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rotherbach

SportsLounge Alles was mich an Autos interessiert.

21.10.2016 18:24    |    Rotherbach    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: A, Calibra, Calibra A, Calibra-A, Kaufberatung, Opel

Einleitung

 

Der Opel Calibra wurde 1989 präsentiert und war de Facto der Nachfolger des Opel Manta B, in den Verkauf ging er Calibra im Sommer 1990. Der Calibra brach mit so ziemlich jeder Vorgabe des Mantas. Er war sehr stark auf Aerodynamik gestylt, was in einem damaligen Weltrekord gipfelte, er war mit modernen Projektionsscheinwerfern ausgestattet. Und da er auf dem Opel Vectra A basierte, hatte er zu Beginn Frontantrieb sowie ein modernes Fahrwerk. Zu Promotionzwecken setzte Opel den Calibra in der DTM ein. Im Jahr 1994 erfolgte ein mildes Facelift. Eingestellt wurde der Calibra im Jahr 1997.

 

Den Calibra gab es ausschließlich mit Benzinmotoren. Zu Beginn waren ein 2L 8V mit 115 PS und der begeisternde 2.0 16V mit 150 PS lieferbar. Im Laufe der Zeit wurde ein 2L Turbo mit 204 PS, sowie ein 2.5L V6 nachgereicht. Der 2.0 16V verlor im Rahmen der Modellpflege Leistung und lieferte zum Schluss nur noch 136 PS. Der Charakter der Motoren reicht von genügsam und vernünftig, über Wild bis hin zu komfortabel und elegant. Teilweise konnten die Motoren mit Automatikgetrieben und Allrad kombiniert werden, den Turbo gab es als einzigen mit der Kombination 6-Gang Getriebe und Allrad. Durch die gute Aerodynamik und das vergleichsweise geringe Gewicht sind die Fahrleistungen des Calibras in der Regel als gut zu bewerten.

 

Der Calibra wurde von Opel gut verkauft. Die Absatzzahlen übertrafen zeitweise sogar die Planungen, so dass ein Teil der Produktion zu Valmet nach Finnland ausgelagert wurde. Der Calibra bietet Fahrer und Beifahrer viel Raum, der Fond qualifiziert den Calibra nur zu einem 2+2 mit Notsitzen, kurzzeitig kann es jedoch auch ein Erwachsener im Fond aushalten. Das Kofferraumvolumen des Calibras ist durch die Fließheckausführung beachtlich. Die Linienführung mit der hohen Gürtellinie bewirkt jedoch eine gewisse Unübersichtlichkeit der Karosserie. Das Fahrwerk ist mild sportlich, ein guter Komforteindruck verbleibt als Erbe vom Vectra, obwohl die Hinterachse des Calibras deutlich aufwändiger ausgeführt wurde. Im Innenraum setzt sich der Calibra zu wenig von seinen Geschwistern im Opelprogramm ab, ist allerdings ordentlich verarbeitet. Der Korrosionsschutz des Calibras hingegen ist nicht so gut gelungen.

 

Das Angebot an Calibras ist mitterweile gering. Zwar wurden rund 240.000 Calibra produziert, der Bestand in Deutschland beträgt jedoch nur noch weniger als 10.000 Stück. Turbos und unabhängig von der Motorisierung besonders gut gepflegte Exemplare befinden sich typischerweise in Liebhaberhand und sind schwer oder nur sehr teuer zu bekommen. Günstige Fahrzeuge können versteckt erhebliche Korrosion aufweisen. Die meisten Verschleißteile sind günstig zu bekommen, bei den meisten Modellen ist der Unterhalt überschaubar. Problematisch wird es bei der Teileversorgung für den Turbo und spezielle Calibrateile, diese können in der Beschaffung und im Preis problematisch werden. Es ist davon auszugehen, dass der Calibra in Kürze vom Gebrauchtwagenmarkt verschwindet und nur noch als Young- bzw. Oldtimer wahrgenommen wird.

 

Typische Schwachstellen des Opel Calibra:

 

8V Motor:

  • Ölverlust an Simmerring Kurbelwelle, Ölwannen- und Ventildeckeldichtung
  • Ausfälle Kraftstoffpumpenrelais
  • verdreckte, hängende Leerlaufsteller
  • defekte Lichtmaschinen
  • verschlissene Gummidämpfer der Kurbelwellenriemenscheibe
  • Verschlissene/defekte Benzinpumpe

 

16V Motoren:

  • Ölverlust an Kurbelwellensimmerring, Ölwannen- und Ventildeckeldichtung
  • Ausfälle Kraftstoffpumpenrelais
  • 136 PS, Ecotec: defekte Abgasrückführungsventile (Achtung! Häufig Stillgelegt!), defekte Nockenwellensensoren, Risse im Abgaskrümmer, defekte Leerlaufsteller
  • 150 PS, C20XE: Risse im Zylinderkopf v.a. von der Firma KS, verschleißende Zylinderkopfschrauben ebenfalls bei Köpfen der Firma KS
  • defekte Lichtmaschinen
  • verschlissene Gummidämpfer der Kurbelwellenriemenscheibe
  • Verschlissene/defekte Benzinpumpe

 

V6 Motoren:

  • anfällige Abgasrückführungsventile (Achtung! Häufiger Stillgelegt!)
  • Risse im Öl-Wasserwärmetauscher
  • Ölverlust an Ölwannen- und Ventildeckeldichtung
  • Ausfälle Kraftstoffpumpenrelais
  • defekte Lichtmaschinen
  • verschlissene Gummidämpfer der Kurbelwellenriemenscheibe
  • verschlissene Motorlager
  • Verschlissene/defekte Benzinpumpe

 

Turbo 4x4:

  • Ölverlust an Turbolader, Ölwannen- und Ventildeckeldichtung
  • Ausfälle Kraftstoffpumpenrelais
  • Risse im Zylinderkopf v.a. von der Firma KS
  • verschleißende Zylinderkopfschrauben ebenfalls bei Köpfen der Firma KS
  • defekte Nockenwellen
  • defekte Lichtmaschinen
  • verschlissene Gummidämpfer der Kurbelwellenriemenscheibe
  • Verschlissene/defekte Benzinpumpe

 

Getriebe und Antrieb:

  • 6-Gang Getriebe gilt als verschleißanfällig
  • Verteilergetriebe bei 4x4 verschleißanfällig
  • verschlissene Hinterachsdifferentiale bei 4x4
  • Automatikgetriebe zeigen gelegentlich Probleme mit den Bremsbändern

 

Fahrwerk:

  • verschlissene Gummibuchsen Vorderachse
  • verschlissene Traggelenke Vorderachse
  • gebrochene Koppelstangen
  • verschlissene Lagerbuchsen Hinterachse

 

Sicherheit:

  • Brüche der Stirnwand um/bei der Halterung der Lenksäule. Verstärkung nachrüstbar.
  • Verschlissene Lenkgetriebe
  • stumpfe/blinde Scheinwerfer

 

Komfort:

  • Wassereinbruch über Heckklappendichtung
  • Verschlissene Schaumstoffmatten in den Sitzen
  • defekte Klimaanlagenkompressoren
  • defekte Schiebedächer

 

Karosserie & Korrosion:

  • verschlissene Türscharniere
  • Radläufe
  • Radkästen hinten (z.T. erst sehr spät zu sehen)
  • Schwellerendstücke
  • Wagenheberaufnahmen
  • Tankblech
  • Einfüllstutzen
  • Tank und Tankbefestigung
  • Federaufnahmen hinten
  • Längsträger vorne und hinten (Unterboden)
  • Heckabschlussblech
  • A-Säule
  • Ablauflöcher im Unterboden
  • Batteriekasten
  • Motorhaube v.a. Unterseite
  • Schwellernaht
  • Schlossträger
  • Heckklappe

 

Bitte beachten: Gebrauchte Fahrzeuge hatten ein Leben vor dir. Daher können sie neben den typischen Mängeln auch ungewöhnliche Mängel, Macken und Fehler haben, die zu ermitteln unmöglich ist. Daher muss man jedes Auto individuell begutachten und darf sich nicht darauf verlassen, dass in einer Kaufberatung wirklich alle Fehler aufgeführt sind. Aus diesem Grund ist eine Kaufberatung ein Hilfsmittel und ersetzt im Zweifel keinen Fachmann und keine ausgiebige Begutachtung. Außerdem bemühe ich mich zwar ein möglichst vollständiges Bild zu geben, kann aber leider nicht gewährleisten, dass ich wirklich jeden Mangel recherchieren konnte.

 

Copyright: Rotherbach, 2016, Artikel darf bei Angabe der Quelle im Rahmen der Copyleft Regeln frei verwendet werden.

Aktualisierung 2017

Hat Dir der Artikel gefallen?

21.10.2016 18:25    |    Rotherbach

Hallo,

 

Du möchtest zu der Informationssammlung etwas beitragen? Du hast einen Fehler gefunden?

 

Dann poste diese Informationen bitte als Kommentar. Ich werde Fehler natürlich prüfen und freue mich über die Ergänzung weiterer Schwachstellen und Stärken.

 

LG Kester


21.01.2017 20:50    |    calibra4ever

Hallo Rotherbach

 

Na da hast du dir aber viel Arbeit gemacht, Hut ab aber,...

 

Zum Weltrekord für den CW - Wert, diesen hat nur der Calibra 8 Ventiler aufgestellt alle anderen Modelle liegen aber nur geringfügig über dem Wert von 0.26 , bedingt durch Konstruktionsbedingte Mehraufwendungen am Unterboden und Motorkonstruktion. Alle anderen Modelle haben einen CW-Wert von um die 0.29 was jedoch immernoch beachtlich ist und seines Gleichen sucht auch in der heutigen Zeit.

 

Nun zu meinen Persönlichen Erfahrungen mit dem Calibra.

Ursprünglich komme ich vom Kadett E nur man wird moderner, also stieg ich auf den Vectra A um , 1.6i mit 75 Pferdchen. Den ersten hatte ich leider nicht lang da meine damalige Freundin das Verlangen hatte einen T4 samt Anhänger in den Graben zu schieben fg. Darauf folgte der zweit Vectra A als CC mit gleicher Motorisierung.

Typisches Krankheitsbild, Rost an Radläufen.

 

Dann bekam ich über einen Bekannten meines Bruders das Angebot für einen Calibra C20NE für damals 5000DM.

Das war 2000 und natürlich hab ich zugeschlagen, jedoch war der Flitzer stillgelegt von amtswegen, TÜV abgelaufen und offene Versicherungen und Steuern, was nicht mein Problem war.

Allerdings musste ich erst ein paar Wochen schrauben ehe ich zum TÜV konnte alles war reparabel bis auf das kleine Loch im Radlauf der Fahrerseite, ok erst genietet und gespachtelt dann zum TÜV und später geschweisst.

Diesen fuhr ich dann knappe 2 Jahre bis er wegen eines Masseproblems mit dem Getriebemasseband sich in Rauch und Asche auflöste.

Gut er war versichert wie auch die Garage etc. von dem Geld aus der Teilkasko kaufte ich mir meinen ersten C20XE mit 150 PS.

3000 DM aber wieder ein Bastelobjekt, Radlauf Fahrerseite Rost ist als Normal zu sehen, aber alle Dichtungen am und im Motor fertig, ok für ein 92 Bj als Normal anzusehen jedoch nur 112 Tkm runter aus zweiter Hand aber mit einem Anblick von hinten welcher einen sofort an Augenkrebs erblinden lässt, ne Anhängerkupplung!!!

Man muss dazu sagen das der Erstbesitzer ein älterer Herr war welcher mit seiner Frau ein Campingfreak war und der Calibra einen Wohnanhänger ziehen musste, was einen Kupplungswechsel bei 108Tkm zur Folge hatte. Die Zweite Hand fuhr diesen nur ein paar Tausend Kilometer und es wurde diesem zu teuer.

 

Die Reparaturen hatte ich in ein paar Tagen abgeschlossen und alles war perfekt.

Dann besorgte ich mir einen kompletten Radlauf links und wechselte diesen, leider hielt dieser nur ca 4 1/2 Jahre und fing wieder an zu rosten. Das war ca 2006, 2007 ging ich in die Schweiz um zu heiraten, leider ist es dort mit dem Schrauben nicht so einfach wie in Deutschland, als ich dann soweit war und den Radlauf nochmals wechseln wollte war auch das Radhaus schon schwer betroffen und ich entschied mich Ende 2009 mein Baby mit einem Tachostand von 464 Tkm zu verschrotten, mit Tränen in den Augen.

 

An diesem Tag, sagte ich meiner Frau, ich Kauf mir wieder einen sollte sich die Gelegenheit ergeben.

Im Februar 2011 war es dann soweit, bei einem platzhändler stand einer für 1850 CHF ca 1500€ damals.

Absolut Rostfrei!!! Mit 128 Tkm aus abermals zweiter Hand.

Aber!!!

 

Ich habe 10 Monate geschraubt und ca. 2000€ investiert ehe ich diesen anmelden und beim TÜV vorführen konnte, mängelfrei!

 

Jetzt habe ich nachweisbare 135Tkm auf der Uhr und fahre diesen nur in der warmen Jahreszeit bis spätestens Ende Oktober bei trockenem Wetter.

Dieser wird nächsten Monat 25 Jahre und ich im August 53.

 

Sicherlich kostet dieser mich mehr Geld als ich ihn nutzen kann oder will aber was tut man nicht alles für Frauen und Autos, alles was einem lieb und Teuer ist ????

 

Doch nun zu deinen Beschreibungen zur kaufberatung.

 

All das was du aufgezeigt hast sind eindeutig Verschleissteile ausser Rost!

Die Büchsen der Vorder.- und Hinterachse sind spätestens nach 3-4 Jahren fertig was Fahrwerksbedingt ist.

Und wenn man bedenkt wie alt die Fahrzeuge heut sind, sind alle Teile Verschleissteile das diese dem Alterungsprozess unterliegen.

 

Jedoch Rost hat nichts mit dem Alter zu tun.

 

Wer kann und die Möglichkeiten hat kann sich auch einen rostfreien Pflegefall kaufen und diesen wieder aufbauen, so wie ich die getan habe.

 

Eines habe ich aber noch auf dem Herzen

Die Zylinderköpfe von Kolbenschmitt oder kurz KS sind nicht schlechter als die von cossy

Von KS gibt es zwei verschiedene Ausführungen, die eine ist bekannt für den Ölwasserschaden und die andere für sich setzende Zylinderkopfschrauben, was nicht etwa an den von dir beschriebenen Schrauben liegt sondern an der Festigkeit des Verwendeten Materials der Zylinderköpfe, dieses ist zu weich und dadurch drückt sich dieses zusammen und die Schrauben können die Festigkeit nicht mehr halten.

Aber auch die so viel gepriesenen Cossy Köpfe haben einen Schwachpunkt, welcher schwerwiegender ist als sich setzende Schrauben oder ein gerissener Ölkannal welchen man reparieren kann.

Bei den cossy Köpfen bilden sich spannungsrisse um das Kerzengewinde wodurch diese Köpfe unbrauchbar werden.

 

Also bitte nichts verteufeln.

 

Im grossen und ganzen sind die von dir beschriebenen möglichen defekte eindeutig Verschleisserscheinungen vorallem an solch alten Fahrzeugen, ausser der Rost.

Moderne Fahrzeuge der heutigen Baureihen leiden wesentlich früher an den selben oder ähnlichen Symptomen.

 

Ich fahre jetzt seit 17 Jahren Calibra, Defekte hatte ich bis heut nur, luftmassenmesser und ein Durchgeschlagenes Zündkabel.

Verschleissteile, die beschriebenen Gummibuchsen und Achsmanschetten, jedoch bei meiner hohen Laufleistung von über 340Tkm in 7 Jahren ist dies nicht verwunderlich.

 

Du sprachst die Wagenheberaufnahme an, wer sicher gehen will, nimmt auch den Teppich im Fussraum vorn hoch und die gummimatte und schaut sich die äusseren ecken des vorderen Fussraum an, dort sitzen darunter diese Aufnahmen, meistens sind diese ecken auch durch und somit Schrott die Karrosserie.

Wer die radläufe richtig machen will besorgt sich eine komplette Seite. Gibt es noch, kostet aber gutes Geld ?? und ist viel Arbeit .

 

Wer kann und will wird viel Freude an einem Calibra haben.


24.01.2017 18:16    |    mozartschwarz

Die Hinterachsdifferenziale beim 4x4 Turbo sind auch relativ anfällig. Gute werden knapp.

 

Ölseitig undichte Turbolader sind auch keine seltenheit.

 

Gerade Beim 4x4 Turbo sollte jedem bewußt sein das die Teilepreise mitlerweile extrem hoch geworden sind.

 

Durch die eher bescheiden gewordene Ersatzteilversorgung ist ein Calibra nur bedingt alltagstauglich. Sicher nicht für eingefleischte Schrauber aber für Jedermann.... Ein 4x4 Turbo kann das letzte Hemd kosten....


29.01.2017 22:59    |    Rotherbach

Moin,

 

Ich check das in den nächsten Tagen gegen und dann schau ich weiter.

 

LG Kester


30.01.2017 19:00    |    calibra4ever

Hoi

 

Nun wenn wir schon so anfangen, wie wär es denn mit der Keil( rippen) riemenscheibe aus, bei welchen sich die vulkanisierung löst, neue gibt es keine und die verchromten aus der Bucht sind auch nur gebrauchte und Schw... teuer.


30.01.2017 20:01    |    mozartschwarz

DSOP verkauft die meine in massiv Alu...


30.01.2017 20:55    |    calibra4ever

Hab noch 10 Stk. davon hier, wer eine will oder braucht kann haben

Ca. 800 gr leichter als die aus Stahl

 

Mit PN melden


05.02.2017 15:44    |    Rotherbach

Moin,

 

Eine Frage zur Riemenscheibe - welche Motoren sind betroffen? Alle oder nur einzelne?

 

LG Kester


05.02.2017 15:45    |    Rotherbach

Aktualisierung durchgeführt


05.02.2017 15:50    |    calibra4ever

Moin

 

Ausgeschlafen?

 

Betroffen sind alle Motoren und nicht nur von Opel! Alle welche Vulkanisiert sind.

 

Der vulkanisierte Gummi löst sich ab und wird spröde, dann dreht sich im günstigsten Fall nur die Nabe oder die Riemenscheibe auf dem Gummi, klingt wie ein quietschender Riemen.

Im schlimmsten Fall löst die sich ab und verursacht Schäden am Motor.


05.02.2017 20:09    |    Rotherbach

Moin,

 

Und woher soll ich ohne ausführliches durcharbeiten des Teilekataloges wissen - WELCHE Calibramotoren Riemenscheiben mit aufvulkanisiertem Elastomer haben?! Ich weiß zwar ziemlich viel - aber ganz bestimmt nicht alles.

 

Die Sache soll exakt sein. Da du offenbar zur Spezies der Menschen gehörst, die das nicht verstehen, möchte ich dich bitten ab sofort in meinem Blog nicht mehr zu Posten.

 

LG Kester


06.02.2017 11:08    |    mozartschwarz

Müssten ansich alle Motoren sein aber beim V6 bin ich mir nicht sicher... C20NE, C20XE, C20LET, X20XEV

 

Die haben zwar teils etwas unterschiedliche Scheiben aber alle ein Gummilager.

 

90323032 90298204 LET, XE

90469102 NE XEV

9228479 V6 wohl ohne Gummi


06.02.2017 12:38    |    Rotherbach

Gracias - jetzt wird es doch deutlich einfacher, die Formulierung zu erstellen.

 

LG Kester


06.02.2017 21:46    |    Rotherbach

Moin,

 

Leider ist laut verschiedenen Foren auch der V6, wenn gleich nicht in gleichem Maße betroffen.

 

Danke für deine Hilfe.

 

LG Kester


06.02.2017 21:59    |    mozartschwarz

Mag sein. Das Bild sieht halt nach "ohne Gummi" aus. http://ecat24.com/.../ Die Scheiben mit Gummi machen markenübergreifend aber immer Ärger. Mitsubishi mit 4G63 z.B., kriegt man gutes Geld für gebrauchte Scheiben... Also nicht unbedingt ein besonderer Mangel des Calibra, sondern ein eher allgemeines Problem der Konstruktion oder eben auch des Alters...


07.02.2017 08:17    |    Rotherbach

Moin,

 

Das jedes Verschleißteil irgendwann den Geist aufgibt ist normal.

 

Wir müssen dann also klären:

1.) Gehen die Riemenscheiben quasi bei jedem Calibra früher kaputt, als man das erwarten würde. Sprich - wenn ich einen Calibra kaufen möchte - kann ich drauf wetten, sie ist kaputt oder ist innerhalb von 12 Monaten kaputt.

2.) Das Teil ist sehr teuer - weshalb auch ein seltener Defekt stark wertmindernd ist

3.) Das Teil ist normal oft defekt, ist dabei aber versteckt defekt und führt zu einem teuren Folgeschaden z.B. einem Motorschaden.

4.) Der Reparaturaufwand ist unverhältnismäßig hoch.

5.) Das Teil ist nur mit extremen Aufwand aufzutreiben, weil es offiziell nicht mehr lieferbar ist.

 

Beispiele -

1.) Bei meinem Volvo halten die Nivomaten in der Regel selten länger als 3 Jahre. Andere Systeme halten 10 Jahre oder gar ein Fahrzeugleben lang. Hier wäre der Nivomat als Schwäche zu nennen.

2.) Beim Porsche 924S geht die Kupplung zwar normal oft kaputt - aber schon die Kupplung alleine kostet unter Freunden mehr als 700€ - der Rest kommt noch dazu. Hierbei ist natürlich zu berücksichtigen, dass die Teile für einen Corsa allgemein billiger sind als für einen M3.

3.) Der Öldruckschalter für das AT Getriebe bei manchen Mercedes wird undicht, kostet wenig, ist schnell repariert. Bemerkt man es nicht, ist nach einigen Wochen das sehr teure Steuergerät defekt.

4.) Um beim Audi A8 3.3TDI an die Luftmassenmesser zu kommen, muss man entweder den halben Unterboden demontieren oder den Motor ausbauen.

5.) Der grüne Nadelstreifenbezug des Porsche 924S Exklusiv, weil der Farbstoff dafür heutzutage verboten ist. Ersatzstoffe liefern nicht exakt die gleiche Farbe. Lagerware aufzutreiben ist eine wirkliche Herausforderung.

 

Wenn EINER der Punkte zutrifft - dann gehört es aufgelistet. Trifft das nicht zu, dann ist das keine Schwachstelle, sondern nur normaler Verschleiß.

 

Beim Twingo gibt es sehr selten mal Kabelbaumdefekte - nach Recherche bin ich zur Meinung gekommen, dass dies nicht öfter als bei anderen Fahrzeugen passiert - also ist das für mich keine Schwachstelle, obwohl es fraglos bei dem ein oder anderen vorkommen wird.

 

Was ist dein Gefühl zur Riemenscheibe?

 

LG Kester


07.02.2017 09:17    |    mozartschwarz

Zu 1.) Nein

Zu 2.) Die liegen zwischen gebr. 30€ und bis zu 400€ in neu. Die Preise sind auch nicht wirklich unterschiedlich was die Motoren angeht. Von stark wertmindernd würde ich nicht reden..

Zu 3.) Eine unwucht kann zu diversen Schäden führen. Wirkliches Thema ist es eigentlich nicht.

Zu 4.) Muß der Motorhalter raus und der muß auchnoch zerlegt werden. Ein reativ hoher Aufwand für einen Wagen in der Altersklasse. Aus heutiger sicht eher nicht so wild.

Zu 4.) Ebay http://www.ebay.de/sch/i.html?...

 

Jetzt sind wir aber in einem Bereich... Defekte Benzinpumpenrelais sind bei weitem nicht so häufig und die Teile halten auch erstmal 150tkm. Das gleiche gilt für Leerlaufsteller und Lichtmaschinen. Kommt vor, sicher aber nicht öfter als bei jedem Wagen. Das gilt für die hälfte der Sachen die oben in der Liste stehen. Die gerissenen Krümmer sind aussergewöhnlich. Die Traggelennke nicht, die Querlenkerlager ja...... Stumpfe Scheinwerfer? Die orginalen dürften aus Glas sein, wenn die komischen Angeleyes vergilben ist das kein Opelprob. Das ist es beim Astra G...

Man sollte aber auf alles was da oben steht achten. Den Motoren tut die Liste aber irgendwo unrecht weil die Teile eben nicht besonders anfällig sind, es entsteht aber der Eindruck das laufend was defekt ist.

 

Bremsbänder muß man halt einstellen, das Getriebeöl hat den gleichen Wechselintervall wie das einstellen.

 

Der 4x4 Antriebsstrang hält, wenn man ihn ordentlich behandelt. Ihn nicht tiefer legt und keine riesig unterschiedlichen Profiltiefen fährt. Dreht man Donuts mit dem 4x4 und er bekommt nur auf einem Rad ordentlichen Grip kostet das 2500€ ohne Montage, mit sicherlich 4000€.

 

Man darf ganz klar nicht vergessen wer die Wagen die letzten Jahre so totgetreten hat, und natürlich auch nicht wie alt die Teile mitlerweile sind...


07.02.2017 14:32    |    Rotherbach

Moin,

 

Naja - das ist aber ein Argument, dass man auch bei sagen wir einem Fiat Panda bringen kann. Eigentlich geht ja nicht mehr kaputt als bei einem anderen Auto auch. Manchmal auch weniger - ist ja weniger drin.

 

Mal.im Ernst - wenn ein Relais 150.000 km oder so 10 Jahre hält - ist das eher schlecht - es gibt Autos da hält das ein Autoleben lang. Auch Lichtmaschinen sind Teile - die normalerweise erst jenseits der 400.000 km ausfallen sollten - außer der Hersteller hat irgendwo dran gespart. Hab meinen 280SE von 1981 mit 560.000 km und erster LiMa vertickt, da war nie wer dran.

 

Sicher - ein Auto Baujahr 1965 kann man nicht mit einem von 1996 vergleichen, aber auch für 1965 gibt es ja Maßstäbe. Weil ansonsten gäbe es ja keine Autos die eher als gut und solche die schlechter sind. Diskutieren wir laufen in den verschiedenen Foren.

 

Diese Liste - gibt es ja auch für andere Autos - sieht beim Calibra nicht wirklich schlecht aus. Betrachtet man das Alter - ist er meine ich sogar ziemlich gut. Und sie soll ja jemandem der nur einen Wunsch hat, bisher keine Berührungspunkte hatte, eine Idee liefern, wie mit dem Auto umzugehen und wie er anzugehen ist. Eine Hilfestellung.

 

Das Reifen abgefahren sind sieht man - anderes aber eben vielleicht nicht. Was man aber ggf. Dabei nicht weiß - verbraucht man viel mehr Reifen als bei wem anders, ähnlich viel oder positiv - weniger. Wenn ich ein Auto schlecht machen wollte gäbe es dafür andere Wege und warum sollte man das beim Calibra nicht machen? Hätte ja keiner was von.

 

LG Kester


07.02.2017 18:03    |    mozartschwarz

Ist ja alles richtig, du hast doch nachgefragt... Die Definition für ein Autoleben liegt ja irgendwo um die 160tkm. Nicht nur wegen der d...lichen Garantie von Opel die es mal gab. Liest man auch bei VW z.B... Ich will den Calibra auch nicht schön reden. In meinen Wagen ist noch nie ein Benzinpumpenrelais kaputt gegengen. Die Laufleistungen sind oft weit jenseits der 300tkm und 25 Jahren. In den Foren wird auch laufend auf das Relais getipt und es wird getauscht, aber es ist oft nicht der Fehler.

 

Ich hab aber kein Problem deine Kaufberatung zu unterschreiben. Würde nur einiges nicht wirklich als häufig ansehen, zumindest nicht bis um 200tkm.


07.02.2017 21:29    |    Rotherbach

Wir diskutieren ja - das ist auch ok. Das ist ja der Zweck der Übung.

 

Würdest du sagen - Riemenscheibe aufführen Ja/Nein?

 

@calibra4ever - wenn du wieder locker bist, darfst du wieder mitmachen.

 

LG Kester


07.02.2017 21:42    |    mozartschwarz

Kaputt war sowas bei mir nur bei einem Mitsubishi... ;)

Man sollte aber schon drauf achten, also lass drin....


07.02.2017 22:28    |    Rotherbach

OK.

 

Wenn ich es mal so sagen darf - bisher das streitbarste "Thema" - obwohl der Calibra lange sehr wenige Aufrufszahlen hatte :)

 

Den Mitsubishi - da sagst du was ... da wollte ich schauen, ob ich das hinzufügen muss :D

LG Kester


08.02.2017 06:02    |    mozartschwarz

Liegt bestimmt an mir.. Ich hab gern größeren Diskusssionsbedarf. Ist ja auch ein Forum, was solls...

 

Mußt du... ;) Definitiver Standard bei 4G63, egal welchem


08.02.2017 06:50    |    Rotherbach

Moin,

 

So soll es sein ... Ist völlig richtig und in Ordnung.

 

Hab beim Mitsubishi erstmal rausgefischt wo der verbaut war und hab nachgesehen ob schon einer davon online ist.

 

LG Kester


08.02.2017 18:51    |    calibra4ever

Hallo Kester

Hallo Mozartschwrz

 

Letzterer, du hast am 7.2.17 gegen 18.03 geschrieben bezüglich der Lebensdauer eines Fahrzeuges.

Tatsächlich liegt diese nach offiziellen Angaben sogar nur bei 120 - 140 Tkm und bei besonderen Pflege noch länger.

Und auch hier muss ich dir völlig recht geben, ich fahre jetzt meinen 3 Calibra Der erste war leider abgebrannt was durchaus schon mal vorkommen kann, jedeoch, mein 2 er ,war mein erster c20xe und dieser hatte 464 Tkm auf dem Tacho als ich diesen zum Entsorger gab, Vermütlich wäre dieser nochmals 150-200Tkm gelaufen, nur hatte ich nicht mehr die Möglichkeiten, der Räumlichkeiten wegen.

 

Wie ich schon sagte, hatte ich an diesem Fahrzeug an Defekten, 1 Mal Luftmassenmesser und 1 durchgeschlagenes Zündkabel.

 

Das waren Defekte!

 

Und auch an meinem jetzigen gab es bis jetzt während meines Besitzes keine Defekte und keine Verschleissteile zu bemängeln.

 

Wie du schon geschrieben hast das du noch nie ein BPR wechseln müsstest weil es defekt war, ich hab an keinen meiner Opels jemals zuvor weder die Lichtmaschine oder Benzinpumpe oder servopumpe kaputt gehabt.

Und so könnte ich die Liste fortführen.

 

Gummibuchsen etc, welche permanent den Belastungen ausgesetzt sind, sind Verschleissteile.

Wer hier sagt Stossdämpfer fallen auch in die Statistik, mag ja recht haben das es Verschleissteile sind aber nur mit einer begrenzten Lebensdauer, die ca. 2 verschliessen Sätze Reifen, unter normal Bedingungen, leben.

 

Kester, ich hab dir als erster in deinem Blog geschrieben und dir von Anfang an gesagt, das ich das gut finde das du dir soviel Arbeit machst, was schliesslich deine Freizeit kostet.

 

Wenn du dich auf Statistiken berufst, mag das völlig legitim sein, denn diese beruhen auf bekannten Mängeln welche amtlich sind! Und wogegen es nichts zu sagen gibt den irgendwo her müssen die Statistiker ihre Daten ja bezogen haben.

 

Zu recht sogar sprichst du Rostmängel welche bei den Hauptuntersuchungen festgestellt wurden und werden und hier sind wir bei meinen Aussagen.

Und es ist meine persönliche Meinung welche auch von Experten getragen wird.

 

Bei solch alten Autos kommt kein herkömmlicher Käufer mehr in Frage, sondern Liebhaber oder Enthusiasten, welchen es egal ist, welches Teil ersetzt werden muss solang die Karrosserie OK ist.

 

Und hier müssen wir nicht streiten oder aneinander vorbei diskutieren!

 

Schluss nun mit der Diskussion, du meinst es gut und willst es perfekt machen und dafür Hut ab vor dir.

 

Ich hatte die Riemenscheibe angesprochen, dies sollte eigentlich nur noch ein weiters Teil sein welches kaputt gehen kann.

 

Aber ich will und möchte mit dir nicht nur diskutieren, nein, ich möchte dir bei deiner Kaufberatung behilflich sein.

 

Du hast erwähnt, das bei den Motoren die Ölwannendichtung undicht ist, und ich rede hier von allen Motoren welche beim Calibra verbaut waren oder sind.

 

Das was bemängelt wird von TÜV und Dekra etc. ist nicht immer richtig und hier werden die Erfahrenen zustimmen.

Die Undichtigkeit kommt in den meisten Fällen nicht von der Dichtung sondern von dem Simmerring auf der Kupplungsseite, welcher durch das Getriebe verdeckt wird und von daher nicht sichtbar.

Ich hab unzählige Dichtungen gewechselt ehe ich begriffen hatte das es nicht von dort kommt sondern von der Kurbelwellenabdichtung.

 

Diese Undichtigkeit kannst du mit reinnehmen, da von den Experten der Prüfstellen diese Tatsache nicht richtig erkannt wird.

Ebenso selten erkannt die Motorlager.

Das Blech unter der Batterie neigt sehr oft zum rosten da dort die ausgasende Säure rüber läuft.

Wer wirklich einen Calibra kaufen möchte schaut auf alles, so sollte man die Motorhaube öffnen und sich die Vorderkante der Haube von unten ansehen, dort rostet häufig die Falz, verdeckt von der Gummidichtung!

Die Türen rosten ebenfalls oft unten an der Falz durch Wasser welches über die scheibendichtung in die Tür gelangt.

Hängende Türen, zu bemerken beim schliessen der Türen, wenn diese an der Verriegelung hängen bleiben oder darüber schaben.

 

Mechanische Mängel kann ich so nicht beisteuern, da ich hier evtl. ne Ausnahme bin, bis auf Gummibuchsen und Gummilager und Gummischwingungsdämpfer der Benzinpumpenhalterung.

 

Was aber noch oft kurz vor dem defekt ist, der Membrandämpfer nach der benzinpumpe, dieser ist nach der Zeit wirklich schwer verrostet.

 

Wir wollen hier nicht diskutieren und ich bin weder beleidigt oder sonst was.

 

Jedoch sage ich dir ehrlich, bei aller Liebe und Hochachtung für deine Arbeit und Idee, welche ich ebenso wie Mozartschwarz anstandslos gegenzeichnen würde weil Fakt, ich mich als Kenner und Liebhaber nicht von einer Kaufberatung leiten lassen würde.

 

Für mich persönlich. zählt einzig die Substanz der Karrosserie welche Wertbestimmend ist, alles andere ist reparabel!

 

Gruss


08.02.2017 22:38    |    mozartschwarz

Space Wagon, Galant, Eclypse und solche Sachen. Dann noch Hyundai Galloper und Santamo... Gibts als 8V, 16V mit einer Nockenwelle und 16V mit 2 Nockenwellen. Ich mein nicht nur als 2L. Passt hier aber nichtmehr hin.

 

 

Calibra4ever hat mit dem Einwand zu Karosse recht. Nichts ist wichtiger als eine wirklich gute und möglichst rostfreie zu bekommen. Rest kann man dann machen.... Idealerweise erwischt man dann noch einen mit C20XE....und im wirklich völligen Orginalzustand. Da dürfte dann ein Klassiker draus werden. Mit C20LET 4x4 und gleichen Bedingungen natürlich noch schneller, der ist faktisch schon einer...


08.02.2017 22:55    |    Rotherbach

Wie gesagt - geh nicht nur von deinen eigenen Einzelerfahrungen aus.

 

Jeder tickt etwas anders, hat eigene Vorlieben, Stärken und Schwächen. Klar - Verschleißteile sind Tricky bei der Bewertung. Aber wenn wir sie komplett rauslassen - stellen wir uns die Frage - was ist dann kein Verschleiß? Wie gesagt - ich find es immer hilfreich, wenn ich vor der Besichtigung weiß, wohin ich schauen muss, sind ja nicht alle immer absolut ehrlich. Reparabel ist auch eine komplett vergammelte Karosserie - es kostet halt entweder Zeit oder viel Geld. So ist das mit allen anderen Teilen auch.

 

Nehm mal an, du willst einen Volvo V90 kaufen - der Verkäufer inseriert ihn für 9500€ unter der Prämisse Topzustand. Wie kannst du bewerten, ob der Preis OK ist? Was ist wertbildend? Andere Fahrzeuge, die auch Topzustand versprechen kosten auch alle so in dem Bereich. Jetzt sagst du - VErschleißteile sind reparabel und nicht wertbildend - stimmt es denn auch, wenn am Auto jetzt die 850€ Nivomaten durch sind? Oder ist das Auto dann nicht eher nur 8500€ Wert? Das Kleinvieh macht im Zweifelsfall auch Mist.

 

Ölverlust an Dichtungen ist bei Opelmotoren ab 8/9 Jahren alter eigentlich immer ein Thema. Ehrlich - ich hatte keinen OHC Motor in dem Alter der nicht an der Ventildeckeldichtung oder der Ölwanne sein Revier markierte. Sicher, kann man mit umgehen - aber es kostet halt Geld, und wenn mir kein Bastelmobil angeboten wird - dass entsprechend billig ist, dann ist so ein Mangel zumindest mal ärgerlich.

 

Deine genannten Stellen schau ich mir morgen an und bastel sie dann rein. Heute ist es mir dazu zu spät ;)

 

Schaut euch mal an - womit ich beim E36 und E46 bombardiert werde ;) Wie gesagt - es geht darum einfach ein vernünftiges Bild vom Auto zu bekommen - was alles nicht dran sein sollte, damit ein Note 2-3 Youngtimer vor der Tür steht ;)

 

@Mozart - Fahrzeugliste hab ich schon. Wurde verdammt lang verbaut das Motörsche ...

 

LG Kester


09.02.2017 20:57    |    Rotherbach

Moin Moin,

 

Motorlager konnte ich für den V6 als ziemlich typischen Mangel verifizieren. Nehm ich auf.

Den Ölverlust am Simmerring konnte ich für den C20NE und den C20XE auch verifizieren - sofern, wie ich annehme die Motoren auch im Vectra und Kadett E im Grunde die gleichen sind.

Batteriekasten steht schon aufgelistet - oder meinst du ein Bleck unterhalb, was quasi die ablaufende Flüssigkeit abbekommt?

Motorhaube - meinst Du die Haube selbst (also das was nach oben aufklappt) oder den Teil - der zur Frontmaske weggeht? Das ist mir anhand deiner Schilderung nicht ganz klar.

Türscharniere - bestätigt und aufgenommen.

Membran der Benzinpumpe - konnte ich verifizieren für den 8V und den 16V Sauger - ist die Pumpe bei V6 und Turbo gleich und sind sie nur zu selten, als dass ich dazu etwas finden konnte?

 

Mille Grazie ...

 

Die Bewertung der typischen Schwachstellen - überlassen wir einfach jedem individuell :)

 

Kester


10.02.2017 15:10    |    mozartschwarz

Soweit mir bekannt sind es die gleichen Pumpen. Halten in aller Regel gegen 200tkm allerdings gibts da wirklich viele Ausreisser nach unten. Es sind häufiger die Pumpen als die Relais... Inwieweit da alles mit KadettE etc. übereinstimmt ist auch so eine Frage. Gibt dann ja irgendwann die Innentankpumpen. Mein VFL C20NE Omega hat einen Aussentankpumpe, der FL eine Innentankpumpe. Sind aber von der Haltbarkeit vergleichbar was man so mitkriegt...

 

Jedenfalls wurde da schon einiges über die Jahre geändert auch wenn die Motorcodes gleich bleiben.


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