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27.11.2020 14:01    |    rogertennis2    |    Kommentare (3)

27.11.2020

 

VW-Konzern: Nur Skandale durch 75 Jahre Betriebsrats-Mitbestimmung

 

In keinem weltweiten Wirtschaftskonzern wurde eine Mitbestimmung von Betriebsräten und IG-Metall-Gewerkschaftlern mit Hilfe der SPD und den Beschränkungen des VW-Gesetzes so durchgesetzt, wie im VW-Konzern. Deshalb machen Groß-Investoren, die VW in eine gute Zukunft führen könnten, einen weiten Bogen um VW. Auf VW liegt eine Schuldenlast von 359 Milliarden €. Wichtige Unternehmensentscheidungen wurden in den letzten Jahrzehnten durch Betriebsräte verhindert. Elon Musk: Deshalb auch keine Mitbestimmung von Betriebsräten bei Tesla und bei US-Autobauern. Vorstände wurden dazu gezwungen, Betriebsräten durch lukrative Posten auf ihre Seite zu ziehen oder entgegen dem Betriebsverfassungsgesetz mit exorbitant hohen Jahresgehältern zu versorgen. Mitbestimmung von Arbeitnehmern ist äußerst vorteilhaft für das Unternehmen. Gefragt sind natürlich intelligente unternehmerisch mitdenkende Mitarbeiter, die unter Gewerkschaftern oder Betriebsräten selten zu finden sind. Im Gegenteil. Erfahrungsgemäß sind das Menschen, die mit betrieblicher Arbeit nichts am Hut haben und über die gewerkschaftliche Schiene finanziell ohne geistige Anstrengung einen Höhenflug bis zum Vorsitz anstreben. Was den Betriebsräten im Konzern und auch der Gewerkschaft gelang, waren Skandale über Skandale. Unvergessen die Straftaten der Skandale mit „Neue Heimat“, „Coop“, Hartz/Volkert/Schuster u. v. a., die nur die Mitbestimmung ermöglichte. Weitere VW-Personalmanager sind jetzt angeklagt, dem Betriebsrat Osterloh u. w. hohe 6-stellige Jahresgehälter zugeschanzt zu haben. Um alles gerechtfertigt aussehen zu lassen, soll Osterloh selbst lächerlicherweise seine Tätigkeit mit der eines VW-Bereichsleiters durchgesetzt haben. Also sein persönlicher Erfolg der Mitbestimmung. Die Richter am LG-Braunschweig werden das sicher strafrechtlich anders beurteilen. Betriebsräte der IG-Metall dulden bei VW keine andere Gewerkschaft. Die IG-Metall steuert ihre Interessen bei VW jetzt sogar über den Personal-Vorstand, der mit einem Gewerkschafter besetzt ist. Da kann man sich doch nur vor den Kopf fassen. Bewerber bei VW müssen schon beim Vorgespräch auch den Beitritt zur IG-Metall sofort vollziehen. Bei Verweigerung erfolgt keine Einstellung. In keinem anderen Betrieb werden gleich vom Arbeitgeber wie bei VW die Beiträge in Höhe von 1 % des Brutto-Gehalts abgezogen. Selbstüberweisungen sind nicht möglich. Die Bilanzen der IG-Metall werden geheim gehalten. Obwohl es bei VW in Wolfsburg noch nie zum Streik kam, kennt niemand dort die Streikkasse. Und das alles wird heute auch noch mit "Kreml-Sprecher" Gerhard Schröder in Wolfsburg gefeiert. Schröder und die IG-Metaller haben Maß und Mitte total verloren.

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23.11.2020 12:04    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

Sehr geehrter Her Arbeitsminister Hubertus Heil,

 

Ihre Arbeit und Ihr Bemühen um die Sicherung von Arbeitsplätzen gerade in Corona-Zeiten wird allgemein sehr geschätzt. Auch Ihren Ansatz zur Einführung einer Grundrente wurde in der Bevölkerung sehr gut aufgenommen. Leider wirkt sich das bisher nicht bei den Wählern aus. Sicher spielen Ihre Vorgänger wie Schröder, Beck, Nahles, Schulz und Gabriel mit dem schadhaften Verhalten für die SPD eine große Rolle. 

 

Allerdings setzen Sie sich zu wenig für gering verdienende Arbeitnehmer , die die Masse in unserer Bevölkerung stellen und zu viel für hoch bezahlte Jobs in der Autoindustrie ein. Gerade die Autobauer verdienten sich in den letzten Jahrzehnten mit zig. Milliarden € dumm und dämlich nach dem Motto, immer höher, weiter, schneller.  Deutsche Arbeitnehmer und Betriebsräte  in der Autoindustrie sind weltweit die am Besten bezahlten Jobs. Dann traf die das selbst verschuldete Abgasverbrechen mit Milliarden € an Strafen und enormen Vertrauensverlust mit dem Staatsversagen von Andy Scheuer sowie der EU. Dadurch wurde die Beschäftigungssicherung wackelig und die Zukunft gefährdet. Corona kam denen gerade Recht, um nach Kaufprämien, Ladepunkte für E-Autos und hohem Kurzarbeitergeld zu schreien. Politiker wie Merkel, Söder, Weil und Kretschmann sprangen sofort darauf an und setzten Milliarden, die vorher für Grundrente, Schulen, Straßen, Schienen und Brücken fehlten, gleich durch. Geringverdiener wurden wieder vollkommen von der Politik vergessen. Die haben keine Lobby. 

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21.11.2020 15:35    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

20.11.2020

 

Will die VW-Führung den Kobalt-Minenarbeitern im Kongo helfen???

 

Seit zig Jahren verbraucht und verarbeitet der VW-Konzern Kobalt neben noch vielen anderen Batterierohstoffen. Nach dem dreisten Abgasbetrug will VW jetzt bei der so sauber proklamierten E-Mobilität glänzen und seine kriminelle Vergangenheit schnell in Vergessenheit geraten lassen. Dokumentationen über die unsaubere Batterieproduktion in Polen und über die unmenschliche Kobaltgewinnung im Kongo, oft mit Kinderhänden, passen VW-Chef Diess überhaupt nicht ins Konzept. Der bitterarme Kongo ist aber nun mal mit 70 % Kobalt-Vorkommen der VW-Hauptlieferant. Zu großem Teil neben den vielen Kleinstbergwerken mit katastrophalen Sicherheitsrisiken sind Chinesen die Mineneigentümer, die auch die Preise diktieren. VW hat sich dem Gehorsam der chinesischen Staatsführung unterworfen. Arbeiter bekommen bei der gesundheitsschädlichen Schufterei meist nur bis max. 4 $ pro Tag. Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig. Scham, Reue und Demut kennt die VW–Führung nicht. Bei Konzern-Investitionen von 150 Milliarden € für die E-Transformation bis 2025 fällt rein gar nichts für die menschliche Not im Kongo ab. Sicher interessiert das niemanden im Vorstand und Aufsichtsrat. Hauptsache die Rendite stimmt durch Ausbeutung des deutschen Steuerzahlers mit Kauf-/Abwrackprämien, Ladepunkten und luxuriösen Kurzarbeitsgeldern. Allerdings ließ VW jetzt nach dramatischen Berichten aus dem Kongo mitteilen, dass jetzt mehr auf Einhaltung von Gesetzen geachtet, Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen sowie das soziale Wohlergehen in ersten Weiterbildungen für Minenbetreiber verbessert würde. Diese Mitteilung vermutlich wieder nur, um die Öffentlichkeit und die Medien zu beruhigen. Vor Ort wird sich an der Lieferkette nichts ändern.

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21.11.2020 15:33    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

21.11.2020

 

VW-Konzern: Vom Abgasverbrechen beim Dieselmotor zur E-Mobilität

 

Vom profitabelsten und seriösesten deutschen Autobauer unter Nordhoff, Leiding, Hahn und Piech wurde der VW-Konzern durch Winterkorn/Pötsch beginnend 2006 zum Kriminellsten der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Die Folgen waren für die Umwelt, das Klima und für den Konzern verheerend. Dieselmotoren mit geringem Stickoxid- und CO2-Ausstoss, die heute verkauft werden, wurden wegen der Mehrkosten damals verhindert. Ein generelles Umschwenken auf E-Motoren erschien denen damals aussichtslos, obwohl 2006 bis 2015 bereits 56.269 E-Autos verkauft wurden. Stattdessen zog es die VW-Spitze vor, über 11 Mio. Betrugsautos mit lügnerischen Angaben erschlichener Betriebsgenehmigungen zu verkaufen. Das Vertrauen in den Konzern war dahin und über 35 Milliarden € weg. Die VW-Chefs Müller und Diess verteufelten die Klima schonenden Diesel und setzten vermehrt auf CO2-Benzindreckschleudern, die heute wegen der CO2-EU-Grenzwertabsenkung dem Konzern Milliardenstrafen einbringen. Obwohl keine ausreichende Infrastruktur für Ladepunkte vorhanden war, setzte VW-Chef Diess über Nacht 2017 voll auf E-Mobilität. Der Steuerzahler wird es schon richten, wenn genug über den Verlust von Jobs gejammert wird. Und wieder sind Angela Merkel, Marcus Söder, Winfried Kretschmann und Stefan Weil voll drauf reingefallen. Dem „fetten Schwein VW“ mit hochkrimineller Energie und Milliardengewinnen der letzten Jahrzehnte wird jetzt auch noch Schmalz in den A---- geschmiert. Dabei wird der Jobverlust von tausenden Stellen durch die E-Technik und die Ausbeutung der ärmsten Menschen mit Kindern durch Kobaltabbau im Kongo staatlich gefördert. So wie es bei der Kernkraft durch Staat und Betreiber versäumt wurde, rechtzeitig für die Endlagerung der hunderttausende Jahre strahlenden Nuklearabfälle zu sorgen, stecken jetzt Techniken für Batterie-Recycling noch in den Kinderschuhen. Ferner wird der Gebrauchtwagenmarkt von E-Autos bald total zum Erliegen kommen. Auch wird das Auslaufen der staatlichen Kaufprämie 2025 den Absatz von E-Autos wieder stark bremsen. Die Zukunft des Konzerns bleibt ohne Diesel- und Wasserstofftechnologie äußerst unsicher. Mehr kann von heutiger Führung mit weltweit bestbezahlten Betriebsräten auch nicht erwartet werden.

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18.11.2020 14:45    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

18.11.2020

 

Merkels Autogipfel: Trotz hoher Coronaverschuldung, Freibier für alle Autobosse!

 

Der Bundesregierung ist mit den Länderchefs das Covid-19-Virus bereits ins Gehirn gestiegen. Noch im letzten Jahr fehlten viele Milliarden € für marode Brücken, Straßen, Schulen und für soziale Projekte, wie auch die Grundrente. Jetzt, wo Frau Merkel ihren Abgang und Finanzminister Scholz sich selbst als pot. Nachfolger proklamierte, gibt es jetzt in Corona-Zeiten Freibier für alle. Wer am lautesten schreit wie die Autobosse, wird reichlich bedient. Von den Not leidenden 3 Mio. Künstlern, Schauspielern, Beleuchtern, Putzhilfen, Kamerabedienern, Kneipen- und Restaurantaushilfen redet schon lange keiner mehr. Rendite braucht nicht mehr selbst erwirtschaftet werden, dafür sorgt jetzt der Steuerzahler nach dem Ergebnis des Autogipfels vom 17.11.20 in Berlin. Hohe Kaufprämien für E-Autos bis 2025, Abwrackprämie für neue Diesel-LKW sowie Flottenerneuerungsprogramm für LKW-Neubeschaffung, Bildung eines Zukunftsfonds, Innovationsprämie wird verlängert und Schaffung von tausenden E-Ladepunkten. Ferner zusätzliche finanzielle Entlastung der wegen des eigenen Abgasverschuldens gebeutelten Autobauer durch Verlängerung des 80 bis 87 %-tigen Kurzarbeitergeldes. Genauso wie sich bei uns Dank unfähiger Politiker Steuersparmodelle geschaffen werden und zig. Milliarden € Verschwendungen sich ausbreiten, mussten die Autobauer noch nicht mal ihren Eigenanteil für die Kaufprämien nachweisen. Diesen hatten sie nämlich vorher schon auf die Preise geschlagen. Das Merkel, Koch, Scheuer, Weil, Schulze, Giffey und viele andere Politiker wie auch Top-Manager der Autoindustrie an die E-Mobilität nicht glauben, beweist, dass sie selbst weiter mit Freude ihre großen Klimakiller benutzen. Glaubwürdige Vorbilder für die Bevölkerung sehen anders aus. Unsere Generation hat es fertig gebracht, in nur 100 Jahren riesige Schuldenberge anzuhäufen, das Klima sowie die Umwelt zu verpesten und die meisten wertvollen Bodenschätze zu verbrauchen. Die von allen gelobte E-Offensive leistet ein Übriges. Bei der Gewinnung der Batteriegrundstoffe Kobalt im Kongo und Lithium in Südamerika, was vielmals mit Kinderhänden erledigt wird, werden ganze Landstriche verwüstet und den Bauern das Wasser entzogen. Es ist furchtbar, dass dieses vom deutschen Steuerzahler noch unterstützt wird. Jedenfalls hörte man nach dem Gipfel gestern bei den Verbrechern hinter dem Kanal die Champagnerkorken knallen. Was gehen denen die künftigen Generationen an. Nach uns die Sintflut.

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17.11.2020 16:11    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

16.11.2020

 

Unverschämt: VW fordert nach E-Kaufprämien nun vom Staat noch Ladesäulen

 

Es ist einfach unerhört. Bei 13 Milliarden € Reingewinn im Jahr 2019 setzte VW hohe staatliche Kaufprämien für E-Autos und Hybride durch. Hunderte Millionen € sparte VW durch die hohe staatliche Zahlung des Corona-Kurzarbeitergeldes. Jetzt verlangt der Konzern auch noch vom ohnehin hoch verschuldeten Staat die bundesweite Installation von Ladepunkten. Kraftstofftankstellen wurden ja auch nicht vom Staat gebaut. Und alles nur, weil VW Millionen Kunden mit Dieselmotoren beschissen hat. Deshalb wurde der CO2-sparsame allseits beliebte Dieselmotor verteufelt und durch VW-Chef Diess hauptsächlich auf die CO2-Benzindreckschleudern sowie E-Technik gesetzt. Ferner ist VW zu verdanken, dass die EU jetzt in neuer Euro7-Richtlinie ab 2025 nur noch emissionsfreie Fahrzeuge zulassen will. Dabei hatte VW schon lange die Abgastechnik mit dem Dieselmotor, nur noch sehr geringe NOX- und CO2-Emissionen auszustoßen. Die VW-Führung zerstörte durch eigenen Betrug ihr Geschäftsmodell und verlangt jetzt Hilfe vom Steuerzahler. Es ist keine Rede mehr davon, wie VW in guten Jahren lukrative Briefkastenfirmen in Steueroasen unterhielt. Ja sogar die Anmeldung seiner 9 Werksflugzeuge Jahrzehnte dem deutschen Steuerzahler vorenthielt, die auf den Cayman-Islands angemeldet waren, obwohl. diese Inseln nie angeflogen wurden. Mit Staatshilfen muss jetzt endlich Schluss sein. Die werden zwar immer mit der Verlustgefahr von Arbeitsplätzen begründet, die aber eher durch den voreiligen Übergang auf E-Mobilität entsteht. Niemand spricht von den über 3 Mio. Arbeitskräften im Hotel-, Gaststätten und Reisegewerbe, denen keine staatliche Hilfe zukommt. Bei Autobauern ist nur ein wesentlich geringerer Teil beschäftigt. Pötsch und Diess, die soviel Unheil über VW brachten, sollten sich schämen.

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14.11.2020 16:20    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

14.11.2020

 

VW-Führung: Nach dem EA 189-Betrug, jetzt auch noch der EA 288-Betrug

 

Vehement bestreitet die VW-Führung, wie zuvor auch beim EA-189-Dieselmotor, Millionen ihrer Kunden auch mit dem Nachfolgemotor EA 288 ab 2012 beim Verbrauch und Abgas betrogen zu haben. Nach den Strafzahlungen, Fahrzeugrückkäufen und Rechtsstreitigkeitskosten von über 35 Milliarden € sollte man doch meinen, dass die Unternehmensspitze daraus gelernt hatte. Das Gegenteil ist der Fall. Jetzt gaben Unternehmenssprecher kleinlaut zu, auch den Nachfolgemotor EA 288 mit einem Thermofenster versehen zu haben, das die Abgasreinigung unter + 17 ° C und über + 33 ° C ausschaltet. VW will das aber nicht als verbotene Abschalteinrichtung verstanden wissen, da lt. VW diese Temperaturen doch „höchst selten“ vorkommen. In vielen bisherigen Schadenersatzprozessen mussten Richter den Autobauer davon überzeugen, dass dieses Thermofenster mit der verbotenen Abschalteinrichtung gleichzusetzen ist und VW in jedem Fall zur Zahlung von Schadenersatz verpflichtet ist. Wie immer sieht VW diese gerichtlichen Niederlagen nur als Verfahrensfehler an. Auf die Konzernkasse werden wieder zig Milliarden € an Strafen und Schadenersatzleistungen zukommen, die für Zukunftsinvestitionen fehlen. Aufsichtsrat Pötsch und VW-Chef Diess werden erneut mit Anklagen wegen nicht abgewendeter Betrugswiederholungen rechnen müssen.

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08.11.2020 14:21    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

08.11.2020

 

VW-Nachhaltigkeitsbeirat als „Persilschein“ für das Abgasverbrechen

 

Ein Jahr nach dem Auffliegen des Abgasverbrechens setzte VW einen mit 20 Millionen € ausgestatteten Nachhaltigkeitsbeirat mit angeblich 8 renommierten Experten aus Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ein. Wie es von VW-Chef Diess heißt, unabhängig und nicht von VW weisungsgebunden. Die Öffentlichkeit erwartete vom Nachhaltigkeitsbeirat des Konzerns einen echten Kulturwandel hin zur Anständigkeit. Aber wie sieht das Arbeitsergebnis der Nachhaltigkeits-Experten jetzt 4 Jahre danach im VW-Konzern aus, wo Betriebsräte mit unterdurchschnittlichem IQ weiter mit exorbitant hohen Gehältern und Sonderprivilegien für Unternehmensentscheidungen gefügig gemacht werden? Ja sogar denen der Aufstieg mit 6 Millionen € jährlich in den Personalvorstand ermöglicht wird. Der erste Zwischenbericht 463/2018 des Beirats war jedenfalls sehr enttäuschend. Außer Spesen nichts gewesen. Bis heute erfolgte keine Aufklärung des Abgasverbrechens. VW verhinderte sogar bis jetzt den gerichtlich bestellten Sonderprüfer. Es wurden keine Schadensersatzklagen gegen die Haupt-Verantwortlichen des Verbrechens gestellt. Der VW-Aufsichtsratschef kontrolliert sich entgegen Corporate Governance selbst in zusätzlichen Arbeitsfunktionen bei Porsche. Tausende berechtigte Kunden-Schadenersatzklagen wegen Betruges wurden geleugnet. Der nachhaltige Klima- und Umweltschutz durch generellen Umstieg auf E-Mobilität entspricht nicht der Wahrheit. Der Beirat lässt zu, wie der menschenverachtende Abbau der Batterie-Rohstoffe von Kobalt im Kongo und Lithium in Südamerika, oftmals auch mit Kinderhänden, praktiziert wird. Der Beirat lässt zu, wenn Vorstände heuchlerisch die E-Mobilität als CO2-neutral bezeichnen und VW-Batterien in Polen hauptsächlich mit Kohle-Strom produziert werden. Der Nachhaltigkeitsbeirat hat auch das Ausspionieren der Uiguren durch VW für die menschenverachtende chinesische Staatsführung nicht verhindert. Auch ist keine nachhaltige Beschäftigungsstrategie im Konzern erkennbar. Unmenschliche Zeit- und Leiharbeit wird wie bisher im Konzern gefördert und Stammbelegschaft abgebaut. Entgegen allen Verständnisses für Compliance ließ der Nachhaltigkeitsbeirat zu, dass sich die der Marktmanipulation angeklagten Straftäter des Konzerns, wie Pötsch und Diess, auf Kosten des Konzerns mit 10,5 Millionen € Geldstrafe freikauften. Damit wurde die angebliche Unabhängigkeit des Beirats höchst Zweifelhaft. Das jetzt auch noch von VW-Chef Diess die Mitbegründerin der Grünen, Rebecca Harms, für den VW-Beirat eingefangen wurde, stößt im Allgemeinen auf großes Unverständnis. Sicher wird da auch Geld eine große Rolle spielen.

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01.11.2020 16:06    |    rogertennis2    |    Kommentare (2)

26.10.2020

 

Betrüger im VW-Vorstand jubeln--Patentrecht soll Erfinder benachteiligen!

 

Hier leisteten die VW-Lobbyisten mit Chef-Lobbyist Thomas Steg an der Spitze bei Kanzlerin Frau Merkel in Berlin wieder ganze Arbeit. Gerade weil die VW-Führung in den letzten Jahren ihre eigenen Mitarbeiter als Erfinder über Jahre dreist betrogen hatte, soll das Patentrecht zum Nachteil der Erfinder geändert werden. Erfinderverbände schlagen jetzt schon Alarm. Natürlich wieder nach Auffassung der VW-Spitze ganz im Sinne von Compliance und des Corporate Governance. Bisher hatten betrogene VW-Erfinder im Patentgesetz ein Recht auf Unterlassung, das u. U. bei missbräuchlicher Patentnutzung zum Produktionsstopp mit erheblichen Folgekosten für VW führen konnte. Trotz dieses scharfen Schwertes im Sinne der Erfinder wurden in den letzten Jahren immer wieder Tüftler von VW um ihren berechtigten gesetzlichen Anspruch auf angemessene Erfindervergütung gebracht. Die VW-Führung schreckte sogar trotz jahrelanger wirtschaftlicher Patentnutzung davor nicht zurück, die Nutzung trotz eindeutiger Beweise immer wieder zu leugnen. Da kommt diesen Betrügern im VW-Vorstand die beabsichtigte Patentreform gerade recht. Eigene Erfinder bei VW zu betrügen verbirgt künftig dann nicht mehr das große Risiko des gerichtlich angeordneten Produktionsstopps. Man kann nur hoffen, dass die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten darauf nicht herein fallen und diese beabsichtigte Gesetzesänderung blockieren.

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01.11.2020 15:41    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

30.10.2020

 

VW: BR-Millionär Osterloh fordert 2020 kräftigen Schluck aus der Lohn-Pulle

 

Das ist jetzt das Letzte, was unsere durch Corona in diesem Jahr gebeutelte Region noch gebrauchen kann. Nach der überzogenen Tarifeinigung im öffentlichen Dienst fordert nun auch Betriebsrat Osterloh, der sich noch im letzten Jahr bei VW ein Einkommen von 750.000 € als früherer Bandarbeiter zuschanzte, in diesem Jahr einen kräftigen Schluck aus der Pulle. Bei ihm ist Maß und Mitte total verloren gegangen. Gerade wurde von der Bundeskanzlerin für 4 Wochen der 2. Lock down verordnet. Hunderttausende Beschäftigte bangen um Ihre Jobs. Auch der VW-Konzern mit vielen Zulieferern wird sich bald von zehntausenden Mitarbeitern trennen müssen. Vor Jahren vereinbarte Zusagen über Beschäftigungsgarantien sind Makulatur geworden. Deutschland und seine Nachbarländer werden dramatische Insolvenzen von Reisebüros, Hotels, Restaurants und Kneipen verkraften müssen. Die Auswirkungen der durch Covid 19 verursachten staatlichen Verschuldungen werden von den nächsten Generationen noch zu tragen sein. Und all diese schlimmen Aussichten für die Bevölkerung spielen bei Osterloh und der gefräßigen IG-Metall keine Rolle. Im VW-Konzern werden ohnehin schon seit Jahrzehnten paradiesische Löhne und Gehälter gezahlt, wovon Verkäufer, Handeltreibende und Facharbeiter bei Mittelständlern in unserer Region nur träumen können. Diese Forderung auch noch mit 3 % Inflation zu begründen, entspricht, wie vieles andere von Osterloh auch, nicht der Wahrheit. Heizöl, Benzin und vieles Weitere waren lange nicht so billig wie heute. Ausgenommen davon waren natürlich die gegenüber dem Wettbewerb erheblich gestiegenen Preise aller VW-Konzernfahrzeuge, von denen neben den Milliardenstrafen für das begangene Abgasverbrechen auch die überzogenen Betriebsrats- und Vorstandsgehälter mit Bonis sowie den unverschämten Pensionsrückstellungen zu bezahlen waren. VW unterhält an seinem Stammsitz tausende Manager, Abteilungsleiter, Spezialisten als Großverdiener mit Luxusdienstwagen (80.000 Dienstwagen weltweit). Noch weitere Milliarden € werden auf den Konzern durch tausende Schadenersatzklagen der Betrugsmotoren EA 288/898 und nach der gerichtlichen Verbrechensaufklärung durch die Strafprozesse zukommen. Darunter auch der am 19.11.2020 in Braunschweig beginnende Strafprozess gegen 4 VW-Personalmanger. Die werden beschuldigt, wie schon 2005 Hartz/Volkert zu hohen Strafen gerichtlich verurteilt, Betriebsräte mit exorbitant hohen Entgelten und weiteren Privilegien am BVG vorbei versorgt zu haben. Osterloh selbst wird der Beihilfe zur Untreue beschuldigt, weil er zu seinem Vorteil vergleichsmäßig das Gehalt eines VW-Bereichsleiters für sich gefordert haben soll. Gelernt haben alle beim Konzern nichts daraus. Es zählt ungeachtet aller Zukunftsaussichten auch heute bei VW nur noch ein Höher, Weiter und Schneller. In der Region kann Einem über so viel Unvernunft angst und bange werden. Leiden müssen dann alle darunter.

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20.10.2020 10:49    |    rogertennis2    |    Kommentare (2)

20.10.2020

 

Leserbrief an die BZ zum Artikel: „Klimaschutz geht bei VW durch den Magen“!

 

Diktiert VW der Braunschweiger Zeitung die Meldungen?

 

Heute, am 20.10.20, heißt es auf der Seite VW--Das Werk: „Klimaschutz geht bei VW durch den Magen“! Was für ein Hohn? Mit Sicherheit wurde hier nicht nur die Curry-Wurst gemeint. Da wird dem Leser ja in der Tat kotzübel. Weiter schreibt „VW-Redakteur“ Thomas Kruse: „Seit dem Auffliegen des Abgasskandals vor fünf Jahren geht es ums Klima, um saubere Luft, um die Zukunft der Kinder und der gesamten Menschheit“. Ganz im Gegenteil. Wieder wird verschwiegen, dass VW sogar beim EA 288-Nachfolgebetrugsmotor des EA 189 und auch beim 3 l-Touareg-Motor danach erneut dreist betrogen hatte. Der Konzernführung geht nur um Rendite und überhaupt nicht um den Klimaschutz. Auch die Produktion und der Betrieb des E-Autos ID.3, der mit viel Steuergeld noch gefördert wird, ist alles andere als klimaneutral. Das wäre erst ev. nach ca. 80.0000 km der Fall. Dass aber der Staat auch noch die Plug-in-Hybrid mit Kaufanreizen fördert, ist ein Skandal. Diese Fahrzeuge werden meistens mit fossilen Kraftstoffen betrieben, da der E-Motor nur als Reservetank und der Akku nur 50-80 km hergibt. Eine unabhängige Zeitung sieht anders aus.

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