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11.12.2015 13:56    |    plaustri20    |    Kommentare (62)

Servus lieber Leser ,

wie ihr vielleicht wisst, habe ich mir im März vergangenen Jahres (mit blutjungen 18 Jahren) einen gebrauchten BMW 1er gekauft. In mittlerweile knapp 2 Jahren und über 40.000km mit dem Wagen, war ich natürlich das ein oder andere Mal in der Werkstatt.

Größere Reparaturen (z.B. der Tausch der berühmten Steuerkette beim N47-Diesel) lies ich bei einem befreundetem KFZ-Meister durchführen. Der ist in den BMW-Dieseln ausreichend versiert, ist er doch für den kompletten Fuhrpark der hiesigen Polizei zuständig. Und der besteht in Bayern – zumindest aktuell noch – aus größtenteils N47-Motoren in aktuellen 320d, 520d, 525d und X3 20d.

 

Bei ihm fühlt man sich sehr gut aufgehoben und da er ein Freund der Familie ist sind solche Reparaturen für einen 19-jährigen dann auch einigermaßen „erschwinglich“. Auch wenn sich dabei raustellt, dass das Zweimassenschwungrad auch noch verschlissen ist (zu dem Zweitpunkt war der Wagen keine 4 Jahre alt und hatte zwei Wochen vorher die 100.000km geknackt!). Aber gut, dann gleich ZMS und Kupplung auch noch neu und es sollte Ruhe sein. Ist es auch (jetzt 126.000km). Klopf auf Holz.

 

Nunja, um zum Thema zu kommen: Bei anderen Kleinigkeiten (Lampenwechsel, Ölwechsel, et.) habe ich eigentlich immer den BMW-Händler aufgesucht. Zwar nicht den kleinen Familienbetrieb um die Ecke, sondern eine Kette mit mehreren Filialen hier in der Oberpfalz.

Jetzt, nach meinem vierten Besuch da, steht für mich fest, dass ich da wohl nie wieder hingehen werde.

 

ServiceersatzwagenServiceersatzwagenScheinbar fühlen sich die Serviceberater und Kundenberater/Verkäufer überhaupt nicht zuständig (für mich). Vielleicht liegt es an meinem Alter (mittlerweile 20 Lenzen) oder an meinem Auto (weniger BMW als 1er geht halt nicht…) – ich weiß es nicht. Fest steht aber, dass ich mir jedes Mal als Bittsteller vorkomme, der eigentlich gar nicht bedient werden muss und nur stört.

Will man einen Servicetermin, dann gilt es mehrere Hürden zu meistern: Erstmal bei einer der Empfangsdamen melden (die übrigens sehr nett sind) um danach zu einem freien Serviceberater geschickt zu werden oder mit Kaffee versorgt zu werden.

Doch kommt man dann einmal zu einem Serviceberater, dann stellt man sehr schnell fest: 1. Man stört 2. Es muss alles ganz schnell und wischi-waschi ablaufen und 3. Es wird nichts erklärt – was genau gemacht wird. Fragen werden ganz kurz erklärt und dann wird man gefühlt schon wieder rausgeschoben.

 

350€ für einen Ölwechsel (abzgl. 35€ für einen Leihwagen. Allein das Öl kostet über 180€. Für einen popeligen 118d, keinen M3 mich Hochdrehzahl-V8!), 53,70€ für ein neues H7-Lämpchen für das Abblendlicht auf der Beifahrerseite (inkl. Einbau und Entsorgung des alten….), und viele andere solche Rechnung. Seeeeeeeeehr stolze Preise für 0,0 Kundenfreundlichkeit und beschi**ene Mitarbeiter.

 

Das nächste Mal (in 3000km, oder - hoffe ich – Januar) werde ich mal den kleinen Familienbetrieb probieren.

 

Den Abschuss hat kürzlich aber ein ca. 55 Jahre alter Verkäufer geliefert. Ich interessierte mich für das Leasing eine 116i. (109PS-Dreizylinder mit Uni-Lack, 16“ Stahlfelgen, Stoffsitzen OHNE LED, Klimaautomatik, Sportsitzen, Navi, etc. - ziemlich ohne Ausstattung also). Das Ding wäre zwar bezahlbar für mich und die Versicherung wäre mit 39,90€ im Monat angenehm günstig (deswegen mein Interesse). Aus dem Grund wartete ich über 20min lang in, vor und neben einem 118i mit M-Paket und voller Hütte im Schauraum, ob nicht ein Verkäufer auf mich zukommt. Nix da. Einer war beschäftigt und der andere (55-jährige) saß im Büro und sah immer wieder zu mir. „Es hilft nix, da werde ich wohl mal anklopfen müssen…“ dachte ich mir und ging zu seinem Büro.

 

Kurz sah er auf, dann vertiefte er sich wieder gebannt in seinen Bildschirm und sagte, ohne mich nur eines Blickes zu würdigen und den Bildschirm aus den Augen zu lassen „Wie kann ich helfen?“. „Ich würde mich eventuell für das Leasing eines neuen 116i interessieren und hätte ein paar Fragen dazu.“ Auch jetzt wieder mit starrem Blick zum PC bzw. in den PC: „Hm. Dann kommen Sie mal rein“. Ich ging also einen Meter nach Vorne und blieb stehen. Und stehen. Dann klingelte das Telefon. Irgendjemand wurde wegen einer Garantiesache zusammengefaltet „…was stellen die sich so an? Die sollen die Schei*e bezahlen, das Teil hat noch 1 Jahr Garantie….“.

 

"Angebot""Angebot"Um die Sache etwas abzukürzen: Letztendlich musste ich ihm alles (!) aus der Nase ziehen und bekam ein lachhaftes „Angebot“. Nebenbei erwähnt: Die ganzen 15min-20 min STAND ich vor dem Schreibtisch.

Der 116i sollte (zugegebener Weise unverhandelt) im Monat 310€ kosten. Mit dem kleinsten Motor und komplett ohne Ausstattung. Mich interessierte aber besonders der Motor. Deswegen hätte ich schon noch gerne eine Probefahrt gehabt. „Da ist gerade nichts frei. Ich melde mich bei Ihnen. Nächste Woche würde ich jetzt mal sagen.“

Das Ganze ist jetzt über 4 Wochen her und gehört habe ich nichts mehr.

 

Solch ein Verhalten (egal ob Serviceberater oder Verkäufer) finde ich eine bodenlose Frechheit und kann mir gerade bei den dabei aufgerufenen Preisen nicht erklären, dass diese Filiale überhaupt noch Kunden hat…

 

Habt ihr auch schon solche Erfahrungen machen "dürfen"?

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11.12.2015 14:08    |    golffreiburg

Zitat:

Zwar nicht den kleinen Familienbetrieb um die Ecke, sondern eine Kette mit mehreren Filialen hier in der Oberpfalz.

Ich habe gelernt, dies ist ein Fehler. Die kleinen, Familienbetriebe sind oft die besseren.

 

Zitat:

Kurz sah er auf, dann vertiefte er sich wieder gebannt in seinen Bildschirm und sagte, ohne mich nur eines Blickes zu würdigen und den Bildschirm aus den Augen zu lassen „Wie kann ich helfen?“.

Schon dort hätte ich gesagt: "Gar nicht, Sie haben augenscheinlich kein Interesse an einem Verkauf" und wäre gegangen.

 

Gleichzeitig, würde ich eine Schriftliche Beschwerde an die Hauptfiliale an der GF schicken.

 

 

Ich kenne das selbe von dem großen Autohaus von VW hier, da spielt es sich beim Serviceberater genau gleich ab: Keine zeit, Kein Blickkontakt, kein Kundenorientiertes verhalten (nicht bei allen). Dort ist es aber wohl so, dass Kunden mit Fahrzeug innerhalb der Garantie zu einem anderen "Express-Kundenservice" Meister geschickt werden und die außerhalb der Garantie zu einem "normalen". Finde ich auch nicht i.O. Dafür kam der Verkäufer direkt auf mich zu, als ich meinen damaligen Schwarzen Beetle gekauft hatte.


11.12.2015 14:15    |    Goify

Ja, solche Erfahrungen hatte ich auch schon und hauptsächlich bei BMW. Man kann dies allerdings umgehen, indem man sehr zielstrebig und selbstbewusst auftritt (ja, ist mit 20 schwierig) und nicht ewig wartet (wer wartet, hat nix zu tun, also keinen ernst zu nehmenden Job), sondern nach einem kurzen Umschauen im Fahrzeug direkt einen Verkäufer ansteuert und Wörter wie "würde", "evtl." oder "möglicherweise" ganz vermeidet, sondern dem Typen sagt, man brauche einen neuen Wagen, erwähnt nebenbei das eigene Auto OHNE! Baujahresangabe und hat ein paar Fragen, bevor man eine Probefahrt machen möchte.

Wenn man so auftritt, läuft das alles wie geschmiert. Erkennt der Verkäufer jedenfalls, dass eh kein echtes Interesse vorliegt, wird er schnell einsilbig und lethargisch. Du musst mit fester Kaubsicht (egal ob echt oder gespielt) ins Autohaus gehen, dann wird dir auch geholfen.

 

Bezüglich Preise bei BMW, diese sind mit großem Abstand noch unverschämter als bei Mercedes und der Service der Werkstätten aus eigener Erfahrung eine Katastrophe. Ich musste öfter unsere BMWs vom Büro abgeben, als ich noch Werkstudent war und als Leihwagen bekam ich einige Male ein FAHRRAD! Mit meinem Uraltbenz gab es immer eine kostenlose Taxifahrt bei der Benz-Niederlassung.

 

Nach einer Probefahrt im aktuellen 1er war für mich der Ofen eh aus, da weder das Fahrzeug, noch der Service überzeugen konnten. Ich muss allerdings zugeben, dass VW an Unfähigkeit (Kauf eines originalen Kleiderbügels beim Teileonkel dauerte 30 min.) und überzogenen Preisen genau so kaum zu toppen ist (außer von BMW).

 

Service scheint eine große Domäne von privat geführten Autohäusern und Mercedes zu sein, wie ich über meine 12 Jahre Autofahrerdasein erleben konnte.


11.12.2015 14:18    |    PIPD black

Youpo.n ist halt interessanter als ein 20-jähriger Probefahrtschnorrer.;):D


11.12.2015 14:23    |    Luke-R56

Für solche Dinge würde ich jetzt aber auch wirklich nicht zum Vertragshändler mit seinem vergoldeten Kugelschreiber gehen. Gibts nicht Flatrate-Ölwechseltarife bei ATU für <50 € oder so?

Ich war mal wegen einer Parkschramme am Heckschürzenansatz beim Audi-Vertragshaus, interessehalber. 'Jaa, den gibts nicht einzeln, da brauchen wir die ganze Schürze. Oh, das ist die Version mit AHK, die ist teurer. Und Perleffektlack ist auch ein bisschen aufwendiger...' Schlusswort waren 1600 €. Da muss man schon einen großen Nagel im Kopf haben :D

 

Das Probefahrtthema kenne ich ähnlich, vermutlich weil ich nur wenige Jahre älter bin. Wir rufen Sie an. Ja nee, is klar, da passiert gar nix. Es sei denn, man interessiert sich für einen Gebrauchten, der draußen etwas abseits auf dem Hof steht, das geht meistens sehr unkompliziert.


11.12.2015 14:23    |    golffreiburg

@Goify Ich bin mir nicht sicher, ob das an der Ausdrucksweise liegt. Als ich den Beetle damals gekauft hatte, wusste auch keiner, dass ich das Auto Bar bezahle. Und dennoch kam direkt ein Verkäufer auf mich zu. Vielmehr glaube ich liegt das an der Kleidung! Denn zu dem Zeitpunkt hatte ich mein Berufliches Outfit an. Marken-Jeans, Marken-Hemd, Sakko, Marken Schuhe usw. alles in allem eben hochpreisiger, modern und Farblich stylisch. (wenn ich das mal so sagen darf :D)

 

Beim zweiten besuch, war ich im T-Shirt dort. !Keine Sau! Sprach mich an.

 

Beim Kauf des zweiten Beetle, war ich bei einem anderen Händler, ebenfalls in meiner "Arbeitskleidung". Auch dort war wieder alles Tutti! "Möchten Sie einen Cappuccino" "Möchten Sie ein Eis" "nehmen Sie doch Platz, ich hole Ihnen den Verkäufer" "Machen Sie eine Probefahrt, ich bestehe darauf, dann weiß ich als Verkäufer, dass Ihnen das Auto auch zusagt" usw usw. alles in allem Kahm man sich vor wie Gott in Frankreich. Ich schiebe es auf das Outfit.

 

 

ich warte immer noch auf das Autohaus 2.0! Junge Verkäufer, etwas flotter drauf. Pauschalpreise, Reparaturen, Service und Co. einfach Online Bestellen mit Online Terminvergabe. Autos an großen Touchscreen Monitoren zusammen Konfigurieren usw. usw.


11.12.2015 14:35    |    Schlawiner98

Die beiden BMW-Autohäuser hier in der Region sind eigentlich recht empfehlenswert was den Umgang mit dem Kunden, gehören auch zu einer Kette mit insgesamt drei Filialen. Viel waren wir dort zwar noch nicht, einmal wegen einer Probefahrt, ein anderes mal wieder für eine Probefahrt und ein Angebot für die Reparatur der Scheinwerferreinigungsanlage zu erhalten. Jegliche Kompetenz möchte ich dem Werkstattleiter jetzt nicht absprechen, allerdings wollte er beide Düsen wechseln lassen. Hatte wahrscheinlich den tieferen Sinn der Gewinnoptimierung. Bei Nissan hat man uns nur eine Düse gewechselt- Und siehe da, es funktioniert seit über sechs Monaten einwandfrei! Nebenbei hat der Meister noch erklärt, wie das gesamte System funktioniert. So stelle ich mir Service vor, ist schließlich einer der empfehlenswerten Kleinbetriebe! Zudem gäbe es immer einen kostenlosen Werkstattersatzwagen :)


11.12.2015 14:36    |    plaustri20

Das die Familienbetriebe wohl die besseren sind, dachte ich auch. Da das aber logistisch ziemlich blöd liegt und der große Händler auf dem Weg (egal ob Uni oder Arbeit), war das halt schon praktisch.

 

Einen Punkt habe ich im Artikel ganz vergessen fällt mr gerade auf. Als wir (ich glaube in 2013) unseren Zweitwagen (Audi A3 Sportback) als 1,5 Jahreswagen beim Audi-Händler gekauft haben, wurden wir vom Abteilungsleiter-Verkauf "beraten".

Da kamen dann so Brüller wie "Der 1.2TFSI ist ein super Motor. Probelem gibts da nicht. Auch mit der Steuerkette nicht". (Im Büro hat sich dann aus der Servicehistorie herausgestellt, dass er 700km vorher eine neue Kette und Sapnner bekommen hat). Auch toll war "Der 1.2TFSI ist ein extrem sparsamer und moderner Motor. Funktioniert nach dem Pumpe-Düse-Prinzip." "BITTE WAS??????":D:D:D:D

 

Ahnung habe sie also oftmals auch nicht...


11.12.2015 14:37    |    Schlawiner98

Zitat:

ich warte immer noch auf das Autohaus 2.0! Junge Verkäufer, etwas flotter drauf. Pauschalpreise, Reparaturen, Service und Co. einfach Online Bestellen mit Online Terminvergabe. Autos an großen Touchscreen Monitoren zusammen Konfigurieren usw. usw.

Das wäre meiner Meinung nach der schlimmstmögliche Untergang der Autohäuser...


11.12.2015 14:41    |    Goify

golffreiburg, dann ist Tesla das richtige für dich.

 

Ich muss zugeben, in der Regel auch in Arbeitsklamotten in Autohäusern zu sein, also in der auch mit Sakko oder zumindest Hemd. Trotzdem sieht BMW in mir nur einen Bittsteller. Lag vielleicht auch daran, dass sie bei einem Mal sahen, wie ich mit einer, in deren Augen, alten Klappermühle vorfuhr und sie dachten: "Aha, da will wieder einer Prospekte einsacken und sich ne Probefahrt erschnorren. So nicht!" Ist in gewisser Weise nachvollziehbar, denn davon gibt es viele.

 

Naja, ich werde die nächsten 4 Jahre ausschließlich zum Service in Autohäuser gehen und da ist alles in der monatlichen Pauschale schon drin, sodass mir Wurst ist, was das alles kaputt war.


11.12.2015 14:49    |    Ascender

Zitat:

Youpo.n ist halt interessanter als ein 20-jähriger Probefahrtschnorrer.;):D

:D :D :D

 

Der Fairness halber sollte ich sagen, dass ich mit dem Service meiner BMW-Niederlassung sehr zufrieden bin. Die ist sehr groß in Dortmund. Aber für mehr wie für die Ersatzteilsuche (oder im absoluten Notfall) gehe ich da nicht hin. Denn Vertragswerkstätten können nur nach Schema-F. Die Leute können nix reparieren, die können nur austauschen. Flexibilität ist da nicht. Das konnte ich bei Audi auch sehr gut erleben.

 

Aber Plastri: Mach mal richtig dampf da, wenn man dich so behandelt. Also, jetzt in der Zukunft wo anders. So geht man mit Kunden nicht um. Ich hätte ihn auch darauf hingewiesen, dass man jemandem einen Platz anbietet. Als junger Mann solche Benimmregeln einzuhalten finde ich von dir ganz stark!


11.12.2015 14:49    |    golffreiburg

Zitat:

golffreiburg, dann ist Tesla das richtige für dich.

Vom Marketing, vom Auftreten, und von der Tatsache, dass Updates einfach über das Internet erfolgen bzw. neue Funktionen wie bei einem Smartphone einfach nachgereicht werden. Absolut!

 

Aber die haben keinen Käfer und keinen Beetle :P Und von dem Elektro Gedöns bin ich persönlich auch nicht überzeugt.

 

Aber nun BTT. Hier gehts um Händler und deren Probleme :D


11.12.2015 14:56    |    Wollschaaf

Ich kenne das Fabi. Manche BMW-Autohäuser kennen das Wort Service tatsächlich maximal vom hören-sagen.

Hier in unserer Ecke ist das z.B. Hakvoort als große Kette. Mit meinem früheren 118d war ich bevorzugt in einer freien Werkstatt. Wenn ich jedoch mal zum BMW-Händler musste, dann ging ich zu Kattenstroth, einer deutlich kleineren Kette. Dort fühlte man sich gut aufgehoben und die Preise waren zwar auf zwar gehobenem, aber noch akzeptablem Level.

 

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Mercedes-Service gemacht. Meine Familie ist bei 3 verschiedenen Filialen der Beresa-Gruppe Kunde und der Kontakt ist super. Sogar die Preise sind wirklich fair...auf Beresa lasse ich/wir nichts kommen.

 

 

Allgemein ein dunkles Kapitel ist in meinen Augen das Thema Kompetenz der Verkäufer. Ich als Autolexikon weiß aus Erfahrung grundsätzlich ein Vielfaches der Verkäufer. Ich habe noch nicht einen erlebt, der wirklich rundum und ohne Einschränkungen gut im Thema war.

Habe ich ein wirklich unkompetentes Gegenüber, mache ich mir manchmal einen großen Spaß daraus ihn etwas vorzuführen. :D


11.12.2015 15:18    |    plaustri20

Ich werde auf jeden Fall die hier das nächste Mal probieren.

Da hört man nur gutes. Gut, ich kenne auch nur meinen Onkel (X1) der da ist, aber mal sehen.

 

@wollschaaf

Am liebsten gehe ich auch in "meine" freie Werkstatt. (Der mit der Steuerkette).

Da ich den 1er aber in naher Zukunft gerne veräußern würde, macht sich der ein oder andere Stempel nicht schlecht:)

 

@ascender

Dampf machen werde ich da definitv nicht.

Ich erzähle die Geschicht bei Gelegeneheit vielleicht mal dem Vater eines Kumpels. Der ist hat alle Fahrzeuge seines Unternehmens von denen (70-80 118d, 320d und ein paar hochpreisige wie 6er Gran Coupe, 5er GT, und den ein oder anderen M). Der kann die Geschichte dann ja mal weiter geben an seinen Serviceberater, o.ä. Einfach um die Reaktion zu sehen:D

Danke für das Lob, aber sowas (sollte) Standard sein, wenn man zumindest etwas Erziehung genossen hat und gerade im Berufsleben (bzw. als (dualer) Student) mit Menschen zu tun hat. Immerhin hat er mich gesiezt, was nicht immer der Fall ist...:D

 

EDIT: Ich sehe gerade der Vertragspartner aus meinem Link ist seit über 90 Jahren in Familienhand und seit fast 60 Jahren "bei" BMW. Der muss ja gut sein.


11.12.2015 15:19    |    backbone23

Poste doch mal einen Link zu diesem Blog auf der Facebook-Seite des Autohauses, falls vorhanden. ;) :D

 

Edit: Schlechte Erfahrungen mit Autohäusern habe ich bisher nur einmal gemacht. Da wollte mir der Serviceleiter eine Ford-Autohauses 1.200 € für die Erneuerung der Bremsanlage hinten abknöpfen. Meine Stamm-Ford-Werke hat mir die Bremse dann für ~150 € repariert. Das waren übrigens die Handbremsseile, von denen der Serviceleiter der ersten Werkstatt gar nicht gesprochen hat ... .


11.12.2015 15:40    |    Bayernlover

350€ für einen Ölwechsel und 53€ für eine H7-Birne? :D :D :D

 

Für das Geld hätte mir der gesamte Laden abwechselnd die Füße küssen können - ich wäre da nie wieder aufgetaucht!

 

Anders kenne ich die BMW Niederlassung München auch nicht - versnobtes Getue ohne Sinn, keinerlei Kompetenz in irgendwas (beim 1er aus der alten Firma kam immer die Meldung: "Standlicht defekt" - brannte aber. "Lösung" von BMW: Neuer Kabelbaum für 750€, inklusive Steuergerät. Wahre Lösung: Birne einmal raus, Kontaktspray, Birne wieder rein, läuft bis heute. Und dann hatte er nen Motorschaden mit 70.000km und die haben tatsächlich den Einbau verkackt, so dass der neue Motor bereits auf deren Probefahrt wieder verreckt ist :D)

 

Ne sorry, außer zum Teile holen sehen die mich nicht.


11.12.2015 16:09    |    CentaXx

Bei mir durfte immer der Azubi am Auto schrauben... Da gab es Dinge, die hat man noch nicht gesehen.

 

Hab mal wegen nem Parkrempler die Heckstoßstange neu lackieren lassen.

Auto wurde direkt nach dem Lackieren durch die Waschanlage gefahren -> Kratzer. Hab mich entschieden, damit zu leben und einen 100€ Gutschein zu erhalten. Ein Monat später kam die durchsichtige Schutzfolie auf die Ladekante. Dabei wurde die Stoßstange nicht richtig eingehakt. Heckklappe schlug immer leicht auf die Heckstoßstange. Bis ich das bemerkt hab, war dort schon über die ganze Breite eine Kante drin - durften sie wieder neu lackieren.

 

Hatte auf dem alten C30 Felgen, die ~2mm über den Reifen standen (grässlich!!). Beim Service wurde mir gesagt, Autos mit solchen Rädern würde man nicht durch die Waschanlage fahren. Als ich ihn dann abholte, war er verdächtig sauber und eine Felge war außen schön von der Waschanlagenkette abgeschabt. Top. 100€ Gutschein für mich.

Ein Jahr später, ich hole mein Auto ab und zwei Felgen vorne haben rundum tiefe Kratzer mit blauer Farbe dran. Es wurden dann alle 4 Felgen aufbereitet.

 

Auto zum Service gegeben und beim Abholen stand auf dem Schein, dass die aufbereiteten Felgen im Kofferraum lägen. Taten sie aber nicht, die Reifen waren nicht einmal aufgezogen... Aber ok, solche Sachen gabs dort jedes mal.

 

Das schönste Erlebnis war eigentlich beim Kauf. Vereinbart, dass alle 4 Innenraum-Aluteile erneuert werden, Auto wurde 3 Wochen später abgeholt. Eine Woche vorm Abholen angerufen, ob alles klappt. Kurz danach nen Anruf bekommen, die Aluteile kämen wohl nicht mehr rechtzeitig (na, war da ein Verkäufer faul?!). 2 Wochen später zum Teile tauschen hin gefahren, haben die Deppen nicht alle Teile gewechselt, sondern nur drei. Weitere 2 Wochen später hatte ich dann mein Auto, wie ichs gekauft habe...

 

 

Wenn da nicht der Werkstattleiter gewesen wäre, den ich für sehr fähig und menschlich halte, wäre ich dort nach den ersten 2 Besuchen weg gewesen. Der war dermaßen kulant und hat ohne zu argumentieren sofort Gutscheine ausgeschrieben und Nachbesserungen veranlasst. Das bringt aber nichts, wenn man dann immer die gleichen Fehler an der Kiste macht und sie sich nicht einmal anschaut, wenn man sie dem Kunden zurückgibt, der IMMER Probleme dort hat.

 

 

Mit meinem neuen C30 war ich genau einmal dort, der großartige Werkstattleiter hat den sich einmal auf der Bühne gestellt und in aller Ruhe angeguckt, dann durfte das Kühlmittel gewechselt werden. Als ich mir den Motorraum dann zu hause angeschaut hab, war ich baff. Der ganze Motor eingesaut, Kühlmittelstand WEIT über der Max-Markierung (und fiel auch nicht mehr). Das war das letzte mal, dass die mich gesehen haben... Jetzt wird der Wagen selber gewartet. Hab da nen befreundeten KFZ-Meister, der fast nur an diesen Autos schraubt. Abgesehen davon, dass das billiger ist - ihm vertraue ich blind und er weiß, was er tut. Wenn ich aber fürstliche Preise zahle (~430€ pro Wartung für nen Volvo C30 1.6D? Aha...), dann sollte man meinen, dass nicht immer solche Idioten an meinem Auto schrauben. Wenn das nicht wäre, würde ich meinen Wagen weiter bei Volvo warten lassen, aber so geht das anscheinend nicht.


11.12.2015 16:26    |    plaustri20

Zitat:

Bei mir durfte immer der Azubi am Auto schrauben... Da gab es Dinge, die hat man noch nicht gesehen.

Die Glühbirne wurde auch von einem Azubi gewechselt. Finde ich nicht schlimm, aber der Preis erstaunte mich sehr. Aber gut, wird halt so gehandhabt.

 

In die Waschanlage kommt mein Auto sowieso nicht. Sage ich auch immer ausdrücklich und das wird dann auch auch so gemacht:)


11.12.2015 16:42    |    CentaXx

Nein, das Azubi war nur eine Annahme von mir - und selbst wenn es einer gewesen wär, wärs kein Problem gewesen, wenn man nicht ständig Dinge beschädigen würde. Oder zumindest nach dem ersten oder vielleicht sogar zweiten Mal, wo so etwas passiert, sein Handeln überdenkt. Seit der Aktion mit der Waschanlage klebte immer ein A4-Zettel mit "nicht waschen" drauf über der Mittelkonsole :D Trotzdem haben sie dann meine Felgen beschädigt.. Entweder an nem Bordstein oder an nem Bremsenprüfstand, durch den sie evtl. durch gefahren sind. So viel Unachtsamkeit, die ich dann immer SELBER beim Abholen entdecken musste, find ich einfach unerhört. Erstmal, das merkt man doch, wenn man mit Felgen wo gegen fährt... Und man hätte es auch deutlich gesehen, wenn man dem Wagen einen Blick gewürdigt hätte... Das sind auch noch Felgen vom Volvo-Tuner "Heico" gewesen, die der Händler auch verkauft, für 465€ / Stück.

 

Nach dem letzten Teilekauf hab ich von der Volvo Zentrale ne Mail bekommen, wie ich den letzten Werkstattbesuch bewerten würde :D Hab da die Geschichten auch mal rein geschrieben - bin gespannt, ob sich da jetzt was ändert!



11.12.2015 17:13    |    greentea868

Ich würde niemals in eine Markenwerkstatt fahren, da ich weder Geld noch Lust habe mich mit solchem Unsinn zu beschäftigen. Ich mache alles was geht selber (erst vor Kurzem Thermostat, Innenraumfilter, Motorluftfilter, Kühlwasser, Scheibenwischer). Meistens super einfach und schnell erledigt, dazu unschlagbar billig :) Sachen, die ich nicht selber kann oder will lasse ich für wenig Geld bei der freien Hinterhofwerke machen. Ist aber auch ein Glücksfall, wenn man sowas hat. Da arbeiten nur 2 Leute und man kann sich wirklich drauf verlassen, dass alles gescheit gemacht wird. Ich gehe da seit 3 und meine Eltern schon seit 18 Jahren hin und es gab noch nie!!! größere Probleme.

 

Mfg,

 

greentea


11.12.2015 17:25    |    Ooli

Der Hammer in einem Mercedes-Autohaus im Niedersächsischen Uelzen erlebte ein Bekannter mitte der 90er Jahre. Als er an einem Sonntag im Showroom von Mercedes "seinen" W210 sah, beschloss er, am kommenden Montag samt Geldkoffer, jedoch in Arbeitskleidung (der Mann ist Inhaber einer großen Baumschule), den Verkaufsraum aufzusuchen und den Wagen bar zu bezahlen und mitzunehmen.

 

Geschlagene 45 Minuten hat er dort gewartet, obowhl ein Verkäufer immer wieder an ihm vorbeigekommen war. Nichts. Als er den Verkäufer ansprach erwiederte der in einem angewiderten Ton, dass er es nicht nötig hätte, solche Kunden zu bedienen.

 

Fazit: Er ging in die nächste Stadt (Lüneburg) und fragte nach eben jenem Fahrzeug und bekam prompt die Antwort, der stünde in Uelzen, sie würde ihn für ihn besorgen. Das taten sie auch, zudem mit einem großzügigen Rabatt und so. Als er seinem Verkäufer die Geschichte mit dem Kollegen in Uelzen erzählte, wusste der genau um wen es sich gehandelt haben musste. Der Verkäufer in Uelzen hat nämlich nur solche "Herrschaften" bedient, die nach Geld aussahen und nicht nach Arbeit.

 

Als er den Wagen dann gekauft hat ist er mit dem Benz zu seinem "Nicht-Verkäufer" nach Uelzen gefahren und hat ihn vor vollendete Tatsachen gestellt, oder hat es zumindest versucht. Denn die Reaktion des Verkäufers war schon ziemlich arrogant. Er sagte: "So ein Fahrzeug haben wir hier noch nie stehen gehabt, der ist nicht von uns."

 

Auch als er sich schriftlich über den Verkäufer in Uelzen beschwerte kam nichts. Grund: Der bewusste Verkäufer war Chef der Beschwerdestelle!!! Soviel dazu.

 

Nette Geschichte, hat sich aber tatsächlich so zugetragen!


11.12.2015 17:46    |    Andi2011

Moin plaustri,

 

der aktuelle 3er BMW würde oder besser hätte mich tatsächlich gereizt, was mich neben dem in meinen Augen horrenden und nicht zu rechtfertigenden Neupreis incl. einiger Ausstattung abschreckte, waren die Kosten für Inspektion und normale Verschleissreparaturen.

 

Was den Service angeht - ich erlebe solche Begegnungen wie du sie schilderst immer wieder und quer durch alle Marken!Es gibt Marken die Schulen ihr Personal mittlerweile deutlich besser, aber es liegt sehr viel an der Führung der jeweiligen Filiale.

Wie du sicher schon mal mitbekommen hast, Schule ich selbst ab und an auch Leute aus dem Servicebereich zum Thema Beschwerdemanagement/Kundenfreundlichkeit und da eben auch immer wieder mal Personal aus Autohäusern.

Meine Erfahrung ist, dass grad Veräufer aus dem Automobilbereich mit die unmotiviertesten sind, wenn es darum geht Service einfach und echt beim Kunden ankommen zu lassen. Da hapert es schon mit der einfachsten Begrüßung und einem freundlichen Gesichtsausdruck und endet in der fehlenden Bereitschaft, das was ich da so erzähle und versuche zu vermitteln umzusetzen.Ich habe da auch schon mehrmals einzelnen Teilnehmern gesagt, dass sie niemand zwingt ihren Job zu machen und wenn er ihnen nicht gefällt und sie damit unglücklich sind was von ihnen verlangt wird,halt was anderes zu lernen...

 

Grüße

Andi


11.12.2015 20:17    |    Drehschappeduckel

Tja, fahrt Opel und seid glücklicher! :D

 

Ne, im Ernst: bei meinem Opel-Händler (Kette mit 8 Filialen oder so - aber alles recht kleine Häuser) rastet fast immer wenn ich da bin ein anderer Kunde völlig aus. Kann ich mir nicht erklären. Ich bin zufrieden. Klar, manchmal muss man eben etwas warten (hatte mal 16.00 nen Termin und kam erst 16.20 dran - aber danach auch eine preisl. Entschädigung), manchmal ruft man an und der gewünschte Gesprächspartner ist eben nicht präsent - aber damit kann ich leben. Ich weiß, dass ich nicht der einzige Kunde bin und dass im AH auch nur Menschen arbeiten. Mir kommt es auf Fairness, Transparenz und Freundlichkeit an....


12.12.2015 14:28    |    Rockport1911

Da Ich seit kurzem einen Dienstwagen fahre muss Ich wieder mit der VW- Vertragswerkstatt vorlieb nehmen. Mit denen hatten wir privat vor ein paar richtig schlechte Erfahrungen.

Als Ich aber meine Sommerreifen einlagern ließ war die Truppe wie ausgewechselt und nach Vorzeigen der VW-Leasing Karte richtig zuvorkommend. Ich hoffe mal das wird so weitergeführt. Ein bisschen Ölwechsel zur Wartung werden die ja wohl hinbekommen. Habe da eher Bedenken zwecks Schmutz, Beschädigungen und nicht genehmigten Waschanlagenfahrten sowie irgendwelchen Updates auf Steuergeräten die dann mehr Fehler rein zaubern als vorher da waren :).

 

Zitat:

ich warte immer noch auf das Autohaus 2.0! Junge Verkäufer, etwas flotter drauf. Pauschalpreise, Reparaturen, Service und Co. einfach Online Bestellen mit Online Terminvergabe. Autos an großen Touchscreen Monitoren zusammen Konfigurieren usw. usw.

Es stört mich auch das Autohäuser immer so ein schnarchiges Image verbreiten und teilweise wie vor 30 jahren daherkommen. Das Personal muss sich doch mit den eigenen Produkten auseinandersetzen und den Kunden begeistern anstatt sich im Büro zu verkriechen.

Vorneherum verkauft man rollende Smartphones und hintenrum kennt sich keiner damit aus und kann nicht damit umgehen :(


12.12.2015 16:30    |    Turboschlumpf6

Ich habe immer wieder ähnliche Erfahrungen machen müssen. Deswegen fahre ich gar nicht mehr in die Werkstatt.


12.12.2015 19:07    |    HalbesHaehnchen

Ich habe lediglich Erfahrungen mit einem kleinen Citroen Partner hier in der Gegend.

Die Erfahrungen sind aber grandios. Ich war bisher 3 mal mit unserem DS3 dort (2 Mal Service, ein Mal lies sich das Cabriodach nicht mehr schließen).

Jedes Mal kam ich sofort dran, durfte hinsitzen, mir wurde erklärt was wie wo gemacht wird und wie lange das dauert.

Weiterhin habe ich jedes Mal einen gratis Leihwagen bekommen, nicht einmal den Sprit dafür musste ich zahlen.

Hut ab, Citroen! Das nenne ich Kundenfreundlichkeit.


14.12.2015 09:18    |    pico24229

Servus,

die Geschichten sind ja echt der Hammer, vor allem das mit dem W210.

Bei den lokalen BMW-Niederlassungen hier(Kette) habe ich nur gute Erfahrungen gemacht und bin auch erst 25 und seit ich 18 bin dort "Kunde", das heißt ich guck mir die neuen Modelle an und kauf manchmal Ersatzteile. :D

Ich habe schon ein schlechtes Gewissen weil die dort immer so nett und zuvorkommend sind, und ich nur ihre Autos ausprobiere und Prospekte mitnehme und maximal einen Clip kaufe, mein Geld aber immer woanders ausgebe :D Aber vielleicht gewinne ich ja mal im Lotto und dann zahlt es sich vielleicht doch noch für diese Niederlassung aus :)

Ich werde immer sehr höflich gefragt ob mir zu helfen ist und mir wird Kaffee und im Sommer Eis aus einer großen Eistruhe mit vielen Sorten angeboten:)

Leider muss man oft länger warten wenn man mit einem Serviceberater sprechen will.

Bei Audi waren die Verkäufer auch recht freundlich und hilfsbereit, bei Mercedes-benz auch, jedoch wird man da seltener angesprochen.

 

Für Reparaturen etc wäre es mir aber dort viel zu teuer! Meine Ersatzteile besorge ich mir meist online oder über Matthies(teilehandel) meine Werkstatt ist glaube ich das Günstigste Angebot, denn einmal habe ich eine Reparatur bei einem "Bekannten" durchgeführt und ich bin nicht sicher ob er das nicht villeicht doch schwarz gemacht hat;) und der war trotzdem nicht günstiger, eher teurer! Öl kaufe ich immer von Castrol oder Mobil1 und bringe es dann mit Filter zur Werkstatt, die wollen dann 15 oder 20€ für die Arbeit haben. Der engagierte Mitarbeiter hat letztens noch kostenlos meinen Auspuffhalter geschweißt. :)


14.12.2015 12:09    |    Andi2011

Zitat:

Aber vielleicht gewinne ich ja mal im Lotto und dann zahlt es sich vielleicht doch noch für diese Niederlassung aus

Für die zahlt sich Ihre Freundlichkeit alleine schon dadurch aus,dass du deinen guten Eindruck bei Bedarf per Mundpropaganda als super Werbung weitererzählst,bessere und kostengünstigere Werbung gibt es gar nicht :)


14.12.2015 12:12    |    pico24229

Stimmt! Da hast du Recht. Und dafür mussten sie einfach nur freundlich sein :) -Freundlichkeit und Offenheit wird immer unterschätzt, dabei bleibt eine solche Person einfach super Positiv in Erinnerung und diese Menschen können viel mehr erreichen.


14.12.2015 21:28    |    Andi2011

...so isset!Du hast sehr schnell verstanden,wofür manch Verkäufe generell sehr lange braucht oder es nie lernt;-)


15.12.2015 20:56    |    SpecialDefcon

Was du da erlebt hast, ist echt nicht toll. Vor zwei Jahren habe ich meinen Führerschein gemacht und war auf der Suche nach einem günstigen kleinen Neuwagen, bei welchem man sich bezüglich Haltbarkeit und Anfälligkeit erstmal keine Sorgen machen muss. Ich ging zu VW, Skoda, Seat, Suzuki, Mazda und Nissan.

Die Herrschaften von Nissan strahlten eine Arroganz aus, welche eigentlich nur in den Glaspalästen (Achtung: Pauschalisierung) der vier Ringe vorzufinden ist. ich möchte betonen, dass ich die Filiale mit meinem Vater zusammen betreten habe. Ich schilderte kurz mein Anliegen und daraufhin bekam ich freundlicherweise einen Prospekt in die Hand gedrückt und mir wurde gesagt, dass ich mir doch erstmal einen Überblick verschaffen solle - spezielle über die finanziellen Aspekte. Ich habe noch gar nicht erwähnt, über welche Fahrzeugklasse ich überhaupt nachdenke, sondern nur, dass ein Neuwagen her muss. Da haben die Herrschaften wohl mal kurz Höhenflüge bekommen und dachten, dass sie hier bei Bentley oder Jaguar gelandet sind.

 

Ich arbeite in einem sehr bekannten Unternehmen, welches sich auf die Schwerpunkte Wohnen und Schlafen spezialisiert hat, was bedeutet, dass die angebotenen Waren durchaus beratungsintensiv und selten selbsterklärend sind. Würde ich meine Kunden so herablassend behandeln oder gar ignorieren, bekäme ich etliche Schulungen um die Ohren gepfeffert. Ich hätte Angst, dass Kunden sich auf der Facebookseite öffentlich über den Service meiner Filiale und im schlimmsten Fall über meine Person beschweren. Ebenso wenig hätte ich Lust auf nervige Umtauschaktionen, weil ein Kunde unzureichend von mir bedient wurde und ich nicht auf ihn eingegangen bin. Derartiges Verhalten könnte ich mir auf Arbeit nicht lange erlauben.


17.12.2015 13:33    |    Der_Leiermann

Hakvoort hier in MS hat in den letzten Jahren massiv aufgeholt. Da sah es mit Service auch mal etwas düsterer aus.

Die Serviceberater nehmen sich nun allerdings auch Zeit, gehen noch einmal mit einem zusammen um / unter das Auto und klären was gemacht wird und was nicht. Bei der Abholung wird der Service und die Rechnung noch einmal durchgesprochen. Nach ca. 2 Wochen ruft dann jemand aus München an und fragt wieder Service so war.

 

Allerdings hatte ich letztes Jahr auch eine recht unschöne Begegnung. Für unsere Geschäftsführung sollte ein Nachfolger für den 5er beschafft werden und uns wurde ein 6er GrandCoupe für eine Probefahrt übers Wochenende überlassen. Da die GF das Fahrzeug nicht selbst wieder zum Autohaus bringt habe ich es kurzerhand selbst zurück gebracht. Im Autohaus kam mir dann eine Dame mit den Worten "Das wurde ja auch mal Zeit ..." entgegen. Wow. Ein kurzer Wink, das wir die Fahrzeuge auch Gegenüber bei Mercedes erwerben könnte, lies den Ton etwas sänftigen. Trotzdem ein starkes Stück.

 

Hier in MS gibt es noch einen kleinen BMW Familienbetrieb (BMW Greiwing) bei welchem alles etwas "bürgerlicher" zugeht. Ich habe hier einen gebrauchten E90 gekauft. Service und Verkaufsablauf alles etwas freundlicher und nicht so abgehoben wie teilweise bei Hakvoort. Aber wie oben erwähnt, man holt auf und arbeitet anscheinend wieder am eigenen Service.

 

Darf ich Fragen wie hoch der Aufwand für den Wechsel der Kette in der freien Werkstatt war? Gern auch per PM.


17.12.2015 16:27    |    Guzzi97

..hmm, also hier in Münster, nu ja..hängt anscheinend auch viel von der Geschäftsführung ab.

Vor ca. 6-7 Jahren, war ich bei BMW (Weseler Str.) und nu ja, nicht viel besser und Arroganter

als Benz gegenüber.

Daher bei Alfa Romeo (Kamps Automobile), wie "König Kunde" und das noch am Fr. Abend

kurz Feierabend. Ergo -> Auto gekauft.

 

Letztes Jahr dann wieder zum obigen BMW-Händler (mittlerweile neuer Name) und siehe

da, von der Arroganz alter Tage ist nix mehr zu spüren, freundlich, entgegenkommend,

auch in der Gebrauchtwagenhalle..etc.

 

Bei Benz, gegenüber, nu ja, ich empfand es gar noch schlimmer als vor 7-Jahren.

 

Aber, die Krönung war der Jaguar HÄndler hier in MS, so einen Service, etc. Sensationell.

Nachdem ich die Probefahrt im JAG XE 2.0 hinter mir hatte, konnte ich einen F-Type R

oder den XF R Probefahren, so als "unteschied" dass JAG auch Sportlich kann *g*..

Habe ich aber verschoben, da Straßen zu nass.. *g*

 

WAs den Service angeht, hier kann ich mich über meinen Alfa Händler nicht beschweren,

wohl aber über den neuen großen, an der BAB..

Die sind nicht mal in der Lage, mit telefonisch od. per eMail an Angebot für eine 120.tsd km

Inspektion zukommen zu lassen "...ja da müssen wir dann sehen, was noch dazu kommt.."

Was hat das aber mit dem "Grundpreis" zu tun, für einen Inspetkoin nach Serviceplan ?

..er meldet sich....naja, das war dann auch der letzte Kontakt.

 

Bei meinem "Stamm" Autohaus, erhalte ich innerhalb weniger Minuten die Angebote, etc.

Leihwagen ist kostenlos alternativ kann mann sich seinen Wagen von der Arbeitsstelle abholen

und wenn fertig, bringen lassen (kostenlos).

 

Von daher, ich kann über meinen Alfa-Service hier in Münster absolut nicht klagen, gleiches

übrigends für den AR-Service in Warendorf ;)

 

Also, er kommt nicht auf den "Herteller" an, sondern, wie wird das Haus geführt.

 

Grüße


17.12.2015 20:52    |    DeutzDavid

Zitat:

Bei mir durfte immer der Azubi am Auto schrauben... Da gab es Dinge, die hat man noch nicht gesehen.

Unter Aufsicht des Meisters gar kein Problem, irgendwo muss man es ja lernen

 

Man muss auch die Praxis lernen, alleine von der Theorie kann man es nicht

 

Schweißen lernt man z.B. nur durch probieren

Ich bin kein guter Schweißer, aber wenn etwas nur provisorisch halten soll, bekomm ich das noch irgendwie hin

Durfte aber immer üben, da verbraucht man schonmal ein paar Elektroden

 

 

Bevor ich meinen Niva gekauft habe, bin ich zum Lada Händler gefahren. Hab nach einer Probefahrt gefragt. 10min später hatte ich nach einer kurzen Einweisung die Schlüssel und das Auto, mit roten Kennzeichen und 1h Probefahrt, alleine wohlgemerkt. Der Niva war recht neu, glaube der hatte 15.000km gelaufen und war 2 Jahre alt. Audi Schlüssel als Sicherheit wollte der Verkäufer nicht haben, musste nur mal kurz den Führerschein zeigen.

 

"Du kannst ja fahren?"

 

"Ja denke schon"

 

"Wie lang willsten fahren?"

 

"So 1 Stunde"

 

"Woher kommst du? Ach von da unne - ja ist kein Ding"

 

"Wollen sie nicht mitfahren?"

 

"Ne"

 

"Ok, bis später. Soll ich den Audi Schlüssel da lassen?"

 

"Ne brauchst nicht, zeig mir nur mal schnell deinen Schein"

 

 

Hab dann nach drer Probefahrt 5€ als Trinkgeld dagelassen, hab noch Wasser und Prospekte bekommen

War ein top Service


17.12.2015 22:20    |    Spurverbreiterung46655

Gerade bei den deutschen "Premiummarken" ist das fast Standard als Privatkäüfer. Da kommt man sich im Glaspalast fast ständig als Störfaktor vor. Liegt aber auch daran, dass die Marke und Verkäufer ihre Kohle zu 90% mit Geschäftskunden machen, die viele, teure Autos im All-in-Leasing abnehmen und eine eher unemotionale und für die Autohäuser "unkomplizierte" Beziehung a la Schema F zum Auto haben.


18.12.2015 11:32    |    Chattengau

In "meiner" Ford- Fachwerkstatt (Inhaber geführt) ist immer Jemand ansprechbar, schlussendlich kommt sogar der Buchhaltungskollege angewetzt, sollte einer der 3 Meister nicht greifbar sein oder die Chefetage kümmert sich um einen - so müsste es überall sein ! Ich bin immer wieder entsetzt, auf welchem Preisniveau bei betsimmten Marken lt. den anderen Rezi in unserem Ländle gearbeitet wird - und welche Unterschiede sich hartnäckig halten...Genauso unverschämt sind die Verhaltensweisen des Verkaufspersonals - Merke: Auch hier halten sich bedauerlicher Weise die Gesetze der Kleider-machenden-Leute. Wer um Himmelswillen stellt "das" endlich ab ?? Leider bleiben Einem nur die Möglichkeit der lower-cost-cars - oder man beißt sich sprichwörtlich durch (obwohl man etwaig nur was kaufen möchte...). Die sog. Servicewüste existiert bei uns (noch) überall, schade.


18.12.2015 12:14    |    stef 320i

Ich spreche hier mal aus meiner Erfahrung:

BMW Hubauer in Landshut sowie Audizentrum Landshut: Nette Berater, einigermaßen faire Preise (für nen Vertragshändler), nette Mitarbeiter.

Ich hatte da niemals Probleme.

 

Bei nem anderen BMW Händler in der Nähe hab ich mich auch mal für ein Auto interessiert und wurde keines Blickes gewürdigt obwohl ich quasi allein im Autohaus war ;)

 

Naja.


18.12.2015 12:18    |    plaustri20

Ich war gestern übrigens bei besagter, kleiner Werkstatt. Ist auch ein Servicepartner von BMW und hat nur einen Serviceberater, einen Verkäufer und ein paar Leute in der Werkstatt (4-5). Ist definitv kein Glaspalast, eher ein kleiner Showroom aus den 90ern mit Platz für 3 Autos.

Als ich rein ging kam sofort der Serviceberater, fragte nach meinen Wünschen und beantwortete ALLE Fragen mehr als ausführlich. So bekam ich zu den Wartungsumfängen ungefragt einen Ausdruck und wir gingen alles Punkt für Punkt durch - und das noch ohne angesprochen zu haben, ob ich überhaupt einen Termin will.

Er konnte mir sogar die ungefähren Kosten für die Inspektion sagen: Genau 100€ - schon inkl. einem Leihwagen. :eek: Und da durfte ich zwischen 118d F20 mit M-Paket, einem 420d Gran Coupé Advantage und einem 218i Active Tourer Advantage aussuchen. Finde ich grandios:cool: (Hab mich natürlich für den Dreizylinder entschieden - der interessiert mich ziemlich).

Wenn ich meinen Wagen abgeben, wird mit dem Meister auch noch ein kurzer (20min) Annahme-Check auf der Hebebühne durchgeführt, um zu sehen, ob sonst noch was ansteht.

War und bin echt begeistert.

(Hab dem Serviceberater meine "Leidensgeschichte" noch kurz erzählt und er freute sich sehr über das kleine Lob).

Jetzt mal sehen was in 3 Wochen rauskommt (früher ging aus mehreren Gründen nicht...) aber ich hoffe, dass alles passt.:)

 

Alles in allem aber genau das Gegenteil vom Glaspalast. Super:)


18.12.2015 13:03    |    altae

Tja, aber BMW muss es sein. Also würde ich solche Erfahrungen bei Opel machen, mein nächster wäre aus Prinzip kein Opel mehr. Die einzige Möglichkeit, in unserem Wirtschaftssystem seine Meinung kund zu tun, ist sein Geld in Zukunft bei einer anderen Marke zu "investieren". Es gibt so viele schöne Autos von viel zu vielen Marken. Aber es muss ja ein BMW, Audi, VW sein. Logisch werden die da arrogant, die Kunden kommen ja auf jeden Fall wieder, egal wie man sie behandelt ;-)


18.12.2015 13:48    |    stef 320i

Tja @altae die bauen halt nunmal die schönsten Autos ;)

Hab auch keine guten Erfahrungen mit BMW gemacht und trotzdem wird der nächste wohl wieder einer.

Hilft ja nix :D


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