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14.12.2019 09:03    |    rogertennis2    |    Kommentare (3)

12.12.2019

 

VW-Betriebsrat Osterloh verhindert kritische Redebeiträge bei Betriebsversammlung

 

Am 11.12.2019 fand die letzte Betriebsversammlung des Jahres im Stammwerk Wolfsburg statt. Da der Betriebsrat dazu einlädt meldete ich beim Vorsitzenden Osterloh am 10.12.2019 meinen Redebeitrag an, um über den Stand der bisherigen Verbrechensaufklärung beim Abgas, über die Menschenrechtsverletzungen in China, über den Beschiss der eigenen Mitarbeiter durch die VW-Führung und über den VW-Betrug bei den Kraftstoff- und Ad Blue- Verbrauchsangaben zu sprechen. Unmittelbar danach folgte die Ablehnung vom Geschäftsführer des Betriebsrates mit fadenscheiniger Begründung. VW-Werksrentner hätten ins Werk keinen Zutritt. Das bestimmt also bei VW der Betriebsrat. Bei meinen vielen Besuchen als VW-Rentner im Werk wurde ich noch nie am Betreten behindert. Jetzt ist es offensichtlich, dass Meinungsfreiheit durch den VW-Betriebsrat wie in China, Iran, Russland und Nordkorea gebrochen wird. Dabei hat Jeder das Recht, bei rechtzeitiger Anmeldung in der Aussprache das Wort zu ergreifen. Aber die Wahrheit wird bei VW gefürchtet, wie der Teufel das Weihwasser fürchtet. So wie Aufsichtsrat Pötsch als Versammlungsleiter auf der VW-Hauptversammlung die Rednerliste manipuliert und kritische Redner ggf. erst nach stark begrenzter Redezeit aufruft, so handelt auch der Betriebsrat, der eigentlich die Interessen der Mitarbeiter und Werksrentner zu vertreten hat. Hier zeigt sich ganz deutlich, dass die an Betriebsräte gezahlten übermäßig hohen Gehälter sich bei dieser VW-Führung auszahlen.

 

Mit freundlichen Gruessen

Best regards

43 Jahre bei VW als Ingenieur im Versuch

Ruediger Kammerhoff

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14.12.2019 15:53    |    Drahkke

Über die fatale Außenwirkung macht sich im Werk offenbar niemand Gedanken...


14.12.2019 22:49    |    Sir Donald

Osterloh wird verhindern wollen das Er als Teil des Problems entlarvt wird und seine Selbstdarstellung als Teil der Lösung zusammenbricht.

Warum wird eigentlich nicht nachgebohrt welche Rolle Er bei den ganzen Skandalen hatte? Da ohne Wissen des Betriebsrat gerade in Wolfsburg wohl nichts geht dürfte Er ebenso über die diversen Betrügereien informiert gewesen sein wie die nichtswissenden Piech und Wiko.

Und damit nicht zufällig Einer der kritischen Redebeiträge Licht ins Dunkle bringt müssen Kritiker drausen bleiben.

 

Aber was China angeht, wer in Diktaturen Werke betreibt und es schluckt nur Minderheitsbesitzer zu sein akzeptiert von Anfang an Menschenrechtsverletzungen und da der Betriebsratsvorsitzende bei VW auch im Aufsichtsrat sitzt hat er diese Verletzungen nicht nur akzeptiert sondern mit abgesegnet.

Nur am Rande, Gewerkschaftsführer und Betriebsratsvorsitzende großer Konzerne stehen der Politik näher als dem Arbeiter. Aber Ihr hab sie immer und immer wieder gewählt bis die IG-Metall das Sagen im Werk hatte.


22.12.2019 12:43    |    Drahkke

Er macht sich ja schon in dem Moment unglaubwürdig, in dem er sich selbst als Arbeitnehmervertreter tituliert.


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