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01.12.2019 14:01    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

01.12.2019

 

VW verletzt seit Jahren politische Neutralität

 

Wer in den letzten Jahren VW-Betriebsversammlungen besuchte, hatte oft den Eindruck, auf SPD-Versammlungen zu sein. Die Betriebsräte nahmen kein Blatt vor den Mund, politisch und gewerkschaftlich Andersdenkende zu verteufeln. Dabei waren alle Beschäftigten lt. VW-Arbeitsordnung zu strenger politischer Neutralität verpflichtet. Dieser Passus stand nur auf dem Papier. Betriebsräte, die vom Vorstand gut geschmiert wurden, konnten sich alles rausnehmen, ohne gerügt zu werden. So wie jetzt wieder VW-Betriebsräte in vor dem AFD-Parteitag am 30.11.2019 in Braunschweig verlangten, den Schriftzug der Volkswagenhalle zu verdecken. Und prommt gaben VW-Vorstände lächerlich die verschwenderische Anweisung, den Schriftzug mit Platten zu verhängen. Dabei weiß doch jeder, um welche Halle es sich hier handelt. Wieder wurde die politische Neutralität verletzt, weil es bei anderen Parteien nie gemacht wurde. Noch handelt es sich bei der AFD um eine demokratisch gewählte Partei, deren Wähler zu 80 % mit dem politischen Handeln der anderen etablierten Parteien unzufrieden sind. Und gerade Volkswagen profitierte die letzten Jahre über seine vielen Lobbyisten von diesen Parteien. Sonst wäre das über viele Jahre gewährende VW-Abgasverbrechen nicht denkbar gewesen. Die VW-Spitze gab sich nacheinander am Kanzleramt die Klinke in die Hand. Auch wurden von der Kanzlerin und dem Verkehrsminister die für den Abgasbetrug vorgesehen Strafen von 5.000 € pro Betrugsauto gegen VW nicht verhängt. Alles Lug und Trug. Auch das hat viele Menschen veranlasst, die AFD zu wählen. Wenn nicht bald in der führenden Politik ein Umdenken erfolgt, wird sich bald ohne Beteiligung der AFD keine Regierung mehr bilden lassen. Was früher die FDP als Zünglein an der Waage war, wird bald die AFD sein. Die CDU und SPD mit nur noch einstelligen Wahlergebnissen hätten dann keine andere Option zur Regierungsbildung mehr.

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