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08.01.2021 12:35    |    rogertennis2    |    Kommentare (2)

07.01.2021

 

VW-Chef Diess laufen in dieser schweren Krise die Manager weg.

 

Diejenigen, die Diess nicht selbst feuert, kündigen von allein. Schon wieder wechselt überraschend ein hoher Top-Manager des Konzerns zu einem Konkurrenten. Der Star-Designer Stefan Sielaff, der das Design der Nobelmarke Bentley entwarf und für das Interieur der gesamten VW-Produkte verantwortlich war, übernimmt beim chinesischen Konzern Geely die Designabteilung. Gerade jetzt wo alle an einem Strick ziehen müssten, um die zukunftsfähig des Konzerns zu sichern, laufen Diess die Manager weg. Liegt das an seinem Führungsstil oder lehnen sie es ab, weiter mit Verbrechern zu arbeiten. Diese Frage sollten sich Pötsch und Diess mal stellen. Wie können gute zukunftsfähige Autos entwickelt und produziert werden, wenn sich die Führungsriege fortlaufend nur mit Anwälten um tausende Klagen in Gerichtssälen beschäftigen muss. Pötsch und Diess sich selbst aber auf Kosten VW mit 10,5 Mio. € anstelle einer Haftstrafe freikaufen konnten. Der frühere BMW-Vorstand und heutige Audi-Chef Markus Duesmann versteht es, sicher unbemerkt von Diess, immer mehr Verantwortung zu übernehmen, bis er selbst in die Nachfolge-Position von Diess gerät. Diess selbst musste bereits die Verantwortungen für die Marke VW, für die F&E und für das China-Geschäft abgeben. Sein bisheriger Weg bei VW war mit Pötsch von Pleiten, Pech und Pannen gezeichnet. Beide gelten nach so viel Versagen nur noch als geduldet. Durch beide wurde die Aufklärung des Abgasverbrechens verhindert. Beide waren vorzeitig vom Abgasbetrug im Juli 2015 involviert und hätten den Schaden verringern können. Eine Rückholaktion zig. tausender ausgelieferter Fahrzeuge jagte die nächste. Sowohl die Präsentationen als auch die Anläufe neuer Modelle, wie beim Golf 8 und ID.3 waren katastrophal. Reibungslos liefen nur die Millionen-Zahlungen an Vorstände und Betriebsräte. Mit Hängen und Würgen will der Finanzvorstand für 2020 noch eine schwarze Null erreichen. So tief ist der VW-Konzern durch verantwortungsloses Handeln der Führungsspitze abgesackt. Es stehen aber noch weitere schwere Gewitterwolken über der Konzernzentrale in Wolfsburg. Auch nach dem Betrugsmotor EA 189 wurde wieder betrogen. In mehreren Gerichtsurteilen musste VW Kunden des Nachfolgemotors EA 288 Schadenersatz zahlen, weil dort ein verbotenes Zeitfenster installiert war, das die Abgasreinigung bei bestimmten Temperaturen abschaltet. Also einmal Verbrecher, immer Verbrecher. Kein Wunder, dass ehrenwerte Manager mit denen nicht mehr arbeiten möchten. Früher konnte man mit Freude sagen, bei VW zu arbeiten. Heute muss man sich schämen.

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08.01.2021 17:23    |    sasch85

In allererster Linie sollten die Damen und Herren in Wolfsburg ( und nicht nur da, ebenfalls in Ingolstadt, München und Stuttgart ) mal ihre Einkaufspolitik überdenken. Wenn es eben nichts kosten darf und immer der billigste den Zuschlag bekommt, dann kommt genau so etwas dabei raus, wie die aktuellen Anlauf- und Elektronikprobleme in Wolfsburg. Und das wird sich keinesfalls bessern, bis dies in den oberen Köpfen angekommen ist, wird die deutsche Automobilindustrie bereits fast in der Versenkung verschwunden sein.


08.01.2021 19:26    |    Timbow7777

Dazu gesellt sich die Schwerfälligkeit bei der Umsetzung innovativer Konzepte. Bis das hier in die Serie einfließt, haben die Wettbewerber meistens schon einen beachtlichen Vorsprung erzielt.


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