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21.11.2020 15:35    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

20.11.2020

 

Will die VW-Führung den Kobalt-Minenarbeitern im Kongo helfen???

 

Seit zig Jahren verbraucht und verarbeitet der VW-Konzern Kobalt neben noch vielen anderen Batterierohstoffen. Nach dem dreisten Abgasbetrug will VW jetzt bei der so sauber proklamierten E-Mobilität glänzen und seine kriminelle Vergangenheit schnell in Vergessenheit geraten lassen. Dokumentationen über die unsaubere Batterieproduktion in Polen und über die unmenschliche Kobaltgewinnung im Kongo, oft mit Kinderhänden, passen VW-Chef Diess überhaupt nicht ins Konzept. Der bitterarme Kongo ist aber nun mal mit 70 % Kobalt-Vorkommen der VW-Hauptlieferant. Zu großem Teil neben den vielen Kleinstbergwerken mit katastrophalen Sicherheitsrisiken sind Chinesen die Mineneigentümer, die auch die Preise diktieren. VW hat sich dem Gehorsam der chinesischen Staatsführung unterworfen. Arbeiter bekommen bei der gesundheitsschädlichen Schufterei meist nur bis max. 4 $ pro Tag. Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig. Scham, Reue und Demut kennt die VW–Führung nicht. Bei Konzern-Investitionen von 150 Milliarden € für die E-Transformation bis 2025 fällt rein gar nichts für die menschliche Not im Kongo ab. Sicher interessiert das niemanden im Vorstand und Aufsichtsrat. Hauptsache die Rendite stimmt durch Ausbeutung des deutschen Steuerzahlers mit Kauf-/Abwrackprämien, Ladepunkten und luxuriösen Kurzarbeitsgeldern. Allerdings ließ VW jetzt nach dramatischen Berichten aus dem Kongo mitteilen, dass jetzt mehr auf Einhaltung von Gesetzen geachtet, Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen sowie das soziale Wohlergehen in ersten Weiterbildungen für Minenbetreiber verbessert würde. Diese Mitteilung vermutlich wieder nur, um die Öffentlichkeit und die Medien zu beruhigen. Vor Ort wird sich an der Lieferkette nichts ändern.

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