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15.12.2019 10:44    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

14.12.2019

 

VW-Gewerkschafter Kilian im Interview mit BS-TU-Präsidentin

 

Es ist nicht zu fassen, wie VW-Personalvorstand und IG-Metaller Gunnar Kilian im Interview mit der Präsidentin Kaysser-Pyzalla die Menschen in unserer Region verarscht. Volkswagen wäre International für wissenschaftliche Nachwuchskräfte ein Top-Arbeitgeber mit tausenden zufriedenen Ingenieurinnen und Ingenieuren, deren Möglichkeiten, sich zu verwirklichen, nahezu unbegrenzt seien. Wenn die VW-Führung ihre Mitarbeiter nicht bei ihren Erfindungen belogen und betrogen hätte. In unserer Region wären nur glückliche Menschen anzutreffen. Wenn VW sie als Kunden von Konzernfahrzeugen nicht so hinterhältig bei den Abgasemissionen und bei den Kraftstoffverbräuchen über Jahre belogen und betrogen hätte. Weil auch VW-Finanzvorstand Pötsch die Aktionäre und Investoren nicht rechtzeitig vor dem dreisten Betrug per Ad-Hoc-Meldung gewarnt hatte. Kein Wort von Kilian, dass die VW-Spitze den Konzern an den Rand des Ruins brachte. Kein Wort von Kilian, dass das über Jahrzehnte weltweit gewachsene Vertrauen durch die VW-Top-Manager auf Knall und Fall zerstört wurde. Kein Wort von Kilian, dass der VW-Führung Menschenrechtsverletzungen egal sind, wenn die Rendite stimmt. Kein Wort von Kilian, dass Betriebsräte durch das Unternehmen entgegen dem BVG angefüttert werden, um zum Nachteil der Mitarbeiter im Interesse der VW-Führung zu agieren. Kein Wort von Kilian, dass sich die Vorstände nicht an Compliance und Corporate Government halten, das Abgasverbrechen nicht aufklären und die durch VW geschädigten Kunden Schadenersatz selbst einklagen müssen. Kein Wort vom PA-Vorstand Kilian, dass kritische Meinungen auf Betriebs- und Hauptversammlungen unterdrückt werden. Die TU-Präsidentin wird sich schon ihren Teil bei diesem Fake-Interview gedacht haben.

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15.12.2019 10:42    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

15.12.2019

 

Neue dreiste VW-Taktik nach Kartellstrafen von zig. Mio. €

 

Zu meiner Ingenieurs-Zeit bei VW in den 80er und 90er Jahren gab es regelmäßig stattfindende technische Arbeitskreise mit Audi, BMW und Daimler auf Arbeitsebene. Da wurden neue gesetzliche Regelungen, neue Technologien, Verfahren von Zertifizierungen und Prüfbedingungen besprochen. Denn alle diese deutschen Autobauer, die gegeneinander im Wettbewerb auf unterschiedlichem Niveau standen, hatten natürlich auch die gleichen Zulieferer. Nie wurde über Preise gesprochen. Dieses änderte sich 1993 unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Piech, als diese Runden auf Bereichsleiterebene angehoben wurden und es zunehmend um Eingemachtes ging. So musste kommen, was dann auch kam. Es folgten Kartellstrafen mit erheblichen Summen wegen Preisabsprachen am Mast. Piech dachte da schon etwas weiter. Warum geheime Preisabsprachen, wenn der Chefeinkäufer von GM schlicht abgeworben werden könnte. Also zog er den Chefeinkäufer Ignatio Lopez von General Motor zu VW, der gleich kistenweise Geheimmaterial mit nach Wolfsburg brachte. Als das aufflog, musste VW erhebliche Geldstrafen nach USA überweisen. Bei VW übrig blieb lediglich sein Krieger Garcia Sanz, der noch weiter viele Jahre bei VW als Einkaufs-Vorstand bis 2018 mit dem Spitznamen „Der Würger von Wolfsburg“ tätig war. Auch daraus lernte die Konzernführung nichts. VW-Chef Diess wirbt jetzt nach und nach alle seine alten BMW-Kollegen ab und verspricht Ihnen gut dotierte Jobs. Als neuen Audi-Chef holt er den früheren BMW-Vorstand Markus Duesmann zum 1.4.2020. Der Vorgänger Bram Schot bekam einen Tritt in den Arsch und verlässt das Unternehmen. Als Vertriebs- und Marketing-Chefin bei Audi holte Diess von BMW Hildegard Wortmann. Für den VW-Einkauf soll künftig der frühere BMW-Manager Murat Aksel zuständig sein. Irgendwann wird sich auch diese dreiste Vorgehensweise für VW rächen. Denn VW-Chef Diess stand 2014 selbst auf der BMW-Abschussliste. Heute kann Diess im Konzern noch nach Gutdünken schalten und walten, heuern und feuern. Denn der gesamte Aufsichtsrat ist wieder in den gewohnten Tiefschlaf gefallen, bis das OLG Braunschweig die Anklagen gegen Aufsichtsrat Pötsch und VW-Chef Diess wegen schwerer Untreue und Marktmanipulation zu lassen. Erst dann ist Schluss mit lustig. Beiden drohen durch einschlägige Beweise hohe Geld- und Haftstrafen.

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14.12.2019 09:03    |    rogertennis2    |    Kommentare (3)

12.12.2019

 

VW-Betriebsrat Osterloh verhindert kritische Redebeiträge bei Betriebsversammlung

 

Am 11.12.2019 fand die letzte Betriebsversammlung des Jahres im Stammwerk Wolfsburg statt. Da der Betriebsrat dazu einlädt meldete ich beim Vorsitzenden Osterloh am 10.12.2019 meinen Redebeitrag an, um über den Stand der bisherigen Verbrechensaufklärung beim Abgas, über die Menschenrechtsverletzungen in China, über den Beschiss der eigenen Mitarbeiter durch die VW-Führung und über den VW-Betrug bei den Kraftstoff- und Ad Blue- Verbrauchsangaben zu sprechen. Unmittelbar danach folgte die Ablehnung vom Geschäftsführer des Betriebsrates mit fadenscheiniger Begründung. VW-Werksrentner hätten ins Werk keinen Zutritt. Das bestimmt also bei VW der Betriebsrat. Bei meinen vielen Besuchen als VW-Rentner im Werk wurde ich noch nie am Betreten behindert. Jetzt ist es offensichtlich, dass Meinungsfreiheit durch den VW-Betriebsrat wie in China, Iran, Russland und Nordkorea gebrochen wird. Dabei hat Jeder das Recht, bei rechtzeitiger Anmeldung in der Aussprache das Wort zu ergreifen. Aber die Wahrheit wird bei VW gefürchtet, wie der Teufel das Weihwasser fürchtet. So wie Aufsichtsrat Pötsch als Versammlungsleiter auf der VW-Hauptversammlung die Rednerliste manipuliert und kritische Redner ggf. erst nach stark begrenzter Redezeit aufruft, so handelt auch der Betriebsrat, der eigentlich die Interessen der Mitarbeiter und Werksrentner zu vertreten hat. Hier zeigt sich ganz deutlich, dass die an Betriebsräte gezahlten übermäßig hohen Gehälter sich bei dieser VW-Führung auszahlen.

 

Mit freundlichen Gruessen

Best regards

43 Jahre bei VW als Ingenieur im Versuch

Ruediger Kammerhoff

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09.12.2019 17:45    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

09.12.2019

 

VW kooperiert eng mit menschenverachtender Staatsmacht China

 

Wie immer kommen bei der VW-Führung die Wahrheiten erst nach und nach an das Licht der Öffentlichkeit. Entgegen der Aussage des VW-Chefs Diess, der von Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang nicht gewusst haben wollte, soll nun die VW-Führungsspitze eng mit der chinesischen Staatsführung kooperiert haben. VW stellte sogar der bewaffneten Geheimpolizei bei ihrem Werk in Urumqi Fahrzeuge zur Verfügung, um die moslemischen Uiguren besser verfolgen zu können. Bei der Werkseröffnung wurden Mitglieder der Volkspolizei in einer feierlichen Zeremonie durch das Werk geführt. Vertraglich vereinbarte VW mit der chinesischen Volkspolizei, die patriotische Ausbildung und militärisches Trainung für neue uigurische VW-Mitarbeiter sicherzustellen. Um immer auf dem laufenden zu sein, nimmt jemand der mehrsprachigen Volkspolizisten regelmäßig selbst an internen Meetings teil. Sich gegen die Staatsmacht stellende Gruppen sollen rechtzeitig unschädlich gemacht werden. Lange bekannt ist, dass gerade in Xinjiang religöse Minderheiten, wie die muslimischen Uiguren systematisch unterdrückt und zu hunderttausenden in Internierungslagern gefangen gehalten sowie umerzogen werden. So wie beim VW-Abgasverbrechen 11 Mio. Kunden hinterhältig betrogen wurden, spielen bei Pötsch und Diess die Menschenrechte nur eine untergeordnete Rolle. Hauptsache frei nach dem Ablassprediger Tetzel im 15. Jahrhundert: „Sobald der Gülden im Becken klinkt, im huy die Seel im Himmel springt!“ Neben dem neuen VW-Sponsoring an verbrecherische Sportverbände FIFA, UEFA, DFB und FC Bayern schreckt VW auch nicht davor zurück, die Not von Kindern durch äußerst billige Spende von 250.000 € für eigene Werbung zu missbrauchen. Da hatte sogar Carsten Maschmeyer als Einzelperson, der durch die Riesterrente und finanzielle Tricks viele Menschen in den Ruin gestürzt hatte, vor Jahren bei „Ein Herz für Kinder“ großkotzig 1 Mio. € gespendet. Aber die, die es nicht brauchen, werden großzügig vom VW-Konzern mit Pensionsleistungen und Betriebsrenten versorgt. Pro Tag erhalten als Beispiel Winterkorn 3.100 € und Heizmann 2.100 € nur an Betriebsrenten, was u. a. auch die Uiguren mit erarbeiten müssen.

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09.12.2019 15:34    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

Schreiben an die Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen Strafanzeige des Betruges beim Kraftstoffverbrauch und beim AdBlue-Verbrauch. Dadurch ist ein Vermögens- und Umweltschaden eingetreten. Die Strafanzeige vom 12.2.2019 hat das Aktenzeichen: NZS 400 Js 58530/15.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in obiger Strafanzeige wegen Betruges gegen VW machte ich zu hohen Kraftstoff bei meinem VW-Tiguan TDI 150 PS Bauj. 2016 geltend. Statt der werksseitig angegebenen Menge von 5 l/100 km hatte ich über eine Fahrstrecke von 20.538 km einen Verbrauch von 8,4 l ermittelt. Als Nachtrag zur Strafanzeige mache ich jetzt weiter geltend, dass auch beim AdBlue-Verbrauch betrogen wurde. So ermittelte ich jetzt über eine Fahrstrecke von 17.438 km bei gleichem Fahrzeug einen AdBlue-Verbrauch von 0,0745 l pro 100 km statt des angegebenen Normal-Verbrauchs von 0,1-0,15 l pro 100 km. Somit erfüllt mein Fahrzeug auch nicht die gesetzlich einzuhaltenden Stickoxid-Emissionen trotz VW-Zusicherung.

Ich bitte Sie dringend auch bei diesem Straftatbestand des Betruges gegen die VW-Führung Pötsch und Diess zu ermitteln.

Mit freundlichen Gruessen

Best regards

43 Jahre bei VW als Ingenieur im Versuch

Ruediger Kammerhoff

Am Scheunenkamp 21

38154 Koenigslutter

Tel. 053534978

Mobil: 01717946669

ruediger.kammerhoff@t-online.de

Autor der Buecher:

--Autotest zwischen Himmel und Hoelle-- --17,20 Euro--

--VW-Das Buch-- --27,50 Euro--

--3. Buch über die Verbrecher bei VW ist in Arbeit--

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07.12.2019 14:57    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

07.12.2019

 

VW-Abgasverbrechen wird verfilmt von Leonardo DiCaprio

 

Durch das vor über 4 Jahren veröffentlichte Abgasverbrechen des VW-Konzerns zittern die Konzernvorstände und Aufsichtsräte nicht nur vor der juristischen Aufarbeitung dieses Verbrechens, sondern auch vor der Ankündigung aus Hollywood, darüber einen Film zu drehen. Die Filmrechte dafür sicherte sich vor 4 Jahren bereits der Oscar-Preisträger und Schauspieler Leonardo DiCaprio mit dem Paramount-Filmstudio von Jack Ewing, einem „New York-Times“-Journalist. Wegen der durch die VW-Führung bis heute verhinderten Aufklärung und der noch nicht vollzählig beim Gericht eingereichten staatsanwaltschaftlichen Anklagen aller bisher ermittelten Beschuldigten des Verbrechens, wird mit dem Drehbeginn voraussichtlich erst 2021 begonnen. Die Regie übernimmt voraussichtlich der in Wolfsburg geborene Ewald Berger. Sehr gespannt wird die Öffentlichkeit darauf sein, welche Schauspieler die „Film-Bösewichte“ Winterkorn, Piech, Pötsch, Diess, Weil, Osterloh, Stadler, Hatz, Hackenberg, Sanz, Müller, Porsche, Wiedeking, Härter, Neumann, Blessing, Hück usw. spielen werden. Sehr anschaulich wird der Film auch aufzeigen, wie viel Vertrauen die VW-Führung weltweit bei Kunden, Behörden, Politikern und der Justiz verloren hat. Viele wichtige Fakten stellte auch ich der Regie, dem Drehbuchautor und Jack Ewing dafür zur Verfügung. Während in Europa alle betrogenen Kunden und Investoren Schadenersatz gegen VW einzeln gerichtlich einklagen müssen, wurden Geschädigte in USA sehr großzügig behandelt, weil die Konzernführung nach langem Leugnen im US-Fact of Statement die über Jahre in bandenmäßiger Verschwörung begangenen Verbrechen letztlich zugeben musste. Ansonsten hätten die US-Behörden kein Konzernfahrzeug mehr zugelassen. Allein das kriminelle Verhalten der VW-Führung hat VW zig. Milliarden € an Strafen gekostet. Die VW-Führung schreckte vor nichts zurück. Um die Unschädlichkeit von Stickoxid auf Menschen zu beweisen, wurden sogar auf Anweisung von VW Affen damit begast. Und mit dieser verschwörerischen Bande will VW in eine gute Zukunft gehen? Unmöglich! Vermutlich wird bis zum Drehbeginn 2021 auch über die gegen VW gerichteten Musterfeststellungsklagen der geschädigten Investoren (Schadenshöhe 9 Milliarden €) und der betrogenen Kunden (480.000 Einzelklagen auf Fahrzeugrückgaben) entschieden sein. Allerdings befürchten durch diesen Film die Regionen Wolfsburg, Braunschweig, Hannover Emden und Ingolstadt nachteilige Auswirkungen, die aber nun mal allein durch das dreiste abscheuliche Verbrechen der Konzernführung nur aus Gewinnmaximierung und ihrem festen Willen der Nicht-Aufklärung zu verantworten ist. Deutliche Haushaltsauswirkungen mit drastischen Sparprogrammen sind in Wolfsburg und Braunschweig, die die letzten Jahrzehnte nur aus dem Vollen schöpfen konnten, erkennbar. Wichtiger aber ist das Zeigen im Film der von Aufsichtsrat und Vorstand gefürchteten Wahrheit , die eventuell vielleicht auch für künftige Zeiten bei VW abschreckende Wirkung entwickelt.

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04.12.2019 11:08    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

04.12.2019

 

Wieder Bürodurchsuchungen bei VW in Wolfsburg

 

Solange nicht alle Verbrecher aus dem Vorstand des VW-Konzerns eliminiert wurden, wird der Konzern nicht zur Ruhe kommen. Wieder musste gestern die Staatsanwaltschaft Braunschweig mit der Polizei ausrücken, um Büroräume bei VW in Wolfsburg zu durchsuchen und um Beweismittel zu sichern. Sicher ging es nicht nur um den neuerlichen Betrugsverdacht beim VW-EA 288-Dieselmotor, sondern auch um weitere Beweissicherungen gegen die bereits angeklagten Winterkorn, Pötsch, Diess, Stadler, Hatz und Neußer. Denn bisher lässt sich das Oberlandesgericht Braunschweig bei der Prüfung auf Zulassung der Anklagen viel Zeit und bemängelt bei einigen Anklagepunkten noch immer fragwürdig die Stichhaltigkeit. Dass neben dem Betrugsmotor EA 189 auch noch der Nachfolgemotor EA 288 in Betrugsverdacht geriet, beweist wieder einmal die Unfähigkeit von Aufsichtsrat und Vorstand, Compliance und Corporate Government ernst zu nehmen. Obwohl die VW-Führung es zuließ, den Betrug nach Entdeckung noch zu verfeinern und massenhaft Beweise zu vernichten, beeilt sie sich bei jedem aufkommenden neuen Betrugsverdacht gleich mitzuteilen, dass da nichts dran wäre und sie eng mit den Behörden kooperieren würden. Nur sieht echte wahrhaftige Kooperation ganz anders aus. Egal, ob gegen das Unternehmen oder gegen einzelne Personen aus dem Unternehmen ermittelt wird, es betrifft immer auch den Vorstand, der nach dem AktG sein Unternehmen nicht so organisiert hat, dass Verbrechen verhindert werden. Die tiefe Unglaubwürdigkeit von Aufsichtsrat und Vorstand wird zum Nachteil des Unternehmens noch Jahre andauern.

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02.12.2019 16:02    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

02.12.2019

 

Unerhört: VW-Chef Diess setzt Menschenrechte gegen Jobverluste

 

Bei Experten ist unbestritten, dass VW von der menschenverachtenden Staatsmacht China gezwungen wurde, in der westlichen Einöde Chinas, bei den moslemischen Uiguren in Xinjiang ein ökonomisch unwirtschaftliches Automobilwerk zu betreiben. Jetzt wurde öffentlich, dass hundertausende der moslemischen Minderheit qualvoll in scharf bewachten Internierungslagern gequält und umerzogen werden. Die Fa. Siemens hilft den Chinesen sogar bei der Entwicklung und Installation von Videosystemen mit Gesichtserkennung, um Staatsgegner schnell ausfindig zu machen und einzusperren. Dass die Staatsmacht China Menschenrechte mit Füßen tritt, war schon lange Zeit bekannt. Kurz nach Amtsantritt von VW-Chef Diess verkündete er, die Zusammenarbeit mit den Chinesen zügig auszubauen und sogar die Entwicklung neuer Modelle in das Reich der Mitte zu verlagern. Solange die Geschäfte gut laufen, sind bei der VW-Führung Menschenrechtsverletzungen völlig egal, wie auch bei dem Bau eines Werkes im Land des menschenverachtenden Diktators Erdogan. Hauptsache die Rendite stimmt und mit ihr die reichlichen Millionen € Vorstandsgehälter mit Bonis sowie zusätzlich Pensionsrückstellungen ebenfalls in Millionenhöhe. Vor kurzem log VW-Chef Diess gegenüber einem BBC-Reporter in Shanghai noch, er wisse nichts von Menschenrechtsverletzungen in China. Jetzt begründet er sein steigendes Engagement in China mit sonst zehntausenden Jobverlusten, wenn VW sein chinesisches Engagement zurückfahre. Dazu sagte er: „Wir vertreten unsere Werte in China“. Und er warnte weiter davor, die moralische Messlatte für Unternehmen nicht zu hoch zu legen. Das ist unerhört, aber bei den VW-Verbrechern nicht ungewöhnlich. Wenn es um Menschenrechte geht, wo auch immer, kann man sie nicht hoch genug hängen. In Wahrheit sind Ausländer der Staatsmacht China ein Dorn im Auge. Die will nur westliches Know How und wird die Ausländer später ohne Abfindungen aus dem Land jagen. An Recht und Gesetz oder an Verträge haben die sich noch nie gehalten. Wünschenswert wären derartige Initiativen des VW-Konzerns rechtzeitig auf dem zweitgrößten Markt USA gewesen. Aber da hat die Konzernführung über Jahre durch das mehrjährige Abgasverbrechen, durch massenhafte Vernichtung der Beweise und durch weitere Betrugsverfeinerungsversuche noch nach der Betrugsaufdeckung das bei dem Konzern über Jahrzehnte gewachsene Vertrauen im Handstreich verloren.

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01.12.2019 14:03    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

27.11.2019

 

VW-Beschäftigte erhalten jetzt Quittung vom Abgasverbrechen

 

Was schwörten doch VW-Aufsichtsräte Weil, Huber, Osterloh und VW-Vorstände Pötsch, Müller, Sanz unmittelbar nach Veröffentlichung des Abgasverbrechens in der Pressekonferenz am 23.9.2015? Schnelle lückenlose Aufklärung des Verbrechens und keine Nachteile für die Beschäftigten. Alles waren Lügen und Beschwichtigungen. Heute, 4 Jahre danach immer noch keine Aufklärung. Vereitelt von Pötsch und Konsorten aus Eigeninteresse, um Strafen zu entgehen und um keinen Schadenersatz zahlen zu müssen. Denn Schadenersatz für den Konzern müsste ja der Aufsichtsratsvorsitzende Pötsch, der jetzt auch wegen vorzeitigen Wissens um das Abgasverbrechen und um Kursmanipulation angeklagt wurde, selbst von sich fordern. Und was ist mit den Beschäftigten? Mindestens 30.000 Jobs bei VW fallen weg durch den kopflosen Umstieg von VW-Chef Diess auf E-Mobilität. Zusätzlich mehrere zehntausend Jobs bei der Zulieferindustrie. Obwohl sich die VW-Spitze in den letzten 4 Jahren immer beeilte, den Medien trotz des an Kunden begangenen Verbrechens steigende Verkaufszahlen und Gewinne zu verkünden, folgt jetzt die Ernüchterung. 12.000 Stellen fallen bei VW und 9.500 bei Audi weg, nur um die Rendite von 6 - 9 % zu halten. Denn danach richten sich hauptsächlich die Einkommen der Vorstände und Aufsichtsräte. Was aus den Mitarbeitern wird ist der Führungsspitze vollkommen egal. Jetzt werden auch die klugen Schachzüge der Aufsichträte sichtbar, einfach Personalvorstandsresorts mit getreuen Gewerkschaftern der IG-Metall zu besetzen. Bei VW wurde es der frühere Betriebsratsgeschäftsführer und die rechte Hand Osterlohs, Gunnar Kilian, mit 6 Mio. € jährlichem Gehalt. Dieser folgte auf Blessing, der ebenfalls IG-Metaller war und jetzt wegen schwerer Untreue durch illegale Betriebsratsbegünstigungen angeklagt wurde. Bei Audi wird es die frühere Leiterin des Justiziariats im IG-Metall-Vorstand, Sabine Maaßen. Dadurch können jetzt Vorstände auch mit ihren vorsorglich über Jahre angefütterten Betriebsräten nach Belieben Mitarbeiter heuern und feuern. Diese beiden gewerkschaftstreuen Personalvorstände werden schon bei unangenehmen Entscheidungen ihre Muschkoten in Schach halten. Jetzt wird es für die VW-Spitze auch einfacher, eigene Mitarbeiter bei ihren Erfindervergütungen und Verbesserungsvorschlägen zu belügen sowie zu betrügen. So einfach ist unternehmerisches Denken. Einmal Verbrecher, immer Verbrecher.

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01.12.2019 14:01    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

01.12.2019

 

VW verletzt seit Jahren politische Neutralität

 

Wer in den letzten Jahren VW-Betriebsversammlungen besuchte, hatte oft den Eindruck, auf SPD-Versammlungen zu sein. Die Betriebsräte nahmen kein Blatt vor den Mund, politisch und gewerkschaftlich Andersdenkende zu verteufeln. Dabei waren alle Beschäftigten lt. VW-Arbeitsordnung zu strenger politischer Neutralität verpflichtet. Dieser Passus stand nur auf dem Papier. Betriebsräte, die vom Vorstand gut geschmiert wurden, konnten sich alles rausnehmen, ohne gerügt zu werden. So wie jetzt wieder VW-Betriebsräte in vor dem AFD-Parteitag am 30.11.2019 in Braunschweig verlangten, den Schriftzug der Volkswagenhalle zu verdecken. Und prommt gaben VW-Vorstände lächerlich die verschwenderische Anweisung, den Schriftzug mit Platten zu verhängen. Dabei weiß doch jeder, um welche Halle es sich hier handelt. Wieder wurde die politische Neutralität verletzt, weil es bei anderen Parteien nie gemacht wurde. Noch handelt es sich bei der AFD um eine demokratisch gewählte Partei, deren Wähler zu 80 % mit dem politischen Handeln der anderen etablierten Parteien unzufrieden sind. Und gerade Volkswagen profitierte die letzten Jahre über seine vielen Lobbyisten von diesen Parteien. Sonst wäre das über viele Jahre gewährende VW-Abgasverbrechen nicht denkbar gewesen. Die VW-Spitze gab sich nacheinander am Kanzleramt die Klinke in die Hand. Auch wurden von der Kanzlerin und dem Verkehrsminister die für den Abgasbetrug vorgesehen Strafen von 5.000 € pro Betrugsauto gegen VW nicht verhängt. Alles Lug und Trug. Auch das hat viele Menschen veranlasst, die AFD zu wählen. Wenn nicht bald in der führenden Politik ein Umdenken erfolgt, wird sich bald ohne Beteiligung der AFD keine Regierung mehr bilden lassen. Was früher die FDP als Zünglein an der Waage war, wird bald die AFD sein. Die CDU und SPD mit nur noch einstelligen Wahlergebnissen hätten dann keine andere Option zur Regierungsbildung mehr.

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