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09.12.2020 13:32    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

09.12.2020

 

Lächerlich: Gerade VW-Manager wollen Korruption bekämpfen?

 

Wer das glaubt wird selig. Bei VW fragt man die Frösche, ob der Teich trocken gelegt werden soll. Gerade in den letzten Jahrzehnten waren Gourmet-Tempel in der Region Wolfsburg/Braunschweig aus dem Boden geschossen. Warum wohl? Alle lebten, wie das Aqua im Ritz, sehr gut von Korruption. Es war immer üblich, dass VW-Lieferanten wichtige Entscheidungsträger aus Beschaffung und Entwicklung zu großzügigen fürstlichen Dinnern am Abend meist mit Ehefrauen einluden. Geld spielte keine Rolle. Alles war gut, was auch teuer war. Sehr beliebt bei korrupten VW-Managern waren VIP-Karten in der VW-VFL-Arena, die Altstadtfeste in Fallersleben, Champus-Karnevalfeiern am Rhein, abendliche IAA-Gourmetdinner in Frankfurt und die beliebten Oktoberfeste in München jeweils mit 5*-Übernachtungen, wo es die Zulieferer aus Eigeninteresse kräftig krachen ließen. Lieferanten überboten sich mit Geschenkpaketen zu Weihnachten oder verteilten Prospekte zum Aussuchen hochwertigen Schmuckes oder Möbel. Heute meistens Wahres gegen Bares. Natürlich alles im Sinne günstiger Preisverhandlungen für VW. Niemand von den höheren Etagen bei VW konnte sagen, davon nichts gewusst zu haben. Das Motto hieß jahrelang, nur keine schlafenden Hunde wecken. Und das soll jetzt alles vorbei sein? Gerade die VW-Großverdiener drehen den eigenen Cent so lange, bis er ein Kupferdraht ist, bevor sie den ausgeben. Da hilft auch der neu geschaffene Baukasten gegen Korruption mit dem Compliance-Chef, Kurt Michels nichts. Selbst Betriebsräten, Politiker und Journalisten lässt VW es bei entsprechenden Anlässen bis Heute an nichts Außergewöhnlichem fehlen. Soll das keine Korruption sein? Warum hat wohl der VW-Cheflobbyist Thomas Steg u. a. so ein großes Budget von VW-Chef Diess? Alle Kommentare, die von der VW-Spitze kommen, sind höchst lächerlich und unglaubwürdig.

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11.12.2020 09:22    |    nsa_lopez

Hach, dazu fällt mir die Geschichte von Nobby ein, dem Finanzgenie und Hobbygolfer, der einst die Geschicke des Braunschweiger Finanzdienstleisters massgeblch bestimmte. Denn kurz nachdem sein Nachbar und Stammtischbruder einen "Fachhandel für die schönen Dinge des Lebens" eröffnete, durfte dieser Kumpel die damals über 3000 Mitarbeiter mit süßen Weihnachtsspezialitäten beglücken. Jaaha, VW-Bonzen und Provinzfürsten sind um Wolfsburg/Braunschweig rum ganz dicke! ;-)


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