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25.05.2014 14:21    |    nick_rs    |    Kommentare (138)    |   Stichworte: 9-3, Diesel, Nagel-Elch, Reihe: Spritsparen, Saab, Spritsparen, YS3D

Hallo liebe Leser,

 

Beim Verbrauch gibt es immer Optimierungspotential, deswegen teste ich immer wieder ein paar Tricks und werde sie in meiner Reihe "Spritsparen" vorstellen.

 

 

Heute: Meine Erfahrungen mit Diesel

 

Heute möchte ich ein wenig über meinen Bezug zu Dieselfahrzeugen berichten. Meine Erfahrungen beschränken sich natürlich nur auf Fahrzeuge, die ich schon gefahren bin. Dazu gehören sämtliche 4 Zylinder Diesel-Motoren aus dem VW Konzern, dem Hyundai Konzern sowie von Ford, GM , BMW (bzw. Mini) und Mercedes. Von Mercedes bin ich auch den 350er CDI gefahren. Dies alles sind Fahrzeuge von Freunden oder Kollegen, Firmenfahrzeuge, Mietwagen oder Fahrzeuge, die mir aus sonstigen Gründen zur Verfügung gestellt wurden.

Am meisten geprägt hat mich natürlich der 2,2L Dieselmotor aus dem Hause GM in meinem Saab 9-3. Diesen hatte ich im Oktober 2013 gekauft, als Ergänzung zu meinem Cabrio. Damals sollte es noch ein Diesel werden, denn wenn ich schon im Sommer so viel Sprit ins Cabrio pumpe, sollte es wenigstens im Winter und auf den 100km Arbeitsweg sparsam zugehen.

 

Meine Erfahrungen

 

Ich habe für mich entschlossen: Nie wieder Diesel! Natürlich wird immer weiter geforscht und entwickelt und man kann nicht sagen, wie sich die Diesel in Zukunft verhalten, aber aktuell habe ich für mich mit dem Thema Diesel abgeschlossen.

Ich möchte nochmal betonen, dass ich das nur für mich entschieden habe. Vielleicht bin ich verwöhnt oder einfach zu anspruchsvoll. Ich respektiere und verstehe natürlich die, die gerne Diesel fahren, aber für meinen Geschmack ist das nichts.

Für mich ist Autofahren kein Mittel zum Zweck. Ich fahre nicht nur Auto um von A nach B zu kommen. Ich fahre vorallem Auto, weil es mir Spaß macht. Und ich möchte meine Autos auf jedem Kilometer genießen. Mit den Dieseln, die ich bis jetzt gefahren bin, konnte ich das nicht. Sie sind lauter, rauer und wesentlich unkultivierter als vergleichbare Benziner. Das ständige nageln geht mir irgendwann auf die Nerven, auch das raue Fahrverhalten sowie die im oberen Bereich abfallende Leistung empfinde ich nicht als angenehm. Außerdem brauchen manche Exemplare, gerade der 2,2er GM Diesel, ihre Denksekunden, bis der Turbo mal Leistung bringt (wenn überhaupt). Das waren die Erfahrungen, die ich mit den oben genannten Diesel-Aggregaten gemischt habe. Viele loben die neuen 6-Zylinder Diesel von Audi und BMW. Ob ich persönlich damit zufrieden wäre, müsste ich mal erFAHREN ;). Den einzigen 6 Zylinder Diesel den ich gefahren bin, der 350er CDI in der C-Klasse sowie im GLK, hat mich nicht überzeugt. Man merkt permanent, dass dort ein rauer Selbstzünder unter der Haube steckt. Auch die 4 Zylinder Diesel von Mercedes haben mich nicht überzeugt. Das können andere Hersteller besser.

Hervorheben möchte ich noch den 140PS Diesel aus dem BMW Regal. Ich bin ihn im Mini Cooper SD gefahren. Er ist zwar auch laut, aber macht richtig Laune. Drehfreudig und spritzig, ein sportlicher Diesel. Außerdem hat mich der 2.2 TDCI von Ford im S-Max überzeugt. Ich bin das Auto gefahren, ohne zu wissen, dass es ein Diesel ist. Das Ansprechverhalten und der Drehzahlbegrenzer sprachen zwar für einen Diesel, aber die Geräuschkulisse und der Sound haben mich doch stutzig gemacht. Er klang wie ein kerniger Benziner, selbst bei höheren Drehzahlen (unten rum hat man ihn fast garnicht gehört). Auch Vibrationen im Stand waren kaum wahrnehmbar. Nur von Außen hörte man deutlich, dass es sich um einen Diesel handelt.

 

Und der Verbrauch?

 

So, jetzt habe ich aber genug abgelästert. Nun zum dicken, fetten Vorteil der Dieselmotoren: Sie sind vernünftig und bieten für Vielfahrer viel Motor fürs Geld. Diesel lohnen sich oft schon ab 15.000km, denn sie verbrauchen meist wesentlich weniger als vergleichbare Benziner und der Kraftstoff ist auch günstiger.

In dem halben Jahr mir meinem 9-3 bin ich bei knapp 20.000km auf einen Durchschnittsverbrauch von rund 6,5L/100km gekommen, was sich angesichts der Tatsache, dass er 150PS hatte, nur im kalten Winter gefahren wurde und ich nicht wirklich sparsam gefahren bin, wirklich sehen lassen kann. Einmal bin ich eine Tankfüllung lang nur sparsam gefahren und habe 5.2L gebraucht. Bei warmen Temperaturen und mit Sommerreifen hätte ich sicher eine 4 vorm Komma geschafft. Und das mit einem 14 Jahre alten Auto!

 

Fazit

 

Dieselfahrzeuge sind gute Autos. Sie bieten viel Auto fürs Geld und ich würde sie jedem empfehlen, der sparsam unterwegs sein möchte oder den Kompromiss aus Spaß und Vernunft sucht.

Freunde des gepflegten Motorsounds oder der dicken Sauger (wie ich) werden mir einem Diesel aber eher nicht glücklich. Es sei den, sie stehen gerade auf diesen Dieselsound (gibts ja schließlich auch :))

Eine sparsame Alternative zum Diesel gibt es noch: Gas.

Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, was für ein Motor ihm am meisten zusagt.

 

Jetzt freue ich mich schon auf die wohl ausgiebigen Diskussionen :)

 

Nick :)

 

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25.05.2014 14:57    |    christian 140ps

Jeder muss für sich selbst wissen, was er fahren will.

 

Ich fahre beides, Nageldiesel und Sexzylinder.

 

Und jede Kraftstoffsorte hat sein eigenes Einsatzgebiet.

 

Von mir ein lesenswert. :)


25.05.2014 15:04    |    italeri1947

Zitat:

Von mir ein lesenswert. :)

Von mir auch, Nick!

 

Eine informative Zwischenbilanz legst du uns hier vor, auch interessant geschrieben und mit einigen schönen Formulierungen. Alles ist realitätsnah und leicht umsetzbar, was ich besonders gut finde. Bei dir erhält die Masse manchen Ratschlag, den man leicht versteht und auch im Alltag anwenden kann. Weiter so!

 

Zum Thema Diesel oder Benziner muss ich sagen: Es ist letztlich Geschmackssache, was man fährt und auch eine Frage des Nutzungsprofils. Ich würde mir zwar keinen Diesel kaufen, schließe mich so ziemlich aus, aber das auch aus dem Grund, weil ich die Kilometerzahl, die ein Diesel pro Jahr braucht, damit sich sein Betrieb aus wirtschaftlicher Sicht legitimiert, nicht erreiche.


25.05.2014 15:11    |    Goify

Danke dafür, Nick. Bei mir ist das ganz einfach, würde ich viele lange Strecken fahren, würde ich entweder mit Gas fahren oder einfach den Mehrpreis beim Benziner bezahlen. Ein Ausnahme wären für mich Spezialfahrzeuge wie Lastwagen, Busse oder schwere Geländewagen, die es entweder nicht als Benziner gibt oder man deren frühes Drehmoment zwingend benötigt.

 

Diesel-PKW sind was für arme Leute. :D


25.05.2014 15:58    |    nick_rs

Zitat:

Danke dafür, Nick. Bei mir ist das ganz einfach, würde ich viele lange Strecken fahren, würde ich entweder mit Gas fahren oder einfach den Mehrpreis beim Benziner bezahlen. Ein Ausnahme wären für mich Spezialfahrzeuge wie Lastwagen, Busse oder schwere Geländewagen, die es entweder nicht als Benziner gibt oder man deren frühes Drehmoment zwingend benötigt.

Genau so mache ich es ja auch. Dabei würde sich ein Diesel bei meinen 40.000km im Jahr wirklich rentieren.

 

Zitat:

Der Diesel-PKW sind was für arme Leute.

Ich würde sagen Diesel PKW sind etwas für Leute, denen ein schöner Motor kein Aufpreis Wert ist.


25.05.2014 17:05    |    xHeftix

Diesel :o

 

Solange ich nicht wirklich mehr Kosten habe, als mit meinem Benziner kommt mir kein Trecker in die Garage ...


25.05.2014 17:09    |    flo-95

Zitat:

Außerdem hat mich der 2.2 TDCI von Ford im S-Max überzeugt. Ich bin das Auto gefahren, ohne zu wissen, dass es ein Diesel ist. Das Ansprechverhalten und der Drehzahlbegrenzer sprachen zwar für einen Diesel, aber die Geräuschkulisse und der Sound haben mich doch stutzig gemacht. Er klang wie ein kerniger Benziner, selbst bei höheren Drehzahlen (unten rum hat man ihn fast garnicht gehört). Auch Vibrationen im Stand waren kaum wahrnehmbar. Nur von Außen hörte man deutlich, dass es sich um einen Diesel handelt.

Genau so geht es mir mit dem Diesel in meinem Peugeot auch. Von innen beim Fahren eigentlich keinerlei Unterschied zum Benziner (außer, dass man natürlich das hohe Drehmoment ab 1800 rpm), nur von außen im Stand oder bei niedriger Geschwindigkeit bei offenem Fenster hört man den Diesel.

 

Zitat:

Der Diesel-PKW sind was für arme Leute. :D

Finde mal ein Peugeot 407 Coupé mit dem V6-Benziner, Platinum-Ausstattung, geringer Laufleistung und in gutem Zustand. Mir blieb da leider nur der Diesel übrig.


25.05.2014 17:27    |    mr. mountain

Ein Audi A6 2.7 TDI z.B. hat einen schönen Sound, 6-Zylinder eben -

und je nach Fahrtstil eine Reichweite von 900-1000 Km.

Dieser Umstand ist mir als Vielfahrer sehr wichtig, daher immer wieder gerne einen Diesel.

 

Gerade bei 4-Zylindern klingen die Benziner auch nicht gerade berauschend.

Da macht es für mich überhaupt keinen Unterschied, ob Diesel oder Otto.

Hier entscheidend nur der Kostenfaktor.


25.05.2014 17:45    |    nick_rs

In einem Forschungsprojekt bei uns konnte ich den 2,7tdi und den 2.8fsi direkt vergleichen. Einmal liefen sie iauf Leerlaufdrehzahl im Stand. Der 2.7tdi klang leer. Nicht nach Diesel, aber auch nicht kernig. Der 2.8 bollerte tief vor sich hin. Und einmal bei 2000u/min im Stand. Der 2.7er weiterhin leer, ein wenig synthetisch, der 2.8er laut, tief und nach nem dicken Motor. Beides aber nur von außen.


25.05.2014 17:46    |    nick_rs

Was ihr immer mit der Reichweite habt weiß ich nicht. Mit dem Diesel Saab kam ich auch 1000km, mit den anderen beiden 700km. Ich merke da kein Differenz. Pausen mach ich so oder so, ob ich dann noch Tanke oder nicht macht's auch nicht aus.


25.05.2014 18:05    |    cookieMD

Hallo Nick,

 

Schöner Blog, ein Lesenswert von mir hast du sowieso schon! :)

 

Also die Reichweite muss man wie folgt sehen:

Es geht nicht darum wie weit man mit jeweiligen Fahrzeug kommt, sondern wie Effizient das Fahrzeug mit der vorhandenen Spritmenge umgeht.

 

Volvo V70 II 2.4 (BJ 2002) Turbo Benziner hat aus 70 Liter Super + 900 Kilometer Reichweite erfahren können.

Audi A4 2.4 (BJ 2004) Benziner hat aus 67,x Liter Super 750 Kilometer Reichweite erfahren können.

Audi A6 2.4 (BJ 1997) Benziner hat aus 67,x Liter Super 690 Kilometer Reichweite und mit LPG 62 Liter effektiv nutzbar 610 Kilometer erfahren können.

 

Unser moderner Peugeot 308 SW, BJ 2011, mit Common Rail Diesel und PSE Diesel Motor erfährt aus 50 Litern Diesel 1600 Kilometer Reichweite. (Durchschnittsverbrauch hier 3.9 Liter)

Mein moderner Volvo S80 II V8 4.4 Liter, BJ 2006/2007, erfährt aus 70 Litern Super 750 Kilometer Reichweite.

 

Es ist immer unterschiedlich und kommt auch öfters auf den Fortschritt drauf an.

 

Ich ziehe Diesel auch nur ungern einen Benziner vor, mein Vater - für den gibt es nichts anderes als Diesel. Kann ich ihm auch nicht übel nehmen - welches Auto sonst schafft München nach Dänemark (1350 Kilometer) mit einer Tankfüllung?

 

Das ist der Wahnsinn!


25.05.2014 18:24    |    xHeftix

Das mit der Reichweite versteh ich auch nicht. Warum muss man denn 1000km Reichweite haben? Fährt doch keiner 1000km am Stück. Ne Pause machen oder sowas muss man immer. Dann kann man auch tanken.

Die Begründung sich deshalb einen Diesel zu kaufen, weil die Reichweite höher ist, ist Blödsinn.


25.05.2014 18:33    |    Goify

Ist wie beim E-Auto, wenn man damit keine 1.000 km am Stück fahren kann, ist es einfach nur doof und damit nicht kaufbar. Dass es fast niemanden gibt, der 1.000 km am Stück ohne Pause fährt, zählt dann plötzlich nicht mehr.

Gut, alle 400 km tanken, wie ich es beim Gas-Auto hatte, war auch ziemlich daneben, weil das gerade bei Gas auch noch ziemlich aufwändig ist und noch dazu daumenverschleißend.

Alles über 600 km ist mehr als ok und völlig ausreichend.


25.05.2014 19:03    |    nick_rs

Also der Mondeo meiner Eltern kommt 500km. War nie ein Problem. Beim E-Auto ist das was anderes, da der Tankvorgang ja ewig dauert.


25.05.2014 19:09    |    Goify

Eine halbe Stunde eben. Das ist nun echt keine Ewigkeit. Da gehe ich halt noch schnell für kleine Goifys und kaufe mir ne Bratwurst. Dann ist die Zeit auch rum.


25.05.2014 19:32    |    nick_rs

Ich verstehe nicht, wo das Problem ist einfach Batterie wechselstationen einzuführen. Das es technisch ein Kinderspiel ist zeigt A netter Place und durfte ich B schon erfahren.


25.05.2014 20:26    |    Goify

Das ist schon äußerst kompliziert, da so alle Autos nicht nur gleiche Stecker brauchen, was schon ein Drama ist, sondern auch noch partiell identische Unterböden und Akkus. Das schaffen die nie!


25.05.2014 20:29    |    meehster

Zitat:

Original geschreibt von nick_rs

Ich verstehe nicht, wo das Problem ist einfach Batterie wechselstationen einzuführen. Das es technisch ein Kinderspiel ist zeigt A netter Place und durfte ich B schon erfahren.

Auch wer schon mal mit E-Ameisen oder Stehstaplern gearbeitet hat, kennt das: In den Firmen gibt es einen eigenen Raum für das Wechseln und Laden der Akkus. Wenn Akku kurz vor alle, wird das angezeigt und man fährt mit dem Stapler da hin und wechselt den Akku mit dem Flaschenzug. In zwei Minuten kann man weiterarbeiten - also inklusive zu dem Raum fahren und wieder zurück.

 

Das sollte es endlich flächendeckend für Autos geben. Warum es das nicht gbt, erschließt sich mir auch nicht.

 

 

Zum Diesel: Einen Diesel fährt man, weil man die typischen Eigenschaften mag und bereit ist, dafür höhere Kosten zu tragen.

An objektiven Vorteilen hat der Diesel nur einen: Die höchste Reichweite pro Tankvolumen. Da wir in Europa idR gut mit Tankstellen versorgt sind, ist das allerdings hier ziemlich nebensächlich. Man sollte eh Pausen einlegen, idR bevor der Tank leer ist.

 

Allerdings: ich habe auch einen größeren Gastank, weil es mich genervt hat, wenn ich schon nach 500 km also nach weniger als einer Woche einen leeren Gastank hatte. Jetzt reicht es locker für über 600 km, damit bin ich zufrieden.


25.05.2014 20:48    |    Golfteddy164

Ein interessanter Bericht....

 

Was allerdings nichts daran ändert das ich persönlich am Liebsten Diesel Fahre...

 

Ich hatte nun das Vergnügen gehabt Berufsbedingt einige Fahrzeuge als Benziner über einen Längeren Zeitraum Fahren zu dürfen.

 

Unter anderem einen Audi A3 TFSI, nen Mercedes A 180, nen Insignia 1,4 Turbo und nen Ford Focus 1,0 Ecoboost.

 

Eins vorneweg, allesamt sind es schöne Autos mit vorteilen und Nachteilen... aber sehen wir uns nur mal den Antrieb an....

 

Da es allesamt Turbo Motoren sind ist die schalt faule Fahrweise sehr gut möglich (Ich bin es gewöhnt so zw. 80 und 100 den 6.gang rein zu machen, und dann alles weitere mit dem Gaspedal zu Steuern)

 

Einzig der Ford hatte etwas Probleme, da der 6. Gang sehr sehr weit übersetzt ist, was allerdings einem geringeren Verbrauch zu gute kommt.

 

Verbrauchstechnisch nun ja der Sparsammste hatte 7,9 (Audi) und der Säufer (Mercedes) hatten 8,4 Liter Durchschnittsverbrauch.

 

Wobei auch gesagt sein will das der Audi die dickste Maschine hatte (150 PS)

 

Dann hatte ich mal nen BMW 116D allerdings als Automatik, dieser brauchte 7,4 Liter Diesel. wobei bei diesem mit Sicherheit noch einige Fehlbedienungen meinerseits dazu kamen, sonst hätte ich ihn bestimmt mit unter 7 Liter gefahren.

 

Fazit: Egal ob Diesel oder Benziner, beide sind gleich gut, entscheidend sind zu 99 % die Kosten.


25.05.2014 21:00    |    meehster

Zitat:

Original geschreibt von Golfteddy164

Da es allesamt Turbo Motoren sind ist die schalt faule Fahrweise sehr gut möglich

Genaiu das sehe ich auch als Problem an: Mit Turbos ist eine schaltfaule Fahrweise nicht möglich.

 

Deswegen werde ich mir auch nicht wieder ein Turbo kaufen, sondern stattdessen eben etwas, womit ich schaltfaul unterwegs sein kann.

 

Gut, wirklich schlimm ist es auch nicht. Ich brauche meinen Turbo noch auf, ich plane ihn noch etwa 150.000 km ein.

Ich habe ja noch etwas anderes in der Garage, womit ich zwar nicht durch den Alltag gondeln kann, womit aber eine schaltfaule Fahrweise gut möglich ist.


25.05.2014 21:02    |    christian 140ps

Skyactive Motoren von Mazda ;)


25.05.2014 21:34    |    GT-Liebhaber

Einen 350er CDI als rauen Selbstzünder zu betiteln halte ich aber für deutlich übertrieben. Wie bezeichnest du denn die 2.2er Opel-Maschine, die ja auch nicht gerade für Ihre Laufruhe bekannt ist?


25.05.2014 21:41    |    andi_sco

Ich bin tagtäglich mit einem VW-Diesel unterwegs, in der privaten Fahrzeit kann ich Gott sei Dank noch die Ruhe eines Reihensechsers genießen. Auf Diesel möchte man ungerne wechseln, wird aber beim nächsten Auto sicherlich so kommen:(

Irgendwie stört doch dieses kurze Leistungsband, erst Schub, dann nichts.


25.05.2014 21:58    |    nick_rs

Zitat:

Einen 350er CDI als rauen Selbstzünder zu betiteln halte ich aber für deutlich übertrieben. Wie bezeichnest du denn die 2.2er Opel-Maschine, die ja auch nicht gerade für Ihre Laufruhe bekannt ist?

Dafür gibt es kein Wort mehr :D

Natürlich ist der 350er wesentlich kultivierter als beispielsweise der 2.2er. Aber für einen 6 Zylinder mit über 250PS ist er sehr rau und klingt eher nach einem 4 Zylinder.

 

Zum Thema Schaltsack fahren: meine Erfahrung ist, dass man das mit Saugern am besten kann, da sie power haben und nicht erst auf den Turbo warten müssen. Denn: ein von der Leistung her vergleichbarer Turbo ist ja ohne Turbo nichts anderes als ein wesentlich schwächerer Motor. Bis der Turbo dann mal kommt, fehlt dem Motor also die kraft. Wenn er dann kommt ist er erstmal stärker, dafür geht ihm obenrum dann die Puste aus.

So meine Erfahrung.


25.05.2014 22:53    |    steel234

Ich verstehe nur bedingt was Du uns sagen willst.

 

Ja, Diesel ist sparsam.

Ja, großvolumiger Benziner machen mehr Spass.

 

Und? Beide Antriebskonzepte haben Daseinsberechtigung und sind bevorzugter je nach Einsatzzweck.

 

Ich selbst habe einen R4-Diesel und V6-Benziner... Beide haben wie gesagt Vorteile und Nachteile im Vergleich.

 

Und Motorklang... Na ja, ist schon etwas nebensächlich, für die Fans bietet ja ATU und Co. alles fürs Geld... :rolleyes:


25.05.2014 22:59    |    RoteWelle

Ein Diesel wird immer nageln, auch mit dem ATU-Auspuff. Das Nageln kommt ja vom Motor und nicht vom Auspuff ;)


25.05.2014 23:03    |    Bayernlover

Sehe ich alles genau so. 30.000/Jahr, aber Diesel?! Niemals! Geht nix über nen fetten Sauger :)


25.05.2014 23:12    |    nick_rs

Ich habe mir damals einem Diesel gekauft, da ich keine Langzeiterfshrung damit hatte. Die habe ich aber nun gemacht und wollte berichten, wie es mir ergangen ist :)


25.05.2014 23:47    |    Esprit ATP Tour

@ nick_rs.

 

Seit wann bist du im Besitz eines Führerscheins für PKW?


26.05.2014 00:30    |    CentaXx

Mein erstes Auto ist aktuell ein C30 1.6D, also PSA Maschine mit 109 R4 Diesel-PS. Vorher bin ich schon ab und zu vergleichbare Autos gefahren, aber keinen Diesel. Gekauft wurde der, als es noch danach aussah, als würde ich fürs Studium alle X Wochen zweimal quer durch Deutschland fahren, ist allerdings anders gekommen. Ich bin in 2 Jahren 36.000km gefahren, also 18kkm pro Jahr - das war für mich genau die Grenze, ab der Diesel sinnvoll wird. Allerdings ist es zu 90% Stadtverkehr gewesen, Kurzstrecke vermeide ich jedoch soweit es geht.

 

Da ich unbedingt den C30 wollte, hab ich mich auch über andere Motoren informiert, da kamen aus Benzinersicht nur der 1.8 und 2.0 (125/145ps) infrage, beide mit nem Verbrauch von über 10 Litern in der Stadt angegeben, der 1.6D mit gut 6 Litern. Ich bin mir sicher, dass ich die Saugbenziner auch mit 11-12 Liter bewegt bekommen hätte, den 1.6D kann ich entweder extrem spritsparend fahren (4.5 Liter minimal), da reichts zum Mitschwimmen, oder richtig treten - über 6.5 Liter bin ich nie gekommen. Wohlgemerkt, den Verbrauch beim Stadt-/Berufsverkehr! Beim auf der Landstraße rollen kriege ich auch 4 Liter oder weniger hin, aber gut - das ist nicht mein Fahrprofil und auch mit nem Saugbenziner machbar.

 

So bin ich beim Diesel gelandet, mit dem Motor bin ich eigentlich auch glücklich. Bei diesem Auto gab es für mich keinen geeigneteren Motor, nur gelegentlich frei pusten sollte man ihn mal. Ich kann den Wagen auch mit Dieselmotor lieben, er macht Spaß und das Drehmoment untenrum ist für mich aktuell ideal. Ich kann auch den Sound des Motors lieben, mit seinem Gerassel und Turbopfeifen hat er halt etwas. Er schreit oder brüllt oben heraus nicht, klar, aber wer meint, dass man Autos mit Diesel nicht mögen kann, macht etwas falsch ;) Nach dem Studium wird dann auch zeitnah ein Turbobenziner mit >200PS angeschafft, wenn alles klappt, dann ein C30 T5. Was allerdings nicht heißt, dass man dann mit dem 1.6D keinen Spaß mehr haben kann :)

 

Wurde jetzt doch etwas länger, dabei wollte ich nur kurz meine Erfahrungen schildern.. Liebe Grüße ;)


26.05.2014 06:39    |    cookieMD

@Esprit: Fragt man sich öfters. Scheint normal zu sein, die Frage bei Nick. :D

Warum fragst du dich das?


26.05.2014 08:37    |    meehster

Es hat mal jemand für den Volvo V30 genau ausgerechnet. Er kam zum Ergebnis, daß für ihn bei Neukauf, ca. 30.000 km pro Jahr und 5 Jahren geplanter Haltedauer der Benziner günstiger kommt als der Diesel.

 

Das war der selbe Mensch, der daran "schuld" ist, daß ich heute Volvo fahre ;)


26.05.2014 09:12    |    astra33

Meine Jahresfahrleistung beträgt ca. 33tkm pro Jahr. Gefahren werden die seit März 2008 mit einem Volvo S40 II Aut. unter vorausschauender, defensiver Fahrweise, keine Kurzstrecken. Der Verbrauch ist unter diesen Umständen niedrig, komme mit Sommerreifen pro Tankfüllung jeweils auf ca. 825 km und ca. 55 Ltr. Benzin.


26.05.2014 10:54    |    the_WarLord

Kommt bei den Benzinern auch drauf an, welcher Hersteller. Die VW Benziner laufen grad im Leerlauf auch nicht besonders rund und eher rumplig, auch wenn die Zündanlage, Lambdasonde, Einspritzung etc. in Ordnung ist. Merklich wie Zündaussetzer, auch wenn's keine sind.

 

Beim Diesel durch die Laufruheregelung ordentlicher Rundlauf, wenn auch mit durchgängigen Vibrationen.

 

Den geringeren Verbrauch erkauft man sich halt durch mangelnde Drehfreude, obgleich die modernen Benziner durch die schweren Schwungräder auch nicht besonders drehfreudig sind und eher langsam nach oben hin durchdrehen.


26.05.2014 11:31    |    Goify

Daher hat mal einer den Boxermotor erfunden. Ein nicht wahrnehmbarer Leerlauf und perfekte Drehfreude, da nur ein winziges Schwungrad. Es muss sich keiner über Reihenmotoren ärgern. ;)


26.05.2014 12:07    |    GT-Liebhaber

Zitat:

Original geschrieben von nick_rs

Natürlich ist der 350er wesentlich kultivierter als beispielsweise der 2.2er. Aber für einen 6 Zylinder mit über 250PS ist er sehr rau und klingt eher nach einem 4 Zylinder.

Der war dann wohl kaputt, Krümmer undicht oder Injektor defekt.


26.05.2014 12:36    |    GaryK

Rechne beim Diesel 33 Cent/l hinzu, wenn das Kilo CO2 aus dessen Auspuff genau so hoch besteuert wäre wie beim Benziner.

 

6.5l Diesel zu aktuell 1.33€/l plus 33 Cent ... macht genau welchen Kostenvorteil gegenüber Benzinern? Nimm die KFZ Steuer als kleine Strafe für horrende NOx Werte, so lange der keine Euro-6 Norm erfüllt. Sobald der Diesel last sieht kommen Stickoxide hinaus. Siehe http://www.sueddeutsche.de/.../...m-maer-vom-sauberen-diesel-1.1942581


26.05.2014 13:08    |    flo-95

Zitat:

Daher hat mal einer den Boxermotor erfunden. Ein nicht wahrnehmbarer Leerlauf und perfekte Drehfreude, da nur ein winziges Schwungrad. Es muss sich keiner über Reihenmotoren ärgern. ;)

Ist doch beim R6, beim V8 und beim V12 genauso. Keine freien Massenkräfte/Massenmomente. Also auch ein perfekter Lauf. Und zumindest bei vielen R6 und V8 ist die Drehfreude definitiv gegeben. ;)


26.05.2014 13:10    |    the_WarLord

Zitat:

Daher hat mal einer den Boxermotor erfunden. Ein nicht wahrnehmbarer Leerlauf und perfekte Drehfreude, da nur ein winziges Schwungrad. Es muss sich keiner über Reihenmotoren ärgern. ;)

Das bringt aber nichts, wenn die Motorsteuerung (Lambdaregelung, welche ja permanent pendelt) auch noch ihren Teil dazu beiträgt. Das rumplige Verhalten liegt garantiert nicht an den nicht perfekt ausgeglichenen Massen. Beim Diesel funktioniert's ja auch...


26.05.2014 13:55    |    mat619

Eines der Hauptargumente, das für mich für einen Diesel spricht - und das hier bisher noch gar nicht zur Sprache kam:

Der geringe Verbrauch von Turbodieseln bei hohem Tempo!

 

Bin erst dieses Wochenende knapp 1300 km gefahren, davon ca. 1000 km Autobahn mit (natürlich nur wo immer es möglich war, aber das war erfreulich häufig der Fall) mit 200-230 km/h. Verbrauch bei der Raserei: 8,3 L / 100 km. Ein vergleichbarer Benziner hätte bei dem Fahrstil locker das anderthalbfache dessen geschluckt.


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