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28.04.2020 10:15    |    rogertennis2    |    Kommentare (2)

28.04.2020

 

Staatliche Hilfe beim Konsumanschub nach Lockdown

 

Nach 6-wöchigem Stillstand durften wieder kleinere Non Food-Läden mit weniger als 800 qm, größere Büchergeschäfte-, große Fahrradläden und Autohäuser öffnen. Reisebüros, Restaurants und Hotels bleiben dagegen weiter geschlossen. Viele davon mit über 3 Mio. Mitarbeitern in Deutschland stehen kurz vor der Insolvenz. Kauf- und Möbelhäuser mit über 800 qm Verkaufsfläche, die von der Bundesregierung willkürlich gewählt wurde, müssen auf die Öffnung weiter warten. Angestrengte Klagen werden von Gerichten unterschiedlich bewertet. Seit 27.4.20 produzieren mit Zeitlupe auch die ersten Autobauer wie VW wieder. Schon hallen die ersten Rufe nach staatlichen Kaufanreizen aus Wolfsburg nach Berlin. Dabei schwimmt VW trotz zig. Milliardenstrafen der letzten 4 ½ Jahre wegen des Abgasverbrechens nur so im Geld. Bei den hohen VW-Löhnen und Gehältern mit zusätzlichen Jahresbonis wäre erst einmal in unserer Gesellschaft Bescheidenheit angesagt. Kaufanreize könnte VW selbst schaffen, wenn die überteuerten Autos im Preis wesentlich reduziert würden. Dringendere staatliche Unterstützung mit Öffnungskonzepten bräuchten Restaurants und Hotels. Da wäre die Ausgabe staatlicher Gutscheine an die Bevölkerung für Restaurantbesuche und Hotelübernachtungen sehr hilfreich. Staatliche Kaufanreize für Autos wäre in jetziger Corona-Zeit und bei der Klimaerwärmung das Letzte.

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24.04.2020 11:37    |    rogertennis2    |    Kommentare (9)

24.04.2020

 

VW-Chef Diess begründet staatl. Autorabatte mit Maskenhilfe

 

Als nun doch. Die VW-Forderungen nach staatlichen Autorabatten werden jetzt von Diess mit seinem sozialen Engagement begründet. Die Bundesregierung verschlammte gemäß eigener Pandemiepläne rechtzeitig für ausreichende Schutzausrüstungen zu sorgen. Deshalb spielte VW-Chef Diess den Retter in der Not und nutzte sein mit China stark vernetztes Unternehmen, dringend benötigte Schutzmasken für systemrelevante Personen zu beschaffen. Dafür gebührt ihm Dank. Aber rechtfertigt das nach staatlicher Unterstützung zur Ankurbelung des Autoabsatzes zu rufen? Soll jetzt der Steuerzahler die von VW gezahlten Strafen in Milliardenhöhe ersetzen? Jeder in Not geratene Bundesbürger, der um staatliche Hilfe bittet, muss sich erst nackig machen. Anders bei Großunternehmen, die durch eigene Schuld, wie VW, durch verbrecherische Handlungen in Schieflage geraten sind und jetzt die Coronakrise nutzen, den Steuerzahler abzuzocken. Bei noch prall gefüllter Kasse schüttet der VW-Konzern noch in diesem Jahr einige Milliarden € an Dividenden und Bonis aus. Hier sollte die autofreundliche Politik auch bei den hohen VW-Gehältern darauf pochen, wesentlich sparsamer zu wirtschaften. Warum lassen Stefan Weil und Bernd Althusmann als VW-Aufsichtsräte das durchgehen? Während bei VW der Einstiegslohn über die ersten 3 Monate für ungelernte Kräfte bei 14,88 € pro Std. liegt und sich dann über die Zeit auf bis 28,97 € plus Bonis hochschaukelt, will die Politik den gelernten Pflegefachkräften als Helden der Coronakrise ab 2021 großzügig den Stundensatz auf 15,00 € erhöhen. Dabei ist die schwere verantwortungsvolle Arbeit im Pflegebereich an alten kranken Menschen in keiner Weise mit dem Zusammenschrauben von Autos vergleichbar. Hier haben sowohl VW-Chef Herbert Diess wie auch Aufsichtsrat Pötsch und die Betriebsräte mit den Gesundheitspolitikern unverschämt Maß und Mitte verloren. Auch deshalb fehlen dringend 19.000 Pflegekräfte in Deutschland.

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23.04.2020 17:18    |    rogertennis2    |    Kommentare (8)

23.04.2020

 

VW vor neuer Klagewelle mit Betrugsmotor EA-288 als EA-189-Nachfolger

 

Es ist einfach unglaublich, wie die Konzernführung durch Millionen-Betrug Vertrauen verlor und das Unternehmen durch zig Milliardenstrafzahlungen in den letzten Jahren ruinierte. Es begann 2006 mit der Dieseloffensive eines dafür extra neu entwickelten Motors EA-189 für USA. Tief im Motor wurde eine verbotene Abgasabschalteinrichtung versteckt, die den Behörden die gesetzlichen Abgaswerte vorgaukelte. 2 ½ Jahre tüftelten Experten, wie VW das wohl geschafft hatte. Dann wurde in USA der Betrug entdeckt und von VW, statt den jetzt zuzugeben, noch weiter verfeinert. Über 2 Mio. Betrugsmotoren verpesteten die Atemluft in den Städten. Jetzt könnte man annehmen, dass ehrbare Kaufleute von diesem Verbrechen gelernt hätten. Nichts dergleichen. Obwohl auch schon damals gute Abgasreinigung beim Diesel als Blue-Motion-Technik vorhanden war, wurde der Motor EA 288 entwickelt, bei dem dieses Mal wieder eine verbotene Abschalteinrichtung mit einem Thermofenster verwendet wurde. Das hatte zur Folge, dass der Motor die Atemluft nur bei kalten und sehr warmen Tagen, was „angeblich bei uns nicht vorkommt“, verpestete. Wie bereits mehrere Gerichte Klägern gegen VW Recht gaben, handelt es sich hier bei dem EA-288 Diesel-Motor auch um eine vorsätzliche sittenwidrige Manipulation, die VW zum Schadenersatz verpflichtet. Bei der ersten Musterfeststellungsklage, die vor kurzem in letzter Sekunde mit einem Vergleich endete, ist VW mit Schadenersatzzahlungen von 800 Mio. € mit blauem Auge davon gekommen. Bei den jetzigen EA-288-Gerichtsverfahren gelten die VW-Konzern-Führungen als unbelehrbare Wiederholungstäter, was sicher härtere Bestrafungen und generelle Fahrzeugrückkäufe plus Schadenersatz plus Zinsen zur Folge haben wird.

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21.04.2020 19:33    |    rogertennis2    |    Kommentare (3)

21.04.2020

 

Industrielobbyisten geben sich jetzt in Berlin die Klinke in die Hand

 

Gerade von der Groß-Industrie wird die Coronakrise durch Beihilfeforderungen ausgenutzt, wo der Staat bereits schon für die Mitarbeiter 60/67 % Kurzarbeitergeld zahlt. Trotzdem schreien alle, jetzt auch sogar Zahnärzte, nach staatlicher Unterstützung. Und die Groko verteilt hunderte Milliarden €, ohne sich Gedanken zu machen, wie das Geld wieder reinkommt. Zu allem Unglück will jetzt auch die Hüterin der Schrottarmee, Verteidigungsministerin AKK, 150 neue Jagdflugzeuge für zig. Milliarden kaufen. Wofür eigentlich? Viren lassen sich damit nicht bekämpfen. An Kleinunternehmer, Künstler, Musiker und Studenten mit 0 Einkommen, die keine Lobby haben, denkt niemand. Die leiden unter der Krise am Meisten. Bei großen Betrieben, die noch im letzten Jahr Milliarden € Rein-Gewinne kassierten und Milliarden € an Dividenden auszahlen, soll jetzt ausgerechnet der Steuerzahler den Umsatz ankurbeln. So unverschämt ist natürlich auch der VW-Konzern, der 2019 einen Gewinn von 13,5 Milliarden € machte und nun staatliche Auto-Rabatte sowohl für Verbrenner als auch für E-Autos fordert. Diese Verbrecherorganisation, die die letzten Jahre für ihr Abgasverbrechen über 35 Milliarden € blechen musste und bis heute keine Aufklärung betrieb, will heute das Geld vom Staat zurückholen. Zusätzlich musste letztes Jahr noch die Staatsanwaltschaft dem Konzern Geldstrafen von 2,3 Milliarden aufbrummen, da die Führung den Konzern rechtswidrig nicht sauber organisiert hatte. Weil VW regional mit IG-Metall-Hilfe so exorbitant hohe Löhne, Leistungszulagen, Bonis und Gehälter zahlt, werden auch die Fahrzeuge im Vergleich zum Wettbewerb unverschämt teuer verkauft. Der Reingewinn pro Konzern-Fahrzeug beträgt im Schnitt 1.885,71 €. Hier sollten die VW-Chefs Diess und Brandstätter mal den Rotstift radikal ansetzen. Nur so kann man Glaubwürdigkeit zurückgewinnen und den Umsatz wieder ohne Staatsknete erhöhen. Die ungebändigte Gier beim VW-Konzern nach höher, weiter und schneller, wie vor der Krise, muss endlich aus eigener Kraft ein Ende haben.

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20.04.2020 10:06    |    rogertennis2    |    Kommentare (3)

20.04.2020

 

Leserbrief zum BZ-Artikel vom 20.04.2020: Maske rauf, Läden auf!

 

Chefredakteur Armin Maus traf damit den Nagel auf den Kopf. Das tragen einer Atemschutzmaske erfüllt in jetziger lebensbedrohender Corona-Pandemie viele Funktionen. Man schützt wesentlich damit andere vor Infektionen durch herumfliegende mit Viren belastete Microtröpfchen und man wird selbst fortlaufend an das dringend gebotene Abstandshalten sowie an die Kontaktsperre erinnert. Dieses hatte bereits zu Beginn dieser Krise viele andere Länder dazu veranlasst, eine Maskenpflicht anzuordnen. Nur nicht im hoch industrialisierten Deutschland. Weil die Bundesregierung ihre eigenen Pandemiepläne nicht ernst genug nahm und die rechtzeitige Beschaffung der darin geforderten Schutzkleidungen nicht nachkam, wurde die Bevölkerung anfangs belogen, dass das Tragen von Schutzmasken nichts bringe. Experten waren aber schon lange anderer Meinung, der sich die Bundesregierung langsam anschließt. Während einige Länder zur Maskenpflicht übergingen, heißt es aus Berlin wieder nur „dringende Empfehlung“, nur weil sie es bis heute versäumte, ausreichende Anzahl von Masken zu beschaffen. Die Bevölkerung erwartet aber nicht belogen zu werden. Wie sich jetzt zeigt, sind unsere Frauen sehr kreativ und fertigen deshalb aus Selbstschutz für ihre Familie eigene Masken. Wäre die Bevölkerung vom Gesundheitsminister zur Vertuschung seines Fehlers anfangs der Pandemie nicht belogen worden, hätten die Frauen damit früher angefangen und wesentlich zum Eindämmen der Pandemie beigetragen. Viele Infizierungen und Todesfälle hätten verhindert und der Shutdown früher beendet werden können.

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19.04.2020 11:12    |    rogertennis2    |    Kommentare (10)

Offener Brief an Verbraucherzentrale zum Vergleich mit VW in Musterfeststellungsklage zum VW-Abgasverbrechen

 

Sehrt geehrte Damen und Herren,

 

viele von VW betrogene Kunden sind jetzt verärgert und verunsichert, den im Vergleich mit VW erzielten geringen Entschädigungsbetrag anzunehmen. VW legte auch in seinem Sinne den Zustimmungstag auf den 20.4.20, weil am 5.5.20 erstmals der BGH über die KLage eines betrogenen VW-Sharan-Käufers auf Fahrzeugrückgabe verhandelt. Somit steht die Verbraucherzentrale wie auch die Politik im Verdacht, sich beim Vergleich von VW hat über den Tisch ziehen lassen.

Desweiteren besteht der Verdacht, dass VW die Berechtigtenliste auf Schadensersatz manipulierte. Von ursprünglich 470.000 eingetragenen Geschädigten sollen nur 265.000 berücksichtigt werden. Autokäufer nach dem 31.12.2015 hätten keinen Entschädigungsanspruch, obwohl der Konzern noch bis Anfang 2018 Fahrzeuge mit Betrugsmotoren verkaufte. Durch diesen einseitig zu Gunsten VW erzielten Vergleich, stellte sich die Verbraucherzentrale eindeutig auf Seite des dreisten Betrügers.

 

Mit freundlichen Grüßen

Rüdiger Kammerhoff

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17.04.2020 11:20    |    rogertennis2    |    Kommentare (3)

17.04.2020

 

Dringender Appell an vom VW-Konzern betrogene Autokäufer.

 

In 3 Tagen, am 20.04.2020 endet die von VW vorgegebene Frist, dem Vergleichsangebot von VW beim Musterfeststellungsverfahren zuzustimmen. Diesen Termin legte VW bewusst, weil sich für die Konzernführung ab 05.05.2020 eine weitere finanzielle Katastrophe anbahnt. Ab diesem Tag verhandelt der BGH als höchstrichterliche Instanz über die Rückgabeberechtigung eines VW-Sharan mit dem Betrugsmotor EA 189. Die Aussichten dafür stehen gut. Deshalb drängt VW jetzt, den Vergleich anzunehmen. Nach VW-Angaben hätten bereits angeblich 95 % der 265.000 von VW ausgesuchten Berechtigten zugestimmt. Fachleute bezweifeln das. Dabei ist die Rechtsklage klar gegen VW gerichtet. Der Konzern hat aus Gewinnmaximierung vorsätzlich seine Kunden betrogen. Auch die Autokäufer mit einem Betrugsdiesel nach dem 31.12.2015, haben gute Aussichten, ihr Auto wegen dieses Betruges zurückgeben zu können. Ansonsten müssen sie u. U. mit einer Stilllegung rechnen. Viele OL-Gerichte akzeptierten die VW-Argumentation nicht, Käufer von Betrugsautos nach dem 01.01.2016 hätten durch umfangreiche Infos der Medien von dem VW-Betrug —Sprachgebrauch bei VW ist statt Betrug bewusst abgeschwächt Umschaltlogik— an ihren Autos wissen müssen. Da sie aber noch nach dem 01.01.2016 den vollen Kaufpreis zahlten, gingen die Richter davon lebensnah aus, dass sie vom Betrug an ihrem Auto nichts wussten. Im Umkehrschluss hätte VW die Käufer darauf hinweisen müssen, dass die Käufer trotz des Wissens um diesen Betrug, das Fahrzeug kauften. Diese Beweise ist VW bisher schuldig geblieben. Deshalb wird dringend davon abgeraten, dem VW-Vergleich vor dem BGH-Urteil zuzustimmen.

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15.04.2020 11:32    |    rogertennis2    |    Kommentare (12)

15.04.2020

 

Diesel-Abgasverbrechen: VW drängt auf Annahme des Vergleichs im Musterfeststellungsverfahren

 

Nach VW-Angaben hätten angeblich schon 95 % der am Musterfeststellungsverfahren beteiligten durch den Konzern betrogenen Kunden dem Vergleich zugestimmt. Experten bezweifeln aber die Glaubwürdigkeit von VW. Von den am Verfahren beteiligten 470.000 will VW im Vergleich aber nur 265.000 mit geringen Beträgen abspeisen. Obwohl der Konzern noch bis Anfang 2018 Betrugsautos verkaufte, sollen Auto-Käufer nur vor dem 01.01.2016 entschädigt werden. Hier spielt also widerrechtlich das Kaufdatum eine größere Rolle als der Betrug. VW drängt auf Eile und erinnerte jetzt per Brief die noch Unentschlossenen an die Vergleichsannahme bis 20.04.2020. Denn ab 05.05.2020 wird es für VW erheblich teurer. Da beginnt das erste Betrugsverfahren gegen den Konzern vorm BGH in Karlsruhe. Der Käufer eines VW-Sharan mit Betrugsmotor verklagte den Konzern auf Kauf-Rückabwicklung wegen vorsätzlichen sittenwidrigen Betruges. Wer also bis zum BGH-Urteil wartet, kann mit dem Rückkauf seines Autos durch den Konzern ohne Anrechnung der Nutzung plus Zinsverlust rechnen. Der BGH-Kläger hatte bisher, im Gegensatz zu mehreren anderen, einen Vergleich abgelehnt und bestand auf gerichtliche Beurteilung seines Falles. Auf dieses Urteil warten viele Richter von Landes- und Oberlandesgerichten, die noch über tausende anhängige Verfahren entscheiden müssen. Die erste Einschätzung einer BGH-Kammer über den Abgasbetrug vor über einem Jahr fiel bereits zum Nachteil des Konzerns aus. Durch die miserable Konzernstrategie, sich schnell noch unmittelbar vorm Urteil großzügig mit dem Kläger zu vergleichen, waren viele Richter sehr verärgert. Nur durch die Uneinsichtigkeit von den Aufsichtsräten und ihrem Vorsitzenden Pötsch sowie den Konzern-Vorständen wird der Konzern ohne Scham, Reue und Demut noch weitere Milliarden € zusätzlich jetzt auch noch zur Coronabelastung verlieren. Leidtragende werden künftig viele Mitarbeiter sein, die ihren Job nicht nur durch Corona verlieren.

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14.04.2020 13:59    |    rogertennis2    |    Kommentare (2)

14.04.2020

 

Ausgerechnet der VW-Konzern schreit wieder nach staatl. Corona-Hilfe

 

Wie schon nach der Finanzkrise 2009 fiel die Bundesregierung darauf rein, dem Konzern trotz voller Kassen mit der Abwrackprämie unter die Arme zu greifen. Wieder waren keine ausreichende Mittel für Schulen, Bildung, Straßen und marode Brücken vorhanden. Statt aus der Krise etwas gelernt zu haben und mal in sich zu gehen, wurde damals nur die Gier der Konzernvorstände nach schneller, höher, weiter noch gestärkt. Das führte dann mit Hilfe der Politik zum Abgasverbrechen, bei dem über 2 Mio. Konzern-Kunden von Dieselautos arglistig betrogen wurden. Über 2 Mio. Autos fuhren ohne gültige Betriebserlaubnis auf den Straßen. Noch bis vor kurzem verweigerten Vorstände die Zahlung von Schadensersatz mit der unverfrorenen Behauptung, die Autos seien fahrbereit und sicher. Wie bei der Finanzkrise kommt den Vorständen jetzt trotz voller Kassen und Millionengehältern die Coronakrise gerade Recht. Statt Abwrackprämie sollen jetzt großzügige Auto-Rabatte aus Steuermitteln helfen. Also wollen die Verbrecher im VW-Konzern jetzt, dass die Steuerzahler ihnen die Betrugsstrafen von über 40 Milliarden € ersetzen. In der deutschen Wirtschaftsgeschichte ein einmaliger dreister Vorgang.

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12.04.2020 15:36    |    rogertennis2    |    Kommentare (5)

12.04.2020

 

VW-Konzernvorstand Sommer: Staatliche Autorabatte für VW erforderlich

 

Jetzt will sogar auch VW die Corona-Krise für sich nutzen. Während viele kleinere Unternehmen und mittelständische Betriebe ohne Rücklagen ums Überleben kämpfen und dringend auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, wollen auch große Autobauer wie VW die Gunst der Stunde für sich nutzen. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen forderte jetzt Konzernvorstand Stefan Sommer auch noch staatliche Rabatte für VW-Produkte. Das ist vollkommen daneben. VW machte, wie schon die letzten Jahre trotz des Abgasverbrechens, 2019 einen Reingewinn von 13,5 Milliarden €. Für 2019 soll wieder eine erhöhte Milliarden Dividende ausgezahlt werden. VW erhält wegen der Coronakrise für seine beschäftigungslosen Arbeitnehmer staatliches Kurzarbeitergeld von 60/67 %. Wie jetzt bei Arbeitsgerichtsklagen entlassener Manager öffentlich wurde, zahlt VW an über 2.000 Manager und Betriebsräte mittlerer Ebene jährlich Millionen an Gehältern und Bonis. VW-Ingenieure wurden bei gesetzlichen Erfindervergütungen über Jahre belogen und betrogen. Unter Betrachtung aller dieser Tatsachen muss man sich doch fragen, ob die Autos nicht halb so teuer verkauft werden könnten. Jetzt noch staatliche Autorabatte für VW zu verlangen ist schlicht eine Unverschämtheit. Vom Sparen im eigenen Hause hält der Konzernvorstand nichts. Auch nach Corona heißt es bei VW: Weiter, schneller und höher. Gelernt wurde nichts daraus.

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