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SideWinder80

Mein Käfer-Blog

07.04.2014 01:05    |    SideWinder80    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: 1300, Käfer, VW

Also wenn man es dann schon schafft mal wieder regelmäßig zu schreiben, dann soll man das ja auch tun. :D Unter der Woche war ich mal kurz an der Halle um ein paar Teile abzuwerfen, die noch im Kofferraum lagen. Netterweise hatte mein Mitstreiter schon ein paar neue Schrauben besorgt, so dass jetzt auch der zweite Scheinwerfer sitzt. Ich wollt' ja gar nicht schrauben, aber das konnte ich einfach nicht lassen...:cool: (Und ja, auf dem Bild ist die Kofferraum-Haube nicht ganz geschlossen - bevor sich einer über die Spaltmaße wundert...;) )

 

 

Richtig weiter ging es dann eigentlich erst am Samstag. Da die Scheiben jetzt ja wieder drin sind und sich die Türen so einigermaßen schließen lassen - die Feinjustierung fehlt noch - war es Zeit für einen kleinen "Frühjahrsputz" im Innenraum. Anschließend wurde die neue Bodendämmung, so selbstklemmende Dämmmatten (natürlich kein Bitumen) verlegt. Dann ging es an den Kofferraum hinter der Rücksitzbank. Der originale Teppich, ich erinnerte mich beim auspacken aus dem blauen Sack wieder daran, hatte es hinter sich. Versifft, ausgerissen und total spröde - hilft nichts, das kann da nicht wieder hin. Da fiel mein Blick dann auf den Karton mit den Filz-Teppich- äh... Spezial-Käferhimmel-Filzfliesen ;).

Da waren ja noch nen paar über und das Zeug ließ sich gut verarbeiten. Kann man ja mal probieren.

 

Was soll ich sagen, als wenn's dafür gemacht worden wäre. Die originalen Teppiche für die Radhäuser waren noch zu retten, so dass es jetzt eine Kombi aus originalen Seitenteilen und den Teppichfliesen geworden ist. Das beste an der Sache aber ist, selbst die Farbe passt.

 

 

Irgendwie lief es dann gerade - gibt ja manchmal so Tage. Wenn auch zu selten. :p Daher habe ich mich dann noch an den Umbau der Fersenbretter begeben. Wieso Umbau? Irgendwo müssen die Lautsprecher ja hin. Der eine Serien-Lautsprecher saß ja ursprünglich mal im Armaturenbrett links neben dem Tacho. Nur sitzen da ja jetzt die Zusatzinstrumente und sind wir mal ehrlich nen ganz klein bisschen mehr darf's dann schon sein.

 

Das ist aber fast leichter gesagt als getan. Als erstes muss man mal Lautsprecher finden, die auch optisch zumindest einigermaßen in so ein Auto passen. Wenn sie schon sichtbar sind - das ist ja für den ein oder andere Puristen schon Stilbruch, dann sollten sie einigermaßen dezent sein. Also schlicht schwarz, mit schwarzem Gitter und so wenig "BlingBling" wie möglich. Das wiederum scheint gerade irgendwie out zu sein. Der Besuch der örtlichen Geiz- und Blöd-Märkte offenbarte zwei Dinge:

 

1. Car-Hifi scheint mir derzeit insgesamt out zu sein - Machten die Abteilungen vor ca. 13/14 Jahren noch die Hälfte der Audio-Abteilung in den Märkten aus, sind's heute gerade mal zwei oder höchstens drei Regalmeter.

 

2. Das was von Car-Hifi übrig geblieben ist, scheint seiner Zeit dann auch voraus. Designmässig offenbar schon auf Raumschiffe oder ähnliches ausgerichtet. Rote Membrane, Chromfoppel-Hochtöner, blaue LED-Beleuchtung - Junge, junge...na ja, wem's gefällt. Ich bin da ja tolerant, aber eben nicht das was ich für den Käfer suchte.

 

Irgendwann abends kam dann mal ne Nachricht vom Kollegen - da gab's was. Schwarze Membrane, 2 Wege Koaxial-Lautsprecher mit schwarzem Gitter und 13 cm Durchmesser - Crunch DSX52. Also mal bestellt und ich muss sagen, dass ich das durchaus so akzeptieren kann. Klanglich kann ich dazu noch nichts sagen, gehört habe ich sie noch nicht. Aber alles ist besser als der 42 Jahre alte Lautsprecher aus dem Armaturenbrett und ein High-Definition Car-Audio-System soll's ja eh nicht werden - die Zeiten sind vorbei. ;) Die meiste Zeit werde ich wohl dem Motor lauschen. Also wird das so schon passen.

 

Wo jetzt nur hin mit den Dingern? Für vorne hab' ich schon länger so Kunststoff-Verkleidungen die rechts und links im Fußraum an die Seitenwand hinter den Teppich kommen - aber ich glaub das wird ein eigener Artikel. ;) Die Passgenauigkeit ist, ach' lassen wir das erstmal...

 

Hinten ist das da schon etwas einfacher. Da ich nicht in die Hutablage sägen wollte, blieben ja fast nur noch die Fersenbretter unter der Rückbank. Also Maß genommen und die Lautsprecher eingesetzt, da ich gerade noch etwas Filz zur Hand hatte, gleich auch optisch noch etwas aufgewertet. Einzig für eine Seite brauch' ich noch diesen Plastik-Kragen für den Luftaustritt - der fehlte auf der einen Seite schon immer...mal gucken wo man sowas auftreiben kann. Aber sonst finde ich das Ergebnis ganz akzeptabel.

 

 

Und weil's wie gesagt gerade lief, danach noch ein paar Detailarbeiten erledigt: Sonnenblenden, Innenspiegel, Kleinkram hier und da...

 

 

Am Sonntag war dann da ja noch die Sache mit den Drehstäben. Also haben wir da nochmal alles auseinander genommen. Dank des digitalen Winkelmessers und der jetzigen Kenntnis über den Serienwinkel erstmal die Grundeinstellung der Drehstabschwerter eingemessen. Von da aus ging's dann über die Zählmethode innen 4 Zähne runter und außen 5 rauf.

 

Das Ergebnis hat zwei Seiten. Einerseits hat er jetzt ne schöne Höhe, so hatte ich mir das vorgestellt. Nicht zu tief. Aber da wo Licht ist, ist ja bekanntlich immer auch Schatten. Die Hinterräder (7x15 ET16 205/60) passen auch jetzt nicht unter die Kotflügel. Das wird so nix und tiefer will ich eigentlich nicht.

 

 

Also bleibt jetzt nur sich auf die Suche nach mindestens 2 anderen Felgen zu machen. Die 5,5x15 ET25 195/60 werden wohl nach hinten kommen - die passen da nämlich quasi perfekt rein. Nur was mach' ich dann vorne? Vielleicht 4,5x15 ET34 mit 175/65 oder 185/60 - mal gucken ob man das so machen kann und dann auch eingetragen kriegt... Nun ja, ich werde berichten wie es ausgeht. ;)


01.04.2014 23:05    |    SideWinder80    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: 1300, Käfer, VW

Da der Resturlaub aus dem Vorjahr nun dann aufgebraucht ist, geht's jetzt im normalen Trott weiter. Also beschränkt sich die Schrauberei wieder auf die Sonntage und vielleicht den ein oder anderen Samstag. Wobei es mittlerweile ja schon ganz schön in den Fingern juckt - ganz klar: Ich will jetzt fertig werden und endlich fahren. :cool::D

 

Allerdings will man jetzt manchmal auch einfach zu viel - dann wird's meistens nix mit dem Erreichen des Tagesziels. Ganz im Gegenteil, manchmal fängt man so beim nächsten Mal auch wieder ein paar Schritte vorher wieder an - aber wem erzähl ich das, Ihr kennt das sicher. ;)

 

Also eins vorne weg: Mein heimliches Ziel, den 1. Mai und damit das Maikäfertreffen habe ich schon abgehakt - auch wenn's schwer fällt.:(

 

Das kommt dieses Jahr vermutlich so 4-8 Wochen (also Sonntage ;) ) zu früh. Unsere ToDo-Liste wird zwar stetig kürzer, aber das ist de facto nicht zu machen. Selbst wenn er fertig würde, er muss dann auch noch über den TÜV. Ich bin da mittlerweile auch so weit, ihn vorher zu einem der örtlichen Käfer-Spezies zu geben.

Es kann vermutlich nicht schaden, wenn da auch noch mal jemand Drittes mit mehr Käfer-Erfahrung über unser Tun schaut, alle Einstellungen kontrolliert und bei Bedarf auch korrigiert. Nun ja und dann muss die erste Tour vielleicht auch nicht gerade eine 500 km Etappe (hin und zurück) werden...

 

So, nun aber wieder zu dem was sich an den letzten beiden Sonntagen getan hat. In der letzen Woche haben wir uns dem Einsetzen der Scheiben gewidmet. Das hatten wir zwar schon am Ende unserer Resturlaub-Woche probiert, aber da wären wir dann wieder bei dem zu viel wollen. ;)

 

Nachdem auch die Rahmen der Seitenfenster vom Beschichter zurück sind, also zuerst einmal die Drehfenster wieder zusammengebaut.

 

 

Anschließend haben wir dann die Türen wieder komplettiert.

 

Und ja, was soll ich sagen? Dabei bin ich mal wieder über die Top-Qualität einiger Zubehörteile gestolpert, diesmal in Form der Schachtleisten und Zierblenden für die Scheiben in den Türen. Man was ist das eigentlich ein bescheidener Mist den man da für teuer Geld geliefert bekommt? Wenn's wenigstens so billig wäre wie die Verarbeitung...dann würd's ja passen - aber nein, der Schrott kostet auch noch richtig Asche. Zu allem Überfluss dann oft auch noch mit Top-, Original- oder Deutscher-Qualität beschrieben.

Ihr ahnt wo das endet? Richtig, zumindest hier und da sind nun die Altteile wieder an Ort und Stelle. So manch 40 Jahre altes Teil ist, trotz oberflächlichem Gammel, besser als ein Neuteil in beworbener "Top-Qualität". ;) Dummerweise stammen einige dieser Teile noch aus der Anfangszeit und den damaligen Großbestellungen. Die liegen nun teils zwei Jahre zurück. Da ist also nix mehr mit umtauschen, verbuchen wir das also unter Lehrgeld. Einige Teile wandern sicher irgendwann in die Bucht, äh ja und ein gewisser Teil...ähm ja also, räusper ist nach einem dezenten Wutanfall - jetzt gänzlich unbrauchbar :D - in der Schrott-Tonne gelandet und wird der ordnungsgemäßen Wiederverwertung zugeführt. :p:D

 

Erstaunlicherweise lief aber das Zusammensetzen der Drehfenster und der Türen deutlich besser als erwartet. Die Türen müssen jetzt nur nochmal feinjustiert werden - da graut's mir ehrlich gesagt noch ein bisschen vor.

 

Dann ging's mit den hinteren Seitenscheiben weiter. Dichtung drauf, Kordel in die Dichtlippe, Silikon-Spray drauf, einer drückt einer zieht - *fump* sitzt. Jetzt noch schnell den Chrom-Keder (Kunststoff) im Wasserbad erwärmt und eingezogen. Das geht ja einfach - ok, die Grundtechnik hatten wir ja auch vom Mini Cooper schon drauf. :cool:

 

Jetzt die Heckscheibe. Und da hatten wir beim letzen Mal aufgegeben und eingepackt, Stichwort "zu viel wollen". Denn kaum war sie drin, machte es auch schon irgendwo *flop* und sie war wieder draußen. Diesmal hatten wir aber Verstärkung, so dass die Scheibe außen von zwei Mann in Position gehalten wurde und einer innen ziehen konnte. Somit hatte sie letztlich keine Chance. :D Jetzt hat's dann auch im ersten Anlauf des Tages hingehauen. Wie gesagt, manchmal muss man einfach aufhören wenn's nicht klappt. Mit neuem Elan klappt's dann meist besser. Die Frontscheibe war danach quasi nur noch Pflichtprogramm. Hier ist das Ergebnis:

 

 

Damit sind wir auch bei den Arbeiten des aktuell vergangenen Wochenendes angekommen. Eigentlich wollten wir als nächstes das Thema "Die Geheimnisse der hinteren Drehstäbe" nochmal in Angriff nehmen. Aber bei den Vorbereitungen zum Anbringen der vorderen Kotflügel war mir in der Vorwoche, mit Schrecken, aufgefallen das die Gummibälge der Traghebelgelenke an der Vorderachse porös sind. :eek:

Und ja - die waren neu gekommen. :mad: Immerhin, sie haben ganze 6 oder 7 Monate gehalten...und das ohne bewegt zu werden.:rolleyes: Was soll's hilft ja nichts, über die Qualität diverser Teile habe ich mich ja nun genug aufgeregt. Zum Glück gibt's die Dinger einzeln, sonst wäre der nächste Wutanfall mit Sicherheit vorprogrammiert gewesen.

 

Also Stoßdämpfer wieder ab, Achsschenkel raus, Sturzexzenter runter, flux die Gummibälge gewechselt und alles wieder zusammengeschraubt. Aufwand --> insgesamt ca. anderthalb Stunden, Kosten --> 16 Euro - jetzt hoffen wir mal das sie länger halten. :o

 

Da wir damit am Vorderwagen so gut wie fertig waren, schnell die Kotflügel mit MS Fett vorbehandelt und montiert. Dann noch die Beleuchtung wieder eingesetzt und getestet - läuft alles. Zum Tages-Finale dann noch die vorderen Radkästen komplett mit wachsbasiertem U-Schutz ausgesprüht. Soweit sieht das schon ganz gut aus, für den rechten Scheinwerfer brauchen wir noch ne neu Befestigungsschraube aber sonst...langsam wird das Gesamtbild wieder sichtbar.

 

 

Zeit mal grob aufzulisten, was noch auf der ToDo-Liste steht:

 

- Innenraum wieder einbauen, inkl. Teppich, Lautsprechern etc.

- Drehstäbe nochmal neu einstellen

- Trittbretter montieren

- kleinere Elektrikprobleme prüfen, Hupe funktioniert noch nicht, Öl-Temperaturmessung hat Aussetzer etc.

- Räder wechseln, mindestens vermutlich Reifen auf 195/60 15

- Türen und Hauben feinjustieren

 

Einen Satz neuer Stoßstangen wird's wohl auch noch geben. Auf den Bilder sieht's besser aus als in natura, die sind doch nicht mehr ganz so dolle. Mal sehen wo es adäquaten Ersatz zu halbwegs fairen Konditionen gibt. Und noch so diverser Kleinkram, wie alle Einstellungen nochmal prüfen etc.

 

Wir kalkulieren derzeit so mit ca. 5 Sonntagen bis er wohl soweit ist, dass wir ihn mal zur Begutachtung geben können. Danach geht's dann nochmal zu Lackierer, zwecks Beseitigung kleinerer Macken und Lackfehler. Abschließend gehts dann zur Oldtimer-Bewertung (nicht H-Gutachten) zwecks Vollkasko-Versicherung. Aber bis dahin gibt's sicher noch den ein oder anderen Artikel hier.

 

Das soll's dann erstmal gewesen sein. :)