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07.03.2017 09:11    |    pico24229    |    Kommentare (18)

Anderen Fahrer ans Steuer lassen?

20 (52,6 %) Ja, Freunde, sehr vertrauenswürdigen.
2 (5,3 %) Ja, eigentlich fast jeden.
3 (7,9 %) Nein, das Risiko ist mir viel zu hoch.
9 (23,7 %) Nein, mein Auto ist mir zu wichtig.
4 (10,5 %) Sonstige

Frauen haben auch Spass am AutofahrenFrauen haben auch Spass am Autofahren

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Es ist ein heikles Thema!

Rasenmäher, Laptop, Werkzeug - alles meistens kein Problem, aber am Auto hängt mehr dran.

 

Ein guter Freund fragt dich ob er dein Auto für eine wichtige Fahrt ausleihen kann, weil er selbst keins hat. Eigentlich sehr unkameradschaftlich überhaupt nein zu sagen, aber geht er mit deinem Schmuckstück auch gut um? Und was ist eigentlich im Schadensfall. Denn ein Auto hat meist einen gewissen Wert und kann auch leicht einen hohen Schaden verursachen.

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Ein Patzer passiert schnellEin Patzer passiert schnell

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Wobei die Versicherung selbst gar nicht das Problem ist, aber wer kommt im Schadensfall für die gestiegenen Beiträge auf? Und was ist mit dem eigenen Schaden wenn nur keine Vollkasko vorhanden ist?

Außerdem braucht man ja auch vielleicht selbst mal das Auto von jemand anderen. Und auch wenn man mit Freunden in den Urlaub fährt will man sich ja mal abwechseln.

 

-Blödes Thema auf jeden Fall aber auch berechtigt, sich da Gedanken zu machen.

 

Wie haltet ihr es mit dem Ver-/leihen von Autos?

 

Mit besten Freunden machts am meisten Spass unterwegsMit besten Freunden machts am meisten Spass unterwegs

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07.03.2017 14:27    |    Dynamix

Grundsätzlich bin ich kein Fan davon mein Auto dauerhaft an jemanden zu verleihen, würde ich wohl auch nie tun.

 

Ich hab das zur Genüge früher in meiner Nachbarschaft sehen dürfen. Da wurden die Autos mitunter wild durchgetauscht. Da waren auch welche dabei die Ihr Auto schonmal rückwärts volle Granate gegen eine Laterne gesetzt haben. Der Rest der Familie war auch nicht sonderlich talentiert was das angeht. Der wagen ist dann später mal in einem Bus gelandet da Vorfahrt missachtet und dann nochmals im Suff irgendwo gegen einen Poller gesetzt. Ja, der Wagen hatte es echt nicht leicht!

 

Würdest du so jemandem dein Auto leihen, egal wie sehr derjenige beteuert mit deinem Auto gut umzugehen? Glaube nicht ;)

 

Bei mir darf maximal ne Probefahrt gemacht werden und das nur wenn ich oder meine bessere Hälfte dabei sind. Mehr ist wirklich nicht drin. Wenn ich mal so zurückblicke war das je nachdem auch echt keine schlechte Entscheidung. Auf unseren Treffen ist es ja immer gute Tradition mal das Auto des anderen zu fahren und das klappt meist auch ganz gut aber halt nicht immer. Wir hatten da mal einen Fall bei dem einer der "Newbies" fast den Benz eines Kumpels in den Graben gesetzt hat. Bei der Nummer hat der Außenspiegel was abbekommen. Natürlich hat er den Schaden nicht bezahlt oder sich dafür entschuldigt :rolleyes: Stattdessen wurde die ganze Sache heruntergespielt ala "ist doch nicht so schlimm, da muss man doch nichts reparieren". Er hat ja nicht mal nen neuen Spiegel verlangt sondern lediglich das er ihm die kaputte Spiegelkappe irgendwie ersetzt (hätte auch ein Schrotteil sein können) aber selbst das war zu viel verlangt.

 

Die betreffende Person wollte am selben Tag auch unbedingt Caprice fahren. Haben wir dann natürlich verneint. Wer mit ner E-Klasse schon nicht zurecht kommt setzt nen Caprice definitiv in den Graben und da auf mehreren Tausend Euro Schaden sitzen zu bleiben hielt ich persönlich nicht für ne tolle Vorstellung. Außerdem hat der Wagen keine Vollkasko und außer mir und meiner besseren Hälfte sind auch keine anderen Fahrer eingetragen. Da gehe ich das Risiko nicht ein irgendeinen Dödel ans Steuer zu lassen der nicht nur kein Auto fahren kann, sondern auch nicht in der Lage ist für den Bockmist den er anrichtet gerade zu stehen.

07.03.2017 15:42    |    Ascender

Kommt drauf an welches Auto, in welchem Zustand, und welcher Freund.

Einem völlig fremden Menschen würde ich es nicht ausleihen. Einem langjährigen, zuverlässigen Arbeitskollegen, oder einem Kumpel schon. Damit meine ich mein runtergerittenes Alltagsauto. Das ist mir eh scheiß egal.

 

Ein Auto im schönen Zustand würde ich allerdings eher ungerne verleihen. Nur wenn es ein absoluter Notfall ist innerhalb der Familie oder so. Oder meinem besten Freund. Da weiß ich, dass der keinen Blödsinn damit anstellt.

07.03.2017 22:49    |    MindFuck

Es ist echt ne sehr schwierige Frage. Wenn man seltene Fahrzeuge hat will automatisch jeder dieses Fahrzeug mal fahren. Als langjähriger Freund weiß man ja, wie entsprechend leicht sich die andere Person bei fahren tut, dann kann man es auch abwägen, ob man den Wagen nicht doch mal im Beisein verleiht. Ich hatte allerdings auch schon den Fall, dass ich einen ehemals guten Freund meinen BMW damals hab fahren lassen. Tiefer, breiter, schöne Felgen, volles Programm eben. Als dann n Auto in ner engeren Straße entgegen kam, hat er das Lenkrad derartig verrissen dass er beide Felgen auf der Beifahrerseite komplett ruiniert hat. Hab bis heute dafür keinen Cent gesehen, was mich im Nachhinein etwas stört. ;)

Gut, besagter Freund wurde seitdem nicht wieder ans Steuer gelassen, mit meiner Alltagskutsche lass ich aber dennoch öfter mal Leute fahren, von denen ich weiß, dass sie fahren können. Ist vor allem auf längeren Strecken auch mal angenehm!

08.03.2017 07:40    |    pico24229

Früher habe ich mir da keine großen Gedanken drüber gemacht, also im Freundeskreis. Es ist auch nie was passiert.

Heute bin ich, mmn begründeter Weise, vorsichtiger. Deswegen würde ich nur im Notfall an Freunde verleihen, wenn ich dabei bin aber auch ruhig mal kurz fahren lassen. Gibt 2/8 freunden denen ich da sehr viel vertrauen würde.

 

Die frage ist ja auch was passiert im Worst case? und was für einen Wert hat das Auto? Kann/würde der Fahrer das ersetzen können? -blöde Situation. Ich selbst fahre auch nur mal für kurze Strecken fremde Autos.

Familie wäre natürlich kein Problem.

08.03.2017 08:00    |    Goify

Mein Bruder darf mein Auto jederzeit benutzen, solange der Tank danach wieder voll ist und meinen Firmenwagen darf er auch benutzen (ist vom AG abgesegnet) und meine Arbeitskollegen lasse ich auch mit dem Firmenwagen fahren, auch wenn der Wagen in meinem Verantwortungsbereich ist.

Freunde, also wirklich gute Freunde, lasse ich auch mit meinem Privatwagen fahren, auch wenn das versicherungstechnisch im Schadensfall für lange Gesichter sorgt. Es ist nur der versichert, der drin steht und wenn dort steht, dass man ausschließlich selbst fährt, ist das auch nicht die Ehefrau.

08.03.2017 10:02    |    pico24229

Man sollte aber wissen, dass das Auto in jedem Fall versichert ist, auch wenn der Fahrer nicht aufgeführt ist. Es gibt dann aber Vertragsstrafen, die soweit ich weiß 5k€ nicht überschreiten. Oft wird dann auch zurückgerechnet was es mehr gekostet hätte den anderen Fahrer mitzuversichern oder eine Jahresgebühr berechnet.

08.03.2017 10:19    |    Dynamix

Freundschaften sind schon an ganz anderen Sachen zerbrochen als an zerstörten Autos. Das Risiko würde ich einfach nicht eingehen, deshalb versicher ich andere Fahrer (bessere Hälfte mal ausgenommen) auch gar nicht erst auf meine Autos.

 

Wenn mir jemand meinen Daily kaputt fährt habe ich tagelang Rennerei um das Geld von der Versicherung zu bekommen und dann darf ich auch noch mehr zahlen weil meine Schadenfreiheitsrabatte über den Jordan sind. Brauche ich nicht.

 

Wenn mir jemand meine Hobbyautos zu Schrott fährt habe ich das Problem das ich diese Autos so kein zweites mal kriege. Da gehe ich erstrecht kein Risiko ein. In Zukunft wird auch keiner mehr diese Autos "probefahren" dürfen. In dem einen steckt mittlerweile zuviel Geld als das ich das riskieren könnte.

08.03.2017 10:26    |    Goify

Versichert sind die Autos immer, egal wer damit fährt, aber danach kommt die Strafzahlung, falls nicht angegeben und eben die Rennerei, wie sie Dynamix bezeichnet. Das ist nicht klug, aber manchmal macht man es trotzdem, denn es wäre viel unkomplizierter, sich mal eben ein Taxi oder Leihwagen zu nehmen.

08.03.2017 10:30    |    Dynamix

Auf die Strafzahlung hätte ich erstrecht kein Bock ;) Außerdem weiß ich nicht wie das mit Regress aussieht wenn ich das Auto verleihe und der Fahrer verursacht absichtlich oder fahrlässig einen Unfall. Das wären mir persönlich zu viele "wenns".

 

Du glaubst doch nicht das mir jemand 5000€ und mehr mal eben aus der Portokasse zahlt wenn er mir mein Auto kaputt fährt. Der wird sich eben genau auf "die Versicherungs zahlts doch" berufen.

 

Ich habe im privaten Umfeld schon mitbekommen wie sich wegen viel geringerer Schäden am Auto gestritten wurde und da ging es fast bis vor Gericht. Da ging es wirklich nur um ein paar vergleichsweise harmlose Kratzer für die man nicht mal lackieren musste.

08.03.2017 10:45    |    Goify

Daher bekommt meine Fahrzeuge in der Regel nur mein Bruder und im Extremfall auch mal ein Freund, wobei ich da in der Regel der Beifahrer bin. Das kam bisher aber erst nur zwei Mal vor.

In meiner WG hatte ich meinen Mitbewohnern angeboten, auch mal mein Auto zu nehmen, aber diese scheuten die Risiken und ich habe sie dann eher mal gefahren.

08.03.2017 10:53    |    Dynamix

Da in meiner Familie eh alle mindestens ein Auto haben kommt das bei mir nicht vor ;)

 

Vattern hat ein eigenes, Muttern hat jetzt auch wieder eins, Bruder hat seit Jahren schon sein erstes Auto, meine älteste Schwester hat auch 2 Autos und selbst meine jüngere Schwester die sich überhaupt nichts aus Autos macht hat mittlerweile ein Auto. Was wollen die da mit meinen? Der Mii dürfte für die meisten Bedürfnisse zu klein sein und für die beiden Amis interessiert sich eh keiner^^

08.03.2017 11:47    |    pico24229

Ist auf jeden Fall oft eine blöde Situation, komme mir immer dumm vor abzusagen.

08.03.2017 11:54    |    Dynamix

Ich nicht :D

08.03.2017 18:59    |    Goify

Mein Bruder hat kein Auto, dafür ich aber zwei und so kann er meins immer nehmen, wenn ich es nicht brauche, also er immer und ich nie. :D

Was soll ich auch mit zwei Autos. :p

09.03.2017 13:16    |    Hellhound1979

Meine Frau darf selbstverständlich alle Autos auch ohne mein Beisein fahren. In die Situation das sich jemand mein Auto leihen wollte bin ich ehrlichgesagt noch garnicht gekommen. Probefahrten gibts i.d.R. nur für vertrauenswürdige Personen und in meinem Beisein, eine gute Freundin hat das Angebot meinerseits aber sogar abgelehnt, hat sich nicht getraut. :D Einzige Ausnahme, ein Bekannter der war allein unterwegs, aber ich durfte währenddessen auch seinen Impreza WRX fahren und später seinen 911er.

11.03.2017 15:31    |    Schattenparker46198

abgesehen vom eigenen schaden. wenn bei der versicherung kein anderer fahrer gemeldet ist, dann zahlt sie zwar , vielleicht, einen entstandenen schaden, holt aber die schadenssumme vom versicherungsnehmer zurück. dann hast locker mal 5- 10 TSD Euro zu zahlen. das abrutschen in eine niedrigere rabattklasse will ich nicht sehen, denn das kann dir ja auch persönlich mal passieren. hier kommt das verhältnis zum ausleiher zur debatte.traust du ihm, wie du dir ? also ich finde, immer eine heikle sache, die nur im notfall benutzt werden soll.

11.03.2017 15:41    |    PupNacke

@dichkriegich

Hmm... Ich vertraue mir selbst nicht - Kann ich also jemand anderem Vertrauen? :D

 

zum Topic:

Habe ich noch nie gemacht und werde ich auch nie machen. Ausnahmen sind, wenn auf langen Reise einer Müde wird. 2x bisher vorgekommen, wo jemand dann kurz als Fahrer in meinem Daily eingesprungen ist, mit mir schnarchend aufm Beifahrersitz. Zu viele Probleme kann es geben...

25.06.2017 12:30    |    Schattenparker48274

Ein klares "Nein".

Mein Schönwetter-Auto niemals, mein Alltagsauto nur im absoluten Notfall oder wenn es absolut nicht anders möglich ist.

Sind meine Autos für die ich mein Geld ausgebe und Zeit opfere, darum gehören sie mir, NUR MIR :)

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