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13.12.2020 08:32    |    rogertennis2    |    Kommentare (2)

12.12.2020

 

VW-Chef Herbert Diess: Entwicklung geht von Wolfsburg nach China

 

Jetzt kommt, was sich schon länger anzeichnete. Der VW-Konzern muss drastisch sparen. Die Folgen des Abgasverbrechens waren wesentlich teurer, als der damalige Finanzvorstand Pötsch einsehen wollte. VW-Chef Diess kündigte schon vor 2 Jahren an, die Fahrzeugentwicklung stärker nach China zu verlagern. Die Forschung und Entwicklung in Wolfsburg ist zu langatmig, schwerfällig und zu teuer. Oftmals werden auch noch unnütze Parallelentwicklungen mit Audi gemacht. Als klugen Schachzug hatte Diess seinem BMW-Kollegen und jetzigem Audi-Chef Marcus Duesmann mit Amtsantritt die Gesamtverantwortung der Konzern-Entwicklung übertragen. Somit steht der stetigen Verlagerung der Fahrzeugentwicklung in die chinesische Provinz Anhui mit Segnung des Aufsichtsrats und Betriebsrats nichts im Wege. Während hier die IG-Metall schon wieder bei sinkenden Verkaufszahlen 4 % mehr Geld und kürzere Arbeitszeit fordert, sind die Personalkosten in Hefei mit längeren Arbeitszeiten und viel weniger Krankschreibungen nur halb so hoch und es muss sich niemand, wie auch in USA, mit lästigen, gefräßigen Betriebsräten rumschlagen. Äußerst geschickt unterstützte Diess die chinesische Staatsmacht mit seinem neuen VW-Werk in Xinjiang bei der Verfolgung und menschenverachtenden Umerziehung der Uiguren mit installierten Videokameras und Fahrzeugen. Nach seinem Amtsantritt und dem Abgasverbrechen wollte Diess den Ruf des Konzern wieder anständiger machen. Von diesen Vorsätzen ist nichts mehr geblieben. Hauptsache die Kasse stimmt. Was aus unseren Regionen wird mit vielen Arbeitslosen Ingenieuren, scheint ihm und seinen Mitstreitern völlig egal zu sein. Sicher haben die VW-Aufsichtsräte Stephan Weil und Bernd Althusmann den Ernst der Lage noch nicht erkannt. Zu lange wurde unser Know How deutscher Ingenieurskunst in Entwicklungsländer transferiert und die heute Deutsche Erfindungen heimlich ohne Zahlung von Lizenzgebühren nutzen. VW-Chef Diess hat heute in China beim kommunistischen Regime freie Hand. Made from Germany war Gestern!

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13.12.2020 16:31    |    HZ64

An Blödheit nicht mehr zu überbieten


13.12.2020 21:03    |    Timbow7777

Vielleicht sollte er vorher mit den Chefs jener Firmen sprechen, die bereits reumütig Betriebsteile wieder zurück nach Deutschland verlagert haben, weil die Kosten eben nur die halbe Miete darstellen...


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