• Online: 4.776

Passat B7 2.0 TDI DSG - 100.000 KM

Dauertest eines äußerst zufriedenen Passat-Fahrers

06.02.2017 21:00    |    Digger-NRG    |    Kommentare (76)

Moin Zusammen,

 

wie schon hier und da mal erwähnt, wollte ich meine Erfahrungen von meinem Passat teilen. Ich selbst fahre ihn nun schon seit über 4,5 Jahren und fast 100.000 KM. Aber nun erstmal der Reihe nach.

 

Daten zum Fahrzeug:

 

- Passat B7 Variant Highline 2.0 TDI DSG Bluemotion Technology 125 KW/ 170 PS

- EZ 29.12.2011

- Er war ein Werkswagen der VW AG

- Ich habe ihn als WA als Halbjahreswagen mit 10.000 KM erworben

 

Ausstattung:

 

- Climatronic

- Panoramadach

- elektrische Heckklappe

- RNS 510 (Touch-TFT, 30 GB Festplatte usw.) mit Volkswagen Sound-Anlage

- Licht- und Sichtpaket mit CH-/LH-Funktion, Regensensor

- Außenspiegel elektrisch einstell-, beheiz-, und anklappbar sowie abblendend

- Innenspiegel autom. abblendend

- großes Winterpaket mit Sitzheizung vorne und hinten

- USB

- Leder Nappa in naturbraun

- Außenfarbe Light Brown metallic

- 18 Zoll Kansas-Felgen 235/40 R18 Continental ContiSeal SportContact 5

- Sportfahrwerk (20 mm tiefer)

- Bi-Xenon mit Kurvenlicht, Fernlichtassistenten und LED-Rücklichtern

- Standheizung mit -lüftung

- Ambientebeleuchtung

- Anhängerkupplung elektrisch schwenkbar

- Fahrerassistenzpaket Plus mit Totenwinkelassistent, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung

- Diebstahlwarnanlage

- Parkpilot vorne und hinten

- Telefonvorbereitung Plus

 

uvm.

 

UPE wären knapp 54.000 Euro gewesen. Ich kaufte ihn für 34.000 Euro. Das war im Juni 2012, als ich ihn direkt nach der Ausbildung aus dem Werk holte. Damals 19 Jahre alt - hach, was ein aufregender Moment.

Ab dem ersten Tag wurde der Wagen schonend gefahren, gehegt und gepflegt.

 

Die Touren erstreckten sich im Wesentlichen von Ostfriesland --> Bremen sowie Ostfriesland --> NRW.

 

Längere Reisen (von Ostfriesland nach:)

 

- Österreich (Skiurlaub)

- Kroatien (Istrien)

- Dänemark

- Schwarzwald und Schweiz

- Wieder Österreich in den Skiurlaub

 

Geplante Tour ist die nächste Ende 2017 nach Schweden. Nun, in der Zeit von 2012 bis 2014 gab es auch ein paar Dinge, die auf Garantie gemacht wurden. Hier wurde wirklich klasse Arbeit geleistet und ich konnte mich nicht beschweren. --> GARANTIE

 

2012: DSG machte von Gang 2 auf Gang 1 einen Ruck bei sanftem Anrollen an die Ampel. Eine Adaptionsfahrt hätte gereicht. Doch die Inkompetenz einer Werkstatt habe ich es zu verdanken, im Dezember 2012 bei 24.000 KM ein neues Getriebe bekommen zu haben.

 

2013: Hier und da auf sehr unebenen schlechten Kopfsteinpflaster-Strecken gab es aus diversen Ecken Kanister- und Knarzgeräusche. Hier wurde in Form von Filzstreifen und Austauschteilen am Armaturenbrett nachgearbeitet und alles stillgelegt. --> GARANTIE

 

2015: An einem Wochenende pfiff der Wagen bei 1.800 UPM wie bei einem defekten Turbolader. Wie sich später herausstellte, war es eine gebrochene Schlauchschelle am AGR-Ventil. Auf GARANTIEVERLÄNGERUNG bekam ich bei ca. 50.000 KM ein neues AGR-Ventil samt Kühler.

Ein minimal schleichender Kühlmittelverlust (100 ml nach 50.000 KM) war damit beseitigt.

 

In diesem Zuge wurden auch die vorderen Lederbezüge erneuert, da die Sitzheizugsdrähte auf den Seitenteilen der Sitzfläche abdruckten. Auch die kosteten mich nichts.

 

2016 Auf 100% Kulanz bekam ich die linke Hintertür Innenfalz lackiert. Ich hatte hier minimale Korrosion in Form kleiner Bläschen. Diese kamen unter der Feinabdichtung hervor.

 

Im Frühjahr ein mal liegengeblieben, da mir der Unterfahrschutz abgefallen ist. Ich habe leider vorher unbemerkt den Boden berührt auf einer runden Strecke in NRW. Bei 200 Sachen ist er leider abgefallen. Demontage, Montage und Teil musste ich mit 178 Euro selbst zahlen.

 

Alles in allem haben mich diese Mängel nichts gekostet außer etwas Zeitaufwand. Abgesehen von dem AGR und dem DSG waren die Dinge nicht wirklich gravierend. Sie sind mir nur wegen meinem Putzfimmel aufgefallen und die Geräusche wegen meinem Wahn (Musik und Klima aus und genau hinhören :rolleyes: )

 

Pflege

 

Technisch:

- jede Inspektion bei VW

- alle 15.000 KM Castro 5W-30 LL3 mit Ölfilter

- Filter wie Dieselfilter wurden vorgezogen

- seit KM-Stand 60.000 bzw. Januar 2015 bekommt er gelegentlich Monzol5C, im Winter fast immer

- Warmfahren (Drehzahlen größer 2.200 UPM erst ab Öltemperatur 85 Grad)

- Kalfahren und nicht auf dem Rastplatz direkt ausmachen

- Anfangs sehr häufig vMax

- heute meist Tempomat 140-160

- komischen Geräuschen wird direkt nachgegangen

- Teiletausch nur Markenteile

- gelegentlich Fetten von Scharnieren und Schlössern sowie Fanghaken und AHK

 

Optisch:

- Lederversiegelung alle 3-6 Monate

- Jede Woche auswischen innen mit einem Tropfen Ha-Ra

- Keine Hautcremes in Verbindung mit dem Auto :D

- Die ersten 2 Jahre IMMER Handwäsche außer bei Frost

- ab 2014 jede Woche eine schonende Waschanlage (ab und an auch alle 2 Wochen)

- Kratzer (sofern vorhanden werden sofort weggemacht)

- Dickere Steinschläge werden direkt mit Lack behandelt, um Rost vorzubeugen

- Um Rost in der Heckklappe durch leckenden Wischermotor vorzubeugen, wurde unter der Verkleidung das Blech mit Wachs behandelt

- regelmäßige Kontrolle der Radläufe auf Steinschläge, um hier Rost vorzubeugen

- Reinigung von Schienen des Panoramadachs, Schmierung aller Dichtungen

- 2x pro Jahr Politur mit 3M AntiHologramm und anschließender Wachs-Versiegelung und Chrompolitur

 

Das Ergebnis seht ihr bei den Bildern. Mit den Materialien des Autos bin ich SEHR zufrieden. Auch durch meine Pflege sieht das Auto nach nunmehr 5 Jahren und 107.000 KM aus wie ein Jahreswagen und ich habe noch immer einen riesigen Spaß an dem Wagen.

 

Gekostet hat er mich bisher: (neben Inspektionen);

 

- 600 Euro für einen Satz neue Conti-Sommerreifen bei KM-Stand 81.000 KM

- nach dem 2. mängelfreien TÜV im Dezember 2016 wurde gesagt, dass die inneren Beläge vorne fast verschlissen sind. Somit habe ich rundum neue ATE-Bremsen gekauft für ca. 300 Euro

 

In Summe also samt dem oben erwähnten Unterfahrschutz habe ich ca. 1.100 Euro reingesteckt - nach 5 Jahren und 107.000 KM. Dazu käme noch die Neuwagenanschlussgarantie von damals 300 Euro für das 3. Jahr.

 

Ich fahre das Auto mit einem Langzeitverbrauch von 6,7l. Darin sind Urlaubsreisen, minimal Kurzstrecke, da ich meist nur Langstrecke fahre, Autobahnfahrten und gelegentlich leichte Anhänger. Ob nun als Reisewagen, Zugwagen oder als Platzwunder: Der Passat ist in allen Lagen ein klasse Wagen.

Gelegentlich und abhängig vom Wetter ist er mal hier und da im Innenraum am Knarzen auf schlechten Straßen.

Passat-typisch ist er auch nicht der Günstigste in Sachen Versicherung.

 

Derzeit bin ich am Keilriemen dran. Hier hat er wohl leichte Laufgeräusche, wenn er auf der Autobahn war. Ich mag das halt nicht - akustisches Problem :D

 

Ansonsten ist er wirklich ein klasse Auto und ich würde auch wieder einen Passat kaufen. Zwar hatte er anfänglich die erwähnten Macken, aber das kostete mich nichts und aufgrund der nachfolgenden schönen Zeit kann ich ihm das verzeihen.

Optik ist wie immer Geschmacksfrage. An das wohnliche Interieur habe ich mich inzwischen sehr gewöhnt und mag es. Als fast vollausgestatteter Highline ist er ein angenehmer Reisebegleiter. Mit seinen 170 PS ist man dabei sogar stets souverän zügig unterwegs.

Der Motor ist leise und macht auch nach dem Abgasupdate EA189 keinen Ärger. Installiert wurde bei mir im Dezember 2016 die Version 9980 (zurückgelegte Kilometer seitdem ca. 3.000). Wie schon in einigen Threads beschrieben, läuft er nach wie vor ruhig, verbraucht nicht mehr, ist untenrum subjektiv eher minimal flotter statt langsamer, er kam bisher mühelos auf seine 215 Sachen (danach wurde gebremst) und hat auch sonst kein Rucken etc.

 

Anfangs hatte nur der DPF öfter regeneriert. Hier werde ich via VCDS beobachten, wie sich der DPF entwickelt. Bislang hat er einen Füllstand von 0,07l von 0,175 möglichen Litern.

 

Codiert wurde

 

- CH/LH auf Nebelscheinwerfer und LEDs

- Spiegel anklappen via FFB

- Hidden Menü im RNS 510

- letzte Einstellung der Sitzheizung

- Update vom RNS510 Firmware, sodass ich auch Radiotext etc, sehen kann, Karten von 2017 und es ist schneller als damals

 

--> mehr fällt mir gerade leider nicht ein.

 

Ich bin auch weiter bemüht, Messergebnisse etc. nach Update zu liefern. Trotz der Enttäuschung von Dieselgate und den zwischenzeitlichen Befürchtungen wegen dem Update bin ich bislang nicht enttäuscht worden. Das Auto läuft nach wie vor vorzüglich, bereitet keinen Ärger, ist top gepflegt und macht mir immer noch Freude. Anfänglich war ich skeptisch, weil er doch das eine oder andere hatte. Da aber von VW alles ohne Widerworte übernommen wurde, bin ich auch hier sehr zufrieden.

Auch das Blechkleid außen freut sich bester Pflege, ist frei von Beulen und wirkt nach wie vor hochwertig. Auch im Winter steht er gut dar auf seinen 16-Zoll-Winter-Contis mit Felgen "SEPANG" vom Passat B8.

Auch das weitere Zubehör wie die originalen Grundträger sind gut sowie die Kofferraumschutzmatte, die nun dafür gesorgt hat, dass der Kofferraumbelag absolut neu ist.

 

Schlussendlich kann ich den Passat SEHR empfehlen und würde auch wieder einen kaufen.

Ob mit 4 Leuten gemütlich reisen oder zu zweit (und dabei gefühlt ALLES mitnehmen :D ); ob in den kalten Skiurlaub und sich dort vom Komfort der Standheizung verwöhnen lassen oder im Sommer in Kroatien bei offenem Panoramadach: Der Passat passt immer.

 

So long...bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Hat Dir der Artikel gefallen? 11 von 16 fanden den Artikel lesenswert.

10.02.2017 09:03    |    toto07

Oh man, ich habe den Eindruck bei Motortalk kann man einfach nirgends normal diskutieren. :rolleyes:


10.02.2017 09:13    |    VincentVEGA_

Für ein neues Auto in der gehobenen Preisklasse ist ja wirklich eine Menge dran gewesen. Aber er bekam es ja auf Kulanz bezahlt, insofern würde ich an seiner Stelle auch nicht gleich die Marke wechseln, zumal er als Werksangehöriger eine ganz andere Bindung zu VW hat als ich Ottonomalkunde.

 

Was mich ärgert ist, dass ein Käufer, der nicht so aufmerksam wie der TE ist, die Mängel nicht rechtzeitig erkennt und dann später selbst bezahlen muss. Warum nicht gleich von Anfang an Qualität?

 

P.S.: Ich fahre u.A. Ford Fiesta und da fällt auch schon mal was ab, fängt an zu wackeln oder quietscht. Bei unter 50 TKM Laufleistung. Und ich würde auch wieder einen Ford kaufen, wenn die mittlerweile nicht so seltsame Innenräume hätten (speziell Focus). Aber da muss ich auch sagen, ein Fiesta ist ein Auto, dass als Neuwagen nicht mal 1/4 des hier vorgestellten Passat gekostet hat.


10.02.2017 13:40    |    7D-Fan

Der Passat sieht echt gut aus - der Pflegezustand ist wirklich Hammer!

Jedes Auto kann sich glücklich schätzen, wenn es in deine Hände kommt :D

 

 

Allerdings muss ich meinen Vorrednern leider beipflichten:

 

Auch ich hatte als Erstauto einen VW gewählt - war ein 2012er VW Polo 6r 1.2 TSI mit DSG und 900km auf der Uhr. Ich habe ihn günstiger von einer älteren Dame bekommen, dennoch erwartete ich bei dem Neupreis von 19.500.- für einen 90PS Kleinwagen doch eine gewisse Qualität.

 

Zusammengefasst nach 6 Monaten und 10.000km; ich war sehr enttäuscht - vor allem von der Qualität. Gleich nach dem Kauf leuchtete die Airbag-Lampe im KI auf, der Airbag-Schalter im Handschuhfach war defekt. Einen Termin beim VW Autohaus gabs erst nach 3 Wochen - bis dahin fuhr ich komplett ohne Airbags durch die Gegend. (was man mir nachher erst sagte). Bei einem KM-Stand von 3000 fing die Steuerkette beim Kaltstart zum Rasseln an. Bei kalten Temperaturen ruckelte das DSG (müsste das 7g mit Trockenkupplung gewesen sein) extremst und brauchte mehrere Sekunden beim Umschalten von R auf D - bei wärmeren Temperaturen wurde es besser. Außerdem fielen irgendwann beide(!) Abblendlichter aus - natürlich merkte ich dies erst bei der ersten Nachfahrt - also konnte ich mit einem Mix aus Fernlicht und Tagfahrlicht 30km durch die Nacht zum nächsten VW Autohaus quälen. Außerdem fehlte andauernd Bremsflüssigkeit im Ausgleichsbehälter - Kühlerflüssigkeit war gut 1cm über der Maximallinie. Dann war die hintere Wischwasserdüse undicht, sodass permanent beim Beschleunigen das Wischwasser über die Heckscheibe lief, bis der Behälter leer war.

 

Außerdem war die Ausstattung für einen Neupreis von 19.500.- ein schlechter Scherz. Der Wagen war eine Comfortline, hatte weder Nebelscheinwerfer, noch einen einfachen Boardcomputer(!) - außerdem hatte er das fürchterliche RCD210-Radio - ich hatte mir das RCD510 für viel Geld nachgerüstet.

 

Ich hab ihn dann mit einem KM Stand von 11.000km nach 6 Monaten verkauft, weil ich einfach keine Nerven mehr für den Wagen hatte.

Mittlerweile fahr ich seit 8 Monaten einen 2005er Volvo S40 II als 2.0D mit 136ps und gut 258.000km auf dem Tacho - gekauft hab ich ihn mit 230.000km. Ein Unterschied wie Tag und Nacht: Fährt wie ein Neuwagen, nichts klappert oder quietscht. Der einzige ungeplante Werkstattaufenthalt war wegen einem defekten Generator - sonst nur Ölwechsel. Erst letzte Woche bin ich mit dem Teil von Wien nach Norwegen und zurück gefahren - also jeweils gut 1600km am Stück - hat mich kein einziges Mal im Stich gelassen und lief wie eine 1.

 

Mir ist schon klar, dass beinahe alle Autos Probleme haben und ich bin mir auch bewusst, dass mein Volvo irgendwann etwas "Zuwendung" brauchen wird. Allerdings bin ich von der Qualität die VW da teilweise abliefert echt enttäuscht - ich war früher auch sehr VW-fixiert, allerdings würde ich mir nach diesen Erfahrungen keinen VW mehr kaufen - höchstens noch einen Golf/ Bora/ Passat mit dem alten 1.9TDI - die Dinger halten wenigstens noch.


10.02.2017 15:19    |    Digger-NRG

Danke 7D-Fan :) sehr nett.

Nach den Erfahrungen kann ich dich verstehen. Jeder muss das tun, womit er sich wohlfühlt. Ich tue das bei VW und mag die Autos einfach.

Dennoch bauen auch andere gute und schöne Autos. Aber ich mag die Autos einfach von VW. Ich kann mich durchaus auch für Autos anderer Marken begeistern und mich für jeden mitfreuen.

 

Ich wollte damals einen TSI. Steuerkettenprobleme und Ärger mit den kleinen DSGs trieben mich zum TDI. Auch für unseren Golf 4 griff ich tiefer in die Tasche und kaufte einen der letzten, weil die 1,4er da in Ordnung waren.

 

Fazit: Ich weiß auch um die Qualitätsgurken bei VW. Aber ich weiß auch, was man bedenkenlos kaufen kann - Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel ;)


10.02.2017 15:19    |    toto07

Der eine macht diese und der andere jene Erfahrung.

Meine Partnerin und ich hatten zeitgleich zwei Polo 6R. Zusammen ca. 90.000 km gelaufen, der eine 5 Jahre alt, der andere ca. 1 Jahr.

 

Keine außerplanmäßigen Werkstattaufenthalte. ;)


10.02.2017 15:47    |    VincentVEGA_

Wie gesagt, VW hat sich bei diesem Passat eigentlich immer korrekt verhalten was die Kulanz angeht, da würde ich dann auch nicht Marke und Händler wechseln wollen, solange sich daran nichts ändert.

 

@7D-Fan: Das ist schon echt hart. Ich habe diverse Polos als Mietwagen geschrubbt und da war keiner einwandfrei, aber auch nicht so übel. Montagsautos sterben wohl nie aus.


10.02.2017 20:33    |    denooo

Mein trauriges Fazit nach 178.000km mit meinem 2.0TDi: Motorschaden, Kostenpunkt 3000EUR :(


12.02.2017 10:51    |    Schwierig

Ziehen wir doch bei über 200Tkm und nach 10 Jahren nochmals Bilanz.

Sollte ja für so ein Premium Produkt aus dem Hause V.A.G kein Problem sein. oder?


12.02.2017 11:33    |    Sir Firekahn

Neutral betrachtet:

 

In 100tdkm hatte das Fahrzeug:

-Einen Getriebetausch

-Rost

-Eine Software die den Kunden und die Finanzbehörden betrügt

-Einen Schaden am Turbo, der durch den Besitzer zum Glück nicht weiter schlimm ausging.

 

Dennoch bist Du mit dem Fahrzeug zufrieden, was seine Eigenschaften angeht und die Kosten blieben im Rahmen.

 

Für mich ist das ok, aber kein Ruhmesblatt was VW da abliefert. Mittelmäßig in der Qualität, exorbitant im Preis und im Rahmen des Abgasskandals unvorstellbar dreist und uneinsichtig. Dafür kulant im Service.

 

Mein Fazit: Bis auf Weiteres kommen bei uns keine VAG Fahrzeuge mehr vor die Türe, ich hatte mit keinen Fahrzeugen so viel Ärger wie mit unseren Audis (Q5 3.0 Getriebeschaden, SQ5 3x Komplette Bremsanlage in 60tdkm, A5 2.0 Motor und Getriebeschaden). Meine Alfa, der Mazda, unsere Opel und Mercedes, sowie der BMW sahen die Werkstatt außerplanmäßig im Schnitt einmal in 5 Jahren:

Astra TT: 1x

Tigra TT: 0x

335d: 2x (Achtung: 90.000-200.000km)

Demio: 0x

230E: 1x (Achtung 150.000-220.000km)

C 220 CDI: 0x

E 220 CDI: 0x

SLK 250 CDI: 0x

156 V6: 2x (Achtung: 90.000-180.000)

159 2.4: 1x

A5 2.0 TFSI: 4x (8tdkm, dann gewandelt)

Q5: 3x (50.000km)

SQ5: 6x (70.000km)

 

Dennoch wünsche ich dir allzeit gute Fahrt und wenig Probleme mit dem Passat :)


12.02.2017 11:56    |    Digger-NRG

Vielen Dank :)

Die 200.000 KM sehe ich auch gelassen.

Aber am Turbo hatte er nichts. Das war das AGR ;)

Getriebetausch war unnötig (aber aus heutiger Betrachtung nicht schlecht. Was neu ist ist neu :D)

Und Rost die kleinen Blässchen. Nichts Wildes.

 

Das Schleifen aktuell ist übrigens NICHT die Wasserpumpe.

Ist wohl der Riemen oder eine Rolle bzw. der Generatorfreilauf. Wird morgen gecheckt. Trotzdem unnötig.

In Summe also meine erste echte Reparatur, die MIR was kostet.


12.02.2017 12:15    |    mantamani46

Tja, eigenartig ist nur das auf einmal, nachdem die erste "teurere" Reparatur von Dir selbst bezahlt wurde, auf einmal Dein Blick getrübt wird.

Wäre Dein Blick eventuell schon früher getrübt worden, wenn Du aus eigener Tasche die ganzen Mängel die von VW übernommen wurden, bezahlen hättest müssen? Was wenn die Mängel in zwei Jahren gekommen wären oder vielleicht noch einmal kommen?

Nach Deiner Logik müsstest Du dann ja auch noch Top zufrieden sein und Deinem Auto und Deiner Marke ein ausgezeichnetes Urteil attestieren oder?

Denn die Mängel und Schäden bleiben immer dasselbe, nur wurden sie auf der einen Seite auf Kosten von VW repariert und auf der anderen Seite aus Deiner eigenen Taschen, nur an den Mängeln an sich ändert sich nichts.

Mann merkt in Deinem Text deutlich, dass Du deutlich markenbeeinflusst wurdest.

So war ich auch, aber man wird älter und mit Mitte 20 habe ich erkannt, dass die Meinung von Mami und Papi und deren Verwandeten und verblendeten Freunden nicht immer richtig ist und ich habe mal über den Tellerrand geblickt und erkannt, dass es so viel schönere und verlässlichere Autos gibt als die Gurken aus dem VAG Konzern, und ja, alles was nach Golf 4 kam sind Gurken.

 

Wenn man wirklich objektiv an die Marke VAG rangeht, bleibt nichts über als veraltete Anschauungen, politikgesteuerte Gehirnwäsche an euch Deutschen und uns Österreichern, desaströse Qualität, dreisten Betruges und völlig, aber auch völlig überteuerte Langweiler-Autos, die sich nur durch die Kennzeichen deren Haltern unterscheiden.


12.02.2017 13:04    |    Digger-NRG

Ja, weil es Fehler überall gibt und es mir darauf ankommt, ob ICH dafür geradestehen muss oder der Verursacher.

Meine Omas Mazda6 z.B. war eine fahrende Katastrophe und nach 10 Jahren und 115.000 KM ein wirtschaftlicher Totalschaden :rolleyes: ein Armutszeugnis.

 

Ich denke, dass jeder selbst entscheiden muss, was Gurken sind und was nicht.

Demnach müssten Toyotas ebenfalls mit die größten Gurken sein. Alle 2 Wochen gefühlt zum Rückruf. Auch wenn die Japaner die Defekte bezahlen, sind sie trotzdem da.

Dennoch sind die Fahrer zufrieden.

 

Der Rest ist Geschmackssache. Haben wollen würde ich ein solches Auto trotzdem nicht.

Ich bin nicht beeinflusst. Ich habe lang genug Erfahrungen mit der Marke. Mich selbst überzeugt und weiß auch, was man bei VAG meiden sollte ;)


12.02.2017 13:37    |    Sir Firekahn

Eben, jeder muss für sich entscheiden, was das passende Fahrzeug ist. Vom Komfort war ich bisher noch von keinem VW enttäuscht und man merkt den Fahrzeugen durchaus an, dass sie oft gut durchdacht sind, was die Details angehen.

 

Woher aber der Qualitätsmythos rührt kann ich nur auf die Fahrzeug bis zum seligen Golf IV und 1.9 Tdi zurückführen. Das waren super Autos.


12.02.2017 14:00    |    apfelgruener

Ich weiß gar nicht was ihr so über die "Qualität" dieses "Premium"produktes auszusetzen habt. Solange der Blogersteller nach den ganzen Mängeln immer noch glücklich ist, ist doch alles ok, besonders für VW.

Es gibt schließlich immer noch genug Dumme (anders weiß ich das nicht auszudrücken) die die Karren trotzdem kaufen. Wahrscheinlich kommen die Veranwortlichen dort vor lachen eh nicht mehr in den Schlaf :D

 

Der einzige Pluspunkt hier ist der Pflegezustand des Autos.

 

Bei den Mängeln hätte ICH meinem Opelhändler wahrscheinlich schon die Bude abgefackelt....


12.02.2017 14:05    |    bermuda.06

Dein Kommentar bezüglich Toyota ist vollkommener Quatsch! Das sind eine der zuverlässigsten Fahrzeuge die man kaufen kann - ganz im Gegensatz zum VW, den du dir schön redest.

 

Es gibt nur einen eklatanten Unterschied:

Toyota startet einen FREIWILLIGEN Rückruf, wenn es Mängel am Fahrzeug geben KÖNNTE. Was übrigens bei weitem nicht so häufig passiert, wie du es hier dramatisierst.

 

VW startet einen Rückruf nur wenn sie dazu GEZWUNGEN werden und es keine Ausweichmöglichkeit gibt. Kaputte DSG und Steuerketten (millionenfach verbaut) sind alles Stand der Technik und zählen zum Verschleiß. Der Kunde ist letztendlich der Dumme, der viel Geld für einen Neuwagen zahlt und direkt nach der Garantie dann aus eigener Tasche einen Austauschmotor zahlen muss. Deswegen wurde der Fehler auch jahrelang nicht von VW behoben!

 

So etwas würde es bei Toyota nicht geben. Toyota hätte den Mangel schnellstmöglich ausgebessert und alle Fahrzeuge mit der entsprechenden Konfiguration wären FREIWILLIG von Toyota zurückgerufen worden.


12.02.2017 14:35    |    toto07

So wie bei den rutschenden Fußmatten?


12.02.2017 14:38    |    VincentVEGA_

Zitat:

Bei den Mängeln hätte ICH meinem Opelhändler wahrscheinlich schon die Bude abgefackelt....

a) der Händler hat doch keine Schuld daran, was der Hersteller verzapft.

 

b) Solange mein Händler, der ja mein Vertragspartner ist, mir Kosten durch diese Gurke durch guten Service und Kulanz seitens VW/Opel/wasauchimmer vom Hals hält, lasse ich seine Bude stehen.

 

Klar ist das hier ein Armutszeugnis für VW, aber ich würde mich anstelle des TE nicht gezwungen sehen, nun unbedingt eine andere Marke zu kaufen. Wenn er unbedingt weiterhin einen VW will, und Mängel in der Garantiezeit alle für ihn kostenneutral abgestellt werden ist es doch noch ok.

Allerdings würde ich den Wagen in diesem tadellosen Pflegezustand schnellstmöglich abstoßen, denn wer weiß, was nach der Garantie blüht.

 

Für Leasing-Nutzer ist ein VW weiterhin ganz ok, denn da ist Garantie drauf und danach ist er weg, dann kann er auseinanderfallen. Dienstwagenberechtigte nutzen in der Regel aber Skoda, da die VW-BLPs auch von der Steuer her einfach zu hoch sind. Außendienstler nutzen immer weniger den Passat und wechseln zu Octavia und Superb.


12.02.2017 18:43    |    bermuda.06

@toto07

Das mit den ganzen Meldungen zur Unfallserie hat sich später als falsch herausgestellt.

 

Ist doch wie so häufig in den Usa. Ein Dau fährt die Karre Schrott und der Hersteller ist schuld. Der nächste Dau setzt die Karre vor den Baum und hängt sich an die Sau die gerade durchs Dorf getrieben wird, schließlich ist die Aussicht auf eine hohe Entschädigung lukrativer als selber Schuld zu sein. Audi kann davon auch ein Liedchen singen.


12.02.2017 18:57    |    Digger-NRG

@apfelgruener danke, dass ich dumm bin ;) vielleicht ist dein Blick auch nur sehr begrenzt?

 

@VincentVEGA_ ja aber mag ich nicht. Kann mich nicht zum Verkauf durchringen. Der Wagen ist ja schon seit 2014 aus der Garantie raus. Seit Ende 2013 hatte ich mit dem Wagen auch keineinziges Problem mehr. Er macht das, was er soll: einfach schön fahren ohne Ärger zu machen.


12.02.2017 19:14    |    apfelgruener

In dem Fall leider nicht.


12.02.2017 19:34    |    Feinstauben

Guter Bericht, schön zu lesen.

 

Werde mir dennoch kein Fahrzeug mehr aus dem VAG-Konzern kaufen.

Seat / Skoda vielleicht als Zweitwagen nochmal, aber ein VW kommt mir auf keinen Fall ins Haus.

Das nächste mal, falls ich auf deutsche Produzenten keine Lust mehr habe, dann eher Toyota, Hyundai oder Kia.


12.02.2017 20:53    |    DDDDDDDDDDDDD

Handys gehen in der Garanitezeit Kaputt, Fernseher auch, Notebooks, Autos usw. Ist ein Nett geschriebener Erfahrungsbericht. Ich sehe hier keine Katastrophale Mängel wenn sie auch nicht unbedingt bereits bei 100 000 Km auftreten sollen. Aber zu jedem Schlaumeier der hier schreibt das bei seinem Fahrzeug keine Mängel vorhanden waren gibt es einen Gegenbericht zum selben Fahrzeug. Schwachsinnig darüber zu Diskutieren.

 

Danke für den Erfahrungsbericht.


12.02.2017 22:32    |    Digger-NRG

Danke, dass er euch gefallen hat :) freut mich. Mehr wollte ich ja auch nicht.

Die Mängel waen unnötig, wurden aber zu meiner besten Zufriedenheit erledigt. Das reicht mir halt ^^

 

Das mit dem EHRLICHEN Gegenbericht gefällt mir;)


13.02.2017 08:04    |    Digger-NRG

@apfelgruener : Nachdem ich deinen Post im Blog über den Opel Vectra Caravan gelesen habe, bist du eh nicht mehr ernst zu nehmen :D

Da liest man eigentlich heraus, dass du da eher ein Opel-Fan bist. Ironischerweise wird da von dir drunter geschrieben, dass es ja "nur ein Opel ist". Aber was der Wagen nun schon alles für Mängel hatte, müsstest du ja für die Marke nichts mehr übrig haben.

 

Also: Wer dumm ist, kauft Opel ;)


13.02.2017 08:28    |    apfelgruener

Vielleicht muss man auch einfach nicht alles so ernst nehmen .... ;)


13.02.2017 08:40    |    Digger-NRG

richtig. Ich finde dich persönlich ja auch nicht blöd ;) Wäre doch irgendwie langweilig, wenn wir alle das Gleiche fahren würden...

Die Zeiten hatten wir mit Trabbi und Käfer :D


13.02.2017 08:41    |    ultra3_

Also mir wären es zuviele Mängel, die aufgetreten sind.

 

Aber:

Zitat:

- Er war ein Werkswagen der VW AG

 

- Ich habe ihn als WA als Halbjahreswagen mit 10.000 KM erworben

Das lässt den ganzen Bericht dann in einem anderen Licht dastehen. Etwas durch eine rosa Brille getrübte Sicht.


13.02.2017 08:58    |    450er-Grizzly

"Also mir wären es zuviele Mängel, die aufgetreten sind."

 

Och, das lässt sich noch toppen. Wenn ich da so an meinen alten Golf 5 denke.

 

Ich suche aktuell einen Kombi, würde einen Golf 7 Variant in Betracht ziehen, weil er mir optisch einfach zusagt, (schnökellos, form follows funktion)

aber irgendwie bin ich doch unsicher, nicht wieder ein Ü-Ei zu erhalten.


13.02.2017 08:59    |    Digger-NRG

geht...sieht jeder anders.

Mag etwas beeinflusst sein aber alles lasse ich mir auch nicht gefallen. Es gibt Leute, die wären froh, wenn sie nur so wenige Mängel gehabt hätten. Andere wären vielleicht froh, wenn ihre Mängel genauso kulant von VW abgewickelt worden wären.

So hat jeder eine andere Betrachtungsweise auf die Dinge.


13.02.2017 09:28    |    Turboschlumpf64

Und dennoch sind die Anderen Lügner, wie dumal wieder unterstreichen musstest. Und ETWAS beeinflusst hat mir gefallen! Die rosarote Brille ist doch schon fest verwachsen. Da ist so eine Mängelliste leicht schöngeredet!


13.02.2017 11:35    |    Sporti404

Schönes Fahrzeug :)

 

Mein Vater fährt den selben Passat nur mitm 1.4 TSI mit Schaltgetriebe in Uranograu und den 17 Zoll Alus. Die Ausstattung ist bis auf 2-3 Unterscheide fast gleich.

 

Er hat ihn seit knapp 4 Jahren und kam als 2 Jähriger zu uns mit guten 60t km mittlerweile dürften so 125tkm drauf sein.

 

Bislang wurde ein neues Getriebe bei 80tkm eingebaut und die Elektrik spinnt manchmal, also kommt schon mal vor das sich das Panoramadach von selber öffnet oder der Kofferraum sich nicht öffnen will.

 

Aber alles in allem ist es ein ganz gutes Auto aber er wird demnächst ersetzt durch ein S204 von Mercedes


13.02.2017 11:43    |    Taxidiesel

Was mir so zu dem Beitrag einfällt:

 

1. Schön und konsequent, dass du als Werksangehöriger und Ostfriese ein Auto kaufst, dass von dir bzw. in deiner Nähe hergestellt wird. Ich würde auch zusehen, ein Produkt meines Arbeitgebers / aus meiner Nähe zu kaufen, wenn ich es mir leisten kann und es meinen Bedarf deckt. Anders z.B. als bei Opel in Bochum, im Pott wurde der Opelanteil auch vor der Schließung immer weniger.

 

2. Beeindruckend, wie sehr man seinen Wagen pflegen kann. Ich habe mein Auto zuletzt vor 2-3 Monaten gewaschen, das letzte Mal saugen ist noch länger her. Allein schon, weil ich unter der Woche keine Zeit habe und am Samstag nicht in der Schlange vor der Waschstraße stehen möchte. Aber wenn man als frisch fertiger Azubi 34.000 Euro in die Hand nimmt, kümmert man sich wahrscheinlich gut um die Investition.

 

3. Das muntere Teiletauschen der Werkstatt: Neues AGR bei gebrochener Schlauchschelle? Neues Getriebe, wenn Adaptionsfahrt ausreichend? Warum wird immer die ganze Baugruppe getauscht? Und wieso lässt der jeweilige Kostenträger das zu?

 

4. Für gerade mal 100.000 waren das echt viele Mängel, finde ich. Es ist zwar fast "egal", wenn die Garantie alles zahlt, aber wenn manche wichtigen Teile weniger als 100.000 halten, würde ich doch den Teufel tun, mir so einen Auto mit sechsstelliger Laufleistung als Gebrauchten auf den Hof zu stellen. Denn ich darf nicht davon ausgehen, dass eine "verbesserte Version" verbaut wurde. Ich würde mich tierisch ärgern, bei einem gerade für einen deutlich fünfstelligen Betrag erworbenen Passat mit nur 100TKM AGR, DSG oder WaPu wechseln zu müssen.

 

5. Wegen Punkt vier wundern mich auch die hohen Gebrauchtpreise für den Passat. Wobei natürlich auch etliche problemlos laufen.

 

6. Die zum Schluss erwähnten, konstruktiven Vorteile eines Mittelklassekombis (Platz, Ausstattung, Fahrkomfort) sind natürlich nicht Passatexklusiv, sondern im Wesentlichen auch mit vergleichbar großen Autos von Ford, Mazda, Toyota, Peugeot, Citroen etc. zu realisieren.


13.02.2017 12:56    |    Digger-NRG

@Taxidiesel Danke für deinen sehr sachlichen Beitrag. Ich versuche mal, darauf einzugehen.

 

1.) Danke, ja da kann ich nicht ausschließen, dass auch das Gefühl mitschwingt, ein Stück Arbeit mit nach Hause zu nehmen. Zudem fuhr Papa immer Passat und ich fand sie immer schon toll.

 

2.) Auch danke dafür. Damit hast du Recht. Auch wenn er teilfinanziert wurde, hat man doch nach der Ausbildung einen nicht unerheblichen Betrag eingebracht. Den gilt es zu pflegen und im Laufe der Zeit brachte man den Rest auf. Ich bin dankbar für das, was ich hab. Daher wird es gepflegt und der Nächste darf sich dann an dem tollen Zustand erfreuen.

 

3.) Kann ich dir erklären, weil ich genau den Punkt damals auch nicht verstand: AGR-Ventil und Kühler sind eine Einheit. Da gibt es nichts einzelnd und im Rahmen der Garantie sind sie leichter geneigt, Baugruppen/ganze Teile zu tauschen. Das Getriebe basierte auf Unwahrheiten, weswegen die Geschichte auch rückbelastet wurde. Es war ja in Ordnung.

 

4.) Gebe ich dir Recht. Die WaPu hat sich ja nun als Ente herausgestellt. DIe ist es nicht, sondern ein etwas harmloseres Bauteil im Bereich Riementrieb (Spanner oder Generatorfreilauf). Ärgerlich, muss nicht sein und auch hier versuche ich Kulanz zu erwirken. Mal schauen, wie die Endrechnung ausfällt. Das wäre nun die von mir wahrscheinlich erste zu zahlende Reparatur. Ich war zwischenzeitlich auch genervt davon. Mich hat es immer wieder besänftigt, dass ich nicht zahlen musste und der Wagen sonst rundherum wirklich schön zu fahren ist und ich damit tolle Erlebnisse hatte. Das hat den Ärger verfliegen lassen.

 

5.) Relativ wertstabil sind sie. Der Nutzwert ist hoch sowie das Image. Ob alte VW zu utopischen Preisen oder jüngere. Irgendwie werden sie immer gekauft.

 

6.) Klar, wobei der Passat hier ganz vorne mitspielt. Zugegeben: Es ist nice to have. Brauchen tue ich das nicht wobei ich den Platz auf jeder Reise sehr zu schätzen weiß.

Der Wagen ist eben für meinen Geschmack optisch chic, läuft wunderbar und hat mich nicht mehr gekostet, als ein vergleichbarer Wagen von den dir genannten Herstellern. Dann kommt meine persönliche Vorliebe mit ins Spiel, der Reiz dessen, was ich sehe und Punkt 1. :D


18.02.2017 22:08    |    Tobias9

Ich denke als Außenstehender ist es etwas schwierig die hohe Zufriedenheit mit dem Fahrzeug nachzuvollziehen - berechtigterweise wurde das ja angebracht, man kann dabei ja sachlich bleiben.

 

Persönlich wäre ich wahrscheinlich nicht glücklich, wenn ich mit meinem fast neu gekauften Fahrzeug so oft in die Werkstatt gemusst hätte. Kosten sind ja das eine, der Zeitfaktor und Nerven aber etwas anderes. Ich habe keine Lust alle paar Monate in der Werkstatt vorbeizuschauen mit einem neuen Auto (Zeit = Geld).

 

Und zu dem Punkt mit dem Skiurlaub/Urlaub und Platz im Allgemeinen: Ich muss keinen Kombi fahren, weil ich 2 mal im Jahr mehr Platz brauche um in den Urlaub zu fahren. Es gibt zahlreiche Autovermieter, die nahezu neue Autos für jeden Anlass und Geschmack im Fuhrpark haben. Man setzt sich rein und fährt los ohne Gedanken über Werkstatt, Wartungskosten usw. Gerade wenn man selten ein "großes" Auto braucht ist das eine echte Alternative für mich.


19.02.2017 08:50    |    Turboschlumpf6

Ich finde die Mängel schon heftig. Wenn ein neues Getriebe fällig wird, ist der Markenwechsel angesagt.

 

Ähnlich ist es mit unserem Golf. 2015 als Neuwagen gekauft und bis heute nicht mängelfrei! Eine Zumutung! Einen Versuch bekommt VW noch. Ich habe keinen Bock mehr.


19.02.2017 12:29    |    Digger-NRG

Das neue Getriebe war nicht notwendig.


09.10.2017 10:42    |    Trackback

Kommentiert auf: Volkswagen:

 

Sammelthread: VW Abgasskandal - Erfahrungen -NACH- dem Softwareupdate

 

[...] in der "Aufarbeitung" des Betrugs natürlich nicht behaupten kann, richtig?

 

Und zur Qualität: Wirf mal einen Blick in deinen eigenen Blog. Bei der Reparaturhistorie würde ich die Füße ganz still halten!

[...]

 

Artikel lesen ...


Deine Antwort auf "Fazit nach 100.000 KM und 5 Jahren"

Blogautor(en)

Digger-NRG Digger-NRG

VCDS User

VW