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02.12.2019 16:02    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

02.12.2019

 

Unerhört: VW-Chef Diess setzt Menschenrechte gegen Jobverluste

 

Bei Experten ist unbestritten, dass VW von der menschenverachtenden Staatsmacht China gezwungen wurde, in der westlichen Einöde Chinas, bei den moslemischen Uiguren in Xinjiang ein ökonomisch unwirtschaftliches Automobilwerk zu betreiben. Jetzt wurde öffentlich, dass hundertausende der moslemischen Minderheit qualvoll in scharf bewachten Internierungslagern gequält und umerzogen werden. Die Fa. Siemens hilft den Chinesen sogar bei der Entwicklung und Installation von Videosystemen mit Gesichtserkennung, um Staatsgegner schnell ausfindig zu machen und einzusperren. Dass die Staatsmacht China Menschenrechte mit Füßen tritt, war schon lange Zeit bekannt. Kurz nach Amtsantritt von VW-Chef Diess verkündete er, die Zusammenarbeit mit den Chinesen zügig auszubauen und sogar die Entwicklung neuer Modelle in das Reich der Mitte zu verlagern. Solange die Geschäfte gut laufen, sind bei der VW-Führung Menschenrechtsverletzungen völlig egal, wie auch bei dem Bau eines Werkes im Land des menschenverachtenden Diktators Erdogan. Hauptsache die Rendite stimmt und mit ihr die reichlichen Millionen € Vorstandsgehälter mit Bonis sowie zusätzlich Pensionsrückstellungen ebenfalls in Millionenhöhe. Vor kurzem log VW-Chef Diess gegenüber einem BBC-Reporter in Shanghai noch, er wisse nichts von Menschenrechtsverletzungen in China. Jetzt begründet er sein steigendes Engagement in China mit sonst zehntausenden Jobverlusten, wenn VW sein chinesisches Engagement zurückfahre. Dazu sagte er: „Wir vertreten unsere Werte in China“. Und er warnte weiter davor, die moralische Messlatte für Unternehmen nicht zu hoch zu legen. Das ist unerhört, aber bei den VW-Verbrechern nicht ungewöhnlich. Wenn es um Menschenrechte geht, wo auch immer, kann man sie nicht hoch genug hängen. In Wahrheit sind Ausländer der Staatsmacht China ein Dorn im Auge. Die will nur westliches Know How und wird die Ausländer später ohne Abfindungen aus dem Land jagen. An Recht und Gesetz oder an Verträge haben die sich noch nie gehalten. Wünschenswert wären derartige Initiativen des VW-Konzerns rechtzeitig auf dem zweitgrößten Markt USA gewesen. Aber da hat die Konzernführung über Jahre durch das mehrjährige Abgasverbrechen, durch massenhafte Vernichtung der Beweise und durch weitere Betrugsverfeinerungsversuche noch nach der Betrugsaufdeckung das bei dem Konzern über Jahrzehnte gewachsene Vertrauen im Handstreich verloren.

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