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16.10.2020 17:03    |    rogertennis2    |    Kommentare (4)

16.10.2020

 

Lüge auf VW-Homepage: Kein Schadenersatz beim Betrugs-Dieselmotor EA 288!

 

Nach dem VW-Beschiss von über 11 Millionen Kunden und Behörden will der VW-Konzern ein besseres Unternehmen geworden sein??? Ganz im Gegenteil. VW verbreitet lügnerisch auf seiner Homepage, dass Schadenersatzklagen mit dem Nachfolgemotor des Betrugsmotors EA 189, dem EA 288 erfolglos seien. Eine niederträchtige Einschüchterung der VW-Kunden. Klägeranwälte würden Klagen nur für sich nutzen. 99 % der Klagen hätte VW gewonnen, weil das KBA die Typgenehmigung erteilt hatte. VW verschweigt aber, dass das KBA nach Durchführung eigener Messungen die Genehmigung wegen Nichteinhaltung der Grenzwerte widerrief und VW zum Rückruf (Code 23Z7/23X4) oder zum freiwilligen Softwareupdate verpflichtete. Dadurch will die VW-Spitze ein zweites Abgasverbrechen arglistig vertuschen. Durch das Update können neben schlechteren Motor-Daten auch nach Monaten und Jahren Folgeschäden am Motor auftreten. So wie beim ersten Update gibt VW auch hier keine Garantie darauf. Fachleute raten deshalb dringend davon ab. Gutgläubige VW-Kunden konnten beim Kauf des Nachfolgemotors mit Euro 6 absolut nicht mit der Abgebrühtheit der Konzern-Führung Pötsch/Diess rechnen, auch hier wieder dreist zu bescheißen. Vor dem Landgericht Duisburg hatte der VW-Vertreter am 30.10.2018 auch zugegeben, dass im EA 288-Motor ein illegales so genanntes Thermofenster verbaut wurde, das die Abgasreinigung steuert. Zur Verschleierung wurde sogar das „Onboard-Diagnose-System“ entgegen gesetzlicher Regelung manipuliert. Nach EU-Vorschrift 692/2008 muss das „OBD“ einen Fehler melden, wenn die Abgasreinigung nicht korrekt funktioniert. Deshalb wurde der Konzern nach § 826 BGB zu Schadenersatz verurteilt. Das veranlasste erneut auch die Staatsanwaltschaft im Dezember 2019 zu umfangreichen Konzern-Büro/Hausdurchsuchungen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Urteile, die Klägern hohen Schadenersatz mit Zinsen zugesprochen hatten. Hier nur einige Beispiele: LG Ellwangen (Az. 20 290/18); LG Bielefeld (Az. 6 O 74/18 und 7 O 20/19; LG Lübeck (Az. 17 O 143/18); LG Krefeld (Az. 2 O 370/18); LG Offenburg (Az. 3 O 38/18); LG Baden-Baden (Az. 4 O 247/19); OLG Köln (Az. 15 U 117/19); LG Wuppertal (Az. 2 O 273/18); LG Duisburg (Az. 1 O 231/18); LG Darmstadt (Az. 13 O 88/20); LG Regensburg (Az. 73 O 1181/19); LG München (Az. 3 O 13321/19). Zusätzlich gibt es wegen der Unglaubwürdigkeit der VW-Vorstände vom OLG Celle einen Hinweisbeschluss (Az. 7 U 532/18) vom 14.7.2020, dass das KBA zu ihren Widerrufsgründen der Typzulassung des EA 288-Dieselmotors befragt wird. Durch Lügen und Vertuschungen steuert der Konzern wieder auf neue Milliardenstrafen zu. Bevor ein Käufer eines VWs mit EA 288-Dieselmotor Klage auf Schadenersatz einreichte, ermittelte er selbst über eine Strecke von über 20.000 km den Kraftstoff- und Ad-Blue-Verbrauch. Während der Dieselverbrauch 34 % höher als werksseitig angegeben war, war der Ad-Blue-Verbrauch über diese Strecke nur halb so hoch, wie angegeben. Das waren Beweise für Betrug genügend. Er reklamierte die ermittelten Werte direkt beim VW-Chef Diess, der darauf nicht reagierte. Deshalb erstellte er nach angemessener Zeit Strafanzeige wegen Betruges und reichte Zivilklage gegen VW auf Schadenersatz ein. Dämlicher kann sich ein Konzernchef zum erheblichen Nachteil des Unternehmens und der Region nicht verhalten.

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16.10.2020 17:21    |    dettilein123

Oh hängt diese mistkerle an den nächsten Baum auf.. Besser an den auspuffgasen vergiften lassen.


17.10.2020 12:15    |    Sepp1888

Die Leute hätten es selbst in der Hand. Aber jeder kauft nach wie vor VW. Es gibt genug alternativen.


17.10.2020 13:54    |    Lutz317

Wird schon alles aufgeklärt werden, aber vorher muessen die Besitzer 250- 300000 km auf der Uhr haben, soll ja nicht so teuer werden.


18.10.2020 00:20    |    Daniela_Wolf

Heute wieder Satire auf MT lesen, gar kein Bock! :P


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