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02.06.2009 16:13    |    taue2512    |    Kommentare (224)    |   Stichworte: 447, 660, Absturz, AF, AF447, Air France, F-GZCP, Kollision, Paris, Rio, Unfall, Vorschädigung

Was haben ein Angehöriger des brasilianischen Königshauses, der im Exil in Europa lebt, ein hochbezahlter Thyssen-Krupp Top-Manager, mehrere Angestellte des Reifenherstellers Michelin – darunter auch der mir persönlich bekannte IT-Chef der brasilianischen Niederlassung – sowie die 9 besten Aussendienstmitarbeiter des Jahres 2008 eines in dem französischen Städtchen Limoges ansässigen Elektotechnik-Herstellers nebst über 200 anderen Personen gemeinsam? Eigentlich nichts, ausser das sie jetzt alle tot sind und irgendwo in rund 3.000 Metern Tiefe auf dem Grund des Atlantiks liegen. Die Sache mit dem Prämienflug für die 9 belohnten Aussendienstler – die zusammen mit Ihren Ehefrauen diese 4-tägige Reise nach Brasilien als sogenanntes „Incentive“ antreten durften – bestätigt zumindest eine heissdiskutierte Theorie: Zuviel Einsatz und Ehrgeiz auf der Arbeit sind ungesund!

 

Nein, an meiner verfluchten Vielfliegerkarte lag es nicht, das der Flug AF447 von Rio nach Paris am 1.6.2009 auf einmal nach gut 3,5 Stunden Flug vor der brasilianischen Küste von den Radarschirmen verschwand. Die boshafte Karte wartet nämlich immer noch darauf, endlich zerstört zu werden. Als mich die Nachricht von diesem Flug-Zwischenfall gestern in Deutschland per SMS auf mein französisches Telefon erreichte, war ich gerade erst aufgestanden.

 

Es ist allerdings schon merkwürdig, wie schnell die Medien auf Ereignisse wie dieses anspringen. Vermutungen werden zum grössten Teil vorschnell ohne faktischen Zusammenhang geäussert und schuldige gesucht. Will oder hat man gerade niemanden greifbar ist es das Wetter, vielleicht weil so sich die Umwelt-Lobyisten in Ihrem Glauben vom immer schlechter werdenden Weltwetter bestärkt fühlen. Aber Blitzschlag? Nein, ich finde diese Theorie sehr unwahrscheinlich. Ein Flugzeug wird im Laufe seines Lebens hundertfach im Flug vom Blitz getroffen, ohne das es ernsthafte Schäden davonträgt, denn der Rumpf wirkt ebenso wie bei einem Auto als sogenannter Faradayischer Käfig.

 

Gut, der hier betroffene Flieger – ein Airbus A330-200 ist relativ neu und bereits mit vielen technischen Spielereien ausgerüstet, aber das Flugzeug lässt sich im Notfall auch noch manuell steuern wenn eines der drei unabhängig voneinander verbauten Steuersysteme noch einsatzbereit ist.

 

Die Sache mit der Überspannung ist also für mich zumindest sehr unlogisch, zumal sich der Flieger im betreffenden Moment in sehr grosser Höhe befunden haben muss. Der Pilot war sehr erfahren und hatte über 11.000 Stunden Flugerfahrung gesammelt, das sollte es also auch nicht sein.

 

Warum aber dieser ganze Medienrummel? Gut, meistens sterben erheblich mehr Menschen bei Flugzeugabstürzen auf einmal, als bei anderen Unglücken aber wie schnell tauchen von überall her auf einmal selbsternannte Experten auf, die die möglichsten aber auch leider die unmöglichsten Theorien zur Ursachenfindung beitragen. Erinnern wir uns: 1992 hatte Air France schon mal einen Flieger im Elsass verloren, schnell wurden Interessengruppen gebildet und der Prozess ist nach mittlerweile fast 17 Jahren immer noch wegen einzelner Schadenersatzfragen gegenüber Air France am Laufen. Warum? Nur weil jemand anderer am Steuer sitzt und man ist nur Passagier? Wurden die Passagiere etwa gezwungen mitzufliegen? Verklagt jemand gleich Mercedes oder BMW, weil es eine Massenkarambolage auf irgendeiner Autobahn gab? Wohl kaum!

 

Und genauso schnell wie die Vermutungen vermischen sich Schicksalsschläge und Glücksgeschichten: Ein Amerikaner, der zusammen mit einem brasilianischen Kumpel nach Europa reisen wollte entschied sich im letzten Moment doch lieber mit dem Kumpel in Rio zu bleiben, als Grenzbeamte feststellten das der Reisepass des Brasilianers abgelaufen war. Ein weiterer Franzose wollte unbedingt auf diesen Flug umbuchen, Air France lehnte aber störrisch ab und füllte die letzten freien Plätze lieber mit bevorzugten Kunden – den sogenannten Frequent Travellers – auf und verweigerte dem Herrn mit seinem Billigticket das Boarding.

 

Noch heile: Tag der AuslieferungNoch heile: Tag der Auslieferung

 

Bleiben wir einmal bei den belegbaren Fakten: Die Maschine vom Typ AIRBUS A330-200 wurde im April 2005 direkt an Air France als F- GZCP mit der Seriennummer 660 ausgeliefert. Hätte sie damals die Seriennummer 666 bekommen, wären heute wohl die Weltuntergangsprediger und Satanisten auf den Plan gerufen worden. Und gut 2.500 Flugzyklen bei knapp 19.000 Flugstunden sind für einen Langstreckenflieger dieses jungen Alters ebenfalls mehr als normal.

 

Meine Theorie: Die Maschine war voll bis auf den letzten Platz und auch relativ schwer beladen. Das MTOW (Maximale Startgewicht) war fast komplett ausgereizt, als sie um 23:00h deutscher Zeit am 31.5.2009 vom Flughafen Rio de Janeiro abhob. Da die Wetterkarte relativ heftige Turbulenzen in diesem Bereich ankündigte, ist meiner Meinung nach während des Fluges eine extreme Überbelastung des Heckleitwerks, der Fluegel oder des Rumpfes aufgetreten und das Flugzeug quasi in der Luft auseinandergebrochen. Weiter unterstuetzt wird diese Theorie durch eine Vorschaedigung des nun abgestuerzten Flugzeugs: Am 17.8.2006 touchierte ein Fluegel der Ungluecksmaschine beim rangieren auf dem Flughafen Paris Charles-de-Gaulle (CDG) einen anderen parkenden AIRBUS A321. Die Schaeden im Heckbereich des A321 wurden im Unfallbericht als "substantiell" bewertet, waehrend der Fluegel des nun abgestuerzten A330 lediglich "gering" beschaedigt gewesen sein soll. Beide Flugzeuge wurden damals "gegrounded" und Reparaturen ausgefuehrt. Wie passt das denn zusammen? 

 

Ein ähnlicher Zwischenfall mit einem abgerissenen Heckleitwerk aufgrund von Ueberbelastungen im Flug durch starke Ruderausschlaege der Piloten ereignete sich ja bereits 2001 über New York, damals allerdings war es ein älterer A300.

 

WetterkarteWetterkarte

 

Wrackteile, sowie eine Ölspur wurden inzwischen ja gut 1.500 km vor der suedamerikanischen Küste ausgemacht. Schiffe befinden sich auf dem Weg zur vermuteten Absturzstelle.

 

Das soll nun nicht heissen, das der A330 ein schlechtes Flugzeug ist. Dies ist der erste Absturz dieses Typs und der erste grosse Verlust für Air France nach dem Zwischenfall mit der Concorde in Paris im Juli 2000.

 

Übrigens: Die Gefahr mit dem Auto zu verunglücken ist ungefähr 90 Mal höher als bei reisen mit dem Flieger, denn wie eine alte goldene Pilotenregel aus meiner eigenen Flugausbildung besagt: „Die meisten Unfälle passieren am Boden!“. Und eine weitere: „Runter kommen sie immer – irgendwie“.


27.06.2009 23:04    |    Slatertor

Nun haben wir das Disaster. Die Marine stellt die Suche ein. Ich bin fassungslos.... So wird die Wahrheit wohl -wenn überhaupt- erst in Jahren ans Licht kommen.

 

Ich neige mein Haupt, gedenke der Toten und wünsche allen Hinterbliebenen außer jeder Menge Kraft alles nur erdenklich Gute !!

 

Ich möchte ich mich bei allen bedanken, die hier mitgeschrieben haben. Besonders bei taue2512 der alles gestartet hat, bei uwedgl, der unermüdlich wie ich im Netz gesucht und auch hier kontinuierlich geschrieben hat. Danke ! Hat Spaß gemacht.

 

Ich fürchte, unser Thema wird so enden. Wenn es eine Verschwörung war, werden wir es -wenn überhaupt- erst in vielen Jahren erfahren. Wenn nicht, auch. Zum Glück gibt es auch noch andere Themen auf Motortalk.... Alles Gute !


27.06.2009 23:52    |    taue2512

Naja, irgendwann müssen ja die geheimen Akten geöffnet werden. Meistens so nach 50 Jahren. Wird toll werden wenn irgendwann die z.Zt. immer noch geheimen CIA-Akten zum Kennedy-Attentat endlich released werden.

 

Ich komme nochmal zurück auf die Erhöhung des MTOW, jemand hat mir das Dokument letzte Woche dazu per eMail zugesteckt.

 

Darin ist u.a. zu lesen:

 

Zitat:

Applicability: Enhanced A330-200 passenger A/C (WV 5x onwards, including post mod 54286 that corresponds to certain A/C built post MSN555 and all from MSN660)...Airframe maintenance programme will be adjusted to take into account the increased MTOW 238t, some range-sensitive items (typically outer wing) may have reduced inspection intervals.

 

Wenn nun in den nächsten Wochen der erste Vorab-Bericht veröffentlicht wird und immer noch kein Wort verloren wird in diesem Zusammenhang mit "Aircraft-Overstress" (siehe Zitat: typically outer wing), zweifle ich an der Daseinsberechtigung und Professionalität der Untersuchungskommision im Hinblick auf die Vorschädigung des Flugzeugs.


28.06.2009 00:38    |    uwedgl

Tja, ohne Flugschreiber hat sich's dann erledigt. Überlastungsbruch, oder explodierende Klosteine-wir werden es dann wohl niemals erfahren.


28.06.2009 21:53    |    uwedgl

In Brasilblog.net wird AF 447 noch aktuell behandelt.

 

http://brasilblog.net/

 

Woanders sind andere Themen schon wieder wichtiger.


03.07.2009 22:11    |    uwedgl

AF447 nun doch nicht in der Luft geborsten?

 

Zitat:

Die Analysen hätten ergeben, dass das Flugzeug nicht während des Fluges zerstört worden wäre. Vielmehr gehen die Experten davon aus, dass es mit hoher Geschwindigkeit in Flugrichtung “mit dem Bauch” auf die Wasseroberfläche geprallt ist. Allerdings liegen zu wenig Informationen vor, um die ungefähre Aufprallgeschwindigkeit ermitteln zu können.

 

Ob es eine gezielte Notwasserung war, liessen die Ermittler offen. Gegen die Vermutung spricht jedoch, dass keine einzige Schwimmweste aufgeblasen war. Die Untersuchung der über 600 Trümmerteile hat laut dem Bericht zudem keine Hinweise auf ein Feuer oder eine Explosion ergeben. Auch die geborgenen Opfer wiesen laut brasilianischen Gerichtsmedizinern keinerlei Verbrennungen auf.

Brasilblog AF447


07.07.2009 15:58    |    taue2512

So, der offizielle vorläufige Bericht ist im Dateianhang zu finden. Bei mir werfen sich aber einige Fragen auf. Es wird weder auf die Vorschädigung noch auf die ACARS-Meldung des Toilettenlecks einige Tage zuvor eingegangen. Schon komisch.

 

Zum offiziellen MTOW:

La masse au décollage est de 232,8 t (pour une MTOW de 233 t), dont 70,4t de carburant.

 

Zur Besatzung merke ich an, das deren Type-Ratings relativ "frisch" waren.

 

Pilot:

Qualification de type Airbus A330 obtenue le 27 octobre 2006

- sur type : 1 747 heures de vol(6), toutes en qualité de commandant de bord

- dans les six derniers mois : 346 heures, 18 atterrissages, 15 décollages

- dans les trois derniers mois : 168 heures, 8 atterrissages, 6 décollages

- dans les trente derniers jours : 57 heures, 3 atterrissages, 2 décollages

 

Co-Pilot:

Qualification de type Airbus A330 obtenue le 1er octobre 2002

- sur type : 4 479 heures de vol(7)

- dans les six derniers mois : 204 heures, 9 atterrissages, 11 décollages

- dans les trois derniers mois : 99 heures, 6 atterrissages, 5 décollages

- dans les trente derniers jours : 39 heures, 2 atterrissages, 2 décollages

 

2. Co-Pilot:

Qualification de type Airbus A330 obtenue le 1er décembre 2008

- sur type : 807 heures de vol(9)

- dans les six derniers mois : 368 heures, 16 atterrissages, 18 décollages

- dans les trois derniers mois : 191 heures, 7 atterrissages, 8 décollages

- dans les trente derniers jours : 61 heures, 1 atterrissage, 2 décollages

 

Zur MTOW-Kalkulation, die 235t hat wohl noch niemand an die grosse Glocke gehängt:

L’avion a quitté le poste de stationnement à la masse calculée de 233 257 kg. La masse estimée au décollage était de 232 757 kg(11) pour une masse maximale autorisée au décollage de 233 t. Cette masse au décollage se répartissait comme suit :

- une masse à vide en ordre d’exploitation de 126 010 kg,

- une masse des passagers de 17 615 kg (126 hommes, 82 femmes, 7 enfants et un bébé(12)), une masse en soute (fret et bagages) de 18 732 kg, une masse de carburant de 70 400 kg. La masse de carburant embarquée correspondait à une prévision de délestage de 63 900 kg, une réserve de route de 1 460 kg, une réserve finale de 2 200 kg, une réserve de dégagement de 1 900 kg et 940 kg de carburant supplémentaire.

 

Irgendjemand hat in letzter Minute den Flug nicht genommen (ohne Gepäck), das MTOW wurde entsprechend korrigiert:

 

Un LMC (changement de dernière minute) a corrigé l’état de charge définitif

pour tenir compte d’un passager en moins sans bagage.

 

Welcher Passagier ist ohne Gepäck wieder ausgestiegen?

 

Waren alle Leichen doch bekleidet und "gut erhalten"?

L’examen visuel des corps montre qu’ils étaient vêtus et relativement bien préservés.

 

Also doch keine Bombe?

A partir des éléments retrouvés à ce jour, aucun indice d’incendie ou d’explosion n’a été mis en évidence.



23.07.2009 00:36    |    Slatertor

Mein Französisch ist grottenschlecht. Ich habe aber die englische Version des Berichtes gelesen. Ich kann garnicht soviel essen wie ich kotzen möchte, wenn ich diesen Bericht lese. Also gut, auch wenn mangels cvr/fdr die Wahrheit weiter möglicherweise noch in ferner Zukunft liegt, hier meine Stellungnahme:

 

Gewitter/Wetter:

 

Ich war von Anfang an der Meinung, dass die Aussage der AF faul ist. Niemand kann ohne Wrack und entsprechende Flugdaten einen Blitzschlag als mögliche Ursache angeben. Auch spätere Satelitenbilder und die Aussagen/Flugverläufe anderer Flieger im fraglichen Zeitraum schließen die Ursache nahezu aus. Interessant in diesem Zusammenhang ist jedoch, warum AF diese Therorie direkt nach Verschwinden des Jet´s aufstellte... Ein Schelm wer böses denkt...

 

Auseinanderbrechen:

 

Von Anfanfg an sprach der Zustand der geborgenen Teile gegen ein Auseinanderbrechen in großer Höhe. Eine fast vollständige Bordküche mit entsprechenden Trollys etc. Mich wundert diese Erkenntnis nicht. Was ich in diesem Zusammenhang bemerkenswert finde ist, dass es erst hieß, die geborgenen Leichen hätten entsprechende Merkmale. Dem soll ja nun nicht mehr so sein. Sehr interessant. Ob eine Notlandung versucht wurde, vermag ich nicht zu sagen. Es gibt zu wenig Information. Möglich ist sie allerdings.

 

Besatzung:

 

Diese war zwar nicht die erfahrenste Bordcrew. Der Pilot war jedoch wohl ein Veteran. Ich glaube nicht, dass die Qualifikation/Erfahrung ein ernstes Problem war.

 

Vorschädigung:

 

Ist nach wie vor ein für mich wichtiges Thema. Fraglich ist, ob die Maschine evtl. in geringer Höhe zerborsten ist. Auch die Probleme mit dem unkontrolliert fließendem Wasser finde ich sehr sehr merkwürdig.

 

MTOW:

 

Kann das Zünglein an der Waage gewesen sein. Ist nur -wie geschrieben- mit zu wenig Information belegt.

 

Ausgestiegener Passagier:

 

Das wäre der Klassiker. Einer manipuliert und steigt aus. Wäre echt der Hammer. Alles möglich und sehr interessant.

 

Fazit:

 

Ich glaube, dass Fremdverschulden sehr wahrscheinlich ist. Dafür spricht die Vorschnelle Reaktion der AF, dieser etwas komische Bericht und das plötzliche Verschwinden. Ferner die Präsenz von hochgestellten Persönlichkeiten an Bord, die Position des Flugzeuges, die nicht geborgenen Flugschreiber/Aufinden des Trümmerfeldes trotz Einsatzes eines Atom-U-Bootes etc. Auch der ausgestiegene Passagier ist hier nicht unwichtig.

 

Bin gespannt, wie es weitergeht.....


23.07.2009 10:23    |    mhaas

Was? Also den ausgestiegenen Passagier gibt es nur in Mission Impossible oder bei 007 :rolleyes: - bei aller Liebe, das war bestimmt nicht der Grund für den Absturz. Über die teilweise recht wichtigen Passagiere habe ich mich auch gewundert aber so viel würde ich jetzt auch nicht darauf geben.

 

Selbst wenn sie 10 Atom U-Boote auf die Suche nach dem Flugschreiber angesetzt hätten, wäre es wohl wahrscheinlicher, das es eine Kollision der U-Boote gibt, als das sie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen -> den Flugschreiber finden.

 

Und selbst wenn, wäre ein gefundener Flugschreiber noch kein geborgener Flugschreiber...


24.07.2009 11:00    |    Slatertor

Zitat:

Was? Also den ausgestiegenen Passagier gibt es nur in Mission Impossible oder bei 007 - bei aller Liebe, das war bestimmt nicht der Grund für den Absturz. Über die teilweise recht wichtigen Passagiere habe ich mich auch gewundert aber so viel würde ich jetzt auch nicht darauf geben.

Wie ich bereits schrieb, wäre das eine Sensation. Aber auch hier gibt es zu wenig gesicherte Information. Kann man weder ein- noch ausschließen. Die Prominenz an Bord ist allerdings Fakt und ein mögliches Motiv. Ich würde ja gerne ein Fremdverschulden z.B. Manipulation etc. ausschließen. Doch dann stellen sich mir folgende Fragen:

 

1. Warum wird der Jet trotz der abgesetzten ACARS-Meldungen -die eindeutig auf einen unmittelbar bevorstehenden bzw. stattfindenen Absturz hinweisen- erst Stunden später als vermisst gemeldet ?

 

2. Warum behauptet die Air France ohne Wrack, genauen Absturzort, Notruf und sonstige Anhaltspunkte direkt, es wäre ein Gewitter -präziser- ein Blitzschlag verantwortlich ? Obschon ja Blitzschläge bei Flugzeugen fast normal sind und nur sehr selten zum Absturz führen.

 

3. Angebliche Wrackteile und Kerosinspuren werden gesichtet, die allesamt nichts mit dem Airbus zu tun haben. Jeder Laie konnte das Treibgut auf den Foto´s von Wrackteilen unterscheiden. Warum also die Profis nicht ?

 

4. Die später geborgenen Leichen weisen angeblich Spuren von einem Auseinanderbrechen in großer Höhe auf. Später behauptet man wieder, dies wäre nicht der Fall. Außerdem werden große Wrackteile gefunden, die ebenfalls dagegen sprechen. Warum behauptet man all diesen Quatsch ?

 

Zitat:

Selbst wenn sie 10 Atom U-Boote auf die Suche nach dem Flugschreiber angesetzt hätten, wäre es wohl wahrscheinlicher, das es eine Kollision der U-Boote gibt, als das sie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen -> den Flugschreiber finden.

Das ist so nicht richtig. Wenn wir nach heutigem Kenntnisstand davon ausgehen, dass der Jet knapp über oder auf der Wasseroberfläche zerborsten ist, so ist das Wrack wahrscheinlich in großen Teilen gesunken. Das Trümmerfeld wird dadurch kompakter. Man kann anhand der vorhandenen Daten berechnen, in welchem Gebiet das Wrack liegen muss. Auch die geringe Anzahl der gefundenen Leichen spricht dafür, dass der Airbus nicht in kleinste Teile zerissen und über eine große Fläche verteilt wurde. Die hochpräzise Ortungstechnik an Bord von U-Booten oder Schiffen, ist ohne weiteres in der Lage, z.B. Fischschwärme in großer Tiefe oder eben Objekte in der Größenordnung eines Triebwerkes auf dem Grund sichtbar zu machen. Mit dem Bergungsboot "Nautile" ist auch eine Bergung in diesen Tiefen möglich. Sollte(n) der/die Flugschreiber noch ein Ortungssignal gesendet haben, so wäre dessen Ortung für ein U-Boot ein Kinderspiel.

 

Für mich ergeben sich also als Fazit im Grunde nur zwei wahrscheinliche Möglichkeiten:

 

Entweder sind die Franzosen, Brasilianer und Afrikaner alle unprofessionell und dilettantisch, oder hier wird etwas verheimlicht, vertuscht und/oder verschwiegen. So eine merkwürdige Absturzgeschichte hat es zumindest in dieser Form noch nicht gegeben. Einzige Ausnahme sind evtl. die abgestürzten Jets in den USA am 11. September, die allesamt "pulverisiert" wurden. Selbst von Flug 93, der mitten auf ein Feld gekracht sein soll, blieben angeblich keine Wrackteile übrig. Ich weiß, Verschwörungstheorien machen immer irgendwie unglaubwürdig.

 

Doch im Ernst: Diese Geschichte ist doch wirklich mal mysteriös oder ? Bei all den Ungereimtheiten fällt es mir sehr schwer, noch an einen traurigen Unglücksfall zu glauben. Dafür gibt es zu viele Fragen und Kuriositäten.


24.07.2009 12:09    |    taue2512

Die Zeit rennt davon, die Franzosen haben sich noch bis Ende dieses Monats die Schleppsonare der Amerikaner geliehen und kreuzen mit ihren Schiffen an der vermeintlichen Absturzstelle. Ich denke auch das es viele Ungereimtheiten gibt, neben der (ver)fruehten Vermutung von Blitzschlag, Unwetter und Co. tauchen nun immer mehr Puzzleteile auf, die es gilt zusammenzufuegen, aber die dafuer zustaendige Stelle hat darauf anscheinend keinen Bock oder wird (von Regierungskreisen?) behindert.

 

Wenn der Herr Ballard in der Lage ist per Sonar einen einzelnen Flakturm der Bismarck in knapp 10.000m Tiefe ausfindig zu machen, haetten die vielleicht mal ihn ranlassen sollen. Aber man merkt an diesem Fall eines eindeutig: Die "Grande Nation" will sich nicht in die Karten schauen lassen. Luftfahrt war oder ist seit eh und jeh hier in FR eng mit der Regierung verbunden und das Prestigeprojekt schlechthin und die AirFrance - auch wenn es auf den Aktienpapieren anders aussieht - quasi immer noch halbstaatlich. Wer hat also ein tieferes Interesse?

 

Wer weiss, vielleicht erfahren eines Tages unsere Enkel vom wirklichen Ablauf: Hat ja schliesslich auch nur 60 Jahre gedauert, das man die Lockheed Lightning von Antoine de Saint-Exupery (dem Author von "Der kleine Prinz") in den relativ seichten Gewaessern des Mittelmeeres vor Marseille gefunden hat! Trotz des relativ genauen Abschussberichts des deutschen Piloten und einer nicht-identifizierten Leiche die auf einer kleinen unbewohnten Insel in Absturznaehe von einem Fischer gefunden und verscharrt wurde.

 

Die neuen Fakten, die darauf schliessen lassen das der Jet in relativ grossen Stuecken runtegekommen und die Wrackteile demnach nicht allzuweit verstreut am Grund liegen muessten, laesst hoffen und rechtfertigt auf jeden Fall keinen Abbruch der Suchaktivitaeten - nicht zu diesem Zeitpunkt mit diesen vielen neuen Einsichten, im Gegenteil: Weiser und geplanter Einsatz der Schleppsonare koennte zur Ortung der grossen Teile fuehren und so koennte - zugegeben mit etwas Glueck - quasi nebenbei auch rein zufaellig der Flight Recorder gefunden und gehoben werden. Aber der liegt ja m.E. schon trocken und sicher in irgendeinem Regierungssafe.


24.07.2009 12:35    |    mhaas

Ich persönlich gehe eher von extremer Inkompetenz aus.

 

Auf die erste Fehldiagnose mit dem Blitz gebe ich nicht zuviel, nach einer Katastrophe - egal ob Flugzeug, AKW oder Zug, fängt immer erst eine kopflose Suche nach Gründen an, während derer es erstmal wilde Spekulationen gibt. Das AF etwas gewartet hat, wundert mich auch nicht - den die Hoffnung stirbt zuletzt ausserdem wollte es wahrscheinlich niemand wahrhaben...

 

Nachdem der Flugschreiber wohl inzwischen kein Signal mehr sendet, denke ich das sie wirklich sehr viel Glück brauchen um das Teil noch zu finden.


24.07.2009 20:32    |    schipplock

wollte der Schreiber nicht angeschwommen kommen?


24.07.2009 23:36    |    Slatertor

Zitat:

kreuzen mit ihren Schiffen an der vermeintlichen Absturzstelle.

Vermeintlich.... Ich glaube, dass die garnichts finden wollen. Wie Du schon geschrieben hast, auch einige vermuten, ich gehe davon aus, dass die Flugschreiber entweder bereits geborgen oder für immer verloren sind. Alles Andere macht -auch aus geheimdienstlicher Sicht- keinen Sinn.

 

Zitat:

Weiser und geplanter Einsatz der Schleppsonare koennte zur Ortung der grossen Teile fuehren und so koennte - zugegeben mit etwas Glueck - quasi nebenbei auch rein zufaellig der Flight Recorder gefunden und gehoben werden.

Entweder die haben sie schon oder kriegen sie nicht.

 

Zitat:

Aber der liegt ja m.E. schon trocken und sicher in irgendeinem Regierungssafe.

Halte ich für durchaus wahrscheinlich.

 

Zitat:

Ich persönlich gehe eher von extremer Inkompetenz aus.

Das ist immer ein Problem, wenn Airlines sparen müssen.

 

Doch es ist hier etwas anders:

 

Ist nicht merkwürdig, dass hier alles eingetreten ist, was zu einer Verschwörung passt ? Wäre die 330 aus einem traurigem "natürlichen" Grund abgestürzt, hätte man doch eine ganz andere Suchaktion erlebt. Ich habe das Gefühl, dass man hier so schnell wie irgend möglich einen Grund gesucht hat. Abgestürzt weil Gewitter. Schluß aus Mickey Maus. Aus den Augen aus dem Sinn. Ähnlich wie bei El Al 1862 am 04.10.1992. Da hat es auch Jahre gedauert, bis man die Ladung hinterfragt hat. Niemand hätte den schnell vorgeschobenen Absturzgrund der Materialermüdung an der Triebwerksaufhängung hinterfragt, wären nicht ehemalige Helfer und Anwohner plötzlich massenhaft an Leukämie erkrankt. Erst Dekaden später gibt EL AL zu: Ja, es war ein Waffentransport. Ja, es war ein chemischer Kampfstoff (oder alle Zutaten dazu) an Bord. Ja, möglicherweise wurde dieser geheime Transport sabotiert....

 

Was ich damit sagen will: Wenn ein Flugzeug aus einem tragischen Grund abstürzt, wird alles für die Aufklärung getan. Da gibt es ein Wrack, CVR/FDR, Augenzeugen, Experten usw. Hier gibt es zwar jede Menge Leute die sich äußern, aber im Endeffekt niemanden der ernsthaft an der Aufklärung interessiert ist. Es wurde soviel völlig dilettantisch angegangen, nichts wirklich geortet etc. etc. Und dann auch noch die Tatsache, dass die weder CVR noch FDR finden können... Blödsinn. Genau wie die verbliebenen großen Wrackteile...

 

Es stinkt !!! Wie geschrieben, ich würde auch natürlich lieber glauben, es wäre ein tragischer Unfall. Ist es aber -meiner Meinung nach-nicht.


02.09.2009 13:23    |    Trackback

Kommentiert auf: PASSAT CC TDI DSG:

 

9 Jahre danach: Ein Prozeß ohne Ende?

 

[...] Beteiligung bei der möglichen Verursacher-Firma würde es mich aber nicht wundern wenn hier weiter auf Zeit gespielt wird. Wie bei den Flugschreibern des Rio-Flugs AF447, diese sollen nun nach neuesten Medienberichten angeblich Anfang nächsten [...]

 

Artikel lesen ...


24.02.2010 22:32    |    Olli the Driver

Das Thema ist ja schnell aus den Medien verschwunden... Bei Spiegel Online war heute ein Artikel drin, aber auch keine echten Fakten, viel Spekulation: Gehirnschlag im Cockpit. Angeblich soll demnächst noch eine Suche nach den Flugschreibern gemacht werden...


17.03.2010 22:19    |    uwedgl

Den Bericht im Spiegel habe ich inzwischen auch gelesen. Ich habe auch meine Kenntnisse bezüglich der "Arbeit" von professionellen Saboteuren erweitern können. Details sind mir im Moment leider nicht bekannt, aber die Pitotsonden von Flugzeugen scheinen ein beliebtes Ziel vorsätzlicher Manipulationen zu sein.


21.03.2010 15:53    |    uwedgl

Nachdem wir am Anfang kaum mehr zu wissen bekamen, als das mal wieder irgendwo ein Flugzeug abgestürzt ist, gibt es nun ein paar technische Details zum vermutlichen Ablauf.

 

Demnach geriet die Maschine nach technischem Versagen der automatischen Steuerung in einen sogenannten "deep stall", sodass sie in horizontaler Lage aus dem Himmel fiel.

 

Bei einem Deep Stall gerät das Höhenruder in ein von den Tragflächen ausgelöstes Wirbelfeld, sodass die Wirkung des Höhenruders sogar aufgehoben werden kann.

 

Merkwürdig ist daran nur, dass das eher ein Problem von Flugzeugen mit einem T-Leitwerk ist. Inwiefern solide Kreuzleitwerkkonstruktionen davon betroffen sein können, ist mir bisher nicht bekannt.


27.03.2010 00:48    |    uwedgl

Ein ehemaliger Airbus (A340) Flugkapitän schreibt folgendes dazu:

 

http://www.gt-worldwide.com/der_spiegel_af447.html

 

http://www.gt-worldwide.com/a330_af447.html


30.08.2010 17:55    |    SUV-Fahrer

Guten Tag!

 

Ich bin zwar Vielflieger mit etwas über 200.000 Statusmeilen p.a., allerdings bei M&M und fliege relativ selten mit AF, doch erlaube ich mir an dieser Stelle, meine persönliche Meinung zum AF447-Absturz darzulegen.

 

Die Route des AF-Flugzeuges ist mir relativ gut bekannt, da ich sie ein- bis zweimal im Jahr fliege, zuletzt im November 2009. Mein Lufthansa-Flug ging von Frankfurt über Sao Paulo nach Santiago, auch unsere B747 geriet über dem Atlantik in stärkere Turbulenzen, jedoch flogen nur Kaffeetassen durch die Kabine.

 

Zitat:

Bei Spiegel Online war heute ein Artikel drin, aber auch keine echten Fakten, viel Spekulation

So lange Flugschreiber und Cockpit Voice-Recorder des abgestürzten Airbus nicht geborgen wurden, sind die durch die Massenmedien verbreiteten Thesen rein spekulativer Natur. Auch die BEA kommt in ihrem zweiten Zwischenbericht zu dem Schluss, das die Inkonsistenz der Geschwindigkeitsmessung aufgrund der vereisten/verstopften Pitotröhren zwar eines der Elemente einer Reihe von Ereignissen war, das zu diesem Unglück geführt hat, der Absturz jedoch alleine dadurch nicht erklärbar ist.

 

Ich selbst musste zwar bei Flügen bereits einige kritische Situationen miterleben, unter anderem Mitte der 1980er Jahre eine Sicherheitslandung aufgrund eines Triebwerksausfalls bei einer 727er Boeing der LAB während eines Fluges in Bolivien, doch sollte bedacht werden, das die Wahrscheinlichkeit im Straßenverkehr bei der Anreise zum Flughafen tödlich zu verunglücken erheblich höher ist, als die eines Flugzeugabsturzes. Mir fällt eigentlich nur ein Verkehrsmittel ein, das sicherer ist als das Flugzeug, der Aufzug.

 

Das einzige was man aktiv tun kann um sein Verletzungs/Todesrisiko bei einem Flug zu minimieren, besteht darin, wenn möglich Direktflüge zu buchen (da die gefährlichsten Flugphasen Start und Landung sind, das statistische Risiko eines Absturzes während des Reisefluges ist sehr gering bzw. vernachlässigbar) und mit einer renommierten Fluggesellschaft zu fliegen. Allerdings hätten diese Maßnahmen beim AF447-Absturz nicht das geringste gebracht.

 

Gruß,

SUV-Fahrer


02.09.2010 00:01    |    taue2512

@SUV-Fahrer: Ja, im allgemeinen ist es ja bekannt das fliegen die sicherste Transportmöglichkeit ist, aber hier treffen viele Puzzleteile aufeinander, die nun andere mühsam zusammenlegen müssen. 

 

1.) Das Flugzeug hatte eine nicht unerhebliche Vorschädigung aufgrund eines Unfalles am Boden im Flügelbereich - wer garantiert das damals bei der Instandsetzung nicht geschlampt wurde?

2.) Der Hersteller lastet den Vogel auf (MTOW-Anhebung), diese zusätzlichen Tonnen können bei einem vormals beschädigten Flügel schon der Tropfen zuviel gewesen sein!

3.) Vorschnelle Meldungen zu der vermeintlichen Absturzursache, hochrangige Personen an Bord - zu 100% klingt eine Anschlagstheorie nicht abwegig.

4.) Das automatische Fehlermeldungssystem hat Probleme mit den Toiletten gemeldet (Wasserleck), könnte es evtl. sein das z.B. gefrorenes Wasser das Druckschott gesprengt hat - also ein Wartungsmangel?

5.) Ist der Flugschreiber evtl. vielleicht sogar schon gehoben (die frz. Marine war ja längere Zeit "Vor-Ort" als die zivilen Bergungsteams)?

 

Diese Liste kann man sicherlich beliebig verlängern... 


19.10.2010 16:02    |    uwedgl

Der SPON Artikel ist völliger Schrott und frei aus den Fingern gesogener Unfug. Das ist "kreatives Schreiben" jenseits der Naturgesetze.

 

Ich teile die Meinung des weiter oben zitierten, ehemaligen Airbus Kapitäns und heutigen Reisejournalisten Peter Haisenko, dem nach eigenen Aussagen durch den Spiegel Schmierer sogar gedroht wurde, seine Zweifel an der offiziellen Darstellung nicht zu laut zu äussern.

 

Die Medien sind zu diesem Vorfall klinisch von eindeutigen Hinweisen gesäubert, aber immerhin die FAZ hat sich in einem Beitrag getraut, Parallelen zu Vorfällen mit Flugzeugen anderer französischer Airlines zu ziehen, die im Laufe der vergangenen 25-30 Jahre aus dem Himmel gebombt wurden.

 

Man kann diese Strecke nach Brasilien sicher tausendmal hin und zurück fliegen und es mag für ahnungslose Passagiere manchmal sogar beängstigend sein, wenn ihnen drastisch bewusst wird, dass Luft doch keine Balken hat, aber das ein Flugzeug wegen turbulenten Wetter abstürzen kann, ist eigentlich ausgeschlossen.

 

Auch wenn dazu Funkstille herrscht und auch keine weiteren Information über die Suchaktion nach den Flugschreibern veröffentlicht werden, kann man eine möglicherweise durch Sprengstoff herbeigeführte Explosion als wahrscheinlichste Ursache für den Absturz ansehen. Ort und Zeit waren perfekt.


04.04.2011 08:53    |    uwedgl

Es bestehen Chancen, dass die Flugschreiber vielleicht doch noch ans Tageslicht kommen. Heute morgen wurde bekannt, dass das Wrack des A330 in 4000m Wassertiefe gefunden worden wäre.


03.05.2011 14:14    |    taue2512

Nachdem am 1. Mai 2011 in den französischen Medien verkündet wurde, die erste der beiden Blackboxen sei lokalisiert und gehoben worden, ist heute nur 2 Tage später am 3. Mai auch offenbar der Cockpit-Voice-Recorder geborgen worden. Beide Geräte sollen in den nächsten Tagen bei der BEA in Paris zur weiteren Auswertung eintreffen. Man darf also gespannt sein...


27.05.2011 15:17    |    taue2512

Die BEA hat die ersten Ergebnisse der Rekorder veröffentlicht!

www.bea.aero/.../point.enquete.af447.27mai2011.de.pdf


22.03.2012 22:26    |    taue2512

Hier nochmal die wichtigsten Abläufe in Filform, recht gut gemacht.

 

http://m.youtube.com/#/watch?v=2pmluQJ0HTg

 

Bald soll ja nun endlich mal der offizielle Und endgültige Abschlussberivht erscheinen, wohl noch im März 2012.


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