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18.04.2021 12:49    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

29.03.2021

 

VW: Streik käme jetzt dem Unternehmen gerade Recht.

 

Wieder droht die IG-Metall den Betrieben mit Streik, weil die 4 %-Lohnforderung ihr angemessen erscheint. VW aber hält diese Forderung gerade jetzt für drastisch überzogen und für unverhältnismäßig hoch. Selbst viele Mitarbeiter, die wegen der Transformation um ihre Jobs fürchten, sind über diese maßlosen Forderungen entsetzt. Bei VW ist es bis auf kurze Warnstreiks noch nie zu Streiks gekommen. Für von ihr aufgerufene Warnstreiks haftet nicht die IG-Metall. Manchmal standen Streiks kurz bevor, wurden aber immer in letzter Minute durch Nachgeben der VW-Verhandlungsführer beigelegt. Das ist von der IG-Metall und seinen Betriebsräten mit dem gewerkschaftlichen Personalvorstand alles eine reine Klamauk-Show. Die IG-Metall hütet ihre Streikkasse wie ein Staatsgeheimnis. Niemand weiß, wie viel Streikgelder für die Mitglieder zur Verfügung stehen und wie lange man den Streik führen könne. Gerade wegen der Pandemie, erheblichen Zulieferproblemen und Absatzeinbußen käme jetzt ein Streik dem Unternehmen gerade richtig. Personalabbau würde erleichtert, man könnte endlich die Spreu vom Weizen trennen, Kurzarbeit wäre nicht mehr nötig und VW zeigte einmal mehr, wer im Betrieb die Richtlinien bestimmt.

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18.04.2021 12:54    |    Timbow7777

Die Höhe der Streikkasse macht man logischerweise niemals öffentlich. Dadurch würde im Fall eines Streiks ja die Gegenseite wissen, wie lang der Atem der Gewerkschaft reicht.


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