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Skywalker-66

Mobile mit Benzin

19.01.2020 19:45    |    Skywalker-66    |    Kommentare (1)

Volvo 850 Kombi 10 Ventiler

 

der Volvo 850 Kombi, mit seinem 5-Zylinder und 10 Ventilen, ist ein stattliches Automobil!

Es war nur ein Versuch, auf der Suche nach einem "Daily Driver", sollte es etwas haltbares sein.

 

Denn ich benötigte meine Freizeit, für den Aufbau von meinen Saab 900 CC.

Dieser Volvo 850 sollte Teiletransporter werden.

Eine Überlegung war, den 850er vielleicht noch mit einer Anhängerkupplung zu bestücken.

Doch die Anhängerlast gebremst, war mir zu knapp 1800 kg.

Bei der Rechnung bin ich von 600kg der Autotrailer, 1400kg das KFZ ausgegangen, sollte das Kfz schwerer sein ist es total vorbei!

Am liebsten habe ich noch Reserven in der Anhängelast!

 

Nach einer technischen Inspektion wurden einige Teile erneuert, der Zahnriemen (Satz komplett) Zündkerzen und Luftfliter, Ölwechsel mit Filter.

Dann folgte noch eine umfangreiche Innenraum Reinigung mit einem Nass-/Trockensauger, wurde eine Reinigungslösung/Seife/Waschmittel aufgesprüht und mehrmal ausgesaugt. Dabei hat sich der Schmutz der Jahrzehnte verabschiedet, in der Form -> einer schwarzen Brühe!

 

So stelle ich mir vor, wie ein Gebraucht KFZ zu behandeln ist!

Da mein Tochter, im Grundschulalter, auch mit mir fährt wir haben es gern sauber, so ist es sehr viel angenehmer.

Mittlerweile kann ich behaupten, das ich nicht nur die Inspektion technisch, bei meinen "Guten Alten" Neuzugängen mache, sondern stets auch eine umfangreiche Innenreinigung.

 

Woher ich das habe, ich glaube durch "TopGear" die TV Sendung vom BBC in dem wurden Gebrauchte, nach überbleibseln der Nutzer untersucht.

Vom gedrehten Nasenschleim, über Blut, fand sich oft alles an Körperflüssigkeiten, beider Geschlechter im Fahrzeug. Aber manchmal fanden sich auch Staubreste von Drogen in den Teppichen.....viel Spaß bei einer Kontrolle mit Spürhund!

 

Der Volvo 850 ist ein tolles Automobil und macht nach über 20 Jahren einen soliden Eindruck, vielleicht hatte ich auch besonderes Glück?

Denn ich hatte einen von den "Reichen", den Volvo fuhr vor mir, der Junior eines Fabrikanten von Wandfarben (seit 1798 besteht diese) dadurch war ein kompletter Satz Bilstein-Dämpfer rundrum eingebaut.

Bei lösen der Türverkleidung um "die Führungssteine" des Fensterheben zu tauschen, entdeckte ich "MacAudio Boxen", dazu lag noch ein fettes vierfaches Kabel mit "gold"Steckern, unterbrochen durch Buchs für Sicherungen, im Kofferraum, zur Reserveradmulde.

 

Dann die Rädersätze 4x Winteralus mit Fulda in 15 zoll und einmal SommerAlus "Culumbas" in 16 Zoll mit 205/50R16 in perfekten Zustand.

 

Nur das Radio, war wohl wieder zurück getauscht, zum Volvo original mit Cassetten-schacht.

 

Ein Kfz Bj. 1995 mit Front- Airbags, aber auch schon mit Sidebags vorn, seitlich von den Sitzen zur Tür hin, das "SIPS" oder war es "WIPS" gegen "HWS" = Hals-Wirbel-Syntrom hat sich bei mir bewehrt! Aber dazu später....

Dieser Volvo hat ein "ABS" und ein Fahrsicherheits System "ESP" der Alarm wurde totgelegt das war OK.

 

Dieses Fahrzeug versteht zu überzeugen, meine Gedanken waren, "den hätte ich damals mal neu kaufen sollen" echt wertig!

Doch in 1995 hatte ich nur den BMW 525TDS touring und den Mercedes T250 (W124) in der Auswahl, es wurde dann ein sehr chic Espace (Phase 2) mit 2,2liter Benzin E mit nur 7,5 liter /100 Km. Tolles Auto/Fan damals ;-)

 

Die beste Fahrt mit dem Volvo hatte ich, von Frankenberg bis Köln, an der Sieg entlang oder Sauerland?

Berg und Tal, Kurven hoch und runter - die Bilstein Dämfer hatten was zutun, eine super Straßenlage!

Dabei hatte ich noch einen Extra Winterrädersatz montiert mit Michelin Alpin Reifen auf Stahlfelgen die liefen auch Spitze.

 

Ja später, auf dem Weg nach Kiel, in einer Baustelle auf der A7 in Höhe Hannover, fuhr dann ein Volvo S60 hinter auf.

Die Dame hat es nicht mehr geschafft, Ihren Volvo zu stoppen dieser war 60cm kürzer....

Bei dem Volvo 850 Kombi, gab es eine Delle im Heckdeckel/Kofferraumklappe und eine Druckstelle in der Heckschürze.

Mal faktisch betrachte ist natürlich ein PKW hinten immer stabiler wie vorn!

 

Mein Volvo und ich konnten, fast ohne Probleme, die Fahrt fortsetzen. Die Scheibenwische sind ausgefallen! Was das mit dem Aufprall zutun hat???

 

Verkauft habe ich Ihn so wie er war, ohne TÜV mit Lieferung "freihaus" bei all den Kaufinteressenten, hörte ich von Begeisterung bis hin zu "der kann nix nur 10 Ventile"

Aber wie immer reicht ein Käufer!

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01.09.2019 23:48    |    Skywalker-66    |    Kommentare (7)

Hallo Leute, (Jetzt geändert, ergänzt mit dem Stand 01.2020)

 

wie ich schon in meinem BLOG "Saab 900" angekündigt hatte, ging es weiter!

 

Ein günstiger Kauf entpuppte sich als grenz-wertig.

Der Traum vom "Saab 900 turbo 16S", mit Aero-Beplankung - ein "must have" - hatte sich gefunden.

https://i.ebayimg.com/00/s/NzIwWDk2MA==/z/cU8AAOSw-xhda7Hb/$_10.JPG

Dieser stand am Wegesrand und war in Kassel gelaufen, gekrönt mit Neidgravuren und von Baumblühten abgebildete Kräusel im Lack, auf dem Dach, zeigten mir deutlich die Spuren wie es um dieser Stand.

 

 

Doch was sollte schon passieren, hatte ich doch eine Werkstatt mit einem echten Saab-schrauber an der Seite?!

Simon der Grieche, ein Urgestein in der Saab Szene von Kassel....vermittelte/verkaufte diesen Wagen und stellte eine Expertise für diesen aus....

 

Nach der Probefahrt, fiel mir der brutale Antritt auf, wenn der Turbo einsetzte Pfiffen die Reifen....

Sehr schöner Sound, nicht zulaut und kerniges Brummen. Ein kurze Fahrt in Richtung Kaufungen, ca. 20 km.

Simon und ich sprachen durch was zutun ist, für den TÜV und die Zulassung und los ging es....

Das war im Sommer 2015, am ende der Saison ging der Saab in seine Garage.

 

Als neuer, stolzer Besitzer stellte ich meine Bilder, von diesem Wagen in das Saab-Forum und es zeigte sich, für die Foren-Leute eine Auffälligkeit die ich mit meiner "Rosaroten Brille" wohl übersehen hatte.

 

Einen Keil im Spaltmaß, der wohl da nicht üblich ist, deutete auf einen schweren Eingriff hin, ein Unfallschaden? Katastrophe? Ja, so war es....

 

Also wurde beim Verkäufer eine Einigung ausgehandelt, mit "dem Griechen" wurde eine für mich tragbare Lösung gesucht.

Nicht nur eine reine kosten/nutzen Rechnung, denn das Vertrauen zum Händler hat dabei schaden genommen.

Meine Entscheidung nach langem hin und her: " Der Saab sollte bleiben, das positive überwiegt, für mich immer noch...."

 

Im Frühjahr 2016 ging es in die Mietwerkstatt zum Ölservice und ein neuer Kühler, Zündspule, Benzinfilter, Zündkerzen, Luftfilter, Pollenfilter, sowie eine gründliche Innenreinigung mit dem Nass-/Trockensauger, alles in Eigenleistung.

Danach wurde die Saison gestartet. Dazu hatte ich mich entschieden, eine bogenförmige Neidgravur, auf der Motorhaube zu übermalen mit einem "HÄGAR".(siehe Bild)

 

Eine Fahrt auf der A49 in entspannter Fahrt nach Kassel war herrlich. Wie schafft doch so eine Auszeit von sechs Monaten, eine Begeisterung beim fahren und ein Glücksgefühl.

 

Der Rückweg von Kassel auf der A 49 verlief in Teilbereichen etwas zügiger.

In der Höhe von Fritzlar, plötzlich eine Veränderung im Fahrgeräusch, Leistungsabfall.....der Motor ging aus....

Lies sich aber wieder starten, lief aber deutlich angeschlagen rau. So schleppte der Saab, uns nach Hause. https://i.ebayimg.com/00/s/NzQ5WDk5OQ==/z/Lc8AAOSwnzBda7K1/$_10.JPG

 

Es folgte eine Ursachenforschung, der Wagen wurde in der Garage abgestellt und ich lud mir einen Sachverständige ein.

Die Diagnose, mit hilfe eines Endoskop war zusehen was da wohl im argen liegt, ein Kolbenfresser auf zwei Zylindern.

Also was größeres, die Hoffnung auf eine schnelle Wiederherstellung war dahin.

 

Eine noch nicht vorgesehene Renovierung stand jetzt an, dabei kann die Instandsetzung des Motores gleich mit erledigt werden.

To Do - Liste: Karosse, Motor, Getriebe und die Übersetzung muss länger

 

Dazu wurde der Wagen, "leer geräumt", die Garagen-/Standräder wurden montiert.

 

Erste Arbeiten waren Eis gestrahlen

es folgte Schweißarbeiten 30 Jahre und 300.000km gehen nicht ohne Spuren am Blech vorbei.

In Deutschland wird ja gut gesalzen im Winter!

Die Motor-revision wurde gleichzeitig gestartet, Teile jagt und die Anfrage bei einem Motorbauer, ergab:"Es gibt keine Kolben mehr.."

Diese Aussage der üblichen Teilezulieferer, war ein Schock? Doch das brachte mich nur dazu noch umfangreiche herum zuschauen, das wurde belohnt, ich fand noch welche!

 

1.Übermaß und 2.Übermaß in "NEU" Geschmiedete Kolben mit Kolbenringen im Set.

 

Beim Getriebe ging es auch weiter: Dazu startete im Saab-Forum (Saab-cars) eine Nachfertigung des 8er Primär, denn eine längeren Übersetzung für das Getriebe stand auf meiner Wunschliste.

 

Im Saab-Forum konnte man viel lesen über ein legendäres 8er Primär* - doch selten war es zu finden.

Es wurden vom Saab Werk nur ca. 2500 stück hergestellt und verbaut. Im Saab-Cars Forum ist eine Nachfertigung gestartet in noch kleiner Auflage wurden 8er-Primär* Zahnräder durch fachkundigen "Forumianer" nachgefertigt. (*Der Heilige Gral der Saabszene)

 

Es trafen bei mir ein, Dichtsätze, Anlaufringe, Ventile, Steuerketten mit Zubehör, Revidierter Turbolader (Garrett 03), Getriebe-Dichtsätze

 

Rückschläge durch "semi" Professionelle Arbeiten des "Karosseriebauers" Alles dauert zu lange, der Zeitplan für 2017 war geplatzt.

Der Motorbauer aus Göttingen die Firma Wienstroth besorgte Ventile und ich konnte sehr viele Teile über meine Saabkontakte finden aber auch über Skandix, Scanimport, Polar-parts

 

Dann gab es einen Brake beim "HÄGAR", es geht alles zu langsam, ausser beim Motorbauer. Denn die Fertigstellung des 1.Motors zeichnete sich ab. Der 1. Motor wurde so genannt weil ein 2. Motor dazu kam.

 

Neue Strategie....was man einmal kann, mit diesem Aufwand müsste auch für ein zweites nich ganz so umfangreiches Projekte reichen?

 

Es gesellte sich mittlerweile ein zweiter Saab 900 turbo 16S dazu. ( das "Rennerle" so wurde der von seinem Vorbesitzer genannt) mit Rest TÜV...also unbedingt vorziehen?!

 

Auch dieser hatte seine Probleme mit der Maschine, hier sind drei Turbolader (3Stück) kaputt gegangen. Ein Ersatzmotor hatte er schon besorgt, der Motor aus dem "Rennerle" war ausgebaut und lag daneben.

Dabei verlor der Vorbesitzer Jens die....Motivation, wer kann das nicht verstehen? Wir kennen uns schon vier Jahre und bewunderte immer seinen "S16" das lies überhaupt erst meinen Bedarf entstehen, damals.

Wir einigten uns auf einen Tausch, denn Ihm gefiel ein Motorrad von mir, wir waren schonmal soweit und damals hat es für Ihn nicht gepasst, jetzt aber wohl schon.

Ein Tausch kam dem Budge des wieder herrichtens von zwei "Saab 900 turbo 16S" sehr entgegen, denn Geldmittel sind auch mal endlich. So sah es gar nicht so schlecht aus es zu Schultern.

 

Bestandsaufnahme: Das "Rennerle" mit TÜV sofort bereit weil hier nur der Motor mit Getriebe rein muss. Beim Abgleich stellte sich heraus das an diesem Wagen alle Bauteile aus dem Jahr 1987 sind, alle! Jetzt habe ich meinen neuaufgesetzten Motor nach geschaut auch der ist mit dem Herstellungsdatum, ebenso wie das Getriebe, alles aus 1987.

 

Das "H" rückt damit in greifbare Nähe, denn die Erstzulassung mit 1989 ist dann auch schon 30 Jahre in 2019 zurück.

"All in" wie beim Roulett der Motor neuaufgesetzt mit Schmiedekolben, Fein gewuchtet, Kurbelwelle neu geschliffen und beschichtet, Ventile neu, Zylinderlaufflächen geschliffen und gehont, der Zylinderkopf geplant, der Motorblock neu abgedichtet.

Das Getriebe im Forum Workshop demontiert, geprüft und neu abgedichtet, dazu mit dem 8er Primär gestückt, zurück mit mir nachhause.

Die Montage konnte in 2018 beginnen, hier bei habe ich mich an Saab Baron in Kassel gewandt.

Er hat das zu meiner Zufriedenheit umgesetzt , der junior hat es mit dem Vater zusammen gemacht.

Was für eine Spannung es war wie Ostern mit Weihnachten zusammen, er wurde fertig! Ich konnte Fahren, zunächst mal schön einfahren, sachte und bis zum nächten Ölwechsel.

 

Es wurden bis zum 31.10.2019 genau 19.000 Km gefahren vonmir mit dem "Rennerle" in schönsten Lack mit Leder, Stahlschiebedach elektrisch, RadioCD mit Sound, die Ausstellfenster mit dem Schiededach stellen eine ausreichende Abkühlung in den Heissen Sommern von 2018/2019 da.

 

Was bleibt für den "Hägar" ein 2. Motor der noch fertiggestellt werden muss, ein startklares Getriebe mit 8er Primär, seine ausgebaute Leder-Ausstattung in "Buffeloleder" was auf den Einbau in 2020 wartet - er wird ein bissle heißer mit einem größeren Turbolader und Redbox Steuerung fährt er mit erhöhtem Druck das Getriebe ich besser gelagert dazu.

Es hat sich ein Kontakt ergeben mit Gasparatos aus Hamburg bei Flughafen Rennen in Nordhessen Kassel-Calden er wird beim "Rennerle" die Einstellung optimieren und für den "Hägar" sprechen wir noch ein paar Sachen durch, was bei dem Sinn macht.

 

Die Frage ist auch ob ich den Hägar zulasse, oder für Rennen herrichte, oder mit Straßenzulassung für Rennen? Was wird dann mit der Leder Ausstattung? Der Innenhimmel ist auch perfekt es wäre zu schade, den auszubauen, also schauen wir mal?

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24.12.2018 14:48    |    Skywalker-66    |    Kommentare (6)

Der Saab 900 in seiner ursprünglichen Form ein Klassiker polarisiert.

Das Design ist seit den 70er Jahren des zurückliegenden 20.Jahrhundert kaum verändert bis in die 1993 gültig.

Es gibt Limousine (Sedan), das Cabriolet, Combi-Coupé, letztere Variante war für mich immer der "Saab 900"

 

Die ersten Jahrzehnte meiner Automobilen Zeit fand ich den schrullig, doch mit der Zeit hat sich das geändert.

Wieso? Durch meinen ersten Volvo habe ich wohl mal geschaut was die Schweden noch so gebaut haben. Da kam der Saab auf den Plan, eines stand jedoch gleich fest es muss ein Coupé werden, wenn!

Der erste Versuch mit der Materie, wurde ein Saab 900 CombiCoupé mit 2,1liter 16v Injektion, mit 100 KW oder auch 136 PS

 

In der Farbe dunkelblau Unilack, ein Schiebedach mechanisch und elektrische Fensterheber gab es, sowie die Ausstellfenster hinten.

Winterräder auf Stahlfelgen und vier Alufelgen von Saab original - mit uralt Reifen

Dieser Saab 900 hatte einen neuen Himmel eingezogen bekommen dazu eine Innenbeleuchtung mit LED.

Die Veloursitze waren verschmutzt und fleckig, der Teppich war stark verschmutzt, das hat mich nicht geschreckt - wegen des günstigen Preises

Dann habe ich diesen Wagen zunächst weg gestellt über den Winter, im Frühjahr ging es dann zur Sache.

 

Mein Plan war von vornherein: Die Sitze raus und den Teppich raus, zum reinigen dazu hatte ich mir einen Nass-/Trockensauger gemietet (Profigerät)

Was kam da für eine "Suppe aus dem Stoffen" schwarz-braun war der Dreck in der Brühe gebunden. Der schmutz aus Jahrzehnten!

Dann noch etwas Finish für alle Teile die mir in die Finger gerieten

Neue Farbe für die bereits dunkelmetallic lackierten Alufelgen, neue Reifen 15 zoll in 185er breite

Was folgt war noch ein Technik Paket der Pflege: Zündkerzen, Öl-mit Filter, Getriebe Öl, Luftfilter, Pollenfilter, Scheinwerfer Wischerle neu bestückt.

 

Dann mit einer geborgten Poliermaschine und Polish/Schleifpolier Politur den Lack auf poliert. schön nass/feucht, danach ein toller erster Glanz es folgt noch eine Behandlung mit Carnauba-Wachspolitur

Hier noch ein paar Bilder

Wie fuhr sich dieser Saab? Sehr gut, die Sitz Position war ergonomisch genial - weil Ermüdungsfrei, der Motor sparsam und doch spritzig/flott

Der Versuch mit einem Saab 900 war sehr positiv, ein schönes Automobil! Auf dem Weg von Kassel nach Saarbrücken konnte der Saab seine Qualitäten beweisen, mit seinem Tachstand von 340.000 km kein Neuwagen mehr, kennt er eher so einige Wege schon? Meine Frau hatte bedenken das ich damit ohne Panne, irgendwo hin komme. Wie sich zeigte zu unrecht, dieser Saab war in seiner Zuverlässlichkeit kaum zu schlagen.

 

Und doch war er "der Versuch", "das Ziel" war ein anderer Saab 900, mit Turbolader und diesem 16 Ventil-Zylinderkopf. Jetzt war ich mit der Saabszene etwas vertraut, auch durch das Forum Saab-cars.

Und so hielt ich Ausschau nach einen "Turbo"es wurde einer im schwarzen Lack, mit RedBox (APC Steuergrät) und großem Turbolader

Noch stehen beide auf dem Hof, doch der 2,1 Sauger sollte mich verlassen um Platz zu haben und weil Ihn vielleicht Jemand zu schätzen lernt? Ein junge Frau mit Ihrem Freund kam und Sie hat den Blauen Saab 900 CC 2,1 liter gekauft.

Mir blieb der Turbo

 

Den Saab 900 Turbo "S16" >Aero<, mit "Super Aero Alufelgen" fuhr ich so fast ein Jahr. (Eine Saison von 05-10)

Was diesen Wagen ausgezeichnete hat, war eine brutale Leistungsentfaltung, die Fronträder fanden kaum halt, drehten durch sobald der Turbo richtig loslegte.

Der Grund für diesen Irrsinn fand ich dann, in einer zukurzen Übersetzung! Das Primär war zu kurz gewählt, wie ich später nach dem Ausbau sah, war es ein 4er Primär von einen "Sauger"

 

Im Forum geisterte die Theorie, von der Existenz einer Kleinserie durch Saab, von einem 8er-Primär, für diese Leistungsstarken Saab Turbos mit Redbox APC. doch davon wurden nur 2.500 Stück gebaut.

Die waren natürlich nicht mehr zu bekommen. Es war wie die Suche nach dem "heiligen Gral"der Saabszene

 

Auch das 7er Primär war nicht mehr so einfach aufzutreiben.

Also was tun?

Das Primär sitzt am Getriebe (Ovales Gehäuse) und verbindet das Getriebe mit dem Motor darüber, über drei Ketten, auf zwei Zahnrädern (oben/unten) mit je drei Zahnkränzen, auf diesen laufen drei Ketten, die Ketten werden von einem hydraulischen Kettenspanner gespannt.

Seegeringe halten die Zahnräder auf den Wellen. Details aus dem Getriebe Workshop (GWS in Abensberg) bei Gerd B. dem "Saab-Getriebe GURU"

 

Im Frühjahr 2016 gab es dann leider nur eine Fahrt, über die Autobahn A49 und zurück passierte es.....

.........auf den letzten Metern, kurz vor der Heimat, einen Motorschaden - Kolbenfresser auf zwei Zylindern! Nur durch ein Endoskop zu sehen...

 

"Tabula rasa" - alles zerstört, Platz für neues, oder erneuertes - die Analyse beim zerlegen brachte es an den Tag - Öl-Mangel durch eine verschlissene Ölpumpe nach 300tkm

 

Der Start eines Projektes - Bericht wird folgen!

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25.07.2017 20:31    |    Skywalker-66    |    Kommentare (6)

Ich besaß einmal einen Citroén XM, mit der schönen Pallas Ausstattung, in schwarzem Leder mit echt Holzfurnier Leisten.

Aus dem Baujahr 1991 mit gepflegter Technik, durch eine alte Citroén-Werkstatt gewartet. Von einem Oberstudienrat gefahren, bis zu seinem Ruhestand.

Dann war dieses Automobil plötzlich übrig und stand am Wegesrand, auf dem Grundstück wohl noch. Damals ein Grund für mich mal zu klingeln.

Um zu fragen was mit dem Fahrzeug wohl ist und ob es zum verkauf steht.

Es stand nicht zum Verkauf! Weil viel zu alt und viel zu teuer, aber was damit werden soll, war noch nicht so klar.

 

Sieben Wochen nach meinem Besuch bekam ich einen Anruf....und fuhr beim nächsten Besuch in der Nähe, vorbei. Es gab einen kurzen Technik check und wir schauten gemeinsam nach Zubehör vom Wagen und räumten die persönlichen Sachen aus dem Wagen.

Jetzt war es meiner, ich holte den Wagen 14 Tage später ab, mit dem Trailer.

 

Doch die Materie Citroén, mit dem XM, war mir noch nicht vertraut, ich suchte nach Lektüre und fand nach kurzer Suche, in meinem "Oldtimer-Markt Fundus" eine Ausgabe mit einer Kaufberatung, für dieses Modell.

Der Wagen stand nun bei einer Mietwerkstatt, in meiner Nähe und wartete auf meine genaue Begutachtung. Was tun mit diesem Wagen? Ohne TÜV, mit desolatem Lack und was macht die Technik? Die Technik sah gar nicht so schlecht aus, was braucht es für den TÜV? Na dann schauen wir mal nach dem Trockeneis strahlen.....

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25.07.2017 20:25    |    Skywalker-66    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: 100, 5 Zylinder, Audi, C3/44, Oldtimer, Quattro, Sport, Turbo

Audi 100 Quattro sport 2,3 turbo bj. 1990

 

Dieser Audi aus dem Jahr 1990 ist schon Feuerverzinkt, aus der Quattro Reihe ein echtes "Piêch-Kind"

Die 80er Coupés sind längst dem erschwinglichem Preisen entschwunden, doch so eine Limo geht nicht die steht noch im unteren Preissegment, komisch.

Unbegreiflich!

Es fand sich ein Junger Audi Kenner der dieses herrliche Automobil zu sich nahm.

 

Es war ein sehr gut ausgestatteter Audi Quattro Turbo, in der "Sport Ausstattung -Variante" wie in den Bildern zusehen ist.

Indiz Sitzbezüge Velour mit der Aufschrift "Quattro" die Gurtrolle in Fond mittig, die Ausgestellten Radläufe gab es ab Werk - siehe Typenschild

 

Doch es war nie meiner, was für ein schönes Automobil eine in Not geratene Familie konnte etwas durch den Verkauf geholfen werden, immerhin.

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25.07.2017 19:57    |    Skywalker-66    |    Kommentare (67)    |   Stichworte: KS, KS 80, Zündapp

Wer kennt die noch?

ks80wcks80wc

Da war Sie die KS 80 „watercooled“ von Zündapp,

 

meine habe ich gebraucht gekauft, mit Selbstgebauten Koffern, aus Sperrholz und Sturzbügeln, alles sehr praktisch aber nicht schön.

 

Mit 16 Jahren hat man selbstverdientes Geld, dieses wollte man möglichst sinnvoll einzusetzen und das kam dabei raus.

Jahre lang habe ich Rasen gemäht und gejobbt um die Kohle für den Führerschein und für ein Moped zusammen zu kriegen.

 

Wie fuhr man(n) damit na wie alle, immer Vollgas was geht.

Diverse Sturz-Erfahrungen folgten logischerweise, denn aus Fehlern lernt man!

 

Was lernt man? In allen Situationen absteigen und heil zubleiben dabei, immer eine Hintertür offen halten.

Oder einen Notfallplan haben.

Sturzteile waren meist die starren Blinker, Seitendeckel, eine Frontschale, ein Spiegel. Das verlief alles sehr glimpflich!

 

Damals in 1982-1984 gab es eine menge Leute, die so Ihre Erfahrungen gemacht haben, meist in einer Clique zusammen. Oder es gab gleich Club Gründungen, man fuhr zusammen, es gab Touren.

Man traf sich an dem zentralen Punkt, des Ortes, natürlich war man gut zu sehen.

Es ging übers Land, auf die Dorffeste, in die Discos. Um nach Mädels zuschauen, die man gern mit nahm und aus dem Dorf in die Stadtdiscos entführte.

Oder waren es die Mädels, die uns zu diesen Tanzschuppen schleppten? Kann auch sein, was für eine Zeit war das.

Wir waren jung und das Leben war toll, was haben wir angestellt....Und doch sind viele Clubs aus der Zeit noch existent was für eine Nachhaltigkeit steht. Aber was sicher auch durch die Gründungsmitglieder von damals getragen wird, heute alles alte Säcke um die Fünfzig Jahre!

 

Tja alt wird man von alleine! Jetzt gibt es die Leute von uns, die sich die alten Mopeds wieder kaufen, Zündapp usw. sind wieder sehr gefragt.

Während man die Mopeds zurückholen kann, geht das mit der Zeit leider nicht. Mal wieder so unbeschwert wie damals mit 16Jahren, in Benzingesprächen an diversen Stammtischen holen wir die alten Zeit wieder vor und erzählen unsere „Räuberpistolen“.

 

Und müssen feststellen, das die Jugend heute, gar nicht mehr die Chance hat so was zu erleben!

 

Schade! Was früher die Mobilität ist heute die Virtualisierung der Welt?

Digitale Gemetzel auf der Rennstrecke in der Playstation, nach Auswahl des kultigen Fahrzeugs für den Bildschirm mit der hoffentlich besten Grafik.

Was wird aus dem „Mädel“ was wir auf dem Sozius hatten? Es sitzt zuhause hinter der Konsole und chatet mit „vermeintlich“ gleichgesinnten in Textform. Wer ein Webcam hat sieht vielleicht noch sein gegenüber, aber mir würde das nicht reichen.

 

Bin eben Analog groß geworden, da hat man noch vieles selbst in die Hand nehmen müssen ;-)

 

Was gab es noch zu berichten?

Ein Kumpel von mir hat meine KS80 mal über eine Motorcrossstrecke gejagt, weil ich bezweifelt habe das, dass mit diesem Teil geht.

Der ist Berge hoch das glaubst du nicht, mit Straßenbereifung! Der Knut der „alte Crosser“ fährt noch heute bei den „Altenherren“ 40+

Oder einer von unserer Clique hat sich eine 50er KTM Straßenmaschine gekauft, uns viel auf das die 3 Bremsscheiben hatte. Zwei vorne und eine hinten, im Gegensatz zu unseren also deutlich größer und mehr wert gelegt auf das Bremsen.

Bei einem kleinen Wettrennen war dann klar warum das nötig war. Diese KTM war von einem Profi aus dem „Enduroclub 1981“ getunt und fuhr ca. 140kmh und hatte dabei einen tierischen Antritt, die sahen wir nur von hinten.

„Pigu“ an der Stelle mal ehrlich, konsequent umgesetzt, die 50ccm Kleinkraftrad Regelung und „Blacky“ hat einen super Job gemacht, Kompliment!

 

Einige sind nicht so glimpflich weg gekommen, bei Ihren Stürzen und haben sich die Knochen gebrochen, auch das gehört dazu. Mit den größeren Bikes wurde es dann auch schlimmer, die ersten Schwerverletzten und auch Tote gab es zu beklagen.

Eine gefährliche Zeit ist es, wenn draußen die Grenzen, des Machbaren auslotet werden.

Auch mit den ersten Autos ist viel passiert.

 

Was ist aus meiner Zündapp geworden? Ich habe Sie lange behalten und bin immer mal wieder gefahren, weil es gab nichts für die Leichtkrafträder, wenn man die verkaufen wollte.

Der Markt war übervoll, dazu wurde das Zündappwerk in 1984 dicht gemacht und von den Chinesen gekauft und gleich mitgenommen. Angeblich kamen ca. 100 Chinesen und haben das gesamte Werk demontiert und nach China verschifft, so bleiben nur die leeren Hallen von Zündapp übrig. Was für ein Ende für eine Traditionsmarke wie Zündapp.

 

In den 90ern fand sich ein Neffe aus meiner angeheirateten Familie, meiner Frau, der Thomas.

Für Ihn habe ich keine Kosten gescheut und die Maschine nochmal überholen lassen, bei unserem früheren Zündapphändler im Ort. Die Trockenbatterie war hin, ein teuer Spaß das. Aber gut der Junge muss an die Arbeit damit. Dann noch die Wartung mit neuen Bautenzügen und Ölservice Gabelöl, Getriebeöl, Auspuff frei gebrannt, vollgetankt, fertig.

 

Natürlich hat er auch noch was bezahlen sollen, um das Gute-Stück auch wert zu schätzen.

Aber nicht viel.

Ich habe Ihm gesagt das ich Sie wieder zurück Kaufe, wenn er sie heil lässt.

 

Soweit kam es nicht er hat Sie „geschrottet“.

 

Wobei er sich noch das Schlüsselbein brach und im Krankenhaus landete, natürlich waren seine Eltern gerade im Urlaub. Und konnten nichts entscheiden, wegen seiner OP am Schlüsselbein, gut das der Onkel da war!

Wir haben die Zündapp, mit einer zweiten ergänzt und aus zwei eine gemacht. Zusammen mit meinem Schwager Eberhard, der immer eine Lösung hatte, für alles.

 

So sieht ein Geschichte um ein Leichtkraftrad der Marke Zündapp aus, wer mehr Daten möchte die findet Ihr im „Net“ besser kann ich das auch nicht, also bis zum nächsten Oldtimer – Stammtisch

 

Macht es Gut und allzeit „schrottfreie“ Fahrt

 

Gruß Peter

 

 

(Hatte das schon mal hier geposted im Blog, bis mir nach löschen war, also zweiter Anlauf. Die Resonanz war gut das letzte mal)

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