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02.06.2021 13:16    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

02.06.2021

 

Symbolischer Schadenersatz von VW-Abgasverbrechern gefordert

 

Die heutige VW-Konzernführung mit Aufsichtsrat setzt alles auf eine außergerichtliche Einigung mit den 6 Hauptverantwortlichen des über Jahre bandenmäßig begangenen Abgasverbrechens. Warum? Weil die heutige Konzernspitze Diess und Pötsch sowie Weil wegen frühzeitiger Kenntnis nicht eingehaltener Abgaswerte ebenso hierbei Dreck am Stecken haben. Pötsch und Diess hatten sich bereits mit Zahlung von 10,5 Mio. € vor dem Knast freigekauft auf Konzernkosten. VW, Audi und Porsche mussten bereits 2,5 Milliarden € an die Länderkassen zahlen. Von persönlicher Schuld und Haftung wollen Winterkorn, Stadler, Hackenberg, Knirsch, Neußer und Hatz nichts wissen. Als ehemalige Top-Manager reden sie sich jetzt mit großen Gedächtnislücken aus. Vermutlich beantworteten bei VW 2013/2014 die Abgasreklamationen bis hin zur Androhung von Verkaufsstopps aus USA der Hausmeister. Dabei handelten die Verantwortlichen bei Verwendung der Abschaltvorrichtung vorsätzlich und sittenwidrig. Daher ist es unerhört, dass VW und die Beschuldigten sich jetzt von der Manager-Versicherung hunderte Millionen € Zahlungen erwarten. Die von Winterkorn symbolisch geforderten 10 Mio. € nur deswegen, weil der Aufsichtsrat mit Pötsch und MP Stefan Weil gleich nach Veröffentlichung des Riesenskandals am 18.9.15 Winterkorn ohne Prüfung für unschuldig erklärte und ihm noch Millionen € hinterher warfen. Über 35 Milliarden € und erheblichen Vertrauensverlust kostete bereits das Abgasverbrechen. Zusätzlich über 12 Milliarden € die vorschnelle Transformation auf E-Autos und die für entsprechende Infrastruktur, was ansonsten nicht erforderlich gewesen wäre. Heutige sehr beliebte VW-Dieselmotoren mit Twin-SCR erfüllen bei weitem die Stickoxid-Grenzwerte bei sehr niedrigem CO2-Ausstoss. Also, warum nicht gleich so? Ab über 80.000 km sind E-Autos erst CO2-frei. E-Autos und besonders Plug-in-Hybrids zerstören durch Lithium- und Kobaltabbau ganze Landstriche und zerstören als Flüchtlingsursachen die Lebensgrundlagen der Einheimischen. Die Plug-in-Hybrids schleppen eine 450 kg Batterie mit sich, fahren aber nur max. 5 % elektrisch und erhalten hohe Steuersubvention. Der Strafprozess mit Rupert Stadler ist bereits in München in vollem Gange. Der von Winterkorn und Co. beginnt am 20.9.21 in Braunschweig. Warum also mit den Schadenersatzprozessen nicht so lange warten, bis die Straf-Urteile gefällt sind. Winterkorn hatte jetzt so lange Zeit, sich auch gesundheitsmäßig auf die 134 Verhandlungstage vorzubereiten.

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