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09.08.2019 10:17    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

08.08.2019

 

VW-Konzern betrog auch durch Verkauf von Vorserienautos

 

Die Kette schwerkrimineller Machenschaften im VW-Konzern reißt nicht ab. Wieder ermitteln Staatsanwälte im Konzern wegen strafbaren Betruges durch illegalen Verkauf im Zeitraum 2006 bis 2018 von O-Serienfahrzeugen ohne Betriebsgenehmigung und ohne verpflichtende Typprüfung mit Serienfreigabe. Wieder sollen nach VW-Aussage, wie schon beim Abgasverbrechen, untergeordnete Mitarbeiter über den Verkauf am Vorstand vorbei entschieden haben. Wieder wird das Vertrauen in Vorstand und Aufsichtsrat schwer erschüttert. Als Versuchsingenieur hatte ich über Jahrzehnte viel mit der Vorbereitung derartiger Fahrzeuge zu tun. Für jedes neue Modell wurden vor Beginn der Serienproduktion Fahrzeuge der Vorproduktion entnommen, in der FE total demontiert und mit speziellen extra dafür gefertigten Teilen versehen. Es durfte nichts klappern, quietschen und knarzen. Betroffen waren auch Hochsicherheitsteile, die für bessere Leichtgängigkeit oder Funktionalität sogar abweichendes Design und illegale Materialien wie Cadmium, Silicon usw. erhielten. Die Typprüfkriterien waren auf Anordnung von oben nebensächlich. In der FE war dafür extra eine Abteilung geschaffen, die diese vielen Fahrzeuge wichtigen Auto-Motor-Journalisten über Wochen zur Verfügung stellte und viele Fahrzeuge in allen Variationen für die Pressepräsentationen und viele Fahrzeuge für die Autosalons auf ähnliche Weise herrichtete. Dauerhaltbarkeit und Sicherheit spielte auf Befehl von oben dabei keine Rolle. Hauptsache es funktionierte alles während der Präsentationen geräuschlos und geschmiert. Sollten Journalisten mal Teile falsch bedient oder überstrapaziert haben, wurden diese nachts heimlich durch eigene Monteure ersetzt. Dabei stellt sich für Insider die Frage, wie solche Fahrzeuge trotzdem durch Vorstandsgenehmigung in den Verkauf gehen konnten und somit ahnungslose Kunden in große Gefahr gebracht wurden. Obwohl dieser Betrug bereits Ende 2018 aufflog, hat jetzt erst wieder die Staatsanwaltschaft Braunschweig die Ermittlungen im Konzern aufgenommen. Beweise werden die wohl jetzt bei dieser kriminellen Bande nicht mehr finden. Zur Vernichtung war ja, wie schon beim Abgasbetrug, genügend Zeit.

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05.08.2019 14:09    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

05.08.2019

 

Ablenkung vom VW-Abgasverbrechen durch angebliche US-Verkaufserfolge

 

Die VW-Spitze streut eigene Meldungen an die Medien über VW-Verkaufserfolge in USA, nur um vom jahrelang begangenen dreisten Abgasverbrechen abzulenken. Dabei handelt es sich lediglich nur um geringe Stückzahlen in USA, die sich prozentual ausgedrückt, positiver darstellen lassen. Die Amerikaner hatten zwar einen Idioten zum Präsidenten gewählt, werden aber so schnell nicht vergessen, dass sie vom VW-Konzern derartig jahrelang hinterlistig beschissen wurden. Die vom Konzern gemeldeten Verkaufszahlen in USA, falls sie denn überhaupt stimmen, sind nur darauf zurückzuführen, dass die Konzernfahrzeuge dort mit riesigen Rabatten und weiteren Vergünstigungen angeboten werden. Davon hört man aus Wolfsburg aber nichts. Ferner stehen in USA noch auf riesigen angemieteten Flächen über 190.000 von den Amerikanern zwangsläufig großzügig zurückgekaufte Konzernfahrzeuge mit Betrugsmotoren, die nicht gerade als Werbung dienen, wenn TV-Gesellschaften öfters in USA darüber berichten. Kein Wort von VW auch davon, dass stillheimlich schon 100.000 fast neuwertige Autos verschrottet worden sein sollen. Auch kein Wort davon, wo diese Kosten in den Geschäftsberichten verbucht sind. Großkotzig wird immer mehr, trotz weltweit rückläufiger Konzern-Verkaufszahlen von nicht nachprüfbaren steigenden Umsätzen und verbesserter Rendite gesprochen. Dabei warten u. a. VW-Zulieferer seit Anfang des Jahres auf die Bezahlung ihrer Rechnungen. Wer sich von denen traut, VW zu mahnen, bekommt natürlich von dieser Bande keine Aufträge mehr. So einfach ist das, die Zulieferer zu ruinieren, die eigentlich auch unter dem Schutz des Aufsichtsrates mit dem niedersächsischen SPD- Ministerpräsidenten Stefan Weil an erster Stelle stehen müssten. Denn von der kriminellen Konzernspitze ist, so wie sie auch kein Interesse an der Abgas-Verbrechensaufklärung zeigte, nichts anderes zu erwarten.

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19.07.2019 11:14    |    rogertennis2    |    Kommentare (6)

19.07.2019

 

Betriebsräte: Volkert, Osterloh, Hück! Wer kommt danach?

 

Aus heiterem Himmel trat 2005 urplötzlich  der langjährige VW-Betriebsratsvorsitzende Klaus Volkert zurück. Damit trat er eine Lawine los, die Personalvorstand Peter Hartz und zahlreiche freigestellte Betriebsräte mit sich riss. Was Medien an kriminelle Handlungen aufdeckten, war bis dahin unvorstellbar und endete 2007 beim Landgericht Braunschweig mit hohen Geldbußen sowie langjährigen Freiheitsstrafen. Daraus wurde nichts gelernt bei VW. Was wusste von den jahrelang begangenen kriminellen Fehlverhalten der Betriebsräte sein Nachfolger, Bandarbeiter Bernd Osterloh, der damals ebenfalls schon freigestellter Betriebsrat war? Das blieb leider bis heute im Dunkeln. Aber 2017 geriet auch er in den Focus der Staatsanwaltschaft, entgegen des BVG zu hohe Gehälter bei VW kassiert und ggf. Untreue begangen zu haben. Im Februar 2019 nun ein Paukenschlag bei Porsche. Aus heiterem Himmel trat der langjährige Porsche-Betriebsratsvorsitzende Uwe Hück zurück, um nach eigener Angabe die Kommunalpolitik aufzumischen. Der wahre Grund aber war ein anderer, den er verschwieg. Auch er soll am BVG vorbei sehr üppige Gehälter bezogen und sogar einen freigestellten Betriebsrat jahrelang als seinen persönlichen Fahrer missbraucht haben. Vor seinem Rücktritt ermittelte bereits die Porsche-Revision gegen ihn. Da stellt sich doch von selbst die Frage, brauchen Unternehmen und Mitarbeiter überhaupt freigestellte unproduktive Betriebsräte, die in komfortablen Büros mit Dienstwagen und vielen weiteren Privilegien untätig die Zeit vertreiben. Die Verlockungen, in die Kriminalität abzurutschen, sind einfach zu groß. Sinnvoller wäre eine Arbeit vor Ort mit denen sie zu vertretenen Kollegen. Aber nicht so weit entfernt von denen in den obersten Stockwerken. Im VW-Konzern wird sich aber hinter dem VW-Gesetz versteckt, so dass die IG-Metall über seinen jetzigen VW-PA-Vorstand Gunnar Kilian bestimmt, wo es lang geht. Auch der nächste Skandal mit freigestellten Betriebsräten wird nicht lange auf sich warten lassen.

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17.07.2019 18:43    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

17.07.2019

 

VW-Befehl: „Audi aus Abgasbetrug raus halten“!

 

Am 18.9.2015 gab VW offiziell zu, über 11 Millionen VW-Kunden durch Motormanipulationen betrogen zu haben. Alle Schuld nahm gleich VW auf sich. Lt. US-Statement of Fact gestand die VW-Spitze am 17.1.2017, in verschwörerischer Bandentätigkeit 3 Verbrechen begangen zu haben. VW-Chef Winterkorn wurde gefeuert. Audi-Chef Rupert Stadler gab sich unschuldig und blieb im Amt. Audi wurde bewusst von VW raus gehalten, weil dort das meiste Geld für den Konzern verdient wurde. Es hieß also: „Vom Betrug seien nur VW-Motoren betroffen“. Dabei war Motorenbetrug bei Audi nicht neu. Bereits 2003 wurde die Software beim Audi-EU4 als Akustikfunktion manipuliert, um das Dieselnageln zu mindern (Dokumentiert in einem geheimen Vermerk des KBA). Aber was wusste Audi-Chef Stadler bei der Betrugsaufdeckung am 3.9.2015 in USA? Am 24.9.2015 erhielt Stadler eine Email, in der er auf eine verbotene Abschalteinrichtung auch im Audimotor V6 und V8 hingewiesen wurde. Trotzdem sagte er später in der Pressekonferenz, bei Audi sei alles in Ordnung. Denn Audi wollte auch mit seinen großen Dieselmotoren den US-Markt erobern. Rupert Stadler sagte auf der Motor-Show in Detroit 2007: „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Motoren die umweltfreundlichsten der Welt sind. Das ist ein weiterer Technik-Sprung nach vorn“. Das Geheimnis sei die Einspritzung von AdBlue, deren Technik Audi auf der IAA 2007 vorstellte. Allerdings war diese Technik der Abgasreinigung, die 90 % der Stickoxide bindet, nicht neu und wurde schon 2004 bei LKWs verwendet. Allerdings wurde in einer Audi-Präsentation am 16.10.2007 berichtet, dass bei Audi-Testfahrten der Sofa 3/07 (Sommerfahrt) und der Wifa 1/08 (Winterfahrt) mit VW-Touaregs/Audi-Q7 AdBlue-Verbräuche von 1,4-1,8 l pro 1000 km gemessen wurden. Um das Ziel der Kundenfreundlichkeit zu erreichen, die AdBlue-Nachfüllung nur im Rahmen der 30.000 km-Serviceintervalle durchzuführen, erfordere 21-23 l Tanks, die aber nicht unterzubringen waren. Deshalb warnten Entwickler den Audi-Vorstand am 16.10.2007 auch wegen der kritischen Terminsituation, dass die SOP`s (Start of Production) gefährdet seien und ein Anlauf höchstens nur in Kleinserie möglich sei. Trotz des Wissens um diesen Betrug warben Audi-Manager 2008 in USA für die saubersten Audi-Diesel der Welt. Aber nicht nur in USA wollte Audi 2 neue Betrugs-Modelle einführen, sondern auch in der EU. Die zuständige Audi-Entwicklungsabteilung Gesamtfahrzeug EG präsentierte im Aug. 2008 erschreckende Testergebnisse des AdBlue-Verbrauchs nach Audi-Dauerfahrfahrversuchen. Bei Flottendauerläufen in USA (Denver-LA, Florida und Alaska) mit V6/V8-Motoren wurden Verbräuche von 0,4 -1,2 l pro 1000 km ermittelt. Deshalb war das Fazit dieser Präsentation für die Serienlösung: Zur Begrenzung der AdBlue-Einspritzung kann also nur eine strafbare Abschaltvorrichtung in Betracht kommen, die den Motor auf der Straße auf dreckig umschaltet. Ein zurück gibt es nicht mehr. Wenn jemand dahinter kommt, wird es sehr teuer. Das war also bereits im August 2008. 7 Jahre vor dem Betrugseingeständnis von VW und erst nach 11 Jahren von Audi. Bis heute wurde in Deutschland noch kein VW/Audi/Porsche-Manager angeklagt und verurteilt. Der Gesamtschaden neben dem Vertrauensverlust beläuft sich bis jetzt auf über 80 Milliarden €.

Fortsetzung folgt.

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16.07.2019 09:05    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

Neues Audi-Logo: „Vorsprung durch vorsätzlichen Betrug“.

 

Die früher Ertrags starke Premium-Marke Audi des Volkswagen-Konzerns hat durch den früheren Audi-Chef Rupert Stadler tiefe Kratzer und Beulen bekommen und fast Totalschaden erlitten. Obwohl der Ursprung des Abgasbetruges bei Dieselmotoren 2005 von Audi ausging und dieser von VW im Nachhinein verfeinert wurde, musste VW nach langem Leugnen am 3.9.2015 den Betrug gegenüber US-Behörden zugeben. Allerdings beeindruckte das den Audi-Chef Stadler nicht, der munter weiter sogar noch bis Anfang 2018 den Straftatbestand des Betruges mit 4 verschiedenen Abgasabschalteinrichtungen leugnete und Audis mit Betrugsmotoren an Kunden auslieferte. So musste Audi auf Anordnung des KBA 2018 insgesamt 381.000 Audis wegen manipulierter Software zurückrufen. Zwischenzeitlich drohte das KBA Audi sogar mit einem Zulassungsverbot. Jahrelang hatte sich die Leitung des KBA sträflich auf die getürkten Angaben der Autobauer verlassen, ohne selbst gemäß politischer Vorschrift stichprobenartige Nachmessungen durchzuführen. Audi hatte sich somit die Genehmigungen zur Betriebserlaubnis auch noch 2018 erschlichen. Das starke Sinken der Verkaufszahlen ist deutliches Zeichen des Vertrauensverlustes. Auch der kopflos eingeleitete Umstieg bei Audi auf E-Mobilität ist mit vielen Fehlern behaftet. So gab es auch schon bis Juni 2019 1.644 Rückrufe des Audi-e-tron in USA. Durch Feuchtigkeitsprobleme im Zusammenhang mit dem Akku besteht die Gefahr der Bildung thermischer Prozesse, die mittels Kurzschluss das Fahrzeug in Flammen aufgehen lassen. Allerdings steht die Feuerwehr noch auf dem Schlauch und tüftelt, wie mit einem brennenden Akku tief unten im Fahrzeug verfahren werden muss. Also alles Dinge, die von einem Autobauer vor der Produktion von tausenden E-Autos abgeklärt sein müssen. Durch den vorschnellen Umstieg von VW-Chef Diess auf E-Autos mit verunsicherten Ingenieuren durch das vom VW-Konzern verursachte Abgasverbrechen geht alles jetzt übereilt. Lösungen für Probleme werden entgegen früher erst erarbeitet, wenn Probleme aufkommen nach dem Motto: „Es ist billiger, tausende Autos zurückzurufen und mit Bastellösung versehen, als alles gleich richtig zu machen. Mit dem KBA können wir das ja machen“. Dass das dem Kunden, der das Auto teuer bezahlt hat, nicht gefällt, ist dem Autobauer scheißegal.

 

Mit freundlichen Gruessen

Best regards

(43 Jahre Versuchsingenieur bei VW und wurde mit Erfindung jahrelang belogen und betrogen)

Ruediger Kammerhoff

Am Scheunenkamp 21

38154 Koenigslutter

Tel. 053534978

Mobil: 01717946669

ruediger.kammerhoff@t-online.de

Autor der Buecher:

--Autotest zwischen Himmel und Hoelle-- --17,20 Euro--

--VW-Das Buch-- --27,50 Euro--

 

 

 

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16.07.2019 09:00    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

VW-Chef Diess: Profit geht vor Menschenrechte

Was ist aus dem Volkswagenkonzern seit dem Wechsel 1993 zum Vorstandsvorsitzenden Ferdinand Piëch nur geworden. Milliardär Piëch war zwar genialer Techniker, hinsichtlich Menschenführung aber Totalausfall. Was Nordhoff, Leiding, Schmücker, Lotz und Hahn mühsam an Ansehen und Vertrauen weltweit in Jahrzehnten aufbauten, wurde von den nachfolgenden Führungen in nur 25 Jahren zerstört. Es reihten sich von Lopez über Hartz Skandale an Skandale bis hin zum Supergau des Abgasverbrechens mit einem riesigen Gesamtschaden von bisher > 80 Milliarden € und erheblichem Vertrauensverlust bei Behörden, Politikern, Kunden und Justiz. Und nur durch Pötsch und Diess wird der Konzern weitere zig. Jahre darunter leiden. Die Zukunft der 650.000 Beschäftigten ist so unsicher wie nie zuvor. Als Folge des Abgasverbrechens stürzte sich die VW-Führung kopflos in neue Technologien mit zusätzlich erheblichen finanziellen Risiken. Hinzu kommen durch VW-Schuld zeitaufwendigere Freigabeverfahren, fehlendes Know-how bei eigener Batteriezellenfertigung sowie Digitalisierung, beim autonomen Fahren und bei der Softwareentwicklung. Durch die vielen Skandale wurde es versäumt, sich rechtzeitig auf die Zukunft vorzubereiten. Heute läuft VW-Chef Diess den führenden Unternehmen hinterher, bindet sich noch fester an das menschenverachtende China und plant sogar jetzt im Lande des Diktators Erdogan den Bau eines neuen Werkes bei jetzt schon unausgelasteten Fabriken in Deutschland. Dabei spielt bei Herbert Diess wie am Beispiel China keine Rolle, dass Erdogan tausende unschuldige Journalisten, Richter, Staatsanwälte und Politiker seit Monaten ohne faire Gerichtsverfahren in Gefängnisse steckte. Hauptsache die Rendite stimmt, die auch nächstes Jahr den Betriebsräten, Vorständen und Aufsichtsräten wieder persönlich fette Beute sichert. Scheiß auf die deutschen Arbeitsplätze, die gerade in Wolfsburg am teuersten sind. Der kriminelle Kreis schloss sich jetzt Schulter an Schulter mit dem Konzernsponsoring der korrupten Fussballmafia FIFA, UEFA und dem DFB. Bei allen Diktaturen, Diktatoren und Verbandsmanagern, die wie die VW-Führung seit Jahren Dreck am Stecken haben, fühlt man sich hinter dem Kanal in Wolfsburg in guter Gesellschaft nach dem Motto: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“. Nur wie lange noch?

 

Mit freundlichen Gruessen

Best regards

Ingenieur Ruediger Kammerhoff

Am Scheunenkamp 21

38154 Koenigslutter

Tel. 053534978

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16.07.2019 08:53    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

Kriminelle Unternehmen im deutschen Wirtschaftswunder

 

In den letzten Jahrzehnten gab es immer wieder viele Unternehmen, die durch skrupellose gewissenlose Manager in erhebliche Schieflage bis hin zum Ruin mit Arbeitsplatztotalverlusten geraten waren. Man denke natürlich auch an die Steuerhinterziehungsfirmen, Briefkastenfirmen und Firmen mit CUM EX-Geschäften an die Flick-Affären (Parteien- und Politikerbestechungen), an Coop und Neue Heimat (ruiniert durch Gewerkschafter), an Holzmann-Bau (Vorstandsbereicherungen), an HSH-Nordbank (Vorstands- und Politikerversagen), an HRE-, Dresdener-, Commerz- und Deutsche Bank (Vorstands-Investmentverzockerei), West-LB, Hessen LB, Nord LB und Bayern LB (Politikerversagen), an Siemens (Korruption und Schmiergelder). Bis auf Flick, Coop, Neue Heimat, Holzmann, HRE und Dresdener Bank schafften alle die Restrukturierung durch Auswechselung der gesamten Unternehmensführung. Nicht so beim VW-Konzern. Das waren die Einzigen, die aus bisherigen Misswirtschaften nichts lernten. Die Führung des VW-Konzerns, ließ sich sogar durch mafiöse kriminelle Verbrechen nicht abschrecken, die dem Konzern zig Milliarden € an Strafen kosteten. Die meisten Manager kleben noch auf ihren Stühlen und hoffen, durch plötzlich eintretende Gedächtnislücken heil davon zu kommen. Selbst Daimler und BMW lernten jetzt spät daraus und wechseln ihre Führungsspitze aus. Die VW-Zukunft mit fast 650.000 Mitarbeitern des ehemals weltweit angesehenen Autobauers ist denen heute scheißegal. Nach wie vor machen sie trotz des Konzern-Vertrauensverlustes und sinkender Verkaufszahlen jährlich persönlich noch für sich, ohne adäquate Gegenleistung, fette Beute. Darin sind sich alle Profiteure mit VW-Aufsichtsrat und Betriebsrat sehr einig. Die Regeln für gute Unternehmensführung nach dem Corporate Government und der Compliance stehen bei VW auf dem Papier und gelten nur für untere Hierarchien. Das VW-Gesetz, das nicht ohne Grund von Gewerkschaftern geschützt wird, macht`s möglich.

Mit freundlichen Gruessen

 

Best regards

 

Ingenieur Ruediger Kammerhoff

 

Am Scheunenkamp 21

 

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16.07.2019 08:50    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

VW-Chef Diess: Nach US-Verbrechens-Geständnis nun endlich auch EU-Geständnis

 

Manche Leute suchen förmlich danach, in TV-Talk-Runden eingeladen zu werden und merken nicht, wie sie dabei durch pfiffige Journalisten und Moderatoren zu Geständnissen animiert werden. So auch am 18. Juni 2019 VW-Konzernchef Dr. Herbert Diess bei Marcus Lanz. Ganz freimütig gestand Diess, dass der Konzern bei den Abgasemissionsvorschriften auch bei EU-Richtlinien Betrug begangen hat. Erst hinterher bemerkte er, was er damit angerichtet hatte. Nun versucht seine Rechtsabteilung krampfhaft, diesen auch für die EU kostspieligen, vor einem Millionen Publikum begangenen Fehler zu relativieren. Die bisherige VW-Strategie lautete immer in bisherigen Prozessen, EU-Geschädigte hätten hier entgegen US-Kunden keinen Rechtsanspruch auf Schadensersatz. In einem Oldenburger Prozess vor dem Landgericht gegen VW nahm nun der zuständige Richter den VW-Anwalt beim Wort, wie die Aussage des VW-Chefs vom 18.6.2019 denn zu seiner gegenläufigen Verteidigungsstrategie hier passe. Die Antwort der VW-Rechtsverdreher ließ nicht lange auf sich warten. Die Äußerung des VW-Chefs in der Lanz-Sendung sei nicht im rechtstechnischen juristischen Sinne gemeint gewesen. Herr Diess wollte sich mit seiner Aussage nicht verbindlich juristisch positionieren. Allerdings wird das seitens des Gerichts in erhebliche Zweifel gezogen. Das Gericht geht davon aus, dass ein Firmenchef bei derart krimineller Sachlage vorher umfassend von seinen Juristen Rechtsberatungen erhielt und es sich nicht um eine Spontanäußerung handeln kann, deren teure Tragweite er nicht überblicken konnte. Weiter spricht gegen ihn, dass er selbst von der Staatsanwaltschaft als Beschuldigter gilt und noch vor dem US-Geständnis am 3.9.2015 umfassend über den Abgas- und Verbrauchsbetrug informiert war, ohne gegenzusteuern und die nach dem WpHG verbindliche Ad-Hoc-Meldung zu veröffentlichen. Also Herr Diess, machen Sie schnell dem Spuk ein Ende, entschädigen Sie die Betrogenen und rüsten Sie die Altautos auf EU6 um. Lügen zieht nicht mehr. Hat ja auch lange genug angedauert.

 

Mit freundlichen Gruessen

 

Best regards

 

Ingenieur Ruediger Kammerhoff

 

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16.07.2019 08:47    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

VW-Konzern: Chefaufseher Pötsch ohne Demut, Scham und Reue

 

Nach langer Zeit des Wegduckens trat VW-Chefaufseher Pötsch im Interview mit der BZ mit markanten Sprüchen als Ablenkung vom Abgasverbrechen mal wieder öffentlich mit großem Foto auf. Anlass war jetzt die erneute VW-Kooperation mit Ford bei E-Mobilität und autonomen Fahren. Zig. Milliarden € will VW dafür opfern, obwohl, wenn überhaupt, erst in zig. Jahren mit Gewinnen zu rechnen ist. Dabei wird das E-Auto und autonomes Fahren nach Einschätzung von Experten vorerst nur ein Nischenprodukt bleiben. Vergessen war die stümperhafte Zusammenarbeit mit Ford bei der Entwicklung des MPV-VW-Sharan und des fast baugleichen Ford-Galaxy, die sich für VW als kostspieliger als für Ford herausstellte und nach dem Produktionsstart beider Modelle schnell beendet wurde. Das Know How von VW ging kostenlos an Ford. Genau so wird es hier auch wieder sein. Gerade durch das Verhalten von Pötsch und Diess ist die versprochene Aufarbeitung des Abgasverbrechens jetzt 4 Jahre nach der Veröffentlichung noch immer offen. Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen beide sind noch in vollem Gange. Beide gelten als Beschuldigte der Marktmanipulation und hätten vorzeitige Informationen des Verbrechens gehabt, ohne gegenzusteuern. Nur durch das Vorschieben großer Erinnerungslücken hoffen beide und auch Winterkorn, glimpflich davon zu kommen. Während sich kriminell Beschuldigte oft nur mit Aktendeckel vorm Gesicht ablichten lassen, zeigte sich Pötsch hier ungeniert ohne Anzeichen von Demut, Reue und Scham mit offenem Visier. Kein Wort von Pötsch, dass die Kooperation mit Ford längerfristig einen erheblichen Verlust von Jobs kosten wird. Denn das ist doch gerade der Sinn dieser Kooperation mit dermaßen hoher finanzieller Vorleistung. Viele Milliarden € werden die nächsten Jahre noch für Kunden- und Investorenentschädigungen anfallen. Die Gerichte fällen immer mehr Urteile zugunsten klagender Kunden des VW-Konzerns. Auch Richter des letztinstanzlichen BGH waren zuletzt über die Verhaltensweisen der VW-Anwälte stocksauer und gaben vorsorglich in einem öffentlichen Hinweisbeschluss klagenden Kunden gegen VW gute Erfolgsaussichten.

 

Mit freundlichen Gruessen

 

Best regards

 

Ingenieur Ruediger Kammerhoff

 

Am Scheunenkamp 21

 

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15.07.2019 13:16    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

15.07.2019

Kriminellere Energie im Audi-Vorstand, als bei VW

Als der damalige VW-Vorstands-Chef Winterkorn am 18.9.2015 der Öffentlichkeit gestand, Millionen Kunden betrogen zu haben, richtete sich alles noch bis Ende 2017 nur gegen VW. Auf die Frage, ob der Betrug auch bei Audi als Entwickler größerer Dieselmotoren zutreffe, antwortete der damalige Audi-Chef Rupert Stadler mit kräftigem „Nein“. Bereits kurze Zeit später erwies sich das als Lüge. Audi-Kunden, die Ihre Neuwagen Anfang 2016 erhielten, bekamen im Februar 2019 Post von Audi, es wären Unregelmäßigkeiten an der Motorsteuerungssoftware festgestellt, die ein neues Softwareupdate erforderlich machten. Kein Wort davon, das ihre Audis bis zum 18 fachen des Erlaubten an Stickoxid ausstoßen. Kein Wort davon, dass das KBA bereits am 1.12.2017 Audi zum Rückruf aufgefordert hatte, sofort ultimativ alle 4 Audi-Strategien der verbotenen Abgasreinigungs-Abschalteinrichtungen zu entfernen. So wurden die Premium-Kunden, die für über 70.000 € Audis kauften, von der Audi-Führung arglistig auch später noch verarscht. Allerdings begann diese Betrugsstrategie von Audi bereits 2006, als von Piëch und Winterkorn eine Dieselgroßoffensive für USA beschlossen wurde, obwohl die strengen Stickoxid-Grenzwerte mit diesen Motoren nicht zu erreichen waren. Wie aus einer Audi-Email vom 22.1.2008 um 19:42 Uhr eines Ingenieurs an seinen Chef hervorgeht, können die geforderten Werte ohne zu bescheißen nicht erzielt werden. Vermutlich werden die uns aber nicht erwischen. Wenn das trotzdem auffliegt, sind wir tot. Reicht dieser Beweis der Staatsanwaltschaft immer noch nicht? Trotz des Wissens um diesen dreisten Betrug hatte Audi bereits 2007 auf der US-Motorshow in Detroit den Audi-Q7 V12 TDI mit Betrugsmotor zur Show gestellt, um den US-Markt zu erobern. Schlimmer geht’s nimmer. Dabei Hatte Audi-Chef Stadler, der auch seine Betrugsmotoren an VW und Porsche lieferte, noch 2018 hoch und heilig versichert, seine Motoren seien sauber und nicht manipuliert. Bisher laufen gegen 27 Audianer staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, die aber bisher noch zu keiner Anklage führten. Was muss eigentlich noch alles passieren, bis die Betrüger rechtsstaatlich verurteilt und hinter Schloss und Riegel sitzen. Hält auch hier bei Audi, wie bei VW, der Aufsichtsratsvorsitzende des Konzerns seine schützende Hand drüber? Fortsetzung folgt, weil die VW-Konzernführung auch heute noch alles unternimmt, um die lückenlose Aufklärung des Abgasverbrechens, wie Anfangs am 23.9.2015 eindringlich der Öffentlichkeit versprochen, zu verzögern und zu verhindern. Statt freiwillig betrogene Mitarbeiter und Kunden zu entschädigen, setzt die VW-Spitze alles auf gerichtliche Auseinandersetzungen, denen sie jetzt endlich nach BGH-Einschätzungsäußerung auch häufiger in vor LG/OLG-Urteilen unterliegt.

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