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20.06.2020 09:32    |    rogertennis2    |    Kommentare (3)

20.06.2020

 

BZ: VW-Betriebsrat Osterloh zieht Investoren nach Wolfsburg???

 

Der gestrige Artikel in der Braunschweiger Zeitung von Thomas Kruse entsprach wieder einmal nicht der Wahrheit. Vermutlich muss er den Blödsinn schreiben, um nicht von künftigen Interviews ausgeschlossen zu werden. Dabei machen seit Jahren Investoren gerade wegen des VW-Gesetzes und wegen der Machtfülle des Betriebsrates im System Wolfsburg“ einen großen Bogen um VW. Obwohl Osterloh in allen entscheidenden Gremien bei VW sitzt, hat er angeblich von Skandalen und strafbaren Handlungen vorher nichts gewusst. So war es 2005 bei der Rotlicht-Luxusreisenaffäre Hartz/Volkert, als auch 2015 beim Abgasverbrechen. Er hatte es in der Hand, die damals von ihm versprochene, umfängliche, transparente Aufklärung des Verbrechens voranzutreiben. Er hatte es in der Hand, den Ermittlungsbericht der Jones Day-Kanzlei auch zu veröffentlichen. Nichts davon hatte er unternommen. Im Gegenteil. Bereits am 3. September 2015 hatte VW in USA den schweren Betrug gestanden. Dieses Eingeständnis mit Milliarden-Folgen muss zuvor vom Aufsichtsratspräsidium mit Anwesenheit von Osterloh genehmigt worden sein. Veröffentlicht wurde das aber erst in Deutschland am 18.September 2015. Warum verlangte Osterloh nicht, die nach dem WpHG verpflichtende Ad-Hoc-Meldung herausgeben zu lassen. Diese erfolgte erst wesentlich später am 23.September 2015. Genau dieses Versäumnis verschreckte alle Großinvestoren, die jetzt ihr dadurch verlorenes Kapital von über 9 Milliarden € versuchen, im Musterfeststellungsprozess zurück zu bekommen. Von einem Betriebsrat muss man Ehrlichkeit zum Wohl des Unternehmens erwarten. Gerade durch diese schweren Versäumnisse des Betriebsratschefs Osterloh als Aufsichtsrat machen Investoren jetzt noch einen größeren Bogen um den VW-Konzern. Die Braunschweiger Zeitung sollte schon bei der Wahrheit bleiben, zumal Betriebsräte bei VW in ihrer Aussage zu Ungunsten VW durch Überbezahlung gehemmt sind.

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17.06.2020 09:25    |    rogertennis2    |    Kommentare (7)

16.06.2020

 

Wer steckt bei VW hinter dem „System Wolfsburg“?

 

Das in unserer Republik einmalige „System Wolfsburg“ ist vor zig Jahren durch das VW-Gesetz entstanden. Dieses Gesetz, das die IG-Metall hauptsächlich für ihre Zwecke nutzt, lässt Großinvestoren einen großen Bogen um den VW-Konzern machen. Die wollen mit Gewerkschaften nichts zu tun haben. Die fragen nicht, wer die Aufträge reinholt. Die wollen nur lange Kündigungszeiten, jahrzehntelange Beschäftigungssicherung und gegenüber dem Mittelstand utopische Löhne mit kürzeren Arbeitszeiten. Denn bisher bewiesen Gewerkschaften durch ihren größeren Einfluss in Firmen, dass sie vom Geschäft nichts verstehen. Unvergessen sind noch, als nur einige Beispiele, die dramatischen Firmenpleiten von „Neue Heimat“ und „Coop“ mit tausenden Job-Verlusten. So konnte sich auch das „System Wolfsburg“ im Konzern unbehindert vom Aufsichtsrat sehr gut entwickeln. Sogar der frühere VW-Chef Ferdinand Piech nutzte das System der Arbeitnehmervertretung in seinem Streit mit dem Familienclan Piech/Porsche für sich. In keinem anderen Unternehmen ist die Zahl der IG-Metall-Mitglieder so hoch wie bei VW. Neueinstellungen werden bei VW grundsätzlich nur nach Unterschrift zum IG-Metalleintritt vollzogen. Die IG-Metall-Monats-Beiträge von 1 % des Bruttolohns werden vorsorglich gleich von VW einbehalten. Niemand kennt die finanziellen Verhältnisse der Gewerkschaften. Wo die Gelder bleiben ist geheim. Bei VW wurden noch nie Streikgelder bezahlt. Kurz vorm Streik einigte sich das System Wolfsburg jedesmal noch schnell, um nicht zahlen zu müssen. Allein das Werk Wolfsburg hat 75 von der Arbeit freigestellte Betriebsräte mit kostspieligen Sonderprivilegien. Nur 8 davon gehören nicht zur IG-Metall, werden aber in ihrer Arbeit behindert und massiv vom „System“ unterdrückt. Daneben gehören zum „Sytem“ hunderte IG-Metall-Vertrauensleute, die das Verteilen von Gewerkschaftsmaterial besorgen und die Mitarbeiter in Diskussionen verwickeln sowie von der Arbeit abhalten. Obwohl nach dem BVG Betriebsratstätigkeit nicht höher bezahlt werden darf, ist sie bei VW recht lohnenswert. Obwohl der Vorgänger Volkert vom jetzigen Betriebsratschef Osterloh wegen unverschämter Bezahlung 2,7 Jahre ins Gefängnis musste, brachte es Osterloh als Bandarbeiter bei VW in der Spitze auf 950.000 € und sein Partner Hück als Lackierer bei Porsche auf 750.000 € Jahresgehalt. Alles abgesegnet von den Vorständen und Aufsichtsräten, die sich dadurch etwas ihre Handlungsfähigkeit vom „System Wolfsburg“ sichern. Kluger Schachzug des „Systems“ war die Besetzung des Personalvorstands, als wichtigste Position im Unternehmen, mit dem IG-Metall-Mann Gunnar Kilian. Erst jetzt bemerken die Mehrheitseigner, was sie damit angerichtet haben. Als nächstes will das „System Wolfsburg“ den VW-Chef nach Diess selbst besetzen. Dann wird nach „Neue Heimat“ und „Coop“ auch bald der VW-Konzern dazu gehören. Der Letzte macht dann das Licht aus.

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15.06.2020 10:39    |    rogertennis2    |    Kommentare (6)

15.06.2020

 

Ehrliche Manager fliehen vorm „System Wolfsburg“ bei VW

 

Angewidert vom "System Wolfsburg" verlässt der VW-Einkaufschef und Konzernvorstand Stefan Sommer vorzeitig zum 30.Juni 20 das Unternehmen. Er hatte vor 2 Jahren den Würger von Wolfsburg, Garcia Sanz, abgelöst und wollte die von Sanz erniedrigten Zulieferer wieder zu Partnern auf Augenhöhe machen. Was es bei VW noch nie gab, verzichtet er auf sein Jahresgehalt von 4 Mio. € und auf die Abfindung. Ihm ist nur wichtig, schnell weg von den Verbrechern, die hauptsächlich, dank des VW-Gesetzes, durch Betriebsräte gesteuert werden. So ein großzügiger Verzicht eines Vorstandsmitglieds war neu bei VW. Negativbeispiele gab es genügend. Bernd Pischetsrieder kassierte noch 5 Jahre Millionen-Gehälter ohne Gegenleistung. Personalvorstand Peter Hartz und Betriebsrat Klaus Volkert sowie andere ließen es sich jahrelang mit Prostituierten und Luxusreisen ohne dienstliche Anlässe auf Werkskosten gut gehen. Personalvorstand Karlheinz Blessing als IG Metaller wurde bereits nach 2 Jahren mit vollen Bezügen vom „System Wolfsburg“ geschasst. Nach dem Auffliegen des Abgasverbrechens im VW-Konzern 2015 sollte Christine Hohmann-Dennhardt, als ehemalige Richterin des Bundesverfassungsgerichts, den Konzern wieder zur Anständigkeit und Ehrlichkeit zurückführen. Dieser Versuch scheiterte kläglich beim „System Wolfsburg“ bereits nach 12 Monaten. Enttäuscht verließ Frau Hohmann-Dennhardt mit 12 Mio. € Abfindung den Konzern vorzeitig. Betriebsräte werden in keinem anderen Unternehmen mit Billigung der Aufsichtsräte durch hohe Gehälter mit Bonis entgegen dem Betriebsverfassungsgesetz so gekauft, wie beim VW-Konzern. In der entscheidenden Phase des Golf 8-Anlaufs und der E-Mobilität sägt das „System Wolfsburg“ mit voller Wucht am Stuhl des Vorstandsvorsitzenden Herbert Diess. Statt das die Mehrheitseigner ihn unterstützen, nahmen sie ihm die Verantwortung für die Marke VW weg und gaben ihm vorm Rausschmiss vorerst noch Bewährung. Er hatte lange versucht, gegen das „System Wolfsburg“ anzukämpfen. Ohne Erfolg. Bereits der frühere VW-Chef Winterkorn hatte ihn als Chef der Marke nach seinem Wechsel von BMW im Juli 2015 davor gewarnt. Die Zeit von Herbert Diess ist bei VW fast abgelaufen. Sicher wird als Nächster jemand aus dem „System Wolfsburg“ kommen, anstatt mal eine kompetente, anständige, ehrliche Persönlichkeit von außen, die den Mittellandkanal reinigend durch das Werk leitet.

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12.06.2020 10:38    |    rogertennis2    |    Kommentare (4)

10.06.2020

 

Autorität vom VW-Chef Diess wurde öffentlich vom Aufsichtsrat stark beschädigt

 

Wieder ein Affront gegen den VW-Chef Diess durch den Aufsichtsrat. VW kommt nicht zur Ruhe. Das muss ja jeden Käufer abschrecken. Jetzt wo an vielen Stellen der Fabrik Feuer lodern, wird Diess die Verantwortung für die Kernmarke VW weggenommen. Wenn er jetzt nicht liefert, kann er sich nicht mehr lange an der Spitze halten. Der Aufsichtsrat hatte nur keinen Besseren. Damit stellte sich der Aufsichtsrat hinter den Arbeitervertreter Osterloh und versucht mit Benzin zu löschen. Auch die hochbezahlten Betriebsräte hätten die Golf 8-Probleme im Vorfeld verhindern müssen, statt nur Briefe zu schreiben. Monatelang kam der Aufsichtsrat seinen Kontrollpflichten nicht nach. Anstatt gerade jetzt den VW-Chef zu stärken, degradiert er ihn und beschädigt seine Autorität. Von Anfang an war es ein riesiger Fehler des Aufsichtsrats, dem Konzernchef die Verantwortung für den Gesamt-Konzern, die Marken VW/Skoda/Seat, zeitweise noch die Beschaffung und das China-Geschäft zu überlassen. Das musste ja schief gehen. Die großen Probleme beim Golf 8-Anlauf und jetzt auch noch beim ID.3 sind das Ergebnis. Mit Recht hatte Diess den Aufsichtsrat und seinen Vorsitzenden Pötsch angegriffen, der ihn sicher überredet hatte, dem schmutzigen Deal mit der 9 Mio. € Strafe zuzustimmen. So wird Diess nach wie vor mit der strafbaren Marktmanipulation in Verbindung gebracht. Er wollte es auf einen Prozess mit einem Freispruch am Ende für sich ankommen lassen. Davor fürchtete sich Pötsch als weiteren Angeklagten und drückte als strafbare Handlung der Untreue dem Konzern die Mio.-Strafe auf. Bei jedem anderen Unternehmen wäre es schwere Untreue von Firmenvermögen gewesen. Nicht aber bei der kriminellen Bande von VW, die eine besondere Nähe zur Staatsanwaltschaft pflegt. Zu den strafbaren Handlungen des Aufsichtsrats zählen auch, dass eigene Mitarbeiter bei ihrer gesetzlichen Erfindervergütung belogen und betrogen wurden. Unvergessen sind auch die häufigen Privatnutzungen der VW-Firmenflieger durch den früheren Finanzvorstand Pötsch. In jeder anderen seriösen Firma hätte man sich sofort von ihm getrennt. Nicht bei VW, wo er noch mit 20 Mio. € Zugabe befördert wurde und hunderte Mitarbeiter bei erwischtem Diebstahl kleinerer Teile mit geringem Wert fristlos entlassen wurden. Das Image von Volkswagen ist heute auf einem historischen Tiefpunkt, zu dem der Aufsichtsrat auch mit seinen Arbeitnehmervertretern wie Osterloh, Ministerpräsident Weil u.a. stark beigetragen hat. Wie gestern die Vorstandsfrau für Recht und Ordnung, Hiltrud Werner, mitteilte, bleibt die veröffentliche rassistische Werbung für den Vertriebsvorstand Stackmann in dieser Schmuddelfabrik auch ohne Folgen. Mal sehen, wie sich der farbige US-Aufpasser bei VW, Larry Thompson, dazu äußert.

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06.06.2020 10:43    |    rogertennis2    |    Kommentare (13)

06.06.2020

 

VW: Nach Abgasbetrug auch noch widerwärtige Golf 8-Werbung

 

Die Entrüstung des VW-Vorstandes über die üble rassistische Golf-Werbung aus eigenem Hause kam äußerst spät, ist aber auch sicher nicht ernst zu nehmen. Schnelle Aufklärung ist auch hier wieder Fehlanzeige. Während Vertriebschef Stackmann diesen Werbeclip bereits 2 Wochen auf seinem Account hatte, wurde diese unethische Werbung am 21.5.20 öffentlich verbreitet. Natürlich wie immer bei VW, unwissend vom Vertriebs- und Marketingchef. Da kommt der Verdacht des Vorsatzes auf. Sein Account wurde ja sehr überraschend nicht von ihm persönlich gemanagt. Das Abgasverbrechen ist auch ohne Wissen des Vorstandes von kleinen Ingenieuren begangen worden. Alle sind jetzt bemüht, wie Stackmann bei VW trotzdem noch zu halten ist. Letzte Woche sollten schon Ermittlungsergebnisse und Vorstandsbeschlüsse bekannt gegeben werden. Pustekuchen! Wieder wird dank der Untätigkeit des Aufsichtsrates gewartet, bis Gras darüber gewachsen ist. Die Omerta (=Schweigepflicht bei der Mafia) hält im Vorstand und Aufsichtsrat. Keine Kommentare von Pötsch und Weil. Nur so kann bei den Kunden und in der Öffentlichkeit weiteres Misstrauen wieder gewonnen werden.

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05.06.2020 17:49    |    rogertennis2    |    Kommentare (3)

05.06.2020

 

E-Mobilität vernichtet Arbeitsplätze und produziert Flüchtlingsströme

 

Vor 4 Monaten fehlte im Bundeshaushalt Geld für Bildung, Grundrente, Schulen, Strassen, Nahverkehr, Brücken usw. Durch Corona gibt es jetzt Freibier für alle, die am lautesten schreien. Es folgt zu den Altschulden von 2 Bio. € eine weitere Bundes-Verschuldung um hunderte Milliarden €, die die nächsten Generationen über Jahrzehnte erwirtschaften müssen. Begründet wird alles mit Rettung von Arbeitsplätzen. Wer ein E-Auto für 37.000 € kaufen will, braucht keine Kaufprämie von der Allgemeinheit. Vergessen ist, dass durch den Umstieg auf E-Mobilität 30 % der Jobs sowieso verloren gehen. Dennoch wurde jetzt die Kaufprämie für E-Autos um 100 % auf 6.000 € erhöht. Der verpflichtende Eigenanteil der Autobauer wurde bereits vorher heimlich auf den Preis aufgeschlagen. Nach der Ansicht von Experten und dem größten Teil der Bevölkerung ein Irrsinn mit der Kaufprämie. Mit der E-Auto-Kaufprämie wird Arbeitslosigkeit produziert und an vielen Stellen unserer Erde die Umwelt zerstört. Ganze Landstriche werden durch den Abbau seltener Erden verwüstet und den dortigen Menschen das lebensnotwendige Trinkwasser entzogen. Als Folge entstehen Flüchtlingsströme, die man gerade vermeiden wollte. Den Kauf eines Autos oder andere Dinge sollte man grundsätzlich nicht mit Steuern bezuschussen. Ein Autobauer, der im Jahr 20 Milliarden Gewinn macht, hat genügend Spielraum, seine Kunden wie ein seriöser ehrbarer Kaufmann mit reduzierten Preisen oder Extras anzulocken. Sich vom Staat her trotz jährlicher Millionen-Gehälter der Top-Manager und der Ausschüttung von Milliarden Dividenden noch helfen zu lassen, ist schon eine bodenlose Dreistigkeit und Wettbewerbsverzerrung, die einmalig ist. Bei dieser kriminellen Energie hat schon die italienische Mafia ihre Zusammenarbeit angeboten.

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03.06.2020 17:25    |    rogertennis2    |    Kommentare (5)

02.06.2020

 

VW-Kaufprämie: Osterloh und Weil sind Schuld bei Kaufzurückhaltung

 

Durch Betriebsrat Osterloh und Ministerpräsident Weil als VW-Aufsichtsräte war VW noch tiefer in die Schmuddelecke geraten. Heute rufen beide am Lautesten nach staatlicher Unterstützung. Sie als Aufsichträte hatten es in der Hand und auch die Pflicht, den VW-Konzern in den letzten 4 Jahren nach dem Abgasverbrechen wieder zur Anständigkeit und Ehrlichkeit zurückfinden zu lassen. Im Gegenteil. Sie unterstützten die Führung darin, das Verbrechen nicht aufzuklären. Beide unterstützten die Angeklagten Pötsch und Diess, sich von ihrer strafbaren Marktmanipulation freizukaufen. Beide stimmten zu, dass der Konzern die 9 Mio. €-Strafe übernimmt. Alles Tatsachen, die kaufwillige Kunden von VW abschrecken. Da helfen auch keine Kaufprämien mehr. Man kauft von Verbrechern ohne Scham, Reue und Demut und ohne dem Willen zur Besserung keine Autos.

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03.06.2020 17:20    |    rogertennis2    |    Kommentare (3)

03.06.2020

 

VW-Konzern wieder einen Schritt näher am Abgrund

 

Vorstände und Aufsichtsräte unterlassen nichts, den Konzern näher an den Abgrund zu führen. Aus dem jahrelangen Abgasverbrechen durch vorsätzlichen Betrug der Behörden und der Kunden wurde nichts gelernt. Statt Aufklärung wurde Vertuschung betrieben. Besonders verwerfliche Vorstandsaktionen waren die Vergasungsversuche mit Affen und jetzt die rassistische Werbung für den Golf 8. Damit werden die Kunden geradezu von VW weggeekelt. Das Vorstands-Resort für Recht und Ordnung von Hiltrud Werner will die rassistischen Vorwürfe gegen VW umfänglich schnell aufklären. Diese Art der Aufklärung kennen wir vom Abgasverbrechen. Es wurde jetzt auch 4 ½ Jahre danach nichts aufgeklärt. Alle Beschuldigten sind noch im Amt oder teils freigekauft. Vorstände schreckten sogar davor nicht zurück, eigene Mitarbeiter als Leistungsträger der Firma bei Erfindervergütungen zu belügen und zu betrügen. Wie gut, dass Heinrich Nordhoff das nicht mehr miterlebte, wie diese Bande sein Lebenswerk ruinierte. Jetzt, wo dieser kriminellen Bande das Wasser bis zum Hals steht, soll wieder der Steuerzahler Käufer mit Kaufprämien anlocken. Allerdings sind 72 % der Bundesbürger dagegen. Statt bei 20 Milliarden € Gewinn im letzten Jahr die überteuerten Autopreise drastisch zu senken, verschreckte VW weitere viele Kunden durch Preiserhöhungen. So dämlich kann doch bei VW einer allein nicht sein. Das müssen doch mehrere entschieden haben. Auch neben hohen Schadenersatzzahlungen in Europa droht aus USA für den Konzern weiteres Ungemach vom Abgasverbrechen, das noch viele Milliarden USD kosten könnte. Der VW-Konzern hatte auch gegen Umweltstandards vieler US-Kommunen verstoßen, die sich entschlossen haben, jetzt gegen die Verbrecherorganisation VW auf Schadenersatz zu klagen. Alles nur, weil die VW-Konzernleitung jahrelang den Betrug abgestritten, Behörden getäuscht, Beweise vernichtet und ganz schlimm noch versucht hatte, den dreisten Betrug zu verfeinern. Damit rutschte der Konzern ab zur Schmuddelfirma mit Vorständen und Aufsichtsräten, die sich an rein gar nichts mehr erinnern können. Die Mitarbeiter werden diese verheerende Führungsbilanz künftig zu spüren bekommen. Da helfen auch keine Kauf- oder Abwrackprämien mehr. VW-Chef Diess wird Investitionen ins kommunistische China verlagern, die teure Entwicklung und Produktion in Deutschland minimieren, so dass später Autos „Made by China“ hier verkauft werden.

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02.06.2020 08:01    |    rogertennis2    |    Kommentare (19)

01.06.2020

 

Frau Merkel, keine staatlichen Autokaufprämien für Verbrecher!

 

Der deutsche Autoabsatz ist in diesem Jahr stark eingebrochen. Aber nicht nur durch die Corona-Pandemie. Nein, die Autobauer hatten Millionen ihrer treuen Kunden vorsätzlich betrogen. Während einige bei den gesetzlichen Grenzwerten nur ein Thermo-Fenster großzügig für sich auslegten, beschiss der VW-Konzern generell auf ganzer Linie. Und diejenigen der VW-Manager, die das duldeten, sind alle noch im Amt und verhinderten schon über 4 Jahre die Aufklärung. Sie verweigerten den Kunden durch unzutreffende Argumentation die Zahlungen von Schadenersatz. Das ist der Hauptgrund für die Abwendung der Kunden vom Autokauf, nicht Corona. Da helfen auch keine staatl. Kaufprämien. Helfen würde nur, die Verantwortlichen schnell zu verurteilen, aus dem Amt zu jagen und Kundenvertrauen zurück zu gewinnen. Wer jetzt einen überteuerten VW kaufen will, hätte genug Geld dafür auch ohne Kaufprämie. Die bisher jahrelangen treuen Kunden warten nur darauf, dass eine neue Konzernführung wieder zur Anständigkeit und Ehrlichkeit zurück findet. Aber der Freikauf der Angeklagten Pötsch und Diess mit 9 Millionen € durch die VW-Konzernkasse geht genau in die andere Richtung. Denen geht es nur um ihren Job-Erhalt, nicht um den der tausenden Mitarbeiter. Somit wäre eine Kaufprämie ein Schlag ins Gesicht aller ehrbaren und anständigen Steuerzahler.

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29.05.2020 17:50    |    rogertennis2    |    Kommentare (8)

27.05.2020

 

Leserbrief zum BZ-Artikel: „Niedersachsen hinkt bei E-Mobilität hinterher“!

 

Niedersachsen setzt nachträglich voll auf E-Mobilität

 

Innenminister Pistorius übergab in Hannover 8 E-Bikes an die Polizei, die für 267.000 € angeschafft wurden. Die waren zwar doppelt so teuer wie Verbrenner, aber trotz Corona sind die Kassen gut gefüllt. Statt zu kleckern, kann jetzt geklotzt werden. Alle Schulen sind saniert, Strassen und Brücken sind in Ordnung, alle Schulen für digitales lernen vorbereitet und es sind genug Lehrer und Pflegekräfte vorhanden. Nach den großen Investitionen in die Bildung der letzten Jahre erfolgen nun Großinvestitionen in die E-Mobilität. Niedersachsen macht jetzt mit millionenschweren Förderprogrammen Tempo bei der Installation flächendeckender E-Ladesäulen. Das kann man doch nicht allein dem durch das Abgasverbrechen stark gebeutelten Autobauer VW zumuten, für den sich MP Weil auch schon zusätzlich für eine großzügige Kaufprämie aus Steuermitteln entschieden hatte. Vorsorglich melden sich jetzt auch die Feuerwehren, die für E-Fahrzeuge erforderlichen Löschgeräte anzuschaffen. Denn brennende größere Akkus können weder mit Wasser noch mit Schaum gelöscht werden. Diese müssen 24 Std. im Wasserbad gekühlt werden. Wegen des starken Rauches und der unzumutbaren Luftverschmutzung brennender E-Autos bei angrenzenden Häusern in Städten, sollten diese auch nur in Tiefgaragen mit Entrauchungsanlagen, wie beim BER, abgestellt werden.

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