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06.07.2020 13:19    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

06.07.2020

 

VW-Aufsichtsrat Pötsch kam wg. HV 20 Corona gerade gelegen

 

Auf allen bisherigen 4 Hauptversammlungen nach Veröffentlichung des Abgasverbrechens am 18.9.2015 wurde Versammlungsleiter Pötsch von kritischen Aktionären „verprügelt“. Jedes Mal wurden Anträge zu seiner Abwahl gestellt. Wer so von Aktionären gedemütigt wird, muss schon ein äußerst dreistes dickes Fell haben, trotzdem hartnäckig am Amt zu kleben. Einzige Rückendeckung hatte er nur von den Großaktionären Piech/Porsche, Katar und Niedersachsen. Bei diesen Schmarotzern kann man noch so kriminell sein, Hauptsache die Dividende stimmt. Viele sprachen da von einer eingeschworenen, kriminellen Vereinigung, die die Hauptversammlungen immer zur Farce machen. Während viele Aktiengesellschaften bereits virtuelle Hauptversammlungen abhielten, hielt es Pötsch bisher nicht für nötig, sich um einen neuen Termin zu bemühen. Dabei bräuchte er diesmal keine Reden kritischer Aktionäre befürchten. Er müsste nur vorher eingereichte Fragen beantworten, die er aber vorher selbst für Beantwortungsfähig hielt. Dieses Verfahren, entgegen des Aktiengesetzes, hat die Bundesregierung wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr gebilligt. Dabei wurde vergessen, einen verbindlichen Zeitraum der HV-Durchführung festzulegen, was Pötsch mit VW-Chef Diess auch hinsichtlich ihres gerichtlichen Freikaufs vorm eventuellen Knast auf Kosten von VW mit 9 Millionen € voll ausnutzt. Beide können sich jetzt schon auf die Aktionärsreden der Hauptversammlung 2021 sehr freuen.

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