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08.01.2021 14:51    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

08.01.2021

 

VW-Konzern wird mit dickem Minus das Jahr 2020 abschließen!

 

Die VW-Führungsspitze kratzt alle Cent jetzt zusammen, um ev. doch noch auf eine schwarze Null zu kommen. Dabei hilft der Staat dem Konzern mit Milliarden € aus Steuermitteln für Kaufprämien und für die Finanzierung von Ladesäulen. Trotzdem ist nach den Riesengewinnen der Vorjahre jetzt ein gähnendes Loch in der Kasse. Markus Duesmann, als designierter VW-Chef will sogar entgegen Diess aus Wettbewerbsgründen auf künftige Staatshilfen ganz verzichten. Wie konnte es zu dieser Misere überhaupt kommen? Die Konzernführung hat vollkommen versagt, will aber bei eigenem Einkommen auf nichts verzichten. Die Schuld wurde schnell leichtfertig der Corona-Pandemie zugeschoben. Beide VW-Aktien dümpeln nur so vor sich hin, während BMW, Tesla und Daimler sich nach oben absetzen. Börsianer und Investoren haben kein Interesse mehr am VW-Konzern mit seinem System Wolfsburg und dem investitionsfeindlichem VW-Gesetz. Der VW-Führungsspitze hängen lästige IG-Metall-Betriebsräte und ihr eigener gewerkschaftlicher Personalvorstand wie Bleiklötze an den Beinen. Dadurch ist der infolge der Transformation auf E-Mobilität und wegen nicht ausgelasteter Fabriken notwendige Personalabbau nicht durchsetzbar. Jeder klebt aus seinem Stuhl und verteidigt seine Pfründe. Nachlassende Produktqualität und teure Rückrufaktionen hinterlassen ihre Spuren. Elon Musk kann darüber nur mitleidig lächeln. Beispiel: Neulich fragte ihn eine Führungskraft, ob er 1 Woche Urlaub haben könne. Musk sagte, ich gebe ihnen 2 Wochen, in denen ich versuche, Ihre Arbeit gleich mit zu erledigen. Weiter wird der Konzern mit Milliarden € für nicht abgeschlossene EA 189-Schadenersatzklagen des Abgasverbrechens und schon wieder für neue Klagen des EA-288-Betrugsnachfolgemotors belastet. Wer so dreist und schamlos betrügt wie die VW-Führung ist dafür verantwortlich, dass zig. tausende ehemals treue Kunden zum Wettbewerb überlaufen. Langfristiger Wachstumsmarkt für VW wird bei dieser kriminellen Strategie nur noch China sein.

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08.01.2021 12:38    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

08.01.2021

 

Winterkorn und seine Versuche, den Betrugsprozess noch zu verhindern

 

Das LG Braunschweig hatte 8 Monate gebraucht, die Anklagen gegen den früheren VW-Konzernchef Winterkorn mit 4 weiteren Managern für die Hauptverhandlung zuzulassen. Dabei setzte das Gericht noch einen drauf und beschuldigt Winterkorn nun sogar des bandenmäßigen Betruges in Tateinheit. Es drohen ihm jetzt langjährige Haftstrafen. Prozessbeginn ist der 25.2.2021, der bis 2023 terminiert wurde. Ein gefundenes Fressen in Millionenhöhe für mehrere hochkarätige Strafverteidiger, vermutlich auch wie schon bei Pötsch und Diess, auf Kosten des Konzerns. Bereits 8 Wochen vor Prozessbeginn versuchten pfiffige Verteidiger den Prozess infolge Winterkorns Hüftleiden platzen zu lassen. Das vom Gericht in Auftrag gegebene Gutachten bestätigte ihm aber volle Verhandlungsfähigkeit; notfalls auch im Rollstuhl oder sogar auch liegend auf einer Trage im Gerichtssaal. Die Hüfte hat mit dem Kopf nichts zu tun. Auch ich als Versuchsingenieur bekam unmittelbar nach meiner VW-Zeit eine neue rechte Hüfte, die berufsbedingt, wie auch bei Winterkorn, durch häufiges testbedingtes Einsteigen in viele Autos unterschiedlicher Höhen arg zerschlissen war. Allerdings bedeutet das nur 9 Tage Krankenhaus und 3 Wochen Reha bis die Hüfte wieder vorsichtig in Stufen belastbar ist. Also noch genügend Zeit bis zum Prozessbeginn. Wir können darauf gespannt sein, was den Verteidigern als nächstes einfällt, diesen in der Stadthalle Braunschweig stattfindenden Prozess zu verzögern. Durch die Verhinderung der Verbrechens-Aufklärung durch Pötsch und Diess müssen das endlich die Gerichte in Anwesenheit der Öffentlichkeit übernehmen. Natürlich gilt für Winterkorn, so lächerlich wie das auch klinkt und alle Angeklagten in unserem Rechtsstaat trotz schwerwiegender Beweislast der Staatsanwaltschaft bis zur Urteilsverkündung die Unschuldsvermutung.

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08.01.2021 12:35    |    rogertennis2    |    Kommentare (2)

07.01.2021

 

VW-Chef Diess laufen in dieser schweren Krise die Manager weg.

 

Diejenigen, die Diess nicht selbst feuert, kündigen von allein. Schon wieder wechselt überraschend ein hoher Top-Manager des Konzerns zu einem Konkurrenten. Der Star-Designer Stefan Sielaff, der das Design der Nobelmarke Bentley entwarf und für das Interieur der gesamten VW-Produkte verantwortlich war, übernimmt beim chinesischen Konzern Geely die Designabteilung. Gerade jetzt wo alle an einem Strick ziehen müssten, um die zukunftsfähig des Konzerns zu sichern, laufen Diess die Manager weg. Liegt das an seinem Führungsstil oder lehnen sie es ab, weiter mit Verbrechern zu arbeiten. Diese Frage sollten sich Pötsch und Diess mal stellen. Wie können gute zukunftsfähige Autos entwickelt und produziert werden, wenn sich die Führungsriege fortlaufend nur mit Anwälten um tausende Klagen in Gerichtssälen beschäftigen muss. Pötsch und Diess sich selbst aber auf Kosten VW mit 10,5 Mio. € anstelle einer Haftstrafe freikaufen konnten. Der frühere BMW-Vorstand und heutige Audi-Chef Markus Duesmann versteht es, sicher unbemerkt von Diess, immer mehr Verantwortung zu übernehmen, bis er selbst in die Nachfolge-Position von Diess gerät. Diess selbst musste bereits die Verantwortungen für die Marke VW, für die F&E und für das China-Geschäft abgeben. Sein bisheriger Weg bei VW war mit Pötsch von Pleiten, Pech und Pannen gezeichnet. Beide gelten nach so viel Versagen nur noch als geduldet. Durch beide wurde die Aufklärung des Abgasverbrechens verhindert. Beide waren vorzeitig vom Abgasbetrug im Juli 2015 involviert und hätten den Schaden verringern können. Eine Rückholaktion zig. tausender ausgelieferter Fahrzeuge jagte die nächste. Sowohl die Präsentationen als auch die Anläufe neuer Modelle, wie beim Golf 8 und ID.3 waren katastrophal. Reibungslos liefen nur die Millionen-Zahlungen an Vorstände und Betriebsräte. Mit Hängen und Würgen will der Finanzvorstand für 2020 noch eine schwarze Null erreichen. So tief ist der VW-Konzern durch verantwortungsloses Handeln der Führungsspitze abgesackt. Es stehen aber noch weitere schwere Gewitterwolken über der Konzernzentrale in Wolfsburg. Auch nach dem Betrugsmotor EA 189 wurde wieder betrogen. In mehreren Gerichtsurteilen musste VW Kunden des Nachfolgemotors EA 288 Schadenersatz zahlen, weil dort ein verbotenes Zeitfenster installiert war, das die Abgasreinigung bei bestimmten Temperaturen abschaltet. Also einmal Verbrecher, immer Verbrecher. Kein Wunder, dass ehrenwerte Manager mit denen nicht mehr arbeiten möchten. Früher konnte man mit Freude sagen, bei VW zu arbeiten. Heute muss man sich schämen.

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25.12.2020 13:09    |    rogertennis2    |    Kommentare (3)

24.12.2020

 

Tesla-Chef Elon Musk ist besserer Arbeitgeber als VW-Chef Diess

 

Vor 7 Jahren wollte der damalige VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech den schnell wachsenden Autobauer Tesla in den Konzern als 13. Marke integrieren. Doch es scheiterte an den großen Anteilseignern. Tesla hätte nur die Hälfte von dem gekostet, was VW bis jetzt für das Abgasverbrechen blechen musste. Heute ist Tesla mehr Wert als alle deutschen Autobauer zusammen. Immer wieder hat Elon Musk innovative Ideen, die Tesla nach vorn bringen. Gegenüber Diess wird er nicht gebremst von nur fordernden gefräßigen Betriebsräten, die wie Klötze an den Beinen hängen. Von gewerkschaftlicher Mitbestimmung will Musk im Betrieb nichts wissen. Freiwillig zahlt er hohe Löhne sowie Gehälter und verlangt dafür entsprechende Leistung. Stetiges Wachstum mit der Errichtung neuer Fabriken sind die Beweise. Während bei VW ein Versuchsingenieur mit hoher Qualitätsverantwortung mit max. 81.000 € jährlich abgespeist wurde, zahlt Elon Musk ihm in gleicher Verantwortung 123.000 €. Pötsch und Diess setzen mehr auf hohe Vorstandsgehälter, die Zahlung von Schweigegeldern und auf hohe Gerichts- sowie Rechtsanwaltskosten. Das Abwerben von VW nach Tesla-Grünheide in Brandenburg ist in vollem Gange. Viele hoch qualifizierte VW-Ingenieure hatten schon vor Jahren wegen vieler autoritärer unqualifizierter Vorgesetzte und dem Beschiss bei eigenen Erfindungen sowie bei Verbesserungsideen geistig gekündigt. Die hatten nur noch ihre Zeit ohne Eigeninitiative abgesessen, was bei VW bis heute niemand bemerkte. Zahlreiche Qualitätsmängel und Rückrufaktionen waren die Folge. Hinzu kamen bei VW fortlaufende Auseinandersetzungen mit allen hoch bezahlten Betriebsräten und der Berufung eines IG-Metall-Gewerkschafters in den Personalvorstand mit jährlich 5 Mio. €. Die VW-Spitze hatte es geschafft, dass sich bei Leistungsträgern Leistung nicht mehr lohne. Durch den Konkurrenten Tesla in 100 km-Nachbarschaft und den besseren Arbeitsbedingungen werden sich bald viele Ingenieure beruflich sowie örtlich verändern und ihr Wissen mitnehmen. Pötsch und Diess bestärken ja noch eigene Mitarbeiter zum Wechseln durch die verhinderte Verbrechensaufklärung und ihren 10,5 Mio. € Freikauf von der Haftstrafe. Der Schrott wird bei VW bleiben. Herbert Diess hatte es ja vorgemacht und alle seine Kumpel, meistens ohne Karenzzeit, von BMW mit ihrem Wissen zu VW geholt. Bei einem speziellen Einstellgespräch mit Elon Musk persönlich wird sofort die Spreu vom Weizen getrennt. Einstellbedingung bei VW ist ausschließlich nur der sofortige Beitritt in die IG-Metall und das Einverständnis zum Einbehalt des 1 % Gewerkschafts-Beitrags vom Gehalt. Was anderes, als möglichst 100 % Gewerkschaftszugehörigkeit zählt bei VW nicht. Mitarbeiter mit anderen Gewerkschaftsbüchern oder auch welche ohne werden häufig bei VW diskriminiert und sollen an Tariferhöhungen nicht mehr beteiligt werden. Das alles bleibt Tesla-Chef und anderen US-Autobauern aus gutem Grunde erspart.

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22.12.2020 12:10    |    rogertennis2    |    Kommentare (2)

22.12.2020

 

Durch das VW-Abgasverbrechen ersticken Landgerichte in Aktenbergen

 

Bereits über 5 Jahre nach Aufdeckung des über 10-jährigen durch Manager begangenen Abgasverbrechens ist die Klageflut auf Schadenersatz noch in vollem Gange. Tausende Klagen sind trotz des abgeschlossenen Vergleichs im Musterfeststellungsverfahren gerichtlich noch anhängig. Hinzu kommen die vielen bereits eingeleiteten Strafverfahren gegen die Hauptbeschuldigten, die vorerst wegen Covid-19 ausgebremst wurden. Am Meisten davon betroffen ist die Braunschweiger Justiz, der für VW zuständigen Gerichtsbarkeit. Nach Angaben von VW gingen natürlich bisher in Braunschweig über 89 % der Schadenersatz-Urteile für VW aus. Allerdings verstummten jetzt VW-Sprecher nach BGH- und EuGH-Grundsatzurteilen, die dem Konzern durch ihr vorsätzliches Handeln sittenwidrigen Betrug vorwarfen und zum Schadenersatz verpflichteten. Darauf warteten die Richter in Braunschweig, die sich nach diesen höchstrichterlichen Urteilen zu richten haben. Während die Klagewelle mit dem EA-189-Betrugsmotor wegen der 3-jährigen Verjährung langsam abebbt, ist die nächste Klagewelle im Anmarsch. Es ist unglaublich, aber wahr. Auch beim Nachfolgemotor EA-288 des Betrugsmotor EA-189 hat der Konzern seine Kunden wieder betrogen. Bei den bei uns meist vorherrschenden Temperaturen wurde ein illegales Zeitfenster eingerichtet, bei dem die Abgasreinigung abgeschaltet wird. Ein VW-Sprecher hatte diesen Betrug bereits gerichtlich zugegeben. Gegenteilig beeilte VW sich aber auf eigener Homepage zu verkünden, dass Klagen erfolglos seien. Das LG-Celle holt zu diesem neuen Betrugsfall ein techn. Gutachten ein und will das Kraftfahrtbundesamt befragen, wie dieser Motor trotzdem eine Typ-Prüfgenehmigung bekommen konnte. Auch die nächsten Jahre werden die Aktenberge in Gerichten nicht geringer. Neben den Zivilkammern häufen sich auch die Akten in den Strafkammern. Da bei VW durch den Chefkontrolleur Pötsch sowie MP Weil und VW-Chef Diess die anfangs zugesagte Aufklärung verhindert wurde, muss die Aufklärung die Justiz übernehmen. Strafverfahren gegen die früheren Audi- und VW-Chefs mit noch vielen anderen Managern wurden bereits in München, Stuttgart und Braunschweig eingeleitet. Hauptverfahren sind bis Ende 2023 terminiert. Verurteilt wurden bisher nur 2 VW-Manager zu langjährigen Haft- und hohen Geldstrafen in USA. Die Angeklagten Pötsch und Diess konnten sich mit 10,5 Mio. € von einer Haftstrafe auf Werkskosten freikaufen. 6 VW-Manager werden mit internationalen Haftbefehlen gesucht. Dieses Wirtschaftsverbrechen zählt zu den Kriminellsten in weltweiter Wirtschaftsgeschichte. Darüber sind sich die Gerichte im Klaren. Da helfen zur künftigen Verhinderung nur abschreckende Urteile und keine schmutzigen Deals mehr.

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17.12.2020 16:35    |    rogertennis2    |    Kommentare (2)

17.12.2020

 

Trotz hoher staatl. Kaufprämien hat VW unseren Staat wieder betrogen!

 

Seit Jahrzehnten stellte der VW-Vorstand prominenten Bürgern, Betriebsräten, Gewerkschaftern, Medienvertretern, Journalisten, Professoren, Chefredakteuren, Sportvereinen und Filmemachern luxuriöse Fahrzeuge aus dem gesamten Fuhrpark des Konzerns zur Verfügung. Meistens kostenlos auch zur privaten Nutzung und auch gleich mit Tankkarten. Man konnte denen ja nicht zumuten, den Sprit, Kfz.-Steuer und Kfz.-Versicherung auch noch selbst zahlen zu müssen. Allerdings handelte es sich bei diesen um keine normalen Serienautos von den Bändern, sondern um welche, die in mühseliger wochenlanger Kleinarbeit von Grund auf extra sorgfältig aufgebaut wurden. Reibungsteile wurden extra „vergoldet“ und alle Knister, Knarz und Quietschgefahrenstellen durch zwischen kleben von Filz- oder Schaumstreifen beseitigt. So ein Auto konnte schon mal mehrere hunderttausend € kosten. Viele glaubten hinterm Kanal in Wolfsburg übers Wasser gehen zu können. Gesetze waren nur für andere da. Konzern-Vorstände machten sich eigene. Die Compliance-Regeln und der Corporate Governance-Kodex liegen heute noch in den Vorstandsschubläden. Sie selbst flogen mit eigener Airline in den Urlaub und zu weltweiten außerdienstlichen Events. Volkswagen stellte sich jahrelang als Riesenshow dar. Die Maxime von Martin Winterkorn war, gesehen und beachtet werden, wie viel es auch koste. Zu den Autopräsentationen an den schönsten Ecken dieser Welt wurden Herrschaaren von Journalisten geflogen und luxuriös über mehrere Tage versorgt. Denen durfte es an nichts fehlen. Zig. Millionen € und auch Escort-Damen wurden dafür bereitgestellt. Gleiche Prozedere auch an den Vorabenden der IAA in Frankfurt. Es wurden Weltstars für Konzerte auf das Werksgelände gekarrt und Politiker auch Mal zum Opernball nach Wien mit allem Drumherum auf Werkskosten geflogen. Im Sommer 2014 wurde auf VW-Einladung eine größere Gruppe von Auto- und Sportjournalisten zum Fußball-WM-Spiel nach Brasilien geflogen. Alle Kosten für 5*-Hotels, Flüge und Restaurantbesuche übernahm großzügig der Konzern. Das Verwerfliche daran ist, dass alle diese Ausgaben den VW-Kunden mit dem Kauf des Autos in Rechnung gestellt werden. Jedes Auto des VW-Konzerns könnte 2.890 € billiger sein. Niemand im Konzern machte sich über die steuerliche Behandlung dieser Wohltaten und über die Folgen von Steuerhinterziehungen Gedanken. Jetzt wird VW wieder zig. Millionen € an das Finanzamt nachzahlen müssen. Natürlich beeilte sich der VW-Sprecher zu betonen, was niemand mehr glaubt, VW hätte selbst angezeigt, diese Ausgaben „irrtümlich“ jahrzehntelang von der Steuer abgesetzt zu haben. Sollten es sich um Straftatbestände von VW-Beschäftigten handeln, muss die Staatsanwaltschaft von amtswegen Ermittlungen bei VW aufnehmen. Andererseits muss staatsanwaltschaftlich ebenfalls geprüft werden, ob auch alle Wohltatenempfänger die genutzten geldwerten Vorteile korrekt versteuert haben. Die Öffentlichkeit ist auf die Ermittlungsergebnisse sehr gespannt.

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14.12.2020 18:03    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

14.12.2020

 

Corona-Pandemie: Merkel und Spahn sind verantwortlich für tausende Corona-Tote

 

Die Regierungen in Asien hatten gezeigt, wie mit für Menschen gefährlichen Pandemien umgegangen werden muss. Es hilft keineswegs wie bisher, nur an die Menschen zu appellieren, Masken zu tragen, Abstände einzuhalten und Kontakte zu vermeiden. Viele Verstöße können jetzt seit 10 Monaten immer wieder festgestellt werden. Das Ergebnis sind volle Intensivstationen, massiv fehlende Pflegekräfte und Ärzte, ungenügende Anzahl von Tests, uneinheitliche Regelungen in den Ländern und der jetzt 2. harte Lock down über vorerst 3 Wochen. Asien hat uns vorgemacht, dass trotz dieser lebensbedrohenden Krise Menschen immer wieder Lücken suchen, Regeln zu missachten. Die Bundesregierung genießt bei vielen keine Autorität. Da helfen nur empfindliche Geldstrafen, statt fortlaufende Ermahnungen. Ferner versäumten Merkel und Spahn, rechtzeitig die gefährdeten älteren Menschen zu schützen. Es gab lange Zeit keine FFP2-Masken für Ältere und Besucher sowie keine Tests. Lange Zeit wurden Rückreisende aus dem Ausland nicht und später auf Kosten der GKV getestet. Unsummen wurden Krankenhäusern unnütz für freie Intensivbetten gezahlt, obwohl dafür kein Personal vorhanden war. Jetzt erhöht die GKV als Dank die Zusatzbeiträge erheblich. Schon im letzten Jahr fehlten 19.000 Pflegekräfte. Spahn warb auf Reisen nach Indonesien und Mexiko für Pflegekräfte in Deutschland. Wo sind die? Trotz der Forderung im Infektionsschutz-Pandemie-Gesetz fehlten im März Masken, Schutzkleidungen, Medikamente und Beatmungsgeräte. Alles wurde aus Kostengründen nach China und Indien verlagert. Zu spät versuchte Spahn, der das Virus anfangs nur als schwaches Grippevirus bezeichnete, das dringend benötigte Material zu beschaffen. Gesundheitsämter wurden jahrelang kaputt gespart, so dass sich Infektionsketten nicht nachvollziehen ließen. Obwohl erhebliche Freiheitsrechte eingeschränkt wurden, setzten Merkel und Spahn bei der Corona-App unverantwortlich den Datenschutz über Menschenleben. Der Bürgermeister der Stadt Tübingen half sich effektiv auf seine Art. Ältere Menschen bekamen Schnelltests, bekamen FFP-2- Masken und Taxi-Scheine, um sich nicht in überfülltem Nahverkehr anzustecken. Außerdem für sie reservierte Einkaufszeiten in Supermärkten. Warum solche einfachen Maßnahmen nicht bundesweit? Aus Berlin hieß es immer nur, alles muss verhältnismäßig sein. Wir müssen die Menschen mitnehmen. Wir müssen den Menschen das auch erklären. Nichts davon wurde gemacht. Monate wurde sogar der Bundestag übergangen. Das alles führte zu dem, was wir ab 16.12.20 wieder mit schlimmen Folgen für Einsame und Familien mit Kindern in kleinen Wohnungen erleben müssen. Während in Russland, China, England und USA bereits voll gegen das Virus geimpft wird, müssen Deutsche noch einige Wochen bis zur Zulassung warten. Ob für uns als Unterstützer der Impfstoff-Forschung mit hunderte Millionen € dann noch etwas geliefert werden kann, bleibt abzuwarten.

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13.12.2020 14:42    |    rogertennis2    |    Kommentare (2)

13.12.2020

 

VW -Chef Diess feuert reihenweise bewährte Top-Manager, bis er selbst gefeuert wird

 

So etwas gab es in der 75-jährigen VW-Geschichte noch nie. Diess und Pötsch ekeln reihenweise bewährte Manager aus dem Unternehmen. Dabei sollte doch nach Aufdeckung des Abgasverbrechens und der durch Piech/ Winterkorn geschürten Angstkultur im Unternehmen wieder Ruhe einkehren. Nichts davon ist zu spüren. Im Gegenteil. Sie möchten mit Verbrechern nicht mehr zusammen arbeiten. Viele sind enttäuscht, dass bis heute das Verbrechen nicht aufgeklärt wurde. Diess unterstellte dem Aufsichtsrat kriminelle Aktionen, musste sich selbst unverzüglich noch vorm Rauswurf entschuldigen und wartet nun vergebens auf seine Vertragsverlängerung. Mittlerweile haben viele Manager den Konzern verlassen. Manche freiwillig im gegenseitigen Einvernehmen, wie es bei VW lügnerisch heißt, manche mussten gehen. Darunter VW-Chef Matthias Müller, der Chef der Nutzfahrzeuge Eckhard Scholz, die Einkaufsvorstände Garcia Sanz und Stefan Sommer, die Vorständin für Recht Christine Hohmann-Dennhardt nach nur einem Jahr, der langjährige Truck&Bus-Vorstand Andreas Renschler, der Leiter der Kommunikation Peik von Bestenbostel, Jost Capito als Chef der Motorsport-Abteilung, der Chef der E-Mobilität Thomas Ulbrich, Martin Hofmann und Christian Senger als Leiter der IT- und Softwaresparte, Bram Schot als Audi-Chef wurde durch Marcus Düssmann ersetzt und nicht zuletzt die geschassten Vertriebsvorstände Christian Klingler und Jürgen Stackmann. Alle erhielten noch Millionen € an Abfindungen, die erst noch an den Bändern verdient werden müssen. Geld spielt bei VW ja keine Rolle. Hauptsache die Leute sind weg. Herbert Diess stellte damit nach den im Rausschmiss gefürchteten Piech und Winterkorn im Heuern und Feuern von Managern neue Rekorde auf. So lange bis er selbst an der Reihe ist und er durch einen IG-Metall- oder BMW-Mann ersetzt wird, ist nur noch eine Frage der Zeit.

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13.12.2020 08:32    |    rogertennis2    |    Kommentare (2)

12.12.2020

 

VW-Chef Herbert Diess: Entwicklung geht von Wolfsburg nach China

 

Jetzt kommt, was sich schon länger anzeichnete. Der VW-Konzern muss drastisch sparen. Die Folgen des Abgasverbrechens waren wesentlich teurer, als der damalige Finanzvorstand Pötsch einsehen wollte. VW-Chef Diess kündigte schon vor 2 Jahren an, die Fahrzeugentwicklung stärker nach China zu verlagern. Die Forschung und Entwicklung in Wolfsburg ist zu langatmig, schwerfällig und zu teuer. Oftmals werden auch noch unnütze Parallelentwicklungen mit Audi gemacht. Als klugen Schachzug hatte Diess seinem BMW-Kollegen und jetzigem Audi-Chef Marcus Duesmann mit Amtsantritt die Gesamtverantwortung der Konzern-Entwicklung übertragen. Somit steht der stetigen Verlagerung der Fahrzeugentwicklung in die chinesische Provinz Anhui mit Segnung des Aufsichtsrats und Betriebsrats nichts im Wege. Während hier die IG-Metall schon wieder bei sinkenden Verkaufszahlen 4 % mehr Geld und kürzere Arbeitszeit fordert, sind die Personalkosten in Hefei mit längeren Arbeitszeiten und viel weniger Krankschreibungen nur halb so hoch und es muss sich niemand, wie auch in USA, mit lästigen, gefräßigen Betriebsräten rumschlagen. Äußerst geschickt unterstützte Diess die chinesische Staatsmacht mit seinem neuen VW-Werk in Xinjiang bei der Verfolgung und menschenverachtenden Umerziehung der Uiguren mit installierten Videokameras und Fahrzeugen. Nach seinem Amtsantritt und dem Abgasverbrechen wollte Diess den Ruf des Konzern wieder anständiger machen. Von diesen Vorsätzen ist nichts mehr geblieben. Hauptsache die Kasse stimmt. Was aus unseren Regionen wird mit vielen Arbeitslosen Ingenieuren, scheint ihm und seinen Mitstreitern völlig egal zu sein. Sicher haben die VW-Aufsichtsräte Stephan Weil und Bernd Althusmann den Ernst der Lage noch nicht erkannt. Zu lange wurde unser Know How deutscher Ingenieurskunst in Entwicklungsländer transferiert und die heute Deutsche Erfindungen heimlich ohne Zahlung von Lizenzgebühren nutzen. VW-Chef Diess hat heute in China beim kommunistischen Regime freie Hand. Made from Germany war Gestern!

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09.12.2020 13:32    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

09.12.2020

 

Lächerlich: Gerade VW-Manager wollen Korruption bekämpfen?

 

Wer das glaubt wird selig. Bei VW fragt man die Frösche, ob der Teich trocken gelegt werden soll. Gerade in den letzten Jahrzehnten waren Gourmet-Tempel in der Region Wolfsburg/Braunschweig aus dem Boden geschossen. Warum wohl? Alle lebten, wie das Aqua im Ritz, sehr gut von Korruption. Es war immer üblich, dass VW-Lieferanten wichtige Entscheidungsträger aus Beschaffung und Entwicklung zu großzügigen fürstlichen Dinnern am Abend meist mit Ehefrauen einluden. Geld spielte keine Rolle. Alles war gut, was auch teuer war. Sehr beliebt bei korrupten VW-Managern waren VIP-Karten in der VW-VFL-Arena, die Altstadtfeste in Fallersleben, Champus-Karnevalfeiern am Rhein, abendliche IAA-Gourmetdinner in Frankfurt und die beliebten Oktoberfeste in München jeweils mit 5*-Übernachtungen, wo es die Zulieferer aus Eigeninteresse kräftig krachen ließen. Lieferanten überboten sich mit Geschenkpaketen zu Weihnachten oder verteilten Prospekte zum Aussuchen hochwertigen Schmuckes oder Möbel. Heute meistens Wahres gegen Bares. Natürlich alles im Sinne günstiger Preisverhandlungen für VW. Niemand von den höheren Etagen bei VW konnte sagen, davon nichts gewusst zu haben. Das Motto hieß jahrelang, nur keine schlafenden Hunde wecken. Und das soll jetzt alles vorbei sein? Gerade die VW-Großverdiener drehen den eigenen Cent so lange, bis er ein Kupferdraht ist, bevor sie den ausgeben. Da hilft auch der neu geschaffene Baukasten gegen Korruption mit dem Compliance-Chef, Kurt Michels nichts. Selbst Betriebsräten, Politiker und Journalisten lässt VW es bei entsprechenden Anlässen bis Heute an nichts Außergewöhnlichem fehlen. Soll das keine Korruption sein? Warum hat wohl der VW-Cheflobbyist Thomas Steg u. a. so ein großes Budget von VW-Chef Diess? Alle Kommentare, die von der VW-Spitze kommen, sind höchst lächerlich und unglaubwürdig.

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02.12.2020 10:48    |    rogertennis2    |    Kommentare (4)

02.12.2020

 

Endlich: VW nahm allen Betriebsräten den Luxus-Dienstwagen mit Tankkarten weg!

 

Endlich schaute sich die Konzernrevision mal das Betriebsverfassungsgesetz etwas genauer an, um festzustellen, dass Betriebsräten keine Vorteile und auch keine Nachteile verschafft werden dürfen. Denn darauf steht bis 1 Jahr Gefängnis oder eine entsprechende Geldstrafe. Ermittlungen der Revision ergaben erst kürzlich, dass die reichlich ausgestatteten Dienstwagen der Betriebsräte mit Werks-Tankkarten nur privat genutzt würden. Gegen 4 VW-Manager läuft bereits ein Strafverfahren, weil sie beschuldigt werden, Betriebsräte mit über 5,4 Mio. € gekauft zu haben. Allein Betriebsratschef Osterloh mit 3,5 Mio. €. Dabei unberücksichtigt blieben bisher die allen freigestellten Betriebsräten sowie auch IG-M-Vertrauensleuten zur Verfügung gestellten Dienstwagen mit Dienst-Tankkarten zur privaten Nutzung. Dieses sind gerade bei VW sehr geschätzte Sonderprivilegien. Ob hier die geldwerten Vorteile auch versteuert wurden oder ob diese Privatfahrten meistens falsch als dienstlich deklariert wurden, müssen Ermittlungen ergeben. Während die VW-Führung bisher alles als rechtlich einwandfrei bezeichnete, bekam sie jetzt doch kalte Füße und zog diese Dienstwagen, die meistens mit allem teuren Schnickschnack ausgestattet waren, überraschend ein. Davon profitierten VW-Betriebsräte rechtswidrig schon seit Jahrzehnten. Natürlich war jetzt der Aufschrei groß. Lt. Gesetz muss VW ihnen Sachmittel zur Ausübung der Tätigkeit zur Verfügung stellen. Dafür stehen bei VW genügend Fahrräder herum, mit denen Betriebsräte schneller zu ihren IG-Metallern gelangen, als mit dem Auto. Während in den meisten Unternehmen Betriebräte ihre spartanisch ausgestatteten Büros zweckmäßig dicht bei den Arbeitern in den Hallen haben, sind die bei VW mit Luxusausstattung in den oberen luftigen Etagen mit Weitblick.

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