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19.06.2021 12:20    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

19.06.2021

 

VW-Hauptversammlung durch Pötsch und Diess eine Posse!

 

Die Lügen der Verbrecher in der Wolfsburger VW-Spitze machen auch nicht vor Hauptversammlungen halt, weil sie volle Rückendeckung der Mehrheitsanteilseigner Weil für Niedersachsen sowie der Familien Piech und Porsche genießen. Viele Aktionäre betrachten deshalb diese Veranstaltung als reine Posse und fühlen sich übelst verarscht. Bei nach dem Aktiengesetz veröffentlichte Gegenanträgen heißt es lapidar vom Lügenvorstand, wie jedes Jahr mit gleichem kopierten Text ohne auf die begründeten Entlastungsverweigerungen für Aufsichtsräte und Vorstände einzugehen. VW-Zitat: „Wir halten die Gegenanträge für unbegründet. Deshalb wird an den Beschlussvorschlägen des Aufsichtsrats bzw. Vorstands festgehalten und vorgeschlagen, im Falle einer Abstimmung gegen die veröffentlichten Gegenanträge zu stimmen“. Damit dokumentiert die VW-Führung jedes Jahr, dass es sich hier um einen verbrecherischen Konzern handelt, der auch Großinvestoren abschreckt. Sehr gelegen kam Pötsch und Diess 2020 die Corona-Pandemie, weil beide virtuell nicht in die tausenden aufgebrachten Gesichter der betrogenen Kunden und Aktionäre einer Präsenzveranstaltung schauen mussten. Unbequeme Fragen können zwar dabei im Vorfeld gestellt werden, müssen aber per Gesetz nicht beantwortet werden. Virtuelle Reden in der Aussprache werden schon gar nicht zugelassen. Das jahrelange Abgasverbrechen bezeichnen Pötsch und Diess abmildernd immer nur als Abgasthematik. Wer aber zusätzlich Verbrechen sogar jahrelang an eigenen Mitarbeitern als Erfindern begeht, wie die VW-Führung, sind keine Thematiker, sondern es sind gewiefte Verbrecher. So auch die heuchlerischen VW-Bekundungen zur Nachhaltigkeit. VW-Zitat: „Die Achtung und der Respekt von Menschenrechten stehen bei Volkswagen an oberster Stelle. Gemäß den UNGP respektieren wir die allgemeingültigen Menschenrechte auch in Staaten, in denen nationale Gesetzgebungen hinter dem Schutzniveau der internationalen Standards zurückbleiben und treten für ihre Förderung ein“. Bei VW gilt das natürlich nicht für die Folterungen der Uiguren in China und nicht für den Abbau seltener Erden durch Kinderhände für die benötigte Batteriefertigung. Der Profit ist Pötsch und Diess wichtiger. Der extra für die Verhinderung krimineller Vorgänge im Unternehmen geschaffene Nachhaltigkeitsbeirat war nur ein Persilschein und ist ohne Wirkung wieder in der Versenkung verschwunden. So lange das VW-Gesetz besteht, wird sich im VW-Konzern beim "System Wolfsburg" nichts ändern. Weiterhin werden Betriebsräte überbezahlt und in hoch dotierte Posten entsorgt sowie die Gewerkschaftfunktionäre hofiert.

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17.06.2021 09:44    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

An

 

Volkswagen Aktiengesellschaft, HVStelle vom 16.6.2021

 

Btr.: Gegenanträge zur 61. ordentlichen VW-Hauptversammlung am 22.07.2022

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

nach dem AktG § 126 Abs. 1 stelle ich fristgemäß meine begründeten Gegenanträge zur von Corona bedingten virtuellen Hauptversammlung am 22.07.2021. Trotz bereits sehr geringer Inzidenz Werte in Deutschland, will natürlich Versammlungsleiter Pötsch weiterhin aus Furcht vor vielen unangenehmen Aktionärsfragen und aus Ignoranz der 2-fach Geimpften, der Genesenen oder der neg. Getesteten diese Versammlung virtuell abhalten. Dazu bestände gerade wegen vieler krimineller Skandale um Pötsch und Diess, wegen tausenden Schadenersatzforderungen von betrogenen Kunden sowie vom Unternehmen selbst und der vielen angeklagten Top-Manager absolut kein Grund mehr. Virtuell bevorzugen Pötsch und Diess die HV deshalb, um nicht in die aufgebrachten Gesichter der betrogenen Aktionäre und Investoren blicken zu müssen.

 

I- Gegenanträge zur Tagesordnung 3 u. 4 der VW-Hauptversammlung:

 

1-Als Gegenantrag zu Top 3 u. 4 beantrage ich, in Einzelabstimmung die folg.

Aufsichtsräte und Konzernvorstände nicht zu entlasten:

Hans-Dieter Pötsch (VW und Porsche SE) (01.01. – 31.12.2020)

Bernd Osterloh (01.01. – 31.12.2020

Stefan Weil (01.01. – 31.12.2020)

Bernd Althusmann (01.01. – 31.12.2020)

Herbert Diess (VW) (01.01. – 31.12.2020)

Ferdinand Oliver Blume (Porsche) (01.01. – 31.12.2020)

Gunnar Kilian (01.01. – 31.12.2020)

Hiltrud Werner (01.01. – 31.12.2020)

Wolfgang Porsche (01.01. – 31.12.2020)

Hans-Michel Piëch (01.01. – 31.12.2020)

 

II- Begründungen zur fristgemäßen Veröffentlichung auf der VW-Homepage:

 

1- Der Aufsichtsratsvorsitzende Pötsch und VW-Chef Diess bis jetzt über 5 Jahre nach Aufdeckung des kriminellen Abgasbetruges an über 11 Millionen Konzernfahrzeugen die anfangs versprochene transparente Aufklärung massiv verhinderten.

2- Pötsch und Diess keine Strafanzeigen gegen Winterkorn und gegen weitere Beschuldigte gleich nach dem VW-Betrugseingeständnis in USA am 3.9.2015 stellten.

3- Der Aufsichtsratsvorsitzende Pötsch massiv den gerichtlich bestellten Sonderermittler verhinderte.

4- Pötsch als VW-Aufsichtsratsvorsitzender, als Aufsichtsrat der Audi AG, als Aufsichtsrat der Porsche AG, als Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche Automobil Holding SE und zugleich noch Finanzvorstand, als Aufsichtsratsvorsitzender der Traton SE, als Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche Austria m.b.H. und als Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche Retail GmbH sich unmöglich selbst nach dem Aktienrecht kontrollieren kann.

5- Die der Marktmanipulation angeklagten Pötsch und Diess sich vor dem Strafprozess mit 10,5 Mio. € freikauften, ohne sich von der Hauptversammlung bestätigen zu lassen, dass deren Geldstrafen unzulässigerweise der Konzern übernimmt.

6- Der damalige Finanzvorstand Pötsch es sträflich trotz Wissens um den jahrelangen Abgasbetrug unterließ, nach dem Aktien-Recht rechtzeitig die Ad-hoc-Meldung eines sich anbahnenden Gewinneinbruchs zu veröffentlichen. Aktionäre und Investoren wurden durch dieses weltweit einmalige Wirtschaftsverbrechen um über 9 Milliarden € geschädigt. Heute zu behaupten, VW würde bei diesem Abgasbetrug lange unentdeckt bleiben und danach in USA mit blauem Auge, wie sonst üblich, davonkommen, zeugt von seiner Unfähigkeit. Durch seine Pflichtverletzungen verursachte er dem Unternehmen, ohne den Konzern-Vertrauensverlust und die dadurch entstandenen Absatzverluste zu berücksichtigen, einen Schaden von bisher 35 Milliarden €.

7- Durch die interne Nichtaufklärung des Betruges von Pötsch und Diess und die lügnerische VW-Verteidigungsstrategie vor Gerichten werden hunderte Schadenersatzprozesse noch weitere Jahre anhängig sein und das Konzernimage weiter verschlechtern.

8- Pötsch, Weil, Osterloh und Diess nach Auffliegen des Betruges erst Winterkorn von jeglicher Schuld ohne Prüfung freisprachen, ihm noch zig. Millionen € hinterher schmissen und erst über 5 Jahre von ihm sowie den weiteren Angeklagten des Abgasverbrechens nur Peanuts als Schadenersatz fordern, weil Pötsch und Diess selbst tief im Verbrechen verstickt sind. Trotz grober Fahrlässigkeit und Vorsatz der Verursacher des Verbrechens fordert VW von der versicherten Managerhaftung für VW unrechtmäßig 288 Mio. €.

9- Pötsch und Diess es nicht verhinderten, dass auch nach dem Auffliegen des Abgasverbrechens der Euro6-Betrugs-Nachfolgemotor EA 288 bis KW 22/2016 und der 3 l-Audi-Porsche-Motor bis 9. KW/2018 mit verbotener Abschaltlogik gebaut und verkauft wurden. Dadurch rollt eine neue Prozesslawine auf den Konzern zu.

10- Pötsch und Diess entgegen dem BVG es zuließen, dass Betriebsräten extrem hohe Gehälter mit Bonis gezahlt wurden und Einigen trotz ungenügender Qualifikation hoch bezahlte Posten auf Arbeitgeberseite verschafft wurden. Ein Strafprozess gegen 4 VW- Personalvorstände findet mit vorerst 8 Verhandlungstagen ab 9.9.2021 beim OLG- Braunschweig statt.

11- Versammlungsleiter Pötsch bei bisher letzten Präsensversammlungen die Rednerliste manipulierte, vorher schriftlich bei der HV-Stelle angekündigte Redebeiträge ignorierte und die Redezeit kritischer Aktionäre stark begrenzte.

12- Bei Ministerpräsident Weil und Althusmann der Verdacht besteht, unzulässigerweise über ihr Justizministerium Einfluss auf die Braunschweiger Justiz- und Strafverfolgungsbehörden genommen zu haben.

13- Entlastungsablehnung von Osterloh deshalb, ebenfalls, trotz seiner Beschwichtigungen, immer sein Ohr an der Belegschaft zu haben, nichts zur Verbrechensaufklärung beigetragen zu haben. Im Gegenteil stimmte er mit, Winterkorn am 25.9.2015 die Unschuld auszusprechen und ihn mit sämtlichen

Bezügen aus seinem Vertrag zu entlassen.

14- Pötsch und Diess ließen zu, eigene Erfinder in ihrer Belegschaft entgegen dem Arbeitnehmererfindungsgesetz über Jahre zu belügen und zu betrügen, um denen die gesetzliche Arbeitnehmererfindungsvergütung nicht zu zahlen.

15- Pötsch, Weil, Althusmann, Piëch, Porsche und Diess unterstützten das menschenverachtende Regime in China bei der Verfolgung und Umerziehung der Uiguren, indem sie der chinesischen Forderung nach einem Bau eines Montagewerkes in Xinjiang nachgaben. Kein Autobauer hätte in dieser unwirtschaftlich abgelegenen Wüstengegend so viel investiert. VW stellte sogar noch Fahrzeuge und Videoüberwachungsanlagen für die chinesischen Folterer zur Verfügung.

16- Ungeachtet der politischen Ziele der chin. Machthaber nach Weltmachtführung wollen Pötsch und Diess weiterhin viel in China investieren. Ja, sogar ev. die Entwicklung dorthin verlegen. China strebt an, eines Tages die Ausländer des Landes zu verweisen.

17- Pötsch und Diess stiegen wissentlich nach dem Abgasbetrug um auf generelle E-Mobilität, dass die dafür gebrauchte Kobaltgewinnung im Kongo und der Abbau weiterer seltener Erden oft durch Kinderhände in tiefen gefährlichen Löchern geschieht. Ferner bei der Lithium-Gewinnung in Südamerika ganze Landstriche verwüstet werden und den Menschen dort die Lebensgrundlage von Wasser entzogen wird.

18- Pötsch und Diess nach dem Abgasverbrechen alle Dieselmotoren mit NOX-armen Doppel-SCR-Katalysatoren ausrüsteten, die bereits vor zig. Jahren hätten ohne Betrug eingesetzt werden können. Der Grund für den Nichteinsatz war nur die Gier nach Profit.

19- Im April 2015 ging Piëch zu Winterkorn auf Distanz, weil die Abgasbetrugslawine aus USA in Richtung Wolfsburg rollte. Pötsch, Diess und allen Aufsichtsräten muss die Entlastung verweigert werden, weil zu dem Zeitpunkt bereits spätestens alle Kenntnis vom jahrelangen Betrug hatten.

 

Sehr geehrte Aktionärinnen, Aktionäre und Investoren, wegen dieser schweren Verfehlungen von Aufsichtsrat und Vorstand bitte ich sie, bei den Einzelabstimmungen zu TOP 3 und 4 jeweils mit „Nein“ zu stimmen. Auch wenn die VW-Hauptversammlungen wegen überwältigender Aktienanteile der Grufti-Familien Piëch/Porsche eine Farce sind und es denen völlig egal ist, welche Kriminellen der Unternehmensspitze angehören, ist es doch ein deutliches Signal, wenn möglichst viele Aktionäre bei der Entlastungsabstimmung mit Nein votieren.

 

Sollten wie jedes Jahr automatisch, die Anteilseigner Qatar mit 17 %, Niedersachsen mit 20 % und die Familienbande Piëch/Porsche mit 51 % wieder die Konzern-Führung entlasten, machen sich alle beim jahrelang größten weltweit begangenen Wirtschaftsverbrechen mitschuldig.

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11.06.2021 18:15    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

11.06.2021

 

Verkommene Personalpolitik durch die VW-Führung

 

Tesla-Chef Elon Musk machte es vor. Nur qualifizierte Manager haben bei ihm die Chance in 4 Bewerbungsgesprächen sich zu behaupten und auch dann eingestellt zu werden. Es zählt nur der künftige Leistungswille der Bewerber und danach auch die adäquate Bezahlung. Unproduktive Betriebsräte ähnlich in USA will er nicht. Anders im VW-Konzern. Da werden Betriebsräten hohe Einkommen verschafft und bei günstiger Gelegenheit mit lukrativen Posten auf der Arbeitgeberseite versorgt. Beispiele in der Vergangenheit, wie Betriebsratskoordinator Kilian, Lackierer Hück bei Porsche und Bandarbeiter Osterloh, gab es genügend. Die berufliche Eignung und Qualifikation spielte dabei überhaupt keine Rolle. Es ist aber auch nicht nur die verwerfliche Bevorzugung von Betriebsräten, die den Job nur als Sprungbrett zu Höherem betrachten. So wollte VW-Chef Diess als neue IT-Vorständin die frühere Staatssekretärin Katrin Suder einstellen, die im Verteidigungsministerium unter U. v. d. Leyen hunderte Millionen € an nicht gebrauchte externe Beratungsleistungen verschleudert hatte. Von der Seite her hätte sie zu den VW-Verbrechern sehr gut gepasst. Mal sehen, was Pötsch und Diess sich noch einfallen lassen, damit sich das Image der VW-Führung nicht verbessert.

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10.06.2021 13:27    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

10.06.2021

 

Winterkorn's Macht wurde ihm 2007 zum Verhängnis.

 

Winterkorns Aufstieg zur Macht war im VW-Konzern sehr rasant. Sein Steigbügelhalter und Gönner war jahrelang Ferdinand Piech. Als ich auf der VW-Hauptversammlung am 5.5.2015 Winterkorn, Vorständen und Aufsichtsräten in meiner 17-minütigen Rede angriff, bereits jahrelang meine Erfindung in allen Konzernfahrzeugen entgegen dem Arbeitnehmererfindungsgesetz wirtschaftlich sehr erfolgreich, ohne die gesetzliche Erfindervergütung zu zahlen, zu nutzen, konnte ich leider 4 Monate vorher nicht ahnen, mit was für Verbrechern ich es im Konzern zu tun hatte. Nachdem Piech spät erkannte, mit Pischetsrieder eine teure Niete als VW-Vorsitzenden gezogen zu haben, setzte er 2007 Winterkorn als Konzernlenker beim Aufsichtsrat durch. Mit ihm wollte er das bis dahin vernachlässigte US-Geschäft neu beleben. Beiden erschien dafür die Entwicklung eines neuen sauberen Dieselmotors mit äußerst geringen NOX-und CO2-Werten sehr Erfolg versprechend. Beide wussten als Motorexperten nur zu gut, dass das nur mit dem teureren SCR-Ad-Blue-Verfahren umzusetzen wäre. Weil das aber den Gewinn des Konzerns gefährdet hätte, wurde schnell der Bosch-Vorschlag aufgegriffen, die Grenzwerte nur mit billiger Motorsteuer-Software, die unauffällig tief unten im Motor versteckt ist, das Abgasproblem unauffällig zu lösen. Und wie beabsichtigt taten sich amerikanische Experten über Monate schwer, die VW-Lösung der geringen NOX-Werte auf Prüfständen zu enttarnen. Piech und Winterkorn wurden sogar mit Preisen für den weltweit saubersten Dieselmotor auf Automessen ausgezeichnet. Bis die Amerikaner 2013/14 anfingen, VW's auch auf der Straße zu testen. Und siehe da, diese Werte überstiegen weit die Laborwerte. Von den Umweltbehörden wurde die VW-Führung über Monate dringendst um Erklärung gebeten. Von Wolfsburg kamen nur Sprüche, wie:..ihr messt nicht richtig; ...ihr seid zu dämlich zum Messen usw. Als die Amerikaner aber Ende August 2015 den Betrug entdeckten und den Verkauf von VW's in USA stoppen wollten, gab die VW-Spitze endlich den Betrug am 3.9.2015 den US-Behörden zu. Bis dahin waren schon über 12 Mio. VW's mit Betrugsmotoren und mit kriminell erschlichenen Typgenehmigungen verkauft. Bis heute verhinderte der Aufsichtsratsvorsitzende Pötsch die Anfangs versprochene Aufklärung und den gerichtlich bestellten Sonderermittler. Im April 2015 ließ Piech für alle überraschend Winterkorn wegen der Betrugsvorwürfe aus USA fallen, um selbst nicht in das Verbrechen an den Menschen und an dem Klima hineingezogen zu werden. Bisher wurden nur 2 VW-Mitarbeiter zu langjährigen Haftstrafen und hohen Geldstrafen in USA verurteilt. Gegen Winterkorn und 6 andere Top-Manager wurden vom FBI weltweite Haftbefehle ausgestellt. Durch die Nähe der deutschen Justiz und Politikern zum Konzern läuft die Aufarbeitung sehr schleppend. Der Strafprozess gegen Rupert Stadler ist in München im Gange. Winterkorn erwartet seinen Strafprozess mit 134 Verhandlungstagen wegen bandenmäßigen Verbrechens am 20.9.2021. Pötsch und Diess durften sich wegen ihrer angeklagten Marktmanipulation mit 10,5 Millionen € (bezahlt von VW) freikaufen. Gegen Winterkorn läuft eine erneute Anklage in Berlin wegen Falschaussage vorm Untersuchungsausschuss des Bundestages. Dreist behauptet er als studierter Physiker heute, wie viele seiner damaligen Vorstände auch, entgegen einschlägiger Beweise, von alledem nichts gewusst zu haben. Bernd Gottweis war als Feuerwehrmann für kostspielige Schadensfälle lange ein sehr Vertrauter von Winterkorn. Auch hier hatte er lange vor der öffentlichen Betrugsoffenbarung Winterkorn u. a. davor gewarnt, was auf den Konzern beim Abgasbetrug zukommen könnte, wenn nicht schnell gehandelt würde. Die heutige Schutzbehauptung der VW-Rechtsverdreher im Musteranlegerprozess, VW konnte mit der Betrugsentdeckung nicht rechnen, ist hanebüchen. Ebenso die VW-Rechtfertigung, dass VW diesen kriminellen Betrug hätte außergerichtlich mit geringen Strafzahlungen hätte bereinigen können. Die VW-Rechtsverdreher sind sich heute noch nicht darüber im Klaren, dass es so ein dreistes kriminelles Verbrechen über Jahre auch weltweit noch nie gegeben hat. Ausdruck dafür sind auch die äußerst geringen Schadenersatzforderungen des Konzerns von Winterkorn und den anderen Beschuldigten mit kleinen Millionen-Beträgen trotz der nach Aktienrecht von ihnen vorsätzlich fahrlässig begangenen Pflichtverletzungen. Über Jahre wird der VW-Konzern mit heutiger Führung noch zu den kriminellsten Unternehmen der weltweiten Wirtschaftsgeschichte gehören.

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09.06.2021 08:32    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

09.06.2021

 

BTW 2021: Alle Kanzlerkandidaten sind unwählbar.

 

Um endlich ernsthaft gegen die Klimaerwärmung vorzugehen, wollen viele Bundesbürger nach der Wahl eine andere Politik. Diese erschien bisher nur mit den Grünen und Kanzlerin Annalena Bärbock umsetzbar. Die Freude war groß, als Robert Habeck verzichtete und Frau Bärbock den Vortritt ließ. Zeitweise lagen die Umfragewerte der Grünen noch vor der CDU/CSU. Was dann kam war sehr enttäuschend. Journalisten kamen dahinter, dass Frau Bärbock ihre Einnahmen der letzten Jahre nicht der Bundestagsverwaltung gemeldet hatte und sie unwahre Angaben in ihrem Lebenslauf gemacht hatte. Dadurch sind ihre Chancen stark gesunken. Gleiches gilt für den SPD-Kandidaten Olaf Scholz, dem viele Skandale angelastet werden und dessen Wahlergebnis sicher einstellig ausfallen wird. Auch Mutti's Liebling Armin Laschet, der nur mit Tricks seines Kompagnons Jens Spahn Parteivorsitzender wurde, wird ein gutes Wahlergebnis und eine neue Politik nicht zugetraut. Ferner wird auch das Totalversagen des Gesundheitsministers Spahn in der Pandemie Laschet mit angelastet. Bliebe jetzt nur noch als Kanzlerkandidat Friedrich Merz für den dringenden Neuanfang nach der Merkel-Ära.

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08.06.2021 18:05    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

08.06.2021

 

Kläger punkten wieder im Musteranlegerprozess gegen VW

 

Der vorsitzende OLG-Richter Christian Jäde des Braunschweiger OLG beim Musteranlegerprozess durchschaut immer mehr die nicht nachvollziehbare und utopische Verteidigungsstrategie der VW-Rechtsverdreher im Saal der Braunschweiger Stadthalle. Wegen nicht rechtzeitiger Warnung der Anleger und Investoren durch damaligen Finanzvorstand Pötsch über den dreisten jahrelangen Abgasbetrug verloren sie fast 9 Milliarden €. Eine zentrale Rolle dabei spielt, wann und unter welchen Umständen hätte Pötsch die Anleger über das Abgasverbrechen als vorgeschriebene Ad-Hoc-Meldung informieren müssen. Die juristische Antwort darauf wird mit Sicherheit den Ausgang dieses teuren Prozesses bestimmen. VW argumentierte gestern wieder abenteuerlich, dass die Aufdeckungswahrscheinlichkeit dieses Verbrechens als sehr gering angesehen wurde. Richter Jäde wies das mit Recht zurück, dass es darauf überhaupt nicht ankäme. Wichtig dabei wäre der Umstand, dass derartige Informationen ohne wenn und aber dem Finanzmarkt rechtzeitig gemeldet werden müssen. Der richtige Zeitpunkt wäre spätestens der 3. September 2015 und nicht, wie VW behauptet, der 20.9.2015 gewesen, als nach vielen Betrugsvermutungen in USA die Behörden weitere Autoverkäufe vom Konzern stoppen wollten und die VW-Führung endlich den jahrelangen bandenmäßigen Betrug einräumte. Als reine Schutzbehauptung wurde die VW-Aussage bei derart kriminellem Verbrechen gewertet, dass sich VW auch da noch eine gütliche Einigung mit den US-Behörden erhoffte. Weil anfängliche Reklamationen aus USA seit 2014 von VW nicht oder nur unzureichend beantwortet wurden, konnte VW, um mit nur ein paar hundert Milliönchen davon zu kommen, mit einer gütlichen Einigung nicht mehr rechnen. Ein weiterer Trumpf für die betrogenen Anleger in diesem Prozess ist die Tatsache, dass Pötsch und Diess, um der Anklagebank wegen strafbarer Marktmanipulation zu entgehen, bereits Geldstrafen von 10,5 Mio. € akzeptiert hatten. Der Ausgang dieses Prozesses zu Gunsten der Investoren zeichnet sich also ab.

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07.06.2021 16:43    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

07.06.2021

 

VW-AR-Pötsch/Weil wollen nur symbolischen Schadensersatz

 

Nun mal Klartext von einem Insider als ehemaligem VW-Versuchsingenieur! Winterkorn, Hackenberg, Neußer, Knirsch, Hatz und Stadler hatten als Motorenverantwortliche systematisch, vorsätzlich und sittenwidrig Millionen Kunden mit angeblich sauberem Dieselmotor dreist betrogen. Zusätzlich wurden Politiker sowie Justiz-Behörden belogen. Nur mit kriminell gefälschten Unterlagen über Abgaswerte erhielten sie vom KBA die für den Verkauf erforderlichen Typprüfgenehmigungen. Damit erzielten sie jährlich Milliardengewinne, wovon natürlich auch ihre jährlichen Einkommen abhingen. Der bandenmäßige Betrug ging von 2006 bis 2018, wenn auch der Audi 3 l- und der EA 288-Dieselmotor dazu gerechnet wird. Außer dem großen Vertrauensverlust ist dem Konzern ein Schaden von min. 35 Milliarden € entstanden. Statt sich um den Bau guter Autos zu kümmern, mussten sich Vorstände hauptsächlich mit Anwälten und Kunden bei Gerichten rumschlagen. Bisher musste VW allein an Anwälte fast 2 Milliarden € zahlen. Da die Prozesslawine gegen VW weiter rollt, ist mit einem Ende der Kosten nicht abzusehen. Die o. a. zuständigen Manager hatten von dem Verbrechen frühzeitig, spätestens aber seit Anfang 2014 aus USA-Reklamationen erfahren, aber nicht gemäß ihrer Pflicht des Aktiengesetzes gehandelt. Aus heutiger Sicht der schweren Beweislage muss sogar der Aufsichtsrat mit Pötsch, Weil und Osterloh im Tiefschlaf gewesen sein und die strafbare Pflichtverletzung begangen haben. Die Kontrolle des Vorstandes hatte total versagt. Deshalb hatte Finanzvorstand Pötsch auch die gesetzlich vorgeschriebene Ad-Hoc-Meldung spätestens am 3. September 2015, als die VW-Führung ihr jahrelang bandenmäßig begangenes Verbrechen in USA eingestand, bewusst unterlassen. Weil der Aktienkurs deshalb um fast 50 % abstürzte, fordern die geschädigten Investoren jetzt gerichtlich 9 Milliarden € Schadenersatz. Um sich dem Strafprozess der vorsätzlichen Marktmanipulation zu entziehen, zahlten die Straftäter Pötsch und Diess aus der Konzernkasse 10,5 Mio. €, durften aber Dank der Familien Piech/Porsche unverständlicherweise im Amt bleiben. Jetzt wurde sogar Pötsch, der für das kriminelle System Wolfsburg steht und für die chaotischen Hauptverhandlungen verantwortlich ist, von den Gruftis wieder für weitere 5 Jahre vorgeschlagen. Deshalb auch die sehr geringen Schadenersatzforderungen von den ehemaligen Top-Managern des Konzerns. Die könnten ja sonst Pötsch als Mitwisser mit reinziehen. Die Omerta der Wolfsburger Mafia lässt grüßen.

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06.06.2021 17:01    |    rogertennis2    |    Kommentare (1)

06.06.2021

 

VW: Verhinderer der Betrugsaufklärung soll weiter machen

 

Diese Nachricht schlägt doch dem Fass den Boden raus. Heute schlug der Konzernaufsichtsrat der Hauptversammlung vor, den früheren Finanzvorstand und heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden Pötsch mit einem Alter von 70 erneut für weitere 5 Jahre zu bestätigen. Dabei wird Pötsch mit Sicherheit nochmals in Verbindung mit Winterkorn und Konsorten auf der Anklagebank Platz nehmen müssen. Lernt denn das alte Gesocks in dem Familien-Gremium nichts dazu, wo es am Markt so viele fähige junge Managerinnen und Manager mit blütenweißer Weste gibt? Gerade den Versager Pötsch jetzt wieder vorzuschlagen, der bewusst die vorgeschriebene Ad-Hoc-Meldung ab 3.9.2015 nicht herausgab, sich von der Anklage der Markt-Manipulation mit 6 Millionen € aus der Konzernkasse freikaufte, die Aufklärung des jahrelang bandenmäßig begangenen Abgasverbrechens massiv behinderte, sogar den gerichtlich bestellten Sonderermittler zu behindern versuchte, den begangenen Betrug an eigenen Erfindern nicht bereinigte, Rednerlisten der Hauptversammlung manipulierte und nicht zuletzt jahrelang Werksflugzeuge privat benutzte, ist ein Schlag ins Gesicht aller ehrbaren Kaufleute. So jemanden für weitere 5 Jahre zu manifestieren wird weitere Investoren und Kunden abschrecken. So kann in den Konzern und in die Mitarbeiter nach dem VW-Verbrechen kein notwendiges Vertrauen aufgebaut werden. Hoffentlich wird die Hauptversammlung endlich mal den Familien Porsche, Piech und auch SPD Stefan Weil für Niedersachsen einen Strich durch die Rechnung machen. Der Konzern braucht endlich wieder eine funktionierende Kontrolle. Wie kann ein Aufsichtsratsvorsitzender, der sich noch weitere Posten im Konzern unter den Nagel gerissen hat, nach dem Aktienrecht eine Kontrolle ausüben. Im VW-Konzern ein übler Witz.

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04.06.2021 09:53    |    rogertennis2    |    Kommentare (3)

04.06.2021

 

Wieder EU-Klatsche für NOX-Klimaverbrecher von VW

 

Jetzt ist es amtlich. Deutschland wurde vom EU-Gerichtshof schuldig gesprochen, nichts gegen die Reinhaltung der menschlichen Atemluft durch Stickoxide in den Städten getan zu haben. Tausende Menschen und besonders Kinder litten dadurch an Atemwegserkrankungen oder sind daran verstorben. Deutliche Grenzwertüberschreitungen von Stickoxid wurden in den Jahren 2010 bis 2016 an städtischen Messstationen beanstandet. Hauptsächlich verantwortlich waren dafür die Verbrecher in Wolfsburg hinter dem Kanal, die gerade in dem Zeitraum nur mit dreistem, vorsätzlichem und sittenwidrigem Betrug einen angeblich sauberen Dieselmotor millionenfach verkauften. Menschen nur aus Profitgier in Lebensgefahr zu bringen, war eine neue Eskalationsstufe, die es weltweit noch nie gegeben hat. Äußerst verwerflich dabei auch, dass das mit Wissen von Bundes-Politikern und nur durch Zuschauen des Kraftfahrtbundesamtes als Freigabebehörde geschah. Alle hatten sich blauäugig auf die gefälschten Messunterlagen des VW-Konzerns, die für eine Typgenehmigung eingereicht werden müssen, verlassen. Von ganz besonderer krimineller Energie der VW-Verbrecher zeugt die Tatsache, dass sogar nach Bekanntwerden des Abgasverbrechens im Sept. 2015 sogar der Nachfolgemotor vom Betrugsmotor EA 189 (Euro5), der EA 288 (Euro6) und der EA 897 mit 3 l bis Anfang 2018 mit Abschalteinrichtungen, unzulässigen Zeitfenstern oder Zykluserkennungen verkauft wurden. Bei den VW-Verbrechern zählte nur der Profit zu Lasten menschlicher Gesundheit. Deshalb weigerten sich auch die sogenannten Konzern-Manager beharrlich, alte Dieselmotoren nachzurüsten. Die heutigen VW-Dieselautos haben einen Twin-SCR und erfüllen locker die NOX-Grenzwerte. Also warum erst das Verbrechen begehen, wenn es auch zum etwas höheren Preis anders geht.

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02.06.2021 13:16    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

02.06.2021

 

Symbolischer Schadenersatz von VW-Abgasverbrechern gefordert

 

Die heutige VW-Konzernführung mit Aufsichtsrat setzt alles auf eine außergerichtliche Einigung mit den 6 Hauptverantwortlichen des über Jahre bandenmäßig begangenen Abgasverbrechens. Warum? Weil die heutige Konzernspitze Diess und Pötsch sowie Weil wegen frühzeitiger Kenntnis nicht eingehaltener Abgaswerte ebenso hierbei Dreck am Stecken haben. Pötsch und Diess hatten sich bereits mit Zahlung von 10,5 Mio. € vor dem Knast freigekauft auf Konzernkosten. VW, Audi und Porsche mussten bereits 2,5 Milliarden € an die Länderkassen zahlen. Von persönlicher Schuld und Haftung wollen Winterkorn, Stadler, Hackenberg, Knirsch, Neußer und Hatz nichts wissen. Als ehemalige Top-Manager reden sie sich jetzt mit großen Gedächtnislücken aus. Vermutlich beantworteten bei VW 2013/2014 die Abgasreklamationen bis hin zur Androhung von Verkaufsstopps aus USA der Hausmeister. Dabei handelten die Verantwortlichen bei Verwendung der Abschaltvorrichtung vorsätzlich und sittenwidrig. Daher ist es unerhört, dass VW und die Beschuldigten sich jetzt von der Manager-Versicherung hunderte Millionen € Zahlungen erwarten. Die von Winterkorn symbolisch geforderten 10 Mio. € nur deswegen, weil der Aufsichtsrat mit Pötsch und MP Stefan Weil gleich nach Veröffentlichung des Riesenskandals am 18.9.15 Winterkorn ohne Prüfung für unschuldig erklärte und ihm noch Millionen € hinterher warfen. Über 35 Milliarden € und erheblichen Vertrauensverlust kostete bereits das Abgasverbrechen. Zusätzlich über 12 Milliarden € die vorschnelle Transformation auf E-Autos und die für entsprechende Infrastruktur, was ansonsten nicht erforderlich gewesen wäre. Heutige sehr beliebte VW-Dieselmotoren mit Twin-SCR erfüllen bei weitem die Stickoxid-Grenzwerte bei sehr niedrigem CO2-Ausstoss. Also, warum nicht gleich so? Ab über 80.000 km sind E-Autos erst CO2-frei. E-Autos und besonders Plug-in-Hybrids zerstören durch Lithium- und Kobaltabbau ganze Landstriche und zerstören als Flüchtlingsursachen die Lebensgrundlagen der Einheimischen. Die Plug-in-Hybrids schleppen eine 450 kg Batterie mit sich, fahren aber nur max. 5 % elektrisch und erhalten hohe Steuersubvention. Der Strafprozess mit Rupert Stadler ist bereits in München in vollem Gange. Der von Winterkorn und Co. beginnt am 20.9.21 in Braunschweig. Warum also mit den Schadenersatzprozessen nicht so lange warten, bis die Straf-Urteile gefällt sind. Winterkorn hatte jetzt so lange Zeit, sich auch gesundheitsmäßig auf die 134 Verhandlungstage vorzubereiten.

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31.05.2021 14:15    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

31.05.2021

 

Lügenbolde der VW-Führung fürchten auch EA 288-Prozesslawine

 

Für VW-Kunden ist es eine Unerträglichkeit, dass die Vorstandsfrau Hiltrud Werner immer noch auf der VW-Homepage behauptet, Klagen gegen VW würden sich nicht lohnen. Trotz eindeutiger Betrugsbeweise in vielen gerichtlichen Prozessen gegen VW wurde auch beim EA 288-Dieselmotor die Konzernführung zu hohen Schadenersatzzahlungen mit Zinsen verurteilt wurde. Erst jetzt wieder am 9.4.21 verurteilte der 8. Zivilsenat des OLG Naumburg (EA 288-Urteil OLG Naumburg vom 9.4.2021) den VW-Konzern einem vorsätzlich sittenwidrig geschädigten VW-Golf Kunden mit EA 288-Dieselmotor einen Schadenersatz von 20.885,71 € plus Zinsen zu zahlen. Es bestätigte sogar die schwere der Schuld und ließ keine für VW Revision zum BGH zu, da dieser bereits eindeutig dazu Stellung bezogen hatte.

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27.05.2021 17:42    |    rogertennis2    |    Kommentare (0)

27.05.2021

 

Endlich: Koalition beschließt das Lieferkettengesetz

 

Lange haben CDU/CSU die Beratungen über das dringend erforderliche Lieferkettengesetz verzögert. Verletzung der Menschenrechte bei der Gewinnung von Grundstoffen und Herstellung billiger Fertigprodukte in Schwellenländern, Kinderarbeit und Umweltzerstörung waren den Abgeordneten bisher völlig egal. Nur nicht noch mehr den Unternehmen mit Milliarden Gewinnen auf die Finger schauen. Umso wichtiger ist jetzt das Gesetz bei zunehmender E-Mobilität, die immer mehr Lithium, Kobalt und sonstige seltenen Erden verschlingt. Ganze Landstriche in China, Afrika und Südamerika werden dabei verschandelt. Kinderhände kratzen das Kobalt im Kongo in tiefen Löchern aus dem Gestein, um ein paar USD für die Familie zu verdienen. In Südamerika wird den Bauern das Wasser für die Lithium-Gewinnung entzogen. Der VW-Konzern unterstützt das menschenverachtende Regime in China bei der Umerziehung und Folterung der Uiguren durch ein vom Regime gefordertes neues Montagewerk in Xinjiang. Kein Autobauer wäre auf die Idee gekommen in dieser Region am Ende der Welt eine Fabrik zu bauen und den Folterern bei der Uiguren-Überwachung noch Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Viele Firmen kümmerten sich bisher einen Scheiß darum, wie die Grundstoffe mit wem zu Dumpingpreisen gewonnen oder verarbeitet werden. Hauptsache das Gesetz steht diesmal nicht nur auf dem Papier, sondern es wird auch die Einhaltung unter hohen Strafen überprüft.

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