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22.01.2020 11:20    |    rogertennis2    |    Kommentare (4)

22.01.2020

 

VW unterliegt beim Abgasverbrechen im Rechtsstreit um Verjährung

 

Die Strategie der VW-Führung bei tausenden Schadenersatzklagen war bisher alles zu unternehmen, um durch das Erreichen von Verjährungen die betrogenen Kunden und Investoren im Rechtsstreit leer ausgehen zu lassen. Dass viele der vom VW-Konzern betrogenen Kunden das noch nicht begriffen hatten, zeigten die Verkaufszahlen der letzten 4 Jahre in USA und Europa. Ein Knackpunkt bei den gerichtlichen Verhandlungen war in der Tat sowohl beim Abgasbetrug als auch bei der Wertpapiermanipulation der Zeitpunkt des Verjährungseintritts. Entgegen der Braunschweiger Justiz, bei der der Niedersächsische SPD-Ministerpräsident als VW-Aufsichtsrat seinen Einfluss bei der Verjährungsfrage geltend machen könnte, sieht ein Duisburger Richter das völlig anders. Die Verjährung beginne erst mit dem Tag, als VW-Chef Diess beim TV-Interview am 18.6.2019 mit Marcus Lanz vor einem Millionenpublikum glaubwürdig den VW-Betrug bei Abgasemissionen öffentlich zugab. Bis auf das „Statement of Fact“ in USA am 11.1 2017, bei dem die Führung von VW gerichtlich zu Protokoll gab, in bandenmäßiger Verschwörung über mehrere Jahre 3 Verbrechen begangen zu haben, verschwieg VW dieses Geständnis bewusst in Europa. Sollte das Duisburger Urteil Rechtskraft erlangen, würden Verjährungen also erst ab Mitte 2022 eintreten. Deshalb nannte die Konzernführung ihr kriminelles Abgasverbrechen auch immer nur abschwächend „Dieselkrise, Dieselaffäre und Abgasthematik“. Der Dieseltreibstoff hatte damit überhaupt nichts zu tun. Auch ist ein Betrüger kein Thematiker, sondern ein eiskalter Verbrecher, der sich rücksichtslos, ohne Scham, Reue und Demut, Gewinne sowie schäbige Wettbewerbsvorteile zu lasten der menschlichen Gesundheit erschleicht.

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20.01.2020 15:23    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

18.01.2020

 

VW-Chef Diess beklagte die bisher nur schleppend bearbeitete Transformation.

 

Vollkommen richtig! Die bisher nur von wenigen Mitarbeitern bearbeitete Transformation im Konzern fährt bisher nur auf Sparflamme. Viele Manager ducken sich z. Z. noch weg, weil die vielen kriminellen Fehler der Vergangenheit in den letzten 4 Jahren noch nicht durch Aufsichtsrat und Vorstand aufgearbeitet wurden. Viele Manager, die auch mitschuldig am Abgasverbrechen sind, wurden noch nicht entlarvt und schweigen. Hier ist Schweigen z. Z. die beste Verteidigung. Vorschub leistet auch das Landgericht Braunschweig, das, wie vielleicht auch erwartet, Vorstände und Aufsichtsräte noch in Schutz nimmt. Ich nehme an, dass Ministerpräsident und Aufsichtsrat Stefan Weil als möglicher Einflussnehmer auf das Justizministerium hierzu beiträgt. Hätte der Aufsichtsrat bei seiner Kontrolle nicht versagt, wäre vermutlich das Abgasverbrechen nicht möglich gewesen. Denn seit Monaten prüft das Landgericht die Zulassungen der Anklagen von 6 VW-Managern. Wie jetzt das Gericht verlautete, wird akribisch nach Ermittlungsfehlern der Staatsanwaltschaft gefahndet, um die Hauptbeschuldigen Winterkorn, Pötsch und Diess den Strafprozess des vorsätzlichen Betruges, von vorsätzlich falscher Werbung, von Wertpapiermanipulation, der Erschleichung von Fahrzeugbetriebsgenehmigungen und Steuerhinterziehung mit dem zu erwartenden Ergebnis hoher Geld- und Haftstrafen zu ersparen. Oder macht das den Richtern zu viel Arbeit, die Prozesse in unserem angeblichen Rechtsstaat zu führen? Wären diese Manager in München angeklagt worden, wären die Strafprozesse bereits in vollem Gange. Dort hätte kein Aufsichtsrat gerichtlichen Einfluss in Bayern.

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20.01.2020 15:21    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

20.01.2020

 

Neue VW-Kultur: Kritiker werden einfach mundtot gemacht!

 

Was hatte doch die neue VW-Führung unter VW-Chef Diess nach der angeblichen mitarbeitereinschüchternden Schreckenskultur unter vorheriger Piëch- / Winterkornführung versprochen? Ein offener Mitarbeiterdialog mit Vorgesetzten und geradezu erwünschter Kritik von Mitarbeitern. VW entwickelt sich jetzt aber ins Gegenteil, wie wir es von China, Russland, Nordkorea, Türkei und dem Iran kennen. Kritiker werden einfach mundtot gemacht, indem das Internet oder bestimmte Seiten abgeschaltet werden. VW nutzt ihr eigenes 360 ° Volkswagen Intranet, indem Kritiker wie ich beim Chatten einfach gesperrt werden. Damit zeigt die VW-Führung ihr wahres Gesicht und will damit Mitarbeiter brutal auf ihre Linie bringen. Statt Wahrheiten werden nur Lügen verbreitet. So wie VW-Chef Diess der Staatsmacht China bei der menschenverachtenden Umerziehung der Uiguren behilflich ist, will er auch so die neue VW-Kultur gestalten. Wer sich in den Weg stellt wird plattgemacht. So weit waren Piëch und Winterkorn nie gegangen, interne Kritiker mundtot zu machen. Sogar der Aufsichtsrat sowie Betriebsrat befürworten diese neue VW-Kultur. Sie lassen Kritiker auf Haupt- oder auf Betriebsversammlungen einfach nicht zu Wort kommen. Durch diese Handlungen von Pötsch und Dies wird die Sicht in die Zukunft für den Konzern immer schwärzer. Wie bereits auch Diess ankündigte, soll die Zusammenarbeit mit China neben der Produktionsausweitung auch in der Fahrzeugentwicklung weiter intensiviert werden. Wenn keiner denen rechtszeitig auf die Finger schlägt, wird sicher der Hauptsitz bald von Wolfsburg nach Peking verlegt. Bei denen zählt nach dem unaufgeklärten Abgasverbrechen nur noch Rendite und Cash Flow. Der deutsche Mitarbeiter, bisher eingeheimste staatliche Gelder und das Markenzeichen „Made by Germany“ ist denen bei dieser Strategie doch völlig egal. Nach dem durch Aufsichtsrat und Vorstand verschuldeten 40 Milliarden-Debakel heißt jetzt das VW-Motto auf biegen und brechen: Autos billigst produzieren und teuer verkaufen. Den Wettbewerb mit halb so teueren Autos wird es sehr freuen.

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17.01.2020 12:08    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

17.01.2020

 

Zur Rede von VW-Chef Diess beim Global Board Meeting in Berlin am 16.1.2020 vor 120 Top-Führungskräften:

 

Die Rede des VW-Chefs sollte ein Tritt in den Arsch aller 120 Top-Manager des Konzerns sein. Diess, der seit Juli 2015 von Winterkorn bei BMW abgeworben wurde und als Chef der Marke vom Abgasbetrug am Schadenstisch gewusst haben musste, hat immer noch nicht kapiert, dass alles noch jetzt über 4 Jahre danach an der Aufarbeitung des Abgasverbrechens hängt. Den schweren Schock verkrafteten viele Mitarbeiter, die persönlich auch unter dem Betrug litten, immer noch nicht. Statt endlich die Hose runter zu lassen und Ross und Reiter zu benennen, wollen Pötsch und Diess alles verdrängen und die Transformation voranpeitschen. Es fehlt vielen aber die Motivation, weil die VW-Führung sogar davor nicht zurückschreckte, eigene Ingenieure über Jahre zu belügen und zu betrügen. Nur als Beispiel wird meine Erfindung von 1998, die einen Verkauf aller Konzernfahrzeuge aus Geräuschgründen erst möglich machte, sogar bis heute auch beim ID.3 und Golf 8 verwendet, ohne mir die gesetzlich zustehende Erfindervergütung nach der Lizenzanalogie zu zahlen. Solange die Altschulden nicht beglichen wurden, kann die neue jetzt angestrebte Kultur im Unternehmen nicht greifen. Wenn Diess jetzt sagt, man könne die Transformation aus dem Cash Flow stemmen, dann nur, weil die betrogenen Mitarbeiter, die tausenden Kunden und Investoren immer noch nicht wegen des dreisten Abgasverbrechens entschädigt wurden. Sein jetziger Arschtritt an die Top-Manager, den eigentlich der Aufsichtsrat und die VW-Chef`s verdient hätten, wird deshalb nichts bewirken. Auch fanden an diesem obigen Bericht darüber von 3016 Mitarbeitern nur 16 Gefallen daran.

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15.01.2020 15:06    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

15.01.2020

VW-Konzern will anständiger werden und startete "Together4Integrity".

Die VW-Führung startete im Februar 2018 das Programm Together4Integrity. Markenvorstand Arno Antlitz stellte sich einem Workshop mit 100 Mitarbeitern zur Verfügung, um ihre Meinungen über Integrität und Compliance zu erfragen. Durch das Programm will VW durch die angebliche "Dieselkrise" verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen und ein Zeichen für ein Unternehmen setzen, das sein Wort hält. Wie der obige Artikel darüber von den Mitarbeitern wahrgenommen wird zeigt, dass von 3017 Lesern nur 6 davon am Artikel gefallen fanden.

Bei meinen Umfragen unter der Belegschaft wurde deutlich, dass die Meisten das vor über 4 Jahren aufgedeckte und bis heute nicht aufgeklärte Abgasverbrechen, was hier abschwächend von Antlitz, Pötsch und Diess nur als "Dieselkrise" bezeichnet wird, als Schweinerei empfinden. Der Diesel hatte daran keine Schuld. Schuldig waren Leitende beim VW-Konzern, die nur aus purer Geldgier und der Erlangung von Wettbewerbsvorteilen handelten. Weiterhin wurden neben Pötsch, Diess und Winterkorn noch 39 leitende VW-Mitarbeiter angeklagt, die immer noch nicht verurteilt wurden. VW verzögert auch immer noch tausende Prozesse von Kunden und Investoren über Schadensersatz, der am Ende VW mit weiteren 20 Milliarden € belasten könnte. Vorrangig setzt VW dabei auf Verjährungen zu Lasten der Kunden und Investoren. Solange das alles nicht aufgearbeitet und geklärt ist, geht Vertrauen weiter verloren. Integrität und Compliance stehen bei VW seit 1993 nur auf dem Papier. Jeden Tag muss die Belegschaft mit weiteren Hiobsbotschaften rechnen. Zur guten Unternehmensführung gehört auch die Abschaffung der Überbezahlung von Betriebsräten, gestoppte Produktionen bei menschenverachtenden Machthabern und die Beendigung der Sponsortätigkeit mit korrupten Fußballverbänden FIFA, DFB, UEFA, FC Bayern.

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12.01.2020 15:13    |    rogertennis2    |    Kommentare (4)

12.01.2020

 

Anstieg von Mängeln bei VW-E-Modellen nach Auslieferung

 

Die VW-Konzern-Führung schweigt über den Anstieg von Mängeln bei den E-Autos nach Auslieferung. Dabei handelt es sich hier erst um geringe Produktionszahlen. Allein beim Audi E-TRON sind weltweit 8786 Fahrzeuge betroffen. Durch Wasser-Undichtigkeiten bei der Elektronik-Box des Hochvoltsystems. Dieser gefährliche Mangel tritt auch bei einigen E-Autos von VW auf. Denn es besteht dabei die Gefahr von Motorbränden. Weiterhin wurde schon lange Zeit verbotenes Cadmium bei den e-Autos verwendet. Beim UP!-e wurden fehlerhafte Sensoren im Airbag-Steuergerät verbaut. Der Ausfall der Beleuchtung wurde bei einigen e-Golfs nicht angezeigt. Bei manchen Passat GTE löste sich der Stecker der Zentralelektrik. Durch diese Fehler sind für Kunden ärgerliche Liegenbleiber vorprogrammiert. Entgegen der Befürchtung vieler Experten sind zum Glück bisher noch keine Probleme mit den großvolumigen schweren Hochvoltbatterien aufgetreten. Sollten hier aber Brände entstehen, sind die laut Feuerwehraussage nur sehr schwer löschbar. Der beliebte heutige Ad Blue - Dieselmotor mit nur geringem NOX und CO2-Ausstoss wurde leider durch den VW-Betrug platt gemacht. Die Reichweite von 700-800 km mit einer Diesel-Tankfüllung kann mit E-Antrieb bei 20 ° C nicht erreicht werden. Die E-Reichweite fällt auch weiter schnell bei zunehmender Kälte, mit Koffern und Reserverad sowie Werkzeug im Kofferraum sehr stark ab. Wer aber mit Wohnwagen verreist, kann sich gleich bei Abfahrt nach einer neuen E-Ladesäule wieder umsehen. Alles Nachteile, die von der VW-Führung bisher den Kunden verschwiegen werden. Hauptsache Augen zu und mit E-Mobilität durch.

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11.01.2020 12:22    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

11.01.2020

 

VW Verzichtete beim Abgasverbrechen Ende 2015 auf Verjährung

 

Als die VW-Führung Ende 2015 den Abgasbetrug an über 11 Mio. Autos eingestand, wollte man auch auf die Möglichkeit einer drohenden juristischen Verjährung verzichten. Aber genau so, wie umfängliche Aufklärung seitens des Aufsichtsrats Pötsch und des damaligen VW-Markenchefs Diess versprochen und nicht eingehalten wurde, pochte VW später nach Beginn der gerichtlichen Prozesse auf Einhaltung der Verjährung. Bis auf die 470.000 Kläger, die sich dem gerichtlichen Musterfeststellungsverfahren in Braunschweig angeschlossen hatten, soll jetzt bei 45.000 Klägern, nach Ansicht von VW, die Verjährung greifen. Der BGH wird sicher auch hier der VW-Ansicht einen Riegel vorschieben. Denn viele betrogene Kunden, noch dazu diejenigen ohne Internetzugang, konnten vorher nicht wissen, dass auch an ihrem Konzern-Auto verbrecherisch manipuliert wurde und die Betriebsgenehmigung ihres Autos durch gefälschte Daten erschlichen wurde. Mit Sicherheit wird es bei dem Verjährungstermin nicht auf den Tag der öffentlichen Berichterstattung ankommen. Die VW-Führung freut sich zu früh darauf, Schadenersatz bei einem anzunehmenden 20.000 €-Einzelfallschaden von Gesamt über 900 Millionen € nicht an die 45.000 Kläger zahlen zu müssen. Sollte es voraussichtlich bei der Summe pro Einzelfall bleiben, müsste die VW-Führung für die 470.000 rechtzeitig registrierten Kläger rechtmäßig weitere 9,4 Milliarden € blechen. Da aber die VW-Spitze nach langem Zögern jetzt erst auf Druck des Gerichts zu Vergleichsverhandlungen mit der Klägerseite bereit ist, könnte das Verhandlungsergebnis des Vergleichs mindestens bei 50 % liegen. Aber keinesfalls darunter. Wer so nur aus Profitgier über viele Jahre Millionen Kunden betrog, den Betrug statt zuzugeben sogar noch verfeinerte, massenhaft Beweismittel vernichtete, erlittenen Kundenschaden leugnete und Zahlungen von Schadenersatz ablehnte, Vertrauen vernichtete und Behörden sowie Politiker belog, auch vor schwerer Wertpapiermanipulation nicht zurückschreckte, sogar eigene Mitarbeiter über viele Jahre belog und betrog, Betriebsräten entgegen dem BVG extrem hohe Gehälter mit komfortablen Boni genehmigte, Menschenrechtsverletzungen in Brasilien und bei den Uiguren in China noch unterstützte, muss als Abschreckung dieser begangenen Verbrechen auch hart bestraft werden. Leidtragende sind auf jeden Fall jetzt viele tausende mit Entlassung bedrohte Mitarbeiter und viele Zulieferer, die jetzt bei den Preisen ihrer Produkte noch weiter gedrückt werden. Bei dieser Latte von nachgewiesenen Verbrechen entgegen allen Compliance- und Corporate Governance-Regeln, klammern sich alle 20 Aufsichtsräte mit dem Chef Pötsch und den Schurkeneignern Katar/Niedersachsen, die bei der Kontrolle versagten, sowie VW-Chef Diess weiter schamlos ohne Reue und ohne Demut an ihre Stühle.

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09.01.2020 14:22    |    rogertennis2    |    Kommentare (2)

09.01.2020

 

Wer will überhaupt autonom und elektrisch fahrende Autos kaufen?

 

Alle Autobauer stürzten sich in den Entwicklungs-Wettbewerb elektrisch und autonom fahrender Autos und geben Milliarden € dafür aus. Dabei sind das nur Hirngespinste einiger Vorstände von Autobauern. Dabei haben Umfragen ergeben, dass 84 % unserer Auto fahrenden Bevölkerung so ein Auto nicht kaufen würden. Wer 50.000 € von der Mittelschicht für ein Auto ausgibt, will natürlich selbst fahren und das Fahrvergnügen spüren. Denn jede herkömmliche Automarke lässt sich unterschiedlich gut oder schlecht fahren. Das Fahrgefühl und die Wettbewerbsvorteile gehen natürlich beim autonomen Fahren verloren. Gestern wurde um Braunschweig auf Kosten des Steuerzahlers eine über 280 km lange kostspielige Teststrecke in der Innenstadt und auf der A 39/A2 eröffnet. Statt dem Verursacher VW teilen sich die 4 Millionen € Baukosten das Land Niedersachsen und das DLR. Es soll getestet werden, wie sich autonom fahrende Autos in starken derzeitigen Normalverkehr integrieren. Experten vermuten, dass durch diese Exoten gerade Staus verursacht werden, die ja gerade durch dieses System verhindert werden sollen. Die Autobosse werben für ein Auto als Smartphone auf Rädern. Verschweigen aber die damit erkaufte Fahrunsicherheit bei der Überwachung aller Systeme. Der Blick des Fahrers gehört jederzeit auf die Fahrbahn und nicht auf die Monitore. Ähnlich schlecht denkt die Bevölkerung über den Kauf von E-Autos und Plug in Hybrid-Autos mit allem Gedöns, das nur der Rendite der Autobosse dient. Die wenigsten Kunden sind bereit, um nur von A nach B zu fahren, fast den doppelten Preis zu zahlen und dabei immer eine schwere Batterie mit sich rumzuschleppen. Auch Aufsichtsrat Pötsch hatte prognostiziert, dass sich Gering- und Kleinverdiener bald kein Auto mehr leisten können. Leider hatten wir noch keinen knackigen Winter von -20 bis -40° C., wo die Reichweiten in die Knie gehen. Die E-Postautos fallen schon jetzt bei diesen geringen Temperaturen reihenweise aus. Deshalb muss die Post viele Mietwagen mit Verbrennungsmotoren als Ersatz anmieten. Ferner sind die teuren Plug in Hybrid-Autos nur ein Feigenblatt für den propagierten Klimaschutz, da meistens der E-Motor nur als „Reservetank“ benutzt wird. Trotz der Milliardenstrafen vom VW-Abgasverbrechen stürzte sich VW-Chef Diess kopflos, ohne erst Marktanalysen und Meinungsumfragen einzuholen, in das unsichere Abenteuer E-Mobilität und Autonomie, statt das Abgasverbrechen vollständig erst aufzuklären. Denn die saubere Abgasreinigung beim Diesel war schon zum Zeitpunkt des Betruges vorhanden. VW wollte nur schnell aus Profitgier die Nr. 1 der Welt werden. Die heutigen VW-Dieselmotoren, die verkauft werden, erfüllen mit Abstand die neusten NOX-Emissionswerte. Wie die heutigen Verkaufszahlen zeigen, gewinnt der Dieselmotor mit geringen CO2-Emissionen bei der Bevölkerung wieder an Beliebtheit. Warum dann das unsichere Abenteuer mit der E-Mobilität und dem Autonomie-Quatsch, das tausende Jobs die nächsten Jahre noch kosten wird.

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08.01.2020 18:51    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

08.01.2020

 

Technische Ablenkungen im Auto gefährden stark die Sicherheit

 

Zunehmend passieren immer mehr böse Autounfälle auf Bundes- und Landstrassen, wobei die Ursachen oft ungeklärt bleiben. Was mir auch schon passierte, ziehen Autos ohne sichtbaren Grund kurz in die Gegenfahrbahn, weichen aber im letzten Moment dem Gegenverkehr wieder aus. Als Ursache vermute ich immer mehr Fahrerablenkungen durch Radio, Navi, Bord-PC und weitere viele Assistenzsysteme, die vom Fahrer am Multifunktionslenkrad während der Fahrt zwar nicht verändert, aber doch sichtbar umgeschaltet werden können. Aus gutem Grund wurde deshalb der Betrieb des Telefons ohne Freischalteinrichtung verboten. Obwohl es viele nützliche Systeme gibt, die vom Fahrer während der Fahrt nicht beeinflusst werden können, sollte auch ein bloßes Umschalten der anderen Systeme durch die Autobauer und den Gesetzgeber unmöglich gemacht werden. Die Sicherheit auf unseren Strassen muss höchste Priorität haben. Nur ein kurzer Blick von der Fahrbahn weg, kann zu schweren Frontalzusammenstößen mit vielen Unschuldigen führen. Gerade, weil die Autobauer an dem bisschen E-Kram sich Unsummen bezahlen lassen, sind sie sehr kreativ und erfinden immer neue Quatschfunktionen. Der neue VW-Golf 8, der übrigens heute schon zwischen 30-50.000 € kostet und der VW-ID.3 sind die besten Negativ-Beispiele. Der Monitor vorn an der Schalttafel reicht von Tür zu Tür. Der Fahrer weiß gar nicht, wo er, bis auf die Fahrbahn, zu erst hingucken soll, bis es vor ihm knallt und er sowie weitere unschuldige Menschen tot sind. Ich wünschte mir einen Verkehrsminister, der auch diese Gefahr erkennt und der Sicherheit den Vorzug gibt.

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07.01.2020 12:08    |    rogertennis2    |    Kommentare (3)

07.01.2020

 

VW-Abgasverbrecher beim BS-Musterfeststellungsverfahren in der Zwickmühle

 

Die Führung des VW-Konzerns blickt jetzt ängstlich auf den 5.Mai 2020. An dem Tag verhandelt erstmals der Bundesgerichtshof in Karlsruhe über die Klage eines vom Konzern betrogenen Kunden auf Schadenersatz. Bisher konnte VW durch kurzfristig großzügige Vergleiche BGH-Urteile dort anhängiger Kundenklagen zum Ärger der Richter abwenden. Damit wird jetzt Schluss sein. Die Richter lassen sich nicht länger von VW verarschen. Diesmal wird es zu einem Urteil kommen, dem die VW-Spitze ängstlich entgegen sieht und das bindend für alle weitere Einzelklagen auf Schadenersatz ist. Denn der erste vorläufige BGH-Einschätzungsbeschluss richtete sich bereits schon im Februar 2019 gegen VW. Die illegale Abgasabschalteinrichtung bei VW-Dieselmotoren stelle durchaus einen Mangel dar, der einen Schadenanspruch der getäuschten Kunden rechtfertige, so damals die BGH-Richter. Allein diese BGH-Einschätzung und der jetzt festgesetzte BGH-Verhandlungstermin am 5.5.2020 veranlasste die Konzernführung zum Umdenken. Zusätzlich auch mit dem Druck des Richters im Braunschweiger Musterfeststellungsverfahren jetzt ernsthaft in Vergleichsverhandlungen mit dem Verbraucherverband VZBV einzutreten. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass der BGH seine damalige Einschätzung ändert. Alle 470.000 geschädigte Kunden durch VW, die sich rechtzeitig beim Musterfeststellungsverfahren gerichtlich registrieren ließen, können jetzt auf großzügigen Schadenersatz noch vor dem 5.5.2020 hoffen. Die VW-Spitze wird es nicht erst auf BGH-Urteile ankommen lassen, die für den Konzern mit Sicherheit noch teurer und über weitere viele Jahre gehen würden. Allerdings lassen sich die betrogenen Kunden nicht mit einem Appel und einem Ei vom Betrüger des VW-Konzerns abspeisen. Es geht in erster Linie, wie beim Vergleich in USA, um die Rückabwicklung des Kaufvertrages plus einer weiteren Entschädigungszahlung, weil die für den Kaufentscheid bestimmenden wichtigen Faktoren nicht der Wahrheit entsprachen. Die Kunden hätten das Auto mit der ungesetzlichen Abgasabschalteinrichtung sonst nicht gekauft. Und das ist das juristisch Entscheidende bei Kaufverträgen, das zur Rückabwicklung des Kaufs mit einem Mangel berechtigt.

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