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21.05.2020 09:35    |    rogertennis2    |    Kommentare (8)

21.05.2020

 

Seit 2005 mein 684. Artikel über kriminelle Skandale im VW-Konzern.

 

Schmutziger Justiz-Deal mit VW vom 19.5.20 = Schuldanerkenntnis von Pötsch und Diess

 

Dem VW-Konzern laufen die Kunden reihenweise weg. Das Vertrauen in Ehrlichkeit und Gerechtigkeit ist jetzt nach dem schmutzigen Deal vollständig abhanden gekommen. Durch die kriminellen Machenschaften der vergangenen Jahre im Konzern sind die bisherigen treuen VW-Kunden davon umso mehr überzeugt, von Verbrechern kein Auto mehr zu kaufen. Die dramatisch gesunkenen Absatzzahlen beweisen das. Pötsch und Diess sind bei ihrer Anklage der vorsätzlichen Marktmanipulation vom Gericht weder schuldig noch frei gesprochen. Beide akzeptierten aber umgehend die verhängte Geldstrafe von 9 Mio. €, die sie dem Konzern noch am gleichen Tag mit der Zahlung anwiesen. Der Konzern als ihr Selbstbedienungsladen. Früher nannte man so etwas Untreue von Firmenvermögen und wurde hart bestraft. So schnell ändern sich die Zeiten bei einer kriminellen Führung und abhängigen Justiz. Bei dieser hohen Geldstrafe ohne Urteil, der schnellen Billigung durch den Aufsichtsrat sowie der Porsche SE als Mehrheitsaktionärin und der schnellen Zahlung kann man sehr wohl von einem Schuldanerkenntnis von Pötsch und Diess ausgehen. Was für ein Zufall für Finanzvorstand Pötsch am 3. September 2015. Während VW an dem Tag in USA den Abgasbetrug an ½ Mio. Konzernfahrzeugen zugab, veröffentlichte VW zeitgleich in Wolfsburg, dass Pötsch auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im Nov. 2015 erst in den VW-Aufsichtsrat und später zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt werden soll. Denn der frühere Finanzvorstand Pötsch, dem die vorsätzliche Marktmanipulation von der Staatsanwaltschaft hauptsächlich angelastet wurde, wäre doch damals mit dem Klammerbeutel gepudert gewesen, auch noch an dem Tag die verpflichtende Ad-Hoc-Meldung eines Gewinneinbruchs bekannt zu geben. Heute ist er arrogant erhobenen Hauptes in einer Person zugleich VW-Aufsichtsratsvorsitzender, Vorstandsvorsitzender des Mehrheitsaktionärs Porsche SE, Finanzvorstand der Porsche SE und Aufsichtsrat der Porsche AG. Deshalb auch Pötschs umgehende Zustimmungen aller Gremien zu seinem persönlichen Deal, die insgesamt entgegen dem Corporate Governance-Kodex und der Compliance-Regel alle in seiner Hand liegen. Bei dieser schlechten Unternehmensführung musste es ja zu diesen Milliarden teuren Skandalen kommen. Dabei stellt natürlich von den Großaktionären Stefan Weil (Niedersachsen), Pötsch (Porsche SE) und der Familien Piech/Porsche keiner die Frage, wer eigentlich Pötsch kontrolliert. Deshalb haben sich viele Kunden zum Nachteil der Mitarbeiter entschlossen, den Konzern mit den dreisten Mafiosos bis auf Weiteres nicht mehr durch Kauf oder Leasing eines Autos zu unterstützen.

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21.05.2020 11:20    |    Daniela_Wolf

Einfach so zwei Unschuldige zu beschuldigen...das geht garnicht!


21.05.2020 18:27    |    Drahkke

Hat ja auch niemand behauptet.


22.05.2020 00:44    |    Daniela_Wolf

Eine Person hat es behauptet.


22.05.2020 20:40    |    Drahkke

Wer soll das gewesen sein und wann? :confused:


22.05.2020 21:03    |    Daniela_Wolf

Der Autor.


07.06.2020 14:37    |    Drahkke

Auch das halte ich für einen klassischen Zirkelschluß.


Deine Antwort auf "Schmutziger Justiz-Deal mit VW vom 19.5.20 = Schuldanerkenntnis von Pötsch und Diess besiegelt."

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