 16 hatte ich dann auch den Führerschein für die damals begehrten 80-er.

 

Mit 17 habe ich mir ein altes Motorrad restauriert und ab und zu bewegt.

 

Es war damals einfach eine andere Zeit, heute wäre das undenkbar.

Meine Tochter wollte ich ab und zu mal fahren lassen als sie langsam ins Füherscheinalter kam, aber die hatte viel zu viel Schiss schwarz zu fahren....

 

Mein Fahrschulauto war übrigens ein Golf II, Benziner, ich glaube 75 PS.

 

Geschadet hat mir das Ganze übrigens nicht, ich bin nie erwischt worden, habe aber bis heute auch weder mit Auto noch mit Motorrad einen Unfall verursacht .


Thu Feb 01 13:02:50 CET 2018    |    XG30_2000

@ANBOJA

Auch eine Art "Begleitetes Fahren"! ;)


Thu Feb 01 13:05:21 CET 2018    |    Ascender

Zitat:

Mit 6 Jahren saß ich das erste mal auf dem Schoß von meinem Vater und durfte den Trabbi über Feldwege lenken.

Tausche den Trabi gegen einen dunkelroten Skoda Favorit, und du hast meine erste Fahrerfahrung in einem PKW. ;)

Es war das Firmenauto meines Vaters. Damals sehr ungewöhnlich, weil wir ja "Wessis" waren.

1994 sind wir mit dem Auto, welches er sich von der Firma ausgeliehen hatte, nach Griechenland gefahren. Dort durfte ich auf abgeschiedenen Feldwegen auf dem Schoss meines Vaters lenken. :)

 

Mit acht Jahren durfte ich dann während der Fahrt die Gänge in dem grünen Audi 80 B4 2.0 E meines Vaters einlegen, musste also immer darauf achten ob er die Kupplung trat und ob ich eher rauf- oder runterschalten sollte.

 

Mit 12 dann das erste mal selbst Pedale bedient und gelenkt im Audi A4 B5 1,8T auf einem abgesperrten Parkplatz (Firmengelände).

Dann folgte leider sehr lange Abstinenz und das ungeduldige Warten auf den 18. Geburtstag.

 

Bin dann mit 18, ca. zwei Wochen nach Führerscheinerwerb und dem besagten A4 B5 nach Griechenland gefahren. :D So ein Gefühl der Freiheit. War das geil.


Thu Feb 01 13:19:29 CET 2018    |    XG30_2000

Ich habe meinen Führerschein an meinem Geburtstag gemacht (praktische Prüfung). Den "Lappen" habe ich also direkt in die Hand gedrückt bekommen. ;)

 

Danach bin ich drei Tage lang nicht Auto gefahren - habe mich nicht getraut. :)


Thu Feb 01 15:08:11 CET 2018    |    Goify

Ich hatte meine praktische Prüfung an einem Dienstag und Geburstag erst am Samstag. Aufgrund eines Fehlers drückte mir der Prüfer den Schein gleich in die Hand. Mir war bewusst, dass ich noch nicht fahren darf und habe auch gewartet. Am Mittwoch ruft früh die Polizei an und erklärt zähneknirschend, dass ich erst ab 0 Uhr an meinem Geburtstag fahren darf. Mensch war das lustig.

Samstag dann mit Papas Golf (in meinem Profil) und er auf der Beifahrerseite, das Umland erkundet. Bester spruch von ihm: "Hier kannst du den vierten Gang drin lassen und das Drehmoment nutzen". Wir reden hier von 95 Nm! :D


Thu Feb 01 15:19:03 CET 2018    |    Schlawiner98

Also anders herum, als in der Werbung mit dem Fiesta? :D


Thu Feb 01 20:42:31 CET 2018    |    newt3

bei mir war's mit einem daihatsu cuore von meiner mutter. also so mit das kleinste auto was es damals gab.

dreizylinder 41ps. mit vaddern aufm feldweg. nunja gas und kupplung das wollte erstmal gelernt sein.

leergewicht 640kg.

 

so richtig kapiert hab ich es nicht mit dem kuppelt - für mich wäre es klar sinnvoller gewesen mir die technische funktionsweise einer kupplung zu erklären als einfach stumpf 'kupplung kommen lassen" "leicht gas geben".

ständig abgesoffen die karre.

 

erste fahrstunde dann einige zeit späte klappte das aufeinmal.

golf III 1.9td aaz. ganz schöne rumpelkiste.

danach folgte direkt ein renault megane1 mit 1.9td. der fuhr sich schon ganz anders als der golf aber war auch gleich wieder ärgerlich anders beim einparken usw. irgendwann war dann auch ne delle am neuen renault aber ein glück nicht von mir.

irgendwann hatte ich meine überland-, nacht-, autobahnfahrt weg und dachte jetzt soll er mich doch langsam mal zur prüfung anmelden. nunja, von einem tag auf den nächsten hieß es dann mein fahrlehrer ist im urlaub.

was hab ich da gekozt. hab gesagt ich möchte weiter fahren und bin doch eigentlich schon prüfbereit.

 

dann gab es 3 stunden bei einem anderem fahrlehrer auf einem golf iv tdi.

danach die prüfung. der prüfer kam verpätet - ganz toll fürs lampenfieber.

als führ dann fuhren haben prüfer und fahrlehrer haben die ganze zeit gequatscht.

erdbeben in der türkei gab es da grade. was hat mich das gequatsche genervt und so richtig mitreden sollte man ja zwecks ablenkung auch nicht.

irgendwann war die prüfung dann vorbei. komischerweise nicht am startort. ich sollte dann noch zum startort zurückfahren. toll - möchte man doch eigentlich gar nicht. als frisch gebackener führerscheinhinhaber einen prüfer und einen fahrlehrer umherkutschieren.

als der prüfer dann raus war nochmal das gleiche: der fahrlehrer meinte ich solle nun zur fahrschule zurück selbst waren. das hab ich dann verweigert. ist er dann gefahren - recht zackig sportlich.

 

den daihatsu bin ich mit führerschein dann glaub gar nicht mehr gefahren. da gabs dann schon den twingo1. das war ne hassliebe. die karre war praktisch, viel platz für 4 leute, verschiebbare rückbank, faltdach.

neigte sich aber immer blöd in die kurve, die bremsen fahren auch echt mies bzw die reifen einfach tabletten und ohne abs. für die autobahn totaler rotz und wirklich sparsam war er mit dem 1.3er 54ps motor auch nicht.

 

was mich richtig ärgert ist die umstellung von klasse 3 (7.5t) auf klasse b(3.5t). es gab noch einige in meinem jahrgang die konnten klasse 3 machen.

 

meine nächste führerscheinerfahrung war dann beim bund. BCE.

am ersten tag den mercedes 1017 ohne anhänger.

ab zweitem tag dann mit anhänger (jawoll anhänger heißt das und nicht hänger).

natürlich alles im straßenverkehr.

->ich fand das echt verantwortungslos! von jetzt auf gleich ins kalte wasser. nunja, unfälle gabs ein glück trotzdem keine. irgendwer hatte mal nen verkehrsschild mitgenommen - passiert.

 

unser fahrlehrer dort war defintiv der lustigste von allen. war auch der einzige mit radio im bw lkw.

ständig durch schleswig gefahren - immer mit anhänger. war gar nicht so leicht.

und landstraße tempo 60 man hatte das geführ die karre versetzt sich ständig um einen meter links rechts.

 

alles gewohnheitssache. irgendwann konnte man diesen 2achsigen anhänger (mit lenkender achse) sogar einparken. klar einweiser war pflicht und eigentlich seine aufgabe die lenkbewegungen passend aber hin und wieder wurde es auch nur mit sicherungsposten geübt.


Fri Feb 02 08:30:23 CET 2018    |    Bochumer81

Ich lass meinen Sohn in der Waschstraße immer auf den Schoß. Irgendwie kommen dann auch immer die Finger ans Lenkrad.

 

Ich durfte früher immer das Auto starten. Irgendwann wollte ich auch schon mal den Gang einlegen, blöd nur das ich dann ausgestiegen bin um meinen Vater ans Steuer zu lassen. Zum Glück blieb es bei einem Satz ins nichts.

 

Später hat mich dann ein Arbeitskollege mal an Steuer von Sattelzug gelassen. Waren zwar nur ein paar Meter auf dem Firmengelände, aber ganz schön aufregend fürs erste mal.

 

Ansonsten bin ich nie schwarz gefahren, aber mein Vater war öfters auf dem Übungsplatz mit mir. Mein Fahrlehrer sagte auch öfters, ihr seid doch schon mal alle gefahren. Das lag nicht daran das wir gut waren, er glaubte es uns einfach nur nicht das wir es noch nie probiert hatten.


Fri Feb 02 21:54:55 CET 2018    |    topgreen

02.02.18 Top Green

 

Bin 1952 geboren, war schon ne andere Zeit.

hatten in den Fünfzigern einen Goliath-Lieferwagen, das Dreirad , und durfte bei Vater auf dem Schoß mal am Rad drehen. Hab dann in den 60ern mit unsrem Opel-Rekord Kombi auf Hof und Seitenwegen (auf dem Land ging das, Dorfscheriff war mit Fahrrad unterwegs) meine Runden gedreht.

1969 Fahrschule im VW-Käfer. Kollege und ich beide über 180 cm mit den Knien über dem Lenker weil Lehrer schon älter und selbst die Pedalerie bediente. Mein Lappen hat damals 380,-- Mark gekostet im dritten Lehrjahr mit 88,-- Mark.

jetzt fahre ich als Rentner meinen 90er Golf 2 GT Spezial mit einem Hauch Wehmut an eine andere Zeit


Fri Feb 02 23:14:30 CET 2018    |    MITSUBISHI_FREAK

Bei mir ist es erst 1 Jahr her!! :D Daher ist die Erinnerung noch gut da :rolleyes:

 

Ein ''Schwarzfahrer'' war ich zwar nicht, auch wenn ich vorher mit unserem Jeep auf einem Feld durch ein paar Schlammlöcher gefahren bin, aber geübt mit der Kupplung habe ich in der Garage an meinem Projektauto. Das ist wohl die beste Kupplung die ich nach so einigen Fahrzeugen hatte. Schleifpunkt komplett mittig, Druckpunkt genial, Getriebe butterweich und doch knackig. Und das bei einem mittlerweile 22 Jahre alten Pajero. :p

 

Na gut, vor der ersten Fahrstunde, am 17. Februar letzten Jahres war es ziemlich aufregend für mich. Bei mir lief es ähnlich ''hier ist die Kupplung, da ist das Gas bla bla''' Kannte ich als Schrauber natürlich auch schon alles, aber das gehört ja dazu. Lediglich die modernen Hilfsassistenten waren mir bislang relativ unwichtig und ich lernte sie da erst richtig kennen.

 

Nachdem mir von meinem Fahrlehrer alles erklärt wurde, ging es los. Wir waren wahrscheinlich noch gerade bei den Schaltern für Blinker und Abblendlicht, die ich auch kannte, und plötzlich hieß es ''Dann fahren wir mal los!''.

 

Ich fuhr aus der Einfahrt heraus, war schon ziemlich glücklich so einen tollen Anfahrversuch gemeistert zu haben ''Danke, lieber Diesel'' :D und plötzlich stand ich da, am Ende der Einfahrt, die Straße war frei, circa wenige hundert Meter näherte sich ein LKW und ich denke mir ''jetzt bloß nichts überstürzen, wir haben Zeit, so dass ich ganz entspannt herausfahren kann''.

 

Nachdem der LKW vorbei fuhr wollte ich schon losfahren, plötzlich kamen Unmengen an Autos im Nachmittagsverkehr. :mad: Mein Fuß zitterte auf dem durchgetretenen Kupplungspedal, den Gang wollte ich nicht rausnehmen, da der Diesel sich dann automatisch abschaltete.

 

Circa 5!!! Minuten hatte es gedauert bis ich endlich auf die Straße fahren konnte!! Den Fuß konnte ich dann wieder entspannen, bis der zweite Gang kam und auch schon der Weg zur Landstraße. Ich muss sagen, die Strecke nutzte mein Fahrlehrer schon seit Jahren und das hat seinen Grund, man hat dort seine Ruhe und kann sich schon mal ans Auto etwas gewöhnen.

 

Etwas später ging es auch Richtung Stadt, mit 50 auf einer 100er Strecke. :rolleyes:

 

Nach einer Zeit ging es dann auch schon und ich hatte mich etwas an den A4 gewöhnt. Es gab noch immer Situationen die mich stressten, aber das legte sich mit der Zeit.

 

In der ersten Fahrstunde wollte mir auch jemand reinfahren, kam in der Kurve auf meine Straßenseite! Solche Deppen erlebe ich heute leider auch noch.

 

Na nun gut, auf jeden Fall schaffte ich beide Prüfungen beim ersten Mal und fuhr in dem Jahr schon einige, verschiedene Fahrzeuge und würde mich auch als guten Fahrer einschätzen, dem aber hin und wieder noch die Erfahrung fehlt. ;)

 

Wenn's endlich klappt, habe ich in kurzer Zeit auch mein erstes eigenes Auto zugelassen, an dem ich schon seit ein paar Monaten schraube und oft genug Rückschläge hatte. Eigentlich das Dritte, denn der Zweite war von mir durchrepariert, aber ich hatte keine Lust mehr und der Erste ist noch immer das große Projektauto, wo mir bislang die Zeit fehlte. :)

 

Ein paar Zeilen später, habe ich euch mal meine noch gute Erinnerung an meine erste Fahrstunde geteilt.


Sat Feb 03 11:09:57 CET 2018    |    XG30_2000

So viele tolle Geschichten! Danke! :)


Sun Feb 04 11:56:27 CET 2018    |    Tsucht

Das erste Mal selbst gefahren?

 

1991 als 10 jähriger - im Ascona meiner Eltern - auf unserer Streuobstwiese :D


Tue Feb 06 15:09:20 CET 2018    |    Marodeur

Das erste mal die Hand am Steuer hatte ich beim alten Taunus meines Vaters.

 

 

Aber nur eine Hand von der Beifahrerseite aus damit er sich eine Zigarette anzünden kann. :D


Deine Antwort auf "Damals .... das erste Mal am Steuer eines Autos!"

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