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15.09.2020 14:43    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

15.09.2020

 

Hiltrud Werner: VW-Konzern ist jetzt ein besseres Unternehmen!?

 

Nach 3 Jahren beendete jetzt der von der US-Justiz wegen des Abgasverbrechens nach Wolfsburg abgeordnete Aufpasser Larry Thompson mit seinem 60-Mann-Team seine Tätigkeit. Ohne seinen Abschlussbericht auch zu veröffentlichen, zitiert die Vorständin für Recht und Integrität, Hiltrud Werner, daraus, VW wäre jetzt ein besseres Unternehmen. Die Öffentlichkeit hat ein vollkommen anderes Bild. Trotz Nichtaufklärung des Abgasverbrechens, trotz noch vieler laufender Schadensersatzprozesse, trotz erst jetzt beginnender Strafprozesse gegen leitende und entlassene VW-Manager, trotz der mysteriösen unaufgeklärten Abhöraffäre mit mysteriösem Tod eines VW-Managers sind Beschuldigte von Straftaten weiterhin im VW-Konzern beschäftigt. Das System Wolfsburg blüht munter weiter und gedeiht. Pötsch, Diess und die Unternehmen VW, Audi sowie Porsche akzeptierten zwar ohne Widerspruch Strafbescheide über insgesamt 2,3105 Milliarden €, müssen sich aber weiter wegen vorzeitigen Wissens um den Betrug, ohne zu handeln, vor Gericht verantworten. Nur mal zur Erinnerung: Die VW-Spitze hatte schon am 3.9.2015 in USA den Betrug eingestanden und nicht erst, wie VW behauptet am 18.9.2015. Das „Statement of Fact“ folgte am 17.1.2017, in dem der VW-Konzern der US-Justiz schriftlich zu Protokoll gab, jahrelang in bandenähnlicher Verschwörung 3 Verbrechen gegen US-Gesetze begangen zu haben. Was soll sich also bis jetzt im Konzern verbessert haben? Auch wurde der Betrug von einer ½ Million € am eigenen Mitarbeiter bis heute durch VW nicht bereinigt. Sehr hohe Achtung geniest der für 2 Jahre bei VW tätige Beschaffungsvorstand Stefan Sommer, der mit dem „System Wolfsburg“ nichts mehr zu tun haben wollte, seinen Posten abgab und noch auf viel Geld verzichtete. Das war bei VW ungewohnt und einmalig. Ansonsten kassierten immer in Ungnade gefallende VW-Manager neben Luxuspensionen noch Millionen an Abfindungen. Beispiele gab es genügend. Christine Hohmann-Dennhardt für 1 Jahr Tätigkeit 13 Millionen € und Bernd Pischedsrieder sogar für 5 Jahre Untätigkeit noch jährlich 5 Millionen €. Als Hauptgrund für den Weggang von Sommer waren uneinsichtige überbezahlte Betriebsräte, die wie schwere Klötze am Bein, gedeckt durch das VW-Gesetz und MP Stefan Weil, gute Unternehmensführung verhinderten. So eine Behinderung gibt es in keinem anderen Unternehmen. Wegen des Kaufs von Betriebsräten werden sich angeklagte VW-Personalvorstände bald vor Gericht verantworten müssen. Auch der Betriebsratsvorsitzende Osterloh wird wegen Beihilfe zur Untreue beschuldigt, weil er selbst mit Personalvorstand Kilian in der Findungskommission für Betriebsratsentlohnung gesessen haben soll. Diese hatte für den Bandarbeiter Osterloh die Entlohnung vergleichend mit einem VW-Bereichsleiters festgelegt. Alles in allem kann also, solange die Verbrecher im Konzern und schmarotzende Betriebsräte noch tätig sind, sowie Ermittlungsberichte versteckt werden, nicht von einem besseren Unternehmen Volkswagen gesprochen werden.

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15.09.2020 14:49    |    dettilein123

Scheiß Verbrecherbande


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