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12.04.2020 10:39    |    rogertennis2    |    Kommentare (7)

12.04.2020

 

Kanzlerin Merkel: Reisebürokunden sollen nach Corona-Stornierungen Gutscheine statt Bargeld erhalten. Nach EU-Kommissionspräsidentin verstößt das wieder gegen EU-Recht. Denn bei Insolvenzen von Reisebüros wäre das Geld weg, weil die Bundesregierung es fahrlässig versäumt hatte, vor Jahren die EU-Forderung der begrenzten Pauschalreisehaftung wesentlich zu erhöhen. Man könnte deshalb nur höflichst die Kunden bitten, Gutscheine für spätere Reisen mit angemessenem Bonus zu akzeptieren. Dann käme man beiden in jetziger Situation entgegen. Aber nicht so wie die Kanzlerin, wo der Steuerzahler schon bei der Thomas Cook-Pleite zur Kasse gebeten wurde.

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12.04.2020 10:36    |    rogertennis2    |    Kommentare (4)

12.04.2020

 

Mit erheblichen Steuermitteln forschen Wissenschaftler kommerzieller Unternehmen unermüdlich nach Impfstoffen gegen Corona-Viren. Mit ersten Ergebnissen rechnet man Ende des Jahres. Das Gewinnerteam rechnet mit Milliardengewinnen und wird natürlich dafür Patentschutz erlangen. Trotz der staatlichen Förderungen wird vermutlich unser Gesundheitswesen davon nicht profitieren. Wie immer in unserem Lande werden auch hier wieder bei den Pharmaunternehmen Verluste sozialisiert und Gewinne privatisiert.

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10.04.2020 14:39    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

10.04.2020

 

Corona: Steuerzahler rettet Industrie, Kunden retten Reisebüros

 

Nach Ausbruch der Corona-Pandemie wurde durch staatliche Anordnung die deutsche Wirtschaft weitestgehend lahm gelegt. Sofort standen beim Bundesfinanzminister hunderte Milliarden € bereit, der Wirtschaft mit 60/67 % Kurzarbeitsentgelt und zusätzlich mit nicht rückzahlbaren Beihilfen zu helfen. Die staatliche Anordnung für Reisestornierungen ab 13.3.20 galt auch für alle Reisebüros. Die Kunden, die jetzt glaubten, ihr Geld auch zurück zu erhalten, hatten nicht mit der Bundesregierung und nicht mit den Lobbyisten der Reisebranche gerechnet. Denn am 8.4.20 wurde im Bundestag entschieden, dass statt Bargeld nur Gutscheine ausgegeben werden, um die Reisebüros vor der Insolvenz zu schützen. Statt der staatlichen Hilfe wie bei allen anderen sollen jetzt unrechtmäßig die Kunden ihr Kapital 2 Jahre zinslos zur Verfügung stellen. Werden aber trotzdem Insolvenzen angemeldet, ist das Kapital der Kunden trotz der Sicherungsscheine weitestgehend, wie schon bei der Thomas-Cook-Insolvenz im letzten Jahr, verloren. Natürlich wird darüber wieder die Bevölkerung im Unklaren gelassen. Denn noch immer hat die Bundesregierung es die letzten Jahre sträflich versäumt, die Forderung der EU-Kommission umzusetzen, die für Pauschalreisen auf 110 Mio. € begrenzte Haftung des Kundengeldabsicherers, die „Zurich Insurance plc“, gemäß § 651a BGB wesentlich heraufzusetzen.

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06.04.2020 11:23    |    rogertennis2    |    Kommentare (2)

06.04.2020

 

Durch Corona werden schwere Regierungsfehler bei uns sichtbar

 

Die wichtigsten Helfer in dieser schweren Krise über Leben und Tod neben Ärzten sind Pflegekräfte, Rettungssanitäter und Reinigungskräfte. Erst jetzt wird für die Öffentlichkeit sichtbar, dass diese an allen Ecken und Enden wegen schlechter Arbeitsbedingungen und geringer Entlohnung fehlen. Diese Berufe wurden in den letzten Jahren immer unattraktiver. Voll ausgebildete Pflegekräfte gingen lieber zur Industrie, wo sie beim Zusammenschrauben von Autos das Doppelte verdienen. Betten und Personal reduzierte in letzten Jahren der Gesundheitsminister radikal. Statt diesen Berufsgruppen zuerst entsprechende Wertschätzung zukommen zu lassen, wurden bereits hunderte Milliarden Steuergelder an die Wirtschaft verteilt. Dass aber nach unseren Pandemieplänen eine ausreichende Anzahl von Schutzkleidungen vorgehalten werden musste, wurde vom Gesundheitsminister Spahn sträflich missachtet. Heute rächt sich das. Pflege- und Reinigungskräfte müssen oft ungeschützt bis zur Erschöpfung arbeiten. Von dem im letzten Jahr in Kraft getretenen Pflegestärkungsgesetz hatten die Pflegekräfte wenig. Es diente nur den Pflegeheimen, die die persönliche Eigenbeteiligung gleich um 40 % erhöhte. Erst jetzt fordern immer mehr Politiker und Gewerkschaften eine bessere Bezahlung dieser Berufsgruppen. Allerdings verschweigen sie wieder bewusst, wer das bezahlen soll. Wenn Zuzahlungen für Pflegeheime weiter erhöht werden, wird die häusliche Pflege stark ansteigen. Wie sich pflegende Angehörige dann täglich abrackern, sieht ja niemand. Viele werden aus dieser lebensbedrohenden Krise nichts lernen. Schon heute fordert der Autoexperte Bratzel in dieser Krise, wo wir alle den Wohlstand etwas zurückschrauben müssen, höhere Rabatte vom Staat für Autokäufer. Müssen, wie am Beispiel VW, unverschämt hohe Millionen-Gehälter und Bonis zu Lasten der Autokäufer gezahlt werden? Für Vorstände, Reinigungs- und Pflegekräfte hat der Tag gleich viele Stunden. Da kann man sich mit Recht fragen, wer mehr arbeitet. Viele kleine Leute spendeten schon Geld für die wahren Retter dieser Krise. Wo bleiben aber die über eine Million Millionäre in Deutschland, auch mal ihr Portmonee zu öffnen? Das werden sicher, wenn sie denn überleben, die Gewinner dieser Coronakrise sein.

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01.04.2020 11:51    |    rogertennis2    |    Kommentare (3)

01.04.2020

 

Durch fatales Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung fast 1.000 Tote

 

Nach 830 mit Corvid-19-Infizierten Menschen wurde die 11 Mio. Stadt Wuhan mit den ersten Corona-Ausbruchsfällen am 23. Januar 20 hermetisch abgeriegelt. Niemand kam mehr rein und raus. Für deutsche Gesundheitspolitiker und die Kanzlerin kein Grund zur Sorge. Noch bis 25.2.20 wurde mit zig hunderttausenden Menschen fröhlich dicht bei dicht Karneval gefeiert. Alle Fußballstadien waren proppenvoll. Die Coronaviren hatten freie Flugbahnen. Obwohl schon Tage vorher Schreckensmeldungen aus Italien, Frankreich und Spanien kamen, wurden in Deutschland uneinheitlich erst ab 27.2.20 alle Sportveranstaltungen mit über 1.000 Menschen untersagt. Da gab es bereits 53 Infizierte bei uns. Erst später wurden Menschenansammlungen auf 500, 100, 50 und zuletzt auf 2 reduziert. Bis dahin aber kein Wort davon, dass gerade alte pflegebedürftige Menschen in Altersheimen besonders gefährdet seien. Besuchsverbote und Verweigerung von Neuaufnahmen wurden erst erlassen, als es bereits 16 Tote in einem Heim in Wolfsburg gab. Nach bereits 12.456 Infizierten wurden wieder uneinheitlich Schulen und Geschäfte geschlossen sowie ab 18.3.20 Kontaktsperren verhängt. Wenn sich bisher besorgte Bürger nach der Wirkung von Atemschutzmasken erkundigten, wurden Masken von der Politik und von Virologen als unwirksam beurteilt. Erst jetzt nach bereits 80.000 Infizierten und 900 Toten bei uns beurteilen das Experten ganz anders. Das Tragen von Schutzmasken helfe wirkungsvoll Infizierten, die ihre Virentröpfchen nicht an andere weiter geben. Nur wer weiß schon, wer infiziert ist oder auch nicht. Langsam kommen auch Politiker, Ärzte und Experten mit der Sprache raus, dass bei einer allgemeinen Tragepflicht, wie jetzt in Österreich und in einigen dt. Städten wegen der Knappheit von Beatmungsgeräten und Schutzkleidungen die Personengruppe, die das dringend bräuchte, nicht mehr genügend hätte. Hier wird das Versagen von Gesundheitsminister Spahn deutlich, der noch am 2.2.20 der Bevölkerung versicherte, sehr gut auf eine Pandemie vorbereitet zu sein. Dabei hatte er gerade die letzten Jahre Krankenhausbetten und Pflegekräfte stark reduziert. Deutsche Maschinen zur Herstellung von Schutzkleidungen und Medikamenten wurden nach Indien und China verlagert. Deshalb wurde Spahn 2 Mal von einem dt. Unternehmer schon Mitte Januar bereits aufgefordert, Schutzkleidungen zu bestellen. Er erhielt noch nicht mal darauf eine Antwort. Da kann Spahn noch viel lernen. Bei VW heißt es immer: Geht nicht, gibs nicht! Und was noch schlimmer ist, die Bundesregierung hat kein Konzept für die Erlangung der Normalität nach Corona. Auch das macht die Bevölkerung sehr ängstlich. Die merkelsch`e Hinterzimmer-Taktik muss endlich aufhören. Das Volk will die Wahrheit wissen.

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30.03.2020 11:45    |    rogertennis2    |    Kommentare (8)

30.03.2020

 

Hohe Gefährdung durch Brandgefahr bei E-Autos in Tiefgaragen

 

Autobauer produzierten und verkauften schon hunderttausende E-Fahrzeuge ohne auf die besonderen Gefahren der Batterien hinzuweisen. Es ist haarsträubend, dass jetzt erst die erhöhte Brandgefahr in der Öffentlichkeit diskutiert wird.  Kritisch als Brandentstehung sind die 600 - 800 Volt-Lithium-Ionen Batterien beim nächtlichen Ladevorgang in Tiefgaragen. Es kann doch nicht sein, dass die gesamte stat. Bausubstanz eines Hauses durch den Brand ruiniert wird, wenn das brennende Fahrzeug nicht aus der Tiefgarage zum Löschen geholt werden kann. Auch hier hat die Bundesregierung, die Versicherungswirtschaft und die EU mit der Erlassung entsprechender Richtlinien vollkommen geschlafen. Fakt ist, dass sich in der Regel derartige Batteriebrände erst nach Eintauchen des ganzen Fahrzeugs in einen Wassercontainer über 24 Std. löschen lassen. Abgesehen noch von den für Menschen dabei entstehenden hochgiftigen Gasen. Der Vergleich mit einem Verbrennerauto hinkt total. Die Batterie eines E-Autos muss min. 24 Std. mit Wasser gekühlt werden, da die einzelnen Batterie-Zellen vorher immer wieder aufflammen können. Die Feuerwehren sind von der Automobilwirtschaft und den Kommunen fahrlässig auf Brände mit E-Autos bisher nicht ausreichend vorbereitet worden.

Am 30.3.20 sind morgens in Kirchweyhe 4 E-Transporter von DHL in Brand geraten, die an Ladestationen angeschlossen waren. Die Löscharbeiten gestalteten sich durch die Feuerwehr, wie vorstehend schon beschrieben, extrem schwierig und zeitaufwendig. Um die Besitzer von E-Autos nicht zu erschrecken, wurde natürlich erst wieder Brandstiftung vermutet. Die Wahrheit werden wir wohl nicht erfahren.

 

 

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29.03.2020 14:32    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

29.03.2020

 

VW-Konzern: Erst Verbrecher, jetzt barmherziger Corona-Samariter

 

VW-Chef Herbert Diess kündigte ein umfangreiches Hilfsprogramm für das deutsche Gesundheitssystem an. Nach dem Abgasverbrechen, dem Betrug an eigenen Mitarbeitern und dem Skandal mit der Hilfe der chin. Regierung bei der Umerziehung der moslemischen Uiguren eine noble Geste, weil die Bundesregierung es sträflich versäumte, sich rechtzeitig darauf einzustellen. Will der VW-Konzern jetzt doch anständiger werden und endlich wieder Vertrauen zurück gewinnen? Für 40 Mio. € kauft VW Schutzkleidungen und medizinische Geräte in China. VW konnte es nicht länger mit ansehen, wie viele Ärzte und Pflegekräfte Infizierte schutzlos behandelten. Einige starben bereits dadurch. Die ersten 400.000 Atemschutzmasken waren gestern in Wolfsburg eingetroffen. Wegen des min. 3-wöchigen Stillstands in den Werken will VW auch seine Mitarbeiter des eigenen Gesundheitsschutzes für die Mitarbeit in öffentlichen Behandlungseinrichtungen kostenlos zur Verfügung stelle. Wer hätte von VW mit diesem selbstlosen Hilfsangebot für die Allgemeinheit zur Seuchenbekämpfung gerechnet? In der Tat haben gerade Aufsichtsrat Pötsch und der VW-Vorstand wieder viel gut zu machen. Denn aus lauter Gier hatte VW weltweit über 2 Mio. Kunden durch dreisten Betrug bitter enttäuscht. Autobetriebsgenehmigungen wurden bei Behörden durch falsche Angaben erschlichen. Statt gleich den Betrug zuzugeben, wurde dieser durch Verfeinerung noch lange vertuscht. Auf Biegen und Brechen versteckte sich VW in gerichtlichen Verfahren hinter einem Lügengebilde. Bei von VW angestrebten Vergleichen unmittelbar vor Gerichtsentscheidungen blieben lange die vereinbarten Zahlungen aus. Hunderte Kläger mussten deshalb nochmals klagen. Zu guter letzt verhinderten Aufsichtsrat und Vorstände die anfangs versprochene lückenlose Verbrechens-Aufklärung. Alles wurde unter den Teppich gekehrt. Bis auf 2 kleinere Mitarbeiter, die schuldig gesprochen wurden, sind alle anderen noch auf freiem Fuß. Hoffen wir, dass wenigstens VW-Chef Herbert Diess angesichts der aus China eingeschleppten Corona-Seuche aus den Konzern-Verfehlungen der Vergangenheit lernt und das Unternehmen VW mit über 600.000 Mitarbeitern nie wieder an den Rand des Abgrunds führt. Vom VW-Aufsichtsrat kann man keine Besserung erwarten. Der hatte bei seiner gesetzlichen Kontrolle total versagt. Zumal auch noch entgegen guter Unternehmensführung der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Pötsch,als zugleich Vorstandsvorsitzender und gleichzeitig noch Finanzvorstand der Tochter Porsche SE, sich selbst nach gesetzlichen Vorgaben kontrollieren muss. Allein diese Tochter erwirtschaftete 2019 mit nur 931 Mitarbeitern (einschließlich PTV) 4,2 Milliarden Gewinn. Wie ist das möglich und wie soll die Kontrolle im Interesse der VW AG funktionieren? Die Mehrheitsaktionäre Piëch/Porsche, Qatar und Niedersachen schauen dem sowie auch die Politik tatenlos zu. Compliance und Corporate Governance stehen bei VW unbeachtet nur auf dem Papier. Die nächste Krise lässt sicher nicht lange auf sich warten.

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27.03.2020 09:45    |    rogertennis2    |    Kommentare (4)

Offener Brief an Gesundheitsminister Jens Spahn vom 27.3.2020:

 

Sehr geehrter Herr Spahn,

 

gestern Abend wurde Ihre gute dt. Vorbereitung auf die Corona-Pandemie beim Maybritt IllnerTalk, an dem Sie ja auch häufig teilnahmen, sehr deutlich.

 

Bereits Mitte Jan. 20 erhielten Sie 2 Briefe eines dt. Unternehmers, dass unbedingt Schutzausrüstungen bestellt werden müssten, die zu 90 % in China gefertigt würden. Gleiches wird auch in den Pandemie-Plänen gefordert.

 

Vor einem Millionen-TV-Publikum beklagte dieser Unternehmer, von Ihnen noch nicht mal eine Antwort bekommen zu haben. Heute fehlen die an allen Ecken und Enden. Viele Ärzte und Pflegekräfte sind schon infiziert, weil sie ohne Schutz helfen müssen.

 

Gleiches gilt bei fehlenden Beatmungsgeräten, die nur von qualifizierten Pflegekräften bedient und überwacht werden können. Auch hier fehlen tausende Pflegekräfte, die in letzten Jahren von Ihnen massiv abgebaut wurden und auch noch dazu sehr schlecht bezahlt werden. Viele gingen zu Autobauern, weil sie beim Zusammenschrauben von Autos das Doppelte verdienen.

 

Weil Sie sich vornehmlich n den letzten Monaten um ihre Kandidatur des CDU-Parteivorsitzes kümmerten, verkümmerte zunehmend der dt. Gesundheitsschutz. Wäre das nicht ein Grund, endlich zurückzutreten. Sie haben hoch fahrlässig gehandelt und sind dafür verantwortlich, dass die Bevölkerung Kontaktsperren unterliegen, die sich noch wochenlang hinziehen können.

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26.03.2020 14:39    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

26.03.2020

 

Durch Corona fallen jetzt die Wichtigsten unserer Gesellschaft auf, die unterbezahlt sind

 

Da muss erst eine Menschen bedrohende Krankheit über uns herfallen, um diejenigen zu loben und zu wertschätzen, die immer unsere Gesellschaft am Leben hielten. Allerdings waren gerade diese Sozial-Berufe von Einsparungen der heute sich darauf besinnenden Politiker und Gewerkschafter stark betroffen. Als Ergebnis fehlen heute 19.000 Pflegekräfte in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Fast kein Arzt will sich mehr auf dem Land ansiedeln. Die Bezahlung von Sozialberufen und die Arbeitsbedingungen sind bei uns grottenschlecht. Dazu zählen Pflegekräfte, Schwestern, Arzthelferinnen, Kindergärtnerinnen und Erzieherinnen. Jetzt erst bemerken Funktionäre der IG-Metall und VW-Betriebsräte als Millionäre die schlechte Bezahlung und fordern, sowie auch wieder Politiker, hier dringend Verbesserungen. Musste es aber erst durch Corona dazu kommen? Jahrzehntelang war festzustellen, dass immer weniger junge Menschen diese doch an sich schönen Berufe erlernen wollten und viele Ausgelernte gleich zu VW mit doppeltem Lohn bei geringerer Arbeitszeit Autos zusammen schraubten. Gerade VW-Betriebsrat Osterloh mit fettem Gehalt und wohltuenden Arbeitsbedingungen fordert jetzt, wo es bereits weit nach 12 ist, höhere Einkommen für Sozialberufe. Ist sein Porsche-Kollege, Millionär Uwe Hück, nicht deshalb in die Kommunalpolitik gegangen, um den Schwachen zu helfen? Warum erst jetzt, wo Pflegekräfte schwerere Arbeiten für wesentlich weniger Geld in mehr Arbeitsstunden bei weniger Urlaub verrichten, als ungelernte VW-Bandarbeiter? Diese Forderungen werden sich nach Durchstehung der Corona-Krise in wenigen Wochen gleich wieder in Luft auflösen und alles bleibt wie vorher. Heute wurden endlich auch die Tüchtigsten unserer Gesellschaft vom Bundespräsidenten gelobt, statt denen auch mal Orden zu verleihen. Aber Bundesverdienstkreuze bekommen oft nur die, die Kraft ihres Berufes ihren Dienst zu machen haben und dafür ohnehin schon überbezahlt sind. Das von der Politik viel gelobte Pflegestärkungsgesetz vor einem Jahr sollte hier Abhilfe schaffen. Es sollte mehr Personal eingestellt werden. Statt bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen in Pflegeheimen merkten nur die Angehörigen von zu Pflegenden, dass sie 40 % mehr eigene Zuzahlungen für die Pflegeheime abdrücken mussten. Wegen nun nicht mehr ausreichender Rente fallen jetzt viele den Sozialkassen zur Last. Wegen Corona werden hunderte Milliarden € für die Wirtschaft locker gemacht. Für Sozialberufe bleiben davon wieder nur Cent-Beträge übrig.

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25.03.2020 11:54    |    rogertennis2    |    Kommentare (2)

25.03.2020

 

Jahrzehntelang wurde Virenforschung durch Bundesregierung kaputtgespart

 

Heute zahlen sich die jahrzehntelangen Versäumnisse bei der Virenforschung aus. Dringende Anträge deutscher Forschungslabore wurden von der Bundesregierung meistens zusammengestrichen oder ganz abgelehnt. Hauptgeldgeber kamen kurioserweise meistens aus China und USA. Heute schmeißt die Bundesregierung mit hunderten Milliarden nur so um sich. Rette sich wer kann. Das Geld hätte früher in die Forschung investiert werden müssen. Notwendige Interviews darüber wurden oft von Gesundheitsminister Spahn u. a. abgelehnt. Gefährliche Viren, die Tiere und Menschen hinrafften, hat es schon immer gegeben. Bereits 1910 wurde auf der Insel Riems im Südwesten des Greifswalder Boddens die virologische Forschungsstätte des Friedrich-Löffler-Instituts gegründet und als Sperrbezirk erklärt. Dort wurden Gegenmittel und Impfstoffe für hochgefährliche Keime und Viren erforscht. Mangels nötiger Finanzmittel wanderten aber viele Forscher ins Ausland. Heute spüren wir alle die Versäumnisse unserer Merkel-Bundesregierung der über Wochen wenn nicht Monate andauernden Folgen von Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen. Entsprechend wirksame Impfstoffe und Medikamente sind auf längere Sicht nicht vorhanden. Noch nicht mal Schutzkleidungen für Ärzte und Pflegekräfte sind in ausreichender Menge vorhanden. Der bisher gute Ruf unseres Gesundheitswesens ist in Misskredit geraten. Die hohe Zahl von Corona-Infizierten und Toten steigen dramatisch. Fachleute rechnen vorläufig noch nicht mit der Abflachung. Hinzu kommen noch viele infizierte Deutsche, die in Frankfurt und München eingeflogen werden, ohne speziell gesundheitsmäßig kontrolliert zu werden. In Israel haben sich 19 Pers. einer deutschen Reisegruppe infiziert, die erst 3 Tage dort in Quarantäne kamen und mit israelischen Fluglinien LY357/353 nach Frankfurt und München abgeschoben wurden. Auch hier konnten die Infizierten durch den Empfangsarzt Arzt Udo Götz ohne Schutzmaßnahmen in ihre Heimat weiterreisen. Auch heute landete wieder eine Maschine in Frankfurt mit Infizierten aus Iran. Gleiches bei Ski-Touristen noch Anfang März aus Südtirol und Nord-Italien. Wegen der Corona-Pandemie ist die andere Gesundheitsbombe in den Hintergrund getreten. Tausende Menschen sterben jährlich durch gefährliche resistente Keime in unseren Krankenhäusern. Auch hier wurde die Forschung kaputt gespart. Tatenlos sah unsere Bundesregierung zu, dass die großen Pharmaunternehmen die Forschungen nach wirksamen Antibiotika einstellten, weil nicht genug Geld damit verdient wird. In Krankenhäusern werden notwendige Hygienemaßnahmen vernachlässigt, weil die nicht besonders honoriert werden. Dabei häuften mit Wissen von Spahn die Krankenkassen bis jetzt 47 Milliarden € als Rücklagen an und zockten weiter ihre Kunden mit Zusatzbeiträgen ab. Früher galt, Kassen dürfen keine Schulden machen, aber auch keine Gewinne anhäufen. Diese Bundesregierung müsste von Amtswegen durch ihre Versäumnisse im Gesundheitsschutz wegen fahrlässiger Körperverletzung mit vielen Toten von der Staatsanwaltschaft verklagt werden. Erst dann wird sich sicher etwas zum Wohle unserer Bevölkerung ändern.

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