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06.10.2020 14:02    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

06.10.2020

 

VW-Abgas: Nach Betrug beim EA 189 hat VW auch beim EA 288 betrogen

 

Nach Angabe von VW-Chef Diess und Vorstand Hiltrud Werner soll der VW-Konzern jetzt nach dem Abgasverbrechen ein besseres Unternehmen geworden sein. In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall. Das Abgasverbrechen mit dem EA 189-Dieselmotor kostete den Konzern bis jetzt 32 Milliarden € in bar und weitere 40 Milliarden an Imageverlust, weil die VW-Führung nach der Entdeckung des Betrugs durch US-Behörden alle Fehler machte, die nur gemacht werden konnten. Wie das KBA nach gründlicher Überprüfung jetzt auch feststellte, hat VW beim Nachfolgemotor EA 288 mit Euro 6 ebenfalls eine unzulässige Abschalteinrichtung tief unten im Motor versteckt und VW zu Rückrufen aufgefordert. Genau wie anfangs beim EA 189 will VW das nicht wahrhaben und stemmt sich mit aller Kraft dagegen. Obwohl es mittlerweile zahlreiche Urteile gegen VW auf Schadenersatz gibt, startete VW auf eigener Homepage wieder eine Kampagne mit unwahren Behauptungen. Von 600 Urteilen wären nach eigenen Angaben nur 1 % gegen VW ausgefallen. Es würden nur Anwälte mit Millionengewinnen davon profitieren. In Wahrheit natürlich zu Lasten VW. VW will damit Geschädigte nur einschüchtern und von Klagen abhalten. Hier ein konkretes Beispiel. Ein Kunde kaufte am 1.8.2017 einen VW-Tiguan mit Euro6-2 l-TDI-Dieselmotor Blue-Motion der Motorbaureihe EA 288 in dem Glauben, etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Man konnte nun wirklich guten Glaubens nicht ahnen, dass VW wieder „bescheißt“. Um nach dem Abgasverbrechen mit dem EA 189-Dieselmotor ganz sicher zu sein, ließ er sich am 14.8.2017 und nochmals am 29.10.2018 vom VW-Kundendienst schriftlich bestätigen, dass sein Fahrzeug von der Software-Manipulation nicht betroffen ist. Zusätzlich kontrollierte er sowohl den Kraftstoff-, als auch den Ad-Blue-Verbrauch über eine Fahrstrecke von über 20.000 km. Statt des werksseitig angegebenen mittleren Verbrauchs von 5 l pro 100 km verbrauchte sein Tiguan 8,4 l und statt der angegebenen Ad-Blue-Verbrauchsmenge von 1-1,5 l pro 1.000 km wurden über diese Strecke nur 0,745 l verbraucht. Also hatte sein Tiguan die Umwelt mit höheren NOX-Werten als zulässig geschädigt. Statt eines „green cars“ war sein Tiguan eine Dreckschleuder. Diese Abweichungen schickte er direkt an den VW-Chef Diess mit der Bitte um werksseitige Überprüfung, wie das sonst in der Regel bei VW auf kleinem Dienstweg gehandhabt wurde. Da er auch nach 2 Wochen von VW keine Antwort erhielt stellte er am 12.2.2019 Strafanzeige wegen vorsätzlichen Betruges nach § 263 StGB gegen VW bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Zusätzlich beauftragte er eine renommierte Rechtsanwaltskanzlei, gegen VW eine Schadenersatzklage einzureichen. Der VW-Vorstand will es ja so, dass sich viele weitere Kunden von VW, Porsche und Audi abwenden. Die Konkurrenz ist sehr groß und wartet nur darauf.

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