• Online: 2.416

09.05.2020 11:04    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

09.05.2020

 

Wegen virtuellen Hauptversammlungen soll das Aktiengesetz zum Nachteil der Aktionäre geändert werden.

 

Das wegen der Coronakrise abgeänderte Aktiengesetz für die Möglichkeit virtueller Hauptversammlungen benachteiligt erheblich Aktionäre als Anteilseigner. Danach sind von Aktionären nur Fragen zulässig, die 2 Tage vorher bei der Gesellschaft schriftlich eingereicht werden müssen. Nach dem Gesetz soll der Vorstand dann virtuell entscheiden, welche Fragen er auch beantwortet. Das ist eine unzumutbare Beeinträchtigung für Aktionäre. Bereits bei der präsenten Hauptversammlung wurden vom Versammlungsleiter Rednerlisten manipuliert und kritische Redebeiträge erst zum Schluss nach Redeverkürzung auf 1 Min. aufgerufen. Bei jetziger Regelung können einfach kritische Fragen vom Vorstand ignoriert werden. Niemand legt es auf Zeitschindung an. Mein Vorschlag, das Aktiengesetz wie folgt zu erweitern im Interesse der Aktionäre:

1- Wer fristgemäß Gegenanträge stellt, muss auch per Gesetz die Gelegenheit bekommen, diese mündlich ohne Zeitbeschränkung in der virtuellen oder präsenten Versammlung zu begründen.

2- Die Gesellschaft darf nicht mehr Gegenanträge pauschal zurückweisen, sondern muss die Zurückweisung jedes Antrags einzeln begründen.

3- Um Manipulationen der Rednerliste zu verhindern, muss die Rednerliste bis zum Beginn der Aussprache im Saal ausgehängt werden. Dann kann sich jeder Redner rechtzeitig bereit halten.

4- Aufnahme sämtlicher Redebeiträge mit Beantwortung der Fragen in das vom Notar unterschriebene Protokoll der Hauptversammlung.

Hat Dir der Artikel gefallen? 1 von 2 fanden den Artikel lesenswert.

Deine Antwort auf "Mein dringender Petitionsantrag wegen Änderung des Aktiengesetzes"

Blogautor(en)

rogertennis2 rogertennis2

VW